Fashion Sale Hier klicken b2s Cloud Drive Photos Microsoft Surface Learn More Hier klicken designshop Fire Shop Kindle sommer2016 PrimeMusic Summer Sale 16

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 24. Mai 2014
Ich habe die LTE Variante des Tablets in der Farbe Schwarz bei Ebay-Kleinanzeigen erworben.

Den Vorgänger, das 'Xperia Tablet Z' besaß ich ebenfalls und möchte in meine Bewertung einen kleinen Vergleich einfließen lassen.
Vorweg: Ich bin Android-Fan durch und durch. Daher kann ich leider kein Vergleich etwa mit einem iPad o.Ä. machen.
Ich bin in den letzten Jahren Besitzer von bisher 3 Sony Produkten gewesen, darunter der Vorgänger dieses Tablets, wie bereits erwähnt, und die 'Sony Smartwatch 2' - Daher war und bin ich von der Verarbeitung der von Sony hergestellten Geräte an und für Sich sehr überzeugt und würde sie bisher bedenkenlos weiterempfehlen.

Nun aber zur Rezension an sich:

Der Äußere- und Erste Eindruck
==========================

Nach dem auspacken war ich erst einmal positiv überrascht: Das Tablet ist nochmal dünner als sein ohnehin schon extrem flach wirkender Vorgänger, nun sind es nur noch 6,4mm.
Es ist mit etwa 434 Gramm (Die Variante ohne LTE ist mit 424 Gramm etwas leichter) sehr leicht und somit ist ein stundenlanges Bedienen sehr komfortabel.

Die Ränder der Gerätes sind im Gegensatz zum Vorgänger aus Aluminium, was einen sehr robusten Eindruck macht und sich auch typisch wertig anfühlt. Die Seiten des Tablet Z waren noch aus Glas gefertigt, was allerdings keinen minder qualitativen Eindruck hinterließ.

Auf der Vorderseite dominiert das 10.1 Zoll (25,6-cm) große Full-HD-TRILUMINOS™ Bravia-LCD Display, welches, wie der Name es schon sagt, mit 1920 x 1200 Pixeln auflöst. (1200 statt 1080 Pixel in der Höhe daher, weil in vielen Situationen die Onscreen-tasten zum Navigieren eingeblendet werden)
Das Display macht einen enorm guten Eindruck und vermittelt mir zu Beginn sehr gute Schwarzwerte, der Weißwert jedoch weicht etwas in den gräulichen Bereich ab und ist im Vergleich wärmer kalibriert als der meines Nexus 5.

Oben Rechts des Gehäuses sitzt eine dezente Benachrichtigungs-LED. Dies ist in meinen Augen, zusammen mit der Umplatzierung der Lautsprecher, der beste Schachzug gewesen den Sony machen konnte, die LED ist nun nicht mehr schwer einsichtig an der Seite, sondern an der Oberseite verbaut, gleiches gilt für die Lautsprecher.
Die Lautsprecher waren beim Vorgänger noch an den unteren Seiten verbaut, man hat diese zwar damals schon nur schwer verdeckt, jedoch wurde der Ton von einem weg, statt auf einen hin, ausgegeben. Dies wurde mit dem Z2 Tablet verbessert.
Die 2-Megapixel Front-Facing-Kamera wurde in der oberen Mitte verbaut.
Weiterhin sind etwas weiter rechts neben der Kamera der Licht- und Annäherungssensor zu finden.

Die Rückseite besteht wie schon beim Vorgängermodell aus Soft-Touch-Plastik und fühlt sich leicht gummiert an.
Der Grip ist natürlich unverbesserlich gut und verhindert das Abrutschen alle Male.
Auf der Rückseite ist die 8-Megapixel Kamera, sowie ein NFC-Chip verbaut. Die einzige Änderung liegt hier beim NFC-Chip: dieser wurde aus dem mittigen Bereich beim Vorgänger nun unter die Kamera versetzt.
Kameratechnisch hat man sich auf den gleichen Sensor wie beim Tablet Z verlassen, damit sind leider nur Mäßige Fotos machbar.
Bei guten Lichtverhältnissen kann man damit gute Bilder erzielen, bei wenig Licht jedoch ist die Qualität mangelhaft und es macht sich starkes Bildrauschen bemerkbar. Leider wurde auch hier keine Foto-LED verbaut.

Auf der linken Seite ist lediglich der Power-Button und die Lauter-Leiser-Wippe zu finden. Beide scheinen aus Aluminium verarbeitet zu sein und besitzen einen sehr angenehmen Druckpunkt. Beides ist sehr gut verarbeitet und wackelt nicht.

Das Tablet ist wie schon sein Vorgänger nach dem IP IP55/58-Standard Staub- und Wasserdicht.
Zu bedeuten hat dies konkret, dass auch Tauchgänge und Schnappschüsse mit dem Gerät möglich sind, hier gibt die Qualifizierung eine Tiefe von 1-Meter bei einer halben Stunde an.
Im Gegensatz zum Vorgänger wird auf eine Kappe beim 3,5mm-Klinkenanschluss für die Kopfhörer verzichtet, dieser ist nun auch ohne wasserdicht.
Der Kopfhöreranschluss ist leider sehr unpraktisch an der linken Unterseite des Gerätes verbaut und somit nur schwer, in etwa einem Case, verwendbar.
Zugänge zu dem Mico-USB-Anschluss, sowie dem Einschub für eine Mico-SD-Karte (bis zu 128 GB) und einer Micro-Simkarte (Nur beim LTE-Modell) sind auf der Oberseite unter Wasser- und Staubdichten Kappen erreichbar.
Zudem wurde auf der Oberseite noch ein IR-Port (Infrarot-Schnittstelle) verbaut, welcher es möglich macht allerlei Geräte aus der Ferne mit dem Tablet zu bedienen.

Alles in allem wirkt das Gerät Sony-typisch sehr hochwertig verarbeitet.
Mein Gerät knarzt weder, noch machen die Lautsprecher unangenehme Geräusche wenn sie eingeschaltet werden (wie von einigen anderen Besitzern gemeldet).

Interne Spezifikationen
==================

Hier kommen wir zu dem Grund warum ich das Tablet in meiner Überschrift ein "Biest" genannt habe.
Ein kurzer Überblick:

- Snapdragon 801, 4 Kerne bei einer Taktrate von 2,3 Gigahertz
- 3 GB Arbeitsspeicher
- 16 GB interner Speicher (erweiterbar um bis zu 128GB via Micro-SD)
- 224ppi bei etwas mehr als 10" Bildschirmdiagonale

Dieses Tablet ist sozusagen der große Bruder des Xperia Z2, der Handyvariante.
Hier findet man die topaktuellste Hardware, verpackt in einem äußerlich sehr ansprechenden Design, für mich sogar das wertigste Android-Gerät neben dem HTC One M8.

Bei 3GB Arbeitsspeicher und einem Prozessor, welcher mit 2,3GHz taktet, ist flüssiges Arbeiten ohne Probleme möglich.
Programme werden ohne spürbare Verzögerung aus dem RAM geladen und werden ruckelfrei dargestellt.

Ausgeliefert wird das Z2 Tablet mit der aktuellsten Version von Android (4.4.2 Kitkat - Stand 16.05.2014).
Auf dieses Betriebssystem legt Sony seine hauseigene Xperia-Oberfläche, welche immerhin noch nah an das Vanilla-Android angelehnt ist. Leider nicht so stark wie die Sense-UI des HTC One, aber auch nicht so stark verändert wie die Oberfläche von Samsung Geräten.

Gepaart mit vielen nützlichen Features wie "Small-Apps" - einer Auswahl von im Fenster über dem normalen Bildschirminhalt darstellbaren Apps wie z.B. einem Taschenrechner, einer Fernbedienung oder einem Browserfenster, und intelligenten Features wie dem Stamina-Mode von Sony - welcher WLAN u.ä. im Standbybetrieb ausschaltet, bekommt man hier ein Tablet mit der in meinen Augen ausgereiftesten Android-Experience in diesem Bereich.

Erwähnenswert ist an dieser Stelle vielleicht noch ein Alleinstellungsmerkmal der LTE-Variante: Ihr könnt mit dem Tablet telefonieren! - Noch habe ich es nicht ausprobiert, da meine bestellte Simkarte noch nicht angekommen ist, allerdings ist es mit dem vorinstallierten Diler möglich Leute anzurufen und Anrufe entgegen zu nehmen.
Sobald ich Gelegenheit zu einem Test dieser Funktion bekomme werde ich dies nachreichen.

Das Touchscreen ist ein kapazitives und bei mir leider einer der Schwachpunkte, der Grund warum ich hier nur 4 Sterne vergeben kann.
Bei mir sind teils extreme Aussetzer bei der Fingererkennung zu bemerken, das heißt im klaren:

- Die nützliche Entsperrgeste des 2-Maligen auf das Display tippen funktioniert nur sporadisch
- kurze Zeit nach dem entsperren wird beispielsweise nur jeder 6. Tab richtig erkannt

Das macht das Gerät eigentlich unbenutzbar.
Jetzt fragen sich bestimmt einige "warum dann 4/5 Sternen?!"

Die Antwort:
Nach etwa 2 Minütiger Benutzung (sofern denn möglich) scheint sich das Problem bei mir zu legen.
gelegentlich werden einige Tabs auf bspw. die Navigationstasten nicht erkannt, doch das tut der Gesamtperformance keinen Abbruch.

Es ist natürlich keine Frage, das Sony da nachbessern muss, hoffentlich ist es durch ein Software-Update behebbar.
Zur Erinnerung: Sony hatte schon bei Verkaufsstart des Xperia Tablet Z ähliche Probleme, konnte diese nach einiger Zeit aber auch durch ein Firmware-Update beheben.

Viele Nutzer beschweren sich über dieses Problem, betroffen sollen sowohl die WIFI-Only, als auch die LTE-Variante sein.

Fazit:
=====

Positives:

+++ Absolut wertige Optik und Verarbeitung
++ Grandioses Display
++ Gesamtperformance
+ nützliche Software Features

Negatives:

- - - Touchscreen anfänglich fast gar nicht bedienbar (wird hoffentlich mit einem Update gefixt)
- etwas gräulich wirkender Weißwert, der aber nur im Direkten Vergleich mit besseren Displays auffällt
- keine Foto-LED vorhanden

Im großen und ganzen ist von einem Kauf in keinster Weise abzuraten.
Das Gerät ist eine wahre Augenweide und funktioniert, sofern der Touchscreen benutzbar ist, einwandfrei.
Natürlich sind nicht alle Geräte von diesen Problem betroffen! Jedoch tritt das Problem bei zu vielen auf um es nicht zu erwähnen.

Sollte es weitere Updates geben werde ich natürlich weiter fleißig Bericht erstatten!

________________________________________________________________

Update vom 30.05.2014
=====================

Hier folgt nun ein weiteres kleines Update bezüglich des Sony Xperia Z2 Tablet.

Das Update ist angekommen!
Seit einigen Tagen geisterte nun die Information im Internet umher, dass es ein Update auf die Firmware-Version '17.1.1.A.0.402' verfügbar sei, welche das Problem mit dem Touchscreen begehen sollte.

Ich versuchte also krankhaft dieses Update zu ergattern und hatte nach einer Woche auch schon fast eine Beschwerde-Mail an Vodafone, dem Verkäufer des Tablets, geschrieben.
Als ich das Tablet dann heute per Micro-USB an meinen PC anschloss und den 'Sony PC Companion' startete erschien die Meldung, dass das Update verfügbar sei!

