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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen genial menschlich
Ich bin einfach nur begeistert.

Bis vor drei Monaten fand ich von Trier-Filme furchtbar. Durch Freunde genötigt dann als Konserve: "Melancholia", "Antichrist" und jetzt "Nymphomaniac".

Ein Regisseur, der IMMER BESSER wird !!! Unglaublich. Muß noch ein bißchen darüber nachdenken, was ich früher so...
Vor 8 Monaten von C. Bernhart veröffentlicht

versus
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lars von Triers Filmopus :Fünf Sterne. Diese Fassung jedoch keinen Stern
VORSICHT LIEBER INTERESSENT: Sie haben hier die um fast 100 Minuten (!) geschnittene Fassung vor sich.
Diese wurde zwar für die Kinoauswertung von Trier autorisiert, ist jedoch weit von der Kraft und Brillanz seines "Directors- Cut" entfernt.
So greifen Sie lieber gleich zu der Filmfassung die Lars von Trier auch ursprünglich plante und die nun endlich...
Vor 4 Monaten von RUMBURAK veröffentlicht


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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen genial menschlich, 15. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Nymphomaniac Vol. I & II [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich bin einfach nur begeistert.

Bis vor drei Monaten fand ich von Trier-Filme furchtbar. Durch Freunde genötigt dann als Konserve: "Melancholia", "Antichrist" und jetzt "Nymphomaniac".

Ein Regisseur, der IMMER BESSER wird !!! Unglaublich. Muß noch ein bißchen darüber nachdenken, was ich früher so Scheiße an ihm fand...

Okay: früher war er weich, sadistisch und weinerlich. Heute ist er besser, hat die Schrauben nachgezogen, das Gleichgewicht justiert. Und plötzlich wird es spannend....

Man könnte so wahnsinnig viel über die Wahrhaftigkeit oder Künstlichkeit der Handlung philosophieren. Über Moral, über sexuelle Moral..

Was immer in den Schubladen der Zuschauer landet, Lars von Trier zerschlägt es, erstaunlich humorvoll zwinkernd.

U.a. konfrontiert er den Zuschauer mit Aufnahmen von ECHTEN Geschlechtsorganen. Zwei schwarze Schwänze im Disput. Das ist null pornographisch. Es ist witzig.

Obwohl mir nicht alles gefallen hat: 5 Sterne müssen hier und jetzt sein.

Waren das jetzt 4 oder 5,5 Stunden ? Es waren eher 4, irgendein Streaming.

Kann die ganzen Meckerer hier auch nicht einordnen. Wartet Ihr auf irgendetwas, oder gibt es bisher nur die 4-Std..Fassung. ?

Bevor ich mich hier weiter überschlage:
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21 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Film ist ein Meisterwerk!!, 16. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Nymphomaniac Vol. I & II [Blu-ray] (Blu-ray)
Aber: Wird trotzdem in dieser gekürzten (!!!) Fassung nicht gekauft.

Dieses Meisterwerk um eine Stunde zu kürzen ist eine Frechheit!!

Ich appelliere an Concorde Filmverleih die ungeschnittene Fassung, bzw. den ursprünglichen Directors Cut, wie auf der Berlinale gezeigt, zu veröffentlichen.
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1.0 von 5 Sternen Vorsicht!, 12. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nymphomaniac Vol. I & II [Blu-ray] (Blu-ray)
Das ist die gekürzte Kinofassung - da fehlen Entscheidende Szenen!
Der Film ansich ist großartig, aber bitte unbedingt die komplette Version!
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16 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen leicht enttäuscht, 9. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Nymphomaniac Vol. I & II [2 DVDs] (DVD)
Nymphomaniac als Gesamtfilm (1+2) hat mich leicht enttäuscht.

zunächst ganz kurz zur Story:

Verletzte und erschöpfte Frau wird von Mann gefunden. Er nimmt sie nach Hause und pflegt sie. Sie erzählt ihm dass sie eine Nymphomanin ist und er ist ein Mann der Literatur, der Kunst und der Wissenschaft. Dabei kennt er alles nur aus Büchern, ein reiner Theoretiker also.
Sie erzählt ihm ihre krasse Lebensgeschichte und er bringt dafür viel Verständnis entgegen. Bis zum Ende...

