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TOP 1000 REZENSENTam 19. November 2014
Die Geschichte ist 2000 Jahre alt (62 n. Chr.), der Untergang Pompeii durch den italienischen Vesuv-Vulkanausbruch. Der Film - mal nicht aus Hollywood, sondern aus Kananda wurde 2014 produziert.

Vorangehend gibt es noch die Geschichte eines Gladiators der als keltisches Kind in die römische Sklaverei geriet und zum Gladiator ausgebildet wurde. Dabei begegnet er dem Mörder seiner Eltern unter den römischen Adligen in Pompeii. Dazu noch eine kleine Liebesgeschichte zwischen dem Gladiator und einer Adligen von Pompeii und letztendlich das 40 Minütige Finale des Vulkanausbruchs mit Tsunami, Erdbeben und Lava, dazwischen werden von den Charakteren alte Rechnungen in Actionmanier beglichen.

Paul W.S. Anderson schaffte hier einen wirklich sehr gut routiniert abgedrehten Katastrophenfilm der vor allem in mehreren Dingen besticht:

Die Stadt (größtenteils echte Kulissen), die Kostüme, Waffen und sogar die Nahrungsmitteln wurden authentisch nachgebildet, das allein ist bei dem geringeren Budget wirklich grandios gemacht worden.
Die Charaktere wurden gut eingeführt und ihre Geschichten verwoben sich perfekt ineinander. Allerdings ist die Geschichte der Personen in dieser Handlung weder originell noch neu. Aber sie fügt sich gut ein und funktioniert.
Und natürlich weswegen man sich auch den Film ansehen möchte, der Vulkanausbruch und der Untergang der Stadt Pompeii. Grandios in Bild gesetzt und per Animation realistisch umgesetzt. Der ständige Rauch und die Asche, teilweise durch Maisstärke produziert, wurde real auf die Schauspieler geworfen und wurde nicht animiert. Vor allem wurde auch hier auf die Autentizität des damaligen Vulkanausbruches geachtet und wie der Vulkan vorher ausgesehen hatte, denn jetzt fehlen ja gut 600 Meter von der Spitze. Auch wurden Erdbeben und der Tsunami wie es wirklich damals geschah eingearbeitet. Anderson hat hier, meiner Meinung nach, einen seiner besten „visuellen“ Filme abgeliefert der auch realistisch überzeugend ist.

Qualität der BR:

Laufzeit: 105 Minuten.

Bild (2.40:1 in 16:9) ist scharf, hat sehr gute Farben und ist frei von Bildstörungen. Einfach toll in 2D anzusehen. Ton (Deutsch und Englisch DTS-HD 5.1 und Deutsch Dolby Digital 2.0 mit einer Hörfilmfassung) ist gut und bombastisch über die Lautsprecher.
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am 8. September 2014
Meiner Meinung nach besser als sein Ruf. Viele erwarten wahrscheinlich eine sehr durchdachte Geschichte. Doch in Wahrheit hat man hier Action satt und eine recht unkomplizierte Handlung zum Hirn Abschalten. Find ich aber nicht schlimm. Der Vulkan braucht zwar über eine Stunde zum Ausbrechen, doch davor wird es auch nicht langweilig. In der ersten Stunde hat man hauptsächlich Kämpfe in der Arena, was so leicht an der Serie Spartacus erinnert, nur eben ohne Blut. Was bei Spartacus zuviel war, ist hier zu wenig. Aber der Film ist halt auch ab 12 Jahren freigegeben. in der letzen 20-30 Minuten kommt dann der ersehnte Vulkanausbruch und der ist geil gemacht. Der 3D Effekt kommt eigentlich erst ab da an richtig in Szene. Dramatisch wird es dann auch noch. Auch die Musik ist episch. Fazit: Geile Effekte, tolle Kostüme, super Atmosphäre und gute Schauspieler. Aber kein reiner Katastrophenfilm wie viele erwarten. Da kommt das beste erst zum Schluss. Mir hat der Film gefallen.
PS: Was manche Leute hier für eine Kritik abgeben ist echt unglaublich. Das Geschmäcker verschieden sind ist klar. Doch so einen Film als "schlechtester Film den es gibt" oder "zu schlecht für die goldene Himbeere" zu bezeichnen ist wohl doch sehr stark übertrieben. Ich könnte ein ganzes Buch über Filme der letzten Jahre schreiben die deutlich schlechter sind. Gut das mich die Kritiken nicht abgeschreckt haben.
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--- Kurzinhalt & Kritik ---

