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Kundenrezensionen

31
3,3 von 5 Sternen
Die Verdammten: Endzeit-Thriller
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:4,99 €
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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juni 2014
Als grosser Fan von Postapokalypse jedweder Art hab ich mich auf ein spannendes Buch gefreut und wurde sehr enttäuscht. Während ich mich durch das erste Kapitel quälte, hab ich noch geglaubt, das dieses Buch doch noch irgendwie besser wird, aber es wurde nur noch schlimmer. Die Geschichte ist nicht spannend, man fiebert nicht mit den Protagonisten mit, so macht das Lesen keine Freude. Es kommen im Verlauf der merkwürdigen "Bäume-durch-Tiefgarage-wachs-Story" immer mehr abartige Szenen vor, die ich hier wirklich nicht nennen möchte. Horror okay, aber nicht so. Viel zu drastisch beschrieben, was soll das? Am "besten" hat mir das psychologische Einfühlungsvermögen von Brett McBean gefallen. Kleiner Auszug: welche Mutter die gerade ihr Kind auf entsetzliche(!) Art verloren hat, freut sich nach der Dusche im Parkhaus jetzt keinen BH mehr anzuhaben und "geniesst den Stoff auf ihren Brustwarzen"? Das ist sowas von bescheuert.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Grammatikalisch beginnt die Endzeit schon bei der Überschrift. Beeindruckend, da sie nur aus drei simplen Worten besteht. Aber gut, zumindest weiß der Käufer gleich, dass er für den Preis kein Lektorat erwarten darf. Ich vermute mal, es hätte "Kämpf oder stirb" heißen sollen.

Was für mich zum Zeitpunkt der (Vor-)Bestellung nicht ersichtlich war, ist, dass es sich um drei Geschichten / Teile handelt, die in einem Buch zusammengefasst wurden. Der Autor war mir nicht bekannt, der Klappentext klang spannend, also habe ich bestellt und nun endlich auch Zeit zum Lesen gefunden.

Im ersten Teil wird die Situation von einer Handvoll Leuten geschildert, die in einer riesigen Tiefgarage (mit mehreren Parkdecks) eingeschlossen werden, weil unvermutet Bäume durch den Boden brechen und Richtung Himmel schießen. Schrittweise verwandeln sich die Parkdecks in eine Dschungelumgebung mit Wasserfall und wilden Tieren. An sich eine originelle Idee für ein Endzeit-Szenario, das vom Autor durchschnittlich spannend erzählt wird. Die Umsetzung ist kein Knaller, lässt sich aber flüssig lesen und sorgt - von kleinen Patzern abgesehen - auf den ersten hundert Seiten für die richtige Atmosphäre beim Lesen.

Leider entfernt sich die Story im weiteren Verlauf immer mehr von besagter Atmosphäre. Stattdessen wird Brutalität und Perversion freier Lauf gelassen. In gewisser Weise fühlte ich mich beim Lesen an "Die Gaia-Hypothese" von Maxime Chattam erinnert, der seinen gelungenen Romanbeginn ebenfalls einer Gewaltorgie opfert, die mich als Leser ungläubig bis verstört zurückgelassen hat. Schade, dass offenbar auch "Die Verdammten" letztlich nur eine Ansammlung von Vergewaltigungen, Sex mit Leichenteilen, Fäkalorgien und Erbrochenem ist.

Die rätselhafte Naturkatastrophe vom Klappentext verkommt völlig zur Nebensache, während der Autor die Seiten so dick mit seinen Fäkalfantasien beschmiert, dass man die Sch... förmlich riechen kann. Erschwerend kommt hinzu, dass für die handelnden Personen ihr völlig absurdes Verhalten offenbar ebenso normal ist wie für den Autor. *** Achtung Spoiler*** So genießt! eine Frau das Gefühl des BH-Stoffs an ihren Brustwarzen, deren Tochter gerade neben ihr in Stücke gehackt und vergewaltigt wurde (sowohl im Ganzen als auch in Teilen). *** Offenbar ist es das Talent des Autors, mit möglichst viel Brutalität und Ekel zu provozieren. Ich räume ein, das kann er. Ich hatte allerdings auf eine spannende Endzeit-Geschichte gehofft und wurde maßlos enttäuscht.

