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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kluger Titel
Die Rahmenhandlung des Buches ist die Geschichte einer kleinen Stadt. Die beiden Autoren schildern bildhaft eine Stadt mit arbeitssamen, strebsamen und sparsamen Menschen.
-> Zu Beginn wird erzählt, wie die einzelnen Familien ihrem Gewerbe nachgehen, die verschiedensten Produkte herstellen und den Handel via Naturaltausch betreiben.
-> Es wird...
Vor 6 Monaten von Treb Melsa veröffentlicht

versus
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Österreichische Schule , Ludwig von Mises, Hayek, Silvio Gesell ......
Das Buch von Philipp Bagus und Andreas Marquart hat mich vom Titel her neugierig gemacht impliziert dieser doch das Kernproblem unserer Bankenkrise. Ich stimme den Autoren in der Analyse der Geldschöpfung aus dem Nichts durch Banken und Zentralbanken völlig zu. Einfache Beispiele lassen jeden Bürger leicht verstehen welche kriminellen Energien seit...
Vor 4 Monaten von Andreas Graefenstein veröffentlicht


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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kluger Titel, 16. Juni 2014
Von 
Treb Melsa (Absurdistan, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Die Rahmenhandlung des Buches ist die Geschichte einer kleinen Stadt. Die beiden Autoren schildern bildhaft eine Stadt mit arbeitssamen, strebsamen und sparsamen Menschen.
-> Zu Beginn wird erzählt, wie die einzelnen Familien ihrem Gewerbe nachgehen, die verschiedensten Produkte herstellen und den Handel via Naturaltausch betreiben.
-> Es wird einfühlsam dargestellt, dass der Naturaltausch zeitaufwendig und mühsam ist, schließlich entsteht - spontan durch die Interaktionen der Menschen - das indirekte Tauschmittel "Geld" in Form von "Gold", da "Gold" als Gut zur Herstellung von Schmuck (dieser ist allseits begehrt) ein wertbeständiges Gut ist, welches leicht als indirektes Tauschmittel eingesetzt werden kann.
-> Der Einsatz von "Geld" erbringt für die Menschen der kleinen Stadt enorme Zeitvorteile. Diese Zeitersparnis setzen sie zielstrebig in die weitere Differenzierung der Arbeitsteilung ein. Die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen wächst stetig an und die Güter werden beständig preiswerter, so dass der Wohlstand in der kleinen Stadt individuell und kollektiv stetig anwächst.
-> Die Lagervorrichtungen der Juweliere, die als Handwerker direkt mit "Gold" als "Rohstoff", als "Werkstoff" für ihre Produkte arbeiten, werden als Depot für die sichere Aufbewahrung des "Geldes" der Bewohner der kleinen Stadt genutzt. Gegen Vorlage des Depotscheins erhält ein Bewohner sein eingelagertes Haus zurück.
-> Mit der Zeit wird der Depotschein an sich immer öfters als "Geldersatz" zum Tauschen genutzt, da solche Depotscheine leichter zu transportieren als das "Gold" - die Banknote ist entdeckt und die Juweliere werden zu Banken.
-> Handel und Wandel blühen in der kleinen Stadt - bis zu dem Zeitpunkt, als die Juweliere unehrlich werden. Denn diese haben gemerkt, dass nicht ständig das ganze "Gold" im Depot eingefordert wird, sondern nur ein Teil. Und so beginnen die Juweliere ein Mehrfaches an Depotscheinen (= Banknoten) in Umlauf zubringen, als wie "Gold" im Depot vorhanden ist. Die "Geldmenge" wurde ausgeweitet, ohne dass entsprechend die "reale Goldmenge" erhöht worden ist.
-> Die Folgen bleiben nicht aus. Die erhöhte (ungedeckte) "Geldmenge" steht einem mehr oder weniger unverminderten Warenangebot gegenüber und dies führt im Zeitablauf zu Preissteigerungen. Die Juweliere (Banker) bereichern sich auf Kosten der übrigen Stadtbevölkerung.
-> Werden die Menschen der kleinen Stadt nun misstrauisch, so werden immer mehr versuchen ihre Banknoten bei den Juwelieren (Bankern) einzulösen und selber auf Vorrat zu halten. Kann dann einer der Banker, der vielleicht sehr stark gezockt hat, den Einlöseverpflichtungen nicht nachkommen, dann setzt ein Wettlauf ein: Alle wollen ihre Depots auflösen und die Banknoten einlösen. Doch nicht alle Banknoten können (da viele nicht gedeckt sind) eingelöst werden. Folge: Die Banker gehen in die Pleite und eine Reihe der Stadtbewohner erhält kein "Gold", sondern bleibt auf wertlosem Papier sitzen.
-> Die kleine Stadt liegt in einem Staat, der von einem König beherrscht wird. Dieser hat die Vorgänge rund die Banknoten beobachtet und für sich vorteilhafte Schlüsse daraus gezogen. Er kann die Banken für seine Zwecke, für die Finanzierung seines Haushaltes nutzen, z. B. indem die Banken ihm für seine Schuldscheine ungedeckte Banknoten ausstellen; der König legalisiert durch Dekret die Veruntreuung und den Vertrauensbruch der Banker. Der König hingegen spielt nun mit den ungedeckten Banknoten den "sozialen König", der seinen Untertanen viele Wohltaten "schenkt", aber auch anderseits seine eigenen Partikularinteressen befriedigt.
-> Wohltaten, die von den Untertanen bezahlt werden, sobald wieder ein Wettlauf um das "Gold" im Depot einsetzt und es klar wird, dass soviel "Gold" nicht vorrätig ist.
-> Der König (=Regierung) wird, damit so etwas nicht dauernd passiert, tätig werden; mit verschiedenen Maßnahmen, z. B. privaten Goldbesitz verbieten, die Einlöseverpflichtungen aufheben oder die Goldbindung der Banknoten gänzlich aufheben, um die Banknoten zu alleinigem, gesetzlich gültigen "Geld" zu erklären.
-> Dieses "(Papier)Geld" kann und wird der König beliebig und leichtfüßig vermehren. Wiederum für eigene Partikularinteressen und natürlich, um als "sozialer König" seine Untertanen mit vielen "Wohltaten" zwangszubeglücken.
-> In einem solchen System wird ungehemmt durch natürliche Grenzen - wie die vorhandene Goldmenge - das "(Papier)Geld" immer weniger wert, denn die Papiergeldmenge bläht immer weiter auf. Anstatt langfristig zu planen und zu sparen, werden die Menschen das langfristige Handeln vergessen, ihre Wünsche mittels Kredit befriedigen und viel Zeit aufwenden müssen, um überhaupt Anlagemöglichkeiten zu finden, die den Bestand ihres Vermögens real zu sichern helfen.
-> Aus den arbeitssamen, strebsamen und sparsamen Menschen der kleinen Stadt ist nun durch den "sozialen König" und sein Papiergeld das Gegenteil geworden. Die Menschen haben die Mentalität von Hasardeuren annehmen müssen: Herkömmliches Sparen und Haushalten ist irrational geworden, rational ist es, Schulden zu machen und höhere Risiken einzugehen. Insgesamt sind die Menschen ärmer geworden - bis auf den "sozialen König" und das mit diesem in inniger Umarmung agierende Bankenunwesen.

