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TOP 500 REZENSENTam 17. April 2009
Das war das Album mit dem DM durch die Decke gingen, das Sie von der Kultband zu Superstars machte. Nicht unerheblichen Anteil daran hat aber auch die Wahl von Flood als Produzent, der es geschickt verstand den Sound der Band zu verändern ohne ihm die lang aufgebauten typischen Merkmale zu nehmen, soll heißen: Depeche Mode klingen hier wie Depeche Mode und gleichzeitig anders.

Flood dürfte offensichtlich einerseits eine große Vorliebe für die mittleren Kraftwerk gehabt haben (womit er bei Gore & Co eh offene Türen eingerannt ist) und andererseits war er durchaus von der Power die Rockmusik transportieren kann fasziniert. Viele der Tracks sind mit typischen Kraftwerk Rhythmen und Sounds ausgestattet die an den richtigen Stellen um schwebende Synthie Layers angereichert werden. Andere wiederum haben - neben der Bluesrockgitarre bei ,Personal Jesus' - ein Rock Feeling, das oft über das Schlagzeug rüberkommt (,Halo'). Songwriterisch ein makelloses typisches Gore Album mit dem bekannten Mix aus Seelenstrip Balladen (,Waiting' For The Night', ,Blue Dress', ,Sweetest Perfection', ,Clean'), schwermütigen, aber zwingend tanzbaren Electro-Pop Hits (,World In My Eyes', ,Policy Of Truth', ,Enjoy The Silence'), und den vorher erwähnten Electro Pop-Rock songs. Mit ,Enjoy The Silence' knackten Sie die US Top Ten und es wurde ihr weltweit größter Hit, nicht ganz so erfolgreich aber dafür verantwortlich, dass sie in den USA zum ersten Mal eine Massenhysterie auslösten, war das als vorab-single veröffentlichte ,Personal Jesus', das der später oft gecoverte Kultsong von DM werden sollte. Wenn man zu dieser Platte überhaupt Kritik anbringen kann, dann sind das einzig die hier diesmal vielleicht ein wenig zu offensichtlich von Kraftwerk übernommen Sounds - da die aber andererseits so gut mit den typischen DM Sounds verbunden sind, dass deren Verwendung wahrscheinlich die einzig logische Alternative darstellte.

Dieses Album bewies nicht nur, dass der sterbende Synthie Pop nach wie vor noch Relevanz besitzen konnte, wenn man ihn rockige Elemente anreicherte, sondern trug natürlich auch der aufkeimenden Revolution in der Rock Musik Rechnung. Eines war danach aber klar: dieses Album zu toppen war nahezu unmöglich und es sollte sehr sehr schwer werden dieses Niveau zu halten.
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TOP 1000 REZENSENTam 31. März 2006
Die 5.1-Violator --> Wahnsinn!!!
Ich habe mir die SACD/DVD-Kombi gekauft und bin sprachlos.
Es verhält sich mit "Violator" wie mit "Playing The Angel":
Auf der SACD befindet sich fein aufgelöster 5.1-Sound allerfeinster Güte. Die DD-/DTS-Tracks aber setzen dem noch das Sahnehäubchen auf: Schönster Surroundsound aus allen Ecken - ohne zu verspielt zu wirken - gepaart mit einer unglaublichen Dynamik. Im direkten Vergleich scheint zwischen dem DTS- und dem DD-Track kein Unterschied feststellbar.
"World In My Eyes" lädt ein zu einer Reise in die herrliche Soundwelten, die sich in diesem und allen weiteren Titeln offenbaren. "Personal Jesus" rockt durch die sehr präsente Gitarre nun wirklich gewaltig und "Enjoy The Silence" rührt mich nun noch mehr zu Tränen (persönliche Erinnerung...!).
Aber auch die ruhigeren Titel wie "Waiting For The Night" oder "Clean" entfalten eine kaum für möglich gehaltene Intensität.
Insgesamt hat man als Hörer den Eindruck, nun Töne wahrzunehmen, die auf der CD nie zu hören waren. Manch einer könnte sich vermutlich sogar zu der Aussage hinreißen lassen, nun ein völlig neues Album zu hören.
Ergänzt wird das Album um mehrere Bonustitel und ein Making-Of-Video.
Die Bonustitel sind vermutlich nur für wirklich eingefleischte DM-Fans von Interese. Die auf der DVD enthaltene Doku "If You Wanna Use Guitars, Use Guitars" scheint ein neu produziertes "Violator"-Making-Of zu sein.
Alle damals Beteiligten inkl. Alan Wilder kommen zu Wort. Man erfährt einige interessante Dinge über die Produktion des Albums und den damaligen Hype um die Band. Pluspunkt: Die Doku hat eine Spieldauer von mehr als einer halben Stunde. Diese wird leider ein wenig dadurch relativiert, dass zahlreiche Videoausschnitte nur altbekannte Eindrücke wiedergeben, ohne neu zu informieren. Auch wird leider nur auf einen Teil der Songs eingegangen.