Fazit: Hätte der Klappentext auch nur im Ansatz erahnen lassen, was da auf mich zukommt, hätte ich die Finger von dem Buch gelassen. Die erste der drei Storys habe ich gelesen, den Rest erspare ich mir.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Juli 2014
Der Roman ist in einzelne Geschichten unterteilt, wobei die Handlung der ersten Erzählung über das Eintreten der Katastrophe, anhand des Schicksals einiger Parkhaus-Nutzer, berichtet, die zweite wenige Monate nach der großen Veränderung und dem Verlust der „Zivilisation“ angesiedelt ist, und die letzte schließlich die Entwicklung der Gesellschaft nach einigen Jahren ins Auge faßt…
Erscheinen die ersten beiden Abschnitte, mit Abstrichen, noch einigermaßen vorstellbar bis logisch (Auf die innere Logik der Erzählung bezogen…), so geht spätestens mit der letzten Geschichte jegliche Schlüssigkeit verloren!
(Achtung Spoiler! Einige Beispiele: Auch nach Jahren des fröhlichen Kannibalismus scheint kein Mangel an wehrlosen, naiven „Opfern“ zu herrschen, die von ständiger Angst getrieben, durch den Dschungel irren… Das ergibt unter Umständen noch zu Beginn des „neuen Zeitalters“ Sinn, aber nicht nach all den Jahren! Des weiteren… Zeitgleich haben sich drei Menschenfressende Abarten des Homo-Sapiens entwickelt, die so überhaupt keinen Sinn ergeben! Warum bsw. der „Homo-Löwesensus“ stärker und schneller sein sollte als der „Homo-Schimpansus“, erschließt sich mir auch nicht nach angestrengtem Nachdenken! Ersterer ist zumeist in Gegenwart seines Harem anzutreffen, faul herum liegend, nur vom Hunger getrieben auf die Jagd gehend, wohingegen zuletzt genannter alleine durch die Notwendigen Klettereinlagen zum erreichen der eigenen Behausung schon um einiges besser im Saft stehen sollte… Da helfen dann auch spitz zu gefeilte Zähne nur wenig, insbesondere dann nicht wenn, wie in der vorliegenden Geschichte, ja durchaus noch Waffen genutzt werden!)
Von der sich immer rasanter verabschiedenden Logik mal abgesehen, die Charaktere wirken durch die Bank zumeist flach und stereotyp (Einzige Ausnahme eventuell noch die „Darsteller“ aus der ersten Episode am Anfang des Buches…), das Verhalten der agierenden Frauen extrem unwahrscheinlich (Man könnte zeitweise annehmen die Story wurde von einem Pennäler geschrieben, unter der Schulbank, geboren aus Frust und Langeweile beim wöchentlichen Religionsunterricht…) und über weite Teile fehlt einfach der Spannungsbogen! (Dazu gehört halt doch mehr als „schockierende Einfälle“ und aneinander gereihte Splatter-Szenen!)
Wegen des zunächst vielversprechenden Anfangs lege ich noch ein Sternchen drauf, mehr ist für meinen Geschmack einfach nicht drin!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Mai 2014
Ja,so könnte sie wirklich aussehen...unsere Erde nachdem sie einen Schlußstrich unter das Kapitel " Zivilisierte Menschheit und ihre Folgen " gezogen hat. Warum auch nicht ? Der Autor läßt hier sehr viel Fantasie walten.Er versäumt es jedoch in allen 3 Geschichten des Buches in die Tiefe der handelnden Personen sowie der Thematik an sich zu gehen.Es baut sich einfach kein wirklicher Spannungsbogen auf.Irgendwie läuft alles recht flott und spannend,aber trotzdem oberflächlich ab.Gefallen hat mir die reale Schilderung der Umstände, die eben nicht immer im Glück für die Gut-Menschen enden.Wunschdenken und Happy End findet man in allen 3 Geschichten nicht unbedingt.Und das ist gut so.Das ist eben das Leben.Ansonsten muß man das Buch nicht unbedingt gelesen haben.Es ist allenfalls Durchschnitt und die ordinären,bestialischen und obzönen Textteile passen zwar zu einer Menschheit ohne Regeln und Rechte sehr gut,helfen aber dem Buch nicht wirklich auf ein besseres Niveau.
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Während eines Einkaufstrips geschieht das Unglaubliche: Beth ist gerade mit ihrer Tochter auf dem Weg zum Auto, das sie in einem der Parkdecks des Einkaufszentrums geparkt hat, als Bäume aus dem Boden schiessen und die Umgebung in einen undurchdringlichen Urwald verwandeln. Noch ahnt niemand, dass diese rätselhafte Naturkatastrophe über den ganzen Erdball hereingebrochen ist.

