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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Juni 2014
Timm Kruse ist ein Suchender. Suchende sind wir eigentlich alle, nur die wenigsten wissen davon.
Als er mit Ende 30 auf einem Esoterik-Festival in Blaufingen einem Guru begegnet, ist das Ziel seiner Suche klar: er muss zum Guru in den Ashram nach Indien!

Völlig verblendet, inspiriert und mit radikalem Vertrauen lässt er sein Leben und seine Familie hinter sich und reist nach Indien. Seine anfängliche Begeisterung für den Gottgesandten wandelt sich schnell in Misstrauen. Ist der Guru vielleicht doch nicht so göttlich, wie er tut?
Doch seine Zweifel sind ganz sicher unbegründet. Redet er sich zumindest ein und treibt sich während die nächsten Monate immer weiter in blindem Vertrauen in die Arme seines Guru.

Während Timm Kruse's Abenteuer im Ashram reist er immer wieder für kurze Zeit nach Hause. Das Unverständnis seiner ganzen Familie ist ihm ein Dorn im Auge. Wie kann man nicht nachvollziehen, einem Gottgesandten folgen zu wollen? Besonders sein Vater fleht ihn in Briefen an, sein Sohn möge doch endlich zur Vernunft kommen.

Doch Timm's Reise mit Guru und Gefolgschaft geht weiter. Halb Europa, Kanada und die USA durchqueren sie, mit Satsangs beglücken sie die Suchenden der Nationen.
Auf diesem Roadtrip beginnt Timm Fragen zu stellen. Warum lebt der Gottgesandte nicht seine eigene Lehre? Und wieso verhalten sich einige seiner Jünger auf einmal so komisch?

"Roadtrip mit Guru" ist ein ehrliches, eindringliches, völlig authentisches Buch, das einen Einblick in das Leben in einem Ashram gibt. Es erzählt von den manipulativen Fähigkeiten eines Betrügers, der sich Guru nennt. Dabei soll dennoch erwähnt sein, dass es sich sicher nicht in allen Ashrams so zuträgt.

Timm Kruse ist es letztendlich doch gelungen, Erleuchtung zu erlangen. Wir Westler nennen sie nur anders: sie heißt "Lebenserfahrung".

Ein tolles Buch, das in eine völlig andere, fremde Welt entführt. Gut und vor allem unterhaltsam geschrieben.

Kategorie: lesen!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Manchmal geht einem ein Licht auf, noch bevor man erleuchtet wird. Timm Kruse hat einen gewissen Hang zur Spiritualität, oder sagen wir es in der Sprache der Psychologen, er ist ziemlich "suggestibel". In Blaubeuren schlägt dann im übertragenen Sinn bei ihm der Blitz ein, als ihn der Vortrag eines indischen Gurus völlig aus der Bahn wirft, er Job, Beziehung und Kind zurücklässt und nach Indien in Gurujis Ashram zieht. Einfach so. Weil es nun mal sein muss und Guruji eine geradezu hypnotische Anziehungskraft auf ihn ausübt. Timm lernt das Leben im Ashram kennen und bemerkt zunächst nicht, wie er manipuliert wird und der Schein-Heilige Guru ihn und andere Jünger nach Strich und Faden ausnutzt. So wie Timm Kruse ihn beschreibt, muss Guruji eine wahrhaft eindrucksvolle Persönlichkeit sein, jemand, der besonders Menschen ohne festen Halt das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit bieten kann, sie anzieht wie ein Rattenfänger. Ein exzellenter Menschenkenner - nur leider kein Menschenfreund. Timm Kruse gewinnt schon bald das Vertrauen des Gurus und reist als sein Chauffeur mit ihm um die Welt. Quer durch Europa, in die USA und nach Kanada, immer auf der Suche nach reichen und steinreichen Gönnern, die sich an windigen Immobiliengeschäften oder geplanten spirituellen Heilzentren finanziell beteiligen. Die Blauäugigkeit macht auch vor den großen Portemonnaies nicht Halt. Aber Timm beschleichen langsam Zweifel und irgendwann kommt der große Knall, an dem er tatsächlich erleuchtet wird. Nur ganz anders, als er es sich gedacht hatte.