So, bevor ich anfange den Film zu kritisieren und darzustellen, warum er mir nicht ganz zugesagt hat, möchte ich erwähnen, dass ich Lars von Trier für den vielleicht wichtigsten derzeit aktiven Regisseur der Gegenwart halte, auch wenn er mittlerweile etwas zu sehr "gehyped" wird.
Dancer in the Dark, Dogville, Antichrist, Melancholia und nun Nymphomaniac habe ich mir allesamt im Kino angeschaut und mehr oder weniger genossen. Zudem habe ich mir noch Epidemic, Riget (Kingdom), Breaking the Waves, The Boss of it all und "Idioten" von ihm reingezogen. Bin also nicht ganz unbewandert in Sachen Lars von Trier.

Nun, warum gefällt mir Nymphomaniac nicht mehr so gut? Für mich war das besondere an den von Trier Filmen immer die schauspielerische Leistung der Akteure sowie die beklemmende Atmosphäre, die durch tabubrechende Dialoge und Kameraeinstellungen (Wackelkamera etc.) erzeugt wurde.
Was mich bei Antichrist auch schon gestört hat, tritt nun hier bei Nymphomaniac noch stärker in den Vordergrund: Sex und Gewalt statt schauspielerischer Leistung, Hochglanzpolierte Bilder statt beklemmender Atmosphäre.

Vor allem finde ich einige Rollen ECHT schlecht besetzt. Christian Slater als Joe's Vater. Sehr schlecht. Habe Slater noch nie so schlecht spielen sehen, oder es ist mir vorher nicht aufgefallen. Willem Dafoe bleibt hinter seinen Möglichkeiten, seine Rolle gibt leider auch nicht viel her. Die junge Joe gefällt mir nicht sonderlich, da man sie vor allem im ersten Teil sehr lange sieht, ist das ein echtes Manko. Shia Labeouf und sein älteres Pendant sind irgendwie so lala. Vor allem, warum nimmt man die ganze Zeit LaBeouf als Darsteller in einer im Film spielenden Zeitspanne von über 10 Jahren? Nach einer Zeitspanne von 3 Jahren wechselt dann auf einmal der Darsteller. --> Nicht gut gelöst.
Meinen alten Lars von Trier "Freund" Udo Kier hätte ich dafür gerne mal länger gesehen, er hatte nur eine recht kurze Cameo-Rolle. Wird Zeit dass er mal eine Hauptrolle bekommt.

Irgendwo konnte einen die ganze Thematik garnicht so packen, es war weder schockierend noch erotisch oder was auch immer.

Doch der Film hatte auch eindeutig seine Stärken. Die Musikauswahl war mal wieder herrlich. Bach, Beethoven, Rammstein (hmm naja...). Vor allem die Episode der kleinen Orgelschule hat mir persönlich die Musik von Bach wesentlich näher gebracht als alle anderen Musiklehrer, Kurse etc. davor. Jamie Bell fand ich überraschend gut, die Episode mit ihm gefiel mir mit am besten. Und dann Charlotte Gainsbourg und Stellan Skarsgard! Was die beiden für ein tolles Kammerspiel abgezogen haben, war sehenswert. Jedesmal wenn der Film KEINE Sexdarstellungen oder sonstige Episoden enthielt, sondern sich einfach nur auf das Schlafzimmer von Zeligman (Skarsgard) und Joe (Gainsbourg) fokussierte wurde es richtig GUT.

Ok, ich fange gleich an zu spoilern, deshalb bitte nicht weiterlesen, wer den Film noch nicht gesehen hat.
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Zeligman präsentierte sich als überaus belesenen, aber absolut theoretischen Menschen. Bei jedem Thema kannte er sich aus, egal ob Fliegenfischen, Knotenkunde, Musiktheorie etc. Aber Joe, die weit weniger intellektuell, aber viel mehr Lebenserfahrung hatte, konnte ihm argumentativ das Wasser reichen und ihn teilweise sogar übertreffen. Die beiden erinnerten mich irgendwie an Narziss und Goldmund aus den gleichnamigen Werk von Hermann Hesse.
Dabei kamen Themen zur Aussprache, die in modernen westlichen Gesellschaften viel stärker tabuisiert sind als diese "Sexgeschichte".
Nämlich Antisemitismus bzw. Antizionismus, Rassismus und Zensur, Pädophilie, Christentum.
Joe und Zeligman lieferten einen Diskurs stellvertretend für UNS ab. Wo Politiker und sonstige Menschen des Rampenlichts Berührungsängste haben und sich nicht trauen, heikle Themen anzugehen, so taten diese beiden es für uns.

