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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Januar 2008
Für einmal heisst es nicht "Elvis has left the building" am Schluss des Konzertes, sondern "Elvis has left to Graceland"! Dieses Konzert vom 20. März 1974 aufgenommen in Memphis gehört zu meinem absoluten Höhepunkten von Elvis. Mit dabei die bekannten Musiker von Elvis, The Sweet Inspiriations und J.D. Summer & The Stamps. So viel Spielfreude und Power hat man selten von Elvis gehört. Seine volle und ausgereifte Stimme der 70er kommt hier voll zum Tragen. Auch das Repertoire hebt sich von anderen Live-Platten ab. Dieses Konzert wurde ursprünglich um 8 Songs gekürzt, aber erscheint genau wie zu Lebzeiten von Elvis. Vielleicht wird es mal eine Special Edition geben. Aber egal. Diese CD kann man nur empfehlen. "My Baby left me" im Stil von "That's all right Mama", der damals neue Song "Help Me", der sogar besser als die Studioaufnahme daher kommt und das BESTE "How Great You Art", welches ich je gehört habe. Der Klang ist erstaunlich gut, bzw. auch für heutige Verhältnisse fast perfekt. Da hat jemand gute Ohren beim Mastern auf CD gehabt.

Elvis selber bekam für dieses Album einen Grammy. Seinen dritten Grammy und zwar auch hier für die Gospel-Songs auf dieser CD. Elvis bekam nie einen Grammy für seine unzähligen Rock'n'Roll-Hits. Generell kann ich sowieso allen Fans empfehlen sich mehr an die originalen Veröffentlichungen zu halten. Der Zeitgeist kommt so besser rüber. Und zu diesem Preis?! Mehr kann es nicht geben...
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. März 2014
Hier mal eine Rezession die alles über die neue Veröffentlichung im März 2014 aussagt!
Geschrieben von Herrn M.W. auf Facebook.

Zitat:

Ich bin nach wie vor begeistert, sowohl von dem Konzert selber als auch von dem neuen Mix. Er ist deutlich trockener als die bisher bekannten, nicht so verwaschen und verhallt. Und vor allem nicht so zugematscht mit Applaus.

Klar ist: Die Originalfassung als Zusammenschnitt der Highlights hatte mehr Drive, weil alles fehlt, was Längen hätten sein können; der einzige Lähmer ist da "Love Me", das sie sich wirklich hätten sparen können, das es sowohl bei MSG als auch Aloha eh schon mit dabei war. Durch die massiv eingesetzten Applausfahrten kam beim Original natürlich die ultimative Live- und Party-Stimmung auf. Das hat der neue Mix nicht zu bieten. Stattdessen ist er präzise, sogar knallhart präzise. Ich kenne keinen anderen Live-Mix von Elvis, bei dem man jedes einzelne Instrument so klar differenziert heraushören kann. Normalerweise sollte man das bei Konzert-Mitschnitten auch nicht machen, weil immer irgendwas schief läuft, irgendwer nicht ganz sauber spielt oder das Timing wackelt. Bühne ist halt nicht Studio. Aber hier kann man es sich erlauben, denn die Band spielt wie ein Uhrwerk, auf Millisekunden genau, kein falscher Ton, nichts geht daneben, es wackelt an keiner Stelle. Es wird für mich immer ein Faszinosum bleiben, wie man gleichzeitig so diszipliniert spielen kann und dabei noch so viel Raum für Improvisationen und Spielereien lassen kann. Was für eine herausragende Leistung aller Beteiligter!

Ich habe früher oft gesagt, dass der einzige Schwachpunkt an dem Konzert Duke Bardwell ist, aber nun muss ich diese Ansicht revidieren. Klar, er kommt nicht mit so filigranen, verspielten Ideen daher wie Jerry Scheff, der gerne mal durch die Skalen wandert und Jazz-Phrasen einbringt, aber der Mann spielt perfekt mit Ronnie Tutt zusammen und legt ein solides, punktgenaues rhythmisches und harmonisches Fundament, auf dem der Rest der Band mit schlafwandlerischer Sicherheit zuhause ist. Das groovt wie Sau, wie wir Musiker sagen.