Das Buch schreibt Timm Kruse mit einem Abstand von einigen Jahren, nachdem er "seinen" Guru verlassen hat. Die Wunden sind erkennbar noch nicht verheilt und das ist vielleicht auch gut so, denn so gelingt es ihm sehr eindringlich, die Faszination zu beschreiben, die von Guruji ausgeht. Wie dieser seine ganze Umgebung nur durch seine Anwesenheit elektrisiert, wie er scheinbar Gedanken lesen kann, die tiefsten Geheimnisse seiner Jünger kennt. Aber auch, wie er manchmal ganz schamlos seine wahren Absichten offenlegt, ohne dass irgendjemand an ihm zweifelt. Geldgier, Eitelkeit, Hybris - alle Eigenschaften, die er in seinen Vorträgen so vehement geißelt, die vereint er in mustergültiger Weise auf seine eigene Person. Der Sri Wat Ashram ist eine kleine Sekte, wie es sie zu Tausenden in Indien gibt, aber sie ist genau wie jede andere Religion letztlich nur ein Mittel zur Machtausübung und Bereicherung. Unter Gurujis Jüngern finden sich nur Europäer. Indische Geldbeutel sind ihm nachweislich zu klein.
Es ist alles so offensichtlich, dass Timm rückblickend den Kopf schüttelt, es nicht früher bemerkt zu haben. So viele kleine und große Begebenheiten, so viele spöttische Bemerkungen über seine Jünger, die noch den größten Unsinn als göttliche Eingebung feiern. Timm Kruse seziert klarsichtig das Sozialgefüge im Ashram, die Hierarchien, die Boshaftigkeit des "Inner Circle" und die fast stasihafte Überwachungsmentalität. Und er zeigt auch den Blick der Außenwelt auf die Sekte, das Unverständnis, die Sorge um verlorene Angehörige. Die drei intensiven Briefe, die zwischen Timm und seinem Vater während der Ashram-Zeit gewechselt wurden, kondensieren die Lehre der Geschichte auf wenigen Seiten. Sie sind einfach brillant formuliert, ein intellektueller Schlagabtausch auf hohem Niveau. So präzise zusammengefasst habe ich den Zusammenstoß zwischen spiritueller und materieller Weltanschauung noch selten gelesen. Wohl dem, der so einen Vater hat. Und wohl dem, der so einen Sohn hat. Beide Seiten haben aus diesen Briefen etwas gelernt, da bin ich sicher.