Das Ende des Filmes hingegen überraschte mich nicht sonderlich, ähnlich kannte man es schon aus "Dogville". Joe MUSSTE Zeligman erschießen. Zeligman war der erste Mensch dem sie absolut vertrauen konnte und wollte und den sie als ersten Freund ansah. Dass er sich dann letztlich als genauso "primitiv" und egoistisch entpuppte wie alle anderen, muss sie so dermaßen geschockt und ihr letztes bisschen Vertrauen vollends vernichtet haben, so dass sie ihn auch vernichten musste.
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9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tabubrüche, 27. April 2014
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nymphomaniac Vol. I & II [2 DVDs] (DVD)
Der in die Jahre gekommene Seligman findet am Abend die zusammengeschlagene Frau Joe auf der Straße und nimmt sie mit nach Hause. Nach einer Zeit der Rekonvaleszenz erzählt Joe Seligman ihre Lebensgeschichte.

Bereits früh bemerkt Joe ihren Hunger nach Sexuellem. Sie ist sehr experimentierfreudig und hat viele Erlebnisse. An ihrer Arbeitsstätte verliebt sie sich in ihren Chef Jerome, den sie bereits von früher kennt. Jerome möchte keine feste Beziehung, sondern nur Sex. Joe geht zunächst darauf ein. Irgendwann trennen sich Joe und Jerome, finden aber Jahre später wieder zusammen. Sie haben ein gemeinsames Kind. Aber Ruhe kehrt damit nicht in Joe's Leben ein. Sie ist noch nicht angekommen und strebt nach neuen exzessiven Abenteuern.

Die über vierstündige Geschichte wird kompakt und spannend erzählt. Dialoge und schlüssige Handlungen feilen an den Profilen der Protagonisten und bringen interessanten Charakteren hervor. Überraschende Ereignisse sorgen für Aufmerksamkeit. Asketisch ausgestattete Szenenbilder belassen den Fokus bei den Handelnden. Regie und Schauspielern ist ein bemerkenswerter Film gelungen.
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19 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweilig, dumm, abstoßend, bösartig, Trier (Vorsicht Spoiler), 29. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Nymphomaniac Vol. I & II [2 DVDs] (DVD)
Ich gebe zu, dass ich nicht Triers gesammelte Werke kenne. Ich habe es ein paar Mal versucht, bin aber nie zum Ende gekommen, weil ich nur gelangweilt, verwirrt und angeekelt war und immer noch nicht verstehen konnte, was seine Filme mir sagen wollen. "Nymphomaniac" war keine Ausnahme. Die Geschichte von Joe's sexuellen Exzessen könnte in 4 Minuten erzählt werden, aber Triers "Geschicklichkeit" liegt darin, sie auf eine Länge von 4 Stunden zu strecken. Mich schaudert, wenn ich daran denke, dass Joe von Charlotte Gainsbourg gespielt wird, die wunderbare Schauspielerin, die unter der Ägide von Franco Zeffirelli den Zuschauer mit nur einem leichten Beben ihrer Lippen berühren konnte, während sie hier nur plumpe Sexszenen "spielt", die nicht einmal im Geringsten erotisch sind.

Triers Werke scheinen immer auf ein und dasselbe hinauszulaufen: das absolute Leugnen bzw. die Flucht vor jeder Art von menschlichem Gefühl, bzw. der ewige Kampf des kläglichen menschlichen Verstands gegen die explosive Urkraft des Libido. (Vielleicht noch mit Ausnahme von "Dancer in the Dark", wo Emotionalität gleichgesetzt wird mit Rührseligkeit, Intelligenzmangel, fehlende Selbstbeherrschung und Realitätsverlust am Rande der Schizophrenie. Und ich will jetzt nicht Selma gegenüber unsensibel sein - das ist, wie Trier einen fühlenden Menschen darstellt!)

