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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr motivierender Dungeoncrawler mit fesselner Story, 21. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Etrian Odyssey Untold: The Millennium Girl (Videospiel)
Dies ist mein erstes Etrian-Oddyssey-Spiel, ich kann also keine Vergleiche zum Original ziehen und auch nicht zu den anderen Vertretern der Serie. Eins kann ich aber hier schon ankündigen: es wird nicht der letzte Teil der Serie sein, den ich spiele.

Wichtigste Sache (für einige zumindest) vorweg: Das Spiel ist komplett auf Englisch. Ich musste während des Spielens ein, zwei mal Worte nachschauen, um den kompletten Inhalt der Story zu verstehen, aber ich denke, das mittelmässige Englischkenntnisse dennoch zum Spielen ausreichen.

Ich teile meine Rezension ein bisschen in verschiedene Themengebiete auf, um sie übersichtlicher zu halten. Meine Eindrücke beziehen sich ausschliesslich auf den Storymodus mit einer bisherigen Spielzeit von 55 Stunden, wobei ich gefühlt grade mal die Hälfte der Story geschafft habe.

* Das Spielprinzip *
Im Prinzip geht es bei diesem Spiel darum, Dungeons zu erkunden, mit Monstern zu kämpfen, Karten des Dungeons zu zeichnen und das Geheimnis hinter demLabyrinth von Etria herauszufinden. Es werden drei verschiedene Schwierigkeitsgrade angeboten. Man hat ausserdem die Wahl zwischen dem schon erwähnten Storymodus und dem Classic Mode wo man sich seine Party wohl selbst zusammenstellt. Hab ich wie gesagt noch nicht getestet.
Im Storymode ist man selbst ein Highlander (männlich, keine Wahlmöglichkeiten), der von der Regierung (?) der Stadt Etria gebeten wird, diesen bei der Ergründung seltsamer Geschehnisse der letzten Zeit zu helfen. Relativ schnell erhält man dann Unterstützung von drei Personen, die dasselbe Phänomen untersuchen und einer vierten, mystriösen Person, über die man im Verlauf der Geschichte noch viel erfährt. Mit dieser Gruppe macht man sich dann dran, das Labyrinth zu erkunden und die vielen Rätsel und Geheimnsse zu erkunden, denen man im Verlauf der Story begegnet.

* Die Steuerung *
Das Spiel hat zwei recht unterschiedliche Bestandteile, die Dungeon-Erkundung und die Stadt.
In der Stadt sieht man im Hintergrund jeweils ein Standbild des Ortes, an dem man sich grade aufhält. Bei einem Standortwechsel wählt man den gewünschten Ort in dem Menü auf dem Marktplatz" aus, woraufhin das Standbild dieses Ortes angezeigt wird mit einem 2D-Sprite des jeweiligen Ansprechspartners und des Menüs für den Ort. Klingt komplizierter als es ist, im Klartext heisst das, dass man nicht irgendwie in der Stadt frei rumlaufen kann und es auch nur eine handvoll NPCs gibt (halt die jeweiligen Ansprechpartner), mit denen man kurze Gespräche führen kann.
In den Dungeons bewegt man sich dann tatsächlich hin und her mithilfe des Steuerkreuzes. Das Circlepad wird bei weggezoomter Karte genutzt, um sich etwas besser um Raum umsehen zu können, und bei rangzoomter Karte, um diese zu bewegen und sich andere Zabschnitte anzugucken. Man bewegt sich nicht frei, sondern immer schrittweise auf einem grossen Raster von einem Feld zum anderen. In den Dungeons hat man neben der Erkundung und dem Bekämpfen der Monster die Augabe, eine akkurate Karte des Gebietes zu malen. Das wird auf dem Touchscreen mithilfe des Stylus gemacht und läuft sehr gut und kompfortabel. Es gibt eine Menge Symbole und Farben, deren Sinn einem zu Anfang zum Teil schleierhaft ist, die aber im späteren Verlauf sehr nützlich werden. Und es lohnt sich, die Karte sehr genau zu führen und alle Besonderheiten und Kommentare der Gefährten exakt zu notieren, da das einem oftmals eine elende Sucherei für die diversen Nebenquests erspart und man mit einer vollständigen Karte den sog. Floorjump" freischaltet, mit dem man zwischen den Stockwerken hin und her zu allen freigeschalteten Treppen springen kann und sich so einiges an Laufarbeit spart. Sehr, sehr praktische Angelegenheit.
Speichern kann man immer nur in der Stadt und später an den sog. Geomagnetic Fields (wird im Spiel ausführlich erklärt), sodass man sich immer sehr genau überlegen sollte, ob man trotz geschwächter Party noch weiter erkundet und riskiert, von der nächsten Gegnergruppe besiegt zu werden und wieder vom letzten Speichern aus neu zu starten, oder ob man den langen Laufweg bis zu der Stelle zu der man grade gekommen ist in Kauf nimmt und lieber erstmal in die Stadt zurückgeht, um zu speichern und sich zu heilen. Etwas nervig, aber man gewöhnt sich dran und geht etwas bedachter vor als bei Spielen, in denen man jederzeit speichern kann. Dieses Problem lässt sich übrigens durch das Wählen eines leichteren Schwierigkeitsgrades umgehen.
Generell bin ich ziemlich begeistert von der Steuerung und lediglich, dass man sich in der Stadt nicht frei bewegen kann, ist ein kleiner Wermutstropfen.

