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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lange auf diese CD gewartet !
Diese neue CD von Omnia ist ein wenig anders als die vorgänger. die gesammt zusammenstellung ist doch etwas gewöhnungsbedürftig. Aber auch wenn es etwas andere Songs sind, trotzdem echte Omnia Songs.
Für Leute die Omnia Mögen finde ich sie sehr gut.
Vor 3 Monaten von Thomas Bytoff veröffentlicht

versus
9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider enttäuscht
Tja, nachdem die Erwartungen groß waren, wurde ich leider enttäuscht... Das vorletzte Album Wolf Love war mein erstes von Omnia und ich fand es gut, zumal es auch Texte gab die mehr Tiefe hatten und andere die etwas mystischer waren und wieder andere die einfach nur gute Laune verbreiteten. Danach hab ich mir Alive zugelegt, aus dem ich schon einige Stücke...
Vor 4 Monaten von Robert Schwänz veröffentlicht


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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lange auf diese CD gewartet !, 6. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Earth Warrior (Audio CD)
Diese neue CD von Omnia ist ein wenig anders als die vorgänger. die gesammt zusammenstellung ist doch etwas gewöhnungsbedürftig. Aber auch wenn es etwas andere Songs sind, trotzdem echte Omnia Songs.
Für Leute die Omnia Mögen finde ich sie sehr gut.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur Band,sondern Lebenseinstellung: Omnia vereinen alte Elemente und neue Einflüsse zu gesellschaftskritischem Meisterwerk, 25. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Earth Warrior (Audio CD)
Kaum eine Band geht ihren Weg so konsequent wie das niederländische Pagan Folk-Ensemble Omnia, welches seit mittlerweile fast zwei Jahrzehnten die Ohren und Herzen der zahlreichen Fans bezaubert. Kaum eine Band vertritt ihre Meinung so vehement, ganz gleich, wer sich dieser entgegenstellen könnte. Und kaum eine Band hat dabei eine wahre Lebenseinstellung, ein mit Worten nicht zu beschreibendes Lebensgefühl, entwickelt - all dies und noch viel mehr kann man der wundervollen Band um Steve Sic Evans-van der Harten und die zauberhafte Jenny Evans-van der Harten zuschreiben! Im Laufe der vielen Jahre überraschten Omnia immer wieder mit neuen Einflüssen in ihrer Musik, doch ihrem Ursprung und ihrer inhaltlichen Botschaft blieben sie immer treu. Natürlich sind die Inhalte, die diese besondere Band vermittelt, eigentlich sehr simpel, weil eindeutig: Es geht schlicht und ergreifend darum, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, in dem Mensch und Natur in Harmonie und Gleichklang leben. Darum, die Umwelt zu schützen, sie zu lieben und zu ehren, was angesichts der elementaren Bedeutung, die Tiere und Pflanzen für Menschen und ihr Leben haben, eigentlich selbstverständlich sein sollte. Es geht um einen anderen Bezug zu unserem Planeten, um ein anderes Empfinden dem Leben gegenüber und um Kritik daran, dass der Großteil dieser Gesellschaft diese normalerweise einfach zu verstehenden Werte völlig vergessen hat. Nachdem Omnia 2011 die Doppel-EP "Musick & Poëtree" sowie ein Jahr darauf die Live-CD "Live om Earth" veröffentlicht haben, machen sie sich nun auf, um mit dem neuen Album "Earth Warrior" ein Statement abzugeben, das eindeutiger nicht sein könnte. Die Menschheit vergiftet und zerstört Mutter Natur in jeder Sekunde ihrer Existenz, und "Earth Warrior" ist die musikalische Gegenbewegung angesichts der gefährlichen Entwicklung, die das Gebaren der Gesamtgesellschaft nimmt.

