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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weiterhin ein Spitzenreiter!
In der Smartphone Spitzenklasse wird es immer enger. Die namhaften Handyhersteller schenken sich hier kaum etwas
und qualitativ liegen die Geräte auf einer Augenhöhe. Das hat natürlich den Vorteil, dass es kaum noch zu Fehlkäufen
kommt, andererseits fällt es aber auch schwer, tatsächlich DAS beste Smartphone herauszufiltern. Ich...
Vor 1 Monat von AVANTASIA veröffentlicht

versus
71 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Rezension die dem Vergleich mit dem S4 dienen soll
Diese Rezension dient weniger dem Vergleich des S5 mit dem Markt sondern viel mehr dem Vergleich mit dem Vorgänger Modell, da ich dieses selbst schon ein Jahr lang sehr zufrieden nutze. Daher gehe ich vor allem auf die Unterschiede der beiden Modelle ein und versuche Vor- und Nachteile aufzuzeigen.

1. Die Größe:
Das S5 bietet, wie im...
Vor 1 Monat von Sascha Von Rhein veröffentlicht


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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weiterhin ein Spitzenreiter!, 8. Juni 2014
Von 
AVANTASIA (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
In der Smartphone Spitzenklasse wird es immer enger. Die namhaften Handyhersteller schenken sich hier kaum etwas
und qualitativ liegen die Geräte auf einer Augenhöhe. Das hat natürlich den Vorteil, dass es kaum noch zu Fehlkäufen
kommt, andererseits fällt es aber auch schwer, tatsächlich DAS beste Smartphone herauszufiltern. Ich möchte in meinem
Test auch nicht mit der Konkurrenz anderer Hersteller vergleichen, sondern mich in der Produktserie von Samsung bewegen.

Der Sprung vom S3 auf das S4 war vielen Käufern zu gering. Auch vom S4 zum S5 scheinen viele Nutzer zu wenige tatsächliche
Neuerungen festzustellen. Ich habe mich auch gegen einen Kauf eines S4 entschieden und bin vorerst dem S3 treu geblieben,
welches sich nach wie vor noch gut am Handymarkt schlägt.

Nun bin ich aufs S5 umgestiegen und muss sagen, dass hier die Unterschiede doch bemerkenswert sind.

Das Display hat von 4,8 Zoll auf 5,1 Zoll ordentlich zugelegt und mit einer Full-HD Auflösung von nun 1920x1080 Pixeln wurde
auch die Darstellungsqualität nochmals nach oben geschraubt.

Der 1,4 GHz QuadCore musste einem 2,5 GHz QuadCore weichen und mit 2GB RAM wurde nochmals 1GB zugelegt.

Dementsprechend flott und ohne Verzögerungen werden die Eingaben beim S5 angenommen. Auch bei den grafisch
aufwendigsten Spielen gerät das S5 nicht in Stocken und gibt einem das Gefühl, ausreichend Leistungsreserven für die
Zukunft in der Hosentasche mit sich herumzutragen.

Auch der Akku hat mit 2.800 mAh nochmals um 700 mAh im Vergleich zum S3 zugelegt. Bei durchschnittlichem Gebrauch
hält der Akku bei mir nun volle zwei Tage.

Mit 145g wurde das S5 nur lächerliche 12g schwerer als das S3. Das S5 wurde im Zuge der Weiterentwicklung etwas dünner
wie das S3 und geht größenmäßig gerade noch so in Ordnung. Noch größer dürfte für mich ein Smaprtphone aber nicht sein.

Das Design ist schlicht, jedoch wurden durch die silberne Umrahmung edle Akzente gesetzt. Besonders gut gelungen finde ich
die gummierte Rückseite des Handys. So bietet dies nicht nur Schutz vor Kratzern, sondern auch mehr Grip bei der einhändigen Bedienung des Gerätes.

Die Empfangs- und Sprachqualität würde ich als einwandfrei bewerten. Das Gegenüber bleibt immer gut verständlich und auch
im O2 Netz habe ich keinerlei Empfangsprobleme. Ich nutze kein LTE und kann in dieser Hinsicht keine Bewertung abgeben.

Durch eine ebenfalls im edlen silber gehaltene Abdeckung am unteren Rand des Smartphones wird der USB 3.0 Anschluss bzw. Anschluss für den Ladestecker geschützt. Das Handy ist nun sogar kurzzeitig wasserdicht. Soll heissen, es überlebt problemlos einen Sturz ins Wasser. So hat man noch genug Zeit, seine Schwimmflossen anzuziehen und seinem Liebling hinterher zu hechten.

Die Kamera des S5 wurde im Vergleich zum S3 ordentlich erweitert. Es stehen nun mit 16MP die doppelte Anzahl von Pixeln zur Verfügung. Viele Kameraoptionen wurden hinzugefügt und der Autofokus arbeitet mittlerweile sehr schnell. Die Ergenisse können überzeugen und sind für gelegentliche Aufnahmen mehr als ausreichend. Auch die Videoqualität konnte mich überzeugen.
Natürlich steigt mit mehr Pixeln auch die Datengröße der erstellten Dateien. Hier sollte man bedenken, welch Datengrößen man
bei höchster Auflösung versendet. Wenn man die Auflösung dann wieder stark verringert, ist das ständige Aufblähen der Leistungsdaten doch eher für das Datenblatt interessant. Braucht man denn wirklich eine 4K Aufnahmequalität bei einem
Smartphone?

Hierzu würde ich auch den integrierten Pulsmesser auf der Rückseite des Handys zählen. Dieser ist unter der Kamera integriert. Er arbeitet laut einigen Tests wohl nicht sehr präzise und ist auch eher als Gimmick fürs Datenblatt zu sehen.

Das Android Betriebssystem wurde nun mit einem Samsung eigenen Menü gestaltet. Wenn man sich erst mal daran gewöhnt
hat, kommt man auch sehr gut damit zurecht. Ich vermisse das "alte" meines S3 nicht.

Der Lautsprecher ist vielleicht, wenn überhaupt, die einizge kleine Schwachstelle des S5. Bei hohen Lautstärken verzerrt der Ton und bei Ablage auf der Tischplatte wird viel von der Lautstärke durch ein Abdecken des Lautsprechers genommen. Hier hat die Konkurrenz bereits bessere Lösungen vorgestellt.

Für Klingeltöne ist der Lautsprecher aber mehr als ausreichend und Musik hören die meisten Nutzer wohl eh über einen Kopfhörer.

Letzendlich bleibt nur zu sagen, dass der Sprung vom S3 zum S5 wirklich einiges zu bieten hat. Ob man als S4 Benutzer unbedingt ein S5 braucht, bleibt fraglich. Vermutlich sollte man in Zukunft immer eine Serie auslassen um wirklich ein Optimum
an Mehrleistung zu erhalten. Oder die Handyhersteller nehmen den Fuß vom Gas und lassen sich bei der Entwicklung etwas mehr Zeit.

Ich kann für das S5 eine klare Kaufempfehlung aussprechen.
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489 von 576 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umstieg von Apple auf Samsung (KEINE FAKE Bewertung) // EDIT 04.06., 16. April 2014
Von 
Torben Mayer "Musiker" (Bremen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
So. Entgegen 90% aller anderen Bewertungen habe ich dieses Gerät wirklich bekommen (mit Telekom Vertrag) und habe es also auch vor mir liegen. Da ich vorher ein iPhone 4 und 5 hatte mag diese Bewertung bestimmt für viele Interessant ausfallen, grade weil auch ich bis zum 11.4. ein Mensch war der dann doch eher gesagt hat: Samsung ist doch nur Müll.

Trotz allem habe ich mir das S5 bestellt, da dies im Vertrag deutlich günstiger zu haben war als das 5S von Apple.

Äußerer Eindruck:
Das Design in schwarz ist gut gelungen, die Rückseite ist m.E. wunderschön gelungen. Man fasst hier nicht auf das typische Plastik (aus welchem die Rückseite besteht) sondern auf eien beschichtung die sich ganz ähnlich wie Kunstleder anfühlt. Von daher benötigt man eingentlich keine Hülle, da das Handy auch so schon besser in der Hand liegt als das iPhone oder ältere Samsung Modelle (ganz schlimm finde ich das S4 Mini einer Kollegin). Das Golfballmuster ist Geschmackssache, in gold mags zwar einen Pflaster ähneln, in schwarz hingegen siehts dann doch sehr edel aus. Passt zudem zum äußerem Rahmen welcher aus gut verarbeitetem plastik ist. Alles in allem hat man hier ein schickes, edles und vor allem auch sehr gut verarbeitetes Gerät in der Hand. In diesen Punkt ist Samsung Apple sogar einen Tick voraus, da die Rückseite angenehmer in der Hand liegt.

Das Display:
Allzu viel möchte ich hier nicht zu sagen: Passende Farben, riesig (für mich mit Bärenpranken ist alles gut zu erreichen, Damen der Schöpfung sollten dann doch auf die mini Version warten) und alles in allem gut zu bedienen, Touchscreen funktioniert bisher einwandfrei und zuverlässig. Auflösung ist in Full HD obwohl die Kamera 4k Movies machen kann.

Der Akku:
Ja hier dann doch ein Manko. Der Akku ist mit 2800mAh extrem niedrig bemessen und reicht zumindest momentan selten für den ganzen Tag. Dazu muss ich aber sagen das ich das damals bei den iPhones auch hatte und sich das dann nach dem ersten "Ich muss mein neues Gerät ständig in der Hand haben und damit rumspielen" Zeitraum gebessert hat, sodass der akku des iPhone 5 dann auch locker mal 2-3 Tage durchhielt. Ich erwarte hier dasselbe.

Die Kamera:
Der schnelle Autofokus ist wirklich wie versprochen, die Bilder lassen sich astrein in verschiedenen Auflösungen aufnehmen und besonders imposant: die 4k Movie Aufnahme funktion. (Zugegeben braucht kein mensch vor allem nicht bei max. 80GB im Handy aber es hat doch was) Dazu gibts dan noch locker 24 Zusatzfunktionen (ca.), welche ich noch garnicht alle gefunden habe. Besonders schön und gut funktioniert der HDR Modus. Tolle Bilder! :)

Restliche Technik:
CPU und 2GB Ram sind m.E. ausreichend. Ich brauche keinen Computer in der Hosentasche. Alle Apps die ich so nutze (whatsapp, facebook, etliche Spiele, Sportapps, Fahrplaner etc pp.) öffnen sich i.d.R. innerhalb weniger Sekunden (maximal waren mal 3 sekunden bei mir) und von daher hab ich hier keine Probleme. Der Speicher intern beträgt 16GB, ein SD Kartenslot (die kleine SD natürlich) ist vorhanden und macht bis zu 64GB mit. Gesamt also bis zu 80GB Speicher und auch da denke ich ist man gut dran. Soviel hatte nichtmal mein erster Computer. Geladen wird mit USB 2.0, das Handy hat aber einen (funktionierenden) USB 3.0 Anschluss.

Der Fingerabdrucksensor:
Was soll ich groß sagen? Einmal mit dem Finger rüber und zack bin ich drin. Das Ding funktioniert absolut einwandfrei. registriert wird der abdruck in dem man (ich glaube) 10 mal über den sensor mit den finger zieht sodass man auch mal leicht abweichen oder den finger schräg halten / neigen kann ohne das er sagt: Keine Übereinstimmung. Falls der / die Finger (bis zu 3 sind möglich) dann doch mal ab sind: Kein thema, man kann alternativ auch ein passwort eingeben. Hier gibts von mir keine Probleme und noch extrapunkte für die gute Funktion.

Der Pulsmesser:
naja, fast schon unnötig. Funktioniert relativ genau mit leichten abweichungen, geht fix, brauch ich aber nicht. Gut noch der Hinweis: nicht für medizinische Zwecke nutzen.

Wasserdicht nach IP67:
(heißt maximal 30 Minuten bei maximal 1 Meter wassertiefe absolut wasserdicht)
Ich habs nicht probiert, hab aber schon ein paar Videos auf youtube gesehen. Das Handy scheint den videos nach wasserfest zu sein, probieren werde ich es nicht, aber es ist zB auf partys dann doch ganz gut zu wissen das es was abkann. Ich habs mir auch angeschaut, alle öffnungen haben dichtungen die die wichtigen Teile schützen. Offene löcher (zB Kopfhörer oder Mikro) haben entweder eine Kunststoffmembran dahinter oder aber sie benötigen nichts (Bsp.: Kopfhörerbuchse). Zusätzlich gibts zu jedem Start und anch jedem Laden noch ein Hinweis das man drauf achten muss das alle verschlossen ist.