POMPEII ist eine Mischung aus Monumental- und Katastrophenfilm mit überzeugender CGI-Technik, die fürs 3D-Kino ausgerichtet ist. Passend dazu ist dieser actiongeladene Film, der auf historischen Begebenheiten rund um den Ausbruch des Vulkans Vesuv im Jahr 79 n. Chr. beruht, auch auf 3D-Blu-ray erschienen.
Die bittersüße Liebesgeschichte, in die der Sklave Milo (Kit Harington aus GAME OF THRONES) und Cassia, welche die Tochter eines hohen Tiers im Römischen Reich (Emily Browning) ist, verstrickt sind, wurde natürlich dazugesponnen. Die Romanze wird jedoch recht eindruckshaft an den Mann gebracht, wobei Kit "Lord Schnee" Harington als rachsüchtig angelegter Gladiator eine gewisse Verwundbarkeit mit sich trägt. Diese steht im Kontrast zu seinem gestählten Körper, den er sich extra für POMPEII antrainiert hat, und seinem physischen Können, wenn er in der Arena mit Schwert und Faust beeindruckende Choreos zum Besten gibt. Seine Mimik macht ihn dann jedoch wieder weicher und durch seinen patentierten Dackelblick entlockt er vielen ZuschauerInnen ein tiefes Seufzen. ;-)
Dagegen wirkt Kiefer Sutherland im Gegenpart des eiskalten Senators Corvus noch eine Spur gefährlicher, da er die schöne Cassia um jeden Preis erobern will. Und selbst als der Vulkan den Untergang der antiken Stadt Pompeji ankündigt, will er nicht von ihr ablassen, was den monumentalen Katastrophenfilm epischer erscheinen lässt. Mit gerade einmal hundertfünf Minuten Laufzeit ist POMPEII dazu sehr kompakt gehalten und aufs Wesentliche beschränkt, weswegen er kurzweilige Unterhaltung mit einem fähigen Stab an Schauspielern und - nicht zu vergessen - zeitgenössischen Kostümen und wunderschön fotografierten Kulissen darstellt.

--- Zur Blu-ray ---

POMPEII verströmt aus allen Ecken die typischen Merkmale einer Hollywoodproduktion mit ordentlichem Staraufgebot, hohem Budget und 3D-Kameras. Dies schlägt sich natürlich auch in der Blu-ray-Auswertung nieder. Die schönen Landschaftsaufnahmen kommen in HD sehr ordentlich zur Geltung und überzeugen mit einem gut ausgearbeitetem Kontrastspiel. Generell wirken die Farben leicht entsättigt und der prächtige Schwarzwert entfaltet nebenher seine intensive Wirkung.
Intensiv kann man ebenfalls die beigegebenen Tonspuren bezeichnen. Deutsch kann in DTS-HD High Resolution 5.1 (wie im Kino: dynamischer geht nicht mehr!) oder Stereo ausgewählt werden. Ferner liegt eine weitere Fassung für Blinde in Stereo vor. Englisch kann man einzig und allein im hochauflösendem 5.1-DTS-HD-Ton einschalten, der dem deutschen Pendant ebenbürtig ist.
Extratechnisch hat man auch nicht gerade gegeizt. In knapp anderthalb Stunden hochauflösendem Material erhält man einen kleinen Einblick in die Dreharbeiten von POMPEII. Man erfährt unter anderem, dass die marmorisierten Figuren zu Beginn des Films vom wahren Pompeji stammen. Falls man die englischsprechenden Schauspieler nicht versteht, können (nur) deutsche Untertitel zugeschaltet werden.
Die Aussagen in den neun Interviews doppeln sich leider mit denen, die bereits im Making-Of zu hören waren, und schlagen sich meistens in Lobhudeleien um den Regisseur W.S. Anderson nieder. Weniger ist manchmal doch mehr.
Wiederum darf man sich über ein Wendecover ohne FSK-Logo freuen, welches leider immer noch kein Standard in der Filmindustrie ist.