Fazit: Das Buch ist eine exzellente Einführung in die Geldtheorie der "Wiener Schule der Ökonomie", welches schön darstellt, wie Regierungen, nebst Komplizen sich auf Kosten der Bevölkerung räuberisch bereichern. Deshalb noch einmal: Ein kluger Titel wurde für das Buch gewählt, denn ein Buch mit dem Titel "Einführung in die Geldtheorie ..." würde den ökonomischen Laien, den das Buch ansprechen und informieren will, sicher nicht zum Lesen reizen!
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93 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rezension mit Zugabe: Ein Interview mit den beiden Autoren über ihr Buch., 18. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Thema "Geldsystem" hat es mittlerweile in den Mainstream geschafft.Doch wie gut kann die Analyse des Zusammenwirkens von Staat und Bankwesen in den staatlichen Medien wirklich sein?
Um diese Frage möglichst klar zu beantworten ist es hilfreich, folgendes zu verstehen: Sie, lieber Leser arbeiten derzeit für ein Geld, welches sich andere billigst selber drucken und zwar deshalb, weil sie dieses gesetzliche(!) Zahlungsmittel annehmen müssen.Mit diesem Buch ist es den Autoren nach meiner Einschätzung hervorragend gelungen, dem Leser komplexe Sachverhalte in einer klaren Sprache verständlich und unterhaltsam zu vermitteln.Lebensnahe Dorf- und Stadtgeschichten helfen, spielend leicht zu verstehen, was Geld ist, wie es entstanden ist, welche Funktionen es erfüllt und was mit unserem Geld geschehen musste, damit es zu einem Werkzeug der Politiker-Klasse wurde, welches den Bürger enteignet und ihn massiv von den Früchten des Fortschrittes abtrennt.Wenn Sie sich auch schon gefragt haben, warum sich das Hamsterrad immer schneller dreht, sich Ihre Lebensqualität aber trotz ständig verbesserter Produktivität in allen Bereichen nicht entsprechend erhöht, empfehle ich Ihnen dieses Buch.Welchen Nutzen der Leser aus dieser Anschaffung ziehen kann und viele andere Fragen haben Andreas Marquart und Prof. Philipp Bagus im Interview beantwortet.Um zu diesem Interview zu gelangen, fügen Sie bitte im youtube-Suchfenster folgendes ein: Andreas Marquart und Philipp Bagus im Interview zu Ihrem neuen Buch
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die erschreckende Wahrheit über unser Geldsystem, 20. Mai 2014
Der Titel des vom Vorstand des deutschen Mises Instituts, Andreas Marquart, und dem Ökonomen Philipp Bagus vorgelegten Buches müsste in Wahrheit lauten: Einführung in die Geldtheorie der Österreichischen Schule der Nationalökonomie". Ein derart spröde klingender Titel würde indes einen Großteil der potentiellen Leser vermutlich abschrecken. So aber werden es viele Menschen lesen, die erkannt haben, dass mit unserem Geldsystem offensichtlich etwas nicht stimmt und die Dressureliten in Politik und Medien daran interessiert sind, den Zusammenhang mit den dadurch ausgelösten, nicht allein auf die Wirtschaft beschränkten Fehlentwicklungen zu verschleiern.