Das Update ist etwa 130MB groß gewesen und installierte sich nach dem runterladen in etwa 8 Minuten.
Die mir bisher aufgefallenen Fehler wurde dank des Updates ausgemerzt!

Das Tablet reagiert nun zuverlässig auf jeden einzelnen Tab, somit ist auch das aufwecken aus dem Ruhezustand mit einem schnellen Doppel-Tab auf den ausgeschalteten Bildschirm, wieder komplikationslos möglich.
Einige Leute berichten, dass die Probleme wohl während des aufladens weiter bestehen, dies trifft bei mir jedoch nicht zu.

Also hat Sony es mal wieder geschafft die Touch-Probleme, wie schon beim Vorgänger, nach einiger Zeit mittels Software-Update zu beseitigen.

Natürlich fand ich es ein Unding, das einer großen Firma wie Sony ein solcher Faupax erneut unterläuft, jedoch bin ich auch froh, dass sie es jedes Mal gestemmt bekommen die Probleme per Update zu beseitigen.

Daher hebe ich die Bewertung auf 5 Sterne, eine Kaufempfehlung ist jetzt ein MUSS für Fans von Android Tablets.

________________________________________________________________

--> Ebenfalls ein großes Dankeschön für das fleißige Lesen und Bewerten meiner Rezension!
---> Desweiteren empfehle ich Ihnen sich die Kommentare durchzulesen, dort werden immer wieder Fragen zum Gerät gestellt, welche dann durch mich oder andere Nutzer beantwortet werden! Reinschauen lohnt sich!
----> So sehr ich mich auch bemühe kann es immer sein dass sich Rechtschreib- oder Verständnisprobleme in meine Rezension einschleichen, welche Ihr Leseerlebnis trüben können, dies bitte ich zu entschuldigen... :)
Natürlich stehe ich auch weiterhin für Fragen offen, nicht zögern zu fragen, schließlich geht es um einiges an Geld, welches gut angelegt sein soll ;)

Sollten Ihnen also noch Fragen einfallen, zögern Sie nicht diese in die Kommentare zu schreiben, ich werde diese dann in der Rezension nachreichen.

Gruß,

Marcel Kroll
1313 Kommentare| 181 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Mai 2014
Vor dem Kauf dieses schicken Tablets von SONY habe ich viele Geräte verglichen und Bewertungen gelesen - auch ich fürchtete mich vor dem Touchscreen-Problem, von welchem ja wirklich einige Besitzer berichten. Aufgrund des wirklich superleichten und flachen Designs und der Wasserdichtigkeit habe ich mich trotzdem für das Z2 entschieden. Leider jedoch hatte ich zu beginnt auch das Touchscreen-Problem. Es ist irgendwie nicht störend und irgendwie doch... ABER:

Nach dem (kinderleichten) Update auf die Firmware 17.1.1.A.0.402 über PC-Companion (dürfte inzwischen bestimmt auch schon OTA gehen) ist das TOUCHSCREEN-PROBLEM BEHOBEN! Ich konnte die vorherigen Mängel nicht mehr feststellen.

Beim Stichwort "Mängel" wäre ich auch schon beim nächsten Punkt: Manche berichten von schiefen Display oder Spaltmaßen. Daher habe ich auch mein Gerät genau betrachtet und kann keinen, wirklich keinen derartigen Mangel feststellen. Die Spaltmaße sind überall gleich, keine Lichthöfe auf dem Display, nichts knarscht oder so. Trotz der extrem flachen Bauform wirkt das Tablet fest und stabil.

Sehr überrascht war ich vom schlanken Zustand des Systems - kaum Bloatware vorinstalliert und die meisten lassen sich auch noch problemlos deinstallieren. Gut gemacht SONY, genau so will man das haben. An der Stelle darf man SAMSUNG mal einen scharfen Blick zuwerfen, deren Tablets sich wohl ausschließlich über nicht-deinstallierbare Bloatware finanzieren...

Das System läuft natürlich ausgesprochen flüssig und Hänger gibt es eigentlich nicht - kein Wunder, bei der potenten Hardware. Dennoch wird das Gerät nie wirklich richtig warm, auch beim Spielen nicht. Allerdings könnte der Touchscreen etwas empfindlicher sein. Er ist nicht träge, versteht mich nicht falsch. Jedoch spricht er nicht unbedingt bei ganz ganz federleichten Berührungen an, wie man es vielleicht vom Smartphone Z2 oder HTC One und Konsorten gewohnt ist. Das könnte SONY noch mit einem Update nachbessern.

Die Haptik ist wie bei SONY üblich sehr hochwertig. Das Gerät mutet wirklich außerordentlich edel an und man fühlt das auch im Gegensatz zu Billigplastik-Konkurrenten. Mir ist klar, dass auch beim Z2 das meiste aus Kunststoff hergestellt ist, jedoch fühlt es sich fantastisch an. Gerade die moosgummiartige Rückseite ist griffig und edel zugleich, birgt aber auch einen riesigen Nachteil - Fingerabdrücke von der übelsten Sorte. Nicht zu vergleichen mit denen, die auf dem Display entstehen - die sind harmlos und lassen sich mit einem Mikrofasertuch (Tipp, wer es noch nicht weiß) immer restlos wegwischen. Aber die Fingerdorben auf der etwas weichen Rückseite sind so hartnäckig, dass ich sie auch nicht unter Wasser entfernen konnte. Das versaut natürlich das edle Design etwas, weil es immer ein wenig "versifft" von hinten aussieht, da man ja nie wirklich fettfreie Finger hat. Wer einen Tipp hat oder besondere Reinigungstücher hierfür kennt - nur her damit ;-)
Der Rest fühlt sich natürlich auch toll an - an den Seiten ist sogar ein "Metall"-Rahmen angebracht. Ich weiß nicht, ob es tatsächlich Metall ist oder nur so designed - es fühlt sich jedenfalls kalt und metallartig an. Gefällt mir.

Die Front- und Hauptkamera finde ich beide nicht wirklich überzeugend - die Qualität hätte besser sein können. Für Schnappschüsse in Ordnung, mehr aber auch nicht. Dafür finde ich die in Richtung des Benutzers ausgerichteten Stereo-Lautsprecher angemessen - Boomsound wie beim HTC One ist natürlich nicht zu erwarten. Wäre toll gewesen.

Der Akku hält bei mir sehr lange. Den ganzen Tag am Tablet herumfuchteln und abends dennoch an die 40 % übrig haben ist klasse. Das hat bisher keines meiner Smartphones geschafft. Nur der Ladevorgang ist mit etwa fünf Stunden außerordentlich lang, wobei man das meist nicht mitbekommt, da man ja eher nachts lädt.

Das IPS-Display finde ich einsame spitze. Weiß ist richtig weiß und schwarz absolut tiefschwarz. So soll das sein. Die Helligkeit ist derart hoch möglich, dass ich es - obwohl bisher bei all meinen Geräten gemacht - gar nicht auf höchster Helligkeit benutze, weil es mir zu hell vorkommt. Schaltet man es nachts im Halbschlaf ein, um bspw. auf die Uhr zu schauen, dann brennt einem das Display ja glatt die Augen weg ;-) Das könnte ein Vorteil draußen bei Sonnenlicht sein (noch nicht getestet). Die automatische Beleuchtungsregelung regelt für meinen Geschmack stets zu dunkel, deshalb deaktiviert.

Ich habe viele Geräte verglichen und in der Hand gehabt und kann für das Z2 guten Gewissens 5 Sterne vergeben. Gerade das Fliegengewicht und den etwas größeren Rahmen machen es perfekt für den Einsatz als Tablet. Man möchte auf dem Sofa lümmeln und bequem in sämtlichen Positionen verrichten, was man eben mit dem Tab machen möchte - dafür MUSS so ein Gerät leicht und auch irgendwo anzufassen sein. Es arbeitet pfeilschnell, der Sound ist in Ordnung und der Saft hält lange - klar, besser kann man's immer machen, aber das Gerät, das man bekommt, ist völlig in Ordnung und macht und ist genau das, was es machen und sein soll. Lediglich der Preis ist ganz schön heftig, vor allem wenn man noch LTE möchte wirds abartig.

Noch eine Zusammenfassung PRO / CONTRA:

[+] Superdünn und leicht, unvergleichbar
[+] Edel und hochwertig - klasse Design
[+] lange Akkulaufzeit
[+] Kontrastreiches und sehr helles Display - satte Farben, super Auflösung (FullHD)
[+] Pfeilschnell durch äußerst potente Hardware (2,3 Ghz Quadcore, 3 GB Ram)
[+] Wenig Bloatware, viele deinstallierbar
[+] Wasserdicht - genial!
[+] Touchscreen-Fehler nach 402er-Update behoben!
[+] Präzises Touchscreen, könnte nur einen Tick empfindlicher sein
[+] griffige Beschichtung auf der Rückseite
[+} Sound durchschnittlich und ok

[-] Haupt- und Frontkamera qualitativ nicht überzeugend
[-] keine Foto-LED
[-] moosgummiartige Rückseite ist zwar griffig, bunkert aber Fingerabdrücke der übelsten Sorte
[-] Lange Ladezeit mit ca. 5 h
[-] Originalzubehör (z. B. Ladestation, Hülle, ...) ist unverschämt teuer - fast schon auf Apple-Niveau
[-] Derzeit noch keine saubere Root-Möglichkeit (eine Frage der Zeit)
[-] verhältnismäßig hoher Preis

Abschließend noch was zur KitKat-Eigenheit:

Manche Besitzer bemängeln, dass Apps nicht auf die SD-Karte verschoben werden können und auch sonst keine SD-Schreibrechte vorhanden sind. Diese absolut stumpfsinnige Einstellung haben wir Android 4.4 KitKat zu verdanken, genauso wie dem fehlenden Flash (vielen Dank Google, am Ende verbieten wir noch Apps zu installieren, die nicht von Google Play kommen und dann könnten wir ein Apfel-Logo auf unsere Tablets drucken). Dateimanager wie z. B. dem vorinstallierten File Commander können die SD-Karte jedoch beschreiben. Dennoch hat SONY hier etwas geschlafen - man hätte dem Gerät SD-Schreibrechte geben können, so wie SAMSUNG es teilweise tut. Schade, aber vielleicht kommt da nachträglich noch was.
99 Kommentare| 74 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 26. April 2014
Wichtig: Einen Link zur kompletten Rezension (mit praktischen Tipps) findet Ihr in den Kommentaren. Ich musste abspecken, da es sonst zu lang wurde.

•• Warnungen:
• Es wird VIEL! Gibt ja auch viel zu sagen. ;)
• Ich nehme kein Blatt vor den Mund. Wenn etwas der letzte Dreck ist, dann schreibe ich das auch genau so.

•• Lieferung und Lieferumfang
Lieferung durch Sony, Verpackung völlig daneben: Ein Karton mit dem Tablet befindet sich im Umkarton, zusätzlich ein kleines Schächtelchen mit der Ladestation DK39, die's für einen Euro dazu gab. Beide Geräteschachteln befanden sich direkt an der Außenwand des Kartons, KEINE Polster zwischen Gerätekartons und Umkartonaußenwänden. Selten dämlich. Dennoch nix passiert, DPD sei Dank.

