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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Geist von Winward House...
Eigentlich ist der als Film Noir bei Koch Media erschiene "Der unheimliche Gast" eher ein Geisterfilm. Der romantische Grusler entstand 1944 unter der Regie von Lewis Allen. Dabei gibts öfters Erinnerungen an Hitchcocks Hollywood-Einstand und Oscarerfolg "Rebecca" von 1944. Gut, der Film Noir ist nicht nur Genre, sondern definiert sich nicht durch die Konventionen...
Vor 1 Monat von Ray veröffentlicht

versus
3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas langatmiger Mystery-Thriller
Um eines von vorn herein klarzustellen: Dies ist kein Film Noir, sondern ein Mystery-Thriller mit Horror Elementen. Insoweit verstehe ich Koch Media nicht. Zur Handlung: Das Geschwisterpaar Rick (Ray Milland) und Pamela (Ruth Hussey) zieht an die englische Cornwall-Küste und findet dort ein leer stehendes Haus. Ihre anfängliche Begeisterung für das Anwesen...
Vor 2 Monaten von Spectator veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Geist von Winward House..., 1. Juli 2014
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der unheimliche Gast (DVD)
Eigentlich ist der als Film Noir bei Koch Media erschiene "Der unheimliche Gast" eher ein Geisterfilm. Der romantische Grusler entstand 1944 unter der Regie von Lewis Allen. Dabei gibts öfters Erinnerungen an Hitchcocks Hollywood-Einstand und Oscarerfolg "Rebecca" von 1944. Gut, der Film Noir ist nicht nur Genre, sondern definiert sich nicht durch die Konventionen des Schauplatzes oder des Konflikts (auch wenn der Großstadtdschungel sehr oft auftaucht) , sondern vor allem durch seine eher düstere Atmosphäre. Und wie so oft im Film Noir sind es hier die Personen, die mit der Last der Vergangenheit konfronitert werden. Die Geschichte führt den Zuschauer an die malerische Küste des westenglischen Cornwalls. Dort machen die Geschwister Roderick (Ray Milland) und Pamela Fitzgerald (Ruth Hussey) im Sommer 1937 Ferien. Doch die sind bald vorbei, noch einmal machen sie einen Spaziergang mit ihrem Hund Bobby. Dieser jagt dann ein Eichhörnchen, dass sich durch ein offenes Fenster eines Hauses flüchtet. Dieses schöne Haus scheint offenbar seit Jahren leer zu stehen, als Rick und Pamela es betreten, denn auf ihre Rufe antwortet keiner und es sind fast keine Möbel darin zu sehen. Doch die Stadtmenschen verlieben sich spontan in dieses Häuschen in ländlicher Idylle. Noch vor Ort überredet Pamela ihren Bruder zum Kauf es Anwesens. Und die beiden scheinen Glück zu haben. Denn der Besitzer Commander Beech (Donald Crisp) ist zum Verkauf bereit. Obwohl dessen Enkelin Stella Meredith (Gail Russell) ganz und gar nicht darüber erfreut ist. Der Commander gibt aber an, dass er vor 5 Jahren schon einmal vermietet hätte und dieser sich über "Störungen" im Haus beklagt hätte. Störungen ? Also seltsame Geräusche in der Nacht. Diese Geistergeschichten sind für die Großstädter natürlich absurd. Doch Winwward House ist nicht ohne. Tatsächlich werden die neuen Besitzer in der Nacht, ein schreckliches Weinen oder Wimmern ist immer kurz vor Sonnenaufgang zu hören. Und Blumen, die in einem bestimmten Zimmer abgelegt werden, verwelken in Sekundenschnelle. Was für ein Geheimnis verbirgt das Haus ? Die Vorbesitzerin Mary Meredith, Tochter von Commander Beecham und Mutter von Stella, starb durch einen Sturz von den Klippen...
Im Hause spukt es immer mehr, es scheint ein verfluchtes Haus zu sein, im dem irgend jemand gewaltsam zu Tode kam. Es scheint so als würde der Geist der Toten keine Ruhe finden. Es gibt allerdings in der Geschichte Personen, die mehr wissen, aber die Vergangenheit ruhen lassen wollen - sie haben dafür Gründe. So müssen die Geschwister das Rätsel des Geisterhauses selbst lösen. Zur Seite steht ihnen eine furchtsame irische Haushälterin (Barbara Everest). Ganz nach Rebecca-Manier taucht eine Art Miss Danvers auf, die heißt hier Miss Holloway (Cornelia Ottis Skinner) und ist die Leiterin einer dubiosen Psychiatrieeinrichtung. In ihrem Büro das überlebensgroße Portrait ihrer besten, verstorbenen Freundin Mary Meredith. Der Film ist so eine Art Vorläufer der heute immer noch sehr beliebten Geisterfilme, Filme um Häuser, in denen es spukt - 1944 gabs also schon diese Seiten eines Buches, die sich von unsichtbarer Hand umblättern un die sich mit einem Knall öffenden Türen. Atmosphärisch dicht hat Lewis Allen die Geschichte inszeniert, Charles Lang (Reporter des Satans, Manche mögens heiß, Heißes Eisen) wurde mit der Kameraarbeit betraut, schon die ersten Bilder von der Küstenlandschaft und der unheimlichen See bereiten den Zuschauer bestens auf das Mysterium vor, dass von einem unheimlichen Gast im Haus beherrscht wird. Ein interessanter Klassiker, den ich bisher noch nicht kannte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verrückt nach Mary, 3. Juni 2014
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der unheimliche Gast (DVD)
Dies trifft zumindest auf eine der Figuren in Lewis Allens Gruselfilm „The Unvited“ aus dem Jahre 1944 zu, der sich durchaus in mancherlei Hinsicht bei Hitchcocks Klassiker „Rebecca“ bedient. Ob dies auf eine Orientierung Allens an Hitch zurückzuführen ist oder doch eher auf Ähnlichkeiten zwischen Dorothy Macardles Roman „Uneasy Freehold“ (1940) mit der Novelle „Rebecca“ von Daphne du Maurier, die zwei Jahre früher erschien, mag der Rezensent nicht entscheiden, hat er doch nie Macardles literarische Vorlage zu diesem wirklich atmosphärischen Spukhausfilm gelesen.

