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4.0 von 5 Sternen Tolle Aufarbeitung einer aufregenden Zeit mit vielen unbekannten Hintergrundinformationen
Ich bin mit diesem Buch etwas zweigespalten, obwohl es mir prinzipiell sehr gut gefallen hat und ich auch ohne weiter nachzudenken 4 Sterne dafür geben kann. Das Buch strotzt vor Informationen, die man vorher noch nicht kannte und eine sehr aufregende Zeit meiner Jugend erhellen. Noch dazu ist es gut, flüssig und unterhaltsam geschrieben. Der Autor hat zweifelos...
Vor 2 Monaten von Alexander I. veröffentlicht

versus
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant aber extrem einseitig
Vielleicht hätte ich mir das anhand der Beschreibung des Buchs denken können, aber es ist sehr einseitig aus der Sega-Perspektive (und mit einem deutlichen Fokus auf den US-Markt) geschrieben.
Nintendo wird oft nur in kurzen Passagen abgehandelt, in denen immer wieder impliziert wird das das Unternehmen von naiv-konservativen Leuten geführt wird, die...
Vor 28 Tagen von Andre Knoche veröffentlicht


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Aufarbeitung einer aufregenden Zeit mit vielen unbekannten Hintergrundinformationen, 16. Mai 2014
Von 
Alexander I. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Ich bin mit diesem Buch etwas zweigespalten, obwohl es mir prinzipiell sehr gut gefallen hat und ich auch ohne weiter nachzudenken 4 Sterne dafür geben kann. Das Buch strotzt vor Informationen, die man vorher noch nicht kannte und eine sehr aufregende Zeit meiner Jugend erhellen. Noch dazu ist es gut, flüssig und unterhaltsam geschrieben. Der Autor hat zweifelos Interviews mit Dutzenden beteiligten Personen und sehr aufwändige Recherchen betrieben.

Wo liegt nun mein Problem? Der Autor hat versucht, das Buch wie einen dramatischen Roman zu schreiben. Hierfür beginnt das Buch mit dem Hinweis, dass Dialoge so nie stattgefunden haben, zeitliche Abfolgen verkürzt und die Geschichte dramatisiert wurde. Auch wenn sich der Autor anschliessend bemüht zu betonen, dass alle inhaltlichen Fakten trotz allem wahr sind, stört mich diese Herangehensweise doch enorm. Es hinterlässt schlicht einen der berühmten "Fake"-Eindrücke, deren man im TV und überall sonst mittlerweile zu Genüge begegnet. Das Thema ist spannend genug, das es auch in der (passenderen) Form eines reinen Sachbuches hätte erzählt werden können. Im Buch kommen schliesslich auch nicht-künstlich-dramatisierte "Flashbacks" vor (z.B. wird Entstehung und Geschichte von Nintendo in einem eigenen Kapitel hervorragend erzählt), und hier beweist der Autor, dass er auch so ein spannendes Buch schreiben kann.

Als Gegenbeispiel möchte ich hier "The Ultimate History of Video Games" und "Game Over: How Nintendo Conquered The World" erwähnen, die mindestens ebenso spannend sind und ohne Kunstgriffe mit Nachgeschmack auskommen. Überhaupt würde ich unbedingt die Lektüre dieser Bücher (besonders "Game Over", da es direkt vor der Handlung von Console Wars spielt und sehr detailliert den Aufstieg von Nintendo beschreibt) VOR Console Wars empfehlen - es macht einiges (wie den Einfluss Ataris auf die Welt, in der Nintendo und Sega zu den Grossen des Business werden) erst richtig klar und bereitet eine hervorragende Grundlage und Rahmen, in dem vieles noch viel verständlicher und besser verdaulich wird. Eine ideale Reihenfolge für den maximalen Aha-Effekt wäre damit die "Ultimate History", gefolgt von "Game Over", gefolgt schliesslich von "Console Wars".

