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am 8. April 2014
Denn, einem Song die Zeit und den Raum zu lassen, bis er sich voll entfaltet hat, diesen Mut bringen nur wenige Musiker und Bands auf. The War on Drugs sind eine solche Ausnahme, denn gleich beim Eröffnungsstück ihres neuen Albums werfen sie alle Formatzwänge über Bord: Under Pressure entwickelt sich zu einem fast neunminütigen hypnotischen Lied, in dem man leicht den Tag abschalten kann. Dieses Prinzip gilt für weite Strecken des Albums, das musikalisch irgendwo zwischen Springsteen, Neil Young, Brian Eno und Postrock anzusiedeln ist. Unglaublich entspannt, in sich ruhend kommt die Musik daher und jeder Ton sitzt am richtigen Platz. „Lost In A Dream“, der Titel trifft es auf den Punkt, dieses Album ist wie ein langer, ruhig dahinfliessender Fluss.
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Vor einigen Wochen kaufte ich nach längerer Zeit einmal wieder eine Musikzeitschrift, die zurzeit (im zweiten Anlauf) das zwanzigjährige Jubiläum ihrer deutschen Ausgabe feiert. Bei den Plattenrezensionen angekommen, blieb ich speziell an zwei Scheiben hängen. Eine davon war das Album LOST IN THE DREAM von einer Band namens The War On Drugs.

Flugs lud ich mir das Teil herunter und brannte es auf eine CD-R. Am selben Abend, in der Halbzeitpause des Champions-League-Spiels Bayern München - Manchester United, legte ich die CD aus Neugier in den Player, um mal kurz 'reinzuhören. Und dann geschah etwas, was noch nie zuvor geschehen war: Die Platte faszinierte mich nämlich sozusagen vom ersten Augenblick an dermaßen, dass ich mir die zweite Halbzeit bei abgeschaltetem Fernsehton ansah.

Es war irgendwie surrealistisch: Zwei großartige Fußballmannschaften im heldenhaften Kampf um den Einzug ins Halbfinale und dazu die Musik einer Band, von der ich noch nie zuvor gehört hatte. Ich konnte nicht anders, als immer weiter zuzuhören. Sozusagen eine unheimlich tolle Begegnung der dritten Art.

The War On Drugs bestehen eigentlich nur aus einem wirklich festen und kreativen Mitglied. Sein Name ist Adam Granduciel, er stammt aus Philadelphia, und ich schätzte ihn auf etwa dreißig Jahre. Auf dem schlimmen Coverfoto des neuen Albums wirkt er wie ein Heroinjunkie in einem heruntergekommenen Hotelzimmer. Andere aktuelle Bilder belegen aber, dass er eigentlich ziemlich clean und wie eine Mischung aus Rory Gallagher und Roger Hodgson (Supertramp) ca. 1977 aussieht. Was natürlich auch schon ungewöhnlich genug ist im Jahre 2014.

Granduciels Gesangsstimme erinnert, obwohl heller und weniger raspelnd, an Bob Dylan, manchmal auch an Tom Petty ("Suffering"). Die Musik auf LOST IN THE DREAM orientiert sich, sagen wir mal, roughly an den siebziger und frühen achtziger Jahren. Gleich das erste Stück "Under The Pressure" ist mit fast neun Minuten das längste und zelebriert ein nicht enden wollendes Ende, wie man es (heftiger) zuletzt in "Walk Like A Giant" von Neil Young & Crazy Horse auf deren fantastischem Album PSYCHEDELIC PILL gehört hat.

Zumeist machen The War On Drugs einen auf wahnsinnig laid back. Sanfte Gitarren, dazu Piano- und Orgeltupfer, in "Suffering" auch mal ganz kurz ein dunkles Saxophon wie auf Pink Floyds DARK SIDE OF THE MOON oder Richard Wrights WET DREAM.

Das unglaublich wunderbare "An Ocean Between The Waves" klingt laut des Rezensenten des oben erwähnten Musikmagazins 'als ob man die Dire Straits nach Atlantis gebeamt' hätte. Den Sinn dieses Halbsatzes habe ich zwar auch nach fünfmaligem Lesen nicht verstanden, aber der musikalische Bezugspunkt ist schon nicht völlig daneben. Dire Straits, Chris Rea, das erste Album von Sniff'n The Tears, natürlich Tom Petty, dazu allerdings oftmals eine rhythmische Einfachheit, die ihren Ursprung vielleicht in der elektronischen Musik Europas und speziell Deutschlands haben könnte.

Woher stammt dieser sich durch das gesamte Stück "Disappearing" ziehende, seltsam gedoppelte drum pattern? Ich kenne das aus einem lange zurückliegenden Titel, aber mir fällt auf Teufel komm' raus nicht ein, aus welchem.

Die immer wieder beschworene Verbindung zu Bruce Springsteen erschließt sich mir höchstens in "Burning", das ein wenig an "Dancing in the Dark" erinnert (aber auch an "Walk of Life" von den Dire Straits). Schließlich und endlich orientieren sich aber alle Genannten irgendwie an Bob Dylan.