--- Fazit ---

Mal was anderes: POMPEII ist keine Geschichtsstunde, sondern ein kurzer, actiongeladener Unterhaltungsfilm vor historischen Hintergründen. Mit Kit Harington hat man zudem einen Schauspieler gefunden, der die Rolle des harschen Gladiator ganz anders ans Publikum bringt als beispielsweise ein Dwayne Johnson. Harington hat etwas Herzliches inne, das mitfiebern lässt. Man hofft einfach, dass er den fiesen Senator Corvus bezwingen und sein Mädchen kriegt.
Die Blu-ray hat zudem super Bild- und Tonwerte, wobei die Extras einen Tick tiefgründiger sein könnten - alles in allem trotzdem fünf Sterne.
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am 12. Juni 2014
Ich kann die Leute verstehen, die den Film nicht gut finden, weil objektiv ist die Story dünn und die Charaktere klischeehaft bis zum abwinken.
Korrupte, böse Römer, gute, mannhafte Gladiatoren, eine liebenswürdige Patriziertochter...
Aber als ich den Film im Kino gesehen hatte, war es genau das, was ich sehen wollte.
Ich guck mir doch keinen Sandalenstreifen an, auch noch in 3D, um Geschichtsunterricht erteilt zu bekommen!
Die Story ist in etwa das, was man früher in den 70ger/80ger-Jahren geboten bekommen hatte, nur technisch auf den neuesten Stand gebracht.
Emily Browning ist auch mal wieder echt süß, also fehlt sich an der Besetzung der weiblichen Hauptrolle ebenfalls nichts, sehr wichtig bei solchen Flicks.
Ich freue mich über so was, und darum volle Sternzahl!
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am 5. Mai 2016
Der Film an sich: Ganz ok.

Die Geschichte Pompejis: Gut dargestellt

Die Geschichte des Kämpfers: Naja. Erinnert irgendwie stark an Gladiator. Der Sklave/Gladiator, der sich gegen den Senator/Imperator stellt, indem er die Arena aufräumt. Der große Massenkampf, die Sklaven/Gladiatoren, die gegen eine römische Truppe kämpfen und eigentlich verlieren sollten kommt in beiden Filmen fast völlig identisch vor. Auch die frau wird in beiden Filmen vom Sklaven/Gladiator wie auch vom Senator/Imperator begehrt. Aber vor allem die Arenakämpfe sind sehr ähnlich zwischen den Filmen und am ende kämpfen sie beide gegen den Hauptgegner eben den Senator/Imperator und töten diesen sogar am ende, wobei hier mal ein Unterschied vorliegt, denn in Gladiator stirbt der Imperator in der Arena und bei Pompeji irgendwo auf der Straße zwischen dem ausbrechenden Vulkan und dem rettenden Stadttor.

Aber wer Gladiator kennt, wird die Geschichte des Sklaven exakt wiedererkennen.

Trotzdem kein schlechter Film, wobei ich denke, dass die beiden (Sklave und Prinzessin) durchaus hätten überleben dürfen, statt knutschend in der Asche zu verschwinden.
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TOP 1000 REZENSENTam 8. August 2014
Paul W. S. Anderson ist ja vor einigen Jahren mit der Neuauflage der 3 Musketiere schon sehr erfolgreich der Spagat zwischen Historienschinken und unterhaltsamen Abenteuerkino gelungen.
Mit dem Film Pompeii wiederholt er nun das Ganze.

Handlung: Im Jahre 79 nach Christi reist der einflußreiche und diktatorische Senator Corvus (Kiefer Sutherland) nach Pompeii um über die Zukunft der Stadt zu entscheiden. Zu Ehren seiner Ankunft werden in der großen Arena Gladiotorenwettkämpfe veranstaltet.
Der Slave Milo (Kit Harington) ist einer der vielen Kämpfer und hat mit dem Senator, der seine Eltern tötete, noch eine Rechnung offen. Beide Männer fühlen sich außerdem zu Cassia, der Tochter des Stadthalters hingezogen.
Und während Corvus versucht Milo zu beseitigen und dieser um seine Freiheit und die Liebe Cassias kämpft, ereignet sich eine der größten Naturkatastrophen der damaligen Zeit.
Der Ausbruch des Vesuv.

