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am 26. Mai 2014
Es hat sieben Filme gebraucht bis endlich wieder ein Komponist einen X-Men Film vertonen durfte, der das schon einmal gemacht hat. John Ottman hat 2003 einen sehr ordentlich Soundtrack für den zweiten X-Men Komponiert und dabei durchaus überzeugt. Ein tolles Hauptthema und solide Action waren die Standbeine dieser Musik, die mir aber auf Dauer zu austauschbar war. Nun ist er wieder da und schafft das Kunststück, eine komplett andere Filmmusik zu schreiben als er selbst und alle vor ihm.

Die Main Titles bauen langsam Stimmung auf die sich dann zu meiner großen Freude in Ottmans Hauptthema für den zweiten X-Men auflöst. Sehr elektronisch angehaucht bringt es zum ersten Mal ein wenig Kontinuität in die Serie. „Times up“ führt ein nettes Actionthema ein, was sogar mit einem ziemlich guten Choreinsatz glänzt aber ganz anders klingt, als die Action die man sonst so von dem Komponisten kennt.

Das Herzstück der ganzen Komposition bildet Xaviers Theme ( Hope ) was im dritten Track eingeführt wird. Erst erinnert es sehr stark an Hans Zimmers Time, geht dann aber eine ganz andere Richtung. Hoffnung trifft es sehr gut, eine gewisse Melancholie und Traurigkeit sind auch mit dabei. Ottman schafft es mit wenigen Tönen ganz viel zu transportieren und macht diesen Track zur Seele der Musik. „I found them“ gibt eine kurze Streicherversion des Themas wieder, ehe es dann schneller wird. Ebenfalls eher minimalistisch und sehr elektronisch aber nicht minder schön.

„Pentagon Plan - Sneaky Mystique“ ist ein geniales Stück. Eine Art bittersüße Glockenspielmelodie gepaart mit Elektronik geben sowohl die Unschuld als auch die bösen Züge des Charakters perfekt wieder. „He lost Everything“ ist dann wieder sehr melancholisch und spielt immer wieder kurz Xaviers Thema an.

Die nächsten Stücke sind alle eher ruhig gehalten und bestehen zum großen Teil aus Elektronischen Sounds. In manchen Momenten erinnert die Musik an den Soundtrack Michael Clayton von James Newton Howard. Dieser minimalistische Einsatz von Sounds die aber sehr viel transportieren ist sicher nicht für jeden etwas, aber sehr beeindruckend.

„Paris Pandemonium“ lässt die Action für einen kurzen Moment mal von der Leine, verzerrt sie aber immer wieder und lässt sie sich so nicht entfalten. Xaviers Thema mischt sich mit Horror und Schockelementen, nicht ohne aber sehr interessant. „Contacting Raven“ bringt die Schönheit zurück, ein sehr emotionales Stück und in „Rules of Time“ wird der Zeitreisen Thematik des Films mit einem kontinuierlichen Ticken Tribut gezollt.

Die Filmversion von „Times Up“ lässt endlich mal die Muskeln spielen. Obwohl immer noch von Elektronik verzerrt kommen die schnellen Passagen gut zum Zug. Die Melodien und Tonfolgen sind sehr gradlinig und recht einfach, aber wirkungsvoll. Es ist nicht die virtuose Action eines John Powell, aber trotzdem nicht ohne Reiz. „The Attack beginns“ führt diesen Weg fort. Xaviers Thema mischt sich ins Getümmel und Ottman kreiert wirklich schöne Stilmittel und Motive um der Handlung musikalisch etwas mitzugeben. Es ist sicher nicht komplex und erinnert immer wieder an den Dark Knight von Hans Zimmer, aber unterhaltsam auf jeden fall.

„Join Me“ spielt ein schönes Klaviermotiv ehe es zum Ende geht. „I Have Faith in You – Goodbyes“ zeigt noch einmal schöne Orchesterpassagen ehe es im letzten Track unfassbar gut abschließt.
Die End Titles vereinen eine schnelle und direkte Version von Xaviers Thema mit dem X-2 Thema und Chor, ein Meisterwerk und würdevoller Abschluss.