Betriebssystem:
Kitkat 4.4.2 wird ausgeliefert. meines erachtens einfacher zu bedienen als iOS 7.0 / 7.1 . Mir persönlich ist der Umstieg extrem einfach gefallen und ich werde wohl in Zukunft auch eher zu Samsung greifen als zu Apple.

Fazit:

Alles in allem ein rundum sorglos Smartphone. Momentan ist das einzige kleine Manko der etwas schwache Akku, aber ich denke das wird sich noch einpendeln. Und auch ich als eigentlich Apple Fanatiker muss mir hier eingestehen: Hätte ich mal früher schon ein Samsung genommen. Am Ende nehmen sich weder Apple noch Samsung großartig etwas, Samsung hat nur den großen Vorteil das man alles so machen kann wie man will, so nervige Programme wie iTunes braucht man hier nicht. Und das ist einer der Gründe warum ich Samsung jetzt bevorzuge. Jedem der schwankt ob S5 oder 5S kann ich nur sagen: Dann doch lieber Samsung. Im Zweifelsfall weil das Display größer ist. Am Ende muss man es selber wissen, aber ich finde auch als ehemaliger Apple User kann man sich schnell dran gewöhnen und komm gut damit klar, sodass der Umstieg einfach fällt und man ruhig mal was neues probieren kann. Einmal Apple immer Apple ist Geschichte. Hilfreich sind übrigens Displayschutzfolien nachzukaufen. Die Originale setzt Dreck oben unter der Lasche an, von daher lieber nochmal 2-3€ investieren für ein paar Folien, die kosten ja nichts.

So long

PS: Bei Fragen zu dem Gerät gerne in die Kommentare schreiben, ich werde dann alle Fragen so gut es geht beantworten. Und wenn Leute unbedingt meinen sagen zu müssen ich hätte das Handy nicht und wäre Samsung Fanatiker mach ich zur Not auch noch ein Beweisfoto von dem ganzen.
PPS: ich muss dazu aber sagen das sich der Umstieg von einem S4 wohl nicht sehr lohnt. Das Display ist 0.1 Zoll größer. Dafür hat man aber die technischen Gadgets. :)

EDIT 21.04.2014:

Nach 10 Tagen reibungslosigkeit gehts jetzt los mit dem negativen. Seit gestern verabschiedet sich die Kamera App, man hat keine Optionen mehr zum anwählen, beim durchswitchen der Bilder werden alle Bilder schwarz bis auf das was man aus der Liste angewählt hat. Das Samsung hängt sich auf etc pp. Viele kleine Dinge kommen heir zusammen, die das Telefon seit gestern unbrauchbar machen.

Meine persönliche Vermutung liegt darin, das es am 4.4.2 Android liegen könnte, ich werde jetzt einfach mal das OS neu installieren und gucken ob das eine besserung hervorruft. Unabhängig davon obs danach wieder geht oder nicht gibts hier direkt einen Stern Abzug, weil auch wenn es ein Softwarefehler sein sollte gehört das mit zum produkt und ist somit unzumutbar. Als Laie müsste man hiermit schon wieder irgendwelche Hotlines o.ä. anrufen.

EDIT 21.04.2014 #2:

Nachdem ich das Handy 2 Stunden in der Tasche gelassen habe hat sich alles erledigt. Konnte dann auch wieder zurücksetzen, auch wenns garnicht mehr nötig gewesen wäre. Ich werde die Bewertung wieder auf 5 Sterne setzen, sollte das alelrdings nochmal grundlos auftreten wie jetzt gibts den Stern wieder ab. Einmal aussetzen ist mMn i.O. Mal sehen. Ich bleibe weiterhin bei einer Kaufempfehlung.

EDIT 04.06.2014:

Inzwischen gabs keine Probleme mehr (egal welcher Natur). Das Handy rennt einwandfrei. Habe gestern mal wieder mein iPhone 4 angeschmissen und es war eine Katastrophe. Allein beim ersten App Update ist das Telefon dreimal abgeschmiert.. Bin also momentan mit dem Samsung mehr als zufrieden. Habe da jetzt auch nichts weiteres kam die Bewertung wieder auf 5 Sterne gesetzt. Und eine Anmerkung noch: Bitte geben Sie keinen Wert auf die Kommentare diese Bewertung sei ein Fake. Ich habe beide Smartphones und ich finde das S5 auch im vergleich zum 5S eines Kollege einfach praktischer. Sein Telefon stürzt oft ab, meins seit dem 21.04. nie wieder, also quasi nur einmal.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starkes Smartphone ohne nennenswerte Schwächen, 11. Juli 2014
Nachdem ich nach dem Note 1 und Galaxy S II Samsung den Rücken gekehrt hatte, bin ich nun wieder bei den Koreanern gelandet und sehr zufrieden. Mein letztes Phone hatte einen Wasserschaden erlitten und so musste was neues her.
Einzig die Optik hat mich lange abgeschreckt, aber dafür gibts ja bekanntlich Hüllen. Ohne Hülle liegt es allerdings ausgezeichnet in der Hand. Fast schon perfekt.

Sehr lobenswert ist der Akku hervorzuheben. Ich komme über zwei Arbeitstage, also quasi 26 Stunden. In der zweiten Nacht gehts dann wieder an die Dose. Wie manche auf so kurze Laufzeiten kommen, ist mir schleierhaft.
Die Geschwindigkeit ist äusserst flott. Selbst bei Spielen keine Ruckler. Nur beim Scrollen fallen gelegentlich Microstops auf. Insgesamt sehr, sehr flüssig. Apple Niveau.
Temperatur bleibt konstant stabil. Nichts wird besonders warm.
Das UI (User Interface) wirkt aufgeräumter, aber extrem überfüllt. Viele Sachen lassen sich jedoch anpassen, oder alternativ anzeigen.
Bloatware (unnütze, vorinstallierte Anwendungen) gibts natürlich wieder zur Genüge, lässt sich aber auch im orig. Zustand teilweise entfernen.
Die Kamera macht einen wirklich starken Eindruck. Im HDR Modus zumindest. Das Optionsmenü ist auch sehr übersichtlich und einfach gehalten. Videos werden bis zu 4k aufgenommen. Zur Videokamera kann ich, aus Mangel an Erfahrung, nicht viel sagen.

Der Lautsprecher ist mittelprächtig, aber laut und deutlich genug. Natürlich kein Vergleich zu den neuen HTC Geräten.
Das Display ist überragend. Scharf, detailreich und poppig. Mögen Messwerte das Eine sein, aber spätestens wenn Sie das Gerät neben andere halten, kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus. S-Oled wird mit höherer Pixeldichte immer besser.
Über das Android Betriebssystem und Samsungs Touchwiz UI werde ich nicht viel berichten. Dafür ist es einfach zu variabel und (bis auf die Grundfunktionen) anpassbar. Um alle Funktionen anzusprechen, müsste ich ein Handbuch verfassen. Weniger wäre manchmal mehr. Man muss sich schon damit befassen, um die Grundfunktionen sinnvoll zu Nutzen. Über Umwege kommt man aber auch selbstklärend überall hin.
Telefonieren kann man sogar auch noch und die Qualität ist ansprechend. Einzig der Lautsprecher ist "nur" ok.
Radioempfänger ist nicht "on Board", aber auch, wenn ich mir den immer wünsche - benutzen tu ich ihn eh nie... ;)
Der USB-Port ist ein bisschen frickelig zum Öffnen, aber das ist dem Wasser- und Staubschutz zu verdanken. Alternativ ist das Gerät QI ready und damit könnte man, mit entsprechendem Zubehör, kabellos laden.
Sämtliche Verbindungsstandards sind "on top". LTE, WLan, GPS, Bluetooth, Infrarot, NFC - alles die meist neuesten Techniken. Es gibt auch USB 3.0, wobei Samsung aber nur ein USB 2.0 Kabel mitliefert. Bei Bedarf müsste man halt zukaufen.

Blutdruckmesser, Fingerabdruck-Sensor, Smart Stay, Sprachsteuerung (gleich 2x: Samsung & Google)... über Sinn und Unsinn kann man sich streiten. Sind jedenfalls dabei.
Kleiner Kritikpunkt ist die Flashunterstützung, die meist zu Wünschen übrig lässt. Es gibt aber im Netz Lösungen dafür, die auch funktionieren.
Da die Geräte nun auch mehr in sicherheitsrelevanten Bereichen eingesetzt werden sollen, hat Samsung ein paar Sachen implementiert, die dem Hobbyandroiden nicht so gefallen: efuse und Knox. Wer nicht rootet und/oder nicht-lizensierte Software eh nicht installiert, der muss auch nicht schwitzen. ;) Aber selbst für die anderen gibt es mittlerweile Rootmöglichkeiten, ohne den Knox-Zähler zu erhöhen.
In den Entwicklermodus kommt man, wie mittlerweile bei Android üblich, über Einstellungen -> Geräteinformationen und dort ein 7-maliges anklicken von der Zeile: "Buildnummer".

Fazit:
Top Gerät zu einem stolzen Preis, das kaum Schwächen hat. Wer auf Wechselakku, Wasserschutz, Externe SD-Karte, High-End Ausstattung, Kamera, kabelloses Laden, ein tolles Display und eine pfeilschnelle Performence Wert legt und sich an der Optik nicht stört, der kommt am S5 nicht vorbei. Wer auf das ein, oder andere Verzichten kann, der hat allerdings Alternativen.

Edit 15.07.2014

Videoaufnahme wurde nun getestet und ist ausgesprochen gut. Im HDR- und 4k-Modus funktioniert die Bildstabilisierung nicht mehr, aber das tut dem ganzen keinen Abbruch. Im 4k Modus lässt sich die Tiefenschärfe (HDR) nicht aktivieren. Die wenigstens haben speziell HDR taugliche, externe Wiedergabegeräte und ohne reichts ja auch für Sportaufnahmen. Natürlich bietet HDR auch an herkömmlichen Monitoren/Bildschirmen eine gewisse Aufhellung. Ansonsten muss man halt ruhig halten um HDR zu bewundern. Die Bildqualität der Aufnahme ist für ein Smartphone jedenfalls ausgezeichnet.

Empfangsqualität ist als sehr gut zu bewerten. Ich bin jetzt desöfteren in Grenzbereiche gekommen und werde das einfach ganz unspektakulär benoten:
4g - nicht in Gebrauch
3g - Note 2 (Vodafon-Netz)
WLan - Note 1
GPS - Note 1
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71 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Rezension die dem Vergleich mit dem S4 dienen soll, 1. Juni 2014
Diese Rezension dient weniger dem Vergleich des S5 mit dem Markt sondern viel mehr dem Vergleich mit dem Vorgänger Modell, da ich dieses selbst schon ein Jahr lang sehr zufrieden nutze. Daher gehe ich vor allem auf die Unterschiede der beiden Modelle ein und versuche Vor- und Nachteile aufzuzeigen.

1. Die Größe:
Das S5 bietet, wie im Markttrend und den letzten Modellen gegenüber üblich, ein leicht vergrößertes Display. Was allerdings untypisch ist: Das Gerät selbst vergrößert sich deutlich stärker als das Display. Außerdem steigt die Auflösung nicht weiter, was allerdings zu vernachlässigen ist.

In den letzten Jahren war es bei Samsung und auch heute ist es bei der Konkurrenz noch üblich, dass das Display einen immer größeren Teil des der Geräteoberfläche einnimmt. Hier wird das Gegenteil gezeigt. Und mir persönlich gefällt das überhaupt nicht. Besonders das beim S4 das Display bis an den Rand gereicht hat und man somit fast ausschließlich Display in der Tasche und der Hand gehalten hat, hat mir sehr gut gefallen. Auch die ppi verschlechtert sich leicht. Das sehe ich allerdings nicht unbedingt als Nachteil da eine FullHD Auflösung ein super gängiges Format ist und man in der Größenordnung eh nicht mehr die einzelnen Pixel erkennen kann. Dennoch ist auch hier eine technische Verschlechterung zu erkennen.

In meinen Augen und für meine Hände bot das S4 die Perfekten Proportionen. Ich konnte es vollständig mit der rechten Hand, bzw dem rechten Daumen bedienen. Durch die neuen Dimensionen des S5 ist es eben genau das Stück gewachsen, dass ich einhändig nicht mehr an die obere Kante des Displays gelange. Die Möglichkeit auf einhändigen Betrieb umzuschalten zeigt zwar, dass Samsung an dieses Problem gedacht hat, bietet in meinen Augen aber keine wirkliche Lösung.

