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am 22. November 2013
Nachdem unsere Gesellschaft offenbar so grenzenlos verdummt ist, dass man ihnen nur Effekthascherei servieren muss, hab ich mich klar von modernen Actionfilmen abgewandt. Action hieß für mich früher Abtauchen in den Film und dann spannend mit dem Protagonisten mitfiebern. Bei Schnitten im Sekundentakt, unrealistischer CGI, oberflächlichen Dialogen und 90min Rambo-Dauerfeuer kann ich nicht mehr mitfiebern, sondern bin nach dem Besuch im Kino höchstens nur noch gerädert. Diese traurige Entwicklung ist besonders auch bei Dauerhits wie Fast&Furios oder Stirb Langsam zu beobachten. Und genau hier greift jetzt meine Rezension zu Oblivion. Dieser Film ist nun eine wahre Wohltat. Die ruhigen langen Szenen lassen einen in diese Zukunftswelt abtauchen und intensivieren für mich so die Actionsequenzen. Das moderne Publikum dürfte enttäuscht sein. Wenn man sich nicht auf die ruhigen Passagen einlässt, bleibt nicht soo viel Action übrig - tja, wie dumm dass ein Gehirn zum Benutzen da ist, so bleibt wohl Vielen die Tür zu diesem Film verschlossen.
Ist es schlimm, wenn Ideen geklaut werden? Finde ich nicht - der Film als Ganzes funktioniert ja, warum soll man sich nicht alten Ideen bedienen dürfen! Aufs Minimum runter reduziert ist ja quasi per se jeder Actionfilm gleich: der Protagonist ballert sich durchs Geschehen und am Ende ist wieder Alles gut... wer sich daran stört sollte vielleicht dieses Genre meiden ;)
Bleibt noch die Frage offen, ob dieser Film nur mangels Konkurrenz herraussticht, oder wirklich sehr gut ist. Er landet zwar nicht auf meine persönliche Top10 Liste, aber ich entscheide mich für ein: "Danke Hollywood für diese sehr gute Unterhaltung!"
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am 26. September 2014
Eigentlich sollte man keinen Film bewerten den man erst einmal gesehen hat. Aber in diesem Falle mache ich eine Ausnahme. Oblivion, zu Deutsch "Vergessen" oder "in Vergessenheit", setzt da an wo viele heutige SciFi-Filme längst kein Potential mehr sehen. Eine düstere, postapokalyptische Vision. Die Erde im Jahre 2077. Die Menschheit hat nach einem Krieg die Invasoren mittels nuklearem Holocaust zurückgeschlagen. Während dieser Invasion zerstörten die Aliens den Mond welches eine Reihe von Naturkatastrophen hervorrief welche unseren Planeten unbewohnbar machten. Die wenigen Überlebenden tummeln sich in Habitaten um Titan herum. Jack Harper, Hauptfigur des Films, ist nichts anderes als ein Servicetechniker welcher in Zusammenarbeit mit seiner Partnerin Vika die Wachdronen wartet welche ihrerseits die verbliebenen Ressourcen aus dem Meerwasser entziehen (genauer gesagt saugen sie gleich mal das Meerwasser zur Gänze auf). Aber genug der Spoiler.

Oblivion ist kein Film für Leute die ihren Verstand gern mal abschalten. Kein Krawall-SciFi wie selbst das neue Star Trek es in den letzten Filmen zeigte. Nein. Vielmehr ist dieser Film eine Verbeugung vor 50 Jahren Science Fiction Geschichte. Tom Cruise? Scientology hin oder her. Seine Darbietung des von Visionen begleiteten Technikers überzeugt. Zurück zum Thema. Ich möchte hier eher auf die durchaus gelungenen Zitate und versteckten Hinweise eingehen die der Film bereithält.

Harper steuert den Bubblecopter ganz ähnlich einem Hubschrauber. Machen wir uns nichts vor: Maverick, Top Gun lässt grüßen.
Warum ist in diesem Copter eigentlich ein klappbares Elektromotorrad? Ach ja. Es gab ewig keine Filme mehr in denen Cruise auf einem Motorrad zu sehen ist. Hier sei auch wieder Top Gun erwähnt. Tage des Donners, der sich nebenbei eines ähnlichen Plots wie Top Gun bedient, hat eine ähnliche Szene.