Fazit: Wer Depeche Mode auch nur ansatzweise etwas abgewinnen kann, kommt um diese SACD/DVD-Kombi nicht herum. Das bekannte Album kommt in einer atemberaubenden Soundqualität daher, ergänzt wird es um eine teilweise interessante Doku und mehrere nette Bonustitel.
Verpackt ist diese "Collectors Edition" übrigens in einem sehr schönen Digipack.
Sehr wahrscheinlich ist dies die erste Rezension hier, die auch tatsächlich nach dem Hören & Sehen der SACD/DVD-Kombi entstanden ist. Ich hoffe mit dieser Rezension den Lesern Unterstützung zu geben und mehr zu bieten als Vermutungen, Hoffnungen und Wünschen manch übereifriger "Kritiker"... diese "Rezensionen" gehen mir bei Amazon übrigens generell mächtig gegen den Strich!
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am 23. Januar 2007
Das Album enthält nur gute Songs, klar. Das sind Depeche Mode, eine der besten Bands, auf dem Zenith ihrer Schaffensphase.

Die Collector's Box ist eine schöne Sache, man bekommt ein Digipak mit erweitertem Booklet, einer Audio-DVD, sodass man auch über das normale Heimkino die Violator in bestem Surround-Mix hören kann, eine SACD, einen Plastikschuber, damit die Papphülle nicht kaputt geht. Zudem enthält die DVD eine brandneue Dokumentation (ca. 30 Minuten), die sich durchaus lohnt, und es gibt noch sechs Rare-Tracks aus der damaligen Zeit. Fehlen nur noch die Remixes, was den Umfang aber wohl tatsächlich gesprengt hätte.

Aber das Wichtigste an dieser Edition ist mit Sicherheit die neue Abmischung in 5.1. In der Hülle findet man eine Hybrid SACD, die sowohl eine Stereo-Spur als auch eine Surround-Spur enthält. Optimal also, um festzustellen, ob der Surround-Sound sich wirklich lohnt, oder ob es eine einfache neue Remastered-Version es auch getan hätte

Ich muss sagen: dies ist die erste CD, die ich besitze, bei der sich wirklich DEUTLICH ein klanglicher Bonus durch 5.1 Abmischung erkennen lässt.

Also es ist nicht etwa so, dass man den Surround-Sound wahr nimmt, wenn man genau darauf achtet. Nein, der Unterschied zwischen Stereo und Surround ist gewaltig! Der Sound ist räumlich, er ist fetter, er ist klarer.

Ich habe schon Stunden damit zugebracht, mich in die Mitte des Raums zu legen und Personal Jesus in 5.1 zu hören, obwohl ich den Song vorher schon in- und auswendig kannte.

