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Zu dem meines Erachtens nach arg verkannten und gnadenlos unterschätzten Film "NOAH" von Darren Aronofsky ("THE WRESTLER", "THE FOUNTAIN") mit Russell Crowe habe ich bereits eine ausführliche (5-Sterne-)Kritik hier bei amazon geschrieben - darum werde ich hier entgegen meiner üblichen Gewohnheit nicht weiter auf den Film selbst eingehen .... sondern mich nur der Musik widmen.

Wie schon bei Darren Aronofsky's Meisterwerk "THE FOUNTAIN" schuf auch hier Clint Mansell ("SAHARA", "MOON") die alles untermalende Musik.
Aber wie der Film selbst ist dieser Score ein musikalisches Epos mit Ecken und Kanten - nichts zum Nebenbei-Hören und nicht leicht zu konsumieren.
Es braucht mehrere Anläufe - um sich dann doch unwiderruflich gefangennehmen zu lassen ....

"NOAH" greift als Film alle Emotionen auf, zu denen wir (hoffentlich) alle als Mensch fähig sind : Von Liebe, Hass, Angst und Verzweiflung, über Trauer, Neid, Resignation, Mut und letztendlich Hoffnung ....
Und um all dies musikalisch unterbringen und an den Zuhörer weiterleiten zu können, bedarf es eines Meisters.
Mansell ist definitiv ein Meister seines Fachs - denn all diese aufgezählten Formen der menschlichen Gefühlswelt wechseln sich ja auch im wahren Leben nicht zivilisiert untereinander ab .... manchmal brechen sie gebündelt, im schlimmsten Fall komplett, mit voller Wucht wie eine Sintflut über einen herein und erschüttern unsere Grundfesten bis in das letzte Atom ....

Und genau das transportiert Mansell in dieser Musik - in jeder wunderschönen Melodie kann sich etwas Düsteres, Unheilvolles verbergen.... während in den dunklen Momenten manchmal eine unglaubliche Poesie zu entdecken ist .... jedem ruhigen Augenblick kann ein Inferno folgen ....

Eingespielt hat Mansell dieses filmmusikalische Juwel mit allem, was das Herz begehrt : Einem soundmäßig ehrfurchtgebietenden Symphonie-Orchester mit stimmgewaltigem Chor, herausstechenden (weil ungewöhnlichen) Solo-Instrumenten, perfekt harmonierender elektronischer Unterstützung - und als "i"-Tüpfelchen dem Kronos Quartett.

Wie eingangs bereits erwähnt - es ist keine leichte Kost, die dem geneigten Zuhörer hier serviert wird.
Schon sehr früh bricht das gesamte Orchester wie ein unglaubliches Inferno über einen herein - aber das ist nur der Beginn .... die Reise ist das Ziel ....
Darum sollte schon beim ersten Hören jedem klar sein, daß es nicht bei diesem einen Reinhören bleiben darf ....
Und je öfter man dieses Werk studiert, desto mehr wird man erkennen können, was für ein wunderbar komplexes Gesamtwerk an Melodik, Tempo und Instrumentierung hier vorliegt, dessen Reiz man sich nur schwer und später gar nicht mehr entziehen kann und will ....

Und ohne diese außergewöhnliche Musik wäre Darren Aronofsky's filmische Reise in die Tiefen des Herzens und des Verstandes unvorstellbar - es ist DIESE Musik, die den Zuschauer fesselt, wenn der Film Dinge an- und ausspricht, an die wir nicht erinnert werden möchten ....

"NOAH" von Clint Mansell :
Eine absolute und unbedingte Empfehlung !!!!
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am 26. Februar 2015
… im Gegensatz zu Aronofsky, der sich mit „Noah“ meines Erachtens vollkommen blamiert hat. Erstaunlicherweise empfand ich auch Clint Mansells musikalische Untermalung beim Gucken als großes, lautes Nichts. Und zum Glück lag ich auch hier wieder falsch. Sehr interessant, wie oft die Musik ohne die Bilder ganz anders funktioniert und viel besser daher kommt. Gerade die letzten beiden „Hobbit“-Scores von Howard Shore haben das bewiesen. Und Clint Mansells Score ist wahrlich das Beste am Film ohne Frage, noch dazu ist die Musik aber auch wirklich toll und sehr gut anzuhören!

Man wird zwar feststellen, dass Mansells Musik beim ersten Hören an einige Zimmer-Scores oder auch an James Newton Howard erinnert. Trotzdem finde ich, dass Mansell dem Ganzen seinen eigenen Stil gibt und vor Allem seinen eigenen Klang, einer der wichtigsten Dinge bei einem Soundtrack, wie ich finde. Mansell komponiert natürlich sehr episch, breit und mit einem großen Chor. Zwar hätte ich es interessant gefunden, wie es klingen würde, wenn Mansell einen eher minimalistischen Score komponiert hätte, aber immerhin macht er seine Sache sehr gut. Er arbeitet mit dem berühmten Kronos Quartett zusammen, welches auch bei „Reuqiem For A Dream“ dabei war, als das legendäre Hauptthema für diesen Film geboren wurde. Hier bei „Noah“ hört man es zwar nicht immer so stark raus, aber man merkt dennoch, dass das Quartett mitspielt und einige Stellen wirklich gut untermalt!