In geschliffenem Stil und mit dramaturgischer Raffinesse konstruiert Timm Kruse seine wahrhaftig erlebte Geschichte, mit jeder Menge Selbstironie, aber auch geschrieben mit der Wut eines enttäuschten Liebhabers. Er war blind, jetzt kann er sehen. Auch eine Art Wunder. Und wer dieses Buch gelesen hat, der ist hoffentlich davon kuriert, sein Heil im Schlepptau eines Gurus zu suchen und erkennt die gefährlichen Mechnismen des Selbstbetrugs rechtzeitig. Denn Gurus laufen nicht nur in wallenden weißen Gewändern herum, sondern diese Typen stecken auch in Maßanzügen und bevölkern dann die Büros von Hedgefonds und Banken...
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. März 2014
Ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen. Wahrscheinlich schreibt Kruse so eindrücklich bildhaft, weil er als TV-Macher von Haus aus Geschichten im Kopf gleich in Bilder umsetzt. Als Leser sitzt man förmlich im Kinosessel und verfolgt das spannende Roadmovie. Würde es tatsächlich verfilmt, dann vermutlich als Komödie: Ostwestfälischer Springinsfeld mit Vaterthema sucht seine Bestimmung. Er will sich und sein Leben verändern und dem verlogenen Berufsalltag als Medienmacher entfliehen und endlich sich selbst finden. Zufällig tritt ein indischer Guru in sein Leben, der all das bewerkstelligen könnte. Er folgt ihm und macht in dessen aufstrebendem Ashram schnell „Karriere“ im Spiel um die Gunst des Meisters. Auf dessen World-Tour, wird er zum Chauffeur des Gurus, erlebt den kompletten Zirkus der verblendeten Jüngerschar als grosses Ränkespiel, gerät in Turbulenzen und komische Situationen mit seinem Meister und wird schliesslich aus dem ganzen Erleuchtungs-Traum unsanft ausgespuckt. Eine wahre und typische Geschichte aus der Welt guruaffiner Sucher. Wie immer bei einer Komödie hat man mit allen Protagonisten Sympathie, also sowohl mit den naiven Jüngern als auch mit dem schlitzohrig -schlauen und doch irgendwie weisen Guru. Jeder macht Fehler, alle haben ihre allzu menschlichen Schwächen und jeder tritt irgendwann in den Fettnapf. Fazit: am Ende zeigt sich hinter der Scheinheiligkeit, dass sowohl Jünger wie Guru nur ganz normale Menschen sind, die ihr Ding machen wollen, aber in ihrer Prägung und Imperfektion gefangen bleiben. Hat der Guru den Schüler tatsächlich getäuscht, oder war das ganze Drama sein geplantes Spiel um den Schüler zu ent—täuschen? Das Ziel des ostwestfälischen Suchers scheint am Ende jedenfalls erreicht, wenn auch ganz anders als er es sich vorstellte: Er und sein Leben hat sich durch die Erfahrung deutlich verändert.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Mai 2014
Dieses Buch fasziniert. Der Auto legt einen kleinen Seelenstriptease hin. Manchmal schüttelt man mit dem Kopf, wie der Autor sich auf seiner Suche nach dem Sinn des Lebens so sehr verrennen kann. Dann bewundert man wiederum den Mut des Schreibers, so ein Abenteuer einzugehen. Wer hatte nicht schon einmal den Gedanken, dem Alltag zu entfliehen und ein anderes Leben anzufangen? Timm Kruse hat es gewagt. Und gescheitert ist er nicht. Denn er hat am Ende sein Glück gefunden. Jedoch anders als erwartet. Absolute Kaufempfehlung
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 100 REZENSENTam 14. März 2014
Ich gebe zu, die Überschrift stammt von Fernsehmoderator Matthias Opdenhövel und steht vorne auf dem Buch. Ich habe lange an einer Überschrift überlegt, aber es gibt einfach keine passendere. "Was für ein irrer Trip!" habe ich auch während der Lektüre immer wieder gedacht, dabei geschmunzelt, aber auch häufig verständnislos den Kopf geschüttelt. Noch immer wirkt der Bericht von Timm Kruse über seine wahren Erlebnisse während seiner Zeit als Jünger eines Gurus in mir nach.

Zum Inhalt:
Timm Kruse, 38, attraktiv und gebildet, hat einen Job als Fernsehredakteur. Er lebt mit einer Frau und ihrer Tochter zusammen. Dann kommt der Tag, der alles verändern wird. Er trifft auf einen indischen Guru und befindet sich sofort in seinem Bann. Er folgt ihm nach Indien in seinen Ashram und begibt sich mit ihm und weiteren Jüngern auf eine Reise durch Europa um Geld zu sammeln und einen weiteren Ashram in Schweden aufzubauen. Was er dabei erlebt sprengt jede Vorstellungskraft. Nach 9 Monaten hat er leider noch immer nicht seine persönliche Erleuchtung erlebt, spürt aber, dass er sich völlig von seinem alten Leben entfernt.
Sein Bild des göttlichen, allwissenden und charismatischen Gurus bröckelt mit der Zeit und zum Schluss schafft er auch den Absprung aus der spirituellen Welt zurück in sein altes Leben. Dies geschieht jedoch völlig anders als erwartet.

Von Anfang an hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Timm Kruse hat einen lockeren und fesselnden Schreibstil. Sein Blick auf die Geschehnisse sind immer leicht ironisch. Die einzige Frage, die ich mir während der Lektüre gestellt habe und auf die ich bis zum Schluss keine Antwort gefunden habe, ist: Warum gerät jemand wie der Autor in den Bann eines Gurus? Das Buch gibt hierauf keine Antwort und deshalb wirkt es immer noch nach. Ist es der Wunsch nach Freiheit? Die Suche nach dem Glück? Der Wunsch aus allen Zwängen auszubrechen? Vermutlich von allem ein bisschen. Aber die Lösung ist es auch nicht. Das wird während der Lektüre mehr als klar.