• Im Z2-Karton
Z2 (wer hätte das gedacht), Ladestecker, USB-Kabel, "Headset" MH410c. "Headset" steht bei mir in Gänsefüßchen, da ein Ohrpopelkopfhörer mit Baumelknöpfchen dran und Mikrolöchlein drin für mich ein Kopfhörer, kein Headset ist.
Weiter: Werbezettelchen für Zubehör, das noch gar nicht auf dem Markt ist, ein ganzer Stapel gefaltete Kurzanleitungen und Garantiehinweise, für die sich wie immer keine Sau interessiert.

• Zubehör
Das "Headset" ist der letzte Mist. Es klingt schlecht und dünn, das Mikro baumelt am Kabel, hängt also immer da, wo es nicht hin soll – natürlich meist so, dass das Mikrolöchlein, das Sony natürlich aus Gründen geistiger Umnachtung nur an einer Seite gebohrt hat, verdeckt wird. Zu allem Übel hat das Ding eine asymmetrische Kabelführung, das Kabel zu einem Ohr ist also kürzer als das andere.
Besonders hohl: Sony bewirbt, dass das Z2 eine tolle Funktion zum Ausblenden von Umweltgeräuschen beherrscht. Um die nutzen zu können, braucht man ein spezielles "Headset", das Sony NICHT mitliefert.
Applaus, Sony!

Das Netzteil ist etwas schwachbrüstig, wirft nur 1,5 A. Samsung liefert schon seit dem S3 oder S4 ein 2-A-Netzteil mit. Den Zug hat Sony also verpasst.

•• Z2 – Hardware
Überall liest man, dass es einem schon zu den Ohren rauskommt: "HACH! Es ist ja SO dünn und SO leicht!"
Ja, isses. Man wundert sich nach der Befreiung aus dem Karton schon, wie wenig das Ding wiegt und fragt sich, ob Sony vielleicht vergessen hat, den Akku einzubauen.
Das war's aber auch schon, der Nanu-Effekt verschwindet nach Sekunden.

• Das Z2 ist mäßig verarbeitet; keine großen Spalte, nichts knackt, knarzt oder knirscht. ANFANGS! – Nach ein paar Tagen fing mein Z2 an zu knarzen, wenn ich es einhändig an der rechten Kante hielt. Im Internet berichtet man massiv darüber; auch dass die Wasserfestigkeit darunter leiden könne. Ob's stimmt, weiß ich nicht.
Das Tablet fühlt sich angenehm an, liegt griffig in der Hand. Die Rückwandbeschichtung ist relativ hart, könnte noch einen Tacken griffiger sein (wie beim Nexus 7 2013), geht aber in Ordnung. Kein Vergleich mit dem Fastteflon-Rutschmist, den sich Samsung in letzter Zeit leistet und der ständig mit "Kunstlederanmutung" und ähnlichen Brachiallügen beschrieben wird.

• Die Beschichtung fühlt sich angenehm warm an, kein metallisches Gefühl, kein Billigeindruck. Allerdings versifft die Rückseite unglaublich schnell. Und wenn ich "versifft" schreibe, dann meine ich "versifft", nicht "verschmutzt". Sieht nach wenigen Stunden wie Hulle aus, wenn man nebenbei noch ein bisschen was isst. Das dürfte bei der weißen Variante nicht gar so auffallen; Schmutzfinken und Fresssäcke ordern ihre Sony-Braut also in Weiß.

• Der Rahmen geht NICHT übergangslos ins Display über; da gibt's eine kleine Kante (Produktionsfehler?). Ich weiß noch nicht, ob ich sie eher hassen oder lieben soll: Einerseits rutscht einem das Z2 so nicht so schnell aus den Fingern, andererseits bekommt man Angst, man könne die Plastikkante bei etwas beherzterem Zupacken abbrechen. Mal sehen, ob das auf Dauer gutgeht.

• Der Rahmen ist BREIT! – Und das ist GUT SO!
Überall liest man das Gejammere "Der Rahmen ist zu breit!", "Am besten wäre gar kein Rahmen!".
Solches Gefasel stammt von Leuten, die bisher nicht mitbekommen haben, dass man ein Tablet auch in die Hand nehmen kann und sollte. Und dafür braucht es Platz zum Anpacken. So eine Überraschung...
Das Z2 hält man bequem und gut. Und da man beim einhändigen Halten im Querformat eine deutlich bösere Hebelwirkung schafft, sind die breiten Ränder links und rechts genau richtig dimensioniert: Das Ding liegt in der Hand, ohne dass man den Rahmen bis auf die Rückwand durchdrücken muss; mein Daumen passt genau drauf. Auch im Hochformat: Keine Probleme. Passt.
Also noch einmal: Breite Ränder – gut! Wir haben hier ein Android-Tablet, das man benutzt, kein Produkt mit angefressenem Appel drauf, das man zum Sichwichtigmachen kauft.

• Der Ein-/Ausschalter an der linken Seite ist Mist; er sieht beknackt aus, passt überhaupt nicht zum Design – und steht auch noch weit hervor. Anfangs wunderte ich mich darüber, dass beim Z2 immer wieder das Licht ausging; ich kam ständig an den blöden Knopf.
Der Leisestärkeregler (und das schreibe ich nicht umsonst) steht ähnlich störend hervor, man bleibt öfter dran hängen.

• Richtig hohl war man bei Sony, als man den Kopfhöreranschluss nach unten links packte. So stört der Kopfhörerstecker immer schön beim Halten, so kann man das Z2 auch ja nicht in einer Schutzhülle aufstellen, wenn ein Ohrenschmalzkomprimierer angeschlossen ist. Und so muss man das Z2 zum Kopfhöreranschluss immer aus der Ladestation nehmen, weil man sonst nicht an die Buchse kommt. Und drin stehen bleibt's nur, wenn man einen Ohrenbeschaller mit abgewinkeltem Stecker sein Eigen nennt. Sonst passt das nämlich nicht.
Da war man bei Sony so dermaßen daneben, dass mir einfach die netten Worte fehlen.
Seltsamerweise liest man in keiner Produktbewertung davon.

• Die Leisesprecher sind unten links und rechts hinter jeweils einem Schlitz versteckt. Der Stereoeffekt ist gut, der Klang nicht. Zu leise, absolut dünner, quäkiger Klang. Überall heißt es, Sony sei diesmal besonders clever gewesen und habe die Lautsprecherschlitze so verbaut, dass man sie nicht mehr versehentlich mit den Händen verdeckte.
Hamwa gelacht. Man verdeckt die Schlitze ständig mit den Handballen, wenn man an dieser Stelle nicht komplett muskellos ist.
Immerhin strahlen die Lautsprecher ihre magere Akustik nach vorne; sonst würde man vermutlich gar nicht mitkriegen, dass das Z2 überhaupt Lautsprecher hat.

• Richtig übel wird es, wenn man die SIM-Karte ins Gerät stopfen möchte. Klappe ab, irgendetwas Kleines, Flaches, Schwarzes sitzt im Steckplatz.
Ein Piktogramm auf einem Beiblatt meint: "Zieh das Ding mal mit dem Fingernagel raus und tu da die SIM-Karte rein." Gar nicht so einfach; man kriegt das Ding nämlich irgendwie kaum gepackt. Ich brauche gut zwei Minuten; will ja auch nix kaputtmachen.
Endlich habe ich das kleine Schwarze; ein SIM-Kartenträger, der nach einer Micro-SIM schmachtet. Und das Ding ist echt der Witz. Beim Nexus 7 2013 regte ich mich schon über den ippsigen Kartenträger auf; aber was Sony da geschafft hat, ist schon ein kleines Wunder. Haardünnes Plastik, vielleicht sogar noch dünner. Unglaublich filigran. Ich habe Angst, dass das Ding vielleicht schon durch Lichteinfall brechen könnte.
SIM-Karte vorsichtig aufgelegt, gefühlvoll und gaaaaaaanz vorsichtig wieder ins Gehäuse. War das ein Klick oder ein Knack?
Alles gut, ich habe Netzempfang.
Mensch, Sony! Hätte man da nicht mal was aus Metall nehmen können?

•• Wasserfestigkeit
Nicht ausprobiert. Ich war schon mit dem Z2 in der Wanne, aber es ist mir leider nicht reingefallen. Aber das gute Gefühl, dass es auch mal reinfallen dürfte, ohne Schaden zu nehmen, ist Geld wert: Ich habe noch nie so entspannt in der Wanne im Internet herumgehangen.

•• Optik allgemein
Das Z2 ist hübsch und sexy, wirkt schlicht, unaufdringlich und modern, fühlt sich gut an, wird nicht heiß, liegt dank der vernünftig breiten Rahmen auch sehr gut in einer Hand.
Schickes Ding. Vielleicht feile ich den hässlichen Ein-/Auschalter noch ab.
Wenn man Samsungs Note 10.1 2014 danebenlegt, wirkt der Samsung-Koreaner wie aus Ommas Eiche-rustikal-Wohnzimmer von der Musiktruhe geklaut. Echt kein Vergleich.
Design kann man bei Sony. Denken nicht so.

•• Das Display
Das Display ist knackig; der Begriff beschreibt es am besten: Schön dunkel, wo es dunkel sein soll, brillant an allen anderen Stellen. Das Display wirkt wie das Display des Nexus 7 2013 in größer.
Das Z2-Display ist richtig gut. Die Darstellung ist knackescharf, Text sieht vernünftig aus, Videos werden packend dargestellt. Allerdings betont das Display Rottöne etwas zu sehr; da kann man aber selbst in den Einstellungen dran feilen.
Allerdings: Legt KEIN Note 10.1 2014 daneben. Dann fällt auf, dass das Samsung mit seinen 2560 x 1600 Pünktchen doch noch einen Tacken besser abbildet. Das fällt wirklich nur dann auf, wenn man beide Geräte direkt nebeneinander legt.
Allerdings vermute ich hier eher einen kaum bis gar nicht optimierten Treiber: Das Samsung nutzt einen sehr guten Kantenglättungsalgorithmus ("Antialiasing"), beim Sony erahnt man bei sehr genauem Hinsehen noch ein paar Treppchen. Das sollte durch vernünftig optimierte Grafiktreiber behoben werden können; wird's aber derzeit nicht.
In diesem Zusammenhang fällt auch auf, dass Text deutlich schlechter, "pixeliger" dargestellt wird, wenn man das Z2 hochkant hält. Also, Sony: Bringt die Kantenglättung in Ordnung!

• Die Helligkeit ist gut, subjektiv etwas höher als beim Samsung-Konkurrenten bei offenbar deutlich besseren Kontrast- und Schwarzwerten: Was beim Z2 schön schwarz ist, sieht beim Samsung richtig grau aus. Beim Schwarzwert darf sich das Samsung daher ziemlich weit hinten anstellen. Übrigens auch bei den Betrachtungswinkeln: Wo das Z2 noch "einigermaßen schwarz" vermittelt, ist das Samsung schon völlig ergraut.
Das Z2 wirkt – ich muss den Begriff noch einmal recyceln - knackig, das Samsung eher weich. Die Blickwinkelabhängigkeit ist nicht die absolute Spitze der Fahnenstange, aber durchaus ok.

• Sonnenlicht: Ich war mit dem Z2 bei Sonnenschein draußen. Und: Ja, man kann es auch im prallen Sonnenlicht benutzen, das klappt wirklich – und gar nicht mal so schlecht.
Voraussetzungen: Hohe Displayhelligkeit und sorgfältig entsifftes Display.
Erstaunlich, wie gut die Darstellung auch unter "Extrembedingungen" noch ist.