"Earth Warrior" ist kurz und knapp als das vielfältigste Album in der Bandgeschichte von Omnia zu beschreiben. So viele Musikstile verwendete die Kombo wohl noch nie zuvor - ob tanzbare Pagan Folk-Nummern, wie sie gerade zu Beginn der Diskographie häufig gefunden werden konnten, ein Reggae-Ausflug, der durchaus als der Hit der Bandhistorie bezeichnet werden kann oder Country-Einflüsse, die eine ganze Menge Schwung in die betroffenen Lieder bringen - hier gibt es die Vollbedienung für alle Fans!
Als Intro fungiert das elegische "Weltschmerz", das von traurigen Pianoklängen getragen wird. Einmal mehr beweist Jenny ihre atemberaubenden Fähigkeiten am Piano, auch wenn diese um jeden Zweifel erhaben sind. Passend zum Thema des Albums verbreitet das Intro eine schier hoffnungslose Atmosphäre - das Leid, das Omnia angesichts der rücksichtslosen Zerstörung der Natur empfinden, spürt der Hörer förmlich am eigenen Leib. Ein tieftrauriger, aber umso schönerer Einstieg in den neuen Silberling!
Mit "Earth Warrior" folgt nicht nur der Titeltrack, sondern wie gesagt eines der wunderbarsten Lieder der gesamten Bandgeschichte. Den flippigen Ausflug in bisher nicht betretene Reggae-Gefilde kann man getrost als eingängig, aber natürlich auch als unüblich bezeichnen, wenn man die bisherigen Omnia-Verhältnisse zugrunde legt. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei dem Song, der schon von zahlreichen Live-Shows aus dem letzten Jahr bekannt ist und dort bestens aufgenommen wurde, um ein absolut gelungenes Experiment, da der Reggae-Stil eben sehr gut zur Band und ihrer Musik passt. So funktioniert das Zusammenspiel der tollen Stimmen von Steve und Jenny in jeder Sekunde, obgleich die gesangliche Unterstützung von Maria Franz (Euzen) natürlich ein großes Plus für den Song ist. Thematisch ist "Earth Warrior" DER zentrale Song des Albums, da er das Lebensgefühl der Band beschreibt, zugleich aber auch als Anregung für die Hörer zu verstehen ist, die ebenso "Earth Warrior" werden können, um die Natur zu beschützen. Obwohl das Lied der Titeltrack ist, ist er nicht repräsentativ für das Gesamtwerk, eben weil der neue Longplayer aus dem Hause Omnia so ungemein vielfältig ist. Dies soll die Komposition des Einzelsongs aber keinesfalls in ein schlechtes Licht rücken, denn das Stück hat mich schon live umgehauen!

"Babu Bawu" dagegen betritt wieder die traditionellen Pfade der Band und wird von einem Didgeridoo eingeleitet, das wie immer der fantastische Daphyd Crow Sens spielt. Eine flüsternde, etwas resignativ klingende Stimme gesellt sich nach wenigen Augenblicken hinzu, bevor sich daraufhin ein unglaublich lebendiges, abermals tanzbares Stück im Balkan-Stil entwickelt. Wie so oft verleiht der mehrstimmige Gesang, der auch hier unter anderem von Jenny vorgetragen wird, dem Ganzen eine hypnotische Note und so wird auch dieser Song prädestiniert sein, um das Publikum auf den Konzerten förmlich in Trance zu versetzen.
Der darauffolgende Song, "Kokopelli", ist von Live-Auftritten schon bestens bekannt, und er unterscheidet sich in seiner Struktur nicht allzu sehr von "Babu Bawu". "Kokopelli" beginnt mit den für Omnia so typischen, schrillen Flötenklängen, wird dann aber schlagartig dynamischer und temporeicher, und auch das Schlagzeug übernimmt hier eine wichtige Rolle. Unstrittig handelt es sich hier um einen potenziellen Fanliebling - vor allem aufgrund des mehrstimmigen Gesangs von Jenny und Steve, der sich mit all seiner Intensität sofort in das Gehirn des Hörers einbrennt. Aus inhaltlicher Sicht ist "Kokopelli" eine Ode an den gehörnten Gott der amerikanischen Ureinwohner, welcher die wilden Tiere der Natur beschützt und für Fruchtbarkeit steht. Ein schöneres Denkmal kann man ihm kaum errichten!
"Crazy Man" dagegen schlägt in eine gänzlich andere Kerbe, ist es ein für Omnia ein doch sehr unkonventioneller Song - purer Hardrock in akustischer Form! Unterstützt vom Gitarrenspiel des ehemaligen Omnia-Mitglieds Joe Hennon erreicht Steves Stimme bisher ungekannte Höhen, die er seinem stimmlichen Repertoire in letzter Zeit hinzugefügt hat. Wie so oft rücken Omnia hier ihr Gedankengut in den Vordergrund, der Text ist durch und durch pagan - und natürlich beschreiben sie sich deshalb als verrückt, wie es schon der Liedtitel sagt. Aber klar, sie sind positiv verrückt! :)
Das sechste Stück auf "Earth Warrior" trägt den schönen Namen "Triceltika". Sanfte Harfenklänge prägen den Beginn des Stückes, kurz darauf macht der sehr melodische Gesang von Jenny und Steve ein echtes Highlight aus dieser traditionellen, bretonischen Komposition. Ein typischer Omnia-Song der alten Schule, und wie man schon dem Titel entnehmen kann, sind die keltischen Einflüsse unverkennbar.

