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Kundenrezensionen

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TOP 50 REZENSENTam 18. März 2014
Blackout bedeutet bekanntlich nicht nur Energieausfall, sondern auch den Verlust des Verstandes. Genau diesen Eindruck gewinnen zurzeit viele ausländische Beobachter Deutschlands. Ist es möglich, dass dieses rationale Volk Jahr für Jahr Milliarden in einen planwirtschaftlichen Umbau der Energiewirtschaft pumpt, obwohl die Maßnahmen fast alle selbst gesetzten Ziele verfehlen? Es ist möglich, und warum, steht in diesem Buch.

Um an den Anfang einer beeindruckenden Kette von Irrtümern, Fehlern und Täuschungen zu gelangen, muss man weit zurückgehen, schreibt der Autor. Und das tut er dann auch, und geht bis ins Jahr 1999 - als das EEG geschaffen wurde. Dessen Entstehung gehört zu den bemerkenswertesten Fällen der Parlamentsgeschichte: Im Prinzip war es ein einsamer Vorstoß von vier relativ unbekannten Parlamentariern (2 Sozialdemokraten und 2 Grünen) aus der damaligen rot-grünen Koalition. (einer davon, namens Scheer war übrigens Vorsitzender von Eurosolar, dem wahrscheinlich erfolgreichsten Lobbyverein in der deutschen Geschichte). Kein Partei- oder Wahlprogramm kündigte das EEG an, ihm ging praktisch keine öffentliche Debatte voraus. Die meisten Abgeordneten, die dafür die Hand hoben, verstanden fast nichts von seinem Inhalt. Alle hielten es für ein unbedeutendes Randthema, keiner ahnte, dass man das wahrscheinlich wirkungsmächtigste Gesetz der Bundesrepublik auf den Weg gebracht hatte. Denn dieses EEG setzte - bisher schon geleistete Zahlungen und fest zugesagte Verpflichtungen zusammengenommen - über 400 Milliarden Euro in Bewegung.

Das EEG schuf Hunderttausende von Profiteuren und eine gewaltige Solarindustrie - allerdings hauptsächlich in China. Und es sorgte dafür, dass sich die Stromkosten, um die sich vor 13 Jahren kaum jemand kümmerte, zum zentralen Streitthema wurde. Normalerweise regt sich gegen die derartige Privilegierung einer Branche Widerstand, erst recht, wenn eine Mehrheit dafür die rapide steigenden Kosten übernehmen soll. Aber an der Stelle kam und kommt die "moralische Keule" ins Spiel. Ihre Profiteure meinen nämlich, dass es nicht um Gewinn geht, sondern um Ökologie - ja um das Glück der Erde. Und so wird die Energiewende als "Gemeinschaftswerk" verkauft. Das klingt nach einem großen Fest für alle. In Wirklichkeit findet die Party mit streng verteilten Rollen statt - die einen mästen sich am Subventionstisch - und die anderen dürfen zuschauen und zahlen!

Fazit: Noch kein Buch über die sogenannte Energiewende hat mir so die Augen geöffnet, wie dieses. Es zeigt, dass die Energiewende in dieser Form niemals funktionieren kann, weil nicht nur ein paar Stellschrauben falsch justiert sind, sondern die Konstruktion an sich falsch ist.
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am 15. März 2014
Alexander Wendt gelingt es in seinem Buch die Energiewende kritisch zu beleuchten, wobei er sich auf die ökonomischen Auswirkungen konzentriert. Im Mittelpunkt steht dabei das unselige EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) als Produkt der in Deutschland etablierten Öko-Religion.

Die tatsächlichen Auswirkungen der Energiewende sind allerdings weitreichender als im Buch aufgeführt. Neben den von Alexander Wendt genannten, unmittelbar verursachten Kosten ergeben sich zahlreiche indirekte ökonomische Implikationen, die langfristig kritisch sind. Anders als von der Politik und den grünen Lobby-Verbänden behauptet, sind die erneuerbaren Energien keine Hochtechnologie mit der die deutsche Industrie Erträge erwirtschaften könnte. Die Realität zeigt, dass jede leidlich entwickelte Industrienation diese Techniken beherrschen kann - wer in diesem Umfeld erfolgreich mitspielen möchte, muss mittels Masse und niedrigen Kosten punkten können. Schon dadurch ist die deutsche Industrie hier außen vor. Darüber hinaus ist Energie für eine Industrienation die maßgebliche Basisressource; deren Kosten wirken auf die Preise aller Erzeugnisse und Dienstleistungen ein, von der Kraftfahrzeugproduktion über das Brötchen vom Bäcker bis zum Betrieb von Rechenzentren. Die Kosten für die Energiewende zahlen wir somit nicht nur durch die EEG-Umlage, sondern bei jedem Einkauf. Eine umfassende Betrachtung des Energiewende-Wahnsinns müsste also dies zusätzlich berücksichtigen.

Die Energiewende wirft nicht nur ein schlechtes Licht auf die Politik und die Öko-Protagonisten, sondern auch auf die Mainstream-Presse. Diese kann oder will die Problematik nicht im erforderlichen Umfang aufgreifen. Die Berichterstattung der letzten Jahre macht deutlich, dass hier - wie auch an vielen anderen Stellen - ideologische Scheuklappen den Blick auf die Realität verstellen. Auch naiven Gutmenschen geht langsam auf, dass hier eine gigantische Umverteilungsmaschine läuft, die den Bürgern das Geld aus der Tasche zieht um es der grünen Gutmenschen-Industrie auf die Bankkonten zu pressen.