Die Drohnen selbst erinnern in ihrer Designsprache durchaus an die Arbeitsdrohnen aus 2001 - A Space Odyssey. Überhaupt bietet der Film durchaus eine der interessantesten Hommagen (Verbeugungen?) vor einem der brilliantesten Bösen der Filmgeschichte. Die Rede ist von Sally. Wer den Film bis jetzt noch NICHT gesehen hat, sollte diesen Teil überspringen.

SPOILERWARNUNG

Nachdem Harper seinen Bubblecopter ins Innere des Tets (Tetraäder) geflogen hat, übrigens wird hier eindeutig "Independence Day" zitiert, trifft er auf das wahre Gesicht "Sally's". Rote Lichter scheinen Unglück zu bedeuten. Und spätestens wenn Sally ihr wahres Antlitz präsentiert wird dem Zuschauer klar, "Hier hat sich jemand an einem verdammt großen Klassiker bedient.". Ob das nun pure Absicht ist oder nicht. Es wirkt. An keiner Stelle wirkt die Geschichte aufgesetzt oder konstruiert. Sie mag einfach sein. Aber allein die Bilderflut, welche stellenweise wirklich an die Dokureihe "Zukunft ohne Menschen" erinnert, polarisiert. Unterstrichen wird die Handlung vom mir recht unbekannten Synthiepop-Duo M83, welche einen durchweg ästhetischen Soundtrack liefern.

Bildgewaltig und imposant. Viele stören sich am langsamen Erzähltempo des Filmes. Aber genau das ist es was den Film ausmacht. Er will kein Actionepos sein. Zu keiner Zeit. Er soll uns zum Nachdenken anregen. Spätestens als Harper erfährt wer er wirklich ist/war wird auch dem Zuschauer klar: Die Menschen sind nicht ausgesiedelt worden. Sie werden benutzt, die Erde wird ausgebeutet. Zufällige Parallelen zu unserem Raubbau an der Natur sind natürlich absolut keine Absicht... Wie einst in 2001 das Sternenkind "Bowman" wacht auch Sally über die Menschheit. Allerdings sind ihre Beweggründe weitaus egoistischer. Manch einer wird sich fragen ob dieser nukleare Holocaust überhaupt stattfand oder nicht gar ein Erinnerungskonstrukt ist damit niemand der Techs hinterfragt weshalb er nicht in die "Radioaktiven Zonen" treten darf? Die Antwort liegt auf der Hand und zitiert einen weiteren sehr guten SciFi-Film der letzten Jahre: Moon. Ähnlich wie Moon endet in zwei Wochen die "Schicht" auf der Erde. Während Sam in Moon davon überrascht wird sich gewissermaßen selbst zu begegnen, begegnet Tech-49 Harper nach einem Absturz Tech-52, welcher ihm aus dem Gesicht geschnitten scheint. Was in Moon eher nach der Frage nach dem Sinn von Individualität aussieht, wirft in Oblivion gleich auch die Frage auf, "Wieviele Harpers gibt es noch die an ähnlichen Visionen leiden?" Eine davon hatte auch 52.

Wir waren bei Zitaten aus anderen SciFi-Filmen, richtig? Genau. Erwähnenswert wäre hier auch das kurze Auftauchen der Fackel der Freiheitsstatue. "Ihr habt die Erde in die Luft gesprengt!" Na? Erkannt? Richtig, Planet der Affen. Und zwar der Klassiker mit Charlton Heston.

Versteht mich nicht falsch. Trotz seiner vielen Zitate aus anderen Klassikern, auch vor Star Wars wird kein Halt gemacht, funktioniert dieser Film in sich stimmig, wenn nicht gar perfekt. Beim Schauen war ich auch verwundert wieviele "Das kenne ich doch?"-Momente ich hatte. Dennoch. Diese düstere, schonungslose Vision einer Apokalypse ist schlichtweg genial. Joseph Kosinski, welcher auch für den mehr oder minder sehenswerten "Tron Legacy" verantwortlich ist, zeigt hier eindeutig welches Potential in ihm steckt.

