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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen140
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am 18. März 2014
Ich mache es dieses Mal kurz, da meine Vorredner eigentlich schon alles wichtige hier genannt haben.
Das Album benötigt sicherlich einige Durchläufe, da es sich um sehr anspruchsvolle Musik handelt (bspw. "Warte warte" oder "Im Weidengarten". Wenn sie sich dann aber einen Weg in die Gehörgänge verschafft hat, geht sie so schnell nicht mehr weg.
Das neue Album klingt hart und rauh und so sollte das nach der Band auch sein. Durch die elktronischen Elemente hat man aber auch neue Pfade betreten, was in diesem Genre durchaus mutig war.
Das neue Album glänzt zudem mit einem satten Sound, gruseliger Atmosphäre und hat (bis auf "Haus aus Schmertz" evtl.) keinen schwachen Song vorzuweisen. Die Songqualität ist auf stets hohem Niveau.

Bei der Fan Edition kommt hinzu, dass die Bonus-DVD dieses Mal wirklich umfangreich ist und wirklich schöne Boni bietet, wie bspw. das Making of Mitgift. Auch die Verpackung und die enthaltenden Booklets sind schöne Dreingaben. So zeigt eine Band ihren Fans noch, warum sie die "Silberlinge" noch kaufen sollten! ;-)

Von daher eine absolute Kaufempfehlung an alle Subway-Fans. Mittelalterfans sollten auf jeden Fall mal reinhören und Metalfans könnte das Werk ebenfalls ansprechen.
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am 17. März 2014
Ich bin kein Mensch der extrem ausschweifenden und vielen Worte, aber auch ich möchte hier eine Bewertung abgeben.

Als ich hörte, das STS sich an etwas neues wagen, bekam ich Zweifel, ob mir das anstehende Album überhaupt noch zusagt.
Ich gehöre nun schon zu den STS Anhängern, als die Band noch in den Kinderschuhen steckte und kaufte mir jedes Album und habe wie viele meine bevorzugten Songs und Alben. Ich bin ein Gewohnheitstier und hatte wirklich Sorge, das die Band sich zu weit von meinem verwöhnten Ohr entfernen.
Als dann das Video zum Song "Schwarze Seide" veröffentlicht wurde, war ich erneut im Bann der Band gefangen und ich freute mich mit jedem weiteren Tag und den Hörproben mehr auf das Erscheinungsdatum - ich hatte das Album natürlich umgehend vorbestellt (wenn auch nicht bei Amazon). Die Vorfreude wuchs und als mein Album geliefert wurde und ich im Auto saß und die Boxen aufdrehte, waren die Zweifel weggeblasen und noch am selben Tag orderte ich mir die Konzerttickets :)
Ich bin vom Album positiv überrascht und habe auch schon meinen Lieblingstitel ausgemacht und zwar "Grausame Schwester" Aber auch die anderen Titel sind abwechslungsreich, spannungsgeladen und auch wieder nachdenklich ruhig ...
Also - wenn ihr mich fragt ... Mit dem Album macht ihr nichts falsch - greift zu :) Es ist toll
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am 19. März 2014
Nachdem "Schwarz in Schwarz" für mich den "Wow!"-Effekt vermissen ließ, war ich auf "Mitgift" sehr gespannt.

Und ich finde, das Warten auf diese Scheibe hat sich gelohnt. Ein Meisterwerk mit 12 durchweg großartigen Stücken!
Ein Konzeptalbum ist vermutlich ein Experiment, was auch gehörig schiefgehen kann - in diesem Fall allerdings ist es wirklich gelungen, ich war von den Songs gefesselt (und dank der "Akte Mitgift" auch von den zugehörigen Grundlagen, auf denen die Songs entstanden.
Außerdem besticht die CD durch ein tolles Artwork. Aufmachung, Umfang und Inhalt der Fan-Edition können sich absolut sehen lassen und ich freue mich, dass SVBWAY TO SALLY wieder mehr rockige und harte Töne anschlagen. Die Befürchtung, dass sich alle Titel sehr ähnlich anhören würden, wie man es bei anderen Künstlern zeitweise erlebt, ist hier zum Glück ganz und gar nicht eingetreten.