Natürlich ist es immer ein Genuss, die unfassbar, überirdisch geilen Licks und fantasievollen Einwürfe zu hören, die James Burton spielt. Der Mann hat ein schier unendliches Repertoire an geschmackvollen, passenden Ideen und wiederholt sich so gut wie nie. Aber zum ersten Mal hört man auch John Wilkinsons Rhythmusgitarre durchgängig differenziert heraus (auf dem linken Kanal), wie sie James‘ Spielereien (rechts) ergänzt und harmonisch trägt. Auch Glens Piano (meistens links), das in anderen Konzertmitschnitten häufig untergeht, ist klar herausgearbeitet worden. Ein echter Aha-Effekt!

Der ursprüngliche Plan war, das Album so klingen zu lassen, als säße man im Publikum. Der neue Mix hingegen klingt, als stünde man direkt neben Elvis auf der Bühne, was ich unter rein musikalischen Aspekten viel interessanter finde.

Übrigens hat man hier nicht - wie so oft bei Live-Mitschnitten - einmal eine passende Einstellung am Mischpult gefunden und die Show dann einfach so durchlaufen lassen. Jeder Song wurde einzeln bearbeitet, es wurde also songdienlich gemischt. So wandern manche Instrumente: Das Piano liegt eigentlich links, aber bei "Why Me Lord" und "How Great Thou Art", wo es eine tragende Funktion hat, liegt es mittig. Auch das vom Percussionisten Richard Lepore gespielte Tamburin wandert von links nach rechts, je nachdem, wo es sinnvoll ist. Diese "Wanderungen" stören aber nicht weiter, wenn man nicht speziell drauf achtet und geradezu will, dass es einen stört. Es wird im Stereo-Panorama nicht die Bühnensituation abgebildet, sondern das, was für jeden Song am besten klingt.

Es lohnt sich wirklich, die CD mehrmals zu hören und immer auf etwas anderes zu achten. Mir sind tausend Dinge aufgefallen, die ich bei dem Soundbrei vorher nie bewusst wahrgenommen habe. Sogar das Medley "Teddy Bear / Don’t Be Cruel", eigentlich ein absoluter Lähmer aufgrund von Elvis‘ unengagiertem Vortrag, wird plötzlich zur Perle. Man achte mal darauf, wenn Elvis singt "at least please telephone", wie Ronnie Tutt auf dem Ride-Becken das Klingeln eines Telefons imitiert. Das sind Feinheiten, wo mir total einer bei abgeht. Auch wenn das vielleicht keine Sau jemals bemerkt hat, aber es zeigt, dass die Typen sich echt Gedanken gemacht haben über Kleinigkeiten, um die Nummer aufzuwerten. Oder bei "Suspicious Minds" macht Elvis sehr auffällig so einen Laut wie "a-wah-wah-wah-wah" (etwa bei 2:08 zu hören). Nun raffe ich auch endlich warum: Das war eine musikalische Anweisung, denn gleich danach setzt James plötzlich sein Wah-Wah-Pedal ein. (Das ist ein ziemlich prägnanter Effekt auf der Gitarre, der so heißt wie er klingt.) Was Ronnie Tutt am Ende des Songs bei den Wiederholungen auf seinem Schlagzeug abfeuert, ist absolute Weltklasse. Bei "Help Me" sollte man mal auf die Dynamik-Wechsel achten, vor allem im Refrain: "I never thought I needed help before" kommt ziemlich brachial daher, mit Ronnie auf dem Ride-Becken, dann werden sie plötzlich leiser für die nächste Zeile "I thought that I could get by by myself", wofür Ronnie zur HiHat wechselt, um für die nächste Zeile wieder voll aufzudrehen. Verdammte Hacke, das ist ganz großes Kino!