Zur Handlung des Filmes: Die Geschwister Roderick (Ray Milland) und Pamela (Ruth Hussey) Fitzgerald stoßen während ihres Urlaubs in Cornwall zufällig auf das leerstehende Winward House, das direkt am Meer, hoch oben auf einer Klippe, liegt, und verlieben sich sofort in das Anwesen. Zu ihrer Freude ist der Besitzer des Hauses, Commander Beech (Donald Crisp), bereit, es zu einem relativ günstigen Preis zu veräußern – unter dem Vorbehalt, daß sich keines der beiden Geschwister bei ihm über seltsame Vorkommnisse beschweren möge, mit denen ihm die letzten Mieter in den Ohren gelegen haben. Obgleich die bei ihrem Großvater, dem Commander, lebende Stella Meredith (Gail Russell) alles andere als begeistert darüber ist, auf diese Weise ihr Elternhaus, in dem sie bis zum tragischen Tod ihrer Mutter lebte, in fremde Hände gehen sehen zu müssen, schlagen die Fitzgeralds ein und werden somit zu den stolzen Eigentümern des imposanten Hauses. Auch Stella scheint sich recht schnell an die neue Situation zu gewöhnen und freundet sich rasch mit den neuen Eigentümern an – zum Leidwesen ihres Großvaters, der seiner Enkelin einen Besuch in Winward House strengstens untersagt. Schon bald werden die Freude der Fitzgeralds an ihrem neuen Zuhause empfindlich getrübt, denn des Nachts werden sie des öfteren von einem durch Mark und Bein gehenden Seufzen und Stöhnen aus dem Schlaf geweckt, ihr Hund wagt sich nicht in das obere Stockwerk des Hauses und verschwindet schließlich ganz, und in einem Zimmer, das dem Vorbesitzer, dem Vater Stellas, als Atelier diente, herrscht trotz sommerlicher Hitze immer Grabeskälte.

Roderick will der Sache auf den Grund gehen und stößt dabei auf die tragische Geschichte der Eltern Stellas, in die er sich immer mehr verliebt. Bald erhärtet sich der Verdacht, daß das Haus heimgesucht wird von dem Geist einer spanischen Zigeunerin namens Carmel, die als Geliebte von Stellas Vater dessen Frau Mary die Klippen herunterstürzte und kurz darauf an einer Lungenentzündung starb. Commander Beech tritt unterdessen in Kontakt mit Miss Holloway (Cornelia Otis Skinner), die inzwischen ein Sanatorium leitet, früher indes die engste Vertraute Marys gewesen ist und auch Carmel während ihrer Krankheit gepflegt hat. Je näher die Lösung des Rätsels um den geheimnisvollen Geist zu liegen scheint, desto größer wird auch die Gefahr für Stella – denn eines scheint sicher: Das Gespenst hat es darauf abgesehen, Stella den gleichen Tod zu bescheren, wie ihn Mary erlitten hat.