In meinen Augen bietet Oblivion das, was das SciFi-Genre seit Jahren vermisst. Stimmige, unterhaltsame und nachdenkliche SciFi welche in meinen Augen Kritik an einer Sache übt, über die wir wirklich nachdenken sollten. Was passiert mit uns, wenn wir den Planeten weiter ausbeuten, uns seiner Ressourcen bedienen als wären sie unbegrenzt vorhanden? Hut ab vor soviel erzählerischem Mut. Fällt es bei so brisanter Thematik auf, dass die Erde, so wie wir sie kennen, hier sogar fast schon in den Hintergrund rückt? Brilliante, künstlerische Bilder treffen auf eine Geschichte die ihresgleichen sucht.

Fazit: Anschauen. Vor allem diejenigen die sich an all dem knalligen Effektgehasche sattgesehen haben.

Herzlichst, euer Chris
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am 3. Januar 2016
Der Film gefällt mir als Sci-Fi-Freund auch von der Story und der Erzählung sehr gut. Ein toller Film, den man sich durchaus öfter anschauen kann. Nachdem ich in den letzten Wochen meine neue Heimkino-Anlage ausgiebig getestet habe, kann ich allerdings sagen - Bild und Ton dieser Blu-ray sind derartig gut, dass es schwer wird, etwas gleichwertiges zu finden. Das unglaublich scharfe und gleichzeitig natürliche Bild mit den schönen Landschaftsaufnahmen und kristallklaren Nahaufnahmen von Gesichtern lässt einem den Mund offen stehen. Und der Ton bietet tiefste und sehr präzise (!) Bässe zum Test des Subwoofers genauso wie sehr schöne umgebende Surroundeffekte. Der Sound bleibt dabei aber weitestgehend klar und sauber und verkommt nicht zu einer wabernden Dauerbeschallung mit künstlich wirkenden und schwammigen Tiefbasseinlagen wie in vielen anderen Blockbuster-Sci-Fi-Bombast-Filmen. Hervorragend!
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am 15. August 2013
Jack Harper(Tom Cruise) hat fast alles vergessen, aber als er sich erinnert, ist er sich ganz sicher: Nur er kann den Kampf um die Erde entscheiden. Die Figur Harper, die Kulissen der zerstörten Erde, ein nicht ganz lupenrein logisches Drehbuch und eine Garde wirklich guter Darsteller, das ist der Mix, der aus -Oblivion-, jedenfalls wenn sie mich fragen, einen sehr guten Science-Fiction Film macht. Wenn man dann noch weiß, dass die Idee zum Film der Not entsprang, weil Joseph Kosinski durch einen Streik der Drehbuchschreiber, gezwungen war eine noch nicht fertig gestellte Graphic Novel von Arvid Nelson als Filmvorlage zu bearbeiten, dann glaubt man schon, dass auch im Zufall das Glück liegen kann. Die Graphic Novel wurde nie fertig gestellt, Kosinskis Film schon.