Von einem Film mit anderthalb Stunden Laufzeit kann man keine Vielschichtigkeit erwarten.
Und so sind die Charaktere des Streifens eher formelhaft und oberflächlich.
Zumal leider auch nicht alle Stars des Filmes ihr Potenzial ausschöpfen konnten. (z.B. Carrie-Ann Moss)
Auch die Story an sich wirkt wie ein Puzzle, aus verschiedenen anderen Klassikern, wie Gladiator, Romeo und Julia und diversen Katastrophenfilmchen.

Dennoch stellt das Endergebnis zufrieden.
Serviert wird ein unterhaltsamer Mix aus Historie, Abenteuer, Romantik und Sandalenfilm.
Action gibt es reichlich, vorallem zum Ende hin.
Und die genialen Effekte lassen einem dank 3D die Lavabrocken bis in die eigene Wohnstube fliegen.

Sehr gut hat mir auch Kiefer Sutherland als intriganter und durch und durch böser römischer Senator gefallen.
Jack Bauer in der Tunika.
Das hat was.

Fazit: Inhaltlich oberflächlicher, aber rasant und actionhaltig inszenierter, feuriger Bilderrausch mit einem mitreißenden Soundtrack.
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am 20. Februar 2016
Man hat mit dem Film sehr viel Spaß, gesetzt dem Fall man schaltet das logische Denken einfach aus. Man kann sich getrost zurück lehnen, Kit Haringtons Bauchmuskeln bewundern, die so ziemlich das Sehenswerteste an diesem Machwerk sind.
Kiefer Sutherland ist in seiner Rolle unfreiwillig komisch. Die Kulissen wirken billig. Der Vulkan in manchen Nahaufnahmen als hätte in ein Grundschüler für ein Projekt gebastelt.
Mir will auch nicht in den Kopf, weshalb zwei Männer im Anblick eines ausbrechenden Vulkans und des nahenden Endes noch eine Verfolgungsjagd und einen Zweikampf, um eine Frau ausfechten.
Mein Fazit: Man hat recht viel zu lachen, es hätte auch eine Parodie werden können.
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TOP 1000 REZENSENTam 28. August 2015
Der ziemlich fähige Gladiator Milo, der im Kindesalter als einziger das Massaker in seinem keltischen Dorf durch eine römische Strafexpedition überlebt, gelangt nach Pompeji, wo er Cassia begegnet, der Tochter eines Stadtoberen, die ihrerseits vor einem allzu zudringlichen Senator von Rom zurück in die Heimat flüchtet. Doch ausgerechnet dieser Senator wird von Cassias Vater umworben, in seine pompejanischen Bauunternehmungen zu investieren. Als sich seine Wege mit Milo kreuzen, stellt sich zudem heraus, dass ausgerechnet er vor 17 Jahren das Massaker an Milos Stamm befohlen hat. Nach allerlei zwischenmenschlichen Irrungen und Wirrungen und martialischen Auseinandersetzungen in der Gladiatorenarena bricht der Vesuv aus und verwandelt die Stadt in eine Todesfalle ...