Obgleich Koch Media „The Uninvited“ in ihrer Reihe zum Film noir herausgebracht haben, ist dieser Film strenggenommen ganz sicher kein Bestandteil der schwarzen Serie, wenn auch Kameramann Charles Lang (u.a. „The Big Heat“, 1953) virtuos mit Licht- und Schatteneffekten spielt und dazu, wie Mitrezensent Tonio Gas bereits schrieb, die Zimmerdecken nutzte. Die Ausstattung eines Sets mit Zimmerdecken war ja auch eines der Mittel, mit denen der Film noir seine typische Atmosphäre von Beklemmung und Klaustrophobie erzeugte. Dennoch ist „The Uninvited“ höchstens ein entfernter Verwandter der Schwarzen Serie, handelt es sich doch um einen Gruselfilm reinsten Wassers, der nicht so sehr auf platte Schockeffekte, sondern vielmehr auf die Erschaffung einer verwunschenen und unheilvollen Stimmung setzt. Dies fängt bereits mit den Eingangsbildern an – den tosenden Wellen, die sich an der Küste Cornwalls brechen –, zu denen uns der Protagonist aus dem Off auf die unheimlichen Ereignisse einstimmt.

So hat denn „The Uninvited“ ihm nachfolgende Haunted-House-Filme maßgeblich beeinflußt, doch leidet der Film nach Meinung des Rezensenten zumindest teilweise an seiner Neigung zu Ironie und leichtem Slapstick. Wenn etwa Ray Milland, nachdem er seiner Film-Schwester gesagt hat, es gebe an dem Seufzen und Stöhnen nichts zu fürchten, kurz darauf wie ein ängstliches Kind in sein Bett springt und sich die Decke über den Kopf zieht, bevor es zur Abblende kommt, dann ist man als Zuschauer einen Moment lang irritiert über diesen Stilbruch. Überhaupt spielt Milland hier mit einer leicht amüsiert wirkenden Distanziertheit, die nicht recht zu einem Mann zu passen scheint, in dessen Haus es spukt und der darüber hinaus an der Echtheit des Spuks keinen Zweifel hegt. Auch eine Szene gegen Ende, in der Milland dem Gespenst eine regelrechte Gardinenpredigt hält, wirkt ein wenig zu leichtherzig im Kontext mit der durchaus düsteren und packenden Stimmung, die der Film über weite Strecken aufbaut. Zudem neigt das Drehbuch auch dazu, seinen Charakteren beschreibende Phrasen in den Mund zu legen, die dazu dienen, besonders den Geruch von Mimose, der ein Charakteristikum des Geistes ist, ins Bewußtsein des Zuschauers zu transportieren – dies wirkt ein wenig gekünstelt.

Dennoch ist und bleibt „The Uninvited“ ein ziemlich guter Gruselfilm, da er den Zuschauer über weite Strecken fasziniert und in seinen Bann schlägt – wenngleich er an Filme wie Jack Claytons „The Innocents“ (1961) oder Robert Wises „The Haunting“ (1963) oder auch den weniger bekannten Film „Burnt Offerings“ (1976) nicht gänzlich heranreicht.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lange überfällig!! aber Film noir?, 14. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Der unheimliche Gast (DVD)
Da ist er ja endlich....! Viel zulange mussten wir darauf warten. Ich schätze mal so mancher, der den Film bei einer seinen beiden Ausstrahlungen in den 80er Jahren beim WDR gesehen hat, hoffte wie ich vergebens auf eine Wiederholung. Völlig unverständlich, wenn man sieht was für ein Schrott ständig wiederholt wird (man denke nur mal an unlustige Schlagerfilme mit Georg Thomalla und Ilja Richter)!

Warum aber dieser Gruselfilm als "Film Noir" verkauft wird, leuchtet mir nicht so recht ein. Bei diesem Begriff denke ich an abgerissene
Privatdetektive die rauchend hinter der Milchglasscheibe ihrer Bürotür die Beine auf dem Schreibtisch liegen haben und sich die Probleme einer misstrauischen Gangsterbraut mit Hut anhören...

Ich freue mich aber trotzdem!
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5.0 von 5 Sternen Mehr Hollywood-Klassiker bitte!, 30. Juli 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der unheimliche Gast (DVD)
Das "The Uninvited" jemals als deutsche DVD-Ausgabe erscheinen würde, hätte ich vor einigen Jahren nicht zu hoffen gewagt. Vielen Dank für die Veröffentlichung!!!

Zur DVD: Sehr ordentliche Qualität, klares Bild, gute Tonqualität (wesentlich besser als mein TV-Mitschnitt) Auf mich wirkte das "moderne" Bildformat (16:9) anfangs etwas befremdlich - wahrscheinlich weil es dem Original nicht entspricht.

