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am 16. Mai 2013
Die Archäologin Kriss Odwin erhält den Auftrag, die sagenumwobene Insel Dalahan zu finden. Nicht nur aus wissenschaftlichen Gründen ist die junge Frau gerne bereit, dieses Abenteuer einzugehen. Vor einigen Jahren hat sich ihre Mutter ebenfalls auf die Suche nach Dalahan begeben und gilt seither als verschollen. So hofft Kriss, am Ende der Reise nicht nur das verborgene Inselreich zu finden, sondern auch ihre Mutter wieder in die Arme schließen zu können.
Unterstützung erhält Kriss von Baronin Gellos sowie Lian, einem ehemaligen Straßenjungen, der ihr aus so mancher Patsche helfen wird.
Doch nicht nur der Baronin ist an der Entdeckung der Insel gelegen. Ein ehemaliger General mitsamt seinen Kameraden ist Kriss und ihren Leuten dicht auf den Fersen. Dieser möchte unbedingt als Erster den geheimnisvollen Schatz erlangen, den Dalahan angeblich verbirgt. Dafür schreckt er auch vor Gewalt nicht zurück.

Dane Rahlmeyer hat seine Geschichte in einer fantastischen Welt angesiedelt, die den Leser in ein anderes Reich entführt. Es bietet so viele erfinderische Kreationen, dass das Lesen einfach Spaß macht. Dennoch ist es "erdenähnlich" aufgebaut, so dass man sich trotz der neuen Wörter und Landschaften mit Leichtigkeit diese neue Welt vorstellen kann.
Gefallen haben mir seine Abwandlungen, wie die Mamageien, Schnatterfrösche und Lavawürmer oder gar das Sternbild Großer Hornbär, welche der Story ihren eigenen Esprit verleihen.
Auch die Hauptfiguren sind sehr lebensnah beschrieben, so dass man sich wunderbar in sie hineinversetzen kann. Selbst die 'Bösen', allen voran Markon Dorello, sind sehr vielschichtig und wirken dadurch umso sympathischer.
Sehr gut ist dem Autor die Interaktion zwischen den beiden Parteien gelungen. Das des Öfteren plötzliche Auftauchen des Generals und seiner Männer in völlig unerwarteten Situationen sowie deren durchsetzungsfähige Art, Kriss und Lian unter Druck zu setzen, brachte enorm Spannung in die Geschichte.
Zum Miträtseln laden die versteckten Hinweise von Veribas ein, deren Lösung für die Suche nach Dalahan unerlässlich sind.

Nicht zuletzt möchte ich dem Autor an dieser Stelle zu dem wirklich gelungenen Coverbild gratulieren. Dieses war nicht nur der Auslöser für meinen Buchkauf, sondern passte im Nachhinein betrachtet perfekt zum Inhalt.

Alles in allem hat der Autor mit "Der Schatz der gläsernen Wächter" ein wunderbares und spannendes Fantasy-Abenteuer abgeliefert, welches trotz seiner Länge an keiner Stelle langatmig wird. Es lohnt sich, diesen Roman zu lesen.
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am 22. Januar 2013
Kurzbeschreibung:
Das Zeitalter des Ælon ist vorbei.
Doch einige der Wunder und Schrecken, die es hervorgebracht hat, existieren noch immer – versteckt in uralten Tempeln und versunkenen Palästen.
Die junge Archäologin Kriss erhält von der wohlhabenden Baronin Gellos den Auftrag, die sagenumwobene Insel Dalahan zu finden. Viele sind auf der Suche nach der Insel verschollen – so auch Kriss’ Mutter, ebenfalls Archäologin. Begleitet von dem früheren Straßenjungen Lian macht sich Kriss auf die gefahrvolle Suche. Dabei ist ihr der abtrünnige General Ruhndor dicht auf den Fersen – und er wird vor nichts Halt machen, um die Insel zu finden.
(Quelle: amazon)