Mit "Epona" folgt dann einer meiner beiden absoluten Favoriten auf dieser CD. Auch dieses Instrumental wird von einem Didgeridoo eingeleitet, was eine sehr erdige und ursprüngliche Atmosphäre aufkommen lässt. Vor allem die Flöte sollte hier aber gelobt werden, denn sie spielt eine sehr schnelle und fesselnde Melodie, die niemandem allzu schnell aus dem Kopf gehen wird. Man stellt sich als Hörer augenblicklich vor, wie man mit einem Pferd über endlose Weiden reitet, was auch zum Thema passt, welches dieses Lied hat: Es ist ein Lied zu Ehren der Göttin Epona, der keltischen Göttin der Pferde. Ein Wahnsinnssong!
In Form von "Black House" bieten Omnia sogleich einen sehr kurzen Song dar, denn das Lied hat eine Länge von unter drei Minuten. Mehr braucht es auch gar nicht, denn durch Steves sehr rauchige Stimme unterhält das Stück auch so. Und wie so häufig passt diese überraschend rauchige Stimme auch zum Inhalt des Liedes, denn hier werden Süchte besungen. Das titelgebende "Black House" steht für eine Kneipe, und so kann man den Alkoholismus und seine ewige Versuchung durchaus als Thema dieses kurzen Liedes begreifen. Nichtsdestotrotz kann auch jede andere Sucht als Thema verstanden werden, auf den Alkohol allein kann man sich hier nicht beschränken. Der Protagonist jedenfalls kann seiner Sucht nicht entkommen und erliegt immer und immer wieder den Verlockungen. Musikalisch gesehen ist das Lied sehr melodisch und einprägsam, obgleich die durchaus passende Stimme zu Beginn natürlich etwas gewöhnungsbedürftig ist.
"Mutant Monkey" - ein ebenfalls sehr kurzes Lied. Zahlreiche Affengeräusche, die hier von den Bandmitgliedern erzeugt werden, sollten die Thematik musikalisch wiedergeben, und so macht das Lied kein Geheimnis aus Omnias Abneigung gegen große Teile der Gesellschaft. Als "Mutant Monkeys" werden hier jene bezeichnet, die die Natur ausbeuten und sie als ihr Eigentum ansehen, und auch die Lyrics werden teils aus der überheblichen Sicht dieser Menschen wiedergegeben. Auf jeden Fall ist "Mutant Monkey" erfrischend innovativ und damit ein durchaus bemerkenswerter Teil des Gesamtwerks. Das Gelächter am Ende des Songs passt dann aber auch bestens zum Eindruck des Hörers, welcher in den meisten Fällen wohl auch über dieses ungewöhnliche Lied schmunzeln wird.
Ein weiteres Instrumentalstück kredenzen uns Omnia mit "Cernunnos" - ein Lied zu Ehren des gehörnten Gottes aus der keltischen Mythologie. Den Fans, die die Band schon lange begleiten, dürfte zusagen, dass es sich hierbei wieder um einen typischen Omnia-Song der traditionellen Sorte handelt. Klar, dass der Großteil des Liedes da vom hypnotischen Flötenspiel und Schlagwerk dominiert wird. Live wird "Cernunnos" auf alle Fälle funktionieren, so wie auch im CD-Player!
Mit dem ebenfalls von Live-Konzerten bekannten "Noodle the Poodle" überraschen Omnia mittlerweile nicht mehr - würde man den Song allerdings noch nicht kennen, wäre das Erstaunen umso größer! Stilistisch bietet das Lied durchaus viele Country-Elemente, und dies steht dem Ansinnen des Songs, ein echter Ohrwurm zu werden, mitnichten im Wege. Textlich ist "Noodle the Poodle" selbstredend eher Klamauk, man kann die niedlichen Lyrics aber als Angriff auf jedes Dogma verstehen.