'LOST IN THE DREAM umarmt die Betäubung, das passive Dulden, die helle, leuchtende Schönheit des Schmerzes', behauptet Andreas Borcholte in seiner Rezension für 'Der Spiegel'.

Phllipp Holstein von der 'Rheinischen Post' schreibt: 'Manchmal würde man die Leute gern zu ihrem Glück zwingen. Die Veröffentlichung der neuen Platte von The War On Drugs ist wieder ein Anlass, das zu denken: Dürfte man doch Menschen in einen gemütlichen und warmen Raum ohne Telefon bitten, die Türen abschließen und sie mehrere Male das Album "Lost In The Dream" anhören lassen. Am Ende wären sie glücklicher, das steht fest, sie würden lächeln und sich bedanken und dann mit Nachdruck darum bitten, dass sie die tolle CD mit nach Hause nehmen dürfen.'

Adam Granduciel selbst sagt: 'Hätte ich dieses Album Mitte der 70er veröffentlicht, wäre die Schlagzeile gewesen: Alter Mann macht Album. Heute kann ich auch mit 34 als Rocksänger ernst genommen werden. Ich bin wirklich dankbar, dass ich mich mit meiner eigenen Geschwindigkeit entwickeln konnte.'

Ihr drittes Album brachte The War On Drugs so etwas wie den weltweiten Durchbruch. Platz 18 in England, 19 in Dänemark, 21 in den Niederlanden, 26 in den USA und Schweden, 28 in Australien und so weiter. Nur hier in Deutschland ging wieder mal gar nichts. No comment.

Das oben erwähnte Fußballspiel endete mit 3:1 für Bayern München, das Album LOST IN THE DREAM hingegen mit 10:0 für The War On Drugs.
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am 8. August 2014
... ohne jegliche Beschränkung flutet die Musik von "The War on Drugs" aus den Lautsprechern. So etwas kannte man mal vor zig Jahren, aber das ist verdammt lange her. Heute, wo eine Drei-Minuten-Song ohne x-fache Wiederholung der Hookline schon selten erscheint, sind Songs wie diejenigen, die auf -Lost in the Dream- versammelt sind wie seltene Unikate einer ausgestorbenen Kultur von ungezwungener musikalischer Bandbreite. Was man auf dem dritten Album der Band aus Philadelphia hört, lässt einen zunächst grübeln. Ist das nicht ein bisschen Dylan? Oder vielleicht die Wallflowers mit einem Touch David Gray? Oder doch eher die frühen Dire Straits? Ja, die Vergleiche sind durchaus angebracht. Ins Schwarze treffen sie jedoch nicht. -Lost in the Dream- hat vermutlich jede Menge Vorbilder und geht doch seinen eigenen Weg. Der wird vor allem durch eine geradlinigen Beat und sphärengleich klingende Gitarren vorgezeichnet. Der Rest ist großer Rhythmus und das verspielte, minutenlange Ausklingen guter Musik. Ganz sicher gewöhnungsbedürftig, aber auch ganz sicher genial...

Der Beginn von -Under the Pressure- ist kein technischer Defekt, sondern der ausgeklügelte Einstieg in einen Rhythmushammer von Stück. Danach folgt mit -Red Eyes- der Ohrwurm des Albums. Durch diesen Song wurde ich auf radioeins auf die Band aufmerksam. Das geht aus dem Kopf nicht wieder raus. -Suffering- kommt verspielt und lasziv daher. Anschließend zieht -An Ocean in between the Waves- die Schrauben wieder fester an. Fast schon mantraartig melodiös nimmt einen -Disappearing- mit. Einen Hauch Folk verbreitet -Eyes to the Wind-. Das klingt tatsächlich nach Dylan. -The Haunting Idle- könnte so eine Art Neuerschaffung eines Shadows-Gitarrenstücks sein. Rhythmisch klar und sauber sucht sich -Burning- seinen Weg in den Gehörgang. Das titelgebende -Lost in the Dream- kommt locker und leicht, wie eine Neil-Young Ballade angeflogen. Der Rausschmeisser -In Reserve- beendet das Album so experimentell, wie es begann. Es bleibt der Eindruck, einen ganz besonderen Silberling gehört zu haben.

Von 3:08 bis 8:51 Minuten dauern die Tracks auf -Lost in the Dream-. Oft legen sich -The War on Drugs- keinerlei Fesseln an und die Gitarren klingen bis zum Exzess aus. Das mag nicht jedem gefallen, aber wer auf diese "Freiheit " steht, der wird schlichtweg begeistert sein. Nicht umsonst sind -The War on Drugs- momentan zu einem echten Geheimtipp in Sachen Independent-Musik aufgestiegen. So ähnlich fing es mal bei -The National- an. Ob -The War on Drugs- einen ebenso erfolgreichen Weg beschreiben werden, steht in den Sternen, aber möglich wäre es...
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am 7. Mai 2014
The War on Drugs sind eine der besten eher unbekannten Bands. Eine Mischung aus Dylan unn Springsteen, enstpannter Folk mit elektronischen Einflüssen. Ideal für eine Autofahrt oder einen Spaziergang oder abends zum Runterkommen. Songs wie "Eyes to the wind" oder "Red eyes" beginnen nach mehrmaligen Durchhören zu zaubern, man wird plötzlich süchtig danach. Das Album wirkt wie aus einem Guss, es fließt wunderbar dahin, keine Schwächen.

