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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Angst tanzt mit
Der junge Balletttänzer Frankie wartet auf seinen großen Durchbruch im Tanz-Ensemble.
Als sexuell aktiver schwuler Mann ist er durch die widersprüchlichen Meldungen bezüglich der neuentdeckten Krankheit AIDS verunsichert. Das führt dazu, dass er erstmals in seinem Leben Kondome benutzen möchte. Sehr genau untersucht er seinen...
Vor 9 Monaten von Joroka veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Titel passt nicht zum Film
Eigentlich wird das AIDS Thema nur am Rande behandelt. Hier geht es eher um die Darstellung eines Tänzers und wie schwer der Weg ist. Wie auch um das One Night Stands.
Vor 7 Monaten von Mona Pietsch veröffentlicht


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Angst tanzt mit, 22. Juni 2014
Von 
Joroka (Darmstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: TEST [OmU] (DVD)
Der junge Balletttänzer Frankie wartet auf seinen großen Durchbruch im Tanz-Ensemble.
Als sexuell aktiver schwuler Mann ist er durch die widersprüchlichen Meldungen bezüglich der neuentdeckten Krankheit AIDS verunsichert. Das führt dazu, dass er erstmals in seinem Leben Kondome benutzen möchte. Sehr genau untersucht er seinen Körper regelmäßig nach Veränderungen. Als es erstmals die Möglichkeit eines Testes gibt, entschließt er sich dazu und muss dann zwei Wochen auf das Ergebnis warten. Ein banges sich in Geduld üben und trotzdem geht das Leben weiter, und Frankie erhält die Chance - durch den Ausfall eines Tanzkollegen - auf der großen Bühne zu stehen.....

Hätte ich zuvor nur die Filmbeschreibung gelesen, hätte ich mir den Film wahrscheinlich nicht angeschaut. Doch unbefangen ging ich an die DVD heran und wurde sehr positiv überrascht, von einem atmosphärisch dichten Werk, in dem das Gefühl der Verunsicherung nahezu greifbar wird. Der gut ausgewählte Soundtrack unterstreicht diesen Eindruck noch.

Sehr sensibel und ohne viel Tamtam wird eine Geschichte aus Mitte der 80iger erzählt, die einerseits so unspektakulär ist und andererseits einen Blick in das Seelenleben eines Menschen zulässt, wie ich ihn selten dermaßen nahe und intensiv in einem Film erleben durfte.
Darüber hinaus werden sehr kunstvolle Tanzszenen mit wunderschönen Männerkörpern gezeigt, die ebenso auf ihre Art berühren.

Regisseur Chris Mason Johnson ist selber gelernter Balletttänzer, und tanzte Mitte der 90iger in Frankfurt. Es handelt sich um sein Filmdebüt. Da darf man ja gespannt sein, was noch so aus seiner Richtung kommt.
Die Handlung spielt in San Francisco und fängt das Zeitgefühl Mitte der 80iger sehr gut ein, trotz geringen Budgets.
Frankie wird von Scott Marlowe in seinem ersten Spielfilm verkörpert. Eine Entdeckung!

Der Film läuft OmU.

Extras: 'Präsentation und anschließende Q+A bei der Berlinale 2014' (ca. 8 Minuten, engl. Original).. recht schlechte Bild- und Tonqualität; Galerie, Vorschauen, Trailer

Fazit: Nicht von der Inhaltsbeschreibung und vom Filmtitel abhalten lassen, ein kleines Meisterwerk auf seine Art.
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5.0 von 5 Sternen Sehenswert, 27. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin durch Zufall auf diesen Film gestoßen, der in der Beschreibung als "Überraschungsjuwel der Berlinale" angepriesen wird und ich muss sagen, er ist absolut sehenswert und beeindruckt mit Aussagekraft und Liebe zum Detail.

Vor dem Hintergrund des ersten effektiven HIV Tests erzählt der Film die Geschichte von Frankie, einem homosexuellen professionellen Tänzer in L.A. im Jahr 1985 und wie die aufkeimende AIDS Epidemie die Menschen und ihre Realität verändert.
Frankie ist ein blasser junger Mann, er wirkt schüchtern, zart und zerbrechlich, irgendwie seltsam deplatziert. Aber wenn er tanzt dann ist er hoch konzentriert, diszipliniert, es bricht alle Energie aus ihm heraus und man sieht, dass er auf eine Bühne gehört.
Sein Privatleben scheint dagegen wenig Struktur zu haben. Während er sich akribisch dem Mäuseproblem in seiner Wohnung widmet, bekommt er hier mal einen Blowjob vom Nachbarn, geht dort mal mit einer Discobekanntschaft nach Hause und macht sich doch ständig Gedanken, ob auch er sich besser schützen müsste oder einen HIV Test machen lassen sollte.

Der Film thematisiert ganz klar die Realität der Schwulen als Mitte der 80er aus dem Gerücht einer mysteriösen Krankheit die Realität HIV/AIDS wurde, er richtet sich aber keineswegs nur an Leute, die sich für Filme über Homosexuelle interessieren. Es ist vielmehr ein Film für alle, die abseits des Hollywood Mainstreams nach kleinen Filmjuwelen suchen, in denen etwas Echtes erzählt wird.
Der Film transportiert mit Hilfe von Musik und herrlich skurillen Details (absolut JEDER besitzt einen Walkman) das Lebensgefühl der 80er und zeigt atemberaubende Tanzszenen.
Wer viel Action braucht kann sich den Film getrost schenken, es passiert nicht viel, es wird nicht viel gesprochen. Stattdessen wird in ruhigen Bildern und mit viel Musik Freude am Leben und am Tanzen vermittelt, verbunden mit der wichtigen und zeitlosen Aussage, dass AIDS hochansteckend und (immernoch) tödlich ist.

Der Film ist nicht synchronisiert, er ist im amerikanisch-englischen Original mit deutschen Untertiteln. Aufgrund der wenigen Dialoge und der klaren Sprache der Schauspieler kann sich aber jeder mit soliden Englischkenntnissen das lästige Mitlesen locker sparen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Titel passt nicht zum Film, 10. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Test - OmU (DVD)
Eigentlich wird das AIDS Thema nur am Rande behandelt. Hier geht es eher um die Darstellung eines Tänzers und wie schwer der Weg ist. Wie auch um das One Night Stands.
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TEST [OmU]
TEST [OmU] von Chris Mason Johnson (DVD - 2014)
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