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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So ein Meisterstück hätte selbst ich als alter Coldplay-Freund ihnen nicht zugetraut!
Was ist das denn?

Wie haben die das gemacht?

Ich bin schon lange Coldplay-Freund, aber für's richtige Fan-Dasein hat's bislang deshalb nicht gereicht, weil auf jedem ihrer Alben (abgesehen von "Viva La Vida") dann doch immer ein bisschen zu viel Füllmaterial dabei war (oft 3-4 Songs); aus diesem Grund war auch "Mylo Xyloto"...
Vor 10 Monaten von Michael Schäfer veröffentlicht

versus
56 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts mehr für Coldplay-Fans der ersten Stunde
Ich gebe es gerne zu: ich trauere der guten alten "Parachutes"-Zeit hinterher. Ohne Frage, damals, als Coldplay noch Ecken und Kanten hatten und trotzdem die schönen, melancholischen Pop-Momente mit vorsichtigem Optimismus zelebrierten, waren sie mir am Liebsten. Das unfassbare coole Konzert als Opener aufm Bizarre-Festival damals... ach ja... Dennoch habe...
Vor 13 Monaten von Dalek "The Abomination&qu... veröffentlicht


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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So ein Meisterstück hätte selbst ich als alter Coldplay-Freund ihnen nicht zugetraut!, 7. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ghost Stories (Audio CD)
Was ist das denn?

Wie haben die das gemacht?

Ich bin schon lange Coldplay-Freund, aber für's richtige Fan-Dasein hat's bislang deshalb nicht gereicht, weil auf jedem ihrer Alben (abgesehen von "Viva La Vida") dann doch immer ein bisschen zu viel Füllmaterial dabei war (oft 3-4 Songs); aus diesem Grund war auch "Mylo Xyloto" als Album für mich kein Meilenstein, die auf diese Platte abgestimmte Live-Tour jedoch schon (unglaublich intensives Konzerterlebnis in Köln im Sommer 2012). Doch was die Jungs mit "Ghost Stories" abliefern, ist von einer solchen emotionalen Intensität und einer so filigranen Passung zwischen Sounds, Texten und Melodien/Songstrukturen, dass man ihm verbal kaum gerecht werden kann. Das alte Thema Liebe und Herzschmerz - zwischendurch glaubt man immer, es sei genug darüber gesungen worden, und dann kommt so ein eigentlich völlig dem Mainstream verfallener Karrierist wie Chris Martin daher...und singt so wunderbar rührend darüber, dass man sich die eine oder andere Träne nicht verkneifen kann - und das meine ich ernst. "Got a tatoo, said 'together thru life', carved in your name with my pocketed knife..." oder "If you were to ask me, after all that we've been trough, d'you still believe in magic? Oh yes, I do...of course I do". Gänsehaut, gerade weil Chris es auf diesem Album irgendwie schafft, ganz knapp an Kitsch und Abgedroschenheit vorbei und trotzdem so nachvollziehbar und allgemeingültig zu dichten, dass man nicht anders kann als sich damit zu identifizieren und die ganze kritische Distanz, die man sonst gegenüber üblichen Liebes-Schmonzetten hegt, einfach nicht aufkommen mag - und das nenne ich dann Kunst.

Auch wenn viele Rock-Puristen ein Problem mit dem hier sehr elektronisch gefärbten Sound der Band haben, kann man den Briten nur gratulieren, dass sie sich davon nichts annehmen und diese perfekt zu den Kompositionen passende Kombination aus zart perlenden Sphärenklängen und unglaublich wuchtigen Bässen als Grundarrangement des Albums gewählt haben, über das sie dann mal mit Akustikgitarre ("Ink"), mal Klavier ("Magic"), mal E-Gitarre ("True Love") variieren.