Die Erde im Jahr 2077. Nach einem Angriff von Außerirdischen, den Plünderern, ist der Planet zerstört. Die Menschheit hat den Kampf durch den Einsatz von Atomwaffen gewonnen, aber ihre Heimat verloren. Die Erdbewohner haben sich auf eine Raumstation geflüchtet, um von dort die Besiedlung des Mondes Titan vorzunehmen. Vorher sollen die Ressourcen der Energien in den Ozeanen noch gewonnen werden. Dazu arbeiten riesige Hydrotürme in den Meeren. Aber noch immer sind Plünderer auf der Erde. Sie versuchen, die Türme zu zerstören. Um das zu verhindern ist das Team Victoria(Andrea Riseborough) und Jack auf der Erde. Victoria leitet eine kleine Außenstation und Jack wartet und repariert Kampfdrohnen, die dafür vorgesehen sind, die Türme vor Plünderern zu schützen. Victoria und Jack haben noch zwei Wochen auf der Erde vor sich, dann können sie zum Titan reisen. Aber Jack wird von Erinnerungen geplagt, die er sich nicht erklären kann. Irgendetwas hält ihn auf der Erde, aber er weiß nicht was. Als er bei einem Außeneinsatz fast von Plünderern getötet wird, keimen noch mehr Zweifel in ihm auf. Kurze Zeit später sorgen die Plünderer für den Absturz der "Odyssee", eines 60 Jahre alten Raumschiffs, das sich mit mehreren im Tiefschlaf befindlichen Astronauten, in der Erdumlaufbahn befand. Jack sucht die Absturzstelle auf und nichts ist mehr so, wie es war...

Kosinski hatte ganz klar ein paar Klassiker im Blick, als er seinen -Oblivion- produzierte. Ob es Kubricks -2001 Odyssee im Weltraum- oder Trumbulls -Lautlos im Weltraum- ist, Kosinski hat sich wenig, aber in feinen Details an diesen Geschichten bedient. In einer Flugverfolgungsszene fühlte ich mich ein wenig an Luke Skywalker erinnert, aber auch das war nur eine Anlehnung und keine Kopie. Joseph Kosinski hat einen komplett eigenständigen Film abgedreht, der sehr kurzweilig und spannend ist. Wer ein wenig aufpasst, wird nach knapp 40 Minuten wissen, wohin "der Hase läuft". Dranbleiben will man trotzdem. Zu gut sind die Kulissen gewählt. Die zerstörten Niagarafälle, das versunkene Empire State Building oder die versandete George Washington Bridge, dass alles ist faszinierend gut gelungen. Mitten drin ein Tom Cruise, der als Mensch sicher fragwürdig ist, als Schauspieler jedoch über jeden Zweifel erhaben.

Mir hat -Oblivion- sehr gut gefallen. Der Film lehnt an Traditionen im Science-Fiction-Genre an, die seit einiger Zeit nicht mehr bedient wurden. Ridley Scott hat mit seinem -Prometheus- genau das versucht, meiner Ansicht nach, hat er zum Ende der Story jedoch ein wenig den Faden verloren. Kosinski löste die Aufgabe besser. Sein -Oblivion- ist aus einem Guss und hat mich überzeugt. Ob das bei ihnen auch klappt? Probieren sie es aus...
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am 29. Dezember 2015
Nicht nur für Tom Cruise- und Science Fiction-Fans ein toller Film mit vielen Special Effects.
Dieser Film zeigt nicht nur pure Action, sondern vermittelt auch einen Eindruck wie es in ferner (?) Zukunft einmal sein könnte.
Nichts ist wie es scheint, aber die Hoffnung besteht, dass zum Schluss doch die Realität gesehen wird.
Mir hat der Film sehr gut gefallen, er regt auch zum Mitdenken an und ist kein 08/15 Film in herkömmlichem Sinne.
Ich vermute, dass er Kult wird.
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am 25. Mai 2016
In den hunderten Rezis hier steht eigentlich schon alles. Deshalb fasse ich mich kurz. Oblivion ist ein sensationeller ScienceFiction Film, wenn nicht der beste der letzten Jahre, da er viel zum nachdenken anregt, ein bombastisches Ödland präsentiert, hervorragende SciFi-Designelemente enthält und eine gute Story präsentiert. Der Film ist wie ein leckeres Gericht. Auf die Würze kommt es an. Diese Würzung besteht aus zig SciFi-Klassiker-Elementen und wurde zu einem neuen Menü zusammengemixt. Die Zutaten sind: 2001, Matrix, Planet der Affen, Independence Day und viele weitere. Hinzu kommen ausgezeichnete Darsteller, wobei man neidlos anerkennen muss, dass der Oberscientologe Cruise es schauspielerisch einfach drauf hat.
Wer hier allerdings nur stumpsinnige Daueraction erwartet, wird enttäuscht.