Meine Meinung:
Die Ælonische Epoche ist schon seit längerem vorbei. So schnelle wie sie kam, so schnell ging sie auch wieder. Ein paar der Wunder dieser Zeit sind aber noch zu finden. Doch nicht mehr lange, denn ihre Magie versiegt und dann verfallen sie.
Ein Geheimnis, das um die verschwundene Insle Dalahan, ist geblieben. Es gab zwar immer wieder Archäologen, die nach ihr gesucht haben, doch von denen ist keiner je wieder aufgetaucht. So auf die Mutter von Kriss.
Diese erhält nun den Auftrag nach Dalahan zu suchen. Dafür bekommt sie den jungen Lian an die Seite gestellt.
Doch die beiden sind nicht die Einzigen, die nach der Insel suchen. Allerdings sind ihre Gegenspieler unberechenbar …

„Der Schatz der gläsernen Wächter“ stammt aus der Feder des erfahrenen Autors Dane Rahlmeyer. Bis zu diesem Buch kannte ich allerdings noch kein Werk des Autors.
Der Roman ist eine Mischung aus Fantasy gepaart mit Abenteuer und Steampunk und auch die Liebe wird mit angeschnitten.

Die Protagonistin Kriss ist eine junge, intelligente und erfolgreiche Archäologin. Und obwohl Kriss so erfolgreich ist hat sie dennoch so ihre Probleme mit ihrem Selbstbewusstsein. Ihre Mutter ist bei der Suche nach der verschollenen Insel Dalahan verschwunden. Während der Handlung macht Kriss eine enorme Entwicklung durch, die sehr gut beschrieben und glaubwürdig ist. Überhaupt wirkt Kriss durch ihre Ecken und Kanten sehr authentisch.

Doch nicht nur die Heldin der Geschichte, auch die Nebencharaktere sind sehr gut dargestellt. Sie alle sind sympathisch, facettenreich und sehr gut in die Handlung integriert.

Der Schreibstil des Autors ist klar verständlich, unkompliziert und ziemlich bildhaft.
Die Welt, die er geschaffen hat wird sehr gut beschrieben. Sie ist sehr gut durchdacht, originell und alles fügt sich zu einem sehr fantasievollen Bild zusammen.
Die Handlung ist spannend und verfügt über ein sehr gutes Tempo. Zudem gibt es immer wieder Überraschungen, die den Leser zum Weiterlesen animieren.

Das Ende des Romans hat mir sehr gut gefallen. Es ist in sich abgeschlossen und obwohl wirklich alle Fragen geklärt werden kann man sich als Leser doch auch irgendwie so seine eigenen Gedanken dazu machen.

Fazit:
„“Der Schatz der gläsernen Wächter“ von Dane Rahlmeyer ist ein wirklich sehr unterhaltsamer Fantasyroman.
Die sympathischen Charaktere und die spannende Handlung wissen durchaus zu überzeugen.
Ein Roman der auf jeden Fall einen genaueren Blick wert ist!
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Ein Roman wie ein Indiana Jones Film, schnell, abwechslungsreich, spannend und geheimnisvoll. Archäologische Rätsel warten auf die Protagonisten und die Leser, ein möglicher neuer Krieg liegt in der Luft. Das Ganze auf einer fremden und doch vertrauten Welt, mit Magie und Steampunk-Elementen und dazu flott erzählt. Vom Alter der Hauptfiguren her, handelt es sich um einen Roman für junge Erwachsene aber auch für jung gebliebene Erwachsene.

Als ich es entdeckt habe, wollte ich gar nicht glauben, dass dieser Roman nicht von einem etablierten Autor stammt. Zu professionell sind Umschlaggestaltung und Erzählung. Von daher bedaure ich auch nicht die 0,0€ Kindle Aktion für dieses Werk verpasst zu haben.

Neben aller Ähnlichkeit mit den Indiana Jones Geschichten, hat der Autor viele weitere Ideen verarbeitet und seine Protagonisten sind völlig eigenständig. Ein junges Mädchen (man würde sagen Hochbegabte), etwas mollig, schon mit 16 Doktor der Archäologie, aber nicht allwissend und mit den ganzen Unsicherheiten dieses Alters. Dazu ein Junge/junger Mann, offensichtlich aus einfachen Verhältnissen, was sich auch in seiner Sprache ausdrückt, mit eher praktischen Fähigkeiten.
Sie entwickeln sich, sind glaubhaft und humorvoll beschrieben und der Leser wird in ihre Geschichte hineingezogen.
Auch die Charaktere der Nebenfiguren sind gut und passend gezeichnet. Der Schreibstil ist bunt und beschreibend, bildhaft ohne zu sehr auszuufern. Der Roman hat beinahe sofort mein Kopfkino aktiviert, damit hatte er schon mal meine Sympathie gewonnen.
Zur eigentlichen Handlung wurde schon genug geschrieben und wer die anderen Berichte dazu noch nicht gelesen hat, der sollte sich überraschen lassen, es lohnt sich.