Tatsächlich bildet das staatliche Geldmonopol in Verbindung mit einem papierenen Fiat money" die Wurzel der meisten der durch den demokratischen Wohlfahrtsstaat geschaffenen Übel. Anhand von anschaulichen Beispielen und unter Hinweis auf eine Reihe namhafter Autoren wird diese Tatsache einer Leserschaft nähergebracht, die nicht einschlägig vorgebildet zu sein braucht.

Im Gegensatz zur landläufigen Fehleinschätzung garantiert ein Staatsmonopol eben kein funktionierendes Geldsystem, sondern vielmehr das Gegenteil davon.

Es führt zur Wohlstandsumverteilung von unten nach oben (Cantillon-Effekt).

Es lenkt knappe Mittel von der produktiven privaten in die unproduktive staatliche Sphäre um.

Es ist im Kern inflationistisch, beutet demzufolge arbeitende Menschen aus und bringt diese um ihre Ersparnisse.

Es fördert den Staatsinterventionismus sowie eine Kultur" der Verschuldung und führt langfristig zum Substanzverzehr.

Es setzt die politischen Eliten in die Lage, eine totale Hegemonie über ihre Untertanen zu errichten und deren Leben bis in die Privatsphäre hinein lückenlos zu bestimmen und zu kontrollieren.

Das staatliche Geldmonopol schafft - in Verbindung mit einem mit Sonderprivilegien ausgestatteten Bankwesen - die Tendenz zu Verschuldungsexzessen, an deren Ende die Enteignung der Gläubiger, eine umfassende Vermögensvernichtung und - wie die Geschichte lehrt - sehr wahrscheinlich auch eine gefährliche Polarisierung und Radikalisierung der Gesellschaft steht.