Absolut kaufenswert!
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am 15. März 2014
Hallo,

ich bin ja treuer Subway Hörer seit "Foppt den Dämon". Jedoch war ich wirklich stark am überlegen ob ich den Weg mit Subway weiter gehen soll. Das letzte Album "Schwarz in Schwarz" war zwar gut, jedoch null innovativ. Es wurde dort die Essenz des bisherigen Schaffens gewonnen. Man hat also bekommen was man gewohnt war, aber leider auch nicht mehr. Im Nachhinein habe ich mir das Album auch nie angehört. Bereits "Kreuzfeuer" und "Bastard" haben mir nicht mehr so gefallen. Was liebe ich "Engelskrieger", "Herzblut", "Hochzeit", "Bannkreis" und eben "Foppt den Dämon". Das war damal spannend und aufregend.
Denn man wußte nicht was man bekommt und das Ergebnis ist doch immer wieder aufs neue einfach genial.

Jetzt soll es jedoch über "Mitgift" gehen. So wurde bereits im Vorfeld über Stilwechsel, Kurskorrektur, Dubstep und ob das die Fans mitgehen gemunkelt. Genau das hat mich dazu bewogen wieder einmal das Album blind zu bestellen. Dank "AutoRip" von Amazon gleich am Morgen auf den Stick gezogen und im Auto mehrfach gehört.

Das Album ist endlich wieder super geworden. Was für ein schönes Gefühl von einer Band wie Subway to Sally wieder (nach Jahren) überrascht zu werden. Dazu noch positiv. Dubstep? Ja und dazu noch so gut eingebunden das es einfach wunderbar zusammen passt. Aber ehrlich, das ganze ist dann doch eher dezent eingeflochten und nicht wie bei bei Korn, als es einen kompletten Stilbruch gab. Auf "Mitgift" bekommt man nach wie vor Subway aber schillernd und mit mehr Facetten ausgestattet. Der Sound kommt druckvoll und jedes Instrument ist deutlich zu hören. Auch Eric singt wieder wie ein junger Gott. Wobei ich denke entweder man mag es oder eben auch nicht. Die Stimme polarisiert ja doch ein bisschen. Die Texte sprechen mich auch total an. Da es sich um Mörderballaden handelt, sollte ich mir wohl Gedanken machen :-).

Auch die Aufmachung ist wie von Subway gewohnt erstklassig. In der von mir gekauften Fan Edition gibt es gleich zwei Booklets (eines mit den Texten und eines mit den Hintergründen der Lieder) wie auch eine BonusDVD (noch nicht geschaut) in einem schönen Digipak.

Fazit: Endlich wurde ich von Subway to Sally wieder auf eine musikalische Reise mitgenommen welche die ausgetretenen Pfade verlässt und dadurch einfach nur gewinnt. Denn rein musikalisch gesehen waren Subway ja schon immer exzellent unterwegs. Mir gefallen Subway immer dann, wenn neue Wege beschritten wurden. Wie eben jetzt auf "Mitgift". Danke. Jetzt werde ich dann doch wohl wieder die eisheiligen Nächte besuchen.
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am 14. März 2014
Mit ihrem neuesten Werk ist es Subway to Sally gelungen alte Stärken und neue Einflüsse auf eindrucksvolle Art zu kombinieren. Dabei ist der ungewohnt starke Einsatz von elektronischen Elementen besonders auffällig, aber absolut stimmig und nie deplaziert. Als ich die ersten Hörproben gehört habe, war ich davon äußerst positiv überrascht, dient es doch unerwartet hervorragend dem Aufbau der Atmosphäre. Damit ist auch schon das Stichwort gefallen, dass das Album wunderbar auf den Punkt bringt: Jedes Lied baut eine ganz eigene Atmosphäre auf, die trotz der thematischen Gemeinsamkeit aller Songs für Gänsehaut und Abwechslung sorgt. Das hat auch meine Befürchtung, dass der Fokus auf "Mördergeschichten" eventuell einseitig werden könnte, sofort aus dem Weg geräumt.

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"Ad Mortem Festinamus" ist zum Einstieg eine Rückführung auf klassischere Texte und Lieder der Band, der zwar musikalisch interessant ist, mich aber bei Weitem nicht so mitnimmt wie der Rest des Albums. Die Mischung aus lateinischen choralen Gesängen und des doch angestiegenen Härtegrads der aktuellen Platte passt für mich persönlich nicht so gut zusammen und wirkt darum fast etwas deplaziert. Ab der zweiten Hälfte und dem letzten Drittel dreht der Song aber musikalisch und atmosphärisch noch einmal auf und leitet direkt zum nächsten Lied über.

