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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Little drop of poison (deluxe edition)... different kind of good as ol' Tom
Eine wunderschöne Platte!
Arrangements zum Niederknien von Jörg Achim Keller, eine hr-Bigband in Bestform und dann Rebekka Bakken, die mit ihrer wunderbaren, wandlungsfähigen Stimme, die Lieder bis in den hintersten Winkel ausleuchtet.
Gänsehaut folgt Gänsehaut, Höhepunkt folgt Höhepunkt, momentan bin ich schwer verliebt in...
Vor 4 Monaten von Ulf Evers veröffentlicht

versus
14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant - Aber es bleibt beim Versuch
Ich habe so gut wie alle Platten von Rebekka Bakken und von Tom Waits. Aber die Kombination dieser beiden - "Rebecca sings Tom" klappt nicht ganz. Die Musik ist noch ordentlich, wenngleich im Vergelich zu den origianlen Tom Waits-Bands hier und da etwas zu glatt. Halt so, wie ein namhaftes Orchester halt spielt: Clean.

Manchmal klappt es, wenn Frauen...
Vor 3 Monaten von Rolf-Michael Streubel veröffentlicht


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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Little drop of poison (deluxe edition)... different kind of good as ol' Tom, 23. Mai 2014
Von 
Ulf Evers (Wattenbek) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine wunderschöne Platte!
Arrangements zum Niederknien von Jörg Achim Keller, eine hr-Bigband in Bestform und dann Rebekka Bakken, die mit ihrer wunderbaren, wandlungsfähigen Stimme, die Lieder bis in den hintersten Winkel ausleuchtet.
Gänsehaut folgt Gänsehaut, Höhepunkt folgt Höhepunkt, momentan bin ich schwer verliebt in "Just the right bullets" und "What's he building", aber jedes Hervorheben ist eine Grausamkeit und Ungerechtigkeit (deshalb empfehle ich auch die deluxe-Edition: "Everything goes to hell" und "New coat of pain" sind die 2,- Euro Unterschied mehr als wert).

Die CD kommt als digipack, das booklet enthält neben den Texten einige sehr schöne Fotos.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DIE Entdeckung des Jahres, 17. Juli 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Little Drop of Poison (Audio CD)
Rebekka Bakken kannte ich überhaupt nicht, blieb dann am Radio an einem Lied hängen, Time, dem alten Tom Waits-Klasiker.

Beeindruckend fand ich die stimmliche Vielfalt in verschiedenen Lagen, und, ja, natürlich diesen gewaltigen Stimmumfang. Eine saubere Intonation über drei Oktoven zeugt von einer sehr guten Ausbildung, wenn auch offenbar keine klassische Ausbildung. Zuerst mal den Ton ansingen, erst dann ggf. ein leichtes Vibrato, und nicht mit einem ausgeprägten Vibrato den Ton suchen, so, wie heute bei 'Fastfood-Sängern' leider praktisch üblich.
Der Flügel passt so hervorragend zur Begleitung, dass er überhaupt nicht auffällt.

Nach kurzer Recherche habe ich mir dann die CD gekauft und war sehr überrascht.

Hätte man mir vorher gesagt, was da auf mich zukommt, hätte ich die CD wahrscheinlich nicht gekauft:
- Lieder von Tom Waits (davon gibt's im Original schon hunderte)
- HR Bigband als Begleitband (!)
- eine Frau singt Tom Waits

Jedem, dem ich davon erzählte, legte auch spontan seine Stirn in Falten.

Aber, sappalot, das passt alles hervorragend zusammen. Die Arrangements der HR Bigband sind so feinfühlig gesetzt, dass die Band nie im Vordergrund steht, sondern die Stimme immer unterstreicht.
Die expressive Stimme von Rebekka Bakken, von rau bis samtig, spricht für sich, muss man einfach mal gehört haben.

Der Mut, dieses Projekt anzugehen, sicherlich gegen viele Bedenken im Vorfeld, zeugt in meinen Augen nicht von einer ausgeprägten Hybris, sondern von viel Sachverstand.

Die Produktion ist auch technisch gelungen. Eine hervorragende, zeitgemäße Aufnahmequalität und ein sauberes Abmischen zeugt von handwerklicher Qualität auf der ganzen Linie.

Eine sehr schöne CD, für mich die Neuentdeckung des Jahres.

Dem Altmeister wird's gefallen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein akustisches Büffet, 24. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Little Drop of Poison (Audio CD)
Ich kann mich meinem Vorredner (Herrn Evers) nur anschließen.
Ein akustisches Erlebnis !
Ich kenne Rebekka Bakken live von Ihrer 'September' Tour. War daher ein wenig verunsichert, da Big Band's normalerweise nicht zu meinem Musikgeschmack zählen.
Die Verunsicherung verflog bereits bei den ersten Takten.
Wer auch unsicher ist, bitte unbedingt mal anspielen. (Hier finde ich iTunes übrigens besser, da man deutlich länger in ein Stück probe hören kann)
Ich freue mich schon auf das Livekonzert im November in Lübeck !!!!
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5.0 von 5 Sternen Rollentausch, 6. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist immer seltsam (im Sinn des englischen 'strange'), wenn Frauen einen dezidiert männlichen Sound übernehmen, transformieren, sich selbst einverleiben.