*

“Die Verdammten” vereint McBeans Dschungeltrilogie (“Der Dschungel aus Beton”, “Der Dschungel von nebenan” und “Der Dschungel der Großstadt”) in einem Band. Die drei Geschichten haben, bis auf das Ende, nichts miteinander zu tun. Sie spielen lediglich im gleichen Szenario und der Leser muss sich bei jeder Geschichte auf neue Charaktere einlassen. Was als ziemlich atmosphärisches Endzeitdrama beginnt, wird in der Mitte sehr seicht und beginnt erst zum Ende hin wieder, einigermaßen stimmungsvoll zu werden. Aber eines nach dem anderen.

Zuerst einmal: Brett McBean kann es eindeutig besser, das hat er unter anderem mit seinen Romanen “Die Mutter”, “Das Motel” und “Buk und Jimmy ziehen nach Westen” bewiesen. Mit “Die Verdammten” hat er zwar eine im Grunde genommen interessante Idee vorgelegt, die sich aber leider im Handlungsverlauf immer mehr in unlogische und teilweise nicht nachvollziehbare Ereignisse verstrickt. Hätte McBean die Hauptpersonen des ersten Teils in den weiteren beiden Teilen mitagieren lassen, wäre mit Sicherheit ein weitaus besseres Ergebnis herausgekommen. So muss man sich in jedem Teil leider auf eine neue Geschichte und neue Personen einlassen.

Der Schreibstil ist ungewohnt einfach gestrickt, da bin ich von McBean eindeutig Besseres gewöhnt. Aber nichtsdestotrotz fliegt man durch die drei Geschichten und kann sich schwer davon losreißen, denn das beschriebene Szenario hat durchaus seinen Reiz. Doch gerade die erste Geschichte ist es, die mich am meisten in den Bann gezogen hat, denn die Ausgangssituation war fast schon filmreif. Und auch die Chararakterzeichnung war hier noch am besten.
Die zweite Story flacht sehr ab und war für mich die absolut uninteressanteste. Bei der letzten Geschichte trat McBean dann wieder mehr aufs Gas und schilderte wieder Geschehnisse, die ich mir ohne weiteres als Film vorstellen könnte.

Ich persönlich hatte keine Probleme mit den vielen Ungereimtheiten, die im Verlauf der Geschichte auftraten, denn die Grundaussage der Trilogie, dass sich die Natur an der Menschheit rächt, hat mir sehr gut gefallen. Insgesamt ähnelt in allen drei Büchern der Schreibstil dem von Richard Laymon, obwohl natürlich McBeans eigener Stil deutlich herauszulesen ist. Durch die verschiedenen Hauptpersonen in den drei Geschichten wirkt “Die Verdammten” leider nicht ganz ausgegoren, schon aus diesem Grund hätte ich mir gewünscht, dass die Personen der ersten Geschichte auch die Abenteuer der beiden nachfolgenden bestritten hätten.

*

Fazit: McBean hätte aus der interessanten Grundidee mehr machen können. Nichtsdestotrotz liefert er einen sich wohltuend von anderen Endzeitszenarien abhebenden, teils brutalen Thriller ab, der, obwohl relativ einfach geschrieben, sehr bildreich eine Welt darstellt, in der die Natur die Herrschaft über die Erde übernimmt. Für McBean-Fans ein Muss, für Einsteiger in die literarische Welt des Autors eignen sich seine anderen Werke auf jeden Fall besser.

© 2015 Wolfgang Brunner für Buchwelten
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. April 2014
Beth will nach der Shoppingtour mit ihrer Tochter die Tiefgarage des Einkaufszentrums verlassen. Doch plötzlich brechen Bäume durch den Beton und verwandeln die ehemalige Tiefgarage in einen Urwald. Gemeinsam mit anderen Überlebenden suchen sie nach einem Weg nach draußen, was sich bald als ziemlich riskantes Unternehmen herausstellt. Zudem wächst das Unbehagen, dass diese Naturkatastrophe sich nicht nur auf die Tiefgarage beschränkt und die Gesetze, wie man sie bis dahin kannte, nicht mehr gelten. Ziemlich schnell mutiert die zivilisierte Gesellschaft zu einem Dasein, in dem der Stärkere gewinnt und einzig der überlebt, der sich anpasst.