Man hat den Eindruck, der Film würde gern in der Liga von 'Gladiator' spielen, aber das tut er nicht. Wenn man sich das bewusst macht und die Erwartungen entsprechend runterschraubt, entpuppt er sich als ziemlich unterhaltsamer Action-Streifen mit Kostümen. Die Handlung ist dünn bis belanglos, mitunter albern melodramatisch, aber darum gehts auch nicht. Stattdessen bekommt man viel Schauwert in den Kampfzenen und dem Fluchtdrama durch die brennende, explodierende und im anschließenden Tsunami absaufende Stadt. Kit Harington liefert mit schwarzen Heldenlocken, düster-melancholischem Blick und beeindruckenden Bauchmuskeln eine solide Titelrollen-Leistung ab (vor allem in den Kampfszenen, die wirklich gut und packend choreographiert sind), Kiefer Sutherland als skrupelloser und grausamer Senator ist cool und die goldige Cassia eine Fehlbesetzung, die stark an die holde-Maid-Archetypen der Abenteuerfilme aus den 60er Jahren erinnert: Ein Ausbund naiver Herzensgüte, süß, aber leicht dümmlich und mit weit aufgerissenen Rehaugen immerfort bereit, von starken Heldenarmen gerettet zu werden.
Ansonsten wird recht unverfroren beim großen Vorbild 'Gladiator' geklaut, vom großgewachsenen Nubier als bestem Freund in der Arena bis hin zum Schaukampf, der einen glorreichen Sieg der römischen Truppen nachspielen soll, dessen unerwarteter Ausgang mit den bissigen Worten *Das hatte ich aber anders in Erinnerung* beendet wird. Anyway, die Anleihen sind dennoch gut umgesetzt und machen Spaß.
POMPEJI ist unterhaltsames Action-Abenteuer-Kino, das sicher keinen Oskar für Tiefgang oder Charakterdarstellungen gewinnen wird, aber für einen netten Film-Abend allesamt gut ist.
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am 17. Oktober 2015
POMPEII oder Ganz so schlimm ist er auch nicht!

Wer einen wirklich sehr guten Katastrophenfilm im historischen Gewand erwartet, wird am Ende der Endcredits enttäuscht sein!
Der Streifen will nicht mehr sein als er ist, nämlich triviale kurzweilige Popcorn-Unterhaltung und zwar gänzlich ohne Sinn und Verstand!
Es wurde so ziemlich alles verwurstet, was irgendwie Action bringt oder die Emotionen berührt. Dick – und zwar ziemlich dick – wurde aufgetragen: sowie bei den unrealistisch übertriebenen Kämpfen, bei der schmachtenden Liebesgeschichte und letztendlich bei dem computergenerierten Tricks, wenn der Vesuv zum Ende die Stadt in Schutt und Asche ballert.
Macht das einem 12-Jährigen im Körper eines fast 50-Jährigen noch Spaß? Ja, wenn er das dritte Bier geöffnet und das Radar auf Popcorn-Mainstream ohne Nährwert ausgerichtet hat.

Unterm Strich habe ich nichts anderes erwartet – und deswegen wurde ich halbwegs unterhalten.
Brutal-Lästerer sollten wissen, dass selbst Altmeister Sergio Leone mit dem Streifen DIE LETZTEN TAGE VON POMPEJI (1959), das durchaus interessante Thema ebenfalls gnadenlos gegen die Wand gefahren hat.
So befindet sich Andersons Neuverfilmung in bester Gesellschaft – auch eine Auszeichnung!
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am 3. März 2014
Habe den Film gestern im Kino gesehen und muss sagen das er bei mir immer noch nachwirkt.
Vorab habe ich in den Medien nicht nur gute Kritiken gelesen. Da ging es auch darum das es etwa eine Stunde lang dauern würde, bis der Vulkan ausbricht.
Ja das stimmt! Aber ich finde die Handlung, bzw. die Geschichte drumherum wirklich sehr gelungen. Und meiner Meinung nach sollte sich jeder der sich nicht mit einer längeren Handlung vor dem großem Showdown anfreunden kann, lieber eine Dokumentation über das Schicksal von Pompei ansehen.
Zur Handlung sollte man vielleicht nicht allzu viel verraten.
Das worauf der Film hinauszielt sagt schon der Titel des Films, der mit der Katastrophe um den Ausbruch des Vesuv und dem Untergang der Stadt Pompei zu tun hat.
Bevor es aber soweit ist, bekommt man einen Actionreichen Film mit Römern, Gladiatoren - Kämpfen und einem Hauch Romantik serviert.
Die Schauspieler passen meines Erachtens nach, absolut perfekt in ihre Rollen und haben diese sehr glaubwürdig herübergebracht.
Die 3D-Effekte waren in meinen Augen wirklich gut. Gerade wenn der Vesuv so richtig loslegt.
Wie der Film in "normaler" Version wirkt kann ich nicht beurteilen.
Allerdings hält mich das nicht davon ab, den Film hier bei Amazon schon jetzt zu bestellen.
Geschmäcker sind sicherlich verschieden. Aber für mich war der Film ein Highlight, wie ich es in der Form schon länger nicht mehr gesehen habe.
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