Meiner Meinung nach kann man in Triers ganzem sogenannten Filmemachen nur die grundlegende Idee von "Des Kaisers neue Kleider" finden: bloß nicht zugeben, was für ein hohler, überflüssiger Müll das ist, man könnte dich für dumm halten! Und im Fall von Filmen wie "Nymphomaniac" außerdem noch für verklemmt und politisch unkorrekt. Der Autor und Regisseur versucht NICHT, Geld und Erfolg aus dem Voyeurismus der Zuschauer zu schlagen, nein, nie im Leben! Es geht hier um "ernste Themen" und um "Tabubruch". Es geht um jedermanns Lieblingsthema, also MUSS dieser Film natürlich erleuchtend, innovativ und wohldurchdacht sein. - Ist es nur ein Zufall, dass "Des Kaisers neue Kleider" ein Märchen von Hans Christian Andersen ist, der ebenfalls Däne war?

Entschuldigung, aber ich verstehe diese Filme nicht. Und ich will keine Zeit mehr damit verschwenden, es zu versuchen. Dieser ganze Film ist genauso sinn- und geschmacklos wie alle Werke von Trier, mit denen ich bis jetzt zu tun hatte, und meiner Meinung nach können sowohl begeisterte Kritiker als auch Fans ganz einfach nicht akzeptieren, dass sie schlichtweg nichts aussagen. Triers Filme kommen nie zu einem Schluss, es gibt keine wirkliche Entwicklung und Dynamik, und er kann auch keine Charaktere beschreiben, die man mögen, respektieren oder zumindest verstehen könnte; die Handlungen haben weder wirklichen Inhalt noch Bedeutung, die Personen kleben in ihrer Hoffnungslosigkeit fest und sind trotzdem langweilig, die Handlungsstränge sind schäbig und abstrus. Trier setzt zwar Bilder und Musik ein, die oft sehr schön sind, und gute Schauspieler und / oder Sänger (auch wenn ich nicht verstehe, warum diese überhaupt dazu bereit sind, mit einem so offensichtlich gestörten Mann zusammenzuarbeiten); aber all das führt nie zu einer Geschichte, aus der das geringste an Weisheit und / oder Mitgefühl sprechen würde, oder die zumindest unterhaltsam wäre.
Anstatt Qualität zu produzieren, genießt es Trier, das Umfeld der Kinogänger mit scheinbar tiefsinnigen und intellektuellen Filmen zu vermüllen, deren Inhalt genauso falsch sind wie das "von", das er seinem Nachnamen hinzugefügt hat, um ihn eindrucksvoller klingen zu lassen. Wir sprechen von einem Mann, der während eines Festivals in Cannes behauptet hat, ein Nazi zu sein; nicht, dass er wirklich einer wäre - er wollte nur um Aufmerksamkeit buhlen durch das Brechen eines neuen Tabus. (Oder vielleicht nur testen, wie viele Menschen naiv genug sein würden, um es ihm "abzukaufen", genauso, wie er es offenbar mit seinen Filmen macht.)

Wenn man sich Triers Filme ansieht - oder es zumindest versucht - wird man nur in eine endlose Depression hineingesogen: auf der Welt zu sein ist S******, die ganze Welt ist S******, Tod und Verderben können jeden Moment über einen hereinbrechen, nichts kann den alles durchdringenden grauen, leeren, deprimierenden, aussichtslosen Geschmack des Lebens lindern. Also lasst uns in der Zwischenzeit jede Menge dummer, sinnloser F**** haben, in der Hoffnung, das Desaster zu beschleunigen. Die Frau ist der Teufel selbst, die Hölle residiert innerhalb ihrer Vagina (nichts Neues an der Front seit "Antichrist"). Joe bezeichnet sich selbst als "böse": der Liebesakt, der zwei Menschen in Freude und Vertrauen zusammenbringen sollte, wird hier zu Schmerz, Demütigung und Hässlichkeit entwertet für jeden, der damit zu tun hat.
Ich verstehe nicht, warum es keine Einschränkungen in der Filmwelt gibt gegen die Produktion von Filmen, die soviel Unmenschlichkeit darstellen, Besessenheit mit allem, das grausam und boshaft ist und Ekel gegen die gesamte Menschheit, insbesondere Frauen. O.k., Trier will auf dem schnellsten Weg zur die Hölle fahren. Vielen Dank für die Information. Aber man muss ihm nicht dorthin folgen.