Ich kann nur jedem Leser raten, einmal auf die Internet-Seite des Autors (…dane-rahlmeyer.de) zu gehen und dort die Geschichte zur Entstehung des Buches und seiner Odyssee bis zu einer Veröffentlichung zu lesen, das ist eine Geschichte für sich und auch vergnüglich zu lesen – wenn man nicht der Autor war;)
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am 24. September 2014
das Buch ist schnelllebig und kurzweilig, sehr auf die Story fixiert. Gut für jüngere Leser und fantasy-neulinge. mir fehlen jedoch viele details, es werden oft die von der Autorin genannten Dinge nicht beschrieben, auch wird die Welt nur lückenhaft dargestellt. den Charakteren fehlt etwas tiefe.
die Story wirkt sehr durchschnittlich und war sehr vorhersehbar.

dafür sind allerdings auch einige gute Ideen und Elemente enthalten. mir gefielen die steampunk-Ideen und Einflüsse.

das Buch war schnell gelesen und nicht langweilig durch den flotten erzählfluss, da mir das das wichtigste war gibt es 3 Sterne.

empfehlen würde ich das Buch jüngeren Lesern und fantasy-einsteigern.
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am 24. Oktober 2013
INHALT

Seit das Ælon versiegt ist und die Menschen auf Dampfmaschinen angewiesen sind und keine Wunder mehr mit Hilfe ælonischer Energie produzieren werde können, hat sich die Welt der Menschen verändert. Doch immer noch lassen sich Überreste des Ælons in alten Tempeln und geheimen Apparaturen finden und eben solche sucht die junge Archäologin Kriss. Als sie von der reichen und charmanten Baronin Gellos gebeten wird, nach der Insel Dalahan zu suchen, dem letzten unerforschten ælonischen Wunder, stimmt Kriss begeistert zu. Nicht nur, dass Dalahan noch nie gefunden wurde reizt die junge Archäoligin ungemein, sondern auch die Tatsache, dass sich schon Kirss' Mutter Bria auf die Suche nach der Insel gemacht hat - und bis heute als verschollen gilt. Gemeinsam mit Lian, Baronin Gellos' Vertreter und ehemaliger Straßenjunge, macht sich Kriss auf die Suche nach der sagenumwobenen Insel, nicht ahnend, dass ihnen tödliche Verfolger auf den Fersen sind...

MEINE MEINUNG

Auf das Buch bin ich eher zufällig beim Stöbern auf Amazon gestoßen, wo es mir sofort wegen seines schönen Covers auffiel. Meiner Meinung nach gehört dieses Cover für mich auf die Liste der schönsten in meinem Regal, da die Atmosphäre, die Farben und der Bezug zur Geschichte einwandfrei stimmen. Besonderer ist es dadurch, dass es sich bei diesem Buch um ein so genanntes "self-publishing" Buch handelt, da es unter keinem Verlag erschienen ist, sondern der Autor selber für Gestaltung, Lektorat und Druck verantwortlich war. Dafür ist es wirklich sehr hochwertig und mir sind beim Lesen nur zwei kleine Fehler aufgefallen, die sich bei der Seitenanzahl des Buches (434) durchaus verschmerzen lassen.