Menschen, die das erkannt haben, werden auf den letzten Seiten des Buches aufgefordert, ihr Wissen um die verhängnisvollen Folgen eines staatlichen Geldmonopols nicht für sich zu behalten, sondern sich aktiv am Krieg der Ideen" zu beteiligen. Das ist kein unbilliges Verlangen, da die von fremder Leute Geld lebenden Verteidiger des Status quo doch de facto mit heruntergelassenen Hosen dastehen...
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Populärwissenschaftliche Darstellung der Geld- und Konjunkturtheorie der Österreichischen Schule, 19. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ökonomie war auf dem Weg zur Wissenschaft vom menschlichen Handeln zu werden, bis sie zur sozialwissenschaftlichen Physik gemacht wurde. Wie fatal dieser methodologische Irrweg war und ist, wird durch das Buch von Marquart und Bagus belegt. Dabei geht es nicht um einen Gelehrtenstreit im Elfenbeinturm, hier geht es um das grundlegende Verständnis der ökonomischen Realität. Erst durch die Mechanisierung der ökonomischen Theorie und die damit einhergehende Loslösung vom individuellen Handeln zu aggregierten Größen (den aufsummierten Ergebnissen des ökonomischen Handelns) wurden die Voraussetzungen für eine Geld-, Wirtschafts- und Sozialpolitik geschaffen, wie sie in den letzten Jahrzehnten praktiziert wurde. Die fatalen Folgen beschreiben Marquart/Bagus in dem Buch sehr anschaulich und damit allgemein verständlich. Das Buch ist damit der Anti-Piketty im doppelten Sinn: 1. Ein auf dem menschlichen Handeln basierter methodologischer Gegenentwurf, der anstatt Ergebnisse (=Statistiken) Ursachen der Ungleichverteilung von Einkommen und Vermögen erörtert. Und zwar als Ergebnis eines tatsächlich ungerechten Verteilungsprozesses, weil er auf staatlichem Gewaltmonopol beruht, und nicht auf freiwilligen Tauschprozessen. Und 2. damit eine Verteidigung der freien Marktwirtschaft, die nur ohne staatliches Monopol- und Zwangsgeld tatsächlich "frei" sein kann. Die primäre Zielsetzung des Buches ist es "[...] die notwendige Aufklärung zu leisten." (S. 164). Dieses Ziel wird inhaltlich voll erreicht. Damit es auch faktisch erreicht wird, müssen dieses Buch und seine Inhalte aber die entsprechende Reichweite bekommen. Daher gibt es von meiner Seite eine absolute Leseempfehlung.
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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Sparer ist immer der Dumme, 12. Mai 2014
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Bürger die dem Staat vertrauten, waren letztlich immer die Dummen, stellen die Autoren in dem lesenswerten Buch fest. Sie erinnern daran, dass gerade die Deutschen in den letzten 100 Jahren gleich dreimal ihr Geld verloren durch eine Entwertung die man gemeinhin als Inflation bezeichnet. Und sie warnen, dass sich die Geschichte wiederholen könnte. Denn gerade derzeit haben es sich Zentralbanken zur Angewohnheit gemacht, im Ernstfall einfach den Drucker anzuwerfen und frisches Geld in den Markt zu pumpen. Die Autoren erinnern daran, dass die EZB die Geldmenge seit Euro-Einführung etwa verdoppelt hat. Und sie fragen den Leser rhetorisch: "Hat sich Ihr Kontostand in dieser Zeit auch verdoppelt?!

Sie zeigen aber auch, was das eigentlich Gefährliche an dem Geld ist, dass aus dem Nichts geschaffen wurde. Sie nennen es Cantillon-Effekt. Die Profiteure der Geldschwemme sind die Erstbezieher des frischen Kapitals - Banken, Staaten oder Versicherungen. Die nutzen das Geld, um es zu den (noch niedrigen Preisen) in Aktien und Immobilien zu investieren. Wenn auch der Sparer an ein solches Investment denkt, haben die Erstbezieher (des frischen Geldes) die Preise schon derart in die Höhe getrieben, dass es für den kleinen Sparer meist schon zu teuer geworden ist - und er auf den Verlusten sitzen bleibt (im Gegensatz zu den Banken, die ihre Verluste auf den Steuerzahler abwälzen können)

Fazit : Ein wichtiges Buch, das sicher manchem die Augen öffnet.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragendes Buch, 19. Mai 2014
Mit ihrem neuen Buch „Warum andere auf ihre Kosten immer reicher werden … und welche Rolle der Staat und unser Papiergeld dabei spielen“ haben die Autoren Andreas Marquart und Philipp Bagus ein hervorragendes Plädoyer gegen die staatlich monopolisierte Bereitstellung des Geldes geliefert. Leicht verständlich und unterhaltsam werden schwierige ökonomische Sachverhalte nachvollziehbar dargestellt.

Zu Beginn des Buches wird aufgezeigt, dass die Benutzung von Geld sich ganz zwanglos durchsetzte und dafür keine staatliche Maßnahme notwendig war. Anschließend werden die Entstehung sowie die Funktionsweise des modernen Bankensystems erläutert. Die Schlussfolgerungen daraus sind erschütternd: Der staatlichen Vereinnahmung und Monopolisierung der Geldschöpfung lagen keine Abwägungen zu Grunde, wie das Wirtschaftsleben reibungsloser gestaltet werden konnte. Lediglich die illegtime Selbstbereicherung der Staatslenker war das Motiv. Mit Hilfe des komplizierten Bankensystems werden die eigentlich einfachen Mechanismen zur Ausnutzung der Geldschöpfung verschleiert. Indem das Buch diese vermeindlich schwer verständlichen Phänomene jedoch anhand einer einfachen Modellwelt erklärt, werden diese Mechanismen für jederman schnell nachvollziehbar, auch wenn der Leser keine ökonomischen Vorkenntnisse besitzt.