Ich bin vielleicht zu dumm, um Triers Lebenseinstellung und seine Werke zu verstehen, aber ich bin lieber dumm, als dass ich behaupte, dass ich auch nur das geringste davon habe oder lerne, indem ich mir dieses pseudo-intellektuelle, trostlose und vor allem völlig ÜBERFLÜSSIGE Zeug ansehe. Trier mag es genießen, sich selbst als den "besten Regisseur der Welt" zu bezeichnen, aber meiner Ansicht nach produziert er nichts als Müll. Er mag geschickt erzählt und intelligent aufgezogen sein, aber es ist trotzdem nur Müll. Trier kann wahrscheinlich keinen Therapeuten finden, der mit ihm arbeiten würde - kein Wunder -, also teilt er seine Störungen, sein Unglücklichsein und seinen Hass mit so vielen unglückseligen Zuschauern, wie er finden kann, indem er ihnen vormacht, dass seine Filme irgendeine Art von Weisheit oder Erkenntnis bieten.
Die Wahrheit ist, dass der Zuschauer, von Impulsen überwältigt während er in grausiger Faszination zuschaut und in dem Glauben, dass er Zeit und Gedanken mit diesen Filmen verschwenden muss, um nicht für dämlich gehalten zu werden, blind dafür gemacht wird, dass das jeweilige Werk nicht die kleinste Aussage beinhaltet, weder intellektuell noch gefühlsmäßig, oder auch nur den geringsten Sinn ergibt. Man wird nur verwirrt, angewidert, deprimiert und langsam aller positiven Energie beraubt.

Wenn man glücklich sein und sich selbst und sein Leben genießen und ein mitfühlendes menschliches Wesen bleiben will, sollte man von diesen Filmen fern bleiben: sie haben keine andere Wirkung, als den Zuschauer auf eine abscheuliche Art innerlich zu verderben. Man muss nur genug Zeit mit ihnen verbringen und man verliert jeglichen Glauben, außer den an die Boshaftigkeit und die Trostlosigkeit.

Wer an einem gutgemachten Film interessiert ist, der das Thema Sexsucht verständlich macht, sollte es mit Steve McQueen's "Shame" versuchen.
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8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Uncut geht hier nicht!, 29. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Nymphomaniac Vol. I & II [Blu-ray] (Blu-ray)
Schließe mich den Vorrednern.Gekürzt wird nicht gekauft! Das Fsk kann hier gerne angehoben werden, denn das junge Publikum wird dieses Meisterwerk sowieso nicht verstehen.
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Porno!, 28. März 2014
Von 
Torben Schmidt "Lost" (Wetter (Hessen)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nymphomaniac Vol. I & II [2 DVDs] (DVD)
Ich war gestern im Kino und hatte ein wenig Bedenken, dass ich mehr Porno als Film sehe. Aber die Sorgen waren unbegründet. Ein Film über eine Frau, die sich selbst für einen schlechten Menschen hält, erzählt die Geschichte einem älteren Herrn, der mit Verständnis, Vergleichen oder Zitaten die Erzählungen kommentiert und keineswegs verurteilt. Ich denke Teil 2 wird dieses Niveau halten. Nichts für den klassischen DVD Abend ;)
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Warten, 3. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Nymphomaniac Vol. I & II [2 DVDs] (DVD)
Habe den ersten Teil im Kino gesehen und den 2ten verpasst, weil nur kurz in den Kinos. Warte ebenfalls auf die Uncut Version.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr beeindruckend, 12. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Nymphomaniac Vol. I & II [2 DVDs] (DVD)
Lars von Trier ist zwar schwere Kost. Aber von seinen Filmen bleiben wirklich Eindrücke zurück, die einen zum Nachdenken anregen und lange beschäftigen. Kein Einheitsbrei. Keine Geschichte, die man während des Kinobesuches gleich wieder vergisst.

Muss man gesehen haben.
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Nymphomaniac Vol. I & II [Blu-ray]
Nymphomaniac Vol. I & II [Blu-ray] von Lars von Trier (Blu-ray - 2014)
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