Einen Bonuspunkt muss man der Energiewende zugestehen. Sie ist das Paradebeispiel dafür, welche Auswirkungen Subventionen fast immer haben: Unvorhersehbare Marktstörungen, nachlassende Wettbewerbsfähigkeit der geförderten Industrie und das Aufkommen mafiöser Strukturen. Leider scheint daraus aber niemand zu lernen. Noch immer glauben viele mit einer sozialistischen Planwirtschaft eine bessere Welt schaffen zu können. Die Prinzipien der Ökonomie werden dies nie erlauben und die Geschichte gibt Auskunft über die vorangegangenen Versuche.
66 Kommentare61 von 67 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Mai 2014
... bei den Erneuerbaren Energien besteht darin, technologische Überlegenheit deutscher Unternehmen nicht ansatzweise befördert bzw. forciert gewollt zu haben - die deutsche Solarindustrie ist am Boden, die Windturbinenindustrie ebenso. Stattdessen ein utopisches Projekt, das letztlich dazu dient, Leuten mit Kapital eine Anlagemöglichkeit mit staatlich garantierter Rendite zu verschaffen. Für die bislang verschleuderten 500 Milliarden Euro ist erschreckend wenig erreicht worden.
Alexander Wendt schildert hier ausführlich, wie es dazu kam und zeigt auf, wie sehr die deutsche Politik sich von wenigen Leuten, die sehr reich geworden sind, falsche Prioritäten hat setzen lassen.
11 Kommentar13 von 14 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. März 2014
Mit dem EEG hat das Volk der Denker das rationale Ueberlegen vergessen, und Angst, Klimahysterie und Weltrettung zur Maxime des Handelns erhoben. Der Autor zeigt klar wie vollkommen das EEG aus den Gleisen gelaufen ist, und wie bedrueckend gut die Umverteilung von unten nach oben funktioniert.
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am 13. März 2014
Erstaunlich welchen volkswirtschaftlichen Irrsinn Dilettanten und Profiteure so verzapfen. Da dies aber alles nichts Neues ist, stellt sich jedoch immer wieder die peinliche Frage nach der Intelligenz der Wähler.
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am 11. April 2014
Der Autor beschreibt prägnant und flüssig lesbar alle Probleme der Energiewende. Die Fakten die hier aufgeführt werden, und die alle nachprüfbar - und nachvollziehbar sind, müßte man sich ansonsten durch mühevolle Recherche aus den sog. Qualitätsmedien zusammenklauben. Das Buch ist absolut empfehlenswert für jeden, der nicht "gesinnungsgesteuert" sondern sachbezogen denkt.
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am 25. Oktober 2014
Wer sich schnell in das Gebiet einarbeiten will und nicht die Zeit für eigene umfangreiche Dokumentenrecherchen hat, hat mit dem Buch eine fabelhafte Hilfe anhand. Wer darüber hinaus aktiv mithelfen will, die vielen gutgläubigen Opfer der Energiewendeprobaganda aufzuwecken, weiß nach der Lektüre, wo er sich zusätzlich kundig machen muss, um wirklich überzeugen zu können.
Ein sehr dankenswertes Buch, fleißig und vertrauenerweckend recherchiert, gut geschrieben und spannend zu lesen!
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am 22. März 2014
Ich hatte eine ideologische Streitschrift erwartet, besser befürchtet. Nichts davon.
Ein durch und durch sachliches und kompetentes Buch. Der Autor schreibt nicht, um eine Meinung zu verbreiten, er will Information verbreiten.

Unbedingt lesenswert, auch wenn das Thema trocken ist, das Buch nicht versucht ein Krimi zu sein und Konzentration beim Lesen erfordert. Es lohnt sich.
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am 13. Oktober 2014
Alexander Wendt fasst in seinem Buch überzeugend zusammen, wie eine (ehemals) führende und erfolgreiche Industrienation durch grün/rote Ideologie an den Rande eines Abgrunds geführt wird und in den Abgrund zu stürzen droht. Wer verstehen will, wie es so weit kommen konnte, möge dieses Buch in Ruhe lesen. Schade, dass er nicht die technischen und ökonomischen Hintergründe der allseits geliebten Energiewende erläutert und einen Ausblick auf die düstere Zukunft Deutschlands als Wirtschaftsnation zu geben wagt. Da nach dem Ausstieg aus der Kernenergie nun auch der Ausstieg aus Kohlekraftwerken vorbereitet wird, ist es in der Tat nur noch eine Frage der Zeit, bis in Deutschland die Lichter ausgehen. Irgendwann wird man sich mal fragen, wie es nur so weit kommen konnte. Das ist die vielleicht wahrhaftige "Inconvenient Truth".
Prof. Dr. Frank Endres, Clausthal-Zellerfeld
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am 21. März 2015
Dieses Buch sollten alle diejenigen lesen,die die Posten des EEG auf ihrer Stromrechnung nicht verstehen und warum Strom immer teurer wird. Ein Irrsinn,der dahinter steckt,den sich die Schildbürger nicht besser hätten ausdenken können. Das Scheitern einer staatlichen Energieplanwirtschaft auf breiter Front ,Leidtragende ist der Bürger. Besonders beeindruckend war,wie die Chinesen mehrfach nachfragten,ob das wirklich ernsthaft so wäre,dass die Deutschen für Steom bezahlen,den sie gar nicht bekommen und diesen Weg für nicht vorbildhaft befanden. Deutschland wird später Vorbild für Verschwendung und ideologischen Grössenwahn sein ,dieses Buch zeigt auf, wie eine führende Industrienation sich selbst durch ideologische Verblendung und Profitgier einiger weniger in das Abseits schiesst. Eine Pflichtlektüre für den politisch Interessierten.
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