"Schwarze Seide" war ja schon zuvor als Single erhältlich und bedarf darum wohl wenigerer Worte. Als allererster Eindruck des neuen Albums hat er mich absolut positiv überrascht. Hier zeigt sich die gekonnte Mischung von härteren Gitarrenklängen und elektronischen Elementen, die zusammen eine düstere Atmosphäre erzeugen und mit dem eingängigen Refrain Lust auf mehr machen.

"Für immer" ist langsamer als Schwarze Seide und überzeugt besonders durch einen atmosphärischen Refrain. Hier beginnt sich schon ein Aufbau zu bilden, der sich durch mehrere Titel des Albums zieht: Während die ersten zwei Drittel hauptsächlich ein Zusammenspiel aus härteren und etwas schnelleren Strophen und einem langsameren und epischen Refrains darstellt, ist das letzte Drittel eine Steigerung des Refrains mit äußerst starken Instrumentalparts kombiniert. Diese Struktur erzeugt eine tolle, spannende Wirkung, die durch die hervorragende musikalische Umsetzung unterstützt wird.

"Grausame Schwester" meistert diese Formel und ist für mich das absolute Highlight des Albums. Ein spannungsaufbauendes Intro, gefolgt von einer tollen Strophe, die in einen starken und atmosphärisch wunderbaren Refrain mündet und dann in einen nahezu perfekten Instrumentalteil übergeht. Dieser hat am Ende des Songs, nachdem auch der Refrain wie schon zuvor beschrieben noch einmal gesteigert wiederkommt, noch einen Auftritt, der mich umgehauen hat. Ein absolut fantastischer Song mit einer tollen Mischung aus Atmosphäre, Härte und Melodie, der schon jetzt zu einem meiner Lieblingslieder der Band geworden ist.

"Warte, Warte" ist wohl eines der härtesten Lieder in diesem Werk. Der Refrain, obwohl textlich nicht besonders imposant, überzeugt mich durch seine musikalische Gnadenlosigkeit und baut genau die richtige Stimmung auf. Die Strophen sind düster und bereiten den Refrain stimmig vor. Dieser Song funktioniert in seiner recht simplen Struktur wunderbar, indem er einfach pure Bedrohung und Gewalt ausstrahlt und dadurch mitreißt.

"Dein Kapitän" erzeugt, wie man erwarten kann, eine gewisse Seemanns-Stimmung allerdings auch hier der bisherigen Härte und den elektronischen Einflüssen untergeordnet. Auch hier wird das Lied vom grandios atmosphärischen Refrain getragen, unterstützt von Geigenklängen und harten Riffs. Die Formel der bisherigen Songs funktioniert auch hier, das letzte Drittel ist besonders stark.

"Arme Ellen Schmitt" überzeugt mich bisher nicht besonders, wenn auch die Melodie eingängig und mitreißend ist. Der Text verfehlt meiner Meinung nach die gewünschte düstere Wirkung und somit verliert der Titel seine Gesamtstimmung. Hauptsächlich führt der Einsatz des Namens Ellen Schmitt zum Verlust der Abstraktion und damit verliert das Lied für mich auch an Atmosphäre und Mysterium. Musikalisch ist aber auch hier wenig auszusetzen, mag sein, dass mein Kritikpunkt nur für mich persönlich relevant ist.

"In kaltem Eisen" ist wieder ein starker Song, der im Gegensatz zum bisherigen Rest des Albums bemerkenswert ruhige Töne anschlägt. Besonders die Strophen sind fast unheimlich sanft und Erics Performance als Mörder ist hervorragend. Der Refrain erzeugt eine wunderbare Gänsehautstimmung und komplettiert den tollen Gesamteindruck des Lieds. Ein weiteres Highlight der neuen Platte.

"Vela Dare" ist eine direkte instrumentale Fortsetzung von "In kaltem Eisen". Es übernimmt dessen Melodie und verarbeitet sie interessant weiter. Dieser Song sticht eben besonders dadurch hervor, dass er vollkommen ohne Gesang auskommt und das vorherige Lied weiterführt. Musikalisch super, aber leider kein besonders hoher Wiederhörwert für mich persönlich.