Schon der Beginn des Buches hat mir sehr gut gefallen, da man Kriss sozusagen live und in Aktion bei einer archäologischen Ausgrabung begleiten konnte. Dabei wird schnell deutlich, dass sie etwas anders ist als gewöhnliche Protagonistinnen, denn sie ist moppelig und trägt eine Hornbrille. Für gewöhnlich hat man es ja lieber mit hübschen oder "perfekten" Protagonisten zu tun, aber Kriss war eine angenehme Abwechslung, besonders in Anbetracht dessen, dass sie enorm intelligent ist und bei einem hübschen Äußeren sie vielleicht eine Spur zu perfekt gewesen wäre. So konnte ich mich wirklich gut identifizieren, wobei auch hier ihr Alter mich wieder ein klein wenig gestört hat, denn ich mag es mittlerweile einfach nicht mehr ganz so gerne, wenn Charaktere erst sechzehn Jahre alt sind. Zwar musste Kriss recht jung sein, um die Jüngste Doktorin ihres Fachgebietes zu sein, aber das hätte sie auch mit achtzehn Jahren sein können, oder? Jedenfalls merkt man an einigen Stellen, dass sie eben sehr jung ist, aber aufgrund ihrer Intelligenz und ihres Scharfsinnes fiel es in dem Buch nicht weiter auf.

Lian ist der männliche Protagonist in dem Buch und so ziemlich das komplette Gegenteil zu Kriss. Hichgewachsen und schlaksig erfuhr er als Straßenjunge keine Bildung und spricht dementsprechend etwas einfach daher, was ich im Buch gut umgesetzt fand, ohne dass Lians Dialekt aufgesetzt wirkte oder den Lesefluss störte. Worauf es zwischen Lian und Kriss hinauslaufen soll, war natürlich klar, aber es war sehr niedlich umgesetzt. Etwas kindlich zwar, aber ich habe gerne beide dabei beobachtet und war gespannt, ob und wie es zwischen beiden klappen würde. Dabei überraschte Kriss mich positiv immer wieder mit sehr selbstbewussten Momenten, die ich ihr so nicht zugetraut hätte.

Neben der netten Liebesgeschichte findet sich hier auch eine interessante und spannende Verfolgungsjagd mit Road-Trip-Elementen, nur dass die Reise, bzw. Flucht nicht auf einer Straße stattfindet, sondern in der Luft auf einem Luftschiff, ganz so, wie es auf dem Cover abgebildet ist. So kommen in dem Buch, das eigentlich eher dem Fantasy-Genre zugeordnet werden kann, auch einige Steampunk-Elemente vor, die ich sehr gut eingearbeitet fand und die mir wirklich gefallen haben. Ich vermute mal, dass es sich bei der Welt, in der Kriss lebt, um einen fremden Planeten in unserer Galaxie handelt, da er sich ebenfalls in der Milchstraße befinden soll, aber von zwei Monden umkreist wird. Daher fand ich die Vermutungen, die im Buch geäußert werden, wo das Ælon herkommen soll, sehr interessant.

Auch wenn das Buch von einem Mann geschrieben wurde und vom Klappentext her vielleicht recht unisex klingt, so würde ich es eher jüngeren weiblichen Leserinnen empfehlen und weniger Jungs und Männern, da es an manchen Stellen alles doch sehr an die weibliche Leserschaft gerichtet ist. Besonders Kriss' Gedankengänge können für den ein oder anderen männlichen Leser sehr uninteressant sein. Dennoch kommt in dem Buch die Spannung oder Action nicht zu kurz, denn, wie bereits erwähnt, befinden sich Kriss und Lian auf einer Verfolgungsjagd, nur dass eben sie die Feinde im Nacken haben. Mehrmals wird gekämpft, Blut vergossen und getötet, wobei alles im beschaulichen Rahmen bleibt und es nie eklig wird. Ebenfalls positiv anzumerken sind auch die Intrigen und Geheimnisse, die sich durch das gesamte Buch ziehen und bei denen der Leser nie genau weiß, wer mit wem wie was zu tun hat. So hatte ich zwischendurch zwar immer wieder mal Vermutungen, aber manche haben sich nie bestätigt oder entpuppten sich dann doch etwas anders als erwartet. So geraten Kriss, Lian und die Besatzung des Luftschiffes oft in Schwierigkeiten, die meiner Meinung nach zu schnell gelöst werden. Das halte ich für die größte Schwäche des Buches. Probleme bei der Suche nach Dalahan oder mit ihren Verfolgern können durch Kriss' Intelligenz schnell mal nach wenigen Zeilen gelöst werden, weswegen sie sich zu leicht durch alles durchfädeln können. Da hätte ich mir einfach ein bisschen mehr gewünscht. Zum Beispiel mehr Seiten.