• Kurz: Display tadellos, gefällt vor allem durch gute Kontraste, schönes (nämlich schwarzes) Schwarz und eine insgesamt brillante Darstellung.
Eben "knackig". :D

• Mein Z2 hat keine Pixelfehler, kommt auch nicht mit störenden Lichthöfen um die Ecke. Allerdings wirken die Bildecken bei bestimmten Blickwinkeln ein klein wenig heller als der Rest.
KEIN Vergleich mit den Lichthöfe-serienmäßig-Displays der Samsung-Note 10.1 2014-Serie.

•• Einschalten!
• Das Z2 startet einigermaßen flott, reiner Durchschnitt, man meint allerdings, es bliebe an einer Stelle hängen. Abwarten; es geht weiter.

• Sprachauswahl und Land bestätigt, WLAN-Zugang ratzfatz im Galopp (keine 15 Sekunden) eingerichtet, am bestehenden Google-Konto angemeldet, schnell die Internet-Zugangspunkte vom Netzbetreiber eingestellt (dafür gibts einen eigenen Menüpunkt in den Einstellungen; nur drauftippen und fertig), Z2 rennt, bekommt flotte Daten per WLAN und Mobilfunknetz. Da lacht die Koralle.
Etwas seltsam: Nach der WLAN-Einrichtung startete das Z2 einfach neu. Dann erschien kurz der bekannte grüne Androide mit dem rotierenden Polyeder im Bauch; das Z2 fummelte also irgendetwas am Betriebssystem herum.
Na, hat Sony da vielleicht schon klammheimlich an der Korrektur des Touchscreen-Problems gearbeitet? (Das es laut Sony-Chat und Sony-Hotline natürlich NICHT gibt, von dem man selbstverständlich noch NIE gehört hat. Wie ich diese Stupidsprüche liebe...)

• Sofort fällt auf, dass das Sony schön flott werkelt. Nichts ruckelt, nichts hakelt, nichts stottert. Fühlt sich an wie ein Nexus 7 2013; wieder einmal.
Ich prüfe mit Herzklopfen schnell das Display per "Backlight Bleed Test" aus dem Play Store; alles gut.
Also mal einrichten, den neuen, flachen Freundinuninteressantmacher.
Alles fluppt, alles geht schnell von der Hand. Ich muss nichts nachlesen, ich muss mir nichts erklären lassen, alles wie gewohnt, alles simpel und einfach. Sony unterstützt dabei hin und wieder diskret, ohne aufdringlich zu wirken.

• Gleich zu Anfang trötet mir das Z2 entgegen, dass es seine Firmware doch gerne ein bisschen aktualisieren möchte.
Erlauben wir das? Ja, wir sind heute mal nicht so.
Die Firmware-Aktualisierung auf Version 17.1.A.2.55 ist in zwei Minuten erledigt. Was hat sich geändert? – Keine Ahnung, Sony hält sich da bedeckt.

• Ich teste Internet, Videos, GPS, Kompass. Alles gut, alles flott.
Allerdings wundere ich mich etwas darüber, dass das Samsung 10.1 2014 beim Aufrufen von Internetseiten und YouTube-Videos immer ein Quäntchen schneller ist. Wie kommt denn das?
Da muss aber noch ein bisschen am Code gefeilt werden, Sony...

•• Allgemein
Ich habe wenig zu meckern; das Z2 ist flott, "responsiv" (keine Ahnung, ob es dieses Wort gibt – aber es klingt passend und vor allem wichtig), das Gerät wirkt wieder einmal wie ein Nexus – kein aufgeblasenes Tamtam wie bei Samsung, keine von Bloatware überladenen Startbildschirme, kein ständiges Nerven.

• Die Japaner haben noch Anstand. Die unterstützen auch beim "Rooten"; auf den Sony-Internetseiten finden sich eine Menge Tipps des Herstellers selbst. Bei Samsung dagegen versucht man alles, damit Anwender bloß keinen Root-Zugriff bekommen, bloß keine Belästigungen abstellen können, bloß in jeder Situation mit Werbung ersäuft werden. Ach; schaut Euch meine Zweisterne-Bewertung zum Note 10.1 2014 hier bei Amazon an; da steht alles drin, was Ihr wissen müsst. Und was Euch beim Z2 NICHT auf die Nerven gehen wird.
Gefällt mir, Sony!

• Aber: Auch bei Sony gibt es einen ganzen Rattenschwanz an Apps, die sich nicht deinstallieren oder löschen lassen. Unter anderem Fratzebuch-Idiotenmist, was mich besonders ärgert. Also muss das Z2 schnellstens gerootet werden, damit man den Quatsch wegbekommt. Doch wie gesagt: Nicht die Spur so aufdringlich wie bei Samsung.

•• Das Touchscreen-Problem
Es ist da. Punkt. Auch nach der klammheimlichen Reparatur nach Systemstart und Firmware-Aktualisierung auf 17.1.A.2.55. Anfangs traten bei mir keine Probleme auf; nach etwa zwei Tagen ging's dann los. Etliche Male fror das Z2 ein paar Sekunden lang ein. Oft nach App-Umschaltung oder Aufwecken aus dem Ruhezustand. Es erholte sich aber immer von allein, kein Neustart nötig.
Seltsam, dass diese Probleme erst mit der Zeit auftraten. Spricht aber deutlich für ein Softwareproblem.
Also, Sony: Das war noch nicht alles. An die Arbeit, Marsch, Marsch!

• Der Touchscreen reagiert flott und präzise; wieder mal Nexus-Gefühl. Dabei fiel mir immer wieder auf, dass der Z2-Touchscreen offenbar unglaublich gut abgestimmt wurde: Man "trifft" auch kleinste Schaltflächelchen einfach so gut wie immer; ganz, ganz selten haut man mal daneben. KEIN Vergleich zu Nexus 7 2013 oder Samsungs Note 10.1 2014; da tippelt man ständig vorbei oder drüber oder drunter.
Bestätigen kann ich jedoch, dass man die drei üblichen Android-Symbole "Zurück", "Menü" und (wie heißt das eigentlich?) – "Letzte Apps" relativ genau treffen muss.
Da darf Sony ruhig noch ein wenig "Darfst-auch-ein-bisschen-danebenpatschen" einbauen.
Im Gegensatz zu meinem Gefluche mit Nexus 7 2013 und Note 10.1 2014 habe ich mich auch bei kleinen Symbölchen und Linkchen auf Internetseiten nie "vertoucht"; die Berührung wurde immer genau dort registriert, wo sie sein sollte
Wenn die Touchscreen-Präzision so bleibt, die Android-Symbole noch etwas entpingelt werden, kann man hier eigentlich kaum noch etwas verbessern. Auch bei sehr leichten Berührungen reagiert der Touchscreen einwandfrei, wenn man ihn mit der "richtigen" Haut berührt: Es gibt Probleme bei Hornhaut; Gitarrenmatadore können die Fingerkuppen der linken Hand kaum einsetzen. Der Touchscreen erwartet weiche, schön leitfähige Haut.
Da muss Sony noch ein bisschen die Empfindlichkeit runterschrauben.

• Man kann das Z2 mit der Oberseite des Fingernagels bedienen; nicht besonders gut, doch es funktioniert. Aber vielleicht reicht Sony ja noch ein Fingernagel-Apdejt nach.

• Aber: Wenn das Z2 am USB-Ladegerät hängt, lässt es sich nicht oder nur kaum per Doppeltipp aufwecken; normale Touchscreen-Bedienung aber funktioniert einwandfrei. An der Ladestation klappt auch das Aufwecken per Doppeltipp; das Problem hat also irgendwie mit dem USB-Anschluss zu tun.
Auch reagiert das Sony gleich nach der Trennung vom USB-Ladegerät nicht sofort auf Berührungen; da können auch mal 10 Sekunden vergehen, bis es wieder willig ist.
Im "Normalbetrieb" scheint also mittlerweile fast alles in Ordnung zu sein, aber in Verbindung mit USB-Ladegeräten muss Sony noch was tun.

Übrigens: Beim Telefonieren kann man das Z2 NICHT per Display-Doppeltipp aus seinem Schlaf erwecken.

•• Der gute Ton
Den gibt's nicht. Tschuldigung, Z2-Jockeys – aber so ist das nun mal.
Die Lautsprecher haben ihre Bezeichnung nicht verdient; was da an dünnen, flachbrüstigen Klängchen gerade noch an mein Ohr gelangt, ist einfach zu wenig.
Der Stereoeffekt ist in Ordnung; und damit erschöpft sich mein Lob auf Sonys Akustikexpertentum leider auch schon.
Keine Bässe, flacher Klang, ZU LEISE!
Auch wenn man alle möglichen Klangverfälscher einsetzt, die Sony mit der "Walkman"-App und in den Einstellungen mitliefert: Es nützt alles nix, führt nur dazu, dass die Akustik "pumpt" - also beispielsweise bei Bässen die gesamte Dynamik verschwindet, andere Akustikanteile gedämpft werden.
Ein ganz kleines bisschen bringt die "Dynamik-Normalisierung", die eigentlich dafür sorgen soll, dass es keine großartigen Lautstärkesprünge zwischen verschiedenen Audiotiteln gibt. Ist aber auch nicht des Jauchzens wert.

• Also Kopfhörer angesaftet, zuerst das mitgelieferte "Headset".
ZU LEISE.
Damit man sich das einigermaßen vorstellen kann: Kopfhörer an einem normalen Verstärker mit Lautstärkedrehregler. "Aus" bei 7 Uhr (Uhrenziffernblatt vorstellen), "volle Pulle" bei 3 Uhr.
Das Maximum an Lautstärke, das das Z2 liefert, läge etwa bei 10 Uhr. Maximal.
Mensch, Sony! Es ist ZU LEISE! Und zwar VIEL ZU LEISE!
Und der Klang? – Naja... Flach, dynamiklos, schmalbrüstig, ippsig.
Liegt vielleicht am Kopfhörer.

• Also den guten alten Sennheiser DT 880 ran. Passt zwar von der Impedanz her nicht, aber sei's drum.
Klang besser, da ist sogar ein wenig Bass zu erahnen, brauchbare Stereoabbildung. Aber: Ich kann den Klang einfach nicht richtig beurteilen. Weil alles VIEL ZU LEISE ist!

Verdorri! Haut da mehr Leistung raus, Ihr Japaner! So taugt das nix!
Und da erscheint die dümmliche Platzierung der Kopfhörerbuchse auch gar nicht mehr so schlimm: Wozu einen Kopfhörer anschließen, wenn der Klang eh mühelos von der Mücke im Nebenzimmer übertönt wird?
Warum steht so etwas nicht in den Testberichten gut, meist wohl zu gut bezahlter Fachredakteure?
Schon ein bisschen peinlich, was Sony nach den schwülstigen Werbesprüchen ("Klangwunder", "voller Sound") da abliefert.
Ok, den grottigen Lautsprecherklang können wir auf die Wasserfestigkeit schieben. Aber das Kopfhörerausgang-Siechtum darf nun echt nicht sein, wenn man sich wie Sony nach wie vor auf seinen Audiopionierlorbeeren ("Walkman") ausruhen möchte.

