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19
4,2 von 5 Sternen
Diploid Love
Format: Audio CDÄndern
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am 26. April 2014
Schon lange verfolge ich die Machenschaften von Brody Dalle in der Musiklandschaft. Nach den legendären Distillers und dem darauf folgenden Projekt Spinnerette nun das Solo-Debüt der Rockerin.

Nachdem ich alle Alben der oben genannten Bands besitze war es für mich klar dieses ebenso in meine Plattensammlung aufzunehmen. Ein absoluter Blindkauf also, der sich richtig gelohnt hat. Diploid Love ist dem "Vorgänger" Spinnerette vom Muskialischen her sehr ähnlich, aber doch abwechslungsreicher und experimenteller.

Bis auf "I Don't need your Love" (für mich das schwächste Lied) bleiben die Tracks sofort im Gehörgang hängen. Schade, dass es insgesamt nur 9 Songs sind, hier hätte ich ein wenig mehr erwartet. Aber die Qualität der einzelnen Stücke macht das wieder gut.

Das Vinyl ist eine Picture-LP mit bedruckter Innenhülle und einem normalen LP-Cover inklusive CD. Hier kann man also wirklich nicht meckern!

Anspieltipps: Rat Race, Dressed in Dream und vorallem Carry On
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. April 2014
... und damit meine ich den Bassisten und den Schlagzeuger der Distillers (, aber nicht den Gitarristen), hat Brody Dalle eine eigenere Platte, sicher auch poppigere Produktion vorgelegt, als das Spinerette-Album, das ich nicht wirklich verstanden habe. Diploid Love hat eine Fülle an musikalischen Ideen, sie geht ganz neue Wege, wenn man siich den Dalle-back-catalogue bis dato ansieht, und sie hat scheinbar nicht den leisesten Zweifel an ihrer Kreativität und deren Relevanz, woraus sie einen offensichtlichen künstlerischen Mut und ein Zuvertrauen schöpft, das jeden begeistert, der in Kunst zunächst mal eines sieht, nämlich den Mut, auf der Suche nach Transportvehikeln für persönliche Erfahrungen und Emotionen, Neues zu beginnen. Was aus dem Gefühl der Liebe einer Mutter für ihr Kind wird, wenn sie "Oh the Joy" vor einem Punkrock-Tornado singt, ist natürlich nicht jedermanns Sache. Verdammt gut so.
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am 14. März 2015
Grölen, Stöhnen, Brunftschreie: Brody Dalles Vorzüge sind bekannt in der Welt des Alternative Rock. Auch mit zwei Kindern und mit Mitte dreißig verschieben sich die Parameter nur wenig.

Ehedem mit den Distillers dem australisch/kalifornischen Punkrock eine wohltuend weibliche Note gebend, war es lange still um die Mutter gewordene Stilikone aller weiblichen Rockstars, bevor das Projekt Spinnerette vor fünf Jahren ein sich dem Punk abwendendes und dennoch kraftvolles musikalisches Lebenszeichen darstellte.

Ihr zweites Kind rahmt die zweite lange Pause von Brody Dalle ein, nun erscheint ihr erstes Album unter eigenem Namen. Ein echter klanglicher Unterschied, ob Spinnerette oder Dalle, ist nicht erkennbar. Die gebürtige Australierin, die noch in Teenagerjahren dem Ruf des Rancid-Frontmannes Tim Armstrong nach Kailofornien folgte, fabriziert fluktuierenden Alternative Rock mit starker Einfärbung des Soundkosmos der Band ihres jetzigen Mannes, Josh Homme. Alain Johannes, jahrelanges Mitglied der Queens Of The Stone Age, und auch deren aktueller Bassist, Michael Shuman, haben unter anderem kräftig mitgeholfen, „Diploid Love“ entstehen zu lassen.

Es dröhnt, es rumpelt, es groovt, dazu die Dalle mit mächtig weiblichem Organ, voller Pathos und Leidenschaft. Alles wie gehabt, und genau deshalb ist es auch nicht mehr ganz so zwingend. Ihr Mann, beispielsweise, hat sich weit herausgewagt und gewonnen mit einem Album fragiler Powerballaden und Midtempo-Songs, voll stimmlichen Neulands, statt der harten Festival-Kracher, die er schon zur Genüge abgeliefert hat. Auch die Dalle hat sich bereits hinlänglich ausgekotzt. Man denke nur an das hervorragende kalifornische Punkrock-Pflichtalbum „Coral Fang“ ihrer Distillers.

Zwar geht dieser vielschichtige Rock gut runter wie Öl, aber er ist nicht mehr ganz so bissig wie ehemals. Das entschleunigte „Blood In Gutters“, vorletzter Song eines wie immer recht kurzen Dalle-Albums, könnte in die Zukunft weisen; hier wagt sie mehr als das ewige Ausspielen ihrer kraftvollen weiblichen Vorzüge.