"Haus aus Schmerz" ist dagegen wieder besonders hart und arbeitet stark mit elektronischen Klängen und orientalisch anmutenden Melodien, die eine einzigartige Atmosphäre schaffen. Sehr drückend, sehr gewaltig und äußerst düster, wenn auch vom Text her nicht besonders herausstechend, erinnert dieser Song auch ein wenig an "Warte, warte". Überzeugt mich auch in seiner brachialen und gnadenlosen Art, atmosphärisch wie fast alle Lieder des Albums eine Wucht.

"Coda" stellt einen tollen Abschluss der Mördergeschichten dar. Ein ruhige und sehr kurze Verabschiedung, die noch einmal die düstere Wirkung der bisherigen Erfahrungen aufnimmt und dem Hörer zum Ende hin mitgibt.

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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass besonders die Schaffung von einzigartiger Atmosphäre in nahezu jedem Song aufs Neue gelingt und einen immer wieder in den Bann zieht. Musikalisch eine absolut überzeugende Weiterentwicklung der Band, die elektronischen Einflüsse sind immer perfekt in die herkömmlichen Subway to Sally-Klänge eingegliedert, wirken nie aufgezwungen oder fehl am Platz und erzeugen eine unglaublich tolle Stimmung. Ein rundum wunderbares Album, technisch exzellent ausgeführt und, obwohl ganz anders als erwartet und frühere Werke, großartig. Uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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am 14. März 2014
Es gibt nicht viel dazu zu sagen, nur so viel:
Subway To Sally erfinden sich neu und bleiben sich dabei dennoch treu. Man hört die Spielfreude bzw. Leidenschaft in jeder Note und die neuen Elemente sind perfekt im Sound implementiert.

Die Band traut sich etwas, um sich nicht zu wiederholen und weiterhin Spaß an der Musik haben zu können. Und das macht "Mitgift" auch so verdammt spannend. Was das Album infolgedessen ganz groß macht: Es hält sich fernab jeglicher Genrediskussion auf, es entbährt sich jeglicher Debatte. Warum? Weil "Mitgift" zu jeder Sekunde in sich schlüssig klingt. Homogen, voller Spielwitz, mit altertümlichen aber auch modernem Charme, intensiven und verdammt starken Texten (die Hintergrundgeschichten im Booklet beachten, wirklich schaurig und ergreifend zugleich), einzigartigen Kompositionen die stets sally'sche Luft atmen, und und und...

