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Liam Davis & The Raven (English Edition)
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:3,43 €

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Liam Davis leidet offensichtlich unter dem Asperger Syndrom, kann daher nicht sozial interagieren, wie die Gesellschaft dies von ihren Mitgliedern erwartet. Die Folge ist, dass er keine Freunde hat und zu Beginn des Romans eine Katze anschaffen will, damit diese sich bemerkbar machen kann, wenn er tot in seiner Wohnung liegt - wie er das gerade in der Zeitung las.
Zum Glück ist das dann aber doch nicht nötig, da er nach einem Überfall von Quinn, einem gutaussehenden jungen Mitstudenten, ins Krankenhaus gebracht wird, der sich rührend um ihn kümmert. Sollte sich da doch eine Freundschaft anbahnen können - oder etwa mehr? Nein, ausgeschlossen, da Liam sicher ist, Hetero zu sein. Obwohl er alles, was nicht seinem Fortkommen in seinem Studium als Journalist dient, kaum Beachtung schenkt. Eine romantische Beziehung ist nicht das, was ihn interessiert.
Eher möchte er wissen, wer die Person ist, die "Raven" genannt wird und junge Schwule rettet, wenn sie von Homophoben zusammengeschlagen werden. Nämlich dieser Typ hat auch ihn gerettet. Und nun fragt man sich natürlich zu Recht, warum der Hetero Liam in den Genuss dieser Rettungsaktion kam. Bis zum Ende geht es darum, wer der Raven ist und ob er vielleicht doch recht hatte, Liam auf seiner Liste zu haben.
Das ist spannend erzählt und die Lösung offenbart sich erst auf den letzten Seiten: für mich überraschend - gut, einigermaßen.
Neben dieser Krimikomponente aber ist der Leser doch wohl mehr daran interessiert, wie und ob Liam seine Defizite ausgleichen und seine Freunde halten kann. Seine lakonischen Kommentare sind im Allgemeinen nicht sehr hilfreich, sorgen beim Leser aber für mehr als ein kurzes Schmunzeln.
Würde zum Schluss hin nicht dauernd gev...t werden, hätte ich für diese gelungene Geschichte sogar 5 Sterne verteilt.
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am 23. Mai 2014
Liam Davis ist ein überzeugend gestalteter Charakter, dessen Geschichte mit einer Schlägerei nach einer Studentenparty beginnt. Liam wird von einem maskierten Mann niedergeschlagen und vor Schlimmerem nur bewahrt, weil er von einer anderen anonymen Gestalt gerettet wird, die - wie er später herausfindet - schon mehrfach als Retter auftrat und 'Raven' genannt wird.
Also interessiert sich Liam, dessen einziges Ziel es ist, in der Zeitung seines Erzeugers als Reporter angestellt zu werden, dafür, herauszufinden, wer 'Raven' ist und warum er so handelt.
Nebenbei findet Liam neue Freunde, verliebt sich in den Jungen, den er bei sich wohnen lässt und lernt, mit Gefühlen.umzugehen.
Das kann er nämlich nicht. Liam ist speziell. Er weiß nicht, wie man höflich Konversation betreibt, er analysiert und versachlicht sein komplettes Leben und lässt zunächst niemanden an sich heran.
Die Autorin schafft es, Liam überzeugend zu gestalten, ohne ihn wie einen Freak wirken zu lassen. Sie bringt die Leser dazu, Liam akzeptieren zu lernen, genau wie es seine neu gewonnenen Freunde tun. Wir werden also mit auf die Reise Liams genommen, der lernt sich zu zu öffnen, zu fühlen und zu lieben. Und der trotzdem immer Liam bleibt.
Das Buch ist einfach schön zu lesen. Es lässt die Leser schmunzeln und mitfiebern, obwohl eigentlich schon klar ist, dass es gut ausgehen wird. Und auch der Sex kommt nicht zu kurz, was noch viel wichtiger ist, diese Szenen fügen sich der Geschichte und nicht umgekehrt.
Dies ist das perfekte Buch für einen verregnten Tag, den man mit entspanntem Lesen und einem warmen Tee verbringen möchte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. April 2014
Seit langer Zeit ist Anyta Sunday's “Liam Davis & The Raven“ mal wieder ein Buch, das nicht mit Stereo-Muskeln auf dem Cover, sondern tatsächlich auch mit einer überzeugenden Story daher kommt und somit dem Genre die doch gerne vernachlässigte Seriosität zurück gibt.
Die Charaktere sind außerordentlich gut entwickelt, handeln nachvollziehbar und wirken schlicht so aus dem Leben gegriffen, dass kaum einer der typischen “Augenroll-Momente“ auftritt, in denen man sich fragt, wer in aller Welt so handeln/denken/reden würde.
Im Gegenteil. Liam's Persönlichkeit wird dem Leser in ihrer Komplexität und Andersartigkeit so herausragend nahe gebracht, dass man sein Wesen voll und ganz als das akzeptiert, was es ist. Anders. Journalistisch. Faktenbezogen. Die wenigsten Menschen würden Freundschaft, Zwischenmenschlichkeit, Sozialleben, Sexuelle Anziehung und Liebe so derart sezieren, analysieren, abwägen und studieren wie er es tut. Immer wieder runzelt man die Stirn, weil Liam's Unvermögen, soziale Interaktion im herkömmlichen Sinne zu betreiben so abwegig erscheint, nur um dann doch wieder im nächsten Moment vor seiner leidenschaftlichen ehrlichen Art den Hut zu ziehen. Denn er schafft es, Peinlichkeiten ungeniert auszusprechen, unzählige Avancen seines Mitbewohners zum Leid desselbigen und uns Lesern immer wieder aufs Neue abzuweisen, dass einem das Herz blutet, nur um dann in einem unscheinbaren Moment seine Co-Charaktere sowie uns Leser zugleich mit offenen Mündern stehen zu lassen. Geschockt und überwältigt von dem Phänomen Liam Davis.
Anders als man vermuten könnte, kommt bei all dem die knisternde Erotik keineswegs zu kurz und hinterlässt ein ums andere Mal ein wohlig warmes Gefühl, wie es so nicht immer alle Bücher dieser Gattung vermögen.

