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4.0 von 5 Sternen Altamerika neu entdeckt
Fast zehn Jahre nach Erscheinen der Geo-Epoche "Inka, Maya und Azteken", wartet nun auch Spiegel Geschichte in seiner April-Ausgabe mit der Thematik auf. Da ich seit vielen Jahren ein Faible für Mittel- und Südamerika habe, musste ich das Heft selbstverständlich auch noch haben, auch wenn o.g. bereits das Regal ziert. Immerhin ist ein Jahrzehnt ins Land...
Vor 3 Monaten von Isabelle Klein veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Ganz brauchbar, aber..
..teilweise ein wenig zu "spiegelig" geschrieben.

Was mich am meisten enttäuscht hat, ist das fast vollständige Fehlen einer Darstellung von Zusammenhängen dieser drei titelgebenden Indianerkulturen. Zumindest zwischen den Imperien der Atzteken (bzw. ihrer Vorläufer) und der weiter südlich herrschenden Maya-Kulturen muss es -...
Vor 2 Monaten von Gront veröffentlicht


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Altamerika neu entdeckt, 30. April 2014
Von 
Isabelle Klein "vintage books" (Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: SPIEGEL GESCHICHTE 2/2014: Inka, Maya, Azteken (Broschiert)
Fast zehn Jahre nach Erscheinen der Geo-Epoche "Inka, Maya und Azteken", wartet nun auch Spiegel Geschichte in seiner April-Ausgabe mit der Thematik auf. Da ich seit vielen Jahren ein Faible für Mittel- und Südamerika habe, musste ich das Heft selbstverständlich auch noch haben, auch wenn o.g. bereits das Regal ziert. Immerhin ist ein Jahrzehnt ins Land gegangen und die Forschung bzgl. Altamerika immer noch in den Kinderschuhen. Es gibt viel zu entdecken, wie wir im Lauf der Lektüre feststellen werden!

Zunächst war ich etwas enttäuscht - nach einem prägnanten Vorwort und den gewohnten Bildern, folgt (wie immer) ein Interview, das leicht konfus und unstrukturiert anmutet und zudem an dieser Stelle - einfach verfrüht - zu viele Infos einbindet, die den Laien überfordern. Frühere Ausgaben verstanden dies besser umzusetzen! Es folgt die gewohnte Chronik mit wichtigen Daten und Karten, selbstverständlich dreigeteilt. Auch hier dezente Kritik: Im Folgenden werden kapitelweise die Inka, Mayas und Azteken in vielen kurz, prägnanten Artikeln in den Mittelpunkt gestellt. Und genau - jeweils am Ende - wäre die richtige Stelle gewesen, die Chronik, die sich ohne Vorinformationen wie Kraut und Rüben liest, einzufügen. Dann müsste man auch nicht immer wieder zurückblättern, wenn man Orte auf der Karte sucht, sondern es wäre jeweils geordnet am Ende des Abschnitts zu finden.
So weit so gut, nichtsdestotrotz überzeugt das Heft im weitestgehend mit vielen reichhaltigen Artikeln und Infos, je nach Forschungsstand und Gebiet und erhaltenen Zeugnissen, sind die Informationen über Einblicke in Alltag (exzellent der Azteken-Artikel "Die Schule der Adlerkrieger"), Mumien, Kindheit und Gesellschaftsstruktur recht unterschiedlich gestaltet.
Highlights des Heftes waren für meinen Geschmack die Artikel über die Glyphen der Mayas "Rätselhafte Glyphen" und deren Untergang "Kollaps im Wald", als auch die Bilder über Machu Picchu und ein sehr nachdenklich stimmender Bericht am Ende des Heftes über ein Weltkulturerbe in Gefahr - bald nur noch Filzpantoffeln, statt High Heels, Wanderstiefel und -stöcken, die u.a. die außergewöhnlich beeindruckende Kultstätte gefährden; desweiteren "Ihr könnt mich jetzt töten" - Kinderopfer der Inkas auf Berggipfeln und "Das Land der angepflockten Sonne", das sich mit dem Imperium von Cuzco befasst.