Der Inhalt von Console Wars selbst ist dafür aber über alle Zweifel erhaben. Erzählt wird die Geschichte der Spielekonsolen im Zeitraum NES bis zur Playstation. Der Autor zeigt, dass der Kampf Sega vs. Nintendo noch um einiges spannender war, als man hätte annehmen können. Und bis heute spürbar nachwirkt. Dem Autor gelingt hervorragend die Stärken und Schwächen der "Duellanten" herauszuarbeiten: War Nintendo etwa ein Vetriebsgenie, so war der Aufstieg Segas vor allem ein Lehrstück an effektivem und furchtlosem Marketing. Es werden jedoch nicht nur Nintendo und Sega behandel - auch Namen wie Sony, Philips, Panasonic, Atari etc. fallen. Insbesondere die Rolle Sonys hat mich sehr überrascht und die Spiele-Welt hätte an mehreren Stelle heute sehr viel anders aussehen können (die Playstation als Notlösung einer gescheiterten Zusammenarbeit mit Nintendo). Neben der Geschichte der Videospielsysteme erhält man dann noch den ein oder anderen wunderbaren Flashback in eine unerwartete Richtung der 80er und frühen 90er. Nicht nur Technik, sondern auch Kultur sind Thema des Buches.

Für alle, die wissen was es heisst, entweder Nintendo ODER Sega (beides ging schliesslich nicht) gewesen zu sein, und die sich für (Spiel-)Geschichte interessieren, ist dieses Buch daher ein Pflichtkauf. Mehr Details, Hintergründe und Einsichten zur Geschichte der Konsolen vom NES bis zur Playstation finden sich zu diesem Thema nirgends - wenn ich mir auch sogar ab und an über noch ein Detail mehr gefreut hätte (warum ist z. B. der 3DO nun genau gescheitert?).

Einen Punkt (ein halber geht leider nicht) ziehe ich am Ende aber ab, weil die künstliche Dramatisierung der Fakten einen etwas faden Beigeschmack bei mir persönlich hinterlassen hat. Auch wenn ich den puren Fakten im Buch durchaus traue und vieles in einem neuen, erhellenden Licht erscheint.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant aber extrem einseitig, 4. Juli 2014
Vielleicht hätte ich mir das anhand der Beschreibung des Buchs denken können, aber es ist sehr einseitig aus der Sega-Perspektive (und mit einem deutlichen Fokus auf den US-Markt) geschrieben.
Nintendo wird oft nur in kurzen Passagen abgehandelt, in denen immer wieder impliziert wird das das Unternehmen von naiv-konservativen Leuten geführt wird, die keine Ahnung haben wie das Konsolen-Geschäft funktioniert. Auf der anderen Seite wird jede noch so kleine Handlung der Sega-Leute als übermenschlicher Genie-Streich abgefeiert. Auf einmal hatten sie die beste Hardware und die besten Spiele, und selbst wenn nicht, hatten sie so ein geniales Marketing das alle dachten es wäre so...

Als jemand der in dieser Zeit aufgewachsen ist, kann ich vieles nur schwer nachvollziehen. Sega war in Deutschland, bzw. in meinem Umfeld zwar bekannt, aber kein Thema, weder Game Gear noch Master System oder Mega Drive. Dass Sonic auch nur ansatzweise denselben Stellenwert in der öffentlichen Wahrnehmung hatte wie Mario & Co. scheint mir Wunschdenken des Autors (bzw. seiner Sega-Interviewpartner) als auf irgendeiner Realität basierend.

Dennoch hat das Buch einige interessante Anekdoten. Dass die Playstation eigentlich als Add-On für das Super Nintendo gedacht war, wusste ich zwar, aber dennoch war es interessant zu lesen warum es letztlich scheiterte. Ich hätte mir mehr von dieser Art Blick hinter die Kulissen gewünscht anstatt das seitenlange Abfeiern einzelner Beteiligter.
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