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gab es im Hause Elbow schon immer. Da war zum einen der riesen Erfolg ihres Opus Magnum, The Seldom Seen Kid, waren die Jungs doch eigentlich nur auf der Insel bekannt, starteten mit diesem Album aber auch über die Grenzen hinaus durch.

Danach, die nächste Überraschung, Build A Rocket Boys. Die Band ging nicht auf Nummer sicher und veröffentlichte kein Seldom Teil 2, sondern das genaue Gegenteil, ein ruhiges, geerdetes Album in das man sich erst einmal reinhören musste, für meine Ohren aber nicht schlechter war, nur eben anders.

Das zeigte sich dann bei der Veröffentlichung der Live at Jodrell Banks, auf der Bühne zeigte sich wie gut die Songs der beiden Platten harmonierten und sich so ein großes, ganzes ergab.

Heute erscheint, gut drei Jahre später, The Take Off And Landing Of Everything. Und wieder machen die Jungs um Sänger Guy Garvey einiges anders, und doch ist das Ergebnis wieder beeindruckend.

Der Einstieg mit This Blue World ist aber erst einmal ein Elbowtypischer, langsamer Song, mit Gitarre, zartem Schlagzeugspiel und Garveys, wirklich wahnsinnig schönen, Stimme. Nach diesen, ersten, sieben Minuten macht sich dann auch schon ein zufriedenes Grinsen auf dem Gesicht des Rezensenten breit. Die Jungs habens halt immer noch drauf.

Beim folgenden Charge geht es dann aber schon raus aus der kuscheligen Wohlfühlecke. Elbow geben ihren Instrumenten wieder mehr Raum, das Schlagzeug rückt endlich mal wieder mehr in den Vordergrund, ebenso Bass und Piano. Obendrauf gibts noch ein paar dicke Streicher und der nächste, mehr als gelungene Song tönt aus den Boxen.

Danach gibt es mit Fly Boy Blue / Lunette den wohl, zunächst, verrücktestesten Elbow Song. Die Nummer startet mit Countygitarre, ehe plötzlich die EGitarre förmlich in den Song platzt. Dann gesellen sich noch Bläser dazu und geben dem ganzen einen richtig fetten, jazzigen Anstrich. Der zweite Teil, Lunette, gestaltet sich dann wieder um einiges zugänglicher, dort wieder die Nummer zu großen Teilen nur noch von der akkustischen Gitarre, dem Bass und Garveys Stimme getragen. Der Song, in seiner Gesamtheit, ist sicher nicht der am schnellsten Zugängliche, aber definitiv der bei dem es am meisten zu entdecken gibt. Ganz, ganz stark, man muß sich aber drauf einlassen.

Ich werde hier dann jetzt auch keine Song für Song Review schreiben, das würde vielleicht die Länge der Rezi zu sehr sprengen.

Letztlich liefern Elbow über die komplette Länge des gesamten Albums keinen einzigen Ausfall, im Gegenteil, mit jedem Song zeigt sich dass die Boys aus Manchester ein erneutes Meisterwerk abliefern und dieser Superlativ auch absolut verdient ist.

Songs, wie die drei, bereits genannten oder auch die Liebeserklärung an New York, New York Morning, sind einfach zu schön und stimmig.

Das beeindruckenste ist für mich dann aber doch die Tatsache, das Guy Garvey gesanglich noch eine Schippe draufgelegt hat, Wahnsinn, je älter der Mann wird, umso besser singt er.

Also, Elbow legen hiermit die Latte für kommende Veröffentlichungen sehr hoch und bekommen vielleicht auch hier endlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Zu wünschen wäre es ihnen. Das würde auch die Chance für Konzerte außerhalb der Hurricane/Southside Festivals erhöhen.