Highlights aus den 9 Tracks herauszuarbeiten bietet sich aufgrund der Konstanz in Sachen Song-Qualität sowie der Homogenität der Stücke nicht an; das Ganze ist wirklich ein in sich geschlossenes Album. Vom ersten Anschlag des Basses beim Slow-Rock-Opener "Always in my head" ist die Richtung klar; dieser Sound nimmt einen einfach gefangen. Ob es dann sparsam melancholisch mit "Magic", euphorisch-verliebt mit "Ink" oder melodramatisch-verzweifelt mit "True Love" (genial: die klagenden Licks der Lead-Gitarre) weitergeht: Die ersten vier Stücke bilden ein Liebes-Kleinod, das es in seiner emotionalen Intensität mit allem in dieser Sparte dagewesenen aufnehmen kann.
"Midnight" liefert dann noch eine ganz andere Qualität; Chris' entrückter Vocoder-Gesang und die genialen Bassläufe hinter dem dezenten nokturnen Elektro-Soundteppich entführen einen so lebhaft und authentisch wie selten zuvor in eine nächtliche Szenerie, besonders für die instrumentale Mid-8 mit ihren sternschnuppenartigen, hellen Stakkatos im Elektro-Sound mit der eingängig wummernden Basslinie darunter gilt: richtig laut hören, dann wähnt man sich tatsächlich im All.
"Another's Arms" und "Oceans" leiten dann ruhig und mit etwas mehr Akustik-Elementen zum einzig "schnellen" Song, der Single-Auskopplung "A Sky full of stars" über - reiner Sound-Orgasmus mit eingängiger Songstruktur und Melodieführung. Zwischenruf an alle Rock-Puristen: Ja, das wird auch in den Diskos laufen und ja, da werden pubertierende Jugendlich zu "abgehen", aber ist das wirklich so schlimm? Drauf einlassen, einfach mal drauf einlassen, dann haut es einen einfach um.
Mit "O" klingt die Scheibe dann noch stiller aus, als sie über weite Strecken ohnehin schon ist; nach einer solchen emotionalen Tour de Force muss man als Hörer auch tatsächlich erstmal runterkommen.

Mein Fazit: Aufgrund seiner immensen emotionalen Intensität, seines rundum gelungenen - wenn auch für die vielbeschworenen Fans der ersten Stunde ungewohnten - sphärisch-somnabulen Sound, seinen einfach mitten ins Herz treffenden Texten zum Dauerbrenner-Thema Liebe und seiner homogenen Qualität in Sachen Songwriting ist "Ghost Stories" das bislang stärkste Coldplay-Album sowie eines der schönsten Alben mindestens seit dem Millenium. Es geht so unter die Haut und interagiert so intensiv mit dem Hörer, dass es sich aus meiner Sicht nicht fürs "Zwischendurch-" oder "Nebenher"-Hören eignet, sondern man muss sich auf die Platte einlassen, sich Zeit nehmen, und sie am besten laut und bei Dunkelheit hören!
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56 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts mehr für Coldplay-Fans der ersten Stunde, 16. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Ghost Stories (Audio CD)
Ich gebe es gerne zu: ich trauere der guten alten "Parachutes"-Zeit hinterher. Ohne Frage, damals, als Coldplay noch Ecken und Kanten hatten und trotzdem die schönen, melancholischen Pop-Momente mit vorsichtigem Optimismus zelebrierten, waren sie mir am Liebsten. Das unfassbare coole Konzert als Opener aufm Bizarre-Festival damals... ach ja... Dennoch habe ich es über die Jahre noch immer geschafft, mich mit ihren neuesten Ergüssen zu arrangieren. Zum ersten Mal fiel mir das schwer auf MX - aber das neue Album sollte ja ruhiger sein, einen Schritt back to the roots gehen.

Nun, ruhiger ist Ghost Stories in der Tat ausgefallen. Von back to the roots kann jedoch keine Rede sein, hier regiert die Radio- und Schmusetauglichkeit. Dazu kommt die wuie schon auf MX unschön glattgebügelte Produktion. Ja, Chris Martin hat nun auch Vocoder entdeckt (weil, Daft Punk), und von Guy und Will ist nicht viel zu vernehmen, weil, auch Sequencer sind cool und voll angesagt. Angesagter als Drums und Bass, zumindest. Das Ergebnis ist dann auch definitiv nichts für mich oder andere langjährige Coldplay-Fans, hier wird die Zielgruppe angesprochen, die mit "Viva La Vida" (dem Song) zum ersten Mal Kontakt mit der Band hatten. Die kommen möglicherweise auch mit dem grauenvollen "Sky Full Of Stars" klar - ich wußte bis zu diesem Song noch nicht mal, wer Aviici ist... und kam ganz gut klar mit meiner "Lücke".