Und bevor es wieder heißt, ich interessiere mich nur für die Musiker und Elvis ist mir egal: Nein, keineswegs. Der Mann liefert eine wirklich gute Show ab, singt solide, präzise und immer auf den Punkt. Die lauten Töne kommen mit Power, und selbst bei den leisesten ist er in tune, da gibt es keine Ausreißer. Offensichtlich ist er clean oder zumindest gut eingestellt, er ist absolut wach und jede Sekunde voll bei der Sache, für 1974 absolut auf der Höhe. Tolle Interaktion mit dem Publikum, man merkt richtig, wie viel Spaß ihm die Show macht und wie er sich über die begeisterte Reaktion freut.

Ich kann es nur wiederholen: Die CD ist super, die muss man haben. Dieser Remix ist eine tiefe Verneigung vor Elvis und seiner unfassbar geilen Band. Das ist lebendige Musik auf allerhöchstem Niveau. Was hier für 10 Euro geboten wird, ist der Hammer schlechthin.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. April 2014
Neben "Greatest Hits"-Compilations ist die Wieder- oder Neuauflage (Neudeutsch: "Re-Issue") eines Albums für eine Plattenfirma DIE Möglichkeit, finanziell auch noch das Letzte aus ihrem Künstler herauszuholen. Erst recht, wenn dieser Künstler, sei es aus künstlerischen oder medizinischen Gründen (hier in erster Linie wegen Ablebens), nicht mehr in der Lage ist, neues Material zu liefern. Elvis Presley dürfte auch in dieser Kategorie der so einigermaßen unangefochtene "King" sein.

Bereits zu Lebzeiten war es Usus seiner Plattenfirma und seines stets nach einem schnellen Dollar Ausschau haltenden Managers, "Colonel" Tom Parker, auch noch das allerletzte Überbleibsel zu verwursten. Und wieder zu verwursten... Im selben Jahr wie "Recorded in Memphis" brachte Parker eine der größten Kuriositäten der Rockgeschichte heraus: Ein Livealbum ganz ohne Musik. Stattdessen enthielt es Ansagen und Monologe, die Elvis zwischen zwei Songs zum Besten gab. Titel dieser Absurdität: "Having Fun with Elvis On Stage".

Da mutet es im Nachhinein regelrecht kühn an, dass man sich bei Elvis' immerhin fünftem Live-Album innerhalb von sechs Jahren (1969: In Person, 1970: On Stage, 1972: As Recorded at Madison Square Garden, 1973: Aloha From Hawaii via Satellite - und eigentlich müsste man sein legendäres NBC TV-Special von 1968 auch noch dazu zählen) dazu entschloss, so etwas wie "Klasse statt Masse" zu bieten und den Käuferinnen und Käufern nicht zum dritten oder vierten Male dieselben Songs vorzusetzen. Die Tatsache, dass beim Original-Album Songs ausgelassen wurden, war also keine böse Absicht - sondern gute Absicht.

Und so waren immerhin acht von 14 Titeln, also deutlich mehr als die Hälfte, völlig neu. Zählt man das "Rock 'n' Roll-Medley" sowie "I Can't Stop Loving You", das hier mit "Blueberry Hill" kombiniert wird, hinzu, sind es sogar zehn neue Titel. Mit früheren Veröffentlichung überschneiden sich lediglich der Eröffnungstitel "See See Rider", "Love Me", "An American Trilogy" sowie das obligatorische "Can't Help Falling in Love". Insgesamt verkraftbar.

Dafür liefert Elvis bei dieser Gelegenheit teils exzellente Live-Lesarten seiner frühen Hits, von "I Got a Woman", "Trying to Get to You" über das vielfach vernachlässigte "My Baby Left Me" bis hin zu "Lawdy, Miss Clawdy". Die letzteren zwei alleine sind fast den Preis des Albums wert.

Auf der anderen Seite bietet Elvis neues Material in Gestalt von Olivia Newton-Johns "Let Me Be There" (inklusive Zugabe), seiner eigenen Aufnahme von "Help Me" sowie "Why Me Lord" und einer Grammy-prämierten Version von "How Great Thou Art", Titelsong seines zweiten Gospelalbums aus dem Jahre 1967.