2. Das Design:
Grundsätzlich sieht das S5 dem S4 sehr ähnlich. Als ein Kumpel sich das Gerät geholt hat habe ich erst beim zweiten Blick gesehen, dass er schon das S5 hat. Bei genauem Hinsehen fallen allerdings zwei Unterschiede auf:

Der Rahmen um das Gerät ist aus silbernem gewelltem Plastik. Das sieht man und mir gefällt das gar nicht. Ich finde es wirkt einfach nur wie billiges Plastik. Beim S4, welches ich seit Markeinführung habe und benutze wirkt da deutlich edler. Allerdings muss ich dazu sagen, dass auch hier nur lackiertes Plastik verwendet wurde. Und leider löste sich beim S4 die Lackierung an einigen Kanten sehr schnell ab. Evtl. wollte Samsung mit diesem Design da Abhilfe schaffen. Gefallen tut es mir trotzdem nicht.

Die Rückseite des Gerätes wurde ebenfalls verändert. Sie wirkt nicht mehr so kratzanfällig wie es beim Vorgänger der Fall war und es sieht in meinen Augen trotzdem wertig und schick aus. Außerdem liegt das Handy gut in der Hand und es bilden sich auf der Rückseite keine Fingerabdrücke. Hier also ein klarer Pluspunkt für das S5. Mein S4 ist auf der Rückseite leider schon durch den normalen Gebrauch stark verkratzt obwohl ich damit immer sorgsam umgehe.

3. Der Akku:
Der Akku des S5 scheint deutlich stärker zu sein als der des S4. Natürlich hat man täglich ein anderes Nutzungsverhalten und ein direkter Vergleich lässt sich nie ziehen. Dennoch komme ich mit dem S5 auch bei dauerhaften Bluetooth betrieb gut über den Tag, wo mein S4 abends oft sehr dringend die Steckdose sucht.
Vor allem gefallen mir auch die neuen Energiesparoptionen. Die Möglichkeit einen Modus zu wählen mit dem man mit 10 Prozent über einen ganzen Tag kommen soll finde ich genial. Auch die verbleibende Akkulaufzeit mit anzuzeigen eine gute Idee. Leider konnte ich nicht testen wie lange man tatsächlich mit dem restlichen Akku aus kommt denn viele Funktionen kann man nicht mehr nutzen und so wird dieser Modus wohl tatsächlich nur im „Notfall“ Anwendung finden.

Die Abmessungen des neuen Akkus gefallen mir hingegen überhaupt nicht. Es ist deutlich länger und schmaler als ein S4 Akku. Ich habe für die Arbeit immer Reserve Akkus in meiner Hosentasche. Die des S4 passen Dabei genau in die kleine Hosentasche einer jeden Jeans. Als würden Jeans Hersteller sich denken wir müssen noch eine Tasche für Reserve Akkus anbringen. Der Akku des S5 ist für diese Tasche viel zu lang. So würde es also zum Schlüssel in die Tasche gehen und hätte ständigen Kontakt mit diesem.

4. Die Kamera:
Die Kamera des S5 macht wirklich schöne Bilder. Ich habe einige Aufnahmen gefertigt die unter völlig gleichen Bedingungen einmal vom S4 und einmal vom S5 entstanden sind. Ergebnis: Kein Unterschied zu erkennen. Wobei ich sagen muss, dass ich auch von der Kamera des S4 total begeistert bin und wenn man keine Unterschiede erkennen kann heißt das wohl erstmal nur dass die Kamera des S5 nicht schlechter ist als die des S4. Beide Geräte machen astreine Fotos. Der Mehrwert in der Auflösung ist erstmal nur eine Zahl. Ich würde die Auflösung ohnehin etwas herunter stellen da ich niemals Bilder in DINA 1 ausdrucken möchte. Ansonsten werden die Fotos nur größer aber dadurch nicht besser.

Die Möglichkeit Videos in 4k zu fertigen ist natürlich ein absolutes Muss wenn man sich den Markt anschaut. Aber auch hier muss ich sagen dass es für meine Nutzung überflüssig ist. Beim S4 fertige ich Videos immer nur in 720p da diese auch auf einem großen Fernseher sehr scharf und qualitativ hochwertig wirken, die Datenmenge deutlich geringer ist und man im Video noch etwas (digital) zoomen kann. Natürlich besteht der Vorteil beim S5 dass man noch viel stärker digital hineinzoomen kann ohne dass die Auflösung unter einen gewissen Wert fällt. Also hier ein Pluspunkt. Aber ich persönlich würde wohl nur sehr sehr selten wirklich Aufnahmen in voller Auflösung fertigen. Wahrscheinlich würde ich das nie tun da mir die Datenmenge viel zu groß würde.

Das Menu der Kamera hat sich in meinen Augen deutlich verschlechtert. Beim S4 hatte man zahlreiche Presets und interessante Funktionen die verständlich und gut erreichbar angeordnet waren. Beim S5 gibt es weniger Voreinstellungen und ein unheimlich riesiges Menu viele Dinge manuell einzustellen. Wenn man aber schnell mal ein Foto machen möchte ist das in meinen Augen zu unübersichtlich und wurde beim S4 deutlich besser gelöst. Und vor allem gibt es bei der Kamera eines das in meinen Augen ein absolutes NoGo ist: Wenn der Blitz aus gestellt ist oder auf Automatik steht, dass versucht das S5 unbedingt über eine Langzeitbelichtung / über den Nachtmodus ein Foto ohne Blitz zu erstellen. Dazu kommt, dass man den Nachtmodus nicht deaktivieren kann. Dieser aktiviert sich automatisch wenn die Lichtverhältnisse sich verschlechtern. So hilft wenn dann nur eines: Den Blitz auf „dauerhaft an“ stellen oder nur unbewegte Motive fotografieren. Dem könnte man ganz leicht Abhilfe schaffen indem es eine extra Auswahl für Nachtaufnahmen im Menu (wie beim S4) gäbe. Denn die meisten Aufnahmen die ich fertige dienen dazu Erinnerungen festzuhalten. Ich werde aber wohl kaum alle Motive zu völligem Stillstand anhalten können. Und das man erst herum probieren muss sich da mit dem dauerhaft eingestellten Blitz eine Brücke zu bauen das finde ich echt traurig.

5. Der Fingerabdrucksensor:
Eine super Idee und absolut zeitgemäß. Ich finde es super, dass man sein Smartphone derart personalisieren und sichern kann. Der Grundgedanke ist also absolut spitze und die Umsetzung im Home Button zwar geklaut aber eine super Lösung.

Erster kleiner Haken ist wohl das Thema Datensicherheit. Nun verfügt Google und Samsung auch über die Daten meines Fingerabdrucks. Ob das jeder will? Ich weiß ja nicht. Mir persönlich ist das erstmal egal aber es ist schon ein komischer Gedanke.

Zweiter Haken ist die schwache Software die mit dem Scanner zusammenhängt. Ich habe den Scanner eine Zeit lang genutzt um mein Gerät gegen unbefugte Benutzung zu sichern. Wie gesagt ich fand die Idee Genial und es ist bestimmt auch wesentlich sicherer als nur ein Muster einzuzeichnen welches der Sitznachbar schnell erkennen kann. Aber leider ist es auch bei der guten Idee geblieben. Denn obwohl ich mehrfach meinen Daumen zum entsperren eingespeichert habe und in unterschiedlichen Winkeln über das Gerät gezogen habe, so braucht es meist schon einige Anläufe bis der Daumen korrekt über den Scanner gezogen wurde und das Gerät dann tatsächlich entsperrt. Okay das kann man vielleicht noch eigenem Unvermögen schulden und würde vielleicht irgendwann flüssiger klappen. Aber viel schlimmer ist, dass bei jedem 10. Oder 15. Vielleicht auf 20. Mal aufwecken die Funktion des Fingerabdruckscanners gar nicht frei geschaltet ist. Es tut sich dann einfach gar nichts. Und auch erneuter Standby oder warten oder sonst etwas hilft da gar nichts. Man muss das alternative Passwort eingeben, welches mindestens 3 Sicherheitsmerkmale enthalten und eine gewissen Länge haben muss. Dies führte bei mir nach einigen Tagen dazu dass ich Scanner komplett deaktiviert habe. Denn öfter ist es vorgekommen dass er genau dann wenn ich das Gerät mal schnell für etwas brauchte gar nicht funktionierte und ich dann das Passwort eingeben durfte was wesentlich länger gedauert hat. Das ist eine Frage der Software und einfach richtig nervig. Und schon hat diese tolle Idee für mich völlig an Bedeutung verloren weil sie in der Praxis bei mir wohl keine Anwendung finden würde.

6. Der Pulsmesser:
Unter der Kamera ist ein Pulsmesser angebracht. Ich frage mich nur, wer diesen auch nutzen würde. Mein Puls interessiert mich zwar wenn ich Sport treibe aber dann kann ich den Finger kaum auf diesen Scanner halten. Nicht nur dass diese Funktion total impraktikabel ist, sie kann auch per App mit einer normalen Kamera ersetzt werden. Ein Arbeitskollege zeigte mir den gleichen Puls Wert mit der Kamera seines iPhone 4. Und dieses hat definitiv keinen extra Scanner dafür. Das Prinzip ist dabei allerdings das gleiche denn durch den Blitz wird der Finger durchleuchtet und die Kamera kann den Puls dann erkennen. Dennoch halte ich dies eher für ein Gadget und würde es nicht benutzen.

7. Die Prozessorleistung:
Zugegeben: Der Prozessor ist richtig schnell. Die Leistung des S5 reicht immer für alle Aufgaben vollständig aus und es hakt nichts. Das war bei meinem S4 allerdings auch immer so. Daher merke ich da zunächst keinen Unterschied.
Was allerdings auffällt ist, dass sich das S5 bei starker Auslastung nicht mehr so stark aufwärmt wie das S4. Hier also ein Pluspunkt. Ob man die Mehrleistung allerdings braucht ist fraglich. Momentan würde ich sagen nein aber evtl. werden die kommenden Apps auch leistungshungriger und dann macht die Mehrleistung natürlich auch Sinn.

Alles in allem ist das S5 auf jeden Fall ein tolles Gerät. Es ist sicherlich auch eine leichte Verbesserung zum S4 vor allem wenn man die Software Probleme mit Kamera und Fingerabdruckscanner in den Griff bekommt. Wenn man aber überlegt, dass man für das S5 zwei S4 bekommt dann würde ich hier definitiv keine Kaufempfehlung aussprechen. Wenn mich heute jemand fragt welches Gerät ich mir kaufen würde dann würde ich ihm zum S4 raten da es ein wesentlich besseres Preis-Leistung-Verhältnis hat. Und ich habe in den letzten Jahren immer zur top aktuellen Hardware tendiert.
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66 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich teile meine geteilte Meinung - Licht und Schatten (aber kein Radio), 15. Juni 2014
Von 
Norman Koerper (Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Da ist es also, das neue Topmodell von Samsung. Die Tests in diversen (genannten) Fachzeitschriften fallen durchweg sehr gut aus.
Ansonsten würde allerdings auch kein Verweis darauf in der Artikelbeschreibung zu finden sein, aber das nur am Rande.

Auspacken:
Das S5 kommt samt Akku, Kopfhörer und Ladegerät (inkl. USB-Kabel) in einer durchaus hübschen (Papp-)Verpackung in Holzoptik.

Haptik und Optik:
Plastikbomber - das war mein erster Gedanke. Der verchromte Rahmen rundum sorgt meines Erachtens auch nicht für ein hochwertigeres Aussehen; er wirkt ein wenig bemüht. Allerdings sorgt er zusammen mit der strukturierten Rückseite für eine gute Griffigkeit.
Dazu wäre wichtig zu wissen, dass mein letztes Smartphone das Nexus 4 war und mein derzeitiges das Sony Xperia Z1 ist. Beide haben eine Rückseite aus Glas und sehen deutlich wertiger aus als ein Handy aus Kunststoff. Sind allerdings weit weniger griffig als das S5.
Dieses hochwertige Aussehen könnte im Falle eines Sturzes leider schon ins Gegenteil umschlagen, denn Glück und Glas - das dürfte ja hinlänglich bekannt sein. Hier räume ich dem S5 eine bessere Chance auf Unversehrtheit ein. Allerdings stecke ich meine Handys sowieso immer in irgendwelche Schutzhüllen (deren Verwendung meinem Nexus schon zugute kam) daher ist das äußere Design für mich nicht unbedingt ausschlaggebend.
Die überstehende Kameralinse jedoch bemängele ich, denn sie dürfte noch vor dem Rest des Geräts Kratzer abbekommen, wenn man das Handy mit dem Display nach oben hinlegt. Auch hier kann eine Hülle helfen, die über die Linse der Kamera herausragt.