* Die Grafik *
Die Grafik innerhalb der Stadt habe ich bei der Steuerung schon angerissen, es sei noch erwähnt, dass die Hintergrundbilder sehr schön und detailliert sind und auch die Sprites der NPCs sehr hübsch gemacht sind und über verschiedene Gesichtsausdrücke verfügen.
Das Labyrinth, quasi die Dungeons, teilt sich in verschiedene Hauptgebiete, die sog. Strata" auf, die wiederum in 5 separate Stockwerke unterteilt sind. Dabei folgt jedes einzelne Stratum in der Gestaltung einem eigenen Oberthema. So gibt es z.B. ein Stratum, dass an einen sonnendurchfluteten Mischwald denken lässt, ein anderes sieht aus wie eine irre Unterwasserwelt und ein drittes erinnert eher an eine Wüste. Das ganze ist den Entwicklern wirklich hervorragend gelungen. Die einzelnen Strata unterscheiden sich stark voneinander und selbst innerhalb eines Stratums erkunden sich die Stockwerke sehr unterschiedlich. Die ganze Atmoshäre wirkt immer sehr stimmig. Der 3D-Effekt macht sich hier übrigens sehr gut, da man in manchen Etagen relativ weit in die Ferne gucken kann.
Die Cutsceenes sind gut gemacht und sehr schön anzusehen. Hab zwar noch nicht allzu viele davon zu Gesicht bekommen, aber hier wurde sich eindeutig viel Mühe gegeben.
Insgesamt bin ich mit der Grafik vollauf zufrieden.

* Die Musik *
Ich bin von der Musik völlig begeistert. Endlich mal wieder Melodien, die man mitsummt und auch nach dem Zocken noch im Kopf hat. Jedes Stratum hat eine eigene Leitmelodie, es gibt eine Kampfmelodie für die normalen Kämpfe , eine für die Kämpfe mit FOEs (stärkere Gegner, die man auf der Karte angezeigt bekommt und denen man anfangs besser ausweicht) und noch eine für die Endbosse, denen man regelmässig begegnet. In der Stadt hat jeder Ort, den man aufsuchen kann ebenfalls seine eigene Melodie. Die Musik passt immer hervorragend zur Umgebung.
Wie gesagt, ich kann keinen einzigen Kritikpunkt finden.