MEIN FAZIT:
Humorvoller und ehrlicher Bericht von einem, der auszog, um Erleuchtung zu finden und auf völlig Menschliches traf. Lesenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Spannend, amüsant, mit viel Humor und Messescharfem Blick fürs Wesentliche. Offen und ehrlich wird die Selbstsuche im Spiegel der Wunschvorstellungen kritisch beleuchtet. Der Leser ist in die Vielfalt der Erlebnisse hautnah einbezogen. Man könnte meinen, die „Erleuchtung“ setzt jeden Moment ein, bis…….
Klar und kritisch beleuchtet wird das Guru Geschäft mit der Verführbarkeit von Menschen, die sich auf Sinnsuche begeben Dabei wird allerdings keine Schuldzuweisung betrieben, sondern der Autor beginnt bei sich selbst .Sehr empfehlenswert für Sinnsucher und Neugierige
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Dezember 2014
Manchmal ist es erstaunlich, wie weit Selbstwahrnehmung und Außeneindruck auseinandergehen. Timm Kruse ist ein großer, gut aussehender Mann. Sein Auftritt wirkt – auf den ersten Blick - selbstbewusst und locker, sein Lächeln ansteckend. Er ist schlagfertig und forsch, manchmal sehr direkt und beinahe schroff, wenn er spricht. Er denkt schnell, und wenn er hinschaut, blickt er tief. Kurz: Auf den ersten Blick denkbar schlechte Beute für einen Seelenfischer.

Wieso ist er ihm an die Angel gegangen? Was muss ihn bewogen haben, sich einem Guru anzuschließen? Und wie sah es – damals – wohl hinter der - vordergründig souveränen - Fassade aus? Woher wurzelte die verzweifelte innere Leere, die Kruse mit Sinn zu füllen versuchte?

Es sind erstaunliche Abgründe, die sich auftun, wenn man Timm Kruses Erzählung folgt. Der Geschichte eines Suchenden, der „versucht“ wird. Eines Enttäuschten, der sich täuschen lässt? Eines Schnelldenkers, der hinter jede Fassade zu schauen scheint und doch nicht erkennen will, was er sieht. Eines Ostwestfalen, der auf der Suche nach sich selbst im weißen, wallenden Erleuchtungs-Habit bis nach Indien und quer durch ganz Europa reist.

Von seinem Roadtrip mit Guru, der am Ende nicht halb so spaßig ist, wie der Titel vermuten lässt, schreibt Timm Kruse schonungslos offen und geht auch mit sich selbst durchaus hart ins Gericht. Seine Schilderung ist packend, beinahe unwirklich in ihrer stellenweisen Absurdität und sicherlich für jene, die „nicht dabei“ waren, zwar zu „verstehen“, aber nicht immer nachzuvollziehen. Wie kann ein intelligenter Mensch aus eigenen Stücken das Geld seiner Eltern, welches er schließlich gar nicht selbst besitzt, einem ihm noch beinahe unbekannten Guru anvertrauen wollen? Wie kann ein Mensch sich bis zur Unkenntlichkeit der eigenen Persönlichkeit manipulieren lassen, es im Moment des Geschehens "erkennen" aber doch nicht „sehen“? Fragen, die sich auch Timm Kruse rückblickend stellt. Vielleicht ist seine Schilderung selbst die Erkenntnisfindung, die ihn zu seinem Ausbruch aus den gewohnten Bahnen seines Lebens erst bewogen hat.

Stilistisch erkennt man Kruses journalistische Wurzeln. Seine Sprache ist pointiert, direkt, nie banal, gespickt mit viel Wortwitz, auch wenn der ein oder andere humoristische „Rohrkrepierer“ dabei ist. Die Spitznamen, die er seinen Ashram-Mitbewohnern, dem engsten Kreis um den pakistanischen Guru Sri What, gibt, sind stellenweise nicht ganz nachvollziehbar und im Einzelfall störend. Auch wünscht man sich stellenweise den noch etwas tieferen Blick in die beschriebenen Situationen. Die Einblicke, die Timm Kruse in den nach wie vor blühenden Ashram-Tourismus bietet, wiegen diese (kleinen) Schwächen jedoch gänzlich auf.

Beeindruckend, erschütternd und intensiv: Ein Intermezzo des Buches: Der Briefwechsel Kruses mit seinem besorgten Vater, der mit Argumenten, Verstand, Strenge und durchaus scharfen Worten versucht, seinen Sohn zur Umkehr zu bewegen, gelesen von Vater und Sohn selbst.