• Wer jetzt vielleicht seine ganze Hoffnung auf Apps wie "Poweramp" setzt, die oft noch ein bisschen mehr an Lautstärke herauskitzeln können, kann einpacken: Das bisschen Mehr an Lautstärke wird sofort mit üblen Verzerrungen erkauft: Es wird nicht großartig lauter, nur großartig verzerrter. Nützt also auch nix.

• Übrigens: Der Ton setzt IMMER kurz aus, wenn man das Z2 vom Hoch- ins Querformat und umgekehrt dreht. Softwarefehler, aber böser: Passiert nicht nur mit dem mitgelieferten "Walkman"-Player, sondern auch mit allen anderen Playern und in jeder Situation, in der Ton ausgegeben wird – also auch bei Videos und beim Radiohören. Macht da was dran, Sony!
Und gebt mehr, nein, DEUTLICH mehr Gas auf den Kopfhörerausgang, falls Ihr nicht den Verstärkerchip komplett vergessen habt. So kommt mir das nämlich fast schon vor.

•• Akkulaufzeit
KEINE Energiespareinstellungen aktiv (also nix "Stamina" und dergleichen), nur "Hintergr.daten in Wartes." (warum hat man hier trotz reichlich Platz so dämlich abgekürzt?) eingeschaltet.

• Es gibt mal wieder eine gute und eine schlechte Nachricht; die schlechte zuerst:
Die YouTube-Videowiedergabe (Full HD mit Ton bei mäßigem WLAN-Empfang (Nebenraum, dicke Wand)) bei voller Displayhelligkeit ist kein Grund zum Köpfen der Champagnerpulle: 20 % Akkuladungsverlust in einer Stunde. Also: 5 Stunden insgesamt. Nicht so doll.

Aber: Dieselben Voraussetzungen, allerdings 50 % Displayhelligkeit: Nur noch 10 % Ladungsverlust pro Stunde. Dann klappt's auch mit 10 Stunden Dauervideowiedergabe. Und das per WLAN mit relativ schlechtem Signal, also bei relativ hohem Stromverbrauch fürs Datenschaufeln.

Wenn Videos im Z2 oder auf der Speicherkarte liegen, dürfte der Sony-Akku wohl noch ein gutes Qäntchen Laufzeit drauflegen.
Daher: Richtig gute Laufzeiten, wenn man das Display nicht auf Photonenkanonemodus einstellt.

• Glaubt nicht, was sich hier diverse Fünfsterne-Scherzkekse aus den Socken leiern: Von wegen 40 Stunden Dauervideo. Ha. Ha. Ha!
Würde das Z2 40 Stunden Dauervideo schaffen, wäre das Überbevölkerungsproblem der Welt auf einen Schlag gelöst: Durch Massenselbstmord unzähliger Angefressener-Appel-Fanatiker.
Also: Schwachfug, glaubt bloß nicht so einen Käse!

-> Mit Aussagen wie "Bei mir hält das Z2 bei normaler Nutzung volle drei Tage durch." komme ich übrigens überhaupt nicht klar. Solche Aussagen sind Blödsinn, weil jeder sein Tablet natürlich ganz anders "normal" nutzt. Der Eine zockt stundenlang und haut sich nachts im Internet wie üblich aus Versehen drei Pornos hintereinander rein, der Andere liest vielleicht nur morgens die Nachrichten auf dem Klo. Also: Kann man nicht vergleichen, ist vollkommen unsinnig.
Die HD-Videowiedergabe ist da schon aussagekräftiger, da von jedermann nachvollziehbar.

• Bereitschaft-Stromverbrauch
Ich las an verschiedenen Stellen, dass sich das Z2 bei Bereitschaft einen ordentlichen Schluck aus der Akkupulle genehmigte.
Kann ich NICHT bestätigen!

• 8 Stunden Bereitschaft, Mobildaten, Bluetooth, GPS und Aufwecken bei Display-Doppeltipp EIN, etwa 20 Minuten Mobildateninternetnutzung bei miesem Empfang zwischendurch: 4 % Ladungsverlust.
8 Stunden Bereitschaft, WLAN, Bluetooth, GPS und Aufwecken bei Display-Doppeltipp EIN, keine Nutzung zwischendurch (habe gepennt): 2 % Ladungsverlust.

Also RICHTIG gut! Wenn man WLAN, Bluetooth, GPS und Aufwecken bei Display-Doppeltipp abschaltet, dürfte man wohl bei 1 % anlangen. Die Entladungskurve ist so flach, dass man sein Auto ohne angezogene Handbremse drauf abstellen könnte.
Was will man mehr?

•• Ladezeiten
Auch hier las ich wieder Bedenkliches an verschiedenen Stellen im Internet, sogar in den XDA-Foren: Das Z2 würde stinkend langsam laden.

Nein, tut es NICHT!

• Aufladen (bei abgeschaltetem Z2) von komplett entsaftet bis 35 %: Eine Stunde.
Genutzt habe ich dazu die Ladestation DK39, als USB-Stromquelle kam Samsungs weißes Originalnetzteil (2 A) zum Einsatz. Als theoretische (!) Ladezeit kommt man also auf drei Stunden. In der Praxis klappt das natürlich nicht, da wir mit Wandlungsverlusten sowie mit etwas mehr Zeit auf den letzten Metern rechnen müssen. Vier Stunden Ladezeit von komplett leer bis randvoll kommt also hin.

• Etwas länger dauert es mit dem mitgelieferten Netzteil, das mit 1,5 A leider etwas schmalbrüstig ist.
Also: Gute Ladezeiten!

• Die Sony-Lösung bietet etwas für jeden Fall:
Schnellladen mit Sony-kompatiblen Ladegeräten per USB und Dockingstation, Schnellladen mit beliebigen USB-Netzteilen per Dockingstation, "Notladen" mit jedem beliebigen USB-Netzteil per USB-Port.

Ergo: RICHTIG gut, besser geht's nicht. Ihr könnt mit JEDEM popeligen USB-Netzteil und überall laden UND Ihr könnt richtig schnell laden.

•• Die geheimnisvolle Benachrichtigungs-LED
(Die ist eine Kapitelüberschrift wert, weil man einfach NICHTS dazu im Netz findet.)
Es handelt sich um eine Vollfarben-LED, die Licht jeder beliebigen Farbe abstrahlen kann.
Gute Sache; so kann man sich z. B. mit Grün auf WhatsApp-Mitteilungen hinweisen lassen, mit Gelb auf eMails - und so weiter.

•• Kamera
Darüber gibt's nicht viel zu verlieren: Die Rückkamera ist Murks – die Fotos sind unscharf, extrem mies aufgelöst. Im Vergleich mit dem Note 10.1 2014 verliert die Z2-Kamera, dass es nur so scheppert. Und als ich die Fotos meinem Galaxy S4 zeigte... Das lacht immer noch.

• GANZ PEINLICH: Die FRONTKAMERA des Galaxy S4 (mit schlappen 2 Megapixeln) ist noch einen kleinen Tacken BESSER als die HAUPTKAMERA des Z2 (mit angeblich 8 Megapixeln)! Ich habs gerade ausprobiert...
Das ist ein unglaubliches Sony-Armutszeugnis.
Aber leider wahr... :/

• Die Frontkamera tickt nicht ganz sauber; oder zu sauber: Wenn ich mich mit der Frontkamera knipse, verschwinden meine Falten, das Bild wird also ungewünscht geglättet. Nein, nein, Ihr Experten! Ich habe die Funktion "Soft Skin-Effekt" natürlich gefunden und abgeschaltet. Nützt nur nicht viel. Die Software ist also noch nicht das Gelbe vom Ei.
Also bleibt die Hoffnung, dass Sony durch Aktualisierung der Kamerasoftware aus dem "Murks" wenigstens ein "Gehtso" macht.

•• Telefonie
Funktioniert, ausprobiert per Bluetooth-Headset und über Lautsprecher. Telefonieren per BT-Headset funktioniert tadellos, wie vom Handy gewohnt. Telefonieren über Lautsprecher ist auch wie vom Handy gewohnt: Übler Raumhall und miese Verständlichkeit beim Gesprächspartner; also wie immer eine reine Notlösung.

• WICHTIG: Das Z2 kann auch USSD-Codes senden! Das heißt, dass Ihr damit Eure Prepaid-Karte im Ausland freischalten und Guthaben aufstocken könnt. Sony verbietet Euch die geldbeutelfreundliche Prepaid-Nutzung nicht, will Euch nicht wie Samsung zur extremen Roaming-Geldvernichtung bei Telefonie und Mobildatennutzung zwingen.

•• Konnektivität
• WLAN
Gute bis sehr gute Reichweite, allerdings habe ich bisher nur 2,2 MB pro Sekunde geschafft. Seltsam, da sollte deutlich mehr kommen. Also habe ich das Ganze auch noch mit Galaxy S4 und Galaxy Note 10.1 2014 ausprobiert: Genau dasselbe; mehr als 2,2 MB werden's einfach nicht.
Mein Router bremst also, obwohl ich ihn extra auf 300 Mbit/s und 5 GHz eingestellt habe.
Also: Tatsächliche WLAN-Geschwindigkeit derzeit nicht ermittelbar. Blöd, aber so ist's nun einmal.

• Bluetooth
Tadellos, koppelt sich auf Anhieb mit diversen Geräten, keine Verbindungsabbrüche, sehr gute Reichweite (habe es gestern geschafft, eine störungsfreie BT-Verbindung durch vier dicke Wände hinweg aufrecht zu erhalten; das gab's bisher noch nie), alles an Protokollen im Gepäck, was manche Leute dringend, die anderen überhaupt nicht brauchen. Telefonie und A2DP habe ich ausgiebig ausprobiert, funktioniert alles wunderbar.

• Infrarotsender
Man kann mit dem Z2 eine Menge Geräte bedienen, die sich per Infrarotfernbedienung zur Arbeit zwingen lassen; das Sendefensterchen befindet sich an der Oberseite, man muss das Z2 also im Querformat nutzen. Das klappt auch, allerdings mit Einschränkungen:

1) Die derzeit wohl beste Fernbedienungssoftware unter Android, Color Tigers "Smart Remote", funktioniert (noch) nicht mit dem Z2. Schade. Oder ein anderes Wort, das auch mit "Sch" beginnt.
Die eher basisnahe App "Fernbedienung" (wie kreativ) ist im Z2 vorinstalliert, so konnte ich wenigstens ausprobieren. Ja, klappt. Aber:
2) Da die Infrarotsendediode im Gehäuse steckt und das Sendefenster bündig mit dem Rahmen abschließt, muss man das Z2 relativ exakt auf den Empfänger richten; riesige Winkelabweichungen kommen nicht gut an.
3) Das Infrarotmodul des Z2 IST lernfähig. Klappt tadellos, mein Z2 konnte in Nullkommanix die "Lauter"- und "Leiser"-Funktionen des MR303 (Terrorkom-Entertain-Empfänger) von der Originalfernbedienung erlernen. Warum die allerdings in der Bibliothek der "Fernbedienung"-Software fehlten, ist mir etwas schleierhaft: Die Lautstärkeregelung ist ja nun nicht gerade eine exotische Funktion; oder? :D

• GPS
Nein, ich komme nicht mit "Geschwindigkeit der GPS-Positionsbestimmung" um die Ecke, wie es sonst fast jeder tut. Die Zeit bis zum "GPS-Fix" hat nämlich mit einer Menge unterschiedlicher Faktoren (Standort, Witterung, Satellitenpositionen, Almanachdaten, AGPS-Aktualität, deutlicher Standortwechsel nach letztem GPS-Einsatz etc.) zu tun. Das ist nicht so simpel, wie viele Leute meinen, kann man also auch nicht über einen Kamm scheren.
Was zählt: Sehr gute Empfängerempfindlichkeit auch in Innenräumen, deutlich besser als beim Korea-Konkurrenten Note 10.1 2014.