Kaufbefehl
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TOP 500 REZENSENTam 7. März 2014
Guy Garvey und seine Band Elbow sind weit davon entfernt, ein Rätsel zu sein. Das Etikett wird Musikern ja immer gern dann aufgeklebt, wenn sich so schnell keine Erklärung dafür findet, warum dieser oder jener nahezu ohne jede Unterbrechung und auf scheinbar mühelose Art ein erfolgreiches Album nach dem anderen vorlegt, wo anderen trotz vieler Mühen kein zweites Mal Vergleichbares gelingen will. Nun, Elbow musizieren ein knappes Vierteljahrhundert in gleicher Besetzung, quasi als Schulfreunde miteinander, die fünf pflegen, so hört man, ein fast schon familiäres Verhältnis – man kennt sich so gut, dass man vielen ihrer Songs diese emotionale Ausgeglichenheit anzuhören glaubt. Zudem gehört Garvey selbst, stimmlich bei Peter Gabriel, optisch mehr und mehr bei Stephen Fry, zu der Sorte Sängern, deren ungekünstelte, solide Lebenseinstellung, dieses „down to earth“, sich schon äußerlich manifestiert – Joe Goddard, James Murphy, fast ist man geneigt, hier Parallelen zu ziehen.

Nun ist es nicht so, dass Elbow seit Bestehen am immer gleichen Song stricken, sie haben sogar schon – „The Seldom Seen Kid“ eingedenk – bessere, auch krachigere als diese hier gemacht. Doch mit dem Vorgängeralbum „Build A Rocket Boys!“ ist offenbar die Entscheidung für eine deutlich ruhigere, fast sanfte Gangart gefallen und der bleiben sie auch auf dieser Platte treu. Eher Choräle also als Songs, schon der Einstieg mit dem bedächtigen „This Blue World“ zeigt, wohin die Reise geht – Ausdauer ist gefragt, Innerlichkeit, Melancholie satt. Ohne nennenswerte Ausreißer verfeinern Elbow ihr Klangkonzept, streuen programmierte Beats und analoge Synthesizer zu den gewohnten Streicher- und Bläsersätzen und schaffen so eine angenehm warme Atmosphäre.