Unterm Strich eine gar nicht mal so üble Synthiepop-Scheibe, aber in diesem Fall ist für mich ganz deutlich das Signal zur Abreise zu vernehmen. Das ist nicht mehr meine Welt, wem's gefällt, der soll sich freilich dran erfreuen, für mich hält Coldplay nichts mehr Relevantes bereit. Schade - es war schön mit euch... und jetzt gleich nochmal die "Blue Room" EP rausnehmen und mich an "See You Soon" und "Bigger Stronger" erfreuen....
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Coldplay "modernisiert" - Das Album kratzt grade noch so die Kurve., 11. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ghost Stories (Audio CD)
Nach der ersten Single-Auskopplung "Magic" dachte ich: Ok, hört sich für mich als langjähriger Fan vielversprechend an. Es hat mich ein bisschen an ihr letztes Album "Viva la Vida" erinnert. Nach mehrwöchigen Hören von "Ghost Stories", bin ich nun gemischter Gefühle und nicht mehr dieser Meinung.

Zum einen überrascht mich die Band mit, für sie sehr ungewönlichen, neuartigen elektronischen Sounds und Passagen, welche jedoch nicht schlecht sind, im Gegenteil. Diese teils sehr "hoch" gesungenen Abschnitte, oft untermalt durch elektronische und tiefgründig emotionale Melodien, stellen eine erstklassige Atmosphäre, in welcher man sich schnell sehr wohlt fühlt. Die melancholische Seite an den Songs finde ich am Besten, da sie hoffnungsvoll wirkt, ohne je kitschig zu werden oder zu dick aufzutragen. Genau die richtige Mischung an Tempo, Gefühl und Aussage. Typisch Coldplay. Atmosphärisch, Emotional, Simpel.

Und hier liegt der Knackpunkt finde ich: Ein bisschen zu simpel ist mir das ganze Album geraten. Bei offiziell 9 Liedern liegt wirklich die Grenze finde ich. Es hätten wirklich ein paar Lieder mehr sein können. Nun ja, Qualität vor Quantität = Würde hier sogar klappen!, wenn viele Songs nicht vom Text her fast schon erstaunlich kurz/simpel, sprich wenig abwechslungsreich gehalten wurden. Manchmal hat man das Gefühl, das ein ganzer Song nur aus zwei immer wiederkehrenden Zeilen bestünde.

Das ist, wie ich finde bei der Anzahl an Songs des Albums, sowie der neuartigen Sounds und der sehr melodischen Ausrichtug sehr mutig und "zu viel des Guten".

> Trotzdem gibt es eine klare Kaufempfehlung: Es ist Coldplay, doch man muss sich erst daran gewöhnen. Um es so auszudrücken: Das selbe gute alte Auto, jedoch neue Karosserie, brettert die Strasse mit Fullspeed runter und kratzt gerade noch so die Kurven, ohne in die Klippen zu stürzen. Nächstes mal hoffe ich auf etwas "mehr".
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entspannt, ruhig, in sich ruhend...., 27. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Ghost Stories (Audio CD)
Lange brauchte ich diesmal, um mich für Coldplay's neues Album "Ghost Stories" zu entscheiden, war ich doch bei ihren letzten Alben nicht mit allem glücklich, wenngleich kein wirklich schlechtes dabei war. Schon der Opener "Always in my Head" lies mich bereits bei seinen ersten Klängen regelrecht aufhorchen, wie schon lange nicht mehr. Ein wunderbarer Einstieg in ein Album mit Musik wie von einem anderen Stern. Dies mag sehr hochtrabend klingen ist aber ernst gemeint, denn schon lange hat mich musikalisch nichts mehr so in seinen Bann gezogen. Zum Beispiel "Midnight", mit Sphären-Klängen und außergewöhnlichem Gesang, lässt einen fast alles um sich herum vergessen. Bei nahezu jedem Stück gelang es mir in kürzester Zeit in die neuartige Klangwelt von Coldplay einzutauchen, dies ohne ihre typischen Soundstrukturen komplett über Bord zu werfen. Nach "Mylo Xyloto" hat sich die Band erneut verändert und weiterentwickelt, Titel wie "Oceans", "Another Arms" oder "A Sky full of Stars" verdeutlichen dies sehr gut und für mich ist noch nicht absehbar wo die Reise von Coldplay eines Tages enden könnte....