Fazit: Um sich eine Anlage für SACDs zu besorgen, muss man tief in die Geldbörse greifen: 200 Euro für den SACD-Player, eine Anlage für mindestens 500 Euro sollte man vorher schon sein Eigen genannt haben, neue Kabel für mindestens 50 Euro (weil SACD nur analoge Ausgänge unterstützt) und dann noch 20 Euro für JEDE SACD, die man dann hören will. Das ist eine Menge Geld. Und Violator ist die erste SACD, bei der ich das Gefühl hatte, dass der Aufwand sich gelohnt hat.
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am 10. Januar 2000
Diese CD ist eine meiner Lieblings-CD's von Depeche Mode. Damals war die Welt noch elektronisch-in-Ordnung. In der chronologischen Reihenfolge gesehen, eine hochentwickelte und technisch sehr ausgereifte CD. Die blechernen Klänge aus den "Some great reward"-Zeiten sind abgerundet, die Bombastik (Größenwahn?!) aus der "Music for the masses" ausgemerzt, und so offenbart sich eine wunderschöne, ausgeglichene CD - ohne dabei langweilig zu werden. "Personal Jesus", "Enjoy the silence" und "Policy of truth" waren die Hits dieser CD, die der Band sicherlich auch viele neue Fans gebracht haben. Wie bei jeder Depeche Mode CD, sind auch auf dieser schöne Balladen, gesungen vom Songwriter Martin L. Gore selbst, zu finden ( "Sweetest perfection", "Blue dress"). Aber auch Dave Gahans Stimme macht sich gut zu den langsameren Stücken. Allerdings hätte eine gesangstechnisch etwas bessere Stimme, wie z.B. auf der "Ultra"-CD, sieben Jahre später besser gemacht. Trotzdem merkt man immer wieder, wie sich Songwriter und Sänger ergänzen, denn mit wieviel Gefühl und Passion Dave Gahan die gehaltvollen Texte von Martin Gore umsetzt, ist immer wieder bemerkenswert. Überhaupt ist diese Musik etwas, was man nicht nur hören, sondern auch fühlen kann: "Waiting for the night to fall"! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 24. Juni 2016
Nicht übel, aber wenn man Depeche Mode einmal mit Construction Time Again erlebt hat, das eindeutig DAS Depeche Mode Album ist, Some Great Reward hat auch noch dieses Besondere. Violator hat ein paar nette Popmelodien, Enjoy the Silence, World in my eyes gefällt mir echt gut. Bei Personal Jesus haben sie zum ersten Mal eine Gitarre benutzt, hmh. Wating for the Night to come gefällt mir auch sehr gut, aber dann so abgelutschte Dinger wie Clean. Halo, Blue dress. Hmh. Clean, the cleanes I've been. Ich musste zu meinem Erschrecken feststellen, dass die meisten der Helden meiner Jugend ziemlich verkokste Jungs waren und so Junkies wie David Gahan waren auch dabei. Der soll sich ja mal fast umgebracht haben, mit einem Heroin-Koks-Cocktail. Wer sich in Gefahr begibt, der kommt um. So soll es in der Bibel stehen. Es interessiert mich leider sehr wenig, wenn Junkies wie David Gahan (dessen dunkles Timbre in seiner Stimme, die absolut unverwechselbar ist, ich so liebe) dies auch noch in ihren Songs behandeln. Mit dieser Thematik habe ich leider überhaupt nichts zu tun. Wenn er sich um Drogen und deren (Nach-)Wirkung kümmert, dann sollte er das so tun wie Peter Tosh, der sich einfach auf die Bühne gestellt hat und einen Joint geraucht hat.
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am 2. April 2006
Gestern mittag kam das Amazon-Päckchen an: Die 3 DM-Alben als Hybrid-SACD und DVD. Natürlich habe ich als erstes Violator eingeworfen - und seitdem fast 24 Stunden nichts anderes mehr gehört. Der Mix macht süchtig...
Die CD enthält einen satten SACD-Mix des m.E. grössten DM-Albums aller Zeiten. Die DVD bringt dann alle Stücke nochmal in PCM Steroe, Dolby Digital 5.1 und in atemberaubenden DTS. Alle Mixes sind aus meiner Sicht ausserordentlich gut gelungen. Hier wollte nicht mal eine Band schnell ein paar EURO machen - nein da steckt Mühe und Arbeit drin ein Traumalbum noch einmal zu veredeln.
Mein Favorit ist der DTS-Mix. Die Stücke klingen umwerfend - und zum ersten Mal nach 15 Jahren "normaler CD hören" entdecke ich hier seit gestern Details die ich noch nie gehört habe. Einzigartig. Vor allem Martin's Stimme wenn er im Background singt ist einfach nur genial zu hören. Da entdeckt man erstmal was für ein genialer Sänger er ist.
Ich bin froh ein freistehendes 1-Familienhaus zu haben - denn der Sound wird mit Lautstärke natürlich druckvoller und stärker...
Neben den normalen Violator-Stücken finden sich auf der DVD noch 6 Bonusstücke (Dangerous, Memphisto, Sibeling, Kaleid, Happiest Girl im Jack Mix und Sea of Sin im Tonal Mix). Diese Bonus-Stücke sind aber leider nur in PCM Stereo vorhanden.
Abgerundet wird die DVD durch einen gut 17-minütigen Kurzfilm über die DM-Zeit 1989/90. Unter dem Titel "If you wanna use guitars, use guitars" kommen Musik, Producer und andere zu Wort und berichten über die Jahre 1989/90 in der Bandhistorie und die Entstehung von Violator. Auch wenn ich die meisten Bonus-Filme dieser Art oft für überflüssig halte: Dieser ist genial und sehr informativ.
Fazit: 6 Sterne - wenns denn gehen würde. Dieses Album ist randvoll - es fehlt nichts - es ist genial - und jeden EURO wert.
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am 14. Januar 2007
Mit diesem Album von 1990 wurden DeMo entgültig zu Superstars!Vom ersten bis zum bis zum letzten Track klingt das dann so:World in my eyes:Wunderschöne,eingängige Melodie mit coole. Beat Sweetest perfection:Erster von Martin gesungener Song-Klingt auf diesem Album schon fast experimentell,ist aber stimmig im Gesamtbild und passt hervorragend auf diese Platte.Personal Jesus:Erste Single mit rockigeren Einlagen-Klassiker.Halo:Wunderschön getragener Song,was zum träumen.Waiting for the night:Hammer Balade,gesungen von Dave,der stimmlich auf dem Höhepunkt war,kann man immer wieder hören-Gänsehaut.Enjoy the silence:Als die Single damals erschien,waren bei mir an der Schule plötzlich alle DeMo Fans und dieses Lied lief in jeder Disse hoch und runter-ist auch heute noch einer der besten Songs von Depeche!Policy of Truth:Klasse Dance Nummer und ebenfalls damals Disko Knaller(auch heute noch)!Blue Dress:Zweite mörder Balade,diesmal gesungen von Martin,einfach nur pure Schönheit!Clean:Der Knaller zum Schluß-genialer Song,der sich langsam aufbaut und diesem genialen Album einen finalen Höhepunkt bereitet-einfach nur geil!