Zum Film: Dieser Film machte Gail Russell auf Anhieb zum neuen Star in Hollywood. An der Seite der bewährten Darsteller Ray Milland und Ruth Hussey beeindruckte Gail durch ihr natürliches Auftreten und ihre aparte Schönheit. Die Karriere dieser charismatischen Schauspielerin währte leider nur ein paar Jahre - aufgrund persönlicher Probleme, aus derer ihre Alkoholsucht entstammte, verlosch ihr Stern anfang der sechziger Jahre für immer.

Dass ausgerechnet dieser Gai-Russell-Film in dieser Reihe erschienen ist - und nicht etwa "Die Nacht hat tausend Augen - The Night has A Thousand Eyes" verwundert mich doch etwas. "Die Nacht hat tausend Augen" ist zwar auch kein film noir im klassischen Sinne, jedoch ein romantischer Mystery-Krimi mit Edward G. Robinson und John Lund als Partner von Gail Russell (VIELLEICHT ERSCHEINT DIESER JA NOCH IN DIESER REIHE - verdient hätte er es auf jeden Fall!)
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Creepy, romantisch, wohlig schaudernd - gelungene 17. Veröffentlichung, 21. Mai 2014
Von 
Isabelle Klein "vintage books" (Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der unheimliche Gast (DVD)
Eine wildumtoste Küste, eine Stimme aus dem Off, die uns auf das Unheimliche, das sich dort ereignet, düster einstimmt und neugierig macht und gar creepy ist: "Man nennt sie die Geisterküsten. Das liegt nicht daran, dass es hier mehr Geister gibt, nur haben die Menschen hier mehr Gespür dafür", so Roderick Fitzgerald (Ray Milland). Ein Film, der subtil inszeniert, als erster in der langen Riege der Horror-/Geisterfilme eine tatsächlich existierende Geistererscheinung einführt. Dabei aber nicht, wie zuvor Topper (1937), Paranormales humorvoll in Szene setzt oder ein "The Cat and the Canary" (erstmals 1927) Übernatürliches vorgaukelt, um Kriminelles zu überdecken.
Schon die Credits lassen erahnen, das uns 95 Minuten glanzvoller Unterhaltung erwarten - Charles Brackett, der sich die Rechte an der Geschichte gesichert hat, als Produzent (viele glanzvoll, spritzige Drehbücher mit Billy Wilder), Hans Dreier, der sich -perfekt wie immer- um die Art Direction kümmert und Edith Head, die aussagekräftige Garderobe kreiert.

Die windumtoste Küste Cornwalls (tatsächlich allerdings die kalifornische) bietet unheilvoll, Düsteres - ein lange zurückliegender Todesfall macht es unseren Protagonisten schwer, das ländliche Wohneigentumsidyll friedvoll zu genießen. Die Geschwister Roderick und Pamela Fitzgerald (Ruth Hussey) entdecken ein einsames, verwunschenes, aber zugleich idyllisches Haus, das sofort ihren Gefallen findet. Doch wie Roderick aus dem Off bemerkt, sind die Zeichen von Anfang an offensichtlich, eben nur den Besuchern nicht. Uns heutzutage hingegen sicherlich, denn eine Vielzahl von Büchern und Filmen beschäftigen sich immer wieder, mehr oder weniger erfolgreich mit dem Paranormalen.
Flackernde Kerzen, Kälte, ein Hauch von Mimosenduft, all das und viel mehr gemahnt uns: Hier stimmt etwas nicht! Das merkt auch recht schnell der Cairn-Terrier der beiden, denn Bobby sucht kurz nach dem Einzug das Weite und weigert sich beharrlich das obere Stockwerk auch nur zu betreten. Doch Pamela schwelgt im Zauber des Kommenden, könnte man Commander Beecham (Donald Crisp) überreden, das Haus zu veräußern. Und tatsächlich, man hat Glück: Aufgrund ungeklärter Ereignisse mit den Vormietern gewährt er sogar einen Sonderrabatt. Der Commander möchte das Haus, mit dem er großes Unglück verbindet schnellst möglich loswerden. Seine Enkelin Stella (Gail Russell), die tatsächlich etwas himmlisch Frisches und bezaubernd Entzückendes an sich hat, ist erst dagegen. Doch als Roderick beginnt ihr den Hof zu machen, knickt sie ein und genießt erstmals unbeschwertes Glück in ihrem einsamen, zurückgezogenen jungen Leben.
Roderick macht sich also auf den Weg zurück in die Großstadt, um alles zu regeln & Lizzie, das Mädchen für alles mitzubringen. Pamela hält währenddessen die Stellung. Als die beiden zurückkehren, ist Bobby verschwunden und auch die Katze weigert sich haarsträubend, nach oben zu gehen. Das Nachts macht der neue Besitzer eine unheilvolle Entdeckung, die ihm die Haare zu Berge stehen lässt ...