Knapp 8€ kostet mittlerweile die Blu-ray-Version. Absolute Kaufempfehlung.
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am 16. April 2014
Über den Film wurde schon vielfach und oft sogar sehr gut rezensiert, weswegen ich nur auf das Steelbook an sich eingehe. Der Film ist wirklich ein Muss für alle Actionfans.

Zum Steelbook:
- gebürstetes Aluminium
- Hochglanzoptik
- KEINE Prägungen. Diese hätten sich z.B. bei den Konturen der Brücke (Stahlseile usw.) sowie der Figur des Jack Harper
angeboten - schade eigentlich.
- sehr schickes Cover, das die ruinöse Brooklyn Bridge in NYC darstellt und sich über Vorder- und Rückseite erstreckt
- MIT Inlays! Zwei sehr schöne Motive, die auch das Innere des Steelbooks gut gestalten:

Fazit:
Man erhält ein qualitativ zwar hochwertig gearbeitetes Steelbook, das aber ohne irgendwelche Highlights (wie z.B. Prägungen) daherkommt. Tolle Cover kombiniert mit einer soliden Verarbeiten.
Ich vergebe daher 4 Sterne für eine gute Umsetzung bei der Qualitätssicherung und der Motivwahl.

Der Einführungspreis betrug 22,99 - 24,99 € und war somit m. E. sehr hoch. Der Preis sank zwischenzeitlich auf 14,97 €. Die normale Blu-Ray ist mittlerweile einzeln für 9,99, in einer Aktion sogar schon für 7,50 € erhältlich.
Somit zeichnet sich das Steelbook heute immer noch durch einen deutlichen Mehrpreis aus. Letztendlich muss man natürlich immer selbst entscheiden, ob man bereit ist den fälligen Mehrpreis zu zahlen. Obiger Beitrag hilft vielleicht bei der Entscheidungsfindung.
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am 9. Juni 2015
Es scheint wieder einer der Filme zu sein, die man entweder liebt oder hasst.

Man sieht es ja in diversen Kommentaren, die versuchen ihre Abneigung in sachliche Kritik zu wandeln.

Bestimte Dinge kann man nicht begründen, wie in etwa Geschmack, teilweise wirkt dieser Versuch dann leider auch am Thema vorbei.

Bei einem Sci-Fi Film der nicht einmal in der nahen Zukunft spielt, Realtitäsansrpüche zu stellen ist meiner Ansicht nach wenig zielführend. Da kann man sich die Zeit getrost sparen.

Würde man die vielen Kritikpunkte in andere hoch gelobte Sci.Fi Filme, wie in etwa Star Wars, münzen so gäbe sich ein ähnliches Bild.

Ich persönlich liebe diesen Film aufgrund seiner Bildgestaltung und seines recht einfach wirkenden Settings.

Auch das bei der Mache, viel Wert auf echte Requisiten gesetzt wurde spürt man. Die Detailverliebtheit kann man überall beobachten.

Für mich sind teilweise Scenen dabei, die sich nach einem Kunstwerk anfühlen. Der Soundtrack gibt sein übriges dazu.

Es ist kein Film in dem man durch massive Action geladene Scenen geführt wird um zum Schluss den dicken Bossfight präsentiert zu bekommen.

... zum Glück ist dieser Film mal wieder anders.

P.s.: Live Die Repeat z.B. fand ich auch super, aber nicht besser als Oblivion. Da dieser Film jedoch eher an das Standart des Popcorn Kino heranlangt, wird dieser natürlich auch gleich besser bewertet. :)
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am 7. März 2015
Leider gibt es wenige Filme über Science Fiction . Dieser ist nicht schlecht gemacht , mit viel Gefühl und einer guten Geschichte und was auch wichtig ist , logisch . 3 Sterne weil leider immer noch was fehlte und weil er sich in die Länge zieht . Aber um es zu sehen reicht es ! Seitdem ich weiß das Tom Cruise bei dieser Sekte ist , sehe ich ihn anders an . Und ich bin kein Freund von solchen Sekten , die alle fest hält und anders denkende verfolgt , wenn sie die Sekte verlassen wollen . Oder wie sagt man so schön ,:" Glaube verbinden Religion weniger ! " .
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TOP 500 REZENSENTam 7. September 2013
OBLIVION ist ein Film, welcher jedem SF-Fan definitiv empfohlen werden kann - OBLIVION ist meiner Meinung nach zwar kein epochales Meisterwerk und kein zukünftiger Genre-Meilenstein, aber dennoch unbestreitbar deutlich besser als die Durchschnittsware und technisch sehr beeindruckend.