Mein Gott, ist das gut!

Auch die anderen Alben der Band sind sehr zu empfehlen. Fehlt nur noch eines: Der Durchbruch.
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am 29. April 2014
Es stimmt: Das Album klingt nach Bob Dylan, Tom Petty, Bruce Springsteen und Dire Straits. Aber es ist nicht gekünstelt nachgemacht. Die Musik fließt einfach völlig entspannt und natürlich aus den Lautsprechern, nimmt einen mit in eine eigene Musikwelt, die der Hörer - ohne es recht zu merken - betritt und dann nicht wieder verlassen möchte. Dazu trägt auch bei, dass alle Songs von großer Qualität sind und kein Albumfüller den Hörer aus dem Tagtraum reisst. Lost in the Dream ist derzeit mein Lieblings-Album und wird wohl auf Dauer zu meinen Favoriten gehören.
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THE WAR ON DRUGS aus Pennsylvania/USA gibt es seit 2005. Sie spielen einen sehr angenehmen Indierock der auch teilweise Psychedelic-Rock Elemente aufweist. Sie haben nun mit "Lost In The Dream", neben 2 EPs, ihr drittes Full-Lenghts-Album herausgebracht. 10 Stücke auf satten 60:34 Minuten sind auf ihrem neuen Output. Los geht es mit den beiden Ohrwürmern "Under The Pressure" und "Red Eyes". Schöner, instrumental hervorragender Indierock. "Suffering", bremst das alles leider etwas ab und ist eher als langatmig einzustufen. "An Ocean In Between The Waves", ist ebenfalls etwas lang geraten, dennoch hörenswert. "Disappearing", ist für mich jedoch ein kleiner Ausfall. Langweilig und Inspirationslos. Von den letzten fünf Songs gefallen mir noch das Titelstück, sowie "In Reverse" recht gut. Fazit: The War On Drugs haben mit "Lost In The Dream", zwar ein recht gutes, ordentliches Output auf den Markt gebracht, jedoch ist es nicht ihr bestes Album. Objektiv gesehen, kann ich nur drei Sterne vergeben (Genrebezogen). Wer an dieser Band Geschmack gefunden hat, dem empfehle ich ihre anderen Outputs, die fast allesamt stärker sind, durchzutesten.
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am 17. September 2014
Habe den Titel "the War on Drugs" in einem Burger-Restaurant in Paris gehört und die Bedienung gefragt, wer das sei.
Sie meinte grinsend "coole Musik", oder? Und wie! Daheim angekommen, Album geordert und seither liegt dieses ganz oben bei meiner täglichen Musikauswahl.

So mag ich es, für mich noch unbekannte Künstler zu entdecken!
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am 18. April 2014
Angeregt von einem Artikel in einer Tageszeitung habe ich mir diese CD gekauft.War sehr neugierig, was mich erwarten würde.
Aufgelegt und von vorne bis hinten durchgehört. Vom ersten Ton an war ich angetan und fasziniert., Ja, ein bisschen Bob Dylan,aber alles klingt frisch,clever arrangiert und schillernd.
Nun freue ich mich zu hören, dass immer wieder neu gute Rockmusik erscheint. Bin alt genug, um Led Zeppelin 1971 live gesehen zu haben.
War on Drugs nimmt einen mit auf einen entspannten musikalischen Spaziergang. Extrem klasse, powervoll, etwas psychodelisch,etwas folky.
Eine wirklich gelungene und prunkvolle Überraschung.
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am 17. März 2014
Ich mache es mal kurz und verzichte darauf, jeden Musiker zu benennen, bei dem sich The War On Drugs bedient haben sollen. Das sind zwar mitunter die hervorragendsten Granden ihrer Zunft, aber dennoch soll die Aufmerksamkeit auf Adam Granduciel und seinen Mitstreitern liegen.

"Lost In The Dream" ist ein tolles Album geworden. Musikalisch und textlich kohärent, mit großer Spielfreude aufgenommen und ein Beweis dafür, warum Longplayer nicht sterben dürfen. Von Minute 1 bis 60 hört man dieser Platte konzentriert zu, wie man einen Roman verschlingt, ohne ihn zwischendurch wegzulegen. Und das ohne Anstrengung, sondern mit großer Leichtigkeit und Freude.

Ich bin begeistert!
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am 9. Juni 2016
Eines der zentralen Alben des Jahres 2014.
Gekonnte Mischung aus Bob Dylan, Bruce Springsteen und Spacemen 3.

Americana Musik trifft Indie und Psychedelic.
Anspieltipps: Under the Pressure und Red Eyes.

Viele Songs dauern über 6 Minuten, erwarten sie kein einseitiges Gedudel. Die Mischung machts.

Fazit: Vielseitig The War on Drugs mit einem Meilenstein aus dem Jahr 2014
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