Bei all dem präsentiert sich Elvis nach 13 Jahren Abwesenheit aus seiner Heimatstadt in ausgesprochener Spiellaune. Gesanglich wie auch die königliche Stimmung betreffend zeigt er sich in bedeutend besserer Verfassung als bei seinen zwei Über- bzw. Mega-Veranstaltung im New Yorker Madison Square Garden (1972) und auf Hawaii im Jahr zuvor.

Es ist genau das, was heute rechtfertigt, was damals noch unangebracht gewesen wäre: Das komplette Konzert zu präsentieren. Damals hätten weitere Versionen von "All Shook Up", "Teddy Bear" / "Don't Be Cruel", "Love Me Tender" und "Suspicious Minds" das Album nicht wirklich hörenswerter gemacht. Heute unterstreicht die Tatsache, dass es das komplette Konzert zu hören gibt, die ausgezeichnete Performance von Elvis und seiner erstklassigen Band einmal mehr. Dieses Konzert kann man sich tatsächlich in seiner kompletten Länge anhören.

Der ausgezeichnete Re-Mix trägt ebenso dazu bei wie das behutsame Mastering, bei dem bei der auf dem Sammlerlabel Follow That Dream Records (FTD) vor einigen Jahren erschienenen Version dieses Konzerts noch ein erhebliche Schindluder betrieben und geschlampt wurde. Die Überlegung, das Konzert aus Richmond zwei Tage zuvor, die gewissermaßen Generalprobe für diese Aufnahme hier (Unterschied: es fehlen die Grammy-Performance von "How Great Thou Art", "Blueberry Hill" als Teil des Medleys mit "I Can't Stop Loving You" sowie "My Baby Left Me" und "Lawdy, Miss Clawdy" - also ziemlich genau die Songs, die das Memphis-Konzert so besonders machen), als Bonus mitzuliefern, ist ausgesprochen gelungen. Man wird es, schon aufgrund seiner tontechnischen Qualität, kaum häufiger hören, als das Memphis-Konzert. Aber das ist nun einmal das Wesen von "Bonus". Es ist eine Zugabe - und hier passt sie.

Am Ende der Bandvorstellungen bedankt sich Elvis - nicht zuletzt, weil es die letzte Station der aktuellen Tour ist - persönlich bei einigen Beteiligten, darunter den Toningenieur-Legenden Bill Porter und Bruce Jackson sowie Promoter-Urgestein Jerry Weintraub. Ganz zuletzt allerdings steht, in einer ebenso bemerkenswerten wie leicht anrührenden Geste, jemand anders auf dem Plan: "Especially to you people who make this all possible!" Am Ende (oder am Anfang - wie man möchte) zählte für Elvis Presley immer in erster Linie sein Publikum. Erst recht und vermutlich ganz besonders in seiner Heimatstadt Memphis, in der für ihn alles begann.

In dieser Aufmachung, zumal zu dem unschlagbaren Preis, ist diese Legacy Edition ein echtes Geschenk an und für seine Fans. Auch 40 Jahre später. Weniger als die volle Punktzahl zu vergeben, wäre hier unangemessen. Würde mich ein Elvis-Neuling fragen, welches Konzert dieses einzig- und großartigen Jahrhundert-Talents er oder sie sich anhören sollte, es wäre zweifelsohne dieses.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Januar 2008
Für einmal heisst es nicht "Elvis has left the building" am Schluss des Konzertes, sondern "Elvis has left to Graceland"! Dieses Konzert vom 20. März 1974 aufgenommen in Memphis gehört zu meinem absoluten Höhepunkten von Elvis. Mit dabei die bekannten Musiker von Elvis, The Sweet Inspiriations und J.D. Summer & The Stamps. So viel Spielfreude und Power hat man selten von Elvis gehört. Seine volle und ausgereifte Stimme der 70er kommt hier voll zum Tragen. Auch das Repertoire hebt sich von anderen Live-Platten ab. Dieses Konzert wurde ursprünglich um 8 Songs gekürzt, aber erscheint genau wie zu Lebzeiten von Elvis. Vielleicht wird es mal eine Special Edition geben. Aber egal. Diese CD kann man nur empfehlen. "My Baby left me" im Stil von "That's all right Mama", der damals neue Song "Help Me", der sogar besser als die Studioaufnahme daher kommt und das BESTE "How Great You Art", welches ich je gehört habe. Der Klang ist erstaunlich gut, bzw. auch für heutige Verhältnisse fast perfekt. Da hat jemand gute Ohren beim Mastern auf CD gehabt. Eine originale Schallplatte, welche zu Lebzeiten von Elvis auf den Markt gekommen ist, als eine Art Booklet zu bezeichnen ist unglaublich.

