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4.0 von 5 Sternen Die Rückkehr der Urzeitmonster des Death Metal (besser die Limited Edition kaufen!).
Im September 2012 schrieb ich eine ausufernde Rezension zur - eher mittelprächtigen - "Condemned To The Shadows"-E.P. (nur Vinyl und Download), aus der ich hier, gerade zu Beginn des Textes, einiges zitiere, denn es betrifft das eigentliche Comeback-Album in Vielem ebenso (die beiden Songs der E.P., "Back From Beyond" - ja, ohne Kalkül läuft läuft hier...
Vor 5 Monaten von Gregson veröffentlicht

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Please Return to Beyond
Auch wenn das 1991er Debut Album "From Beyond" heute als Klassiker gefeiert wird, kann und konnte schon damals das Album nach meiner Ansicht nicht mit der Death Metal Konkurrenz mithalten, die seinerzeit wie im Wahn Alben veröffentlichte.

Das mag zum einen daran liegen, dass From Beyond 1991 viel später herauskam, als es hätte sein müssen...
Vor 5 Monaten von muffy666 veröffentlicht


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Rückkehr der Urzeitmonster des Death Metal (besser die Limited Edition kaufen!)., 25. März 2014
Von 
Gregson "eurozentrisch" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Back from Beyond (Audio CD)
Im September 2012 schrieb ich eine ausufernde Rezension zur - eher mittelprächtigen - "Condemned To The Shadows"-E.P. (nur Vinyl und Download), aus der ich hier, gerade zu Beginn des Textes, einiges zitiere, denn es betrifft das eigentliche Comeback-Album in Vielem ebenso (die beiden Songs der E.P., "Back From Beyond" - ja, ohne Kalkül läuft läuft hier nichts - und "Succumb to Rapture", sind nun auch erwartungsgemäß auf dem Album).
Erste Lebenszeichen der Band 1984 (!), Massacre waren eine besonders dicke Blase auf der Ursuppe des Death Metal. "From Beyond" (1991) - legendär, ebenso die "Inhuman Condition"- E.P. (1992), sogar das Venom-Cover mit Cronos als Gastschreier habe ich mir über die Jahre schöngehört. 1996 dann "Promise", der umstrittene Abgesang, für Anhänger der simplen, effektiven und mächtig fetten DM-Walzen vom Schlage "Succubus", "Dawn Of Eternity" oder des Gassenhauers "Corpsegrinder" ein Graus.
Auf der ersten Kurzzeit-Reunion-Tour 2007 fand ich die Band blass, Terry Butler (Bass) wirkte gelangweilt (viel Action ist bei dem bei Konzerten ohnehin nie zu erwarten) und Kam Lee, in diskussionswürdiger, eingeschwärzter Rapper-Optik, schien deutlich an Stimmgewalt verloren zu haben (bei Rogga Johanssons "The Grotesquery" kommt er aber zumindest im Studio den damaligen Zeiten nahe).
Mit Lee hat man sich gründlich verstritten, der neue Sänger heißt Ed Webb. Mit an Bord und an der Gitarre ist wieder Rozz, den Butler, ebenso aus der Urbesetzung, wieder rekrutieren konnte. Ein Mensch namens Mike Mazzonetto (nicht namens Bill Andrews) bearbeitet das Schlagzeug (und das gut).
Wie die Covergestaltung und der Albumtitel schon unmissverständlich mitteilen, geht man (im Wesentlichen, nicht Ganzen!) back to the roots, über das fragwürdige "Promise" wird in Interviews auch kein Wort mehr verloren, und etwas Anderes, als die Rückbesinnung auf die Achtziger-/ Frühneunziger-Geschosse, würde im Rahmen dieser Reunion auch keinen Sinn machen.
Beinahe das Wichtigste, wie schlägt sich Webb (es gibt genug Stimmen, die Massacre ohne Lee ablehnen)? - Er ist nicht so gut, wie Lee Anfang der Neunziger, aber das wäre auch der aktuelle Lee nicht. Webbs Stimme ist vielleicht nichts Besonderes, aber kraftvoll. Mitteltiefe, sehr ordentliche Grunts, man versteht halbwegs was er singt, aber wen interessiert letzteres.... Aber: Beachtlich übel schreien kann er. Diese Schreie sollte er noch weit mehr einsetzen.