Fazit: So inkonsequent diese Reihe auch ist, jeder Soundtrack hatte seine Momente und zeigt, auf wie vielfältige Weise man dieses Universum mit Leben füllen kann. Einen Soundtrack wie diesen gab es noch nicht. Es ist weder die „ Coole „ aber simple Elektronik von Henry Jackman, noch das Actionfeuerwerk von John Powell. John Ottman hat einen auffallen ruhigen und nachdenklichen Soundtrack geschaffen, der zum großen Teil elektronisch ist. Er zeigt Mut auch bewusst unharmonische Sounds zu schaffen und nicht den beliebigen Ohrwurm. Xaviers Thema ist eins der schönsten die ich seit langem gehört habe und an den richtigen stellen kommt gute Action rüber. Sicher wird dieses Album nicht jedem zusagen, zu groß ist sicher der Bruch mit bekanntem, eine Empfehlung möchte ich aber auf jeden Fall aussprechen.
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am 21. März 2015
Natürlich musikalisch gesehen, der bislang letzte Film der Reihe „Days Of The Future Past“ (im Deutschen „Die Zukunft ist Vergangenheit“) wurde ja sehr positiv aufgenommen. Dazu kann ich leider nichts sagen, aber es geht ja auch hier um die Musik.
Nachdem die beiden „Wolverine“-Scores von harry Gregson-Williams und Marco Beltrami nur Durchschnittsware waren und Henry Jackman einen guten Score mit wunderbaren Themen für „First Class“ ablieferte, war ich sehr gespannt auf die Rückkehr von John Ottman, der ja 11 Jahre zuvor den zweiten Teil vertonen durfte. „X-Men 2“ war ein schöner Score und für mich auf gleichem Niveau wie „First Class“. Aber viel wichtiger war für mich, dass es endlich mal etwas Kontinuität in der Reihe geben würde (wie gesagt, musikalisch gesehen). Durch die unzähligen Komponisten war dies ja leider bisher nicht möglich, auch wenn zum Beispiel „Harry Potter“ gezeigt hat, dass es möglich ist!
Aber leider wurde ich auch mit Ottmans letztem Beitrag wieder enttäuscht…

John Ottman bringt sein Hauptthema aus Teil 2 tatsächlich wieder zurück. Das Problem ist nur, dass es nur zu Beginn und am Ende erklingt. Große Variationen sucht man vergebens und dabei hätte es sich doch super angeboten mit dem alten Thema neue Richtungen auszuprobieren, gerade wenn man einen Superheldenfilm mit Zeitreiseelementen hat. Und hier ist auch mein Hauptproblem: Ein Film wie „X-Men“ braucht in der siebten Auflage endlich mal einen Soundtrack, der mit verschiedenen Themen spielt, immerhin bietet sich kaum ein Franchise wie „X-Men“ so perfekt dafür an. Unterschiedliche Charaktere mit unterschiedlichen Fähigkeiten und was macht Ottman? Klar, er komponiert ein gutes Thema für Xavier, aber das wars. Selbst ich als Nicht-Fan der Reihe weiß, dass es neben Wolverine auch Storm, Cyclops, Magneto und Mystique gibt. Aber musikalisch wird hier kaum was geboten. Die „Copy and Paste“-Methode scheint auch hier wieder benutzt worden zu sein. Ottman komponiert ohne große Innovation und ohne eigenen Charakter. Die Musik klingt nach Zimmer & Co (gerade die „Inception“-Hörner-Einsätze in „Paris Pandemonium“…), versucht dann manchmal zwanghaft eben nicht nach Media Ventures zu klingen, wird dadurch aber hohl und uninteressant. Oftmals sind die Stücke auch einfach langweilig, so hart das auch klingt. Und ich bin jemand, der keinen großen Anspruch an eine Filmmusik hat. Sie muss vor allem gut klingen und das tut „Days Of The Future Past“ manchmal auch, aber ansonsten gibt es leider nicht viel zu sagen zu Ottmans Werk.