Elvis selber bekam für dieses Album einen Grammy. Seinen dritten Grammy und zwar auch hier für die Gospel-Songs auf dieser CD. Elvis bekam nie einen Grammy für seine unzähligen Rock'n'Roll-Hits. Generell kann ich sowieso allen Fans empfehlen sich mehr an die originalen Veröffentlichungen zu halten. Der Zeitgeist kommt so besser rüber.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. August 2008
Elvis ist hier noch einmal nach Aloha from Hawai auf dem Höhepunkt seiner Stimmlichen Vocalkraft! Gehört in jede Sammlung!Ein super guter Klang und endlich Komplett und in voller Länge last euch nicht durch meine Vorgänger verunsichern. Ich kenn mich aus hab selbst über 20 verschiedene Elvis Konzerte. Dieser Livemittschnitt ist wirklich gut, über die Hälfte der Songs sind unveröffentlicht euch erwartet feinsten Memphis Soul in RCA Stereo Qualität!! Super und Genial eben der King!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. April 2004
Pünktlich zum 30-jährigen Jubiläum dieses Konzertes vom 20.3.1974 in Memphis bekommen wir nun endlich eine völlig neu überarbeitete Version dieser eimaligen Vorstellung !!! Nicht nur,dass der Sound erstklassig verbessert wurde, dieses Konzert hören wir erstmals in voller Länge !!! All Shook Up, Steamroller Blues, Love Me Tender, Suspicious Minds, die Band-Intros und Funny How Time Slips Away wurden damals herausgeschnitten.Wohl ganz einfach aus Platzgründen oder weil die Songs aus der Sicht des damaligen Produzenten Felton Jarvis zu lasch vorgetragen wurden, was ich aber stark bezweifle.
Dieses Konzert ist mit Abstand das beste Live-Material, das zu Elvis`Lebzeiten veröffentlicht wurde !!!
Die Gründe dafür, dass der King an diesem Abend so gut drauf war,liegen wohl darin, dass es das letzte Konzert dieser Tour war und Elvis danach gleich nach Hause in den wohl verdienten Urlaub gehen konnte. er wohnte ja, wie wir alle wissen, in Memphis. ein weiterer Grund ist natürlich, dass Elvis genau wusste, dass diese Show für eine Album-Veröffentlichung gedacht war, also mitgeschnitten wurde.
12300 Zuschauer sahen dieses Konzert und waren total aus dem Häuschen.Diese Show zählt, auch unter Experten, zu den besten, die Elvis je gab!!! Setzt euch hin und geniesst einfach....
Anspieltips: Suspicious Minds, Polk Salad Annie, Lawdy Miss Clawdy, My Baby Left Me , Blueberry Hill...........
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Januar 2013
weil amazon rezensionen zu den verschiedenen ausgaben des konzertmitschnitts zusammengewürfelt hat werde ich mal versuchen eine gewisse struktur in die sache zu bringen. Zunächst aber zum konzert an sich:

Aufgenommen wurde das konzert am ende von elvis erster tour des jahres 74. Elvis shows zu dieser zeit waren absolut solide. Kein vergleich mehr mit den genialen auftritten der jahre 69/70 die vor energie sprühten, aber fokussiert - ohne endlose dialoge, und gut einstudiert. Das diese show zu den besten des kings zählt, wie auch hier von einigen rezensenten behauptet wird, ist einfach falsch. Dennoch ein schönes konzert bei dem die balladen und gospel stücke eindeutig die höhepunkte bildeten.