Mehr Infos, bzw. ausführlicher hätte ich gerne folgende Themen behandelt gewünscht: Herrscherporträts (wobei dieses Mako teils im Abschnitt "Eroberer und Indianer" wieder wettgemacht wird, hier erfährt man immerhin einiges über die letzten Herrscher wie Moctezuma (Azteken, die sich selbst Mexica nennen) und Atahualpa oder Tupac-Amaru (Inka) und tiefergehende Informationen über Mumien; über das "Popol Vuh" ("Bibel" der Mayas, wird leider nur erwähnt, aber nicht betrachtet). Ebenso Aufgreifen Chichén Itzas, eben nicht nur wegen der apokalyptischen Kalendermär, hätte ich für meinen Teil begrüßt!

Am Ende des Heftes, im letzten Abschnitt wenden wir uns den Conquistadores und der unrühmlichen europäischen Vergangenheit in Mittel- & Südamerika zu - Cortéz, als auch Pizzaro stehen für die Unmenschlichkeit und Grausamkeit, die sie aus Goldg*ilheit den Indigenen allzu gerne unterstellen, um das beispielslose Abschlachten und Zerstören jahrtausendealter Kultur, zu rechtfertigen.

Spiegel Geschichte fragt in dem Interview den die Kapazität Professor Nicolai Grube (Uni Bonn), was denn die Menschen aus diesem Heft mitnehmen, respektive lernen (ich stoße mich doch ziemlich an dem Begriff, wie man merkt) sollen. Das Heft soll m. E. nach bereichern, informieren, zum Nachdenken anregen und neue Perspektiven eröffnen. Antwort Grubes zusammengefasst (vgl. S. 23): Man solle mitnehmen, dass auch diese Völker Menschen wie wir waren und nicht die Grausamkeit voranstellen. Sowohl die Antwort, als auch die Frage scheinen mir überzogen plakativ und lehrhaft. Der absolute Laie bzw. der, der eine sehr platt-vorgefasst-stereotype Meinung über die grausam-blutrünstigen indigenen Völker Meso- und Südamerikas hat, wird dieses Heft wohl kaum lesen und sein Desinteresse und eventuell bestehendes Vorurteil pflegen. Der interessierte Laie, der gerne Geschichtszeitschriften liest, vielleicht schon mal Mittel-/Südamerika bereist hat und das ein oder andere gesehen oder gelesen hat, wird dies sicherlich wissen & die Unmenschlichkeit wohl eher denen zuschreiben, die sie verdienen, nämlich den Spaniern, s.o., die gerne übertrieben grausam berichteten, um ihre Goldgier zu stillen.

Fazit: Sicherlich eine interessante Ergänzung zu der alten Geo-Ausgabe Nr. 15. Kleine Mängel in Struktur und Aufbau. ansonsten eine durchaus informative und reichhaltige Ausgabe, die den neuen Forschungsstand gelungen einbindet und eine kurzweilige und interessante Lektüre für den interessierten Laien bietet.

