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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Ach... besser, schlechter - das sind doch bürgerliche Kategorien!"
Nachdem das Ende des zweiten Teils einen mehr oder weniger großen Cliffhänger erzeugt hatte, war ich sehr gespannt das Buch zu lesen. Das Buch ist übrigens mit gut 400 Seiten das dickste der Trilogie, die Kapitel sind nach wie vor knackig geschrieben und jeweils nur wenige Seiten lang. Langeweile und "Leseblockaden" kommen sicherlich nicht...
Vor 6 Monaten von Religion and Poet veröffentlicht

versus
54 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kling scheitert an der eigenen Messlatte
Ich will es mögen! Aber ich komme nicht umhin zu sagen, dass die „Känguru-Offenbarung“ tatsächlich der schwächste Band der „Trilogie“ ist. Dabei möchte ich Marc-Uwe Kling keinesfalls unterstellen, nur Geld verdienen zu wollen. Obwohl…. Wie sagt er selbst so schön in dem Buch? „Gibt es einen vierten Teil...
Vor 6 Monaten von Grobi Schalke veröffentlicht


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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Ach... besser, schlechter - das sind doch bürgerliche Kategorien!", 14. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Känguru-Offenbarung (Taschenbuch)
Nachdem das Ende des zweiten Teils einen mehr oder weniger großen Cliffhänger erzeugt hatte, war ich sehr gespannt das Buch zu lesen. Das Buch ist übrigens mit gut 400 Seiten das dickste der Trilogie, die Kapitel sind nach wie vor knackig geschrieben und jeweils nur wenige Seiten lang. Langeweile und "Leseblockaden" kommen sicherlich nicht auf.

Ich denke zur Story haben hier berets genug Leute bereits etwas geschrieben, daher werd ich mich auf das Schreiben über ein Stilmittel beschrenken, dass in meinen Augen zentral im Buch ist: Es ist ein "meta"-Buch. Das Buch nimmt permanent Bezug auf sich selbst. Dies führt unter anderem dazu, dass man die Kapitel durchaus chronologisch lesen sollte, da man sonst eine Vielzahl an Witzen nicht versteht. Beispielsweise schreibt Kling im Buch über das Schreiben des dritten Buches und ein Gespräch mit seinem Lektor, dass für den folgenden Handlungsverlauf zentral ist. Das macht das Buch aber sicherlich nicht nicht-lesenswert - im Gegenteil: Es ist herrlich wie Kling erst aktuelle (und ehemalige) Bestseller aufs Korn und den Leser dann gleichzeitig auf eine ähnliche Reise nimmt. Dazu kreiert der Autor sogar eigene Bücher, Autoren und andere Personen, die manch reellen Personen erstaunlich ähneln - sicherlich nur ein reiner Zufall ;)

Einige mögen sich hier über das Ende beschweren und das ist vielleicht auch mein größter Kritikpunkt. Ich fand es definitiv lustig, habe aber einfach mehr erwartet (entschuldigung für diese kapitalistische Einstellung). Ich hätte allerdings auch keine Ahnung gehabt, wie man diese großartigen Bücher zu einem besseren Schluss bringen sollte. Ich denke es ist angemessen gewesen.

Auch die, vor fast jedem Kapitel erscheinenden, falsch zugeordnen Zitate fand ich inzwischen etwas mau.

Für mich kamen aber sowohl der politische, als auch der alltägliche Part etwas zu kurz in dem Buch. Ich weiß nicht, ob es von Kling so intendiert war, aber das erste Buch würde ich ins Genre "Alltagssatire" einordnen, das zweite ins Genre "Politiksatire" und dieses dritte würde ich als "Fantasysatire" bezeichnen.

Fazit:

Ich fand das Buch sehr gelungen. Einen direkten Vergleich zu den beiden vorangegangen Büchern möchte ich NICHT ziehen, da jedes Buch für mich eine andere Perspektive einnimmt und auf seine Art und Weise sehr gut ist - ich möchte hier nicht Birnen mit Äpfeln vergleichen.