Das original album: erschien 1974 und enthielt eine um zehn songs gekürzte ausgabe der show. Gekürzt wurden lieder die bereits auf vorherigen livealben verwendung fanden. Darunter neben eher lustlos vorgetragenen pflichtsongs wie s. minds auch höhepunkte wie der steamroller blues.
Leider wird auf dem album alle zwanzig sekunden die immer gleiche applausfahne eingeblendet, was mehr als störend wirkt.

Die ftd ausgabe: mit der ausgabe vom sammlerlabel ftd gab es erstmals alle songs der show offiziell auf cd, allerdings war das konzert auch hier nicht ungeschnitten. Es fehlen der fehlstart von help me und einige sekunden geplänkel vor i got a woman. Auf die applausfahne des originalalbums wurde dankenswerter weise verzichtet aber trotzdem ist der sound kein vergnügen. Die cd erschien auf dem höhepunkt des loudness wahnes - was sämtliche dynamik plattgemacht hat. Zudem wurde die show in einem meer aus hall ersäuft. Der preis ist zudem, wie bei ftd cds üblich, happig. Da nutzt dann auch das große 17,5 cm cover nicht mehr.

Legacy: ungeschnittene show und guter, differenzierter sound, nach vierzig jahren hat man es geschafft eine vernünftige ausgabe dieses konzertes auf den markt zu bringen, eine tolle leistung.
Darüberhinaus enthält diese ausgabe eine bonus cd die das konzert aus richmond enthält welches zwei tage vor der show auf cd eins aufgenomen wurde. Angeblich wurde die show als testlauf für die memphis show aufgenomen - aber da das original mehrspurband nicht mehr existiert gibts die show hier nur als mono rough mix. Auch hier wurde im vergleich zur offiziellen FTD ausgabe weit weniger hall verwendet.
Desweiteren erhält man hier einge probenmitschnitte aus dem sommer 74. Hier probte elvis für sein nächstes vegas engagemant. Aufgenommen wurden diese songs mit einem einfachen kassettenrekorder. Die qualität dieses aufnahmen ist dementsprechend unterirdisch. Allerdings wurden hier wohl zwei quellen zusammengesetzt so das sie etwas weniger schlecht als auf der ftd ausgabe klingen. Aber leider eben immer noch schlecht. Zudem haben diese aufnahmen mit dem eigentlichen inhalt des albums nicht das geringste zu tun.

Auch sind die aufnahmen auf cd zwei nicht, wie in der vorankündigung behauptet wurde, unveröffentlicht - sondern bereits vom offiziellen sammlerlabel ftd bekannt. Daher kann die show auf cd 2 auch nicht "kürzlich entdeckt" worden sein wie nun auf dem backcover behauptet wird. Eine/bzw zwei faustdicke unwahrheiten also. Zudem dürften sammler aber die einzigen sein die an aufnahmen dieser qualität freude haben - das gilt auch für das richmond konzert. Dieses enthält nämliche keine nummern die elvis nicht auch in memphis gesungen hat, und warum ein Gelegenheitskäufer sich die gleichen lieder (minus einige höhepunkte) noch mal in schwachem sound anhören will ist mir ein rätsel. Und sammler, die klangtechnisch schlimmeres gewohnt sind, haben diese aufnahmen eben schon lange offiziell im schrank.
wobei man sich schon fragen kann/muss warum die teuren FTD ausgaben des materials allesamt schlechter klangen als die hier veröffentlichten versionen. Fast könnte man meinen da stecke absicht dahinter um treudummen fans mehrfach das geld aus der tasche zu ziehen.
Gerade im fall des richmond konzertes wäre ein verzicht auf den wirklich übertriebenen hall ja keinesfalls mit mehrkosten verbunden gewesen. daher haben viele fans, wie ich, damals über 20 euro zum fenster rausgeschmissen - das gilt auch für das memphis konzert. warum nicht gleich so?