Die Limited Edition (ein Digipack) bietet übrigens als Bonus den Massacre-Klassiker "Corpsegrinder" und den altehrwürdigen Death-Gassenhauer "Mutilator". Diese beiden Dinger radieren alles aus, walzen alles platt, sind der feuchte Death Metaller-Traum. Und sind - ich wage das Frevelhafte niederzuschreiben - sogar etwas besser als die Originale. Doch dazu später mehr...
Back From Beyond" funktioniert oft ähnlich brutal simpel wie die legendären alten Sachen, in fast jedem Song wird mal auf das Schönste nach vorne gebollert, es wird aber ebenso oft technischer. Insbesondere das Schlagzeugspiel ist komplexer als das extrem puristische Spiel von Andrews anno dazumals. Die Titel sind variabler angelegt, das Ganze ist intelligenter arrangiert als die alten Sachen, bei "Honor The Fallen" bringt man sogar einige sehr harmonische Klänge, man ist älter geworden, besser an der Gitarre, am Bass, will das verständlicherweise auch zeigen.
Ich finde das alles gut, das Songwriting ist stark, aber der neue Abwechslungsreichtum geht fraglos auch etwas auf Kosten der unglaublichen Geradlinigkeit, die einen damals noch in Raserei versetzte. Ein mitreißendes Hochgeschwindigkeitsgeschoss vom Schlage "Succubus" oder "Dawn Of Eternity" sucht man deshalb vergebens, wobei "As We Wait To Die", die Eröffnung nach dem, die Vergangenheit beschwörenden, Intro "The Ancient Ones", schon bald gut nach vorne losgeht und auch das folgende "Ascension Of The Deceased", das recht deutlich die wieselflinke Rhythmik von "Biohazard" aufnimmt (ja, es ist in Vielem ein Auf Nummer sicher-Album) viel Freude macht.
Erfreulicherweise kann man auch konstatieren, dass die quietschenden, nachhallenden Soli wieder da sind - sie scheinen teilweise wirklich von "From Beyond" rübergebeamt worden zu sein.
Die Produktion von Tim Vazquez (at CGM Studios) ist angemessen druckvoll, nicht zu poliert, die unglaublich mächtigen Bratgitarren der Vergangenheit hat man aber nicht mehr reproduzieren können.
Es ist fraglos nicht alles so mitreißend wie auf "From Beyond", wie sollte es das auch sein, aber es liegt hier ein sehr gutes Death Metal-Album vor, das ich nach jedem Hören besser finde, die anfängliche größere Enttäuschung ist einer nur kleinen gewichen, weil viele Songs zünden.
Ein Jungspund, der Massacre bislang nur aus der Propyläen Weltgeschichte oder so kennt, wird beim Hören, insofern er auch nur halbwegs über Geist und sittlichen Anstand verfügt sofort bemerken: Dies ist richtiger Death Metal. Und das weit mehr als dieses meist eher ulkige Brutal Death-Gefiepe oder diese ganzen Easy Listening-Kapellen vom Schlage Arch Enemy und Konsorten.
Noch einmal zu den beiden Bonustracks: Ausgerechnet hier bringt Webb seine Höchstleistung - fabelhafte Grunts und dazu, gerade bei "Mutilator", hysterische Schreie en masse. Dass (nicht allein) mir die beiden Bonustitel, die nichts Anderes als tüchtig aufpolierte Revisionen von Altbewährtem darstellen, am besten gefallen, offenbart vielleicht auch das kleine Manko von "Back From The Dead".
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3.0 von 5 Sternen Please Return to Beyond, 24. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Back from Beyond (Audio CD)
Auch wenn das 1991er Debut Album "From Beyond" heute als Klassiker gefeiert wird, kann und konnte schon damals das Album nach meiner Ansicht nicht mit der Death Metal Konkurrenz mithalten, die seinerzeit wie im Wahn Alben veröffentlichte.

Das mag zum einen daran liegen, dass From Beyond 1991 viel später herauskam, als es hätte sein müssen (die Combo war mehr oder weniger seit 1986 aktiv). Das eigentliche Problem war jedoch, dass die anderen Bands die Latte zu diesem Zeitpunkt bereits sehr hoch gehängt hatten: Obituary hatten ein Jahr zuvor Cause Of Death veröffentlicht, Entombed Clandestine und Death brachten nur ein paar Monate später bereits Human raus - alles Alben, die From Beyond in jeder Hinsicht überlegen waren.