Kurz vor dem Ende kommt "Call me Satan" ins Spiel, der zweite meiner beiden Favoriten. Die Lyrics hier sind aus der Sicht des großen Pan verfasst. Wofür steht der gehörnte Gott? Was ist seine Botschaft? All das wird hier beantwortet. Obwohl es Pan schon seit Anbeginn aller Zeiten gibt, hat seine Geschichte erst jetzt begonnen, so beschreibt man sein Weilen auf der Erde. Dies ist angesichts der immensen Bedrohungen unserer Natur aber auch mehr als verständlich, denn vor allem in Gegenwart und Zukunft benötigt die Natur einen Wächter. Ein ausufernder Instrumentalteil, der abermals mit Flötenmelodien punkten kann, beschließt dieses grandiose Stück Musikgeschichte.
Bevor das Outro erklingt, ziehen Omnia mit "Free Bird Fly" nochmal alle Register. "Free Bird Fly" ist wie das gesamte Album ein Lied, das sich direkt an den Zuhörer richtet und appelliert. Ein kleiner Hoffnungsschimmer leuchten am Firmament auf und dem Hörer wird klar, dass er noch etwas ändern kann an all dem Grauen, welches auf diesem Planeten vorzufinden ist. Sogar mit einem Kinderchor, der hier keinesfalls deplatziert wirkt, kann das Lied aufwarten, und so ergibt sich aus all diesen Elementen ein epischer Song, der ein würdiger Abschluss für ein in seiner Botschaft so dermaßen wichtiges Album ist.
"Lament for a Blackbird" ist der eigentliche Abschluss, doch handelt es sich hier eher um ein Outro, um ein musikalisches Finale. Vogelgezwitscher und eine weinende Harfe erinnern an einen schwarzen Vogel, um den sich Jenny von Omnia laut einem Interview einst gekümmert hat, und vielleicht erinnern sie auch an eine sterbende Welt, die es zu retten gilt, bevor es zu spät ist...

Was soll man nach einem so schmerzvollen, klagenden Kunstwerk noch sagen, um diese Rezension zu beschließen? Omnia haben sich hier wieder selbst übertroffen, indem sie ein Werk erschaffen haben, das nicht nur auf alte Rezepte vertraut, sondern neue Schritte wagt. Zuweilen erfindet man sich auf "Earth Warrior" neu, auch wenn das nicht jedem Fan gefallen mag. Es beweist aber vor allem Mut, und meines Erachtens nach ist dieser Weg der richtige, denn das ewige Kopieren der eigenen Kunst hält keinerlei Überraschungen für die Hörer bereit. Insofern können mit den neuartigen Songs durchaus neue Hörerkreise erschlossen werden, denn einige der verwendeten Genres sind für Omnia absolutes Neuland. Trotz alledem werden auch die alten Fans nicht enttäuscht sein, denn die Band liefert zugleich auch traditionelle und instrumentale Stücke, wie sie von beinahe allen Liebhabern der Musik Omnias geliebt werden.