Wirklich grandios, ich verneige mich!
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am 22. März 2014
Mord und Totschlag - dies und nichts anderes thematisieren meine Lieblings-Potsdamer SUBWAY TO SALLY auf ihrem brandneuen Langeisen "Mitgift", und haben dabei ein mörderisches Konzept-Album aus den Angeln gehoben, welches als düsterstes Stück der bisherigen Bandhistorie eine Sonderstellung einnimmt. Wo legendäre Frühwerke wie "Bannkreis" , "Hochzeit" , "Herzblut" oder "Nord Nord Ost" stets für die perfekte Symbiose aus Poesie, Mittelalter-Folklore und ansteckender Lebendigkeit standen, da zieht das Septett aus der Berliner Vorstadt ihre Fans nun voll und ganz auf die dunkle Seite des Lebens. Gute Laune und aus reiner Liebe geborene Herzensschwüre wird der Hörer auf diesem 11-Tracker (die höherpreisige Special-Edition beinhaltet mit "Im Weidengarten" noch eine weiteren Song!) vergeblich suchen - zumindest keine, die nicht über den Tod hinausgehen! So berichten Eric Fish, Bodenski & Co. über historische Massenmörder und Bluttaten, die teilweise mehrere Jahrhunderte zurückliegen. Mit dem malerischen "Dein Kapitän", in dem der medienträchtige "Fall Kampusch" skizziert wird, bewahrt man aber gleichzeitig einen Hang zur Aktualität.
Im Vorfeld wurden viele Worte über die moderne Produktion verloren, mit der SUBWAY TO SALLY erstmals die technischen Möglichkeiten der Jetztzeit für sich entdeckt haben, und dabei auch vor allerlei Elektronik (u.a. Drum-Loops und Dubstep-Einflüssen) nicht zurückschrecken. Vielen Uralt-Fans dürfte dies ein Dorn im Auge sein, zumal sich die Band damit doch merklich vom rohen, traditionellem Charme der Mittelater-Märkte entfernt. Bäh, alles was neu ist gefällt mir nicht! Dabei wird aber oft vergessen, dass bereits vor über 10 Jahren - jawoll ja, der großartige Überhit "Kleid aus Rosen" - in eine ähnliche experimentelle Richtung ging. Mir persönlich gefällt die moderne Ausrichtung von "Mitgift" übermäßig gut, da jedem einzelnen Songs dadurch noch mehr Glanz und Finesse einverleibt wird, und die erzeugte Spannung selbst beim 30. Hördurchlauf noch greifbar nah ist. Glaubt mir, ich habe es ausprobiert!
Merke: Selbst die allerbeste High-End-Produktion ist letztlich für die Katz, wenn die Musik selber nichts taugt. Doch speziell beim Songwriting können sich SUBWAY TO SALLY auch weiterhin auf ihr Gespür für lupenreine Hits verlassen...nur eben mit dem Unterschied, dass so manche Nummer (u.a. "Haus aus Schmerz" oder die erste Single "Schwarze Seide") vergleichsweise brachial umgesetzt wurde, und die Band somit einige Schritte auf die RAMMSTEIN-Zielgruppe zugeht. Fantastische Modern-Folk-Hymnen wie die Fritz Haarmann-Mär "Warte, warte" (nicht nur in Hannover ein Hit!) , "Ad mortem festinamus" , "Dein Kapitän" , "In kaltem Eisen" sowie die drei unbedingten Anspieltipps "Grausame Schwester" (was für ein Chorus!) , "Für immer" (dito!) und "Arme Ellen Schmitt" stehen in Punkto Eingängigkeit keinen Millimeter hinter den Band-Klassikern zurück...sind aber inhaltlich zum Teil schwerer zu verdauen. Woher soll die gute Laune denn auch kommen, wenn alle Paar Minuten ein anderes unschuldiges Mädchen im Blutrausch dahingemeuchelt wird?! Während der charismatische Front-Blondschopf Eric Fish über 43 Minuten eine seiner besten Gesangsleistungen vorlegt, und dabei einmal mehr dem Ruf eines Geschichtenerzählers gerecht wird, sitzen die typischen Mittelalter-Parts (Violine, Dudelsack) erneut exakt an der richtigen Stelle. Und da auch die beiden Sechssaiter das Umschaltspiel zwischen Ohrwurm-Melodie und heftigem Brat-Riffing nahezu bis zur Perfektion ausbalanciert haben, gehört "Mitgift" zur absoluten Pflichtveranstaltung für alle SUBWAY TO SALLY-Anbeter. Eigentlich alles wie immer...diesmal jedoch qualitativ noch einige Spuren besser. Mordkommission Potsdam - bitte übernehmen sie!
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am 14. März 2014
Meine Erwartungen waren nachdem die drei letzten Alben solide, Kreuzfeuer mit Einschränkungen, aber im Vergleich eben eher schwach waren geteilt. Die Hörproben waren vielversprechend aber ein Qualitätssprung.

Mit "Ad Mortem Festinamus" beginnt das Album, seit längerem, wieder mit einem Traditionellen Text. Der Refrain hat etwas von einem Choral, die Strophen sind musikalisch sehr sperrig und wirkt wieder sehr nach Rammstein.
Daran anschließend folgt die erste Single "Schwarze Seide". Im Refrain ist der Song so hart wie lange nicht mehr. Dieser macht den Song Live vermutlich zu einem Livekracher. "Für immer" wechselt Stakkato Riffe und Epischen Refrain. Dies findet sich noch in mehreren Songs. Dieser Song macht diese Melange allerdings am schwächsten und langweilt nach ein, zwei Durchläufen.
Dies findet sich auch bei "Grausame Schwester" wieder. Der epische Refrain sorgt für Gänsehaut. "Warte, Warte" steigert den bisherigen Härtegrad nochmal, ist aber über den Song zu monoton und, für mich zu, doomig.
"Dein Kapitän" lebt von dem epischen Refrain und der einprägsamen Geigenmelodie. Bei "Arme Ellen Schmitt" gebe ich zu das mir der Titel ein schmunzeln entlockt hat als ich ihn das erstemal gelesen hab. Die Strophen bauen eine wunderbare schaurige Atmosphäre auf und endet in einem wunderbaren Refrain der bestimmt auch Live toll rüber kommt. Dann folgt mit "In kaltem Eisen" mein persönliches Highlight. Hier arbeitet Eric, wie auf dem ganzen Album übrigens, mit seiner Stimme wie nur er es kann. Man nimmt ihm den Part des Mörders ohne Gedächtnis wirklich ab. Der refrain wirkt für eine Gänsehaut nach der anderen. Der Song geht ins Instrumental "Vela Dare" über das im Gegensatz zu den meisten anderen sehr interessant ist. "Haus aus Schmerz" bricht dann zum Ende den Härtegrad. Erneut erinnert der Song sehr an Rammstein. "Im Weidengarten" ist dann leider der schwächste Song des Albums. Zu ruhig und zu langsam schafft er es keine Atmosphäre aufzubauen. "Coda" sorgt als Outro nochmal für Gänsehaut.
Musikalisch hat man sich musikalisch eindeutig wieder gesteigert. Die Elektronischen Elemente sind zwar existent aber nicht zu penetrant sondern unterstützen die Atmosphäre. Die 10, regulären Songs, teilen sich in 3 Schwache (Für Immer, Warte,Warte und Im Weidengarten), vier Highlights (Schwarze Seide, Grausame Schwester, Arme Ellen Schmitt und In Kaltem Eisen) sowie drei Songs Durchschnittsware, ein gutes Instrumental und ein Outro.