Ich kann das Buch uneingeschränkt jedem weiterempfehlen - insbesonderen den Leuten, die bereits die ersten beiden Teile gelesen haben. Wer sich ernsthaft darüber beschwer, dass das Buch "nicht so gut sei wie die Vorgänger" vergisst meiner Meinung nach, dass das Buch dennoch urkomisch ist und knapp 400 Seiten LeseSPASS bietet.

PS: Für mich war der Höhepunkt des Buches übrigens Marc-Uwes Gespräch mit dem Pinguin bei ihm zu Hause (Kapitel "Sei bereit"). In diesem Sinne: viel Spaß beim Lesen!
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54 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kling scheitert an der eigenen Messlatte, 11. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Känguru-Offenbarung (Taschenbuch)
Ich will es mögen! Aber ich komme nicht umhin zu sagen, dass die „Känguru-Offenbarung“ tatsächlich der schwächste Band der „Trilogie“ ist. Dabei möchte ich Marc-Uwe Kling keinesfalls unterstellen, nur Geld verdienen zu wollen. Obwohl…. Wie sagt er selbst so schön in dem Buch? „Gibt es einen vierten Teil? Nur wenn ich keine anderen Ideen habe und dringend Geld brauche.“
:-)
Wenngleich es seiner Kunstfigur entspricht, phlegmatisch und gelangweilt rüberzukommen, kenne ich doch keinen Künstler, der sich im Rampenlicht zurückhaltender und bescheidener gibt. Allein ums Geldverdienen ging es hier wohl eher nicht.
Dreimal hintereinander bei 100 Prozent zu landen war wohl dennoch wenig wahrscheinlich.

Tatsächlich greift Kling in der Känguru-Offenbarung erstaunlich oft auf Spitzen früherer Veröffentlichungen zurück. Auch die Dialoge besitzen häufig nicht den intellektuellen Feinschliff, den man von ihm gewohnt ist; sie wirken konstruiert (klar, das sind sie ja auch – aber bestenfalls sollte man den Gedanken daran beim Hören verlieren) und der Verlauf einiger Episoden ist doch recht wirr.
Eher flach sind die Psychiaterschwenke und die Wortbedeutungsvertauschungen ala erotisch statt ironisch.

Alles in allem gehen Kling leider auch ein wenig die Persönlichkeiten seiner Protagonisten verloren. Wo ist die hinterhältige Liebenswürdigkeit des Kängurus hin? Warum blafft es ständig rum? Versucht es mit Lautstärke zu überspielen, was an leisen Tönen fehlt?

Fazit: Nach zwei grandiosen Büchern war die Messlatte vielleicht zu hoch. „Die Känguru-Offenbarung“ schwächelt im Vergleich allzu sehr. Einige Kapitel sind gewohnt genial, das gros aber bleibt kaum hängen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das epische Finale, 12. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Känguru ist zurück! Nach Ansicht von uns Fans natürlich nach viel zu langer Wartezeit, die in Anbetracht des Gesamtumfangs des Abschlusswerkes der Trilogie aber nahezu winzig erscheint, können wir nach dem Cliffhanger am Ende des Känguru-Manifests endlich wieder den Geschehnissen in der Welt Marc-Uwe Klings folgen. Und das sind doch einige an der Zahl. Verständlich, haben wir es doch mit den zwei Büchern der Offenbarung zu tun, die sich hier unter einem Buchdeckel vereint als krönender Abschluss der Känguru-Trilogie präsentieren.
Der erste Teil führt dabei die Ereignisse des Epilogs des Vorgängerbuches fort. Jenes Ende wird übrigens auch herrlich selbstironisch an mehreren Stellen aufgegriffen und bewertet. (Da gab es wohl geteilte Reaktionen von den Lesern.) Aber das nur nebenbei. Im Anschluss geht es recht klassisch weiter: Ganz im Sinne der Vorgänger erleben die Beiden kleinere Abenteuer in und um ihre Wohnung in Berlin herum. Zur Hauptaufgabe hat es sich das Känguru diesmal gemacht, den plötzlich verschwundenen Antagonisten, den Pinguin, zu finden und seinen Weltherrschaftsplan zu vereiteln. Um dabei unsichtbar zu bleiben, schlüpft es in diverse skurrile Verkleidungen und in die dazugehörige Persönlichkeit, was für so einige witzige Situationen sorgt.
Deutlich abgedrehter geht es im zweiten Buch der Offenbarung zu. Ganz im Sinne des epischen Finales – auch solche Storyentscheidungen werden wieder in einem Gespräch mit dem Lektor wunderbar auf der Metaebene begründet – führt die Verfolgungsjagd unsere Helden rund um den Globus. Dort folgen Sie mithilfe des mittlerweile global agierenden Asozialen Netzwerkes den Spuren des Pinguins. Ob die Geschichte letztendlich in einer epischen oder doch eher ethischen Schlacht endet, das möchte ich an dieser Stelle nicht vorwegnehmen...