Innere Werte:
Kratzer in der Linse der Kamera wären ein echtes Ärgernis, denn diese ist ein Highlight beim S5.
Die Kamera nervt zwar etwas durch ihre Meldung, das Gerät ruhig zu halten, bis die Aufnahme beendet ist und das Gefühl, dass es eine kleine Ewigkeit dauert bis es so weit ist lässt sich nicht vermeiden, doch im Vergleich mit meinem Z1 dauert es keineswegs länger. Allerdings werden die Bilder besser als beim Sony, das muss ich neidlos gestehen.
Auch Ultra-HD-Video-Aufnahmen lassen sich machen, doch ich hätte kein Gerät mit ausreichender Auflösung, um diese zu beurteilen. Normale HD-Videos sind jedoch recht ansehnlich.

Das große Display reagiert sehr gut, die Farben sind fast schon fast zu grell doch es ist auch im Sonnenlicht gut ablesbar.

Die Rechengeschwindigkeit ist über jeden Zweifel erhaben; ich bin jedoch seit meinem Nexus 4 zu der Erkenntnis gelangt, dass es bei der täglichen Verwendung kaum einen Unterschied macht, wie schnell der Vierkernprozessor tatsächlich werkelt. Bei Spielen mag das anders aussehen, aber ich bin dem Handy-spielenden Teeniealter längst entwachsen.

Dank einer integrierten Infrarot-Diode mutiert das S5 mit der passenden App zur Fernbedienung für alle möglichen Geräte; sehr lustig und überaus gehässig dem Rest der Familie den Fernseher aus- oder den Sender der Wahl einzuschalten. Gefährdet allerdings den häuslichen Frieden unter Umständen.

Die Leistung des Akkus schlägt mein Z1. Das S5 hält trotz stets gekoppelter SmartWatch 2 von Sony effektiv länger durch. Die Energiesparmodi nutze ich bei beiden Geräten nicht, denn was soll bitte ich mit meiner SmartWatch am Handgelenk, wenn sie nicht immer auf dem aktuellen Stand ist? Bei modernen Telefonen dieser Größe ist jede Laufzeit jenseits von zwei Tagen bei regelmäßiger Nutzung eine reine Illusion. Wer auf längere Akkulaufzeiten kommt, macht wahrscheinlich nichts damit oder findet den Flugmodus ausreichend.

Der Deckel über der Abdeckung des USB 3.0-Ports (ob sich damit Daten schneller übertragen lassen, habe ich nicht probiert, da ich das stets per WLAN mache um keine Kabel benutzen zu müssen) soll die Wasserdichtigkeit garantieren, muss aber immer zum Aufladen geöffnet werden. Die winzige Dichtung im Innern sieht leider nicht so aus, als würde sie das über Jahre hinweg klaglos über sich ergehen lassen ohne ihren abdichtenden Effekt zu verlieren. Sonys Lösung mit einem per Magnet von außen fixierten Ladekabel finde ich hier gelungener.
Überhaupt betrachte ich die Wasserresistenz vieler neuerer Geräte mit einiger Skepsis. Bei einem Mobiltelefon macht es durchaus Sinn; ich habe keine Bedenken, mit meinem Z1 im Regen zu telefonieren oder zu tippen, während ich noch mit dem Nexus 4 deutlich vorsichtiger war. Undenkbar, wenn das teure und liebgewonnene Spielzeug einen Wasserschaden erleidet. Ob ein Tablet (z.B. Sony Xperia Z2) diese Eigenschaft unbedingt besitzen muss, stelle ich infrage. Zumindest freut es die Werbeverantwortlichen beim Hersteller, denn man hat eine neue Funktion auf einem hart umkämpften Markt, wo wirkliche Innovationen nur noch schwer zu machen sind.
Der Tag wird kommen, an dem Amazon Kunden verliert, weil diese versuchen, mit einem dort erworbenen Heißluftfön ihr Planschbecken zu reparieren. Von innen natürlich, während Wasser drin ist. Und sich dann wundern, dass nicht jedes Elektrogerät zwangsläufig wasserdicht ist - sofern sie noch Gelegenheit dazu haben.

Das S5 verfügt über einen Herzschlagsensor unterhalb der Kameralinse. In Verbindung mit der Wasserdichtigkeit interessant für Sportler; diese hätten sich jedoch unter Umständen kleinere Abmessungen gewünscht, um ein etwas weniger sperriges Gerät beim Sport dabei zu haben.
Auch ein Barometersensor ist eingebaut; nach der Installation einer entsprechenden App lässt sie dieser auch abfragen. Paradoxerweise ist keine passende Anwendung vorinstalliert, wo Samsung doch mit zwangsinstallierten Apps beim S5 alles andere als sparsam war.

Im Knopf unter dem Display versteckt sich ein Fingerabdruckscanner. Nachdem er auf die Erkennung von bis zu drei unterschiedlichen Abdrücken angelernt wurde, erkennt dieser zuverlässig den Nutzer des S5 und erlaubt das Entsperren des Smartphones. Falls es doch wider Erwarten nicht klappt, wurde vorsorglich bei der Einrichtung dieser Funktion ein Passwort hinterlegt.

Was mich stört:
Auf dem S5 sind unzählige Apps vorinstalliert, die sich teilweise nicht deinstallieren lassen. Eine solche Menge an unnötiger Software hatte ich vorher noch auf keinem Gerät. Wozu braucht der geneigte Nutzer beispielsweise drei unterschiedliche Apps im Stil von Google Play Kiosk?
Nach jedem Update sind auch die bereits deinstallierten wieder zugegen, nur das Rooten des Geräts dürfte sie wohl dauerhaft fern halten.

Die Samsung-Oberfläche speziell in den Systemeinstellungen sieht irgendwie gar nicht mehr nach Android aus und verwirrt den Benutzer mit einer fast unüberschaubaren Vielzahl von Icons. Das erste Mal, dass ich ein S5 in Händen hielt, war im Urlaub in Holland. Ein wenig Niederländisch kann ich durchaus, aber in den Einstellungen habe ich mich überhaupt nicht zurecht gefunden und war erschrocken und verwirrt zugleich, weil ich die Erklärungen unter den Icon nicht alle verstanden habe. Mit etwas Gewöhnung und Übung wurde es zwar besser, aber auf dem Z1 finde ich mich nach wie vor mehr "zuhause".

Im S5 ist kein Radiomodul mehr zu finden. Lediglich per Streaming ist der Radioempfang möglich. Wer darin keinen Nachteil sieht, sollte mal Urlaub im schönen Pfälzer Bergland oder im Pfälzer Wald machen. Hier gibt es massenhaft Regionen, wo er sich das Radiomodul zurück wünschen würde, weil es absolut überhaupt keinen Empfang gibt. Und zwar unabhängig vom Netz. Wie schön war es doch, einfach die Kopfhörer einzustöpseln und Radio zu hören.

Fazit:
+ Ein schnelles, großes, wasserdichtes Handy mit eingebautem Pulsmesser, Barometersensor und Fingerabdruckscanner, farbenfrohem Display, einer guten Kamera und ansprechender Akkulaufzeit.

- Leider wirkt es nicht so wertig wie einige vergleichbare Geräte von Mitbewerbern, die Kameralinse steht unsinnigerweise über, man bekommt einen Haufen Apps die man nicht braucht ,die Benutzeroberfläche von Samsung ist teilweise sehr gewöhnungsbedürftig und es hat kein eingebautes Radio.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Smartphone nicht umsonst die Nummer 1 bei Connect!, 19. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Will hier nur mal kurz meine Meinung zum Samsung Galaxy s5 schreiben.
Hatte das S4 und zuletzt das Apple Iphone 5s.
Welches besser ist kann ich leider nicht sagen weil jedes Telefon seine vor und Nachteile hat.
Deswegen hasse ich auch hier die Rezessionen die das Iphone schlecht machen.

Jetzt zum S5 die Verarbeitung finde ich ziemlich gut es ist in meinen Augen das beste Telefon in der Galaxy reihe.
Das Display was mir persönlich sehr wichtig ist ist absolute Spitzenklasse habe noch kein besseres Display gesehen.
Sorry da kann auch das LG G3 nicht mithalten was ich auch ganz kurz hier zum ausprobieren hatte.
Weil kein Mensch auf dieser Welt kann ab 400PPI noch einen Unterschied sehn.
Das Display vom LG ist Hell was ich ja gut finde es ist aber zu blass.
Und das schlimmste was LG machen konnte ,ist es so groß zu machen.
Der Empfang vom S5 ist ebenfalls spitze!!!
Wie gesagt das Display kann man auch draußen noch sehr gut ablesen.
Alles in allen ein geniales smartphone und nicht umsonst die Nummer 1.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Samsungs neues Flaggschiff, 15. Juli 2014
Hier möchte ich meine persönlichen ersten Eindrücke, Erfahrungen und Meinung zum Gerät kundtun.

Unboxing / Erster Eindruck

Das Samsung S5 wurde in einem mit Holzmaserung dekorierten Pappkarton geliefert, die äußerlich mit einem Samsung Logo und dem Handynamen bedruckt war. Der Karton selbst befand sich noch in einem ausgepolstertem Versandkarton.
In der Box des S5 befanden sich das Smartphone und das folgende Zubehör in einer Formschale.
- 2800 mA Akku
- Kopfhörer mit Mikrofon incl. Rufannahmeknopf
- USB Kabel (jedoch kein USB 3.0 Kabel)
- Bedienungsanleitung
- Netzteil/Ladegerät

Die gesamten technischen Daten erspare ich euch jetzt erst einmal, da sie eine pure Auflistung darstellen würden und wenig zur Funktionalität, zum Handling und Feeling sagen würden.

- Das Samsung S5 ist mit Android 4.4.2 ausgestattet und basiert auf einen Snapdragon 801 Prozessor welcher mit 2.5 Ghz auf vier Kernen taktet.
- Das Handy verfügt über Bluetooth 4.0.
- Das Kunststoffgehäuse ist von außen betrachtet gut verarbeitet mit planer Touch Display Fläche bis zum Rand.
- Das Gerätegehäuse erfüllt die Schutzklasse IP 67.
- Der USB 3 Anschluss ist mit einer Schutzkappe versehen. Ein Qi Ladegerät ist nicht integriert.
- Durch die silberne, rund um das Gehäuse führende Griffleiste liegt das Handy gut in der Hand und gibt dem Handy einen Hauch von Eleganz.
- Die leicht gummierte Rückseite macht das Handy griffsicher.
- Die Kopfhörerbuchse ist nicht von vorn sichtbar und hat keine Gummikappe wie der USB Anschluss.
- Die micro USB 3 Buchse selbst ist für die USB 3 und USB 2 Stecker gut geführt. Der Stecker selbst hat kein Spiel.
- Der Einschalter befindet sich rechts, die Lautstärkeregulierung links und beides ist passend im Metall Look. Auch die Druckpunkte der Knöpfe sind klar definiert und ein seitliches Spiel gibt es bisher nicht.
- Das Samsung Logo befindet sich vorn unter Glas und ist auf der Rückseite in Silber leicht erhoben.

Kontra: Nach 3 Tagen rastet der Akkudeckel nicht mehr an allen Nasen richtig ein. Der Schutzgrad wird dadurch jedoch nicht beeinträchtigt.

Kamera & Display

Natürlich sind die Erwartungen an das Samsung S5 durch angegebenen die Spezifikationen groß. Die Nutzer des S5 werden durch das Display nicht enttäuscht.
Die AMOLED Schwarzwerte des 5.1“ Displays sind natürlich unübertroffen. Das Display löst in Full-HD (1920x1080 Pixel) auf und kann bis zu 16 Mio. Farben wiedergeben. Die Pixeldichte ist jedoch etwas geringer als beim Samsung S4. Die Farben bleiben auch bei einem schrägen diagonalen Blickwinkel stabil. Am Display konnte ich keine Pixelfehler feststellen.
Der Touchscreen arbeitet mit der Samsung Touchwiz Oberfläche flüssig. Schnelle aufeinander folgende Eingaben sind möglich. Lags konnte ich nicht feststellen.
Die Video- und Fotowiedergabe ist sehr gut. Die rückwärtige Kamera löst Fotos mit 16K auf. Der Autofocus ist sehr schnell, präzise und selektiv auf Bildelemente focusierbar. Der Auslösewert des Autofocus ist mit 0,3 Sekunden angegeben.

Speicher

Das Flaggschiff von Samsung ist mit 16GB Speicher und 2GB RAM sehr gut ausgestattet. Der Speicher ist per micro SD-Karte erweiterbar. Die micro SD-Karten werden bis zu 128GB erkannt.