Ein sehr interessantes (und grandioses) Beispiel dafür ist Alexandra Kamp, die dem männlichen Erzähler in Henry Millers 'Sexus' Ihre Stimme leiht - ausgerechnet einer der umstrittensten Romane Millers, und ausgerechnet eine so weibliche und centerfoldige Stimme, die dem Roman in der Hörbuchversion einen ganz eigenen, umwerfenden, exzessiv erotischen, wilden und erst recht freiheitlichen Sinn gibt.

Und jetzt also ein ganz neues Beispiel für solche Umpolung: Die Norwegerin Rebekka Bakken singt Tom Waits - das ist doch unerhört, frech bis zur Unwirklichkeit, muss das denn wirklich sein (?), zumal sich ja in letzter Zeit schon andere Frauen zu solchen Sangestaten berufen gefühlt hatten...

Nun, was Bakken, begleitet und getragen von der HR Big Band hier zum Besten gibt, ist enorm.
Sicher kann man darüber streiten, ob BROKEN BICYCLES einen gelungen Auftaktsong hergeben, aber danach wird es auf herausragende Weise manisch, ergreifend, erheiternd, erweckend, kurz: richtig groß!

Bakken singt ein nicht astreines, sondern eher norwegisch-verwaschenes 'half-drunken babe'-Englisch, nuschelt sich somit (wie Tom Waits und doch ganz anders) durch manchen Vers, kann auch gurgeln und schreien, bitten und weinen, ist manchmal kalt und weit und fern wie das Universum, und dann wieder innig bis zur emotionalen Extase, clownesk im Jahrmarktsrhythmus und kontrolliert jazzig, und legt sich immer wieder unter die Brücke, in die Gosse.
Spricht Tom von einer 'sie' macht Bakken daraus meistens einen 'ihn', aber eben nicht immer - ein anderer Rezensent hat schon kritisiert, es sei ja wohl komisch, wenn eine weibliche Sängerin von einer 15-Dollar-Hure singt, die 'sie' sich kauft... Ja, komisch ist das vielleicht, und sehr sehr sexy.

Die HR Big Band ist (natürlich) in Top-Form, die Arrangements könnten auch von Tom Waits selbst stammen. Das Ergebnis ist definitiv nicht klinisch, sondern lebendig und heiß, vibrierend vor lauter Tod & Leben & Leid & Lust & Suff & Sex.
Ein erstklassiges Album nicht nur für Tom Waits Fans.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant - Aber es bleibt beim Versuch, 29. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Little Drop of Poison (Audio CD)
Ich habe so gut wie alle Platten von Rebekka Bakken und von Tom Waits. Aber die Kombination dieser beiden - "Rebecca sings Tom" klappt nicht ganz. Die Musik ist noch ordentlich, wenngleich im Vergelich zu den origianlen Tom Waits-Bands hier und da etwas zu glatt. Halt so, wie ein namhaftes Orchester halt spielt: Clean.

Manchmal klappt es, wenn Frauen Texte singen, die dezidiert von und für Männer geschrieben sind. (Umgekehrt klappt es so gut wie nie). Aber wenn Rebekka singt, wie sie ihrem Partner behutsam "the jacket 'round your shoulders" legt, wird es grenzwertig. Und alles andere als cool ist es dann, wenn Sie sich eine 15-Dollar-Hure aufreißt. Bei Tom hätten wir da keinen Zweifel. Und so geht es bei fast allen Titeln so, dass man sich nach den Waits-Originalen sehnt, auch wenn man manchmal den Verdacht nicht los wird, Rebekka hätte vor fast jedem Titel mindestens einen Kurzen geschluckt.

Interessanterweise ist dann einer der schwersten Waits-Titel überhaupt geglückt: "What's he building there" hat nur klitzekleine Schwächen. Und das ist ein Waits-Text, den eine Frau wegen des innewohnenden Suspense ("was, verdammt noch mal, macht er da????") sehr gut singen kann. Oder wie in Rebekkas Fall: singen, krächzen, kreischen, ächzen. Da holt sie in der Tat alles "Poison" aus ihr heraus.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super, 20. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Little Drop of Poison (Audio CD)
Waits ganz anders! Top Idee mit optimaler Besetzung. Große Stimme trifft Super Big Band. Eine Aufnahme die es erstmal in Idee, Ausführung zu schlagen gilt. Eines der ganz großen Alben. Super!!!!!!!!!!!!!!!!!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Southern Comfort under the Scandinavian Stars., 27. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Little Drop of Poison (Audio CD)
Die innere Zerrissenheit der Südstaaten Säufer Ober-Nase Waits wird hier transformiert von der female Version in Gestalt der unschuldig erotischen aber nicht minder selbstbewussten Naturschönheit aus dem kühlen Norden. Bakkens gleichzeitig mädchenhaft holde und elegisch schmachtende Stimme macht den oft rüpelhaften Songwriter ein ganzes Stück liebenswerter und sich selbst zur durchtrieben, schelmischen aber klugen Femme Fatale. In wunderschönen Moritaten wie "Saving all my Love for You" mit Textpassagen wie