Es gibt einige Themen, mit denen Mansell arbeitet: Das große (ich nenn es mal so) Apocalypsen-Thema, bestehend aus nur zwei Noten, das aber durch den starken Orchestereinsatz einen tollen Effekt hat und sehr passend zum Weltuntergang klingt. Dies hört man schon im ersten Titel „In The Beginning, There Was Nothing“. Ja, die Titel sind (so scheint es) allesamt Zitate aus der Bibel, kann man finden, wie man will. ;)
Dann haben wir ein wunderschönes Thema in „Make Thee An Ark“ (wahrscheinlich das Arkenthema oder auch Hoffnungsthema), das gerade in diesem Track wundervoll aufgeht am Ende. Mein absoluter Favorit im Score!
Dann haben wir noch das dunkle Menschen-Motiv („I Will Destroy Them“), geprägt von düsteren E-Gitarren-Sounds. Diese Idee empfand ich zu Beginn etwas unpassend (ähnlich wie John Williams' Idee eine E-Gitarre im dritten Track in „Star Wars Episode II - Attack Of The Clones“ einzusetzen), aber im Nachhinein, klingt es nicht nur gut, sondern ergibt auch Sinn, wenn man die E-Gitarre als „negative“ Entwicklung der Menschheit sieht.

Der Score hat mich auch insgesamt überrascht: Mansell komponierte zwar sehr typisch an vielen Stellen (große Streicherparts usw.), aber sehr gut. Dadurch, dass die Musik ihren eigenen Klang hat und Mansell auch weiß, wie man ein großes Orchester einsetzt, macht die Musik wirklich viel Spaß. Sie erschafft eine tolle Atmosphäre, lässt aber auch in meinem Kopf große, majestätische Bilder entstehen und zwar noch imposantere, als im Film selbst. Der Soundtrack wirkt sowieso ohne den Film einfach viel besser, gerade ohne die lahmen Dialoge und die eindimensionalen Figuren! Deswegen empfehle ich: Nicht den Film sehen, sondern wenn überhaupt die Musik hören und seiner eigenen Fantasie freien Lauf lassen.

Dennoch hat Mansells Score auch einige Schwächen: Bei vollen 78 Minuten ist es immer schwer Abwechslung zu bieten. Dennoch hängt die Musik in der Mitte etwas durch, was vielleicht auch der sehr schwachen filmischen Vorlage anzuhängen ist, dennoch hätte Mansell vielleicht noch etwas mehr Abwechslung in die Musik bringen können, vor Allem in der Mitte der CD. Dafür überzeugt aber das Finale (gerade „Day And Night Shall Not Cease“) und der atmosphärisch, melancholische Song von Patti Smith!

Fazit: „Noah“ ist ein wirklich schöner Weltuntergangs-Soundtrack! Mansell arbeitet mit guten Themen, einer schönen und manchmal sehr düsteren Atmosphäre und überzeugt auch trotz der etwas schwachen Mitte der CD mit einer gelungenen Komposition!
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Der Soundtrack zu "Noah" ist so wie man sich Musik zu einem Monumentalfim vorstellt. Große Klänge, hier erwartungsgemäß bedeutungsschwer und etwas düster. Fanfaren und andere Instrumente mit schallendem Klang. Allerdings ist jeder Score, auch bei dramatischen Passagen, sehr ruhig und gesetzt. Hektik oder schnell laufende Momente gibt es nicht. Für Freunde von typischer Musik von Monumentalfimen sicher geeignet, für alle anderen wahrscheinlich nicht. Wer "Last Samurai", "Conan" von Basil Poledouris, "Thor the dark Kingdom" oder auch "Iron Man 3" mochte, der kann ja mal Probe hören im Internet. Auf jeden Fall kein Score zum nur mal Hören bei jeder Gelegenheit. Wie ich schon sagte, garantiert nicht für jedermann. Manchem wird die Musik nur im Film gefallen. Aber trotzdem solider Soundtrack zu einem Fim mit "Noah", der in der Kino-Vorschau einen wesentlich schlagkräftigeren Eindruck machte, als man ihn sich nach der Erzählung der Bibel vorstellt. Die Musik gibt das in gewisser Weise auch passend wieder. Um es deutlicher zu sagen, die hynnischen Töne aus anderen Verfilmungen der Bibel und/oder der Jesus-Geschichte, die man sonst in diesem Genre so kennt, die fehlen hier völlig. Der Film ist eher ein Fantasy-Epos mit Elementen der Endzeit-Filme. Mit Noah als gewaltigem aber auch sehr ruhigem nachdenklichem Krieger, zeitweise arg hart und unerbittlich, ziemlich ungewohnt gemessen an den traditionelleren Verfilmungen. Dementsprechend angepasst ist dann auch der Score zum Film. Nachdem ich den Film gesehen habe, kann ich sagen, der Soundtrack passt ziemlich gut. Der Film ist trotz des biblischen Themas recht düster, grimmig und obwohl es quasi gut ausgeht, ist der Film fast hoffnungslos, so als gäbe es keine Erlösung. Ein bisschen wie Mad Max. Obwohl der Score starke Elemente hat, dass Grimmige und Hoffnungslose gibt er wieder.
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