Die Linernotes, die sich mit dem gesamten Konzertjahr 74 beschäftigen, sind zudem eindeutig zu positiv. Desaster Shows wie etwa die Closing Show in Vegas oder das furchtbare College Park Konzert wurden ausgelassen. Natürlich haben diese Konzerte mit der memphis show nichts zu tun aber WENN man schon über die konzerte dieses jahres schreibt dann gehört das eben auch zum bild.

Das ist aber dann auch alles an kritik an dieser ausgabe. Die aufmachung ist - wie bei der legacy reihe üblich - ansonsten wirklich sehr gelungen und der preis stimmt auch.

Fazit: das original album bleibt für die interessant die elvis alben so im schrank haben wollen wie sie zu seinen lebzeiten erschienen sind, während die ftd ausgabe absolut überflüssig geworden ist. Erste wahl ist definitiv die legacy edition.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Mai 2015
Es ist allgemein bekannt, dass es kaum Mitschnitte von Elvis' Konzerten gibt. Doch Gott sei Dank haben anno 1974 einige, damals moderne Soundsysteme diesen Zauber eingefangen und den Fans damit ein einmaliges Erlebnis ermöglicht.
Elvis Live in Memphis gehört wohl zu den Besten Konzerten des Kings: Auch wenn man ihn nicht sieht hört man aus der Stimme heraus, dass es ihm gut ging und er sehr viel Power und Energie in seinen Auftritt legte. Die Stimmung in Memphis war entsprechend großartig, was einem das "Konzert-Feeling" bringt. Ich betone immer, dass die meisten Live-Versionen von Elvis besser sind als die entsprechenden Studioversionen. Das merkt man vorallem bei "Suspicious Minds", was hier besonders gut gesungen wurde. Es klingt meiner Meinung nach viel besser als die Studioversion.
Auch den Rock'n'Roll Klassikern aus Presleys Anfangszeit tut es gut, etwas schneller gesungen zu werden. Geiches gilt für "Can't help falling in Love", das stets als Abschlusssong fungierte. Besonders gut gefällt mir auf dieser CD "How Great Thou Are", welches ich selten so schön gehört habe.
Alles in allem ist "Live in Memphis" eines der besten Konzerte des King und ist für jeden Elvis-Fan ein Muss.
Nun zur zweiten CD:
Es handelt sich dabei um eine Aufnahmeprobe, die wenige Tage vor dem Memphis-Konzert durchgeführt wurde. Im Grunde genommen unterscheidet es sich nicht in großer Hinsicht von dem anderen Konzert, ist aber für Sammler ein echtes Juwel. Besonders wertvoll sind die fünf Bonustracks, die Elvis auf den Tag genau drei Jahre vor seinem Tod aufgenommen hat.
Insgesamt kann ich jedem, der Elvis mag nur empfehlen, sich diese Aufnahmen zuzulegen. Wer weiß schon, wie lange sich noch verfügbar sind, und wertvoll sind sie in jeder Hinsicht.... Fünf Sterne für ein Konzert, dass einen sprachlos macht!
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am 15. März 2014
Habe (hatte) die LP, die erste CD Version, die Digital Remastered und die FTD, diese Legacy ist mit Abstand die Beste!
Warum?
Dieses Konzert (1974) ist eines der besten von Elvis die jemals professionell aufgenommen wurden.
Die LP war für mich beim ersten mal hören (80'ger Jahre) eine Offenbarung! Sound total Modern, vergleichbar mit 'Today'.
Damals wusste aber fast Niemand, dass die Show um fast ein Drittel gekürzt war. Pervers! Auch ein Kriterium für mich war die tolle und hörbare Stimmung im Publikum, bis sich herausstellte, dass diese im Studio hinzugefügt wurde, als wenn man das Nötig hätte!
Dann kam die CD, in meinem Fall die Japanische, Naja, kein Unterschied. Dann kam die Offizielle - Remastered von Sony/BMG, Irgendwie flacher Sound, immer noch alles gekürzt.
Dann aber kam die FTD Veröffentlichung, zum ersten mal 'Ungekürzt' und ganz neu abgemischt. Sensationell, die 'neuen' Songs wie 'Steamroller Blues' , Polk Salad Annie' usw. aber der Sound gefiel mir nicht mehr so, zu Flach, zu viel 'Brei' zu wenig zum 'Raushören'!
Nun aber ist die 'Suche' beendet, der Sound ist wirklich neu abgemischt (siehe Infos CD) auch das 'künstliche ' Publikum ist weg, man könnte meinen ein neues Konzert vom King zu hören, obwohl man es doch schon aus dem Schlaf kennt. Natürlich ist das wie immer Geschmackssache, wie bei jeder neuen Veröffentlichung.
Die Aufmachung ist Hochwertiger als die der FTD(samt Booklet und Preisvergleich), der Bonus, die 2. CD ist für Sammler natürlich ein 'Leckerli', man sollte sich aber nicht zu Viel davon erwarten, der Sound ist MONO, das Konzert fast Identisch und die Zugaben (Probe für die nächste Vegas-Season) klingen zwar besser als auf früheren Veröffentlichungen, zeigen aber auch einen völlig anderen (müden) Elvis als noch 3-4 Monate davor. Trotzdem absolutes, teilweise sogar neues Material für alle Fans!
Wie auch Immer, für knappe 11 Euro erhält man mit CD 1 dieses Sets schon ein Geschenk, der Rest ist für diesen Preis inkl. Aufmachung, Booklet, 2. CD einfach eine Sensation für Fans.
Bin nicht gerade ein 'Legacy Edition' Fan, dieses mal aber bin ich sehr 'Erfreut' und fast Stolz diese Ausgabe gekauft zu haben.