* Die Charaktere *
Da ich mich vor allem auf den Storymode beziehe, muss ich auf den Punkt natürlich auch eingehen. Es gibt wie bereits angedeutet 4 verschiedene Charaktere plus den eigenen. Hier werden natürlich kräftig die Klischees bedient, von ruhigen, strebsamen Heiler, der gleichzeitig ein wandelndes Lexikon ist, bis zum ständig aufgekratzten, jungen Burschen, der immer einen unpassenden Spruch auf den Lippen hat. Auch die Gedächtnisverlust-Thematik ist wieder aufgegriffen worden und begleitet einen in den ersten 30 Spielstunden auf Schritt und Tritt. Dennoch (und z.T. auch deshalb) sind die Charaktere unheimlich sympatisch und man fühlt echt mit und hängt an ihnen. Wenn in einem Kampf mal ein Charakter stirbt, dann gibt es manchmal die dramatischen Schreie der anderen und bei folgenden Angriffen Kommentare im Sinne von Das zahle ich dir heim!!", was einen wirklich emotional in die Geschichte reinzieht. Für den eigenen Charakter hat man in der Regel drei verschiedene Antwortmöglichkeiten, wenn man sich mit den Gefährten oder anderen NPCs unterhält, sodass man sich selbst auch eine gewisse Persönlichkeit geben kann. Ich hab nicht grossartig ausprobiert, ob es für den Storyverlauf eine Rolle spielt, was man antwortet und wie man sich verhält.
Besonders tiefe Einblicke bekommt man übrigens in die Persönlichkeiten der verschiedenen NPCs, wenn man die Nebenmissionen, die man im Pub annehmen kann, macht. Kann ich also, ungeachtet der unverzichtbaren Erfahrungspunkte, die man dafür erhält, uneingeschränkt und wärmstens nur jedem empfehlen.

* Die Kämpfe *
Bei einem Dungeoncrawler natürlich besonders wichtig. Die Kämpfe laufen rundenbasiert ab und so kann man in aller Ruhe die Aktionen auswählen, die die Charaktere ausführen sollen, was diese dann nach und nach machen. Die nett animierten 3D-Modelle der Gegner sind dabei direkt vor einem, die eigene Party sieht man nicht. Hier ist es in der Regel nötig, taktisch vorzugehen. Grade die mächtigen Aktionen werden oftmals erst am Ende der Runde durchgeführt und so kann es sein, dass die rettende Heilung ins Leere läuft, da der Gegner eher dran war und den verletzten Gefährten getötet hat. Man muss also genau überlegen, welche Aktion in welcher Situation sinnvoll ist.
Was mir bei den Kämpfen ein wenig missfallen hat, ist, dass es manchmal wirklich in eine elende Knopf-drück-Arie ausartet. Zwar gibt es für schwächere Gegner die Möglichkeit, Auto-Kämpfen einzustellen, aber hier greifen die Charaktrere einfach nur alle nacheinander an, ob das nun sinnvoll ist oder nicht. Man kann zwar jedem Gegner eine bestimmte Aktion der einzelnen Gefährten zuweisen, aber auch die variiert ja in der Regel mit der Menge und der Zusammensetzung der Gegnergruppen. Insofern muss man dann doch oft in den sauren Apfel beissen und die Aktionen alle von Hand eingeben.

* Gesamteindruck *
Das Spiel gefällt mir unheimlich gut. Es fesselt einen total an den 3DS. Zwar ist es sehr anspruchsvoll und manchmal, wenn man zum fünften Mal vom Bossgener zu Brei gehauen wurde, möchte man den 3DS am liebsten in die Ecke pfeffern. Aber man versucht es doch immer wieder, ändert seine Strategie und irgendwann schafft man es und hat ein absurd zufriedenes Gefühl im Bauch, endlich gesiegt zu haben. Man wird schonend in die Spielmechaniken eingeführt und findet sich relativ schnell zurecht. Die sympatischen Charaktere tun ein übriges, einen den 3DS nur noch ungern aus der Hand legen zu lassen. Ausserdem macht es (mir persönlich) unheimlich viel Spass, die Etagen des Labyrinths zu erkunden und meine Karte zu führen. Durch die sehr sehr abwechslungsreich gestaltete Umgebung und die immer wieder etwas andere Art der Erkundung wird das ganze auch bei der 16. Etage noch nicht langweilig.
Entsprechend die Wertung. Wenn ich das Spiel durch habe, werde ich noch ein abschliessendes Fazit ziehen.