"Die Verdammten" von Brett McBean vereint in der deutschen Fassung den Dreiteiler "Concrete Jungle", "Neighbourhood Jungle" und "Suburban Jungle". Gemeinsam hat der Dreiteiler, dass es die Auswirkungen der Naturkatastrophe zeigt und wie die Überlebenden damit umgehen. Da der Roman in drei verschiedenen Zeitebenen spielt, begegnen dem Leser jeweils andere Charaktere als zu Beginn.

Dass die Endzeit beispielsweise nicht durch Krieg oder einem atomaren Ereignis ausbricht, sondern Mutter Natur sich ihr Reich zurückerobert, fand ich sehr originell. Es war sehr interessant zu verfolgen, wie schnell sich so mancher Charakter an die neuen Gegebenheiten angepasst hat oder noch immer der Vergangenheit nachweint. Vor allem hat Brett McBean es geschafft, aus so manchem Charakter mehr herauszuholen als man zu Beginn vermutet, wie z.B. dass ein gewöhnlicher Charakter sich plötzlich als Psychopath entpuppt oder Verhaltensweisen an den Tag legt, mit denen man nie gerechnet hätte. Brett McBean hält damit eine breite Auswahl parat und so mancher Leser wird sich vielleicht fragen, wie man selbst darauf reagieren würde.

Aber abgesehen von den "philosophischen" Überlegungen, zu denen das Buch manchen Leser verleiten mag, Brett McBean versteht sein Handwerk, den Leser zu unterhalten. Der einfache und flüssige Stil des Autors macht es einem leicht, sich in die Geschichte einzulesen - egal in welcher Zeitebene man sich gerade befindet.
Der erste Teil beginnt sehr rasant und spannend und ich hätte mir gewünscht, länger bei den beschriebenen Charakteren verweilen zu dürfen. Im Laufe des zweiten und dritten Teils lässt meiner Meinung nach der Spannungsbogen etwas nach, ohne dass aber die Spannung in den Keller fällt oder gar die Brutalität nachlässt. Man bleibt nichtsdestotrotz an den Seiten gefesselt und verzeiht es dem Autor, dass vereinzelte Details nicht gänzlich logisch erscheinen oder konstruiert wirken.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. April 2014
Grundsätzlich ist an dem Buch nichts auszusetzen, es ist souverän geschrieben und routiniert erzählt. Ich war allerdings von den kranken Fantasien des Autors ein wenig geschockt, Vergewaltigung, Kannibalismus – muss das sein? Leider leidet die Logik an den kurzen Zeiträumen. Nichtsdestotrotz eine erfrischend andere Endzeitvision, in der ein plötzlich gewachsener Urwald die Zivilisation zerstört und nicht auf die "normalen" Klischees zwischen Zombiekalypse und Atomkrieg zurückgegriffen wird. Die vier Sterne sind für Idee und Handwerk, ginge es nur um den Inhalt, wären wohl eher drei Sterne angesagt.
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am 25. August 2015
… nur dass DER BLOB um Klassen besser war.

Rezensionen wurden über DIE VERDAMMTEN ja genug eschrieben. Dem Inhalt der Vorgänger-Rezensionen ist auch nicht viel hinzuzufügen. Das Buch hält einfach nicht, was der Klappentext verspricht. Anfangs findet man als Leser die Idee mit den Bäumen in der Tiefgarage noch interessant, aber über die Zeit wird die Handlung langatmig und zäh, trotz blutiger Szenen, Sex und Gewalt…

DIE VERDAMMTEN ist in drei Teile unterteilt. Der erste Teil geht ja noch so, der zweite wäre unnötig gewesen, und der dritte ist total überflüssig. Story total langweilig und keine Spannung vorhanden. Rückblickend frage ich mich, warum ich DIE VERDAMMTEN überhaupt zu Ende gelesen und mich durchgebissen habe.

Brett McBean enttäuscht hierauf ganzer Linie. Dieses Buch gehört in die Rubrik: Bücher die die Welt nicht braucht…
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
“Die Verdammten” ist ein Sammelband der Dschungeltrilogie von Brett McBean und enthält die Bände “Der Dschungel aus Beton”, “Der Dschungel von nebenan” und “Der Dschungel der Großstadt”.