Handling

Durch die leicht angeraute, veredelte Rückseite des Handys fühlt es sich gut in der Hand an.
Die Größe von 142 mm x 72,5 mm x 8,1 mm lässt meiner Meinung nach nicht immer eine Einhandbedienung zu. Hierzu gibt es jedoch eine Funktion, welche die zu nutzende Displayfläche reduziert. Hiermit soll dann wiederum eine Bedienung mit einer Hand problemlos möglich sein. Ich konnte diese Funktion nicht testen. Meine Versuche hierzu blieben bisher leider erfolglos.
Als Hosentaschentelefon ist es aus meiner Sicht zu groß. Jedoch lässt es sich durch die Größe angenehmer im Internet surfen und die Tastatur leichter bedienen.

Navi

Es werden die Systeme von GPS, GLONASS und Beidou unterstützt. Durch die GLONASS Integration ist ein schneller Satellitenfix und eine sehr gute Abdeckung auch in Problembereichen gegeben. Einen View oder Fix von Beidou Satelliten konnte ich in meinem Test nicht feststellen. Möglicherweise fehlte es meinen, für diesen Zweck installierten, Testapps an der Interpretation der Daten. Das unterstützte chinesische Beidou System befindet sich zudem noch im Aufbau.

Akku

Das Smartphone ist mit einem 2800 mAh Akku ausgerüstet. Den Leistungswert werde ich nach einigen Ladezyklen noch einmal mit geeigneten Applikationen nachprüfen. In den ersten Testtagen bin ich mit einer Akkuladung jedoch über zwei Tage gekommen. Dieser Wert liegt weit über dem Durchschnitt der Smartphones auf dem Markt.

WLAN

Das Handy verfügt über Antennen für 802.11a/b/g/n/ac 2,4 G + 5 Ghz VHT80 MIMO Spezifikationen. Diese sind empfindlich und verfügen über eine sehr gute Reichweite soweit ich sie hier im Haus testen konnte.
Sensoren:
Das Handy verfügt über eine Fülle an Sensoren die den Alltag erleichtern sollen. Erwähnen möchte ich hier nur den Fingerabdrucksensor und den magnetic Sensor. Letzterer dient zur Kompassunterstützung u.a. zum Geocaching. Kalibrierungsprobleme des Sensors sind bekannt und sind hoffentlich bald softwaretechnisch behoben.

Funktionen

Das S5 ist gegenüber seinen Vorgängern mit einer reduzierteren Touchwiz Oberfläche ausgestattet. Die Touchwiz Oberfläche zieht sich etwas in den Hintergrund zurück und lässt mehr das Android KitKat in den Mittelpunkt treten. Jedoch ist die Struktur der Einstellungsmöglichkeiten immer noch unübersichtlich und erschlägt den nicht affinen Nutzer. Durch die Fülle an Möglichkeiten ist es jedoch möglich, das Smartphone für jeden Nutzer/Zweck zu personalisieren.
Einige Apps sind vorinstalliert. Ob diese jedem nützlich sind muss jeder selbst entscheiden. Der App MyMagazine kann ich selbst nicht viel abgewinnen.
Der Fingerabdruckscanner ist sicher dem Konkurrenzdruck mit Apple geschuldet. Aus Datensicherheitsgründen und der informationellen Selbstbestimmung habe ich diesen nicht genutzt.
Der Schrittzähler ist, soweit getestet, gut integriert.
Das S5 wurde mit einem separaten, gut funktionierenden Pulsmesser ausgestattet. Da jedoch bisher jedes Smartphone mit einigermaßen ausgestatteter Kamera und mit einer App des Vertrauens den Puls relativ zuverlässig erfassen konnte, sehe ich hierdurch keinen Funktionszugewinn.
Der Schutzgrad von IP 67 macht das Handy zu einem echten Outdoor Gerät. Man muss jetzt keine Angst mehr vor Wasser im Gerät haben. Ich habe es selbst schon im Waschbecken geprüft – es funktioniert noch.
Die Samsung Health App bietet viele Funktionen und kann, bei ausreichender Motivation des Nutzers, diesen bei seinen sportliche Zielen unterstützen und monitoren.

Sound

Der Lautsprecher ist wie bei den Vorgängern des S5 auf der Rückseite angebracht. Hier gibt es von anderen Smartphoneanbietern auf dem Markt bereits bessere Lösungen.

SIM / Netz Konnektivität

Das Handy verfügt über einen micro SIM Schacht. Hier hatte ich jedoch Probleme die eingesteckte SIM Karte wieder ohne Mühe zu entfernen. Das Handy deckt alle International verbreiteten Frequenzen ab. Es ist LTE fähig und unterstützt, im Gegensatz zu einigen Geräten der Konkurrenz, alle LTE Frequenzen ab. Das Samsung Flaggschiff verfügt über einen Downloadbooster. Ist dieser aktiviert, kann das Handy Daten per Wifi (wenn vorhanden) und Datenvervbindung des Mobilfunkanbieters gleichzeitig herunterladen.

Fazit

Das Handy basiert auf der aktuell besten Hardware im Smartphonebereich. Durch die Reduzierung der Touchwiz Oberfläche tritt diese nicht mehr soweit in den Vordergrund und fungiert eher als Launcher. Der negativ Punkt wurde nur deshalb gefunden, weil ich sehr hohe Maßstäbe zur Grundlage der Rezension angewandt habe. Die genannten Mankos z.B. die Probleme mit dem magnetic Sensor sind Kinderkrankheiten und werden sicher in naher Zukunft behoben. Durch die hohe Frequenz der angebotenen neuen Modelle sind diese Erscheinungen nicht ungewöhnlich. Die Fokussierung auf den sportlichen Nutzer lässt neue Anwendungen und Märkte erhoffen. Das Handy funktioniert Out of the Box und ist daher auch für den nicht Technik affinen Nutzer sofort und ohne Probleme nutzbar.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Technik, die aber geschützt werden sollte.., 28. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Am Gerät an sich ist kaum zu meckern,

+ Die Technik überzeugt, kein Ruckeln oder ähnliches. Dazu muss man nicht mehr sagen. Das Beste was man zurzeit bekommen kann

+ Das Display wie zu erwarten brillant und ohne Markel.Schaut es euch im Laden an, um euch einen genauen Eindruck zu verschaffen.

+ Die Haptik ist auch gut, wenn man sich einmal ein (riesen-) großes Display gewöhnt hat. Dazu trägt auch das vergleichsweise geringe Gewicht bei. Die spezielle Rückseite trägt dabei meiner Meinung nach keine unverzichtbare Rolle dazu bei.

+ Auch die Kamera kann man nur loben, wenn man von den kleinen Verzögerungen des Autofokus bei schlechten Lichtverhältnissen absieht.

+ Um den Bildschirm während des Transports zu schützen, ist von Samsung direkt eine Schutzfolie auf das Display aufgeklebt. Die Lasche zum Abziehen der Folie ist perforiert, und lässt sich leicht entfernen, so hat man bei Bedarf direkt eine Schutzfolie für die ersten Wochen. Ob einem die Folie gefällt ist jedem selbst überlassen, aber die Idee an sich, finde ich gut.

Neutal:

Der Herzschalgsensor ist ganz lustig, aber wirklich brauchen tue ich ihn nicht.

Die am linken Rand der Bildschirmseiten, fest integrierte App namens "Fippbord", mag den ein oder anderen Stören, da sie erst einmal da ist und auch nicht weg geht. Außerdem verhindert sie, dass man vom linken Rand zum rechten Rand wechseln kann.
Nichtsdestotrotz habe ich mir bis jetzt noch keine Gedanke darüber gemacht die App weg zu kriegen, da ich persönlich sie sehr viel nutze und mich mit ihr einfach und unkompliziert während der alltäglichen Bahnfahrt darüber informieren kann, was in der Welt so passiert.
(Kurze Erklärung von Flippboard: Die App sucht sich aus verschieden Quellen z.B. Internetblogs, Tageszeitungsinternetseiten, verschiedene Artikel und Beiträge heraus, sortiert sie in Kategorien und präsentiert dem Nutzer Ausschnitte auf mehreren Seiten, durch die man "flippen" kann und sich bei bedarf genauer ansehen kann)

Negativ:

- Das Gehäuse.
Mir war zwar bewusst, das ich mit dem S5 ein Plastik-Gehäuse habe und damit vorsichtig umgehen muss (Ich hatte davor ein HTC Sensation XE mit solidem Metallgehäuse, das praktisch unkaputtbar war).
Mir ist das Handy innerhalb der ersten 5 Tage aus meiner Jackentasche, während ich saß (also ca. 40-50cm) , auf die Fliesen gefallen... Resultat war eine "Delle" am unteren Rand des Gehäuses an der die Lackierung abgeplatzt ist.
Das Plastik ist sehr weich und empfindlich daher rate ich !dringend! zu einer Schutzhülle. Ich bin eigentlich kein Freund von Handyhüllen, aber mit der NEO HYBRID von SPIGEN komm ich sehr gut klar (sehr guter Schutz, und machtsie das Handy nur unwesentlich größer und schwerer).
Demjenigen, der zu dem riesen Haufen Geld für das Handy noch einige (ca. 22) Euro drauflegen kann, kann ich die SPIGEN sehr empfehlen.

- Es wird kein USB3.0 auf MicroUSB3.0 - Kabel mitgeliefert... Heißt man hat zwar einen HighSpeed-Anschluss, kann ihn aber erstmal nicht nutzen...
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31 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Galaktisch, praktisch, gut, 29. Juni 2014
Nachdem das HTC One M8 für mich nicht als Nachfolger meines Xperia Z2 in Frage kam, habe ich mich zum ersten Mal seit Anbeginn der Smartphone-Ära mit ernsthaftem Interesse in Samsung-Gewässer begeben. In den vergangenen Wochen habe ich mich nun ausgiebig mit dem Galaxy S5 beschäftigt und bin zu einem für mich überraschenden Fazit gekommen.

••• Die erste Begegnung •••
Das ist es also, das neue Flaggschiff aus Südkorea. Ganz ohne Vorurteile gehe ich an dieses Gerät ehrlich gesagt nicht heran - das billige Plastikgehäuse, die schlechte Verarbeitung, "typisch Samsung" eben. Man hört ja so einiges. Nachdem die obligatorischen Zettelchen durchgeschnitten sind und der Deckel abgehoben wurde, wird einem direkt das neue Telefon präsentiert. Die Aufmachung erinnert einen schon sehr an das iPhone. Ein farbiger Streifen entlang des Kartons repräsentiert die gewählte Gerätefarbe. Neben dem obligatorischen Smartphone finden wir Handbücher, ein USB-Netzteil, ein USB 2.0-Kabel (darauf komme ich später zurück), ein In-Ear-Headset samt verschieden großer Aufsätze und einen Akku.

••• Der erste Eindruck •••
Nein, es ist kein Unibody. Und nein, es ist schon gar kein Aluminium. Ist das S5 deshalb schlecht?
Ganz klares Nein. Auch, wenn Polycarbonat das Material der Wahl ist, freue ich mich sehr, mal wieder ein anständig verarbeitetes Smartphone in den Händen zu halten. Keine ungleichmäßigen Spaltmaße, keine scharfen Kanten, keine schiefen Teile. So definiere ich Qualität.
Das Galaxy S5 ist zwar recht groß, liegt aber trotzdem noch gut in der Hand. Die Softtouch-Oberfläche des Akkudeckels fühlt sich angenehm an, der Grip ist sehr gut. Das S5 ist zwar kein Leichtgewicht, in Relation zur Größe jedoch absolut im Rahmen.
Als negativ empfinde ich das herausstehende Kameramodul, dessen Linsenabdeckung völlig ungeschützt ist. Kratzer durch Rückenlage sind quasi vorprogrammiert. Abhilfe schaffe ich mir mit einer Schutzfolie, die ich mit einem Locheisen in passender Größe ausstanze (Tipp für alle, die ihre Kamera schützen wollen). Auch das Display wird mit der obligatorischen Schutzfolie versehen, erst danach weihe ich das S5 in seinen bevorstehenden Alltag ein.