Die Optik des Ganzen ist fraglos spektakulär, und sowohl die technischen Designs wie auch die weiten Landschaftsaufnahmen sind sehr gelungen. OBLIVION zeigt oftmals melancholische und gleichzeitig mitreißende Bilder, welche ihre Wirkung nicht verfehlen, gerade die Flüge über die verwüstete leere Erde sind enorm stimmungsvoll und gleichzeitig tricktechnisch erstklassig... und wirken auch in der DVD Umsetzung gut. Noch besser gefiel mir der sehr epische und atmosphärische Soundtrack, welcher auch losgelöst vom Film toll funktioniert. Die Darsteller machen ihre Sache auch soweit gut und die Geschichte funktioniert. Gut sind ebenfalls die Extras: Kommentar-Track, entfallene Szenen, ein kurzes Making Of... hier wird dem Käufer durchaus etwas für sein Geld geboten.

Dennoch kommt man bei all den positiven Aspekten nicht umhin festzustellen, dass OBLIVION auch seine kleineren Schwachpunkte hat. Die gesamte Story funktioniert zwar, sie ist leider nicht wirklich originell und vielen SF-Fans werden ihre Elemente bekannt vorkommen. Mitunter geht es reichlich vorhersehbar zu Sache, ein paar unerwartete Wendungen wären OBLIVION sehr zu Gute gekommen.
Gleichzeitig muss man leider feststellen, dass die Story ziemlich lange braucht, um wirklich in die Gänge zu kommen... die ersten 30 Minuten wirken mitunter etwas gestreckt, der Film kommt erst dann in Fahrt. Aber auch ab diesem Zeitpunkt gibt es immer wieder Momente, in welchen die Handlung etwas stockt. Der Erzählfluss von OBLIVION ist also schlichtweg etwas gewöhnungsbedürftig.

Für alle, die Tom Cruise als Darsteller nicht mögen, sei auch noch zur Warnung mitgegeben, das dieser Film praktisch 80% Screentime für Tom Cruise aufwendet. Der von Cruise gegebene Jack Harper ist DIE Hauptrolle des Filmes, und bei manchen Einstellungen hat man den Eindruck, dass ihr Zweck darin besteht, Cruise in Szene setzen zu wollen. Die Rolle des Jack Harper ist wiederrum eine Rolle, welche Cruise offenkundig auf den Leib geschrieben wurde und in welcher er eigentlich nicht sonderlich überraschen kann, da die in Vielem seinen wohlbekannten Rollen entspricht, eben eine (fast) klassische Tom-Cruise-Figur. Die restlichen Darsteller (u.a. Morgan Freeman) sind eher Staffage. Festzustellen ist aber, dass Cruise seine Sache in OBLIVION für meine Begriffe gut macht.

Alles in Allem: OBLIVION ist wie eingangs geschrieben in meinen Augen kein totales Meisterwerk und hat neben vielen positiven Aspekten auch seine kleineren Schwächen. Das bedeutet aber absolut nicht, dass OBLIVION deswegen irgendwie "schlecht" wäre, im Gegenteil, OBLIVION ist durchaus sehenswert und anständig gelungen.... und technisch über jeden Zweifel erhaben.
Mehr Finetuning in der Erzählweise, ein paar Überraschungen und Wendungen, eine originellere Auflösung, und dies hätte sogar ein ausgezeichneter Film werden können.

Von mir gibts 3 Sterne mit Tendenz nach oben.
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