Da in den beiden Vorgängerwerken wohl bereits sämtliche wichtigen Werke der Weltliteratur eingearbeitet wurden, bedient sich Kling in diesem Teil vor allem bei den modernen Romanen des Fantasy-Genres. Im Grunde kann man die gesamte zweite Hälfte des Buches als einzige Parodie auf solche episch inszenierten Werke sehen. Dies sorgt zwar für einige lustige Momente, lässt den Verlauf der Geschichte aber sehr abgedreht erscheinen. Man liebt es oder man hasst es, sage ich an dieser Stelle nur. Mir persönlich war es dann doch etwas zu viel des Guten. Natürlich ist auch wieder der Bereich des Films mit vertreten. Doch weniger Spencer und Hill als vielmehr die großen Hollywood-Blockbuster sind diesmal an der Reihe – Star Wars, Transformers, Herr der Ringe werden passend zitiert.
Immer nur andere zu zitieren ist ja auch langweilig, dachte sich wohl Herr Kling und so finden sich unzählige Anspielungen oder gar wortgetreue Zitate aus den beiden Vorgängerwerken wieder. Noch stärker als beim Vorgänger ist es also vonnöten, sich vorher diese zu Gemüte zu führen. Das mag einfallslos erscheinen, ist aber unterm Strich sehr witzig. Leider fällt es extrem auf, sodass man des Öfteren das Gefühl hat, es mangelte beim Schreiben an frischen Ideen.
Apropos Vorgänger: An ein Wiedersehen mit alten Bekannten wurde durchaus gedacht. So darf man sich unter anderem auf mehrere Auftritte des – in der Hörbuchfassung perfekt intonierten – Klischee-Psychiaters freuen. Auch der Lektor, Gott, und Herta sind mit von der Partie. Leider haben es nicht alle bekannten Person in diesen Teil geschafft, so dass am Ende doch noch einige Fragen unbeantwortet bleiben.
Das Ende ist meiner Meinung nach sowieso der Schwachpunkt des Ganzen. So richtig befriedigend ist das nämlich nicht, und aufgelöst werden auch nicht alle Fäden. Insbesondere der Australien-Part ist überflüssig. Das Einführen derart vieler neuer Charaktere zum Schluss hin ist schlicht und einfach unnötig, zumal die Storyline des Pinguins darin untergeht. Die enorm wichtige Auseinandersetzung mit dem Antagonisten, auf die das gesamte Buch über hingearbeitet wird, lediglich in einem kurzen Abschlusskapitel abzufertigen, ist nicht wirklich dramaturgisch sinnvoll. Raum zum Anknüpfen für eventuelle Fortsetzung gibt es dadurch jedoch genügend.