Das Ende war wieder nach allen Regeln der Kunst ein richtiger Showdown und hat mich nochmal auf den letzten Seiten in Atem gehalten. Dabei kommen einige Geheimnisse ans Tageslicht, von denen ich manche schon vermutet hatte, von anderen war ich wirklich überrascht. Mir hat die Auflösung von Allem wirklich gut gefallen und halte dieses Buch wirklich für lesenswert und würde mich freuen, vielleicht noch mehr von Kriss und Lian zu lesen.

FAZIT

Bei Der Schatz der Gläsernen Wächter handelt es sich um einen sehr gelungenen Roman für junge Leserinnen mit einer sympathischen Protagonistin, spannender Handlung und überraschenden Wendungen. Das Weltbild, dass Dane Rahlmeyer hier geschaffen hat, war wirklich interessant und gut umgesetzt. Schade fand ich, dass manche Probleme zu schnell gelöst wurden und das Buch ein paar Seiten mehr vertragen hätte, um manche Handlungen nicht so schnell abzuschließen. Auch hätte ich nichts gegen etwas ältere Charaktere gehabt. Ich vergebe dem Buch, mit Tendenz nach oben, vier Sterne
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am 14. September 2014
Die Welt, die der Autor entwirft enthält viel Steampunk, ein wenig Magie gepaart mit einer Gesellschaft, die an das 19. Jahrhundert erinnert. Er folgt der Tradition von Jules Verne aus "20.000 Meilen unter dem Meer" sowie "in 80 Tagen um die Welt" und peppt das Ganze mit mehr Technologie und einem Schuss Magie auf. Dennoch schießt der Autor zu kurz, denn was die Welt an Möglichkeiten bietet wird quasi geordnet hintereinander abgearbeitet. Man hat das Gefühl einer "Tour de force" bei welcher man immer nur kurze Blicke auf alles werfen darf. Zu kurz, zu schnell und nicht tief genug ausgelotet.

Das Gleiche gilt für die Charaktere. Die handelnde Protagonistin ist hierfür das beste Beispiel. Ich musste beim Lesen bei bis auf eine Ausnahme jeder Konfrontation zwischen ihr und einem Diskussionsgegner aufstöhnen und "Nicht schon wieder" murmeln. Auch die vermeintlich überraschenden Plot-Twists zum Ende hin, waren lange erwartet, glasklar ablesbar. Die Archetypenhaftigkeit der Figuren um die Hauptdarstellerin ist einfach zu frappierend um irgendwie überrascht zu werden. Es wird sich einfach zu sehr bei bekannten Bildern bedient, ohne Neues und Interessantes hinzu zu fügen.

Fazit: Lesestoff für absolute Fans von reinen Abenteuerreisen a la Jules Verne. Trotz flüssigen Schreibstils für Fantasy-Fans vermutlich eher enttäuschend.
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am 15. Mai 2013
Spannende Geschichte, irgendwie total anders, aber so spannend, dass ich immer wissen wollte, wie es weitergeht. Der Erzähler hat mit seiner tollen Phantasie außergewöhnliche Figuren und Wesen schaffen, auch die lustigen Begriffe und Umschreibungen. es macht unheimlich Spass das Buch zu lesen. schade, dass es so schnell zu Ende war, zumindest für mich, weil ich es in 3 Tagen am langen Wochenende durchgelesen habe 😉 davon hätte ich gern mehr.......
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am 1. Februar 2013
Ich bin kein Mensch der vielen Worte, aber dieses Buch, das ich als Tipp meiner Frau erhielt, ist einfach tolle Unterhaltung! Es wird nicht langweilig, keine stundenenlangen Schmuseszenen(ist ja nett, kann aber auch fürchterlich nerven), dafür abenteuerliche Geschehnisse. Man fragt sich, was wird wohl als nächstes geschehen. Also nochmals: Klasse Roman- und ganz sicher nicht nur für Jugendliche!
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am 12. Dezember 2013
Nachdem ich mein erstes Buch von Dane Rahlmeyer gelesen habe und absolut fasziniert davon war, wie dieser Autor es immer wieder schafft, die Spannung von Seite zu Seite noch weiter, scheinbar ins unermessliche zu treiben, habe ich mich sofort dafür entschieden, auch dieses Buch von Dane Rahlmeyer zu lesen.
Ich lese wirklich sehr gern und habe bereits eine Vielzahl von Fantasy Büchern gelesen. Aber dieses Buch, ist mein absolutes Lieblingsbuch geworden.
Grundsätzlich geht es darum, dass die junge Archäologin Kriss die Möglichkeit erhält, sich auf die Suche nach einer geheimen und längst vergessene Insel zu machen. Vielmehr möchte ich von der Geschichte schon garnicht vorwegnehmen. Aber es sei gesagt, dass Kriss hier an wirklich unglaubliche Orte gelangt, die Charaktere haben soviel Charme, Humor und ziehen den Leser sofort in den Bann. Jeder einzelne Ort baut wirklich eine fantastische Kulisse auf und ständig liegen Gefahren in der Luft, die dazu führen, dass man dieses Buch nicht mehr weglegen kann, Dane Rahlmeyer hat mit diesem Buch meiner Meinung nach ein absolutes Meisterwerk geschaffen. Vielen Dank dafür.
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am 23. April 2013
Meine Meinung