Bisher von mir eine uneingeschränkte Kaufempfehlung auch für Etrian Odyssey-Neulinge und Leute, die in das Genre Dungeoncrawler mal einschnuppern wollen.

EDIT 15.07.14:
So ich habe das Spiel durch mit einer Gesamtspielzeit von 98 Stunden, wobei ich in den Endgame-Content, also das was einen nach dem Durchspielen der Story erwartet, nur kurz reingeschnuppert habe. Da ist also noch deutlich mehr drin.
Was soll ich sagen? Das Fazit hat sich nicht geändert. Zugegeben, nach mehrmaligem erbärmlichen Versagen bei einem Bosskampf *hust* das goldene Vögelchen *hust* habe ich das Spiel eine Zeitlang beiseite gelegt und erstmal Bravely Default zuende gezockt, um den Frust abzubauen. Aber letzten Endes lautet auch da, wie an allen anderen frustriedenden Stellen im Spiel, des Rätsels Lösung: Einfach die Truppe zwei, drei Level hochleveln, beste Waffen die es grade gibt zulegen, die erarbeiteten Fähigkeitenpunkte auf den Bossgegner angepasst auf die Fähigkeiten verteilen und schon ist der Kampf nicht mehr unschaffbar (und im genannten Fall sogar auf einmal lächerlich einfach, wobei ich da vielleicht auch einfach mal Glück und mich ausserdem gut positioniert hatte). Insofern muss ich nur nochmal betonen, das Spiel ist wirklich nie unfair schwer und in der Regel kann man sich Levelorgien sparen, indem man die Nebenquests erledigt, was ich auch ausnahmslos gemacht habe.

Ich kann euch nur raten, legt euch das Spiel zu und lasst euch positiv überraschen ;-)
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOP für Etrian Fans und die es werden wollen, 28. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Etrian Odyssey Untold: The Millennium Girl (Videospiel)
Es handelt sich um eine großartige Neuauflage des 1. Teils der Serie, nun für 3DS.

Es ist uneingeschränkt empfehlenswert, wenn einen folgende Kritikpunkte nicht zu sehr stören:

-Spiel ist komplett Englisch
-keine Untertitel (auch keine englischen) in den Englisch vertonten Videos

Positives:

-Story und Classic-Mode in je 3 jederzeit änderbaren Schwierigkeitsgraden
-(zum Teil) vertonte Videos und Charaktere
-3D Grafik farbiger und lebendiger als im Original-Spiel
-größerer Umfang und Wiederspielwert als das Original
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1 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bedingt empfehlbar, 15. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Etrian Odyssey Untold: The Millennium Girl (Videospiel)
Das Spiel an und für sich ist sehr solide und ein guter Remake des Originals. Großer Wermutstropfen aber, das Spiel hat ab einer bestimmten Stelle eine unverhältnismäßigen Anstieg in der Schwierigkeit. Auch die anderen Spiele der Reihe weisen dieses Merkmal auf, allerdings habe ich das Gefühl, dass bei der Überarbeitung des Originals zu großes Augenmerk auf das optimierte Team aus dem Storymodus gelegt wurde. Im Classic Modus ist das Spiel ohne optimierte Party und ohne optimierte Skillung kaum mehr zu schaffen. Auch das Storymodus Team hat ab einem Punkt kaum mehr Chancen, sofern man keine optimierte Skillverteilung hat.
Sprich für Spieler, die sich nicht gerne von einem Spiel frustrieren statt fordern lassen, ist der vierte Teil der Reihe die bessere Kaufwahl für den 3DS.
Ein weiterer Minuspunkt (der aber nicht in die Bewertung einfließt) sind die Plotlöcher in beiden Modi. Wem also Logikfehler in der Geschichte den Spielspaß verderben können, der sollte von diesem Spiel doch die Finger lassen.
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Etrian Odyssey Untold: The Millennium Girl
Etrian Odyssey Untold: The Millennium Girl von NIS America (Nintendo 3DS)
EUR 37,99
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