Einige Actionparts sind wieder ganz gelungen und die beiden Schlusssongs sind toll, aber viel mehr kann ich diesem Soundtrack nicht abgewinnen. 76 Minuten gibt’s an Musik, quantitativ also top.

Fazit: Ich hätte im Nachhinein viel lieber wieder Jackman gehabt, der zwei fantastische Themen für „First Class“ komponiert hat. Sicher wird die Musik im Film wieder eine recht gute Figur machen und die Szenen für den Moment unterstützen. Aber losgelöst vom Bild, klingt Ottmans Score nach dem typischen Hollywood-0 8 15-Sound, der heutzutage in jedem zweiten Film zu hören ist… Einzige Highlights bleiben die beiden Themen und ein paar gute Actionparts…
Damit ist mein „X-Men“-Soundtrack-Marathon beendet. „Origins“, „The Wolverine“ und „Days Of The Future Past“ sind in meinen Augen die schwächsten Scores, „First Class“ und „X 2“ sind gut und Kamens erster „X-Men“-Beitrag und vor allem John Powells „The Last Stand“ sind meine Favoriten! Also wenn wieder ein Komponist für den nächsten Film zurückkehren sollte, dann bitte Powell!
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Wer ganz genau wissen will, was ihn/sie bei diesem Soundtrack erwartet, der/die sollte die Rezension meines Vorgängers Dennis Seifert unbedingt lesen. Grandios, so eine Rezension zu einem Soundtrack habe ich noch nicht gesehen, schon fast eine Doktorarbeit. Ich vertrete meine Meinung etwas schlichter, aber nicht weniger begeistert.
Der Film "X-Men: Days of Future Past" ist eine großartige Marvel-Opera, wie so viele Verfilmungen von Marvel, wie aber ganz sicher nahezu alle Verfilmungen zum Thema X-Men.
Dementsprechend ist auch der Soundtrack angelegt. Bombastisch und episch breit bei den großen Szenen und den unglaublich dargebotenen Actionszenen und Fights, bei den besonderen Momenten, den schicksalhaften Passagen und bedeutungsschweren Szenen ist die Musik ruhiger, aber keineswegs langsam oder langweilig. Egal ob bei den kraftvollen Scores, oder bei den gefühlsintensiveren Stücken, die Musik trägt die ganze Zeit den gesamten Film. Auch die ruhigeren Stücke haben sehr viel Spirit und tragen die Atmosphäre der gezeigten Momente des Films, verstärken das Gesehene noch. Die Musik betont die Action und das Bedeutungsschwere, dass sich offenbart, so soll ein Soundtrack sein. Das bekannte X-Men-Thema kommt auch vor, wird hier aber verhaltener eingesetzt. Unterstützt wird die Musik durch den zeitweiligen Einsatz von Chören, so muß eine große Marvel-Opera klingen, dass will man als Liebhaber von Soundtracks hören. Ein Soundtrack, der sogar gut gefallen kann wenn man den Film vielleicht noch gar nicht kennt. Wenn man den Film aber kennt und dabei die Musik erlebt hat, dann müsste man diesen Soundtrack eigentlich lieben. Gefallen müsste er eigentlich denen, die auch den Soundtrack zu "Thor, The Dark Kingdom" oder "Iron Man III" mochten. Auch ich gebe hier mit Begeisterung die volle Punktzahl.
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am 19. November 2014
Dieser Score erzeugt eine schöne, actionreiche Stimmung, der ich mich sich sehr lange hingeben kann. Die beiden Songs zum Schluss sind echte Highlights und ein stimmungsvoller Abschluss.
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am 4. Dezember 2014
Ich gebe es offen zu: Ich bin kein Fan von John Ottman. Da der mit Regisseur Bryan Singer befreundete Cutter und Komponist sich sowohl um Schnitt als auch Musik der entsprechenden Filme kümmert, stellt sich mir immer wieder die Frage, ob nicht einer dieser Bereiche für sich alleine schon mehr als genug Hingabe erfordert und ob die Musik (in kreativer Hinsicht, nicht was das Timing angeht) daher nicht eher darunter leidet, wenn sie von jemandem kommt, der diesem - mir persönlich äußerst wichtigen - Aspekt nicht seine volle Aufmerksamkeit schenken kann.