Omnia machen mit einer Eindringlichkeit auf die Probleme dieser Welt aufmerksam, die ihresgleichen sucht. Es gilt, die Missstände schnellstmöglich zu beseitigen, auch wenn die Situation aussichtslos erscheint. Immer mehr Menschen folgen den Massenmedien, anstatt selbst zu denken und zu handeln. Wer mag Omnia folgen? Es wäre der richtige Entschluss.
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5.0 von 5 Sternen Tolle Musik, 21. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Earth Warrior (Audio CD)
Die Musik von Omnia ist ein Kompromiss zwischen mittelalterlicher und moderner Musik mit alten und interessanten Instrumenten, die meisterlich beherrscht werden. In der Musik spürt man die Harmonie und das gemeinsame Anliegen der Akteure.
Seit einigen Jahren begleite ich Omnia schon mit neuen CDs oder Live-Konzerten, die "Earth Warrior" ist für mich aber die beste
bisher.
Ich freue mich schon auf das nächste Konzert, in dem Omnia live dieses Lied bringt.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unter dem Kitsch eine sehr feine Scheibe, 25. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Earth Warrior (Audio CD)
Hoka-Hey Nutzer,

Omnia habe ich erst kürzlich für mich entdeckt und muss sagen, auch wenn ich nicht die selbe Veggie-radikalität teile(die ja schon mitunter in so ne seltsame "Der Mensch an sich ist schlecht" - Misantrophie umschlägt) begeistert mich diese Combo irgendwie. Andererseits ist Umweltschutz ja nun alles andere als Blödsinn. Insbesondere der Track "Kokopelli", der schon eine Weile im Netz in diversen Livevarianten kursiert, hat es mir absolut angetan und so konnte ich es kaum erwarten das "Earth Warrior" mit eben diesem Song erscheint. In der Zwischenzeit habe ich mich quasi einmal quer durch Omnias Katalog gehört und einige interessante Songs gefunden (z.B. das geniale Toys in the Attic). Der Stil und die Arrangements der Songs variiert stark zwischen den einzelnen Releases und Performances (vorallem die ersten Sachen verglichen mit dem neueren Zeug/Die Livearrangements vs. Studioversionen) und so war ich ganz gespannt auf die neue Scheibe, denn vorraus zu sehen wie z.B der Reggaesong "Earth Warrior" letztlich auf'm Album umgesetzt wird ist bei dieser Combo fast unmöglich. Abzusehen war jedoch das "Earth Warrior" nicht zuletzt wegen des relativ neu dazugekommenen Klaviers einige Facetten aufweisen würde (wie schon auf Wolf Love), die im Endprodukt eine ziemliche Popkante und auch Neoklassisches bedeuten. Im Grunde wird auf "Earth Warrior" der Stil von "Wolf Love" fortgesetzt und auch wenn das eine oder andere Lied/Arrangement ziemlich kitschig daher kommt, werden hier die Folkroots niemals verraten oder zu sehr verlassen. Im Gegenteil: Mit Country und Osteuropäischen Versatzstücken wird der Folkanteil sogar ein wenig ausgedehnt. Fans die Omnia schon länger verfolgen sollten also nicht unzufrieden sein. Meiner Meinung nach die stärksten Momente zeigt Omnia wenn diese Band "richtige Neofolklore" spielt (d.H. sich Songschreiberisch nicht an modernen Pop/Rocksongstrukturen orientiert), die schwächeren Momente sind jene in denen sie sich an Elementen bedienen die man eigentlich mit elektrisch verstärkten/verzerrten Instrumenten gewöhnt ist (wie hier bei "Crazy Man"). Das neue Album ist für mich da keine Ausnahme. Was ich damit meine kann man vielleicht am Titeltrack "Earth Warrior" erkennen: Die Instrumentierung ist Omnia-folk, der Song bedient sich aber mit ganz großen Löffeln an sämtlichen Reggaeklischees der Welt. Auch wenn mir der Song jetzt nicht total missfällt, hinterlässt er bei mir den Eindruck: Eine Pagan Folk Band versucht sich an Reggae oder gar: Eine Pagan Folk Band parodiert Reggae. Es wirkt nicht "natürlich" sondern eher "ausprobiert".Letztendlich ist dies aber wohl reine Geschmackssache. Besonders auffällig sind die "ausgeliehenen" Versatzstücke bzw Zitate anderer Lieder z.B. Mutant Monkey und "Ich wär so gern wie du" vom Dschungelbuch, Free Bird Fly mit seiner Textzeile die stark an "You're so Vain" erinnert plus dem "Wayoyoyo"-Bob Marley-Element.