Nachdem der direkte Vorgänger mit diversen genialen Ideen glänzen konnte, stellt sich natürlich die Frage, was denn Teil drei Neues bietet.
Um anonym zu bleiben, schlüpft das Känguru im Verlaufe der Story in unzählige Verkleidungen und Berufe. So geschützt begibt es sich auf diverse Veranstaltungen, um das Versteck seines Antagonisten zu finden. Das geschieht natürlich auf typische Känguru-Methode...
Apropos Känguru, gleich mehrere Geschichten dieses Buches kommen ganz ohne das titelgebende Beuteltier aus. Für dessen Fans mag das zwar ärgerlich klingen, die betreffenden Kapitel sind aber auf gewohnt hohem Niveau und stehen den "normalen" Geschichten in nichts nach.
Der Chronist selbst gibt uns an einigen Stellen Einblick in die Reaktionen auf seine Erzählungen. Besonders toll zum Beispiel das Telefoninterview, welches das Känguru in der Rolle des Marc-Uwe Kling führen darf. Einige dieser häufig gestellten Fragen wurden übrigens im Vorfeld schon online beantwortet und brachten begeisterte Reaktionen hervor. Schön, dass sie es nun auch in eine reguläre Geschichte geschafft haben. Aber auch die beliebte Frage nach dem Geschlecht des Kängurus wird zum Gesprächsthema.
Die Idee der falsch zugeordneten Zitate wird in einigen wenigen Kapiteln fortgesetzt. Dafür hat das Känguru eine neue Idee: es verwendet bestimmte Worte mit vertauschten Bedeutungen. Da wird aus aggressiv dann attraktiv und umgekehrt.
In die Riege der beteiligten Personen gesellen sich diverse mehr oder weniger freiwillige Reisebekanntschaften. Viele der Mitglieder des Asozialen Netzwerkes tauchen leider nicht mehr auf, nur einige wichtige wie Otto-Von oder Gott dürfen sich zu Wort melden. Friedrich-Wilhelm darf sich mehrfach über seinen Nachwuchs auslassen und Herta kann wieder ihrer alten Tätigkeit nachgehen. Leider in einem eher misslungenen Kapitel.
Auch die typischen Fußnoten sind wieder in hoher Anzahl vertreten. Neu daran: auch der Lektor darf in diesem Teil seine Anmerkungen einbringen.
Als Bonus befindet sich im Anhang des Buches eine Sammlung von Anti-Terroranschlägen.

Was kann man abschließend zur Känguru-Offenbarung sagen? Ist es eine würdige Fortsetzung? Auf jeden Fall! Zwar ist das Ende weniger gelungen und überall im Buch finden sich Anspielungen (Kritiker würden es uninspirierte, fast wortgetreue Wiederholungen nennen) auf die Vorgängerwerke, die Witzdichte ist aber genauso hoch wie gewohnt. Das größte Problem ist die viel zu hoch gelegte Messlatte durch die brillianten Vorgänger, wodurch die Erwartungen der Fans einfach unerreichbar hoch wurden, selbst für Marc-Uwe Kling.
Bedenkt man, dass der dritte Teil deutlich dicker ist als anderen beiden, so seien Herrn Kling an dieser Stelle auch mal weniger gelungene Stellen verziehen. Denn eines ist klar: was er mit dieser Trilogie geschafft hat, wird ihm in absehbarer Zeit keiner nachmachen können. Zu genial sind die Einfälle, zu brillant ist der Inhalt. Letztendlich kann der zweite Teil nicht übertroffen werden, unterm Strich tut das der Bestnote aber kaum einen Abbruch.
9/10
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anders als die ersten beiden Teile aber auch nicht schlechter, 22. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Känguru-Offenbarung (Taschenbuch)
Das dritte Buch unterscheidet sich von den anderen beiden. Während im ersten Teil bis auf den Einzug des Kängurus in die Wohnung des Kleinkünstlers so gut wie keine Änderung an den grundsätzlichen Voraussetzungen geschah, man die Kapitel quasi in willkürlicher Reihenfolge lesen konnte, hat sich bis zum dritten Teil eine durchgehende Geschichte entwickelt.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert: das 1. Buch der Offenbarung, das 2. Buch der Offenbarung und einen Anhang.