MQ
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 26. April 2014
Brody Dalle ist Fans von Punk und Alternative Music bisher leidlich bekannt als Frontfrau der Band "The Distillers" und des Projekts "Spinerette". Noch mehr Bekanntheit verschaffte ihr wahrscheinlich die Hochzeit mit Musikgenie Josh Homme (Queens Of The Stoneage, Eagles of Death Metal). Nun legt Miss Dalle also ihr erstes Solowerk vor, das neun Tracks auf einer Spielzeit von 41:42 Minuten präsentiert.
Der Musikgeschmack Dalles scheint sich mit dem ihres Gatten zu decken. Schon der Opener "Rat Race" hätte, was Melodie und Songstruktur angeht, genauso auch von Josh Homme geschrieben sein können, ebenso etliche andere Tracks des Albums. Tatsächlich lässt aber nichts darauf schliessen, dass er in irgendeiner Art und Weise an der Produktion des Albums beteiligt war. Dalle selbst äußert in Interviews, dass es ein Armutszeugnis gewesen wäre, auf seine Hilfe zurückgreifen zu müssen- sie wollte es alleine schaffen. Und das hat sie. Alle Songs und Lyrics hat sie selbst geschrieben, und das Ergebnis ist mehr als "nur gut". Das Album ist größtenteils energetisch, hat Drive, ist abwechslungsreich, und, ja, es beweist auch Eigenständigkeit. Auf die Bläsersätze in "Underworld" oder die Trompete in "Rat Race" wäre Homme vielleicht nicht zwangsläufig gekommen. Auch ein paar ruhigere Töne sind vorhanden. So kann man auf "Dressed in Dreams" ein Piano hören, auf "I Don`t Need Your Love" sogar Violine, und generell ist nach einem halben Album schnellerer Stücke in der zweiten Hälfte des Albums Platz für andere Stimmungen und größere Bandbreite, ohne dass ich das schon als experimentell bezeichnen würde- es kommt eher selbstverständlich rüber, womit die Scheibe gereift und auch ein Stück weit abgeklärt klingt. Mich persönlich erinnert das Werk musikalisch stark an die erste Soloscheibe von Inger Lorre,streckenweise auch an die Soloalben von Melissa AufderMaur, wenn man jetzt unbedingt Schubladen oder Vergleiche braucht. Man hört jedenfalls deutlich, dass es nicht Dalles erste Plattenaufnahme ist. Möglich gemacht hat das wohl in erster Linie mit Alain Johannes, mit dem sie schon bei Spinerette zusammen gearbeitet hat, der das Werk produziert hat und etliche Instrumente beisteuert. Und sicher kann es nicht schaden, wenn Shirley Manson (Garbage) und Emily Kowal (Warpaint) irgendwo im Hintergrund singen, Nick Valensi (The Strokes) ein Gitarrenintro beisteuert und Michael Shuman (QUOTSA) einen Bass. Jedenfalls ist "Diploid Love" nicht umsonst Titelthema und "Platte des Monats" in der aktuellen Visions (Mai 2014).
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am 10. März 2015
Gutes Indie-Rock-Album. Die ausgekoppelte Single "Don't mess with me" ist auch ein richtiger Ohrwurm. Leider der einzige. Der Rest des Albums ist zwar auch gut, hat mich aber nicht so richtig vom Hocker gehauen. Das Album hat eigentlich nur 3 Sterne verdient. den vierten Stern gibt es für die sympathische Sängerin, die noch echte Fan-Pflege betreibt.
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am 18. Mai 2014
top vinyl (picture vinyl) inkl. cd - und vor allem ein top album der first lady des punk! kann ich nur schwer empfehlen ...
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am 13. Mai 2014
Mir gefällt das Album sehr. Die Picture-Disc ist ebenfalls sehr ansprechend.

Man hört, dass der Sound sich doch eher ihrem Mann Josh Homme nähert und nicht mehr so viel Punk übrig ist.

Trotz allem eine schöne Fortsetzung der Spinnerette-Entwicklung.

Ich kann dieses Album empfehlen, eine CD ist ebenfalls bei der Vinyl LP enthalten.
Wer sich nicht sicher ist, kann sich dieses Album an verschiedenen Stellen im Internet komplett gratis und legal anhören.
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am 2. Mai 2014
Hammer Album! Schon nach dem ersten Hören hatte ich Ohrwürmer. Die Band-Geschichten von ihr haben mir nicht so zugesagt, die waren mir zu Punkig, aber dieses Album ist ganz anders. Und wer auf tiefe kratzig-verrauchte Frauenstimmen steht ist bei Brody Dalle eh an der richtigen Adresse!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Mai 2014
Man merkt ihr deutlich an, dass sie mit ihren Erfahrungen und ihren Kindern gereift ist. Ihre Songs klingen harmonischer und wesentlich experiemteller als zu Distillers- Zeiten. Auch live überzeugt sie nach wie vor durch ihre Ausstrahlung und ihre gewalltige röhrende Stimme! Wer jedoch noch immer den Distillers nachtrauert, kann mit diesem Album vermutlich nicht allzuviel anfangen. Die Punk Elemente treten eher in den Hintergrund, die Texte und die Melodien erinnern kaum noch an ihre vergangenen Werke und sind um ein vielfaches abwechslungsreicher. Mir persönlich gefällt es jedoch sehr, an ihrer Entwicklung als Künstlerin weiterhin teilhaben zu können! Weiter so!
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am 25. Februar 2015
Ich verstehe den Hype um dieses Album nicht. Solide gemachtes Alternative-Rock Album, dass nach einem mittelmäßigem Courtney Love Album klingt. Auch nach mehreren Durchgängen kann mich das Album leider nicht erreichen. Nett zum nebenbei Hören, aber nicht mehr.
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