••• Die Basics •••
Der erste Start geht schnell, auch wenn der Einrichtungsassistent verhältnismäßig viel von mir wissen möchte. Nach abgeschlossener Grundeinrichtung landen wir auf dem Homescreen. Wir sprechen hier von Android KitKat in Version 4.4.2 und drüber gebügelter TouchWiz UI. Die Kombination auf dem Galaxy S5 gefällt mir persönlich richtig gut. Die Optik ist absolut gelungen und kommt dank AMOLED super zur Geltung. Aber auch, wenn Samsung ordentlich an der Optik geschraubt hat: die Funktionalität geht gegen Null. Das stellt man z.B. in der Einstellungs-App fest. Total verschachtelte Menüs, wer "klassisches" Android gewohnt ist, findet hier auf Anhieb nichts wieder. Die Kategorien sind völlig anders aufgebaut, Funktionen anders eingeordnet. Auch nach einem Monat habe ich Schwierigkeiten, bestimmte Menüpunkte zu finden. Glücklicherweise hat Samsung eine Suchfunktion spendiert, die das Suchen zwar etwas erleichtert, aber trotzdem oft mehrere verschiedene Einträge zu ein und derselben Funktion liefert. Die Benachrichtigungszentrale wirkt relativ zugemüllt, einige Dinge lassen sich auch gar nicht deaktivieren, so z.B. die Schaltflächen S Finder und Quick Connect. Wer dann noch Apps wie Light Flow & Co. verwendet, die eine dauerhafte Benachrichtigung anzeigen, wird schon bei der ersten regulären Benachrichtigung scrollen müssen. Kurzum: TouchWiz sieht schick aus, Usability geht aber anders. Dafür stellt Samsung dem Nutzer jede Menge Möglichkeiten zur Personalisierung zur Verfügung. Ein sehr nettes Feature ist z.B. die wechselbare Systemschriftart. Neben einigen vorinstallierten Exemplaren kann man auch mit Drittanbieter-Apps wie iFont eigene Schriften nachrüsten. Die Schnelleinstellungen lassen sich ebenfalls beliebig anpassen, darüber hinaus stellt Samsung eine Art App-Zentrale zur Verfügung, über die man bequem alle Standardanwendungen wechseln kann.

••• Samsung's Beilagen •••
Von außen nach innen gehend, hätten wir da zunächst mal den Fingerabdruck-Scanner. Anders als Apple's Touch ID funktioniert dieser nicht durch Auflegen des Fingers, sondern durch darüberstreichen. Das empfinde ich als bessere Lösung, da ich so nicht ständig Sorge haben muss, dass die Software im Hintergrund Kopien von meinem Daumen anfertigt. Im Alltag benutze ich den Scanner nicht, habe ihn aber diverse Male ausprobiert. Wenn man den Dreh raus hat, funktioniert der Scanner in 9 von 10 Fällen zuverlässig, allerdings braucht man wirklich etwas Übung. Zu Beginn ist die Angelegenheit recht fummelig. Bis zu drei Finger kann man abspeichern, das sollte in den meisten Fällen genügen.
Auf den hauseigenen Assistenten namens S Voice war ich sehr gespannt, hat dieser in der Vergangenheit doch recht viel Spott geerntet. Aber ich muss sagen, die App hat sich gemacht. Wer die grässliche Roboterstimme übrigens genauso widerlich findet, in den Spracheinstellungen kann man auf hochwertigere TTS-Stimmen zurückgreifen. In Sachen Funktionalität ist S Voice durchaus brauchbar. Das Wetter checken, Termine erstellen, Systemeinstellungen verändern, alles geht relativ zuverlässig. Mitunter nervt es jedoch, dass man viele Eingaben noch einmal extra bestätigen muss, z.B. beim Timer. Auf die Angabe einer Zeit wiederholt S Voice den verstandenen Befehl und fordert dazu auf, durch die Befehle "Start", "Ändern" oder "Abbrechen" ein Feedback zu geben. Auch ist es sehr ärgerlich, dass für das Wetter zwingend das GPS-Modul aktiviert sein muss. Im energiesparenden Ortungsmodus über Mobilfunk funktioniert S Voice nicht und zeigt entsprechend eine Fehlermeldung an. Hier sind definitiv noch Optimierungen nötig. In Sachen Smalltalk zeigt sich S Voice zwar etwas zutraulicher als Siri, allerdings auch beschränkter. Die Antworten fallen entweder immer gleich aus, oder werden als Suchbefehl verstanden. Sprachbefehle müssen darüber hinaus auch immer recht konkret formuliert werden. Auf Fragen wie das bekannte "Brauche ich morgen einen Regenschirm?" weiß S Voice keine Antwort und bietet eine Google-Suche an. Hier muss man schon gezielt nach dem morgigen Wetter fragen. Eine "natürliche" Unterhaltung kann man mit S Voice nicht führen, es versteht sich mehr als erweiterte Sprachsteuerung.
Der S Finder ist in der Benachrichtigungszentrale zu finden und stellt quasi Samsung's Pendant zu Apple's Spotlight-Suche dar. Der S Finder durchsucht sowohl lokale Dateien auf dem Gerät, als auch das Internet nach den eingegebenen Suchbegriffen. Einen wirklichen Nutzen konnte ich bislang nicht verbuchen. Die Google-Suche ist meist schneller, einfacher zu bedienen und durch einen langen Druck auf den Home Button auch besser zu erreichen.
Ein sehr nettes Gimmick ist der mitgelieferte Dateimanager, der im Rahmen des Möglichen uneingeschränkten Zugriff auf sämtliche Dateien ermöglicht. Alternativ fasst die App auch Dateien bestimmten Typs zusammen, wenn man bspw. eine Videodatei sucht, jedoch nicht weiß, wo diese abgespeichert ist. Im Dateimanager findet sich auch die Download-Liste, die man im App Drawer vergeblich sucht.
In Sachen Sicherheit hat Samsung seine hauseigene KNOX-Technologie in's S5 verpflanzt. Für den Otto-Normal-User bedeutet das keinen Sicherheitszuwachs, aber dafür große Einschränkungen, wenn man das Gerät rooten möchte. Hierbei wird KNOX ausgelöst, wodurch ein Mechanismus aktiviert wird, durch den das Gerät unwiderruflich gebrandmarkt wird. Sollte man das Galaxy S5 im Rahmen der Garantie an Samsung schicken müssen, kann die Werkstatt ohne Weiteres nachvollziehen, dass auf diesem Gerät Rootzugriff erlangt wurde. Damit sind sämtliche Garantieleistungen gestrichen. Für den Durchschnittsnutzer mag das nicht von Bedeutung sein, für die Developer-Community bedeutet das allerdings massive Probleme.
Ansonsten spendiert Samsung diverse Software-Spielereien wie zum Beispiel die Funktion SmartStay. Diese soll erkennen, wenn der Nutzer auf das Display sieht, und dementsprechend die automatische Bildschirmsperre deaktivieren. Auch kann man eine Art intelligente Bildschirmdrehung aktivieren, das den Bildschirm entsprechend der Gesichtslage ausrichtet. Das funktioniere bei mir bislang gar nicht, die Software bleibt untätig. Viel sinnvoller dagegen ist die Funktion AirView. Diese öffnet eine Art Vorschaufenster, indem man mit dem Finger über einem Objekt schwebt. So kann man auf Anhieb sehen, welche Inhalte in einem Ordner sind oder was in einer E-Mail steht, ohne diese öffnen zu müssen.

••• Display und Hardware •••
Im Galaxy S5 dient ein S-AMOLED-Bildschirm mit ungewöhnlichen 5,1" Diagonale und 1080p Full HD-Auflösung. Ich war lange Zeit ein eingefleischter Gegner von AMOLED-Displays. Klar, die Schwarzwerte und Kontraste sind toll, aber die Farben sind viel zu unnatürlich und übersättigt, der Weißpunkt stimmt nie und die Ablesbarkeit in direktem Sonnenlicht lässt zu wünschen übrig. Zudem besteht die Gefahr, dass sich statische Objekte wie die Statusleiste auf Dauer "einbrennen".
Ich muss jedoch zugeben, dass meine Bedenken weitestgehend unbegründet waren. Die Technik hat sich wirklich gemacht und das Display im S5 ist toll. Besonders gut finde ich die Option, zwischen mehreren Bildschirmmodi zu wählen, sodass sich jeder zwischen knalligen Farben oder natürlicher Darstellung entscheiden kann. Mein persönlicher Favorit ist der Modus Professionelles Foto, das den m.M.n. besten Kompromiss zwischen Farbsättigung und Natürlichkeit bietet. Die Schwarzwerte und Kontraste sind AMOLED-typisch unübertroffen, besonders gefällt mir jedoch die äußerst homogene Ausleuchtung. Mangels separater Hintergrundbeleuchtung entstehen keinerlei Lichthöfe oder Farbschattierungen.
Sehr großzügig bemessen ist die Spanne, in der man die Helligkeit regeln kann. Die niedrigste Stufe ist gerade noch hell genug für sehr dunkle Umgebungen, z.B. in der Nacht, daher sollte man darauf achten, diese Stufe tagsüber nicht zu wählen, da man auf dem Display einfach nichts mehr erkennt. Auf der höchsten Stufe hingegen ist das S5 für ein AMOLED-Gerät wirklich sehr hell. Die Ablesbarkeit im Freien bzw. unter direkter Sonneneinstrahlung ist zwar immer noch nicht ideal, aber deutlich besser als andere Displays dieser Technik.
Entgegen dem derzeitigen Trend verzichtet Samsung weiterhin auf On-Screen-Tasten, tauscht jedoch endlich den Menü-Button gegen einen Multitasking-Button aus, der jedoch weiterhin durch langen Druck als Menütaste fungiert. Den zusätzlichen Platz im Display nutzt Samsung bspw. durch eine dauerhafte Ziffernleiste bei der mitgelieferten Tastatur. Der Touchscreen reagiert sehr zuverlässig und präzise auf Nutzereingaben.
Unter der Haube werkelt der Snapdragon 801 mit verbauten 2 GB Arbeitsspeicher. Auch wenn das S5 mit dieser Kombination keine Schlaftablette ist, ein Überflieger ist es ehrlich gesagt auch nicht. Oft braucht das S5 eine Gedenksekunde, teilweise auch mehr. Besonders bei gut gefülltem Arbeitsspeicher lässt das Arbeitstempo deutlich nach. Hin und wieder mal alle Apps zu beenden oder einen Neustart durchzuführen, ist also zu empfehlen. Ruckler fallen jedoch keine auf. Ein recht nerviger Bug ist allerdings, dass das S5 teilweise nicht richtig "aufwacht". Beim Druck auf den Power Button schaltet sich das Gerät zwar ein und ist bedienbar, allerdings bleibt das Display dunkel. Dieser Fehler tritt relativ häufig auf und lässt sich nur durch erneutes Sperren und eine kurze Wartezeit beheben, ehe man dann erneut entsperrt. Insgesamt ist die Performance zwar gut, jedoch noch nicht wirklich rund.
Der interne Speicher beläuft sich auf 16 GB, welcher sich erfreulicherweise durch eine microSD-Karte um bis zu 128 GB erweitern lässt. In meinem Fall kommt eine microSD von SanDisk aus der Extreme-Serie mit 64 GB zum Einsatz. Diese bereitet dem S5 keinerlei Schwierigkeiten, die Geschwindigkeit ist absolut in Ordnung.

••• Konnektivität •••
In Sachen Schnittstellen lässt das S5 derzeit keine Wünsche offen. Ich persönlich bin jedoch nicht im LTE-Netz unterwegs, sodass ich nur Aussagen über das HSDA+-Netz treffen kann. Meine Erfahrungen basieren auf dem D2-Netz.
Die Empfangsqualität des Mobilfunknetzes ist sehr schwankend. Mal habe ich vollen Empfang, mal nur mittelmäßigen, mal überhaupt keinen. Auch wechselt das S5 relativ häufig zwischen HSDA, 3G und EDGE. Beim mobilen Datenempfang sollte man regelmäßige Wartezeiten mit einplanen, damit sind jedoch keine langen Ladezeiten gemeint, sondern die Zeitspanne, bis die Verbindung überhaupt zustande kommt.
Der WLAN-Empfang hingegen ist völlig in Ordnung. Sofern der heimische Router entsprechende Reichweiten unterstützt, hat das S5 selbst im hintersten Winkel noch volles WLAN.
Bei der Sprachqualität musste ich zwischendurch mehrmals Kritik einstecken, dass man mich nicht versteht, bzw. meine Stimme sehr dumpf und weit entfernt klingt. Auch andere Apps wie S Voice oder Google Now hatten Probleme, mich zu verstehen. Nach kurzer Internet-Recherche stellte sich heraus, dass dies ein weit verbreitetes Problem beim S5 darstellt - Abhilfe schafft ein kurzer Stich mit einer Nadel in das Mikrofon. Das Problem ist seither nicht mehr aufgetreten. Fernab hiervon ist die Sprachqualität des S5 absolut hervorragend, auf Handy-Seite klingt der Gesprächspartner grundsätzlich sehr klar und voluminös, Verständnisschwierigkeiten gibt es keine. Rauschen oder Knistern in der Leitung habe ich bislang in keiner Weise festgestellt.
Das Galaxy S5 verfügt außerdem als erstes Galaxy S-Modell über einen USB 3.0 Anschluss. Unverständlicherweise legt Samsung allerdings kein passendes Kabel bei, man muss werksseitig mit einem USB 2.0-Kabel auskommen. Mit dem passenden Kabel jedoch ist der Geschwindigkeitszuwachs ein echter Vorteil, gerade bei der Ersteinrichtung, wenn die ganzen Daten auf's Smartphone kommen sollen.