Mit seinem A-Movie, der durch eine bestechende Kameraführung Charles Langs ein ganz besonderer Augenschmaus ist und mit einem exzellenten Cast aufwartet, macht Paramount das Geistergenre reif für eine neue Runde - die des Grusels, der (zumindest über weite Teile) im Kopf entsteht. Alle Elemente, die der Film aufzeigt, sind inzwischen feste, wohlbekannte Anzeichen für paranormales Geschehen. Die Kälte, die einen Raum überzieht, das Sträuben der Tiere, die flackernde Kerzen, der Duft von Blumen, der als Folge der Geistererscheinung in der Luft hängt, das Blättern von Seiten, das Verblühen von Blumen. Dazu ein Hauch von Nebel, Séancen, ektoplasmatischer Nebel infolge von Materialisierung, Sprechen in fremder Sprache.
So unterhält der Film, auch wenn er den heutigen Zuschauern nicht besonders gruselig anmuten mag, bestens durch die gekonnte Inszenierung sanften Schauers und Grusels. Daneben bietet er eine exzellente Fotografie, für die Charles Lang zu Recht für den Oscar nominiert wurde (und verdienterweise gegen "Laura" verlor). Auch wenn Scorsese und laut Frank Arnold (s. Booklet) ihn als einen der bis heute unheimlichsten Streifen des Genres bezeichnen mag, ist er m.E. für das damalige Publikum sicherlich ein grausig-gruseliges Novum gewesen, vermag mich aber nicht wirklich zu gruseln. Ich musste sogleich an "Schloss des Schreckens", als auch "Bis das Blut gefriert" denken, hier entsteht Grauen für mich ungleich wirkungsvoller und angsteinflößender. Ganz zu schweigen von Lewtons "Katzenmenschen", der das Grauen wirklich ungemein wirkungsvoll im Kopf erzeugt und voller Andeutungen ist, ohne das augenscheinlich Grausiges geschieht.
Dazu ein herrenhaft anmutendes Geisterhaus namens Windward, das im Vergleich zum idyllischen Fischerdörfchen und der malerischen Landschaft nüchtern und streng und dadurch unheilvoll anmutet. Viktorianische Kamine, ein verschwenderische Opulenz in der wunderbaren Ausstattung Dreiers, all das ist wahrhaft geeignet für Schauerfans. Noch dunkler und gothic erscheint nur die Einrichtung der gespenstisch dunklen Miss Holloway Durch die liebevolle Deko des Empfangsraumes des Commanders sticht das dunkel-nüchterne Ambiente Windwards noch mehr hervor. "Ein Haus voller Boshaftigkeit ...".

Ein Film, der zur Kolportage neigt und auch humorige Elemente in sich vereint, wenn z.B. Roderick mit Stella segeln geht und seekrank wird. Dazu wunderschön inszenierte und fotografierte Schattenwürfe von Treppengeländern, flackernden, schattenwerfenden Kerzen (dazu wunderbar kontrastierend die heiter-friedvolle Musik in einer Szene) und gelungene Hell-Dunkel-Kontraste. Menschen im Dunkel, die sich am Rande des Erträglichen bewegen und das Dunkel ertragen müssen, bevor das Licht und Glück folgen können. Unheilvolle Gemälde als lebendiger Ausdruck der Vergangenheit. Der Ausgang ist glasklar und trotzdem kommt keine Minute der Langeweile auf. Vor allem gegen Ende zieht die Spannungsschraube gekonnt an und gelungene, für die Zeit herausragende visuelle Effekte führen zu wohligem Schauer. Dazu düstere Geheimnisse der Vergangenheit und ein angedeutetes homosexuelles Verhältnis.

Ray Milland mimt überzeugend den bislang erfolglosen Komponisten, der sich mit Kritiken statt Kompositionen verdingt, Ruth Hussey ist seine pragmatische und nestbauende Schwester. Wundervoller Gegensatz dazu ist die blutjunge Gail Russell, die einen Hauch von Tragik, Frische und Verzweiflung, als auch Liebe in das Geschehen bringt. Hussey oft in schwarz-weiß, gedeckten Farben. Russell in meist hellen Kleidern, Charaktergegensätze einfach ungesetzt und angedeutet. Leider stand Russell mit nur 36 Jahren ein tragisch-unzeitiges Ende bevor! Lediglich bei der Séance scheinen die Rollen umgekehrt - Stella Starlight in schwarz in Voraussicht auf das Kommende und Pamela in helleren Tönen. Daneben die Strenge der Figur der Anstaltsleiterin Miss Holloway, symbolisiert durch eine strenge, dunkle Garderobe.