Doch die Autoren zeigen nicht nur auf, dass das moderne Bank- und Geldwesen aus einer Plünderermentalität heraus entstanden ist, sondern liefern auch eine umfangreiche Untersuchung vieler Folgen daraus für die Gesellschaft. Beginnend mit der ständigen Wiederholung von Wirtschaftsabschwüngen und allen negativen Folgen daraus für den Wohlstand der Menschen, werden auch psychologische Folgen aus dem ständigen Auf und Ab an den Märkten auf die Bevölkerung dargelegt. Das Resultat sind staatsabhängige, kurzfristig orientierte und materialistischere Individuen, die die wahren Ursachen ihrer Misere nicht kennen und die die Schuld dafür in einem Kapitalismus zu finden glauben, der eigentlich gar nicht existiert.

Die Lösung des Problems ist jedoch denkbar einfach: Lasst das Geld privat herstellen und die Bevölkerung selbst entscheiden, ob sie ein inflationiertes Geld benutzen möchte oder lieber eines, das sich im Wert steigert. Welches Geld bevorzugt würde, lässt sich wohl leicht erkennen.

Das Buch ist absolut empfehlenswert für Personen, die sich über die Fehlentwicklungen der heutigen Gesellschaften Gedanken machen und dabei keine trockene wirtschaftswissenschaftliche Primärliteratur lesen wollen oder können.

Aufgrund des großen Bevölkerungskreises den dieses Buch erreichen kann, ist es vielleicht nicht übertrieben zu sagen, dass es der Freigeld-Bewegung einen großen Zulauf bescheren könnte!
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50 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein MUSS!, 14. Mai 2014
Von 
Beide Autoren sind zweifellos Experten der „Österreichischen Schule der Nationalökonomie“. Andreas Marquart als Vorstand des Ludwig von Mises Instituts Deutschlands und Philipp Bagus, der als Professor an der Universidad Rey Juan Carlos in Madrid seiner Lehrtätigkeit nachgeht und bereits zahlreiche Veröffentlichungen getätigt hat, ist ein wunderbares Buch gelungen.
Besonders hervorzuheben ist, dass die Werte und Hintergründe der Österreichischen Schule keinesfalls langweilig theoretisch anmuten, sondern lebendig dargestellt und interessant erzählt werden – vor allem auch für den bisher ökonomisch nicht fachausgebildeten Leser, der bei vielen wissenschaftlichen Abhandlungen nachvollziehbar die Lust aufs Lesen verliert. Es ist informativ und unterhaltsam, es ist ein Buch für die Menschen!
Real wirkende Akteure lassen den Leser ein Gespür dafür entwickeln, wie es in einer echten Marktwirtschaft aussehen könnte und zeigen auch deutlich auf, welche Auswirkungen es hat, wenn Herrscher das Geld missbrauchen, um als Gutmenschen eine soziale Gerechtigkeit vortäuschen.
Wer unser Geldsystem wirklich verstehen will, MUSS dieses Buch lesen, wer unsere Machtstrukturen verstehen will, MUSS dieses Buch lesen und wer verstehen will, warum gerade staatliche Strukturen dafür verantwortlich sind, dass es massive soziale Ungleichgewichte gibt, der MUSS dieses Buch lesen.
Die Lektüre ist jedem ans Herz zu legen, ein absoluter Gewinn für das Verständnis gar nicht so komplexer Zusammenhänge. Herzlichen Glückwunsch an die Autoren!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Excellentes Buch über das Falschgeldsystem., 2. Juni 2014
Dieses Buch ist gerade jetzt so wichtig. Denn in Zeiten des USA-Rußland-"Konfliktes" werden von den Propagandamedien querbeet Behauptungen aufgestellt, um zu beweißen, was der Auslöser war. Darüber geht es in dem Buch zwar nicht, aber: Alle Kriege sind dem ungedeckten Falschgeldsystem zuzuschreiben. In einer Gold- oder Silberwährung, könnte man höchstens drei Tage Krieg führen. Für mehr würden die Edelmetallvorräte nicht reichen... Deshalb muß jedem klar sein, daß alles mit diesem Falschgeld zu tun hat. Egal was in den Nachrichten oder sonst wo gesagt wird; meist findet man die Wahrheit in diesem Betrugssystem.