Die Booklets sind sehr cool aufgemacht. Das Textbooklet ist mit den sehr coolen Fotos toll aufgemacht. Die Mitgift Akte als zweites Booklet. Hier finde sich Darstellungen zu allen Verbrechen/Verbrechern die hier bearbeitet wurden. Das besondere hier sind die QR Codes die zu Videos der Kriminalpsychologin Lydia Benecke führen die, die Hintergründe und Psychologischen Profile erklärt.

Zur DVD. Der Summerbreeze Auftritt ist, wie kann es anders sein, erstklassig. Wer Subway to Sally schon Live gesehen hat, weiß wie die Songs funktionieren.Allerdings ist es schade das nur 6 Songs auf dir DVD gepresst wurde. Eine echte, und ungeschnittene, DVD wäre wirklich mal wieder besser. Vor allem nachdem auch bei "Schwarz in Schwarz" nur ein gekürztes Konzert dabei war. Das Making of des Fotoshootings ist sehr cool gemacht. Auch das Making of ist durchaus interessant, geht man hier auf die textlichen und Musikalischen Überlegungen ein. Das Video zu "Schwarze Seide" ist bekannt und ist vom Konzept her durchaus interessant.

Der Qualitätsprung ist Subway to Sally gelungen. Ein gelungenes Konzept, gut gemachte Songs und endlich wieder innovative Elemente. So kann es weitergehen.
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am 21. März 2014
...Funktioniert das? Genau das habe ich mich gefragt als ich das VIdeo zu Schwarze Seide sah. Ich konnte es kaum erwarten das neue Album "Mitgift - Mördergeschichten" zu hören, und als es am 14.3. zum Release Date ankam ging es gleich in den CD-Player. Und beim ersten Mal hören war ich sehr überrascht von den vielen elektronischen Klängen auf dem Album. Das Schlagzeug ist fast ausschließlich Elektronisch und auch Synthesizer und elektronisch verzerrte Vocals finden ihren Platz auf dem Album. Das ist nicht ganz in jedem Fall angebracht, aber nie irgendwie schlecht oder unpassend. Ich hätte es mir vorher nie vorstellen können, aber Elektro und STS funktioniert erstaunlich gut.

Lied für Lied:

Ad Mortem Festinamus:
Der Opener ist das wohl noch typischste STS Lied auf dem Album. Dadurch allerdings auch nichts allzu besonderes. Zum Text kann ich nichts Sagen, da ich kein Latein spreche ;)

Schwarze Seide:
Einer der härtesten Songs des Albums kommt gleich an Stelle zwei. Der Titel zeigt gleich wie düster das Album noch werden wird. Eric Fish singt aggresiv, aus voller Kehle als wäre er der Mörder selbst und der elektronische Part in diesem Lied passt extrem gut rein. Der Text ist typisch Subway to Sally, die mit dem Motto "Mördergeschichten" ein absolut passendes Albummotto für die Düstere Band gewählt hat.

Für immer:
Der Song hat vielleicht die Schönsten Strophen des gesamten Albums, sowohl vom Gesang, als auch vom Text und der Instrumentation her. Der Refrain ist leider von der Melodie her nicht so stark, was den Song eher schnell in Vergessenheit geraten lässt.