••• Akkulaufzeit, Alltagstauglichkeit und IP67 •••
Der Akku des Galaxy S5 verfügt über 2.800 mAh. Ich hatte etwas Bedenken, ob der Akku bei dieser Kapazität ein Gerät dieser Größe ausreichend lange befeuern kann. Diese haben sich jedoch als unbegründet herausgestellt. Bei durchschnittlicher Nutzung (Nachrichtenversand, Social Networks, Multimedia und ein paar Fotos) hält das S5 problemlos 2 Tage durch. Da ich mein Gerät relativ viel nutze, muss ich es zwar fast täglich laden, allerdings sind die Screen-On-Werte völlig in Ordnung: 6 bis 7 Stunden sind auf jeden Fall drin, bei aktiviertem Energiesparmodus und reduzierter Displayhelligkeit sind jedoch auch durchaus bis zu 8,5 Stunden zu erreichen. Der Ultra Power Saving Mode hat mich in der Praxis hingegen nicht überzeugt, die verbleibende Akkuladung geht genauso schnell flöten, wie im normalen Betrieb - nur, dass man bei letzterem deutlich mehr Nutzungsmöglichkeiten hat. Der Ultrasparmodus findet bei mir deshalb keinen Einsatz mehr.
Zu der guten Akkulaufzeit gesellt sich eine erfreulich schnelle Ladezeit. Ein zu etwa 80 % entleerter Akku ist in unter zwei Stunden wieder voll geladen. Der komplett entleerte Akku ist in weniger als 2,5 Stunden wieder gefüllt. Ein Unterschied bei der Ladedauer zwischen USB 2.0 und USB 3.0 konnte ich übrigens nicht feststellen - entscheidend ist das verwendete Netzteil.
Im Alltag hat sich das S5 als zuverlässiger und widerstandsfähiger Partner erwiesen. Bedingt durch diverse Berichte im Internet hatte ich Bedenken, dass das Gehäuse schnell die ersten Blessuren haben würde. Noch bevor ich mir ein Case für das Galaxy S5 zugelegt habe, hatte ich es versehentlich fallen lassen. Dabei knallte es durch missglückte Fangversuche drei Mal gegen harte Hindernisse. Ich hatte schon das schlimmste befürchtet, war allerdings umso überraschter, als ich es wieder aufhob: bis auf einen abgesprungenen Akkudeckel hatte das S5 nicht den geringsten Schaden erlitten. Auch im Auto ist es nun schon das ein oder andere Mal durch die Gegend gerutscht, mein Gerät sieht immer noch aus wie neu. Da bin ich von den ganzen Aluminiumgeräten ganz anderes gewohnt, die bei der kleinsten Begegnung mit Fremdkörpern direkt Macken davontrugen. Insgesamt bin ich von der Robustheit des S5 begeistert.
Nach der IP67-Zertifizierung ist das Galaxy S5 vollständig gegen Eindringen von Staub und gegen zeitweiliges Untertauchen geschützt. Im Vergleich zur IP58-Zertifizierung des Xperia Z2 bedeutet das ein besserer Schutz vor Staub, jedoch schlechterer Schutz vor Wasser. Die Zertifizierung nach IPx7 besagt hierbei, dass das Gerät bis zu 30 Minuten bei bis zu 1m tiefem Wasser keine Flüssigkeitsschäden davonträgt, sofern alle Abdeckungen richtig verschlossen sind. Dies sehe ich beim S5 allerdings kritisch. Anders als die Xperia-Serie von Sony ist das Gerät nämlich nicht durch dicht abgeklebte Gehäuse geschützt, sondern lediglich durch eine Gummilippe am Akkudeckel. Bei einem zwar nachgekauften, aber 100 % originalen Akkudeckel musste ich nach einem kurzen Absturz in's Waschbecken feststellen, dass die Dichtung nicht gehalten hat und Wasser in das Geräteinnere eingedrungen ist. Der Deckel saß jedoch absolut fest und war frei von Staubpartikeln. Wie das ganze dann ausgesehen hätte, wenn hier tiefere Gewässer im Spiel gewesen wären und ich nicht sofort reagiert hätte, möchte ich mir lieber nicht vorstellen. Anders als bei Sony würde ich deshalb davon abraten, das S5 mit Wasser in Verbindung zu bringen. Ich sehe das hier eher als prophylaktische Vorsichtsmaßnahme, falls einem das Gerät versehentlich in's Wasser fällt.

••• Multimedia •••
Der Musikplayer des Galaxy S5 ist in erster Linie eins: funktional. Einen Designpreis würde Samsung damit sicher nicht gewinnen, mir persönlich gefällt er nicht. Dafür bietet er jede Menge Einstellungsmöglichkeiten. Die Titelübersicht kann man völlig frei gestalten, man kann nicht nur wählen, welche Sortierungsmöglichkeiten wählbar sein sollen, man kann diese auch nach Belieben anordnen. Auch automatische Wiedergabelisten können bei Bedarf angepasst werden. Die Navigation ist auch bei einer größeren Musiksammlung kein Problem, man findet recht schnell den gewünschten Inhalt.
Klangtechnisch ist das S5 alles andere als von schlechten Eltern. Auch hier steht eine Vielzahl von Optionen zur Verfügung, um den Klang anzupassen. Neben dem obligatorischen Equalizer, der entweder über Presets oder manuell gesteuert werden kann, kann man diesen um zusätzlichen 3D-Effekt, Bassverstärkung und eine Clarity-Option erweitern. Dazu stellt Samsung diverse Soundeffekte zur Verfügung, darunter die Simulation von 7.1 Surround Sound oder eines Röhrenverstärkers, und auch diverse Hall-Optionen. Gute Kopfhörer vorausgesetzt bietet das S5 einen soliden Klang mit knackigen Bässen, sauberen Höhen und ausgewogenen Mitten. Allerdings hat guter Klang hier auch seinen Preis: die maximale Lautstärke ist deutlich zu niedrig.
Bei der Wiedergabe über Bluetooth offenbart sich darüber hinaus das minderwertige Funkmodul. Sämtliche Songs klingen, als wären sie als 96 kbit/s-MP3 codiert worden. Darüber hinaus neigt der Ton zu Aussetzern und zum Klirren. Insgesamt macht das Musikhören über Bluetooth keinen Spaß.
Der integrierte Lautsprecher des S5 ist auch eher zweckdienlich als gut. Anders als Xperia Z2 und One M8 bietet er keinen Stereoklang und klingt zudem recht blechern. Das ist unter anderem auch der Tatsache geschuldet, dass er das Kunststoffgehäuse als Resonanzkörper verwendet. Bei Verwendung des Lautsprechers wird dieser am ganzen Gerät fühlbar, dafür ist der Klang nicht so flach wie bei anderen Mono-Lautsprechern. Als Taschenradio würde ich das S5 dennoch nicht empfehlen - ein UKW-Radio besitzt das S5 übrigens nicht.
Der mobile Genuss von Videos hingegen macht dank des hervorragenden Displays viel Spaß. Allerdings ist die Steuerung recht hakelig, im besten Fall lässt man das Gerät bei der Wiedergabe in Ruhe.
In Sachen Gaming lässt das S5 eigentlich keine Wünsche offen, auch anspruchsvollere Spiele sind ohne Ruckler spielbar, das Gerät wird mitunter allerdings recht warm.

••• Fotografie •••
Die Kamera wurde im Vorfeld von der Fachpresse hoch gelobt, meine Erwartungen waren dementsprechend hoch. Samsung hat sich offenbar viel Mühe bei der Hardware gegeben, was man am 16 Megapixel auflösenden Sensor und dem erstmals in einem Smartphone verbauten Phasenautofokus sehen kann, allerdings lässt man z.B. einen optischen Bildstabilisator vermissen.
Die Kamera-App ist eine dezente Gratwanderung zwischen Gut und Böse, einerseits spartanisch ausgestattet, andererseits total zugemüllt. Bei den Aufnahmemodi herrscht gähnende Leere, außer dem Automatikmodus steht eigentlich nichts brauchbares zur Verfügung. Nicht einmal eine Szenenoption steht dem Nutzer zur Wahl. Man ist also vollständig von der Automatik der App abhängig. Das Einstellungsmenü hingegen ist völlig überladen und dabei völlig unlogisch angeordnet. Außerdem werden verschiedene Optionen für Bild- und Videoaufnahme wild durcheinander gewürfelt. Es besteht die Möglichkeit, bis zu drei häufig genutzte Einstellungen in eine Schnellzugriffsleiste zu platzieren, das hilft allerdings auch nicht wirklich.
Wie bereits erwähnt löst der Sensor mit maximal 16 Megapixeln auf, die volle Auflösung steht allerdings nur im 16:9-Format zur Verfügung. Im Seitenverhältnis 4:3 sind maximal 12 Megapixel möglich. Alternativ besteht noch die Möglichkeit, im 1:1-Format zu fotografieren, dann muss man sich allerdings mit 9 Megapixeln zufrieden geben.
Grundsätzlich lässt sich sagen, dass der Phasenautofokus tatsächlich sehr flott und auch zuverlässig arbeitet. Fehlfokussierungen gibt es praktisch keine und wenn, dann nur bei schlechten Lichtverhältnissen. Der Bildstabilisator arbeitet auf Softwarebasis und funktioniert dadurch, dass das Gerät die Handbewegungen über den Beschleunigungssensor erfasst. Sobald dieser registriert, dass das Gerät ruhig genug gehalten wird, wird die Kamera ausgelöst. Daher kann es mitunter ziemlich lange dauern, bis ein Foto im Kasten ist. Ich würde empfehlen, den Stabilisator nur bei Bedarf zuzuschalten.
Bei Tageslicht gelingen mir mit dem S5 die bislang besten Aufnahmen, die ich von einem Smartphone je gesehen habe. Die Bilder sind gestochen scharf und absolut farbtreu. Der Weißabgleich arbeitet extrem präzise und erzeugt sehr natürliche Aufnahmen. Die Detailwiedergabe ist ebenfalls beeindruckend, selbst bei stärkerem Zoom gibt es kaum Einbußen bei der Qualität. Auch bei sehr kontrastreichen Motiven kommt die Kamera bestens zurecht. Trotz (oder vielleicht gerade wegen) der etwas geringeren Bildgröße gelingen weitaus bessere Fotos als mit dem Xperia Z2.
Bei Dämmerung bzw. weniger optimalen Lichtverhältnissen fangen die ersten kleinen Patzer an. Der Fokus arbeitet immer noch präzise, ebenso wie der Weißabgleich, allerdings wird hier so langsam der fehlende optische Bildstabilisator deutlich. Die Aufnahmen verwackeln sehr schnell, da man keinen Einfluss auf die Verschlusszeit hat. Bei derartigen Lichtverhältnissen wird der digitale Stabilisator allerdings noch nicht aktiv, sodass ich eher eine ruhige Hand empfehle. Die Detailwiedergabe ist zwar immer noch gut, allerdings wird in dunkleren Bereichen bereits minimales Bildrauschen sichtbar.
Bei schlechten Lichtverhältnissen erst schaltet sich die Automatik ein. Hier wird dann auch der Bildstabilisator aktiviert. Besonders hilfreich finde ich hier die LiveView-Anzeige, die in Echtzeit anzeigt, wie sich eine Einstellung auf das Bild auswirkt. Das funktioniert auch mit dem HDR-Modus, allerdings wird auch sichtbar, dass die Kamera mit aktivierter Stabilisierung mehr Licht einfangen kann. Unter softwareseitigen Optimalbedingungen arbeitet die Kamera immer noch gut. Der Fokus ist nach wie vor präzise, der Weißabgleich hat mit schlechten Lichtverhältnissen nur im Innenbereich bei Kunstlicht Probleme. Die Bildqualität ist nach wie vor hoch, Schärfe und Detailwiedergabe stimmen, allerdings ist ein Bildrauschen nicht mehr von der Hand zu weisen. Auch hat das S5 einige Probleme mit leuchtenden Objekten, der HDR-Modus bringt hier keine wirkliche Verbesserung. Insgesamt sind die Bilder für Smartphone-Verhältnisse aber definitiv brauchbar und auf hohem Niveau.
Bei Dunkelheit hat die Kamera gegenüber den lichtstarken Konkurrenten von Sony, HTC und Nokia allerdings das Nachsehen. Die Bilder werden rauschig, unscharf und detailarm. Zudem werden größere dunklere Bereiche zu einer einzigen schwarzen Fläche zusammengematscht. Derartige Lichtverhältnisse stellen jedoch die allermeisten Smartphonekameras vor unüberwindbare Hürden, daher führt dies nicht zur Abwertung.
Bei der Videoaufnahme stehen mehrere Aufnahmemodi zur Verfügung. Neben den obligatorischen Standardmodi bis 1080p Full HD gibt es noch einen Modus für flüssige Aufnahme mit 60 fps bei Full HD, eine Zeitlupenaufnahme mit bis zu 120 fps bei 720p HD, sowie die 4K-Aufnahme.
Bei der Standardaufnahme bis 1080p gibt es an den Videoaufnahmen nichts auszusetzen. Auch hier kommt eine digitale Bildstabilisierung zum Einsatz, die sich in etwa auf dem Niveau des iPhones befindet. An die SteadyShot-Stabilisierung des Xperia Z2 oder gar einen optischen Stabilisator kommt sie dennoch nicht heran. Die Videos werden jedoch verzerrungsfrei und mit hoher Tonqualität aufgenommen.
Bei der 4K-Aufnahme fallen unangenehme Software-Hänger auf, die sich nicht nur in der Kamera-App zeigen, sondern auch auf den fertigen Aufnahmen zu sehen sind. Ansonsten ist auch bei 1080p-Bildschirmen eine deutliche Verbesserung in Sachen Bildschärfe und Detailreichtum zu sehen.
Bei der Zeitlupenaufnahme sind wahlweise 1/2 Geschwindigkeit (60 fps), 1/4 Geschwindigkeit (120 fps) und 1/8 Geschwindigkeit (240 fps) möglich. Es werden allerdings nur 120 "echte" Frames unterstützt - die 240 fps-Aufnahme ist lediglich eine normale 120 fps-Aufnahme, die nochmal in halbierter Geschwindigkeit abgespielt wird und demnach keine flüssige Wiedergabe aufweist. Bis zu 120 fps funktioniert die Zeitlupenaufnahme jedoch sehr gut, allerdings anders als beim Xperia Z2 ohne Tonaufnahme. Zeitlupenaufnahmen müssen demnach als Stummfilm taugen. Zudem ist die Bildqualität nur bei sehr guten Lichtverhältnissen wirklich gut, je weniger Licht zur Verfügung steht, desto stärker wird Bildrauschen sichtbar und das Motiv zu dunkel. Für die Zeitlupenaufnahme wird darüber hinaus entweder die Verwendung des internen Speichers oder alternativ eine Hochleistungsspeicherkarte empfohlen.