"I know i'm irresponsible and i don't behave, and i ruin everything that i do, and i'll probably get arrested when i'm in my grave, but i'll be savin' all my love for you."

versucht Sie nicht sein Image zu adaptieren sondern erklärt mit kaum zu bemerkender stiller Geste den Geschlechter Krieg kurzerhand für beendet, indem Sie zeigt wie eine Frau denken würde, die wie ein Mann tickt, und umgekehrt, und das beides erquickend erotisch funktionieren kann. Das Straucheln, das private Scheitern, das oft ganz und gar nicht private wieder Aufstehen, alles gewinnt hier durch eine romantische Note und träumerische Intimität, durch einen offenen, manchmal traurigen aber nie obszön voyeuristischen Blick in das innere Seelenleben, ja von wem jetzt eigentlich? In das von Herrn Waits oder doch das von Frau Bakken, die trotz aller Unterschiedlichkeit doch immens viel gemeinsam haben müssen? Zumindest nicht nur Zeug und Talent, sondern auch Können und genug Eigenständigkeit um ihre (beiden) Sachen in Ruhe zur großen Kunst reifen lassen zu können. Wer Waits nie mochte wird ihn jetzt zumindest anerkennen müssen. Wer Rebekka Bakken immer schon viel zutraute wird Sie jetzt verehren.

Ein Album was zu Herzen geht, ein abendfüllendes Album, ein wunderschönes Album ein Album zum für immer lieb haben.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Idee mit klanglich miserablen Ergebnis, 24. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Little Drop of Poison (Audio CD)
Die Idee die nordische Stimme Rebekka Bakkens mit einem Orchester und den düsteren Songs von Tom Waits zu kombinieren ist großartig. Es hätte auch ein tolles Album werden können, hätten man im Mastering nicht derartig daneben gegriffen.
Die Stimme der Bakken ist völlig separat vom Orchester und ohne den Hauch eines natürlichen Raumes am Mikrofon eingefangen und dazu spielt ein zu Tode komprimiertes Orchester ohne den Ansatz echter Dynamik in einem völlig anderen Raum. Ein Paradebeispiel dafür, wie man eine eigentlich gute klangliche Grundvoraussetzung und ein kompetentes Orchester am Mischpult förmlich hinrichtet. Das ganze ist auf einer HiFi-Anlage schlichtweg schlecht. Im Auto oder mit Ohrstöpseln mag es gehen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen blass, 2. September 2014
Wenn man schon Tom Waits covert, dann sollte man auch Ideen dazu haben, die dieses Vorhaben rechtfertigen.

Die fehlen hier.

Frau Bakken macht aus diesen Liedern relativ fade, glattgebügelte Hochglanzabziehbilder, die wohl eher auf Kasse machen konzipiert wurden und nicht auf unbedingt hervorbrechen wollende Kunst zurückzuführen sind.

Das hat zb Holly Cole mit "Temptation" und erweiterter Piano-Trio Besetzung viel besser gemacht!

Aber sie ist bemüht, hat ein schönes Stimmchen, die Arrangements sind schön schmalzig und auch ein wenig opulent und die Songauswahl ist gelungen und zumindest nicht wahl- und lieblos.
Die Big-Band-Produktion war bestimmt auch nicht billig und jemand hat sich viel Mühe mit den Partituren gemacht. Auch der Klang ist beinahe audiophil.

ich frag mich nur wozu - ganz ehrlich, mir reissen die Songs im Original wesentlich mehr heraus.

Ich hab mir vielleicht einfach zuviel erwartet...

Drei Sterne allemal und ob der aufgezählten Bemühungen noch einen drauf.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Neuerscheinung, die ich in den letzten Jahren gehört habe, ..., 3. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Little Drop of Poison (Audio CD)
liefert Rebekka Bakken mit Rock, Pop, Jazz, Bigband und als Krönung Tom Waits. Geht nicht? Weil es doch geht, habe ich 5 Sterne vergeben. Wer diese CD mit viel Power und in ordentlicher Qualität hört, wird sicherlich versuchen, für die kommende Livetournee noch Karten zu bekommen, wir haben schon welche. Ich mag schon die Tom Waits - CD "Temptation" von Holly Cole sehr gerne, die Waits-Interpretationen von Diana Krall, aber die HR-Band und R. Bakken finde ich noch besser.
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Little Drop of Poison
Little Drop of Poison von Rebekka Bakken (Audio CD - 2014)
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