Paul und Beth kennen sich nicht, begegnen sich jedoch kurz nach Ladenschluss im untersten Geschoss einer Tiefgarage, die an ein Shoppingcenter angeschlossen ist. Paul hat auf den letzten Drücker ein Geburtstagsgeschenk für seinen Sohn gekauft, der morgen seinen Geburtstag feiern wird und sich freut endlich seinen Vater wiederzusehen. Beth ist zusammen mit ihrer anstrengenden Tochter Candice DVDs kaufen gewesen, damit diese während ihres Hausarrests nicht komplett unausstehlich wird. Zusammen mit einem einzelnen jungen Mann und einem älteren Ehepaar und ihrem Enkel sind sie die letzten Personen und wollen den Heimweg antreten.
Plötzlich erschüttert eine Art Beben die Tiefgarage und kurz darauf bricht die Hölle los. Riesige Bäume brechen durch den Boden und schießen durch alle Ebenen hoch zur Oberfläche. Nach und nach verwandelt sich die Betonwüste in einen Dschungel und fordert seine Opfer. Der Ausweg ist den Überlebenden versperrt und Paul, Beth und Candice müssen schon bald um ihr Überleben kämpfen.
Nicht nur in dieser Tiefgarage hat sich die Welt komplett verändert, sondern in ganz Australien, wovon Teil 2 und 3 erzählen.

Brett McBean steht mit einigen anderen seiner Bücher schon lange auf meiner Wunschliste, bisher hab ich den Kaufschritt aber noch nicht gewagt. Da mir “Die Verdammten” mehrfach empfohlen worden sind und ich beim Thema Endzeit immer anspringe, konnte mich der Festa-Verlag mit diesem Buch zu meinem McBean-Erstling reizen. Zudem ist das Cover sehr atmosphärisch und ansprechend, was an dieser Stelle auch einmal lobend erwähnt werden soll.

Überschwemmen derzeit die Zombieapokalypsen den Buchmarkt, so zeigt McBean mit dieser Trilogie eine gänzlich andere Endzeitvision auf, die zwar nicht logisch ist, das Leben der Australier aber gänzlich auf den Kopf stellt. Über den Rest der Welt erfährt man als Leser nichts, daher beschränke ich mich auf den beschriebenen Kontinent. In mehreren Schüben durchbrechen riesige Bäume die Erdoberfläche und zerstören fast alles, was die Menschheit errichtet hat. Die Natur erobert sich ihren Lebensraum zurück und bewirkt damit gleichzeitig, dass die Menschen an ihre Ausrottung getrieben werden. Doch es geht in allen drei Bücher nicht vorrangig um diese Katastrophe, sondern vielmehr darum, was sie aus den Menschen macht. Alle drei Teile erzählen eigenständige Geschichten und sind bis auf eine Angelegenheit völlig unabhängig voneinander lesbar.

Teil 1 wird zur Zeit der Entstehung des Dschungels erzählt. Für mich war dieser Teil der charakterlich tiefste, aber auch der harmloseste. McBean zeigt zwar auch schon hier das Monster, dass in einigen Menschen wohnt, doch wirkt die zusammenbrechende Zivilisation immer noch. Eingeschlossen in einer Dschungeltiefgarage versuchen die Überlebenden nicht nur aus dieser Falle zu entkommen, sondern auch einem Monster, dass unter ihnen weilt.

Teil 2 spielt etwa ein halbes Jahr nach der Entstehung des Dschungels. Die Menschheit spaltet sich auf. Es gibt Gruppen, die sich an die altbekannten Werte klammern und in dem überall vorherrschenden Grün ein Plätzchen zum sicheren Leben suchen. Es gibt zu dieser Zeit auch sogenannte Vollstrecker, die die harmlosen Überlebenden vor den ersten grausamen Gangs beschützen wollen, die entstehen und das Leben zu einem grausamen Katz und Maus Spiel machen.