••• Fitness •••
Die Galaxy S5 bietet eine Vielzahl von Funktionen und Möglichkeiten, seine eigene Fitness zu überwachen und zu verbessern. Hierauf möchte ich im Laufe dieser Rezension allerdings nicht eingehen, da dies zum einen den Rahmen sprengen würde, zum anderen bin ich zu der Ansicht gelangt, dass sich die ganzen Funktionen ohne passendes Wearable nicht wirklich sinnvoll nutzen lassen. Der Pulsmesser allein reißt es nicht. Wer das Thema Fitness hier ernst nehmen möchte, sollte sich die Anschaffung einer Gear Fit oder Gear 2 überlegen.

••• Zusammenfassung •••

Positiv:
+ sehr saubere Verarbeitung
+ robustes Gehäuse
+ USB 3.0
+ aktuelles Android mit schicker UI
+ ausgezeichnetes Display
+ grundsolide Hardware
+ alle gängigen Schnittstellen
+ sehr guter WLAN-Empfang
+ hohe Sprachqualität
+ austauschbarer Akku
+ lange Akkulaufzeiten, geringe Ladedauer
+ funktionaler Musikplayer mit gutem Klang
+ bestens als mobile Spielekonsole geeignet
+ insgesamt sehr gute Kamera
+ viele Funktionen für Fitness-Freunde

Neutral:
• kein USB 3.0-Kabel im Lieferumfang
• TouchWiz UI wenig funktional
• viel Bloatware und unnützer Schnickschnack
• Fingerabdruckscanner (wer es braucht)
• Performance benötigt noch einige Optimierungen
• durchwachsener Mobilfunkempfang
• Mikrofon kann verstopfen
• IP67-Zertifierung ist zwar grundsätzlich gut, jedoch nicht ideal umgesetzt
• Lautsprecher nur Mittelmaß
• fehlende Basisoptionen und zugemüllte Menüs in der Kamera-App
• Pulsmesser mehr Spielerei als Nutzen

Negativ:
- Kameralinse steht heraus und ist werksseitig nicht geschützt
- Samsung KNOX bringt für den normalen User nur Einschränkungen
- Samsung-Apps sind nur über den Samsung Store erhältlich, welcher ein separates Konto voraussetzt

Mein Fazit:
Nach der Pleite mit dem Xperia Z2 habe ich mit dem Galaxy S5 einen mehr als würdigen Nachfolger gefunden. Trotz diverser Eigenheiten und Macken ist das S5 im Gesamtpaket ein hervorragendes Smartphone, dessen Technik auf der Höhe der Zeit liegt. Besonders das schöne Display, die sehr guten Akkulaufzeiten sowie die hervorragende Kamera sind ausschlaggebend für dieses Gerät. Das Design ist sicherlich Geschmackssache und Polycarbonat vielleicht nicht für jeden die erste Wahl, dafür ist das S5 äußerst zuverlässig und tolerant gegenüber den kleinen Schusseleien im Alltag. Die Umsetzung der IP67-Zertifizierung ist dabei nicht überwältigend, jedoch ausreichend, um das Smartphone vor dem Nasstod zu bewahren.
Der größte Kritikpunkt ist bei der Software anzusetzen. Die TouchWiz-Oberfläche ist nicht sehr benutzerfreundlich und das Gerät mit viel unnötigem Schnickschnack vollgestopft, auch die Performance ist noch nicht ganz erwartungsgemäß. Hier bin ich jedoch zuversichtlich, dass sich das mit kommenden Software-Updates noch verbessern wird.

Alles in allem ist das S5 ein ausgezeichnetes Gerät mit einem sehr stimmigen Gesamtpaket. Im Vergleich zum Galaxy S4 ist das S5 nun wahrlich ein "Life Companion" für alle, die einfach einen zuverlässigen Begleiter im Alltag suchen. Einen Grund für den Umstieg von S4 auf S5 sehe ich gemessen an der Hardware jedoch nicht. Wer allerdings von einem älteren Gerät oder anderem Fabrikat wechseln möchte, dem kann ich das Galaxy S5 uneingeschränkt empfehlen. Komplette Smartphone-Neueinsteiger werden sich allerdings an der verschachtelten Software mitunter die Zähne ausbeißen.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Umstieg vom Galaxy S3 hat sich gelohnt, 12. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Samsung Galaxy S5 Smartphone (12,95 cm (5,1 Zoll) Touch-Display, 2,5 GHz Quad-Core Prozessor, 2 GB RAM, 16 MP Kamera, Android 4.4 OS) weiß (Elektronik)
Ich erstelle hier bewusst eine Bewertung erst nach mehrwöchiger Nutzung (auch im Ausland) und in aller Kürze. Die einschlägigen Tests bei "Connect", "Computerbild", "c't" usw. kenne ich alle im Detail und ein/e Jede/r möge da nachlesen, dass dieses Gerät überall ganz vorn in den Bestenlisten zu finden ist. Nach meiner Erfahrung mit einem anderen Gerät (die von allen Testergebnissen deutlich abwich), finde ich trotzdem die eigene Erfahrung wichtig.
Für mich ging es vor allem um 2 Fragen:
1. Lohnt sich der Wechsel vom S3 zum S5? Die Antwort ist: ja!
2. Kann die Kamera des S5 nun eine einfache Digitalkamera ersetzen? Auch in diesem Fall sage ich: ja!
(Das S4 kam nicht in Frage, weil auch in unserem Bekanntenkreis jemand ein vielfach geschildertes Displayproblem ohne mechanische Einwirkung hatte).

a) Telefonqualität: Diese scheint ja heute kaum noch eine Rolle zu spielen. Das S5 hat nach meiner Einschätzung eine sehr gute Sprach- und Übermittlungsqualität. Beide gefallen mir besser als beim S3.

b) Datenübermittlung: Wahrscheinlich ist hier viel wichtiger, welchen Mobilfunkanbieter und welche Technik man dabei nutzt. Seitdem ich beim "rosa Riesen" bin und auch LTE nutzen kann, bin ich erstmals mit der Geschwindigkeit beim Internetsurfen richtig zufrieden. Das S5 trägt mit seinen neuesten technischen Standards sicherlich auch erheblich dazu bei.

c) WLAN und Bluetooth: einwandfrei und flott.

d) Die Kamera: Wir haben ein S3 und mein S5 genutzt, um Vergleichsbilder zu machen. Das S3 macht tagsüber recht ordentliche Fotos und Videos, aber bei schlechteren Lichtverhältnissen stößt es sehr schnell an seine Grenzen.
Das S5 ist hier definitiv weiterentwickelt worden! Natürlich hat der "Blitz" auch seine räumlichen Grenzen von ca. 3 m, aber er ist deutlich besser als beim S3. Auch die Größenverhältnisse werden beim S5 realistischer abgebildet.
Die Fotoqualität kann man eigentlich erst an einem großen Monitor oder TV richtig einschätzen. Und werden dann schon die Verbesserungen beim S5 erkennbar.
Auch das S5 hat keinen optischen Zoom und somit bei größeren Distanzen zum Fotoobjekt seine natürlichen Grenzen. Aber durch seine hohe Auflösung kann man auch weiter entfernte Objekte nach dem Knipsen digital vergrößern, ohne dass es schnell unscharf wird.
Wir hatten keine Lust auf eine separate Kamera und zum Knipsen im Urlaub reichte uns die Qualität des S5 wirklich hin.

e) Die Größe des S5: ja, es ist ein recht großes Smartie, das nicht mehr in jede Hemdtasche passt (in die Hosentasche gehört es sowieso nicht). Dafür bekommt man aber ein großes Display, was besonders beim Surfen oder WhatsAppen sehr, sehr angenehm ist.

f) Die Kunststoff-Hülle des S5 wird vielfach kritisiert. Da macht insbesondere das HTC mehr her. Aber: ich nutze meine Smartphones nie ohne Schutzhülle, denn es könnte ja doch einmal einen Stoß oder Fall erleiden. Eingepackt in eine separat erworbene "Neo Hybrid"-Hülle sieht es jetzt richtig schick aus! Allerdings wird es damit noch ein paar Millimeter größer, woran ich mich zumindest schnell gewöhnt habe.

g) Display. Bei normalen Lichtverhältnissen ist es wirklich sehr gut ablesbar und brilliant. Bei Sonnenlicht ist der Bildschirm des S3 fast unlesbar. Eine Verbesserung kann ich zwar beim S5 feststellen. Mehr als ausreichend bei voller Helligkeit wird es dann in der Sonne leider immer noch nicht. Ich halte das Gerät dann in meinen Körperschatten.

h) Akkulaufzeit. Ich nutze keine Stromsparfunktionen und stelle das Display meist auf volle Helligkeit. Über den Tag komme ich damit trotzdem. Für den Notfall habe ich einen Extra-Akku dabei, den man per USB anschließen kann.

i) Der USB-Anschluss ist - im Gegensatz zum S3 - bei Überspielungen (z.B. von Videos) auf den PC richtig flott geworden.

j) Toll finde ich persönlich auch die Möglichkeit, das Bild des Smartphones auf einen TV drahtlos zu spiegeln. Selbst bei Videos klappt das beim S5 zum ersten Mal ohne Ruckeln (auf einen modernen Flach-TV von Samsung). Hier hatte das S3 doch noch Probleme.

Was ich mir für die Zukunft wünschen würde: Ein Display, das auch bei Sonnenlicht noch besser erkennbar ist und weniger "Zwangs-Apps", die man herstellerseitig erhält und nicht alle löschen kann.

Fazit: Das S5 läuft bei mir seit mehr als 4 Wochen ohne jede Störung. Ich bin rundum damit zufrieden und kann das S5 guten Gewissens empfehlen, wenn ein Top-Gerät gesucht wird. Der Umstieg vom S3 war eine gute Entscheidung für mich.
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