Zur viel geäußerten Kritik, dass dies kein Film Noir sei, sei meinerseits gesagt: Sicherlich ist dies in erster Linie ein Horrorfilm, ein Meilenstein/Vorreiter der Genres. Trotzdem beinhaltet er atmosphärisch, als auch visuell ungemein viele Elemente des Noir, wie die gerade erwähnten Schattenwürfe und Hell-Dunkel-Kontraste. Insofern finde ich die Auslegung Arnolds auf S. 5 des Booklets durchaus zutreffend, die Auswahl vielleicht sehr frei, aber keineswegs unpassend. Und selbst wenn man lieber andere -vernachlässigte- Noirs in der Reihe zuerst veröffentlicht gesehen hätte, ist dies ein wunderbarer Film und man darf froh sein, dass er hier Veröffentlichung erfährt. Zudem ist Koch Media doch bekannt dafür, dass sie die Noir-Reihe recht frei auslegt: Man denke an Coops General, der bei Morgengrauen starb, Langs "Du und ich", "Briefe aus dem Jenseits" oder "Das schwarze Buch". Alles keine klassischen bzw. überhaupt keine Noirs, aber so wie u.a. Koch und Arnold argumentieren: "Er [der Film Noir] wird nicht wie die Genres Western und Gangsterfilm, durch die Konventionen des Schauplatzes und des Konfliktes definiert, sondern eher durch die subtileren Qualitäten des Tones und der Atmosphäre" (ebd.), scheint es mir durchaus vertretbar, in der Noir-Reihe aufzunehmen, auch wenn dies wie auch bei "Unter Verdacht" zunächst ungewöhnlich erscheinen mag. "Sagen wir die Grenzen sind fließend, das Schwarz des Noir diente auch anderen Gattungen zur Entfaltung ihrer erzählerischen Mittel" (S. 6).

Zur DVD: Wie immer mit deutscher und Original-Tonspur und optionalen englischen UT. Dazu ein äußerst informatives Booklet mit Fotos und Querverweisen (auch wenn ich gestehen muss, dass mir Willmans tiefer greifende Ausführungen, besser gefielen). Weitere Extras: Bildergalerie und Teaser, sowie 2 Radiohörspiele. Die DVD bietet ein bestechend klares Bild, wenn man sie auf dem BD-Player abspielt (hier hat man auch den Vorteil, falls man die UT nutzt, diese nach unten zu verschieben, da sie doch das Bild stören!). Auch die Tonspuren ist zur vollsten Zufriedenheit! Der FSK-16-Aufkleber ist wie immer abziehbar.