So viel Innovation hätte ich ihnen fast nicht mehr zugetraut, denn obwohl ihr neues Album still und sanft geraten ist, wirkt es weder "einschläfernd noch unkreativ" wie teilweise zu lesen ist. Ganz im Gegenteil, denn es erfordert eher eine Form von Konzentration auf ein neues Klangspektrum. Die Titel strahlen durchgängig eine wunderschöne Schlichtheit aus, die ihre Wirkung bei mir nicht verfehlt haben. Ein rundherum stimmiges und beeindruckendes Album das jeden Stern verdient hat.
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66 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Manchmal ..., 16. Mai 2014
Von 
Kleinerhobbit33 (Worms) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ghost Stories (Audio CD)
trennen sich musikalische Wege, manchmal führen sie auch wieder zusammen. So ging es mir mit Coldplay. Als großer Fan der ersten, beiden, Alben, war ich ab X&Y öfter enttäuscht von dem, in der Einleitung, erwähnten, musikalischen Weg.

Trotzdem hab ich die Band und deren Entwicklung nie verteufelt, hab mir die kommenden Alben immer angehört, ein Glück, denn es waren immer Perlen von Songs vertreten die ich nicht missen möchte, mir gefielen die Alben eben in der Summe nicht mehr so.

Als die Band dann vor einigen Wochen die Vorabsingle Magic veröffentlichten war ich mir nicht sicher was ich davon halten sollte, irgendwie packte er mich nicht und auch der elektronische Touch gefiel mir nicht.

Dann hab ich die Coldplay Show beim I.tunes Festival gesehen und fand das ganze, gepaart mit dem ein oder andern, neuen, Song, schon sehr viel stimmiger.

Seit Anfang der Woche war es nun möglich die komplette Platte als Stream legal und in guter Qualität zu hören und ich bin ziemlich begeistert und hab diese Möglichkeit sehr oft genutzt.

Die Platte beginnt mit Always in my Head und zeigt den Weg den die Platte über die gesamte Laufzeit nehmen wird. Es ist eine ruhige Scheibe in der Chris Martin offensichtlich die Trennung von seiner Frau verarbeitet.

I think of you,I haven't slept,I think I do, butI don't forget,My body moves,Goes where I will,But though I try my heart stays still,
singt Chris Martin im Albumopener, untermalt von der Coldplaytypischen Gitarre. Der Mann ist traurig und der Song geht direkt unter die Haut und packt einen.

Gleich darauf folgt dann Magic und entfaltet zwischen Always in my Head und dem, darauf folgenden, Inc, dann wirklich einen magische Wirkung und passt wie die berühmte Faust aufs Auge.

In der Summe bleibt das Album dann auch eher ruhig, aber eben wunderschön, die Band verlässt kaum den Midtempobereich, es gibt also keine Coldplaytypischen Hymnen, abgesehen natürlich von, A Sky Full Of Stars. Dieser Song hätte sicherlich auch gut aufs Vorgängeralbum gepasst, rundet Ghost Stories aber perfekt ab.

Coldplay liefern ein, für mich, in der Summe wunderschönes Album ab. Zwar hört man die typischen Gitarren- oder Klaviersounds eher selten, die neue, Instrumentale, Ausrichtung, steht der Band aber sehr gut und die Melancholie, die das Album durchfließt, lässt einen tatsächlich an die Anfänge der Band denken.

Von mir gibts, volle, fünf, Sterne. Klasse Teil, auch wenn der ein oder andere sicher das berühmte Haar in der Suppe finden wird.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zenit überschritten, 30. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Ghost Stories (Audio CD)
Ich als ausdauernder Coldplay-Hörer habe ich mir die Scheibe natürlich gekauft. Die besten Zeiten von Coldplay sind m.E. vorbei. V.a. die Spannung ist weg, die Songs sind vorhersehbar und ein wenig fad. Andere Coldplay-CDs laufen 4-5 Mal hintereinder im Auto. Diese kam nach 2x raus.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade..., 6. Juni 2014
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Rezension bezieht sich auf: Ghost Stories (Audio CD)
Als Indiehörer bin ich großer Fan der ersten 3 Alben und habe ich die Entwicklung der Band zuletzt eher skeptisch verfolgt - konnte aber aber auch auf "Viva" und "MY" zumindest noch ein paar überzeugende Songs entdecken.
Nun verkündete ein Formatradio voller Überzeugung, "Ghost Stories" bestehe aus tollen Balladen und würde stark an "Parachutes" erinnern. Entsprechend war ich voller Vorfreude, als ich die Scheibe in den Player warf.