Earth Warrior ist was für Hippies und Vegantarier, für Neuheiden und Mittelaltergrufts die nicht nur Düsterniss im Kopf haben, für Folkies und sogar für offenherzige Rastas und Pop(rock)hörer die nach dem Santiano und Faun-kruscht der letzten Zeit nach etwas mehr Tiefe suchen. Das Meiste ist recht tanzbar ausgefallen, die Rhythmusfraktion spielt eine extrem wichtige Rolle und Fans von Obertonflöten und Didgeridoos kommen hier sowieso wie immer perfekt auf ihre Kosten.
Tipp: Auch Fans von Rüdiger Oppermann (Klangwelten,Durchs wilde Harfistan) dürfen hier gerne mal ein Ohr drauf werfen!!

Wenn nur die Texte nicht manchmal so naiv und plakativ wären und der Kitsch etwas geringer ausgeprägt....
naja aber für 4 Sterne und für eine....

UNEINGESCHRÄNKTE REINHÖR- UND BEI GEFALLEN KAUFEMPFEHLUNG....

...reichts auf jeden Fall!

Anspieltipps:

Babu Bawu
Kokopelli
Triceltica
Epona
Noodle the Poodle (wobei mir hier der linear durchlaufende Schellenkranz gewaltig auf den Sack geht. Hat was von Musikantenstadelgeklatsche 1!2!3!4!)

PS: Bis jetzt habe ich die Scheibe nur auf Spotify angehört (im Moment läuft sie das 3.Mal im Hintergrund) aber ich werde sie mir definitiv in den nächsten 1-2 Wochen kaufen sobald die Kasse stimmt ;)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach ein tolles Werk, 7. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Earth Warrior (Audio CD)
Omnia sind schon seit mehreren Jahren eine meiner absoluten Lieblingsbands, habe mich sehr auf das Album gefreut.
Als ich es das erste mal hörte war ich sofort begeistert.
Es sind viele Stücke darauf, welche typisch für Omnia sind, aber dennoch auch welche die man nicht erwarten würde.
Die Lieder sind abwechslungsreich, haben gute Texte und tolle Melodien, die einen nicht mehr so schnell aus den Kopf gehen.
Das Album sollte man auf jeden Fall kaufen, denn es ist einfach toll!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist OMNIA!, 14. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Earth Warrior (MP3-Download)
Keine Ahnung, wie irgendjemand irgendetwas anderes behaupten kann. Gut, okay, Raggae ist bei OMNIA gewöhnungsbedürftig. Aber derartige Überraschungen hat es auch schon auf früheren Alben gegeben und machen es deshalb keinesfalls schlechter, sondern bunter. Das gesamte Album ist abwechslungsreich und zeigt wieder mehr die Wurzeln auf als das Vorgänger-Studioalbum. Ich als Fan bin glücklich damit. Einzig und allein Jennys Drehleiher fehlt mir.
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5.0 von 5 Sternen Sehr schöne Musik, 15. September 2014
Von 
Torsten Winter (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Earth Warrior (Audio CD)
Bin seit Jahren großer Fan von Omnia und ihrem "Neo-Celtic-Pagan-Folk-Rock"
Mit dieser CD zeigen sie mal wieder auf eindrucksvolle Weise das sie in keine Schublade passen und sprechen mit ihren Texten vielen Menschen aus der Seele!
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider enttäuscht, 29. April 2014
Von 
Robert Schwänz (Seebad Ahlbeck) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Earth Warrior (Audio CD)
Tja, nachdem die Erwartungen groß waren, wurde ich leider enttäuscht... Das vorletzte Album Wolf Love war mein erstes von Omnia und ich fand es gut, zumal es auch Texte gab die mehr Tiefe hatten und andere die etwas mystischer waren und wieder andere die einfach nur gute Laune verbreiteten. Danach hab ich mir Alive zugelegt, aus dem ich schon einige Stücke von YT kannte. Ich war hin und weg und würde es auch heute noch als das Masterpiece von Omnia bezeichnen. Die Atmosphäre und die Vertonung der Texte waren extrem gut gelungen. Anschließend hab ich mir Pagan Folk, also das Vorgängeralbum zugelegt was mir im Großen und Ganzen auch zusagte, aber nicht so intensiv war wie Alive. Jetzt hab ich mir voller Vorfreude Earth Warrior bestellt und was soll ich sagen. Die Musik wird immer weicher und seichter, plakativer und inhaltsleerer.
Zumindest kann ich sagen, dass Omnia das einhalten was sie mit dem Titel versprechen, aber auch schon der Titelsong reißt mich nicht so wirklich mit. Ich vermisse Texte die einem in den Bann ziehen. Lediglich Black House und Babu Bawu vermögen dies noch in Ansätzen zu vollbringen. Der Song Mutant Monkey ist mir zu dämlich und nichts neues, wenn man täglich die Blogeinträge von Steve liest. Es ist eine durchaus gerecht Kritik an die modernen Menschen, aber es ist mir auch zu plakativ und zu einseitig. Noodle the poodle finde ich unkreativ und unnötig und zeigt deutlich dass Inhalt momentan nicht die Stärke von Omnia zu sein scheinen.
Ich weiß nicht, irgendwie wurde ich bitter enttäuscht und werde wohl in Zukunft auch kein Album mehr kaufen, wenn der Trend weitergeht. Im Gegensatz zu Faun haben sie leider wenige Alben die wirklich gut sind (bei denen ist Von den Elben das schwarze Schaf...), weshalb ich wohl in Zukunft auch hauptsächlich Alive hören werde. Schade, das Album-Thema zu Earth Warrior hätte viel mehr - auch tieferes - hervorbringen können. Von den vorher angekündigten balkanischen Klängen hab ich im Übrigen nichts gehört, ich weiß auch gar nicht wie sich diese anhören müssen. Die Ursprungsbesetzung zu Zeiten Alives hat mir auch viel mehr zugesagt. Luka und Joe haben die Band sehr gut abgerundet, allen voran Joe war ein sehr guter Gitarrist und wird schmerzlichst vermisst. Unvergessen ist für mich die Pagan Folk Lore DVD die es so leider auch nicht mehr im Handel gibt und daher YT genutzt werden muss.