Fazit:Es gibt kein wirklich schlechtes DeMo Album aber Violator von 1990 strahlt wohl letztendlich doch über allen,es gibt keinen Song,der hier nicht wie Faust aufs Auge ins Gesammtbild passt,es ist alles stimmig,das schlichte aber geniale Cover Artwork(mit der wohl berühmtesten Rose der Musikgeschichte),bis hin zu den 9 phänomenalen Songs von Martin!Man muß dieses Album einfach haben,denn das ist wirklich ein Klassiker!
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am 26. November 2006
Seit Anfang der 80er DEMO Fan und seit Mitte der 90er Surround Fan konnte ich die neuen DEMO Scheiben nicht schnell genug in die Finger kriegen. Eins ist und war vorher klar - die Musik ist nicht zu toppen. Aber wie wird sich das Album wohl im neuen 5.1 Gewand präsentieren? Nun bin ich ja leider etwas verwöhnt, habe mir teure Klassik- und Test Surrounds DVD's geleistet, um endlich mal die teure Anlage auszureizen. Bislang hatten mich die Denon Sonderreleases am meisten überzeugt. Dann kam die Blue Men Group. Zum erstem mal konnte man sich wirklich vom CD-Klangrei und fehlender Dynamik verabschieden.

Aber nun das!!! Diese DVD im 5.1 DTS/SACD ist das BESTE was ich je auf die Ohren bekommen habe. Eine unglaubliche Dynamik gepaart mit einem extrem scharf aufgelösten Klangsprektrum. Da sind mir doch tatsächlich noch Nuancen aufgefallen, die ich die ganzen Jahre nicht mal erahnen konnte.

Besonders im Vergleich zu den dynamiklosen CD's mit zweikanaligem Klangbrei ist diese DVD mehr als empfehlenswert. Leider kann ich manche z.T. negative Bemerkungen meiner Vorredner über den Surround Klang nicht nachvollziehen. Vermutlich brauchts dann eben doch ne richtig gute Anlage...

Die gleiche Lobeshymne singe ich auch auf die anderen 5.1 Veröffentlichungen von DEMO, obwohl mich bei PtA das permanente künstliche Kratzgeräusch (was einem immer auf der Suche nach der Ursache um die Lautsprecher schleichen lässt...) echt nervt.

Kann die restlichen Veröffentlichungen kaum erwarten...
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am 29. April 2006
Von den bisher veröffentlichten 5.1-Remasters ist die Violator für meinen Geschmack eindeutig die Beste. Die Abmischung ist eine sehr gute Mischung aus Effekt und Atmospähre; interessant, aber eben nicht aufdringlich.