Vom Cover-Layout und der Bedruckung tatsächlich so wie Parachutes und A Rush of Blood ghealten...dummerweise blieben das die einzigen Gemeinsamkeiten.

Nach 3,4 Durchläufen kann ich bedenkenlos sagen: es gibt nur einen einzigen Song der das erfüllt: nämlich das finale "O". Eine durchaus gelungene kurze Pianoballade - in der Chris Martin auch stimmlich mit brüchigem Wehmut an große Zeiten erinnert.
Ok, auch die ersten 2 Minuten von "Oceans" will ich mal wohlwollend betrachten, ehe dann ein seltsames Geplänkel von Glocken und Synthies (würde vielleicht gut zu einer wellness-Behandlung passen) jegliche Magie zerstört und langsam die Hitsingle "Sky full of Stars" einleitet. Der Text ist wie bei vielen anderen Stücken des Albums zu vernachlässigen, was richtig wehtut ist der stampfende Elektrobeat, den jeder schon bei vielen Gelegenheiten hören durfte (Denke da so an Eurodance anno 1993/94).

Und genau da liegt das Dilemma: die ohnehin schon eher dürftigen Songs wurden obendrei quasi komplett bandfrei arrangiert.
Eigentlich ist es ein Chris Martin-Solo bei dem so gute wie keine Gitarre und nicht ein einziger Drumpart enthalten ist.
Damit beraubt sich die Band jeglicher Stärke - ich kann mir auch nur schwerlich vorstellen das die anderen Mitglieder (großartige Musiker) sehr großen Spaß an "Ghost Stories" hatten. Live kann Chris wohl ein, zwei Stücke a capella zum Besten geben - das wars dann aber auch. Wäre da und dort ein zumindest ein bißchen Akkustikgitarre vorhanden, würde gleich eine ganz andere Wirkung entstehen.

Sicherlich ist es eine ganz andere Platte als MY, aber eben dennoch keine gute - und vor allem eine kurze.
Gerade einmal 9 Stücke auf Albumlänge anzubieten (plus einem Extro/Intro-Instrumentalfetzen und inclusiv dem instrumentalen Ambientteppich "Midnight") ist schon eine Frechheit. Vielleicht soll ja auch nur der Plattenvertrag erfüllt werden ohne zu viel gutes preiszugeben, schön wärs ja. Ich befürchte aber, das es so weitergeht - denn offensichtlich gibt es ja viele Leute die sich mit "Ghost Stories" identifizieren können. Denen auch viel Spaß, über Geschmack lässt sich nicht streiten.
Aber ich höre dann lieber mal die neue Embrace - die ist nicht innovativ, aber macht mir viel mehr Spaß.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top, Top, Top !!!!, 3. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ghost Stories (Audio CD)
Ich fand Coldplay schon immer gut, sie wollten eine Veränderung und die ist ihnen absolut gelungen ! Die Stimme ist noch immer die selbe der Sound (und der ist verdammt gut ) ist neu.Man erkennt sie noch immer sofort, sie sind moderner. Wer Martin kennt, weiß, das er nur etwas auf den Markt schmeißt wenn es 101 % ist er hat schon ganze Alben in die Tonne befördert weil sie nicht gut genug waren. Man muss mit der Zeit gehen und sie wollen sicher auch eine neue Zielgruppe erreichen. Coldplay waren u. sind top und wirklich zu empfehlen, eine Karte fürs Konzert lohnt sich !!!!
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dieses Album hat definitiv..., 27. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Ghost Stories (Audio CD)
...eine zu kurze Spieldauer,...also knapp über 30 Minuten für ein neues "Werk" zu veranschlagen ist einfach
für so eine eigentlich ideenreiche Band und letztendlich für das Geld eine Frechheit!!! Denn durch den hidden Track (welcher eigentlich keiner ist, sondern ein Outro, welches sogleich der Opener des ersten Songs ist)...wurden einfach mal so fast 10 Minuten verschleudert...