Goodbye Omnia, war schön mit dir^^
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungenens Album!, 6. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Earth Warrior (Audio CD)
Nach der vergangenen MPS Tour ist hier endlich das das langersehnte neue Studioalbum der holländischen Combo Omnia.

Mir gefällt das Werk außerordentlich gut. Auch wenn, wie in den bisher verfassten Rezensionen schon beschrieben, Omnia eine neue Richtung einschlägt, jedenfalls in den Titeln, die mit Texten versehen sind. Vertonte literarische Texte wie einst mit Titeln wie "The wiches brew" oder "Nevermore" sucht man auf Earthwarrior vergeblich, was ich persönlich äußerst schade finde, mir aber das Gefallen an dem neuen Weg der Band nicht verleidet. Dieses Werk scheint mir persönlich eher ein Aufruf zu sein, wach zu sein für die Schönheit der Welt (für mich wirklich wunderschön dargestellt in dem Stück lament for a blackbird) und sich dessen bewusst zu werden, dass diese Schönheit sehr fragil ist und wir Menschen dafür kämpfen müssen, was durch einen klaren Apell in dem Titelstück Earth Warrior verdeutlicht wird.

Musikalisch überzeugt das Album auf alle Fälle. Und auch wenn Omnia vielleicht neue Wege beschreitet, die nicht für alle eingefleischen Omnia Fans verständlich sind, eines bleibt sich ungenommen: Die Musik ist Handgemacht, es wird auf altbewährte Instrumente gesagt: Oder, wie Steve Sic, der Frontman der Band es in Konzerten gerne beschreibt: "Echte Musik, handgemacht, ohne Scheiß."
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5.0 von 5 Sternen Omnia Stimmung pur, 15. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Earth Warrior (MP3-Download)
Ich mag die Band, es ist eine gute Mischung aus verschiedenen Musikrichtungen und trotzdem bleiben sie ihren Klängen und ihrer Einstellung zum Leben treu.
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Earth Warrior
Earth Warrior von Omnia (Audio CD - 2014)
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