[Achtung Spoiler]

1. Buch der Offenbarung:
Der Anfang war mir etwas zu langweilig und melancholisch. Da das Känguru zu Ende des Känguru-Manifests abgeschoben wurde, lebt Marc-Uwe wieder allein in seiner Berliner Wohnung und ist einsam.
Als das Känguru wieder auftaucht, ist es aber sehr ähnlich zum Prinzip der ersten beiden Teile. Das Känguru ist Kommunist und stellt als solcher den Kapitalismus in all seinen alltäglichen Auftritten in Frage, erklärt zum Beispiel einem Obsthändler, wie falsch es ist, dass er für seine Waren Geld verlangt und tut in einer Talkshow seine Meinung zum Unterschied zwischen linkem und rechten Terror kund:
"Doch, doch [...] Es gibt einen Unterschied. Die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos anzünden ist schlimmer. Denn es hätte mein Auto sein können. Ausländer besitze ich keine."
(Kling, Marc-Uwe: Die Kängur-Offenbarung. Der Känguru-Chroniken dritter Teil. Berlin 2014, S. 146)

2. Buch der Offenbarung:
Marc-Uwe und das Känguru reisen von Berlin nach New York, von New York nach Los Angeles, von dort aus (aus Kostengründen über Toronto, Brüssel, Seattle, Caracas und Toronto) nach Ho-Chi-Minh-Stadt, dann mit dem Schiff nach Patmos und zuletzt wieder mit dem Schiff von Patmos nach Australien. Hierbei überschlagen sich die Ereignisse teilweise, sodass es schwierig wird die Handlungen nachzuvollziehen. Es gibt aber immernoch den gleichen Humor und auch Informationen über die Vorgeschichte des Kängurus.

Anhang:
Der Anhang ist nicht mehr als eine Sammlung von Schriftstücken, die Anti-Terror-Anschläge dokumentieren. Diese sind selbstverständlich alle kreativ, überraschend, stilvoll und kreativ. Das "Nachspiel" ist ein würdiges Ende der Trilogie.

Fazit:
Ich bin durch diese Bücher (und die Hörbücher) ein großer Fan von Marc-Uwe Kling geworden. Der dritte Teil ist zwar besonders durch den durchgehenden Handlungsverlauf im zweiten "Buch" anders als die anderen beiden Teile aber nicht schlechter oder besser. Die Känguru-Offenbarung überzeugt mit ihrer kreativen und humoristischen Auffassung des Alltags eines Kleinkünstlers und eines Kängurus.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen "Nicht witzig" … leider wirklich nicht ..., 17. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Känguru-Offenbarung (Taschenbuch)
… gleich vorne weg: der erste und der zweite Teil der Chroniken sind für mich mit das Beste, was ich in diesem Genre je gehört/gelesen habe. Ich muss mir das Zeug auch einfach immer wieder anhören und nerve meine Freunde mit Känguru-Zitaten und dummen Herta-Sprüchen. Kurz nachdem ich den zweiten Teil zum ersten Mal gehört hatte beschlichen mich zuerst gelegentlich, dann aber immer öfter Ängste, dass ich nie mehr etwas soooo großartiges hören würde wie die ersten beiden Teile und voller Spannung erwartete ich den dritten Teil!

Zur Offenbarung:
Wenn Ihr wie ich das Känguru aus den ersten zwei Teilen heraus geradezu vergöttert (das Känguru als Atheist würde dagegen natürlich aufs Schärfste protestieren), dann erspart euch bitte den dritten Teil (ausser, ihr quält euch gern selbst).

- die Episoden wirken zu oft gezwungen
- die Tiefgründigkeit ist nahezu komplett verschwunden
- wieder und wieder wird auf Inhalte aus den ersten zwei Teilen zurückgegriffen
- mache Nebenhandlungen sind wirklich etwas "peinlich"
aber vor allem:
- das Känguru wird einfach irgendwie entzaubert

Ich musste mich wirklich oft zurückhalten, Episoden nicht zu überspringen und leider verdienen die meisten Dialoge absolut die Klassifizierung "nicht witzig", wirklich nicht.