Fazit: Unheimlich atmosphärisch-dichter, sanfte Horror-Grusel-Romanze, die vielleicht heute nicht mehr so zu gruseln vermag wie bei der Premiere 1944. Für Fans des Übersinnlich-gruselnd-andeutenden ein wahrer Leckerbissen. Wunderschön inszeniert fotografiert und ausgeleuchtet, mit exzellentem Score (besonders bleibt natürlich "Stella by Starlight", ein wundervoller Song von Victor Young im Ohr). Daumen hoch für die ausgezeichnete Veröffentlichung von Koch Media!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bedeutender Genreklassiker mit der Premiere der Melodie des Songs "Stella by Starlight", der aus diesem Film hervorging!, 27. April 2014
Von 
André "Apollo" (Koblenz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der unheimliche Gast (DVD)
Dieser Film ist DER Gruselfilm für nahezu Jedermann. Durch die Vermischung mehrere Filmgenre (ein bisschen Komödie, Krimi, Liebes- und Gruselfilm) ist dieser Film symphatisch und zeitlos geworden. Steven Spielberg muss diesen Film gekannt haben. Wenn man Spielbergs POLTERGEIST aus dem Jahre 1982 ansieht (Spielberg schrieb von Poltergeist die Story, produzierte, ...), merkt man, dass "The Uninvited" ein Vorbild für den ebenso großartigen Klassiker von 1982 gewesen sein muss, wenn auch Poltergeist in der Story ganz anders gestrickt ist.
"The Uninvited" zählt ohne Zweifel als einer der besten Geisterfilme, die es gibt. Es ist unverständlich, dass dieser Titel schon so lange nicht mehr ehältlich war oder gesendet wurde!
Ray Milland (Handlung siehe andere Rezensionen) spielt seine Figur locker und humorvoll. Der Film besticht durch eine einzigartige Atmosphäre, die auch der sehr guten Kameraarbeit und Beleuchtung der Sets des Hauses zu verdanken ist.
Der Film setzt beim Erzeugen von Gänsehaut auf die Angst vor dem, was wir nicht sehen. Im Film sind dies meist unsichtbare Geister, die trotz ihrer nicht physischen Gestalt noch zu spüren sind. Eines der Geister ist gefährich. Die wenigen Momente, in denen man eine geisterhafte Erscheinung zu sehen bekommt, sind technisch absolut brilliant umgesetzt worden. Noch heute überzeugen die hervorragend gemachten Geistererscheinungen in diesem Film auf ganzer Linie. Gänsehaut ist programmiert. So gut ist das damals gemacht worden.
Neben der gelungenen Story (Mischung aus Geisterfilm. Krimi und angededeuteter Romanze), den guten Darstellern und den wenigen, aber dafür zeitlosen sehr guten Tricks in den entscheidenen Momenten überzeugt auch die Filmmusik von Victor Young (1900-1956), die in den anderen Rezensionen nicht erwähnt worden ist.
Victor Young war damals ein sehr bedeutender Filmmusikkomponist, der extrem viel arbeitete. Einen Oscar bekam er für den preisgekrönten und starbesetzten Klassiker "In 80 Tagen um die Welt". Leider konnte er diesen Preis nicht selbst empfangen, da er vor der Verleihung starb. Seine Musik zu "The Uninvited" gehört zu seinen filmmusikalischen Highlights. Bekannt geworden ist eine Song-Version zu dem romantischen Hauptthema von "The Uninvited". Im Film spielt die Hauptfigur (in der Hadlung ein Komponist) im Spukhaus der jungen hübschen Stella ein Stück am Klavier vor und nennt es wegen ihr "Stella by Starlight". Schon im Vorspann ist die Melodie zu hören. "Stella by Starlight" wurde von vielen namenhaften Sängern über mehrere Jahrzehnte gerne gesungen.
Wer die Filmmusik zu "The Uninvited" sucht, kann sich freuen! Es gibt von 1997 eine hervorragende Neueinspielung der Score Highlights (ca. 24 Minuten!) mit dem "Moscow Symphony Orchestra" unter der Leitung von William T. Stromberg. Die CD vom Label MARCO POLO heißt: "The classic Film Music of Victor Young - The Uninvited (1944), Gullivers Travels (1939), Bright Leaf (1950)". Im sehr ausführlichen Booklet finden sich viele Infos zum Film und Youngs Musik (auf 5 der 30 Booklet-Seiten)! Eine Song Version gibt es auf der Marco Polo-CD nicht, da diese auch nicht im Film vorkam, aber eben die Score Highlights:
Prelude, Squirrel Chase, The Village, The Sobbing Ghost, Sunday Morning - Stellas Emotions, The Cliff, Grandfather and the Cliff, End of Ghost - Finale (8 Tracks).

Dieser FILMKLASSIKER wird im CD-Booklet als "a richly atmospheric, genuinely scary film" bezeichnet, welcher "the best ghost story ever produced by Holywood" sei (Seite 9 des booklets, Textzitat von Bill Whitaker, 1998). Guillerno del Toro ("Pans Labyrinth") listete den Film 2011 in einem Artikel der USA TODAY zu den 6 "favorite fright flicks". Auch Martin Scorsese listete vor wenigen Jahren diesen Film zu den Topp-Gruselklassikern.
Der Film bietet angenehme, harmlose, aber gute Gänsehaut-Unterhaltung für alle, die alte charmante Filme wie diesen mögen und sich auf die Stimmung des Filmes einlassen können. Am besten bei Kerzenlicht im Dunkeln sehen.