Grausame Schwester:
Extrem schnelle, elektronisch unterlegte erste Strophe, was den SOng nicht unbedingt besser oder stärker macht. Aaaaber - der Refrain entschädigt für alles. Es ist der schönste auf dem ganzen Album, mit wunderschöner Melodie und Text und natürlich, wie immer bei etwas langsameren Stellen, herausragendem Gesang von Eric Fish.

Warte, Warte:
Der härteste Song des Albums: In den Strophen mit elektronisch tief verzerrter Hintergrundstimme, und das passt unglaublich gut! So hört man neben dem Aggresiven Lead Gesang quasi den Werwolf (indem es in dem Lied geht) schreihen. Der Text ist ebenfalls sehr gut, vor allem wenn mit dem Mythos aufgeräumt wird und gesagt wird was wirklich hinter diesen Geschichten steckt.

Dein Kapitän:
Unnötig elektronisches Intro, nicht die stärkste Strophe, uninspiererter Refrain, genauso wie der Text. Der schwächste Song des Albums ohne Erinnerungswert.

Arme Ellen Schmitt:
Beim ersten mal hören dachte ich: Na das ist ja auch nur so 08/15 wie das Lied davor. Aber nein, mit jedem mal hören gefällt mir das Lied besser. Der Text ist zwar nicht der stärkste, aber es tutvor allem gut mal einen etwas sanfteren Klang auf diesem sonstrecht harten Album zu hören.

In Kaltem Eisen:
Der stärkste Song des Albums. Wer Feuerkind von Nord Nord Ost mochte wird diesen Song auch mögen. Starker Text und starke Melodie, vor allem im Refrain, aber auch die Strophen sind klasse geschrieben und sehr gut instrumentiert. Eric Fishs Gesang ist natürlich wie immer hervorragend, jedoch nicht so gut wie in Feuerkind.

Vela Dare!
Das Intrumental auf dem Album ist leider nicht übermäßig stark, da es stellenweise an die Melodie von "Der Kapitän" oder "Coda" erinnert.

Haus aus Schmerz:
Schnelles Lied, viel elektronisches Schlagzeug, aber denooch nicht schlecht. Nicht der beste Text, der Gesang wieder sehr agressiv, aber wer es etwas härter mag wird dieses Lied auch mögen.

Coda:
Das Outtro des Albums ist einer der stärksten Sons. Ein Wunderschöner Text, der Gesang erinnert an die besten Momente von Nord Nord Ost und auch das einzige wirklich ruhige Stück auf dem ALbum, wodurch hier die Stimme viel Platz zur Entfaltung bekommt. Der Text und die Melodie hinterlassen beim Hörer ein langanhaltendes Gesamtbild vom Album zurück, wodurch das Lied die Scheibe sehr gut abschließt.

Das Nord Nord Ost immernoch das ungeschlagene Non plus Ultra bleibt war klar. Dafür fehlt es einfach seit jeher an dem auf der 2005er Scheibe vorhandenen unschlagbar überragendem Gesang von Eric Fish. DIe Intrumentation auf diesem Album ist sehr elektronisch, häufig sehr hart und schnell und erinnert teilweise an alte Rammstein Alben. Wer also nicht offen für soetwas ist oder keine experimentelle, komplexe Musik mag, für den wird diese Album eher weniger zu empfehlen seien, genauso wie für die STS-Mittelalter-Ur-Fangemeinde. Für alle Quereinsteiger, Metalfans und leute die auf tollen Gesang, melancholische oder düstere Texte stehen ist dieses ALbum Absolut zu empfehlen und ein muss im CD Player.

Fazit: Sehr Hart und besser als die letzten drei Alben, nur an den stärksten LP seit dem Umbruch von STS "Nord Nord Ost" reicht dieses Album nicht herran. Nicht für jeden Fan geeignet, aber daüfr für viele die noch keine Fans sind.
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am 17. März 2014
Volle 5 Sterne ....weil es ein Hammer-Album geworden ist.
Konnte ich mit "Schwarz in Schwarz" so überhaupt nichts anfangen(ich hab's wirklich versucht)
ist Mitgift ein wirklich gelungenes Album geworden.
Der Operna "Et Mortem Festinamus " und den nahtlosen Übergang zu "Schwarze Seide" sind wirklich gelungen.
"Grausame Schwester" und " Arme Ellen Schnitt" sind meine persönlichen Highlights.
Gelungen finde ich auch den Einfluss von Dubstep Elemnte,obwohl ich bedenken hatte.
Jetz bin ich gespannt wie das Ganze LIVE sich anhört.
Rock on !
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