• Kompass
Sehr sauberes Signal, der Kompass "zittert" kaum.
Dennoch bin ich beim Z2-Kompass noch ein wenig unschlüssig: Hin und wieder zeigt der Kompass einfach in die falsche Richtung. Mag an der noch nicht optimierten Software liegen. An die Experten: Ja, ich habe zuvor kalibriert. Gehört sich doch so.

Ich komme mal langsam zum Ende; sonst ist das Z2 schon wieder vom Markt, ehe ich hier endlich fertig werde.

PRO
+ Leicht, flach, hübsch, wasserfest
+ Angenehme Haptik, insgesamt gute Verarbeitung
+ Feines, kontraststarkes Display mit guten Schwarzwerten
+ Beispielhaft präziser Touchscreen; wenn er denn mal nicht rumzickt
+ Flotte Reaktion, kein Ruckeln, Hakeln, Stottern
+ Duale, schnelle Lademöglichkeit per USB und separaten Ladekontakten
+ Erstaunlich gute Akkulaufzeiten
+ Vollwertige Telefoniefunktionen (mit USSD-Codes)
+ Relativ einfaches Rooten: Sony unterstützt (Samsung stört mit allen Mitteln)

CONTRA
- Unfertige Software
- Verbesserungsbedürftige Grafiktreiber
- Touchscreen-Problematik noch nicht richtig im Griff
- Üble Lautsprecher
- Mieser Kopfhörerausgang (viel zu leise)
- Saudumme Kopfhöreranschlussplatzierung (verhindert Aufstellen)
- Grottenschlechte Steinzeitkamera (sogar der S4-Frontkamera unterlegen; wie peinlich...)
- Vorstehende Bedienelemente (hässliche Ein-/Austaste, Lautstärkewippe)
- Extrem siffempfindliche Rückseite
- Primitiver, empfindlicher SIM-Kartenhalter
- Gegen Deinstallation geschützte Braucht-kein-Mensch-Software ("Bloatware")
- Geiziger Lieferumfang mit miesem "Headset" und schwachem Netzteil
- Android 4.4 - verbietet das Beschreiben der SD-Karte - und Sony korrigiert das nicht

•• Mein Fazit
Trotz der reichlich vorhandenen Negativpunkte mag ich das Z2, werde das Tablet behalten.
Es bietet alles, was ich privat benötige, alles, was ich im Ausland brauche, es gefällt mir optisch und haptisch.
Die für mich wirklich störenden Dinge lassen sich allesamt per Software beheben; ich baue darauf, dass Sony uns hier nicht im Regen stehen lässt. Wenn doch, bekommen die Japaner das Z2 irgendwann doch wieder zurück. Aber ich bin da recht optimistisch eingestellt.

Hardwareprobleme wie die miesen Lautsprecher, der fürchterliche Kopfhörerausgang und die blamable Kamera sind mir schnurz: Ich höre keine Musik mit dem Z2, ich nutze ausschließlich Bluetooth-Headsets, ich habe eine vernünftige Kamera im Handy und finde Fotografieren mit Brett vorm Kopp albern. Solche Negativpunkte hebe ich nur stark hervor, weil es viele Leute gibt, denen genau diese Dinge sehr wichtig sind. Mir strunzegal, aber bei einer Rezension geht es nicht um mich.

Es gibt von mir keine Kaufempfehlung: Das soll jeder selbst entscheiden. Jeder kann sich über die technischen Daten informieren, es gibt reichlich Beurteilungen der Software; kann man alles im Netz nachlesen. Solche Dinge lasse ich aus, da ich mich lieber auf Sachen konzentriere, die man sonst nicht findet, die stolze Besitzer und leider auch Testredakteure hartnäckig totschweigen.

Ich mag den Flachmann; und wenn seine Softwareprobleme (und das Knarzen!) beseitigt werden, dann werde ich ihn wohl lieben.
review image
3030 Kommentare| 107 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. April 2014
AKTUALISIERUNG MEINER REZENSION WEITER UNTEN!

Hier mein Ersteindruck, nachdem ich das Gerät (Wifi/32GB) direkt bei Sony vorgestern erworben habe und gestern früh bereits erhalten habe.

Meine Vorbelastung: Ich hatte vorher ein Iconia A500 mit dem ich lange zufrieden war, inzwischen aber aufgrund eines Defekts ständig abbrach. War mir lange treu.. zuletzt mehr Frust als Lust.

Nun zum Z2 Tablet.
Speed:
Super schnell, super flüssig: Keine Verzögerungen. Selbst grosse Apps die im Hintergrund bleiben wenn man eine andere App lädt, sind beim zurückwechseln blitzschnell wieder da.

Kleiner Kritikpunkt: Das hier schon in den Bewertungen öfter genannte Touch-Problem:
ich hab es auch, sogar häufig. Ich denke so jeder 10. bis 20. Touch am Homescreen wird nicht registriert (wischen ist kein Problem, nur tippen). Habe es anfangs nicht wahrgenommen, da ich es für ein zu softes Antippen gehalten habe. In Apps ist es mir bisher noch nicht aufgefallen.
Ich kann nicht sagen, dass es mich (nach den ersten Stunden) wirklich stört. Wenns passiert tippe ich halt noch ein bischen fester an die Stelle. Möglicherweise muss man sich einen etwas festeren Druck angewöhnen, aber wirklich nur minimal.
Ich werde die Sache beobachten. Hätte ich hier nichts darüber gelesen, wäre es mir nicht aufgefallen und ich hätte es mir selbst zugeschrieben.

Die Dockungstation:
Ist wirklich enttäuschend billig verarbeitet, wie schon in der dortigen Bewertung erwähnt. Nett ist allerdings, dass man eine App konfigurieren kann, die startet, sobald man das Tab in die Dockingstation stellt. So kann dann z.B. das Tab während des Ladens als digitaler Bilderrahmen oder Radio dienen. Das gleiche gilt auch für andere Geräte: Z.B. Kopfhörer einstöpseln, und automatisch startet die MP3-App Deines vertrauens.

Zu Ausdauer des Akkus kann ich noch nichts sagen, da ich bisher nur geladen habe. Aber das hat mir zu lange gedauert: Als ich das Tab das erste mal gestartet habe, war 72% Ladestand. Ladegerät sofort angestöpselt, und nach ca. 4 Stunden (während intensiver Nutzung) war er auf 100%.
Da bin ich von meinem alten klappigen Iconia A500 besseres gewohnt: In locker 2 Stunden während der Nutzung ist das Gerät von 10% auf 100%, und hält danach auch ein paar Stunden. Wie lange das Z2 hält, wird sich die Tage zeigen.

Unterm Strich bin ich sehr zufrieden. Allein wegen dem geringen Gewicht und der Dicke (eher Dünne), läßt es sich viel besser nutzen als mein altes A500 (750 Gramm und glattes rutschiges Gehäuse!). Denn genau dafür ist das Tablet ja gut: Dass man bequem auf der Couch entspannt mal surft, ein paar Spiele spielen, Musik hören usw. Das macht nur Spass wenn das Gerät leicht und griffig ist, und das ist das Z2.

NACHTRAG 07.04.2014
Habe meine Rezension von 5 auf 3 Sterne reduziert. Das Problem mit dem Touchscreen ist da. Es geschieht oft, und es ist immer öfter störend. Am Anfang war ich viel am Einrichten und installieren. Wenn da der Touch mal nicht reagiert, redet man sich ein, man hätte nicht richtig getroffen oder so. Dabei geht ja eh nur ein kleiner Moment verloren.
Bei Apps, insbesondere bei Spielen ist es jedoch mehr als störend. Wenn man dem entgegen kommenden Fahrzeug nicht ausweicht, obwohl man rechtzeitig getippt hat, ist es schon ärgerlich. Hier merkt man dann doch, dass das Problem doch häufiger auftritt, und das ganze davon abhängt, was man mit dem Tablet macht.
Ich werde erstmal an Sony schreiben und warten was die sagen. Ich weiss noch nicht, wie ich mich verhalten soll. Zurückschicken möchte ich es irgendwie ungern, denn von dem Problem (das sich ja evtl. per Update lösen läßt) mal abgesehen, gibt es auf dem Markt kein anderes Tablet was mit dem Z2 mithalten kann.
Übrigens berichtet ein Taiwanesischer Nutzer, die bereits zertifizierte Firmware SGP521_17.1.A.2.55 hätte keine Touch-Probleme mehr (ich habe 17.1.A.2.36). Die Firmware wird allerdings noch nicht verteilt, aber es klingt doch hoffnungsvoll.
Ich werde meine Rezension wieder auf 5 Sterne pimpen, sobald die Touch-Probleme beseitigt sind.

NACHTRAG 15.04.2014
Es gibt noch keine Entschärfung der Situation. Auf mein Mail bzgl. der Touchprobleme an Sony habe ich ausser der Bestätigungsmail keine Antwort erhalten. Ein Update der Firmware ist noch nicht in Sicht.
Vorgestern hatte ich die harte Variante des Problems, die andere User hin und wieder auch haben: Das Display liess sich per Ein-/Ausschalter zwar aktivieren/deaktivieren, aber das Gerät liess sich nicht mehr ausschalten. Der Touchscreen reagierte gar nicht mehr. War schon ganz verzweifelt. Den Ausschalter 10 Sekunden festhalten bewirkte nichts. Normalerweise wäre eine Bildschirmfrage gekommen ( "Ausschalten", "Neustarten", ...) aber offenbar hing das Gerät. Dann kam ich zufällig drauf: Wenn ich den Lautstärkeregler nach oben und den Ausschalter 10 Sekunden festhalte, fährt das Tablet runter. Dann konnte ich ganz normal wieder starten.

NACHTRAG 10.06.2014
Das Update auf die neueste Firmware ist nun endlich nach langer Wartezeit verfügbar und bei mir seit etwa 2 Wochen installiert.
Mein Fazit: Es ist besser, aber nicht perfekt. Wie ich schon länger vermute gibt es unterschiedliche Probleme mit dem Touchscreen.
Habe inzwischen gelesen dass es auch mit Erdung zusammen hängen kann (Gerät in Dockingsstation bedienen, oder in der Hand)
- der einfache Touch auf dem Homescreen, der hin und wieder mal nicht registriert wird: Ist weniger geworden, aber nicht weg. Kommt immer mal wieder vor. Ist aber nicht wirklich nervig, man tippt nochmal und gut. Oft passierts ja nicht, und am Homescreen ists nicht kritisch
- dauerhafter Touch (z.B. bei Spielen mit virtuellen Joystick). Hier habe ich keine Verbesserung festgestellt
- komplette Blockade des Touchscreens: tritt sehr selten auf, aber passiert immer noch. Hatte ich bislang 3 mal. 2 mal vor dem Update, und einmal nach (!) dem Update. Ist selten aber extrem nervig. Trat bislang immer beim Entsperrbildschirm auf. Es werden komplett keine Touches angenommen. Das Gerät lässt sich noch nicht mal ausschalten (naja doch, bis ich nach Stunden herausgefunden habe, dass man den Ausschalter zusammen mit "Lautstärke höher" mehrere Sekunden festhalten muss.