Das vorsichtig angerissene Gitarrenpicking von „Charge“, die zweigeteilte Leichtigkeit bei „Fly Boy Blue/Lunette“ können sich also hören lassen, auch der „New York Morning“ gelingt so einfach wie zwingend als Hommage an eine Stadt, die doch so weit weg ist von Garveys eigentlichem Wohnort in der nordenglischen Provinz. Weiß man, dass sich der Mann während der Arbeit am Album von seiner langjährigen Partnerin getrennt hat, erstaunt es eher, dass von Selbstmitleid und übermäßiger Traurigkeit auf „The Take Off...“ kaum etwas zu hören ist (womit wir wieder beim Naturell wären), einzig das besagte „This Blue World“ und „My Sad Captains“ thematisieren Verlust und Verlassenheit auf deutlichere Weise. Bezeichnenderweise haben sich Elbow beim Video zur ersten Single für eine Bildgeschichte entschieden, die ein musikverrücktes Ehepaar zeigt, was volle vierzig Jahre ununterbrochen miteinander verbracht hat – man mag das kitschig finden, zu Garvey, seiner Band und diesen Songs aber passt nichts besser als solch eine anrührende Dokumentation. mapambulo:blog
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am 31. März 2014
Ein wertvolles Album, ein Kleinod, Kammerrock vom Feinsten. Dass es so etwas heutzutage noch gibt: eine Band, die völlig konträr steht zu den Regeln des Business, nach denen sie an der Schwelle des Ruhms nun doch ein paar chartverträgliche Stadionrocker abliefern und ein wenig „fröhlicher“ und „eingängiger“ daherkommen müsste.
Weit gefehlt! Cover, Texte und Musik strahlen eine stille Größe aus; jeder Song auf eine unspektakuläre Weise intensiv und strahlend. Hier wird nicht mit Können geprotzt, hier erschaffen Versiertheit und Ideenreichtum Momente voller Tiefe: nicht oberflächlich schöne, sondern tief berührende Melodien, ausgefeilte Arrangements, liebevolle Details in jedem Lied, Texte wie eine Mischung aus Traumbildern, Briefpassagen und Tagebuchnotizen.
Gerade, wer die ruhigen Elbow liebt, wird hier auf seine Kosten kommen, was nicht heißt, dass die Musik ohne Ecken und Kanten auskommt, im Gegenteil. Ruhig heißt hier nicht beruhigend, sondern introspektiv-aufwühlend. Sehr schön, wenn man sich darauf einlassen kann und will.
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am 29. März 2014
Meine 5 Sterne Vorredner haben eigentlich schon alles geschrieben. Elbow ist eine Band deren Musik in der heutigen schnelllebigen Zeit nur schwer greifbar ist. Ihre Musik steht jenseits des üblichen Top 10 Musikkommerzes. Wahrscheinlich wird ihnen deshalb der große finanzielle Erfolg mit ihrer Musik verwehrt bleiben, denn die Musiklandschaften, die Elbow entwerfen verlangen nur eines: Geduld und Aufmerksamkeit. Nimmt man sich diese Eigenschaften entfaltet sich ein Musikkosmos mit fantastischen Songs. Es gibt für mich keinen einzigen schwachen Song auf The Take Off and Landing of Everything. Dafür gibts es verdientermaßen auch 5 Sterne von mir.
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am 5. April 2014
Es gibt sie noch, die kleinen Wunder in der Musik. Und es gibt tatsächlich in den heutigen Zeiten, da Musik mehr konsumiert als gehört wird, immer noch Künstler, die das Wagnis eingehen und ein Konzeptalbum veröffentlichen.
Elbow haben mit „The Take off and landing of everything“ ein Konzeptalbum erschaffen. Und was für eines. Ganz unauffällig schraubt sich dieses Album in die Hörgänge und will dort auch gar nicht mehr hinaus. Und es gibt für mich keinen Song, den ich als ganz besonders und empfehlenswert herausstellen könnte. Alle sind gut bis sehr gut und sie funktionierten sowohl ohne die anderen als auch gerade mit den anderen als eine perfekte Einheit. Eben das, was für mich ein Konzeptalbum ausmacht.
Elbow waren mir keine Unbekannten, ich habe sie ehrlicherweise aber bislang immer nur am Rande mit wahrgenommen. Musik, die man hören kann, aber die gleichzeitig mich nicht derart gefesselt hatte wie manch andere neueren Künstler. Aber durch Zufall bin ich auf ihr neues Album gestoßen und muss gestehen, es hat mich sofort mitgenommen. Und das liegt nicht nur an der Stimme des Sängers, die ob beabsichtigt oder nicht, sehr deutlich an die von Peter Gabriel erinnert. Und das nicht nur einen Song lang. Immer wieder glaubt man, sich in Zeiten von „So“ wiederzufinden.