Bleibe trotzdem dabei: Teil 1 und 2 sind einfach nur genial - also vergesst einfach, dass es den dritten Teil gibt und hört Euch lieber nochmal den ersten an oder guckt Bud Spencer - des mach ich jetzt auch!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große Kleinkunst, 2. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit einem intelligenten Witz und kleinen politischen sowie wirtschaftlichen Seitenhieben versteht es Marc-Uwe Kling auch im dritten Teil seiner Geschichte sein Publikum zu begeistern. Für mich wohl der momentan qualitativ hochwertigste Kabarettist im deutschsprachigen Raum. Außerdem ist die "Erzählerstimme" grandios, wie ich finde. Respekt dem kleinen Totenkopfäffchen welche diese Ideen zu Tage fördert ;-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viele Stunden Spaß für wenig Geld, 28. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hier kann man stundenlang Spaß haben.
Bei jedem Mal hören findet sich noch kleine versteckte Pointen.
Verdient einfach den Stempel "WITZIG" genauso wie die Chroniken und das Manifest.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neues vs. Bewährtes, 23. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Tja, Rezensionen sind schon etwas Lustiges. Dem einen gefällt's nicht, weil es das Gleiche wie in den ersten beiden Veröffentlichungen ist... dem anderen missfällt die Veränderung. Wodurch schon "offenbart" wird (Ha, was für ein Wortspiel!), wie schwer es ein Autor hat, wenn mindestens das Erstlingswerk einfach Maßstäbe gesetzt hat. Meine Meinung: Ja, das eine oder andere nutzt sich ab. Ja, nicht alle "Neuerungen" sind der totale Burner (war es aber beim "Manifest" auch schon nicht). Ja, die ganz grandiose Idee á la falsch zugeordnete Zitate fehlt diesmal. Ja, das mit den Pinguinen wird etwas zu sehr ausgereizt. Aaaaber: Ich hab mich über vier Stunden (oder wie lang ist das Teil?) sehr gut unterhalten gefühlt, wieder mehrfach laut gelacht und mich selten bis nie gelangweilt. Kurz: Immer noch mit das Beste, was das Genre ("Humoristischer Kleinkünstler mit sprechendem Tier" oder so) derzeit zu bieten hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Stellenweise lustloser Abschluss der Trilogie, 19. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Marc-Uwe Kling geht mit reichlich Selbstironie an seinen letzten Teil: "Ich verkaufe lieber Bücher, anstatt welche zu schreiben." Seine Unlust, sein subversives Känguruh für einen dritten Teil einzuspannen, wird immer wieder kreativ verarbeitet. Diese Ehrlichkeit tröstet neben ein paar Lichtblicken doch noch passabel über den letzten Teil, zumal man diesmal auch nicht sehnlichst auf eine weitere Fortsetzung warten muss respektive möchte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial - auch mit anderer Känguru-Stimme, 9. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Känguru-Offenbarung. Live und ungekürzt (Hörbuch-Download)
Inhalt:
Das Känguru ist wieder da und erlebt mir Marc-Uwe neue, spannende und atemberaubende Geschichten…

Stil:
Schreibstil und Ausdruck sind wieder göttlich. Allerdings hat das Känguru eine leicht veränderte Stimme – da fehlte Herrn Kling wohl etwas “Rachen” Aber dennoch bleibt die Geschichte lustig und alle Charaktere sind gut zu unterscheiden. Es gibt ein Wiedersehen mit alten Bekannten und auch neue Gesichter tauchen auf.

Besonders gefallen haben mir die Anspielungen auf die heutige Zeit. Kritisches Hinterfragen, Ironie und Satire gehörten schon immer zu den beiden Protagonisten, aber irgendwie haben sie es hier auf den Punkt gebracht. Von mir gibt es wieder eine absolute Hörempfehlung für alle, die sich über sprachgewaltige, gut verpackte Witze freuen können und auch über den eigenen Tellerrand hinausschauen – denn Bildung wird für diesen Teil, genauso wie das verstehen der englischen Sprache, vorausgesetzt..

Fazit:
Die Känguru-Offenbarung ist nach “Die Känguru-Chroniken” und “Das Känguru-Manifest” der dritte Teil dieser Reihe und kann unabhängig von den anderen gehört werden. Allerdings finde ich es schöner die Geschichte der beiden Protagonisten von Beginn an zu begleiten, als mittendrin einzusteigen. Auch sei noch gesagt, dass sich der Duktus von Marc-Uwe Kling von Band zu Band verändert – und nicht mehr unbedingt vom jungen Hörern verstanden wird.
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