Mich hat dieses Buch bewegt, berührt, beeindruckt, aber auch verwirrt und manches Mal voller Unverständnis zurückgelassen. Einige Male standen mir Tränen in den Augen. Etwas, dass nur wenige (Hör)bücher schaffen…
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. September 2014
Der Journalist Timm Kruse lernt auf einem Esoterik-Festival in Blaufingen einen indischen Guru, einen spirituellen Führer, kennen. Seine Worte haben ihn berauscht, ziehen ihn in seinen Bann und ändern alles in ihm. Er fühlt sich so magisch von ihm angezogen, dass er von einem Tag auf den anderen alles stehen und liegen lässt und dem Guru nach Indien folgt. Dort begibt er sich auf die Suche nach Erleuchtung, nach dem Sinn des Lebens. Er begleitet den Guru und seine Gefolgsleute auf eine Tour durch Kanada, den USA und Europa. Jedoch steigen des öfteren leise Zweifel in ihm auf, die der Guru mit seinen kryptischen Aussagen allerdings immer wieder schnell zu zerstreuen wusste. Doch sind seine Zweifel berechtigt und erkennt er es noch rechtzeitig?

Der Autor Timm Kruse schreibt hier schonungslos ehrlich und authentisch seinen Tatsachenbericht in Romanform über die Erlebnisse seines Abenteuers mit dem indischen Guru und seinen Gefolgsleuten. Trotz der anfänglichen Magie kommen hier immer wieder seine Zweifel zum Ausdruck, was die Spannung der Geschichte steigert, denn man fragt sich, selbst skeptisch, ob das alles mit rechten Dingen zugeht und was letztendlich bei dieser Auszeit herauskommen wird. Es wird einem hier aber auch bewusst, warum viele Leute dieser Art von Führer folgen, da es gut erklärt wird, und das stimmt einen sehr nachdenklich. Seine Gefühle werden hier offen geschildert, sei es bei positiven oder negativen Erfahrungen, und das Leben in Indien und im Ashram kann man sich bildlich vorstellen, da es sehr detailliert beschrieben wird. Trotzdem dieses Buch sehr nachdenklich stimmt, wird es in einem lockeren humorvollen Stil gehalten. Gut gefallen hat mir, dass seine Freundin trotz allem zu ihm gehalten hat; als einzige.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Juni 2014
Ausnahmsweise stimmt die Kurzbeschreibung zu dem Roman hundertprozentig, ohne Übertreibungen. Der Autor der Geschichte, ein attraktiver junger Mann, 38, fest liiert, arbeitete als Fernsehredakteur. Alles wie gewohnt, doch etwas fehlte... Und eines Tages wendet sich das Leben von Timm Kruse in einer Richtung, mit der man nicht rechnete.

Auf einem Esoterik-Festival in Blaufingen begegnet der Autor einem Guru und es geschieht etwas mit ihm. Der Guruji zieht ihn magisch an, Timm möchte mehr wissen und ihm wird klar: Er möchte dem Guru nach Indien in seinen Ashram folgen, was er auch tut. Er verlässt sein Leben und begibt sich auf die Suche nach Neuem, Unerklärlichen, Wichtigen, nach Erkenntnissen, die ihn der Wahrheit des Lebens näher bringen sollen. Das was als recht abenteuerliche und die Sinne berauschende Reise beginnt, endet anders als erwartet...

Ein eindringlicher Bericht über einen Abschnitt aus dem Leben des Autors, der den Leser mit seiner Ehrlichkeit besticht. Schonungslos schildert Timm Kruse seine Erlebnisse, sowohl positive als auch negative. Was mir besonders gut gefiel, dass der Autor nach all den Erfahrungen nicht dazu geneigt war, alles als negativ darzustellen, sondern auch die positiven Seiten solcher einen esoterischen oder besser gesagt, spirituellen Suche ansprach.

"Roadtrip mit Guru" ist ein bestechend ehrliches Buch, das mit viel Sinn für Humor, spannend, unterhaltsam und gekonnt erzählt wurde.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Mai 2014
Schon lange habe ich kein Buch mehr so schnell und mit so großer Freude verschlungen, wie dieses!
Der Autor schreibt ungemein humorvoll und geistreich über einen „irren Trip“.
Jedem, der sich von einer außergewöhnlichen (offenbar realen) Geschichte fesseln lassen und dabei regelmäßig schmunzeln (bis laut auflachen) will, sei dieses Buch wärmstens empfohlen.
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