Der Mix nutzt das Potential der SACD, die - bei DM zweifellos vorhandenen - vielschichtigen Strukturen wesentlich besser aufzulösen, voll aus. Man hört viele Details, die im früheren Stereomix völlig verwaschen waren, trotzdem zerfallen die Songs nicht, wie häufig bei zu offensiven 5.1-Mixen (z.B.: Teile der "A-Seite" von Speak&Spell).

Was mich an diesem Mix besonders beeindruckt:

Er macht spaß, die Aufnahme fesselt, es nervt einfach überhaupt Nichts. DAS gelingt in DIESER Form nur sehr wenigen Sourroundaufnahmen. Ich hatte sicher seit 10 Jahren nicht mehr so viel Freude an DM's bestem Album wie beim Durchhören dieser SACD.

Allen "Vorrednern", die eine gute 5.1-Anlage empfehlen, kann ich mich nur anschließen. Ein einfaches "Kinogebläse" wird diesem Werk nicht ansatzweise gerecht.
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am 31. Oktober 2006
Was „Depeche Mode" 1990 mit „Violator" abgeliefert haben gehört zu den besten Alben die wohl je die Ohren erfreut haben. Einziges Manko an einem ansonsten wohl perfekten Album ist, das es ein klein wenig zu kurz geraten ist. Dafür entschädigt aber der Inhalt umso mehr und nun mit dieser Collectors Edition ist ja auch dieser Punkt entschärft und man bekommt genug für sein Geld.

In der heutigen Zeit ist es ja meistens so, das man beim Kauf eines Albums zwei bis drei gute Titel drauf hat und der Rest ist nur noch schlechte Beigabe. Es gibt aber doch immer wieder Künstler deren Alben man vom ersten bis zum letzten Ton durchhören kann, ohne das es langweilig wird.

Noch heute nach knapp 16 Jahren hat „Violator" nichts von seiner Wirkung verloren. Songwriter Martin L. Gore schafft es wie schon beim Vorgänger „Music for the Masses" den Hörer mit einer bei Depeche Mode nie geglaubten Vielseitigkeit zu überraschen. Schon 1986 mit „Black Celebration" schaffte DM den Sprung von der Teenie Band zu Musikern die wirklich höheren Ansprüchen standhalten.

Nach der „Music for the Masses" Tour dachte man wohl an eine längere Pause, aber man wurde eines besseren belehrt mit diesem genialen Album.

Neben den ausgekoppelten Singles zählen für mich das softe „The sweetest Perfection" und das geniale „Halo" zu den absoluten Highlights auf einem Album ohne Schwachpunkte. Bis heute schafft es Depeche Mode sich ständig weiter zu entwickeln. Mit dem bisher letzten Album „Playing the Angel" aus dem Jahr 2005 bewiesen DM wieder einmal das Sie zum absolut besten gehören was die Musik in Zeiten von gecasteten Möchtegernstars zu bieten hat. Zum Glück verschwinden talentfreie „Superstars" so schnell wie sie gekommen sind. Bands wie Depeche Mode werden uns hoffentlich nach nun schon über 20 Jahren Bandgeschichte weiterhin mit solchen Alben erfreuen.

Nun aber zu dieser Collectors Edition, welche die Anschaffung absolut wert ist. Neben einer SACD gibt’s auch hier wie bei den anderen neu aufgelegten Alben eine Bonus DVD. Auf dieser gibt es das ganze Album im 5.1 Dolby Surround und ein paar Bonustracks wie Sea of Sin, Dangerous, Happiest Girl, u.a. aus der damaligen Schaffensperiode obendrein. Highlight der DVD ist für mich aber der knapp 30minütige Kurzfilm mit dem Titel If you wanna use guitars, use guitars der Bilder von der legendären Autogrammstunde in L.A. zeigt die damals abgebrochen werden musste. Zum 5.1 Sound selbst kann ich nicht viel sagen da ich keine 5.1 Anlage besitze, aber auch auf meiner Sony-Anlage ist ein gewaltiger Unterschied zur bisherigen CD Ausgabe zu erkennen. Die Aufmachung im aufklappbaren Pappcover ist auch ein absoluter Hingucker. Für alle Fans ist diese Collectors Edition Pflicht !
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