Mein Fazit: Es bleibt bei 3 Sternen, da das Problem nicht gelöst ist. Dennoch meine ich, dass das Tablet so gut ist, dass ich es trotz der Probleme wieder kaufen würde. Denn insgesamt sind die wirklich seltenen Ausfaller verkraftbar, dafür dass man das leistungsstärkste Tablet überhaupt hat. Ich habe bislang niemals wirklich Performance-Probleme oder irgendwelche Hänger gehabt. Das Tablet macht einfach nur Spass!

Also insgesamt besser, aber nicht ganz gelöst. Die Probleme die am häufigsten auftreten, sind deutlich weniger geworden. Die selteren Probleme sind meiner Auffassung noch da.
5656 Kommentare| 121 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. April 2014
EDIT - BREAKING NEWS!

Ich konnte nun die Bewertung auf 5 Sterne raufsetzen wie versprochen, da nun das im weiteren geschilderte Touchscreenproblem behoben ist!

Mit dem Update 17.1.A.0.402 funktioniert der Touchscreen perfekt und ohne Aussetzer!

Da auch sonst (habe das Gerät jetzt fast 2 Monate) alles prima ist, nun also rundum zu empfehlen!

Dennoch ist es eine absolute Sauerei, dass Sony eine derart schlechte Informationspolitik betreibt und Problemen und Sorgen von Kunden einfach mit Totschweigen begegnet. SERVICEWÜSTE!

**********************************(alte Rezension)

Das Tablet ist EIGENTLICH rundum super.
Gewicht, Haptik, Bildschirm, Schnelligkeit, Konnektivität usw.usf. - alles ein Gedicht!

Also EIGENTLICH volle 5 Sterne, neue Android-Referenz.

ABER (!!), und deswegen schreibe ich diese Rezension, auch damit Sony das vielleicht mehr mitbekommt und was ändert:

Momentan (Tablet ist ja noch brandneu) scheinen ziemlich viele Geräte von einem sehr ärgerlichen (zumal angesichts des Preises) Bug des Touchscreens betroffen zu sein, der sich individuell unterschiedlich stark auswirkt.

Bei mir: Ab und zu wird ein Touch nicht registriert; Scrollen z.B. immer mal wieder nicht wirklich flüssig und unterbrechungsfrei möglich. Außerdem Bedienung mit Fingernagel nicht möglich (auf anderen Geräten ja). Ab und zu wird sogar eine Zeitlang der Touchscreen gänzlich unbedienbar, nicht mal der Lockscreen lässt sich entsperren. Irgendwie hilft es dann, das Gerät in die Hand zu nehmen und kurz zu warten und zu probieren, bis es wieder anspricht.

Dies ist natürlich bei solch einem Gerät im Jahr 2014 absolut inakzeptabel - man darf, genauso wie einen Screen ohne Pixelfehler, absolut fehlerfreie Funktion des Touchscreens erwarten, so wie es bei meinen anderen Geräten ja auch der Fall ist.

Leider reagiert Sony ÜBERHAUPT nicht, und die Hotline behauptet, ein derartiges Problem sei nicht bekannt.

Das heißt, liebe Interessenten: Es ist unklar, ob für das Touchproblem ein Software-Fix kommt (wie beim Tablet Z der 1. Generation letztes Jahr, da hat der Fix auch alle Probleme beseitigt), oder ob fehlerhafte Hardware vorliegt und Ihr, falls Euer Gerät auch betroffen ist, es umtauschen oder einschicken müsst.

Sehr doof von Sony - was wäre das Problem dabei, wenn Sony einfach eine Pressemitteilung herausgäbe, dass ein Fix in Arbeit ist?

Tja, Sony, so müsst ihr zur Strafe mit Rezensionen wie dieser leben.

EDIT: Zum einen sollte man ein neues Gerät unbedingt 1x auf Werkszustand zurücksetzen, da dadurch schon einiges am Touch verbessert wird! Zum zweiten gibt es demnächst eine neue Firmware, die das Problem anscheinend behebt (einige User des LTE-Geräts haben sie schon). Zum dritten kann man wohl mit Root (=Garantie leider wahrscheinlich weg) eine Datei editieren, wodurch der Touch mindestens erheblich besser wird. Also gute Aussichten, dass ich meine Rezension demnächst auf 5 Sterne raufsetzen kann...
99 Kommentare| 59 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. April 2014
Hallo,

grundsätzlich ist das Z2 ein schickes Tablet welches unglaublich leicht und schlank ist. Auch die inneren Werte (3GB RAM, schneller Prozessor) und.das ordentliche Display können überzeugen.

Leider hatte ich Pech mit der Verarbeitungsqualität. Das erste Gerät hatte ein schlecht eingepasstes Display, welches rechts unten leicht über den Display-Rand stand und somit eine spürbare Kannte bildete.

Ein dickes Lob an das Team von Amazon, das mir innerhalb eines Tages (Freitag Abend auf Samstag Mittag) ein Austauschgerät geschickt hat. Dies hatte nun zwar ein sauber eingepasstes Display, jedoch war bei diesem Gerät nun der Rahmen in sich verzogen. Von der langen Seite seitlich betrachtet war eine deutliche Krümmung sichtbar und das Tablet lag nicht sauber auf einer ebenen Fläche auf und kippelte bei Druck auf das Display an den Seiten.

Ich habe beide Geräte nun zurück geschickt und werde auf ein anderes Gerät wechseln. Da es sich trotz meines doppelten Pechs scheinbar um Einzelfälle handelt (ich habe weder in einschlägigen Foren noch hier bei Amazon ähnliches gelesen) und es sich grundsätzlich um ein sehr ordentliches Gerät handelt vergebe ich 3 Sterne.

Das Problem mit der Empfindlichkeit des Tochdisplays hatte ich übrigens auch. Auch wenn das Display in den meisten Fällen genau reagiert hat kam es wiederholt dazu, dass eine Auswahl nicht erkannt wurde und wiederholt werden musste. Auch hatte ich in der kurzen Zeit der Benutzung 2x das Problem, dass nach "wecken" des Tablets aus dem Standby das Display gar nicht reagiert hat und erst nach aus- und wieder einschalten des Displays auf Berührung angesprochen hat. Da es sich allerdings um kein durchgehendes Problem handelt wird dies vermutlich durch ein Softwareupdate behoben werden können.
11 Kommentar| 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Januar 2015
Das Sony Z2 (2014) Tab hat mich gleich begeistert
Das Design und seine Funktion,
+ Ich fand es wichtig für mich das es kein Prügel ist
+ Lange durchhält
+ Staub und Wasser geschützt ist
+ Die Benutzeroberfläche gefällt mir sehr gut, sie ist Stylisch, übersichtlich und regt mich nicht auf wie Touchwiz
+Die verbaute Hardware was Prozessor und Grafik angeht super
+für den Alltag super, als flüssig, schreiben komfortabel
+Sound ganz passabel

Es gibt auch ein bisschen Kritik
-Die Kameras können besser sein, Blitz wäre super
-Zieht Fingerabdrücke magisch an
-Zeichnen mit Stylus nicht so toll

Aber so ein tolles Gerät das sich sehr gut von der Masse abhebt
Hab es aber nicht hier gekauft
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juni 2014
Das beste Tablet am Markt, wirklich keine Übertreibung. Habe schon einige ausprobiert und für dieses würde ich jedes amerikanische Obst-Produkt in den Müll werfen ! Super dünn, schickes Design, sehr leicht, sehr lange Akku-Laufzeit auch bei intensiver Nutzung, scharfes brillantes Full-HD Display, sehr flüssiges Arbeiten bei jeder App. Verträgt sich sofort mit angeschlossenem PC (USB). Schade, dass die Obstbauern das bessere Marketing haben. Eigentlich gebührt Sony die Krone.
33 Kommentare| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. April 2015
Gekauft haben wir das Z2 vor ca. 6 Monaten als Ersatz für das in die Jahre gekommene aber immer noch funktionierende Sony S Tablet. Das oft angesprochenen Touchscreen Problem konnten wir bis jetzt nicht nachvollziehen.

Positiv:
- gut/hohe Displayauflösung
- schlanke Bauform
- lang haltenter Akku, bei normaler Nutzung ca. 4 Tage
- schneller Prozessor und ausreichend Arbeitsspeicher (gerade beim Arbeitsspeicher wird bei Low-Budget Tablets oft gespart, was man dann auch sofort an der Performance merkt)
- ausreichend Anschlussmöglichkeiten (Kopfhörer, USB, HDMI/MHL, Ladestation, WIFI, Bluetooth, NFC, IR )
- Speicher erweiterbar durch SD
- Wasserdichtigkeit und Staubschutz

Negativ:
- bis jetzt ist uns noch nichts aufgefallen

Fazit:
Das Z2 ist gut ein 1/3 teurer als einige andere 10 Zoll Tablets die man überall hinterher geschmissen bekommt. Allerdings bekommt man hier für den mehr Preis auch ein vernünftiges Tablet wo der Akku nicht nach vier Stunden leer ist oder das laden einer Webseite eine gefühlte Ewigkeit dauert.
Von uns gibt’s eine klare Kaufempfehlung.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Juli 2014
Ich habe das Xperia Z2-Tablet jetzt seit 2 Monaten in Gebrauch und möchte hier mal die erste Rezension abgeben und ein paar Dinge schildern, die mir im alltäglichen Gebrauch aufgefallen sind. Die Frage, die ich mir stellte ist, ob man überhaupt ein Tab "braucht"? Wer ein Smartphone hat, eigentlich nicht. Und ein Net- oder Ultrabook kann heute meist das selbe wie ein Tab, bzw. noch mehr und ist idR billiger. Für mich schien anfangs ein Computer OHNE DVD-Laufwerk wenig sinnvoll, da man Programme nur über Internetverbindung und einen Store auf das Gerät bekommt, bzw. auf Clouddienste ausweichen muss. Für mich ist das Gerät als Computerersatz jedenfalls nicht geeignet, aber es ist zum Surfen und als Medienplayer perfekt geeignet. Dazu dann aber später mehr.

Zunächst mal: Über die Spezifikationen sei hier nicht weiter drauf eingegangen, die kann man durch kurzes "googeln" nach einschlägigen Websites feststellen. Zeitgemäße Hardware (1. HJ 2014) ist aber enthalten; auch die Eigenarten des Android-Systems sind sattsam bekannt und werden von mir hier nicht weiter ausgeführt oder zu einer Systemdiskussion ausgedehnt.

Zunächst zu den positiven Dingen, die mich begeistert haben:

1.) Das Design:
Grundlegend gefällt mir das Design sehr gut. Viele Kritiker bemängeln die dicken Ränder um das Display, aber wenn man das Gerät in beiden Händen hält, kommt man so nicht in Gefahr aus Versehen den Touchscreen zu berühren. Dadurch ist das Gerät zwar flacher, aber von der Oberfläche etwas größer als die Geräte der Konkurrenz aus Cupertino. Auch ist die Verarbeitung vllt. nicht ganz so "edel", da auf Kunststoff gesetzt wird und nicht auf Aluminium, die Verarbeitung und die verwendeten Werkstoffe sind aber trotzdem alles andere als "billig". Mir gefällt das Design, aber da das Geschmackssache ist, kann man das gerne auch anders sehen.