Von John Powells (u. a. verantwortlich für die absolut großartigen Soundtracks zu Drachenzähmen leicht gemacht 1 & 2) Beitrag zu dieser Reihe war ich richtig begeistert; von "X-Men: The Last Stand" mag man ja halten was man will, die Musik daraus ist über jeden Zweifel erhaben. Gleiches gilt für Henry Jackman (u. a. Captain America: The Winter Soldier), der sich um First Class kümmerte und mich sehr positiv überrascht hat. In beiden Fällen bekamen wir mehrere eingängige, bombastische neue Stücke zu hören, die einem auch lange nach dem Kinobesuch noch im Kopf hängen bleiben.
Im Vorfeld zu Days of Future Past stiegen meine Hoffnungen an, als ich feststellte, dass Ottmans Kompositionen zu "Jack the Giant Slayer" gar nicht mal übel waren und richtig klassisches Abenteuerfeeling aufkommen ließen. Diese Hoffnungen wurden mit dem vorliegenden Soundtrack allerdings bitterlich enttäuscht. Wenn auch nicht schlecht im engeren Sinne, als auditive Untermalung erfüllt er seinen Zweck, so fehlt es dem weitgehend düster gehaltenen Days of Future Past doch völlig an neuen Erkennungsmelodien, an einheitlichen Themen, die diese Geschichte als etwas Besonderes hervorheben würden (was der ausgezeichnete Film wirklich verdient hätte). Als trägen, müßig-bequemen Schritt kramt Ottman hier lediglich sein altes Leitmotiv aus X2 wieder hervor, das an der einen oder anderen Stelle anklingt, anstatt sich endlich mal etwas würdiges Neues auszudenken. Das wäre gerade bei dieser einen Neuanfang signalisierenden Handlung die perfekte Gelegenheit und passender gewesen als sonst irgendwo (wenn schon keine Musik der überlegenen Vorgänger übernommen werden kann - dass so etwas bei einzelnen Themen trotz wechselnder Komponisten nicht ausgeschlossen ist, zeigt zum Beispiel Harry Potter, wo auch in den späteren Filmen immer wieder an John Williams erinnert wird).
Meinen Geschmack hat das also leider ganz und gar nicht getroffen. Es verdirbt sicherlich nicht den Film, so weit würde ich nicht gehen, da die Musik im Kontext wie gesagt zumindest funktioniert, aber es verhindert, dass mehr daraus geworden ist. Werke von Powell & Co kann man sich auch super für sich alleine stehend anhören und damit in Gedanken versinken - das klappt bei Ottmans Beitrag zu Days of Future Past nicht und würde ich auch niemandem empfehlen.
Da Singer nun wieder die Zügel der Reihe in der Hand hat und bei den Produktionen bis auf wenige Ausnahmen (der erste X-Men Film) immer eng mit seinem Haus- und Hofcutter zusammenklebt, geht meine Befürchtung nun in die Richtung, dass Ottman auch für X-Men Apokalypse (2016) und alles Folgende verantwortlich sein wird (von den Ablegern mal abgesehen), was uns schlimmstenfalls weitere Copy&Paste-Aktionen ohne echte nennenswerte Neuerungen einbringt, und damit zumindest im Bereich der Filmmusik in der generischen Bedeutungslosigkeit verschwindet. Im besten Sinne für die künftigen Filme ist jene Versteifung auf den Mann mit dem Multitasking aus meiner Sicht jedenfalls nicht, Freundschaft hin oder her.
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am 17. Juni 2014
Der Soundtrack ist super,hoffe das der Film auch so gut ist.Die Musik kann man weiter empfehlen.

Es Grüezi aus der Schweiz
Roberto Cavallaro
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