Fazit: lesenswert.
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am 14. Juni 2014
First-person narrative, and at times, the protagonist was really absolutely infuriating. I loved that. It's so often that you find books where characters are bland and arbitrary, but Liam really got to me because he is so achingly human. I loved the slow build between him and Quinn, and the side characters were awesome too. Well done.
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am 10. März 2014
Liam Davis is a very peculiar guy. He is blunt and to the point, has a dry humor, is driven and focused, emotionally careful but caring, keeps to himself, prefers to be the spectator instead of participating. He thinks it’s a necessary requirement for his planned career in journalism. His office at “Scribe”, the University newspaper, is his home. His colleagues are his only “friends”. His home is so empty, he seriously thinks about buying a cat.

This is one of the best described MCs I’ve read for a long time, this guy is through and through genuine, his reactions are all in accordance to his character. It’s written in 1st person, we are witness to his thought-process and it’s obvious that Liam is a logical, genuine and humorous person, who doesn’t rush into things, who weighs pros and cons, even in love. We have the privilege to see him open up to other people during the book, to start to cherish not only love but above that also friendship.

Liam is newly assigned to the party-page of the University’s newspaper as an attempt by the chief to broaden his experience. He doesn’t want that, his specialty is politics and he wants to get the job of the features editor to impress his father. After visiting his first party in this capacity he gets assaulted and then rescued by a mysterious person in a “raven-like” hoodie. His rescuer leaves and a guy and a girl are bringing him to the hospital. Meet Shannon and Quinn. Since Quinn just broke off with his boyfriend, he is the perfect person to come home with Liam and watch over him. And so starts a reluctant friendship. Add into the mix Hunter, Shannon’s brother, who doesn’t understand the word “no” and everything is progressing well.

For me the real pleasure in this story was Liam himself. He is honest, even mostly to himself, a no nonsense and no drama guy. He offers Quinn a room in his apartment, Quinn asks if him being gay bothers Liam and the answer is a “why should it?” Later in the story they kiss for the first time. Instead of freaking out he finds a way that is working for him to eliminate any doubt if he is gay. And when he is clear about that, he follows through.

The there’s Quinn. He is also a great guy, more the “usual” maybe but while you as the reader can already see he has a major crush on Liam, he keeps the balance between hinting and retreating, giving Liam space to figure himself out without being hurt to obvious (yes, once or twice I wanted to give him a hug but he covered it up so well). Why is that so? I think because he had figured our early that Liam really is caring about him and that he needs space to come to his own conclusions. On the other hand he isn’t too shy to not nudge into the right direction once or twice.

There are more great side characters and I can say I have a crush on Hunter, Quinn’s friend, who is the most direct person I’ve ever met. Hunter knows life is short, he’d been gay bashed and since then is in a wheelchair. That doesn’t prevent him from trying to live his life to the fullest. He likes Liam and that means he is his friend and therefore, if he needs company to stake out his newest crush, Liam has to come with him – end of story. I like that about Hunter, he is the first who gets Liam out of his own organized world. Shannon is Hunter’s sister and also a friend to Quinn.
And Hannah is another great girl, whose reactions to Liam’s behavior had been so good. Love her just for being who she is.

Okay – I’m not going to tell anything more about the story. It’s a good one and the book has great moments, for example Quinn and Liam hiding under a bed while ….oh, no, just saying that while reading that I thought “Why had no one else ever used that in a book? I’ve seen it in movies but never in a book before.” It was so funny.

And this, I think this dialogue represents Liam very well. He and Quinn are trying to get to know each other:

“And what about you? Do you ever relax? Jerk off? Because I just can’t in my life imagine you doing that.”
I pushed up my glasses again. “Of course I do that. I schedule that in at shower time.”……………..
………………
………………………..”So, lately, when I’m in the shower, I fantasize about winning the BCA competition for the best article of the year.”…........…”Are you saying,” Quinn rested his head on the back of the couch and stared toward the ceiling, the side of his mouth curling, “ that you literally get off on work?”

In addition this book has something that I really love: The University newspaper Scribe has its own homepage. Check this out:
[...]

Now – I loved this book. I’ve already reread it once. It’s going into the shelf “all-time-comfort-favorites”. 5 stars and more if I could...
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