2.) Das Display:
Full-HD ist meiner Meinung nach scharf genug, um auch kleine Schriften anzeigen zu können. Durch das 16:9 Format lassen sich auch Filme ohne allzu breite schwarze Balken oben und unten abspielen. Was ich absolut faszinierend finde ist die Helligkeit (lässt sich auch im prallen Sonnenlicht noch vergleichsweise gut ablesen) und die Blickwinkelstabilität (das war bei früheren Sony-Displays noch anders); im Dunkeln ist die Helligkeit manchmal gradezu blendend und man muss manuell nachregeln.
Samsung und Apple haben zwar nominal höhere Auflösungen und damit - zumindest technisch - schärfere Darstellungen im Angebot, aber einen wirklichen Mehrwert sehe ich darin nicht. Ich sehe keine Pixel oder Treppchen. Daumen hoch von mir für das Display.

3.) Sound
Der Musikklang ist das beste, was ich in einem Mobilgerät bisher gehört habe - habe aber von Sony da nichts anderes erwartet. Außerdem ist ein UKW-Empfänger enthalten, was durchaus selten ist bei Tablets. Sogar der Klang aus den Lautsprechern ist erstaunlich brauchbar, allerdings sind diese etwas ungünstig unten am Gerät platziert und werden in einigen Tests kritisiert. Allerdings habe ich das Gerät beim Musikhören nicht in der Hand und zum Filme gucken kann man das Gerät umdrehen, dann sind die Lautsprecher oben und stören nicht mehr. Außerdem sei dann auch das Nutzen von Kopfhörern empfohlen, da damit der Klang dann doch spürbar besser ist.

4.) Ausstattung
Das Gerät hat - sofern man die LTE-Variante erwirbt - ein Telefonmodul, ich kann damit telefonieren und SMSen. Das ist zwar auch ein Feature, das ich nicht unbedingt "brauche", aber ich finde es schon ganz nützlich es im Ernstfall zu können, zumal damit einhergehend auch die Möglichkeit kommt USSD-Codes zu nutzen. Wer mit dem Gerät wirklich telefonieren will, sollte sich aber ein Headset mit Noise-Cancellation zulegen, da das Gerät nur einen Mono-Lautsprecher oben hat.

In fast dieselbe Kategorie fällt der Infrarot-Sensor. Damit kann ich das Gerät als Universalfernbedienung für alle Geräte nutzen (zumindest habe ich bei uns keines gefunden, das sich nicht bedienen ließ). Ich habe das bisher zwar auch nur 1-2 Mal ausprobiert, darüber gelacht, für ganz nützlich befunden aber seither nicht wieder benutzt. Trotzdem sei es erwähnt als Feature, das funktioniert.

Außerdem funktioniert USB-On-the-Go. Heisst, man schließt einen kleinen Adapter an und das Gerät erkennt jeden USB-Speicher und sogar externe Festplatten (sofern diese eine eigene Stromversorgung hat) und man kann schnell Daten im- und exportieren. Finde ich persönlich ganz nützlich. Die 3 o.g. Punkte bietet Apple allesamt nicht.

Weiterhin sind sämtliche aktuellen Funkstandards enthalten. GPS, Bluetooth, NFC und der neue WLAN-ac-Standard (auch im 5-GHz-Band), dazu noch LTE in allen gängigen Frequenzen machen das Gerät fit für die Zukunft und man wird es auch in vielen Jahren noch angemessen nutzen können. Ich habe noch kein Gerät gefunden, mit dem eine Kopplung und ein Datenaustausch nicht möglich waren. Die WLAN-Verbindung war bei mir stets stabil und schnell, der GPS-Fix erscheint umgehend und sehr genau (obgleich ich auch da die praktische Anwendbarkeit als Navigationslösung im Auto für mich ob der Grösse des Gerätes anzweifle).

5.) IP-58 Zertifizierung:
Wasser- und staubdicht ist das Gerät auch. Für mich zwar auch ein Feature, das als Versicherung ganz praktisch ist, aber ich habe nicht den Ehrgeiz in der Badewanne Filme zu gucken oder im Netz zu surfen, aber es ist schön die Sicherheit zu haben, dass ich es könnte. Und dass man das Gerät auch mal zu einem Strandtag mitnehmen kann, ohne Sorge haben zu müssen, dass es nach Kontakt mit Sand unbrauchbar ist.

Damit dann aber schon zu meinen Kritiken:

1.) Der Akku:
Wie oben schon gesagt, ist Design subjektiv, daher auch bei mir nicht wertungsrelevant, aber ich möchte meine Gedanken dazu gerne ordnen. Mir gefällt das Design generell sehr gut und ich verstehe auch den marketingrelevanten Nutzen dahinter "das flachste und leichteste" Tablet anzubieten und zu bewerben, aber wegen mir können die das Gerät 1-2 mm dicker machen und dafür einen leistungsfähigeren Akku verbauen, der evtl. noch 1-2h länger hält. Gerade für ein Multimedia-Tablet finde ich das einen wichtigen Punkt und ich kann - persönlich - auch nicht nachvollziehen warum die Geräte immer flacher werden müssen. Der Akku hier hält zwar eine Weile durch, aber etwas "mehr" wäre besser. Besonders wenn man das Gerät - z.B. auf Bahnfahrten - wirklich intensiv nutzt kann man dem Akkustand beim Fallen zusehen.

2.) Der Speicher:
Für ein Multimediatablet kommt das Sony mit einem recht kleinen Speicher daher (11 GB von Werk aus nutzbar). Dieser ist hier zwar erweiterbar, aber da ein Film, oder ein Spiel enorm Speicherplatz brauchen sei es hier erwähnt und in 2014 sollten vllt. 32 GB "drin" sein. Dies ist zwar - mangels Erweiterungsmöglichkeit und der Möglichkeit Daten und Apps auf die SD-Karte auszulagern - kein Kritikpunkt, wollte aber hierzu mal meine Meinung abgeben.

3.) Die Kamera:
Ebenso habe ich keine Ahnung, warum ein Tablet überhaupt eine Kamera hinten haben muss (vorne, für Videotelefonie macht Sinn), aber ich finde es immer reichlich amüsant, wenn ich in der Stadt Touristen sehe - mit dem Tablet in der Hand - wie sie Bilder vom Dom oder Rathaus machen. Habe ich persönlich keinen Nutzen dran und ich habe die Kamera auch - ausser zu Testzwecken - noch nicht benutzt. Wegen mir bräuchten diese Geräte überhaupt keine Kamera (dafür habe ich heute ein Smartphone) - und diese hier macht auch noch für 8 Megapixel schlechte Bilder. Der einzige "Nutzen", der mir da einfällt, ist das Gerät als mobilen Scanner zu nutzen und Dokumente abfotografieren zu können. Und wenn schon eine Kamera, warum dann eine ohne Fotolicht?

4.) Anschlussmöglichkeiten:
Das Gerät hat physisch nur einen USB-Anschluss. Dieser ist zwar multifunktional aber trotzdem hätte ich gerne einen zweiten. Letztens wollte ich das Tablet mal an einen Beamer in der Firma anschließen um eine Präsentation zu machen. Das ginge einerseits kabellos über Miracast oder Wifi (hat der Beamer aber nicht), oder über Kabel. Geht auch nicht direkt, sondern ich brauche ein MHL-Adapterkabel (ca. 15€ im Handel), dann geht es tadellos,aber ich habe eben nur diesen einen Anschluss. Heisst, wenn das Tab am Beamer hängt, ist ein gleichzeitiges Laden nicht möglich da der Anschluss besetzt ist. Speziell bei längeren Meetings muss man darauf achten, dass man nur mit voll aufgeladenem Akku hineingeht. Und warum keinen normalen HDMI-Anschluss, Sony?

5.) nur eingeschränkt businesstauglich:
Wie oben auch schon erwähnt ist das Gerät ein geniales Medienabspielgerät, aber ich wollte es ursprünglich nicht als mobiles Kino und mobile Playstation nutzen, sondern schon - auch - zum Arbeiten. Und dazu eignet es sich - meiner Meinung nach - nicht vollumfänglich. Ich kann zwar meine gesamte Kommunikation über das Gerät abwickeln, Termine und Kontakte verwalten, im Web recherchieren, alles schön und gut, aber ich war sehr erfreut, dass es endlich eine App für Microsoft Office für Android gab. Endlich konnte ich auch meine Dokumente auf dem Smartphone lesen und bearbeiten und war umso überraschter, dass das Z2 Tablet damit nicht kompatibel ist und die App im Store nicht angeboten wird. Okay, ist a) ein Versäumnis von Microsoft - dass hoffentlich bald behoben wird - und nicht von Sony und b) auch mein Fehler, hätte mich ja vorher erkundigen können, daher ist dieser Umstand auch wertungsneutral, ich wollte es hier aber mal erwähnt haben. Auch dafür gibt es Alternativen im Store, man bekommt alles hin, aber eben etwas "umständlicher".

Dazu kommt auch der Verzicht auf die Stifterkennung, da hat tatsächlich die Konkurrenz von Samsung kreative Ideen eingebracht. Ich kann zwar über einschlägige Apps Zeichnungen anlegen. Diese reagieren auch relativ fein und präzise, trotzdem wäre eine Stifteingabe sinnvoll, samt Handschrifterkennung. Beim Z Ultra hatte Sony schon die Möglichkeit mit einem Stift Daten einzugeben implementiert, warum hier nicht auch, erschließt sich mir nicht. Ich brauche das Gerät zwar nicht als Grafiktablet (bin kein Architekt), aber die Möglichkeit z.B. pdf's handschriftlich mit Anmerkungen zu versehen und zu speichern, würde mich interessieren. Falls einer der Leser dafür eine Möglichkeit findet, bitte melden, danke.

Wer auf die Stifteingabe Wert legt, der sei auf Samsung verwiesen.

6.) teures Zubehör:
Man benötigt noch einiges an Zubehör zusätzlich, wofür Sony ordentliche Preise verlangt. Will man die IP-Zertifizierung erhalten, muss man die USB-Abdeckung möglichst geschlossen halten, braucht also eine Ladestation. Die vom Xperia-Smartphone passt - natürlich - nicht. Dazu noch eine Schutzhülle samt Standfuss, oder einen Playstation-Controller falls man mit dem Gerät spielen will.

Fazit:

Mit der Bewertung des Gerätes tue ich mich - ehrlich gesagt - schwer. Es ist wirklich top ausgestattet und funktioniert seinen Möglichkeiten entsprechend. Dass es sich für mich - für die von mir ursprünglich beabsichtigte Nutzung - nicht vollumfänglich eignet ist kein Fehler des Gerätes, sondern eher von mir, oder Microsoft. Als Medienabspielgerät (Filme, Musik) und zum Surfen im Netz ist das Gerät absolut perfekt (nur der Akku dafür vllt. etwas klein), das Design absolut gelungen, die Darstellung scharf und hell.

Trotzdem wünsche ich mir für einen evtl. Nachfolger eine Fotoleuchte (wenn schon, denn schon), einen 2. USB-Anschluss (zum Anschließen von Ladegerät und TV oder Beamer gleichzeitig) und/oder HDMI-Anschluss, USB 3.0 (damit auch für die Zukunft eine Kopplung gewährleistet ist), Stifteingabe, 32 GB internen Speicher und einen grösseren Akku, sowie evtl. (wenn es Sinn macht) eine höhere Displayauflösung. Von mir daher einstweile 4 Sterne, ich probiere aber noch etwas weiter.
22 Kommentare| 27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.
Alle 65 beantworteten Fragen anzeigen