Teil 3 spielt ca. vier Jahre nach der Katastrophe. Die Menschheit, wie wir sie kennen, existiert kaum noch. Die Löwen, die Baum- und die Tunnelbewohner bilden eine strenge Hierarchie und der klägliche Rest der normalen Menschen wird permanent gejagt. Eine Grausamkeit folgt der nächsten und ist doch alltäglich geworden. Zum Ende passiert dann eine Begebenheit, die ein ganz anderes Licht auf diese Bücher wirft und die ich so nicht erwartet hätte. Dadurch wird zwar erklärt, warum die Bäume den Boden durchbrachen, aber man darf hier keine Logik erwarten, sondern vielmehr einen Grund.

Der Festa-Verlag macht mit diesem Buch seinem Programm wieder alle Ehre. Die Menschheit verroht und Gewaltexzesse, Vergewaltigung und Kannibalismus sind vorherrschende Themen, die teilweise schwerverdaulich geschildert werden, da McBean hier vor keinem Tabu halt macht. Doch verliert sich der Autor nicht in solchen Schilderungen, sondern schafft es immer wieder auch eine gute Geschichte mit unterschiedlichen Charakteren zu erzählen. Spannende Szenen wechseln sich mit menschlichen Abgründen ab und dem kläglichen Rest, der ihn dieser Welt zu überleben versucht. Mit jedem Teil steigert McBean das unaussprechliche Geschehen in gleichem Maße, wie die menschliche Zivilisation und ihr Geist verschwindet. Nach meiner Meiner geschieht all dies etwas zu drastisch und daher etwas unrealistisch, doch die Absicht des Autors dahinter ist klar und auch gut, wenn eben auch sehr heftig umgesetzt.

Vom Schreibstil hat McBean ein gutes Werk abgeliefert. Es lässt sich flüssig und problemlos lesen und man kann dem Geschehen gut folgen. Ich persönlich würde mir noch etwas mehr sprachliche Raffinesse wünschen.

Für jeden Liebhaber von Endzeitstorys, der einen starken Magen und selbige Nerven hat und mit einer etwas anderen, leicht skurillen Grundgeschichte klarkommt, ist “Die Verdammten” eine Leseempfehlung. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, trotz kleinerer Schwächen, und werde definitiv weitere Bücher des Autors auf dem Schirm behalten.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Mai 2014
Es fängt recht gewaltig an, als Beth und ihre Tochter Candice ins nahe gelegene Einkaufszentrum fahren. Doch als sie auf dem Parkdeck sind, scheint die Welt unter zu gehen, denn es schießt wie aus dem Nichts ein Dschungel mitten durch das Parkhaus und reißt alles mit, was nicht niet- und nagelfest ist. Die einzigen, die im Einkaufszentrum überlebt zu haben scheinen, sind Beth und Candice, sowie ein Typ namens Paul, Harold, der seine Frau und auch seinen Enkel bei dem Unglück hier verloren hat, sowie ein merkwürdiger Typ namens Bruce, und dieser scheint alles daran zu setzen, das Recht des Stärkeren herauf zu beschwören, und das nicht nur gegenüber den beiden Frauen, sondern auch gegenüber Paul und vor allem Harold wird ihm zum Opfer fallen. Bruce schafft es irgendwie mit samt den beiden Frauen auf einem der oberen Parkdecks eingesperrt zu werden, wohingegen Paul und Harold auf einer der unteren Etagen ihr Glück versuchen, und sie müssen nicht nur auf Nahrungssuche gehen, nein, sie müssen auch dafür sorgen nach oben zu kommen, denn Bruce scheint in dem ganzen Wahnsinn der um sie herum passiert unberechenbar zu sein...

Will ist der Vollstrecker eines Asyls, welches sich im Dschungel gebildet hat, nachdem dieser bereits seit ein paar Monaten besteht. Das Asyl ist die Auffangstation für alle, die nicht alleine zurecht kommen oder langsam am Ende ihrer Kräfte sind. Ursprünglich gehörte Mark mit zu der Truppe, doch er zog es vor in die gegenüber gelegene Blockbuster-Video-Filiale einzuziehen und allerlei Gesindel um sich zu scharen. Sie sind auf der Jagd nach Frauen, die sie vergewaltigen und Männern, die sie essen können. Doch irgendwann wird es ihnen zu langweilig auf ihrer Seite des Flusses, und sie wollen das Asyl erstürmen. Ganz besonders hat es Mark die Partnerin von Will angetan, Maddy, und er wird alles daran setzen sie zu bekommen, und als der Sturm dann los bricht, kehrt das Chaos und das Grauen ins Asyl heim...