Die Songs selbst plätschern bis auf 2 Ausnahmen vor sich hin,...ja man erwartet von Coldplay schon ein bisschen
mehr. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Chris Martin mit diesen Texten einfach nur die Trennung von seiner Frau
verarbeitet hat,...und die anderen 3 Bandmitglieder mussten da einfach durch, denn ohne ihn geht gar nichts,...nach dem Motto: Fresse halten und einfach die Instrumente spielen,...das Album wird sich sowieso sehr gut verkaufen...aber das kann nicht wirklich das Ziel der Band sein...

Ganz ehrlich, wo haben die denn eigentlich den Schlagzeuger verloren??? Der hat ja eigentlich zu fast keinem Song was beisteuern müssen,...bei 3 der 9 Songs kommt sowieso gar keins vor, bei den anderen Songs sind scheinbar einfach nur beats aus dem Tonstudio dazugemischt worden...ts ts ts

Die Songs sind einfach ein bisschen zu seicht,...zu lahm,...einfallslos,...Schlagzeug fehlt usw. Es scheint, als ob sich Chris Martin in seinem schmerzlichen Trennungswirrwarr verloren hat und dadurch extrem in diese schnulzigen Texten abdriftet, dass wenn man die Wort für Wort ins Deutsche übersetzen würde, man denkt, man sei bei irdendeinem Schlagersender gelandet. Denn mit diesen Texten kann man fast jede Frau dazu bewegen, sich hoffentlich wieder anzunähern...wenn DAS die Absicht von Chris Martin war, bekommt er natürlich 5 Sterne, aber da hätte er nicht den öffentlichen Zuhörer einbeziehen müssen...

Was bleibt, ist die Hoffnung, dass sich Coldplay wieder berappelt und in der Zukunft wieder für das steht, was diese Band ausmacht,...nämlich fantastischen Britpop,...eingängige, wunderbare Melodien,...ein top gespieltes Schlagzeug,...melancholische Momente usw.

Denn eins ist klar, Coldplay ist (eigentlich) eine weltklasse Band...
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5.0 von 5 Sternen Coldplay. Eine Klasse für sich., 14. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Ghost Stories (Audio CD)
Ich verstehe manche Artikelschreiber hier echt nicht.
Coldplay wurde 2014 plötzlich berühmt (für mich waren sie es schon lange) mit dem Hit "Sky Full of Stars". So und anscheinend denkt jeder, der sich dieses Album gekauft hat, dass es jetzt nur Rockige Stücke drauf geben wird... tut mir ja leid, aber "Sky Full of Stars" ist eigentlich ein kleiner Partysong, aber man sollte auf den Text achten. Er ist alles andere als "Partymäßig".
Jedenfalls will ich damit sagen, dass wenn das Album schon "Ghost Stories" heißt, (zu dt. Geisterstunde(n)) dann hört man eigentlich schon am Titel, dass eher langsame Balladen drauf sind...
Ich finde es einfach unfair, dass manche Menschen, hier diese wundervolle Band, nur von einem Lied her kennen und sofort denken, dass sie so etwas wie "One Direction" oder so sind. Denn Coldplay ist für Kiddies unter 15 Jahren (finde ich mit meinen 17 Jahren) nicht gemacht.
Diese Band hat jahrelange Erfahrung im Musikgeschäft und legt großen Wert auf ihre Alben und Fans, deshalb finde ich auch dass diese Band, einige der wenigen, nicht abgehobenen Band ist.

Zu dem Album an sich kann ich nur positives finden. Es ist wiedermal ein unverkennbarer Chris Martin als Frontsänger zu hören, der seine Stimme immer wieder gekonnt einsetzt und die verschiedenen Stimmlagen wunderbar beherrscht.
Dazu kann man ebenfalls sagen, dass die Instrumente ein wahrer Schmaus für die Ohren sind. Größtenteils hört man das Klavier mal hier mal da, aber es sind auch etwas "aufhellende" Songs dabei, wie z.B. "Ink" oder "Magic".
Außerdem kann ich es nur wiederholen, die Texte sind wirklich wundervoll geschrieben und passen sich jedem Instrument super an.

Alles in Allem, liebe ich das Album! Es ist wundervoll gestaltet und es ist, wie immer, ein Stück Herzblut im kompletten Album, das man auch unverkennbar fühlt. :)
Weiter so Coldplay!
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Ghost Stories
Ghost Stories von Coldplay (Audio CD - 2014)
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