Wie dieser Betrug genau aussieht, verdeutlichen Andreas Marquart und Philipp Bagus, auf diesen 180 Seiten, perfekt.

Ich möchte aber unbedingt noch ein anderes aufklärerisches Buch, zu diesem Thema empfehlen: "Vom Falschgeldsystem zum freien Marktgeld. Warum nur ein vollständig wertgedecktes Geld dauerhaft Wohlstand und Frieden bewahrt" von Gerd-Lothar Reschke (http://www.amazon.de/Falschgeldsystem-Marktgeld-vollst%C3%A4ndig-wertgedecktes-dauerhaft/dp/386268217X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1401710682&sr=8-1&keywords=Reschke). Lustigerweise hat das Buch ebenfalls exakt 180 Seiten. Der Autor, G-L Reschke, hat auf seiner Internetseite (WERTPERSPEKTIVE de) sehr gute Erklärungen parat. Bei YouTube ist er ebenfalls vertreten. Die Videos über das Papiergeldsystem, sind in der Playlist des Kanals zu finden.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut zu verstehen, 16. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein leichtes, herzliches Buch, bei dem ich zum ersten Mal das Gefühl hatte, beim Thema Geld nicht angelogen zu werden.
Wie das Buch verspricht, muss man kein Ökonom sein, um etwas zu verstehen. Auch große Kenntnisse auf dem Gebiet ist nicht von Nöten. Selbst mit 13 Jahren ist dieses Buch leicht verständlich und hat ab und an einen Moment zum Schmunzeln parat.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich kann den Höchstpunktvergebern nur beipflichten, 19. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden: ... und welche Rolle der Staat und unser Papiergeld dabei spielen (Kindle Edition)
Dieses Buch faßt kurz und prägnant zusammen wie es zu einer beispiellosen Umverteilung von Leistenden zu schmarotzenden kommt. Es zeigt noch einmal eindrücklich wie sich durch aus dem Nichts geschaffenes Geld der Staat immer mehr Vermögen unter den Nagel reißen kann, kurz unser Geldsystem ist nur eins. Ein Enteignungsmittel für Staaten. Ich kann dieses Buch nur als Gegengewicht zu einem anderen Bestseller empfehlen. Dieses Buch ist "Capital in the 21 st century", dessen Author vorschlägt den Schmarotzern noch mehr zu geben um dann den durch Ihnen verursachten Problemen "Herr" zu werden.

Es gibt durchaus andere Bücher die schon vor diesem Buch erschienen sind und das Betrugsystem namens Zahlungsmittel (heute gesetzliches Zahlungsmittel) erklären. Ohne Anspruch an Vollständigkeit:
- Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel. von Ludwig Mises
- Geldsozialismus von Baader
- Das Schein-Geld-System: Wie der Staat unser Geld zerstört von Rothbard, Murray Newton

Was an diesem Buch im Gegensatz zu Piketty auffält. Es ist verständlich und präzise. Herr Piketty, springt munter zwischen verschiedenen Arten von "Geldgewinnen" hin und her. Man weiß eigentlich nie auf was sich sein "r" bezieht. Das passiert in diesem Buch nicht. Es baut auf einfache Wahrscheinlichkeiten auf und dann werden mehr und mehr die Betrügereien von Geldverleihern und Sie schützende Staaten oder Autoritäten eingeführt.

Und ein letzter Hinweis an alle die es nicht glauben oder wissen. Sichteinlagen von Ihnen bei einer Bank sind nichts als Forderungen und diese Forderungen kann derzeit keine Bank auch nur ansatzweise erfüllen. Wer das nicht verstehen will, wird sich irgendwann sehr wundern...

Wer dieses Buch gelesen und verstanden hat, sollte dem Aufruf der Autoren folgen und für ein Geld eintreten. Derzeit gibt es in ganz D für dieses Geld genau eine Partei die dafür eintritt. Wer den Betrug wirklich aufhalten will, sollte sich überlegen dieser Partei beizutreten und vor allem diese auch zu wählen. Bei der letzten Wahl taten das gerade mal 0.00325 % aller Deutschen....

Man kann das Problem auch so auf den Punkt bringen: “Die Politiker benutzen unser Geld um Probleme zu lösen, die wir nicht hätten, wenn die Politiker nicht unser Geld hätten. “
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