Weitere Jahre sind ins Land gezogen, und es haben sich Unterspezies gebildet: Löwen, also Menschen in Tierfellen, die Jagd auf andere Menschen machen und diese dann verspeisen. Sie sind die Beherrscher des Bodens. Tunnelbewohner, die besser sehen können, aber auch schwächer als die Löwen sind. Sie ernähren sich von allem, was in ihre Tunnel flüchtet. Baumaffen sind die Menschen, die andere Menschen fangen und sie in Käfige in den Bäumen sperren, um sie später genüsslich zu verspeisen. Aasfresser, die von Kadavern von Menschen leben und schlussendlich gibt es noch die Überlebenden, die irgendwo zwischen allen anderen stehen. Als Ben, ein 13jähriger Löwe, in die Welt fort geschickt wird um sich alleine durch zuschlagen, ein Schicksal, wie es jeder andere Löwe teilt, ahnt er noch nicht, dass es weit schwieriger ist alleine klar zu kommen als gedacht, wobei selbst niedere Lebewesen schlauer zu seien scheinen als er selbst. Und sein Weg wird von anderen Spezies gekreuzt, mit denen er dann den Plan heckt, ein neues Rudel aufzubauen. Aber er ahnt nicht, dass es etwas gibt, was ihm in die Quere kommen wird...

Wertung:

Dieses Buch ist eigentlich sehr gut, aber es ist definitiv kein Horrorroman. Es enthält zwar Horrorelemente, aber so richtige Gruselstimmung will nicht aufkommen. Man darf hier nicht vergessen, dass dieses Buch aus drei einzelnen Werken besteht, und es ist löblich, dass diese drei Teile gleich als Ganzes von Festa veröffentlicht worden sind. Was hier allerdings fehlt ist die Kontinuität der Handlung. Es scheint nämlich so zu sein, als wenn es drei getrennte Bücher für sich sind, und diese sind lediglich über das Setting, also den Dschungel, miteinander verbunden. Das scheint allerdings nur so, aber ich gehe hier nicht auf die Details ein. Der Klappentext lässt aber etwas anderes vermuten, weshalb ich ihn ganz und gar ungeeignet finde. Er beschreibt hier lediglich die Handlung aus dem ersten Teil, und das ist schade, wobei der erste Teil auch der Beste des Buches ist.

Leider hat es McBean an dieser Stelle versäumt die Handlung in die gleiche Richtung weiter zu spinnen. Es gibt außerdem Erzählstränge, die nach einem Ereignis einfach abbrechen, ohne das sie weiter verfolgt werden. Das ist bei einem Buch in diesem Umfang schon schade. Nichtsdestotrotz ist es insgesamt ein gutes Werk, denn jeder einzelne Abschnitt kann auf seine Weise überzeugen. In Einzelwertungen ergäbe das 5/5, 4,5/5, 4/5, wobei also auch der letzte Teil nicht wirklich schlecht abschneidet und auch seine entsprechenden Vorteile hat. Im Gesamten kommt "Die Verdammten" auf 4,5/5. Eine Aufrundung findet hier von mit nicht statt, denn etwas mehr Verbundenheit zwischen den Anteilen sowie die von mir angesprochene Zuendeführung der entsprechenden Erzählstränge hätte es dafür noch gebraucht.

Wieder übrigens mal eine Kritik am Rande: Das Cover sind wieder fantastisch aus, hat aber wiederum rein gar nichts mit dem Buch an sich zu tun. Wie man außerdem auf einen solchen Titel kommen kann, ist mir zusätzlich schleierhaft. Wenn man einen solchen Titel wählt, dann ist doch klar, dass man in erster Linie an "Verdammte", also Zombies (z. B. "Das Dorf der Verdammten"), Vampire ("Königin der Verdammten") oder Kriegsveteranen ("Die Verdammten des Krieges"). Das alles kommt hier leider überhaupt nicht vor. Man kann das zwar so nennen, aber die Assoziation ist irgendwie eine andere. Besser wäre es vielleicht gewesen, wenn die Originaltitel auch auf dem Cover Verwendung gefunden hätten. Das Cover verstärkt außerdem noch den Gedanken an dunkle Gestalten, und die gibt es hier einfach nicht. Das sei aber nur am Rande erwähnt und schmälert nicht den Gesamteindruck des Buchs.
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Die Bestien von Brett McBean
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