Tipps: die o.g. Geo-Epoche ist derzeit als Teil dieser Sammelausgabe wieder neu aufgelegt Geo Epoche Sammel-Ausgabe Nr. 5 (3 Hefte): Nr. 13: Das antike Griechenland; Nr. 14: Der Erste Weltkrieg Nr. 15: Maya-Inka-Atzteken(Neudruck);
Wer zudem Lust an alten Filmen und Yul Brunner hat, der sollte mal hier reinschauen: Könige der Sonne;
Zudem bei Lust auf die Indianer Nordamerikas: Der erste Amerikaner. Die Entdeckung der indianischen Kulturen in Nordamerika.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spiegel Geschichte: Inka Maya Azteken, 12. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: SPIEGEL GESCHICHTE 2/2014: Inka, Maya, Azteken (Broschiert)
Sehr umfassende Darstellung der komplexen Materie. Informatives Bildmaterial. Viele kompetente Autoren. Gute Info über aktuelle Forschungen. Verständliche Sprache. Gutes Preis-/Leistungsverhältnis.
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5.0 von 5 Sternen Spiegel Geschichte 2/2014, 31. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: SPIEGEL GESCHICHTE 2/2014: Inka, Maya, Azteken (Broschiert)
Mit meinem Verständnis eine hervorragende Zusammenfassung der Geschichte dieser Völker und deshalb wie auch die vorausgegangenen Hefte dieses Verlages durchaus jedermann zu empfehlen.
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3.0 von 5 Sternen Ganz brauchbar, aber.., 9. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: SPIEGEL GESCHICHTE 2/2014: Inka, Maya, Azteken (Broschiert)
..teilweise ein wenig zu "spiegelig" geschrieben.

Was mich am meisten enttäuscht hat, ist das fast vollständige Fehlen einer Darstellung von Zusammenhängen dieser drei titelgebenden Indianerkulturen. Zumindest zwischen den Imperien der Atzteken (bzw. ihrer Vorläufer) und der weiter südlich herrschenden Maya-Kulturen muss es - trotz der Zeitdifferenz zwischen ihren jeweiligen Blütezeiten - doch wohl Kontakte und Einflüsse gegeben haben. Einzig in dem einleitenden Interview wird dieser Punkt kurz gestreift und schnell wieder fallengelassen.

Ferner kommen die Mythologien m.E. zu kurz. Gerade im Fall der berühmt--berüchtigten Menschenopfer wäre es sinnvoll und auch verständnisfördernd gewesen, auf ähnliche. wenn auch unterschiedene Praktiken in den altorientalischen Reichen und anderswo hinzuweisen.

Kurzum: lesens- und zugleich preiswert, aber doch mit mehr shortcomings als sie Monographien ohnhin leider oft aufweisen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spiegel Geschichte Inka usw mesoamerikamische Kulturen, 5. Mai 2014
Von 
Maria Geißler (Heuchelheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: SPIEGEL GESCHICHTE 2/2014: Inka, Maya, Azteken (Broschiert)
Eine ausgezeichnete Reiselektüre für meine Reise zu den Inka und nach Peru. Alles auf dem neuesten Forschungsstand und voller Anregungen.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Diese Heft zu kennen, ist ein unbedingtes Muss., 12. April 2014
Rezension bezieht sich auf: SPIEGEL GESCHICHTE 2/2014: Inka, Maya, Azteken (Broschiert)
Sich mit der menschlichen Frühzeit Südamerikas zu beschäftigen ist eine Notwendigkeit. Das Spiegel Heft knüpft einen ersten Kontakt zu einem Thema, dass an den deutschen Schulen der 1980er Jahre nicht besprochen wurde. Dabei ist es wichtig, ein möglichst komplettes Bild von der Weltgeschichte zu haben, um das politische Geschehen der Gegenwart richtig beurteilen und die eigene Zukunft planen zu können. Spiegel Geschichte Nummer 2 aus dem Jahr 2014 fügt dem eigenen Geschichtsbild einen wichtigen Mosaikstein bei. Brasilien als Gastland der Frankfurter Buchmesse und Gastgeber der Fußballweltmeisterschaft 2014 kann im journalistischen Ergänzungsprogramm in diesem Jahr das Bild ergänzen und auf einen gegewärtigen Stand bringen. Den fünften Stern habe ich deshalb nicht vergeben, weil die Texte nicht sorgfätig und fehlerfrei ediert wurden und historisch-geographische Karten beigefügt wurden, die zu sehr von der gewohnten Darstellungsform abwichen.
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SPIEGEL GESCHICHTE 2/2014: Inka, Maya, Azteken
SPIEGEL GESCHICHTE 2/2014: Inka, Maya, Azteken von Dietmar Pieper (Broschiert - 1. April 2014)
EUR 7,80
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