„The Take off….“ Kommt vollkommen unaufgeregt daher. Keine Paukenschläge oder sonstiges, die Songs entfalten ihre Kraft gerade durch die Ruhe, die sie ausstrahlen. Da wurde nichts poliert oder aufgemotzt. Mit „This Blue World“ wird der Hörer auf ein Hörerlebnis der anderen Art eingestimmt. Keine schnellen Beats oder flirrende Melodien. Ruhig und getragen, zusammengehalten von der charismatischen Stimme, bauen sich die Songs auf, ohne viel Effekthascherei. Mit „The New York Song“ und „Real Life“ wird es etwas „zorniger“, die ganze Sache bekommt einen schnelleren Rhythmus, der dann aber wieder in die ruhigeren Bahnen getragen wird. Man könnte meinen, einen ganz langen Song von über 50 Minuten zu hören. Das mag heutigen Hörgewohnheiten kaum mehr entsprechen, aber ich genieße es richtig. Diese Stimme und dann noch die getragenen Gitarren und das begleitende Schlagwerk dazu, einfach eine perfekte Symbiose, die leider nicht die Aufmerksamkeit erhalten wird, die sie verdient hätte. Dieses Album müsste unter die Top Ten gelangen. Es macht beim Hören auch keinesfalls melancholisch oder dergleichen. Es ist einfach nur ein Hörgenuss, der entführt und mitreißt. Keine stampfenden Beats oder kreischenden Gitarren, kein Schreien oder nackte Haut. Hier zählt Musik und Stimme. Und mit „The blanket of night“ ist Elbow ein wunderbarer Schlusssong gelungen zu einem herausragenden Album. Auf alle Fälle werde ich mich mal näher mit ihren früheren Werken befassen. Aber erst, nachdem dieses Album aus der Dauerschleife verbannt wird. Und das kann noch eine Weile dauern.
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am 20. August 2015
zur MP3 oder CD Version. Schwere Vinylscheibe dreht bei 45rpm und liefert einen unvergleichlichen, differenzierten und glasklaren, typischen Elbow-Sound. Grandios.
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am 11. November 2014
Diese Musik ist nichts für Bumm-Bumm-Mitstampfer und Charts-Follower. Sie ist eher getragen. Aber sehr, sehr vielseitig. Jedes Stück ist eine anspruchsvolle Komposition mit hoher Dynamik, virtuos gespielt und gesungen mit teilweise ungewöhnlich eingesetzten Stilelementen. Wenn man sich erst einmal darauf einlässt, kann man darin versinken und sich entführen lassen. Alles sehr melodisch und eingängig, aber niemals seicht oder langweilig. Vor allem entdeckt man immer wieder neue Facetten, je öfter und länger man hinhört.
Die Musik passt in keine Schublade, erinnert mich stellenweise an die frühen Genesis (vor allem an Peter Gabriels Stimme), manchmal auch an Peter Hammill und Pink Floyd - aber das ist subjektiv.
Im übertragenen Sinne kann man das Ganze auch mit den Meistern der Klassik vergleichen. Unvergänglich und einfach schön.
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am 23. Juni 2014
Merkwürdiger Titel, aber ein sehr poetisches Album. Beim ersten Hören im Auto war ich enttäuscht, aber als ich das Album auf der Couch in angemessener Lautstärke gehört habe war ich fasziniert. Für mich lebt diese Album vor allem von der Stimmung und dem Klang, Es klingt merkwürdig, aber Elbow ist hier eine Gratwanderung gelungen, Stücke so einzuspielen, dass sich die Magie erst beim richtigen Zuhören verströmt. Beim beiläufigen Hören kommt mir das Gefühl der Langweile, aber die Liebe zum Detail, im richtigen - unerwarteten - Moment den Akkordwechsel, oder den Patternwechel und andere Feinheiten faszinieren mich. Und dann sind die Lyrics einfach Kunst. Das so etwas in Deutschland im Mainstreamradio keine Chance hat ist offensichtlich. Umso erstaunlicher, dass die Briten dieses Album zur Nummer Eins machten. Und noch ein Satz zu Elbow Live: Bier und Poesie passen bei dieser Band tatsächlich zusammen!
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am 1. Mai 2014
Diese CD zu beurteilen, sollte einem jedem wirklich selbst überlassen sein. Ich für meinen Teil bin überwältigt, da Elbow es immer wieder schaffen, sich bei maximaler Weiterentwicklung absolut treu zu bleiben. Wer sehr anspruchsvolle Rock-Pop-Musik mit großen progressiven Anteilen so gefühlvoll und spannend umsetzt, ohne dabei dem Stadionpomp (siehe leider Coldplay) zu verfallen, verdient größten Respekt! Dass sie in England Superstars sind und große Hallen füllen, wundert mich nicht. Dass sie hier in relativ kleinen Clubs/Hallen spielen (von Festivals mal abgesehen) wundert mich auch nicht, kann aber gerne so bleiben!
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am 29. Juni 2016
Wir hatten "my sad captains" in einem Pub in Edinburgh gehört und ich fand das Lied einfach nur toll. Von Elbow hatte ich allerdings noch nie gehört. Habe mir dann zu Hause auf gut Glück die CD bestellt und bin begeistert, daß mir, bis auch eine Ausnahme, jedes Lied gefällt. Läuft gerade ständig bei uns:-)
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