UNBEDINGTE KAUFEMPFEHLUNG für jeden Elvis Fan!
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am 12. Mai 2014
Ganz ehrlich. Wie viele LPs und CDs haben Sie als "Elvis-Fan" oder als jemand der ab und an gerne Elvis-Titel hört im Schrank? Und wenn Sie etwas neues vom "King" suchen? Haben Sie wie ich es dann eigentlich nicht doch ganz schön schwer? Es gibt so viele Angebote und auch so viel (angebliche) Neuheiten und dann auch oft noch zu nicht gerade niedrigen Preisen, dass ich oft nur durch Zufall auf etwas neues und lohnendes stößt.

Hier bei "Elvis - Recorded Live On Stage In Memphis" ist wieder einmal solch eine Gelegenheit.

Die mir vorliegende CD und LP haben so ihre Laufzeit von 42 Minuten. Also ist der Bedarf von "Elvis - Recorded Live On Stage In Memphis" eigentlich abgedeckt?
Die Legacy-Ausgabe bietet hier allein auf CD 1 eine Aufnahmen des Konzertes vom 20.03.1974 in Stereo mit einer Laufzeit von 74 (!) Minuten. Auf CD 2 folgt dann eine "Testaufnahme" in Mono vom 18.03.1974 (Titel 1 - 22); die Titel 23 - 27 stammen dann von einem "Rehearsal" vom 16.08.1974 und sind wieder in Stereo.

Insgesamt stellen also die bisher veröffentlichten Aufnahmen von "Elvis - Recorded Live On Stage In Memphis" den "Rahmen für diese CD dar. Der Klang ist wie bei den "Legacy Editions" eigentlich immer gut. Das 24-seitige grafisch sehr gut gestaltete Beiheft bietet neben der informativen Discographie ebenfalls Infos und viele Fotos.

Der Preis ist mehr als günstig. Mit anderen Worten: Fünf Sterne Gesamtbewertung und für jeden Elvis-Interessierten ein absolut lohnender Kauf. Ich freue mich, dass ich diese Gelegenheit nutzen konnte!
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