DEZEMBER 2012 - schöne DVD-Version in England:
Ende 2012 brachte das Label EXPOSURECINEMA den Film in England endlich auf einer DVD heraus. Der Film wird auf der englischen DVD ebenfalls "remastered" präsentiert. Auf der DVD in England gibt es sogar nette Extras:
Original Trailer, Stills And Poster Gallery, Two Original Radio Play Adaptions Starring Ray Milland, 24 Page Illustrated Collectors Booklet Featuring New Articles, Rare Posters And Lobby Cards, Optional English Subtitles For The Hard-Of-Hearing
Bild: 1.33:1 B & W
Ton: English Dolby 2.0 Mono
94 MINUTES -
INFOS: siehe hierzu amazon.co.uk
Mai 2014:
Nun kommt die deutsche Ausgabe! Leider wird die deutsche Version nicht so gut ausgestattet sein (schon das Cover kann nicht mit der UK-DVD mithalten! Die englische DVD bietet eines der originalen gemalten Filmplakatmotive als Cover), aber immerhin kommt der bedeutende Filmklassiker ENDLICH auch für deutsche Kunden wieder in Reichweite. Damit wird auch der Weg für eine künftige TV-Ausstrahlung im deutschen Fernsehen (z.B. auf Arte oder 3sat) geebnet. Auch wenn es nun einen deutschen Ton gibt, kann ich die Originafassung allein wegen der Atmosphäre und den Sprachakzenten einzelner Figuren wärmstens empfehlen.
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Koch Media Film Noir (?) Collection, 27. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Der unheimliche Gast (DVD)
Es gibt Hunderte interessanter Werke aus dem Kanon des klassischen Film Noirs von 1941 bis 1959, die bis dato in Deutschland weder als BD- noch als DVD-Editionen vorliegen. Und es gibt die hochwertig editierte, einzige Reihe digitaler Bildträger in Deutschland, die solchen Filmwerken explizit gewidmet ist, die Film Noir Collection der Koch Media GmbH. Aber genau diese Serie, welche bis dato 17 Titel zählt, schafft es, inzwischen wiederholt Filme zu präsentieren, welche entweder nur am Rand oder rein gar nichts mit dem klassischen Film Noir zu tun haben.

So auch nun wieder, da mit Robert Siodmaks Unter Verdacht (USA 1944) als Nummer 16 ein im spätviktorianischen England angesiedeltes Gerichtsdrama veröffentlicht wird, was bestenfalls beiläufig als vom Film Noir gestreift durchgeht. Absolut nichts mit dem Film Noir zu tun, hat der Klassiker subtilen Horrorfilms Der unheimliche Gast (USA 1944) von Lewis Allen, der hier als BD und als DVD erscheinen wird, die 17. Veröffentlichung der Koch-Media-Reihe. Beide Filme sind erstklassig, vor allem letzterer ist in der Film Noir Collection aber völlig fehl am Platz.

Und so bleibt die Frage: Warum gerät ausgerechnet hier, wo editorisch Fachkenntnis markiert werden soll, die Auswahl vieler Titel derart daneben?
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11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich! Der Gruselklassiker!, 8. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Der unheimliche Gast (DVD)
Die Oma von Horror, Grusel und Mystery wird 70 und wird endlich auf DVD erhältlich sein! Ich erinnere mich, dass dieser Film früher einige Male auf den verfügbaren 3 Programmen lief und dann nie wieder gezeigt wurde (zumindest weiß ich davon nichts). Das ist nun schon über 30 Jahre her und der Film muss doch einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Der Film hat meines Wissens nach keine Schock-Bilder, sondern geht eher indirekt mit Horror-, Grusel- und Mystery-Elementen gekonnt unter die Haut. Ausgestattet mit div. Effekten ist er für die frühe Entstehungszeit ein Meilenstein seines Genres und längst ein Klassiker, wenn auch anscheinend bisher wenig bekannt. Ich freue mich schon darauf zu sehen, ob der Film auf mich immer noch den gleichen Eindruck machen wird, wie früher. Es ist ja doch ein Unterschied ob man einen Film als Kind/Jugendlicher gesehen hat oder als Erwachsener. So oder so aber ein kineastisches Muss!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In bester Würde gealtert., 7. Juli 2014
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Rezension bezieht sich auf: Der unheimliche Gast (DVD)
Dieser Klassiker des Spukhausfilms hat mich als Jugendlicher gefesselt und mir die eine oder andere Gänsehaut verpasst. Das ist heut nicht mehr der Fall. Nichtsdestotrotz besitzt er immer noch eine hervorragende Atmosphäre und einen gewissen Charme. Für einen 70! Jahre alten Film nicht selbstverständlich. Das Bild ist für sein Alter als tadellos anzusehen und auch der Ton ist als durchweg gut zu werten. In diesem Sinne attestiere ich dem unheimlichen Gast in bester Würde gealtert zu sein. Als Negativ Beispiel wo es nicht der Fall ist, sei trotz bester Bild und Tonwerte der Klassiker "Vom Winde verweht" genannt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ach Gottchen - kein Film Noir!, 4. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Der unheimliche Gast (DVD)
Es ist doch vollkommen wurscht, ob der Film nun dem Film Noir zugeordnet werden kann oder doch eher dem Mystery-Genre. Warum kann man sich nicht einfach freuen, dass es diesen schönen, melancholisch-düsteren Film in wunderschönen Bildern endlich auch in Deutschland gibt, noch dazu mit tollen Extras und in super Qualität? Manche finden halt immer ein Haar in der Suppe...
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Der unheimliche Gast
Der unheimliche Gast von Lewis Allen (DVD - 2014)
EUR 15,99
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