Die Geschichte habe ich im Bereich Fantasy angesiedelt, würde aber auch noch zusätzlich die Genre-Bereich Steampunk und Abenteuer hinzufügen, denn genau das ist "Der Schatz der gläsernen Wächter", eine Mischung aus diesen drei Genres.

Ich fand den Inhalt sehr spannend, aber zugleich auch stellenweise sehr unaufgeregt. Man kann das Buch einfach runterlesen, hat zwar einige Überraschungen dabei, aber keine aufrührenden. Einfach faszinierend, was Dane Rahlmeyer hier geschafft hat, denn die Geschichte zieht einen in den Bann, man will wissen, wie es ausgeht, was noch alles passiert, man fiebert auch stellenweise mit, aber in keinster Weise tritt Hektik oder Hast auf. Oft werden spannende Stellen einfach runtergeschrieben, zusammengepresst und gerade das interessanteste fällt sehr kurz aus. Das ist hier nicht der Fall.
Dieser Mix aus den verschiedenen Genres gefällt mir sehr gut, ich merke gerade, dass ich Abenteuergeschichten momentan sehr gerne lese und Kriss' und Lians Abenteuer hat mir sehr gut gefallen. Die Steampunk-Elemente, wie das Luftschiff oder U-Boot, auch die Kleidung erinnert mich daran, sind sehr schön eingebaut, verschmelzen mit dem Rest und passen einfach perfekt. Die Idee des Aelons als mysthische Energiequelle hat zugleich auch etwas Gesellschaftskritisches, denn ist es auch nicht bei uns ein Problem, dass alle natürliche Energie irgendwann aufgebraucht ist? Eine sehr durchdachte Geschichte, die man in einigen Punkten wirklich als Kritik verstehen könnte.

Kriss ist eine sehr sympathische Protagonistin, die sich entwickelt und im Laufe der Geschichte über sich hinauswächst. Auch die Tatsache, dass sie schon so früh an der Universität lehrt, passt eigentlich gut zu ihr und ist logisch begründet. Trotz ihrer hohen Intelligenz bleibt Kriss aber immer noch eine unsichere Jugendliche, was immer wieder schön hervorgearbeitet wird.

Auch die anderen Charaktere sind wundervoll ausgestaltete Figuren, die Matrosen auf dem Luftschiff sind wahre Originale, die viele Ecken und Kanten haben, und gerade darin große Sympathieträger sind. Lian, der mit Kriss zu den Protagonisten zählt, ist allein schon durch seine Sprache besonders und hat allgemein einen großen Wiedererkennungswert.

Sprachlich gilt das Gleiche wie für den Inhalt, es ist unaufgeregt. Dane Rahlmeyer hat einen sehr schönen Schreibstil, bildhaft, relativ unkompliziert und sehr deutlich. Er braucht keine großen blumigen Wortschöpfungen, sondern nutzt eine klare Sprache, die das Lesen zu einem Vergnügen macht.
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