From Beyond hatte v.a. mit Dawn of Eternity, Succubus und Corpsegrinder ein paar schön primitive Hits am Start - jedoch ist das Album insgesamt bestenfalls solide und ist mM relativ schlecht gealtert.

Nach einigem Hin und Her hat sich Massacre zur Hälfte (Rick Rozz und Terry Butler) wiedervereinigt - zum anderen wurden die mir bislang nicht bekannten Ed Webb (voc) und Mike Mazzonetto (dr) rekrutiert, die ihren Job solide und im Kontext angemessen erledigen. Auch wenn es schade ist, dass es keine 100% Reuinion war - ich wüsste gerne, wo Bill Andrews heute steckt und Kam Lee war ja mit Bonegnawer und Grotesquery ganz gut im Rennen - dürfte Back From Beyond kaum erheblich anders klingen.

Erwartungsgemäß schließt BFB stilistisch natürlich bei From Beyond an - Midtempo Doublebass Riffs, typische Uffta Beats, Gurgelgesang und Rick Rozz' berüchtigte Whammybar-Solos (Zitat Chuck Schuldiner: "dumm, faul, Kerry King Kopie") und fertig ist die Laube. Ich bin zwar auf der einen Seite absoluter Old-Schoon Fan, weil ich eben genau zu dieser Zeit (90er) mit Metal / Death Metal aufgewachsen und geprägt wurde. Mit ist ein Slowly We Rot daher 1000 Mal lieber als irgendeine hyperaktive Quietsch und Kreischcombo der Marke Metalcore / Deathcore, die zwar alle spielen können, aber einfach nur inflationären Musikmüll raushauen.

Allerdings kann auch Back From Beyond auch heute weder an die alten noch an die aktuellen Bands anknüpfen. Es passiert einfach zu wenig, manche Riffs und Songs sind sogar fast einfältig. Insgesamt liegt das Niveau daher eher im Bereich einer durchschnittlichen Six Feed Under Platte, als dass man in Richtung From Beyond oder sogar Leprosy schielen könnte.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Massacre sind zurück, 21. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Back from Beyond (Audio CD)
Viel wurde in den letzten Jahren geschrieben über die legendären Florida Death Metaller. Manch einer hatte seine Vorverurteilung bereits im Kopf, als 2012 bekannt wurde das Kam Lee nicht zum Lineup der Reunion gehören würde. Geht man allerdings ohne Vorurteil an die Sache heran, kommt man nicht umher zu erkennen, dass man mit Ed Webb einen Sänger der Extraklasse am Mikrofon hat, der den Spirit der alten Massacre (oder des Old School Death Metal an sich) in sich trägt und die Position des Sängers durchaus adäquat besetzt.

Die Songs des neuen Albums sind dann auch - und das ist meiner Meinung nach das einzige Haar in der Suppe, wenn man denn eins finden will - Old School!

Das kann man dann entweder langweilig, uninspiriert oder Retro finden. Oder sich eben - so wie ich - daran erfreuen, dass mit "Back from Beyond" ein Meisterstück abgeliefert wird welches eben nicht nur vom Titel oder vom Cover sondern auch musikalisch an "From Beyond" (1991) anknüpft. Auf die Zwölf!

Für mich jetzt schon das Death Metal Album des Jahres. Anspieltipps: Alles!
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4.0 von 5 Sternen endlich wieder zurück, 3. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Back from Beyond [Vinyl LP] (Vinyl)
eine der besten Death Metal Scheiben die ich die letzten Jahre gehört habe. Leider nur die Hälfte der Originalbesetzung, aber gerade am Gesang hat man sehr guten Ersatz gefunden. Einwandfrei!!
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5.0 von 5 Sternen Hammer, 17. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Back from Beyond (Audio CD)
für mich. Klar kann man immer alles mit Anfang der 90iger vergleichen. Aber wir leben im heute hier und jetzt. Dafür finde ich das Album einfach spitzenmäßig....erinnert es mich doch in einigen Passagen leicht an Monstrositys "In Dark Purity", welches sich für mich als eines der besten Alben der letzten 20 Jahre darstellt. Diabolic fand ich schon toll und mit dem ehem. Sänger konnte es doch nur auf den Punkt kommen. Sicher die Bonustracks sind die Sahne auf dem Kuchen.....also immer schön nach dem Digi ausschau halten.
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