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Kundenrezensionen

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am 2. Juni 2014
Hatte diese Buch früher mal in Papierform, ging dann aber leider irgendwie verloren. Habe es dann als Kindle- Edition erneut gekauft und freue mich jetzt jedes Mal wieder, wenn ich die witzigen und zynisch frechen Geschichten aus der Zeit des Mittelalters lese. Bocaccio verstand es sehr gut, die (Pseudo-)Moral seiner Zeit zu beschreiben und dem Leser in kurzen Geschichten einen Abriss über das wahre Leben seiner Zeitgenossen zu geben.
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am 17. Oktober 2015
Sagt sehr viel über die damalige Zeit aus. Auch über sexuelle Wünsche der Frauen ,schon damalige Schwächen der Geistlichkeit und die fast unerträgliche Herrschaft der Männer über die Frauen ( vergleichbar mit den Geboten des Islam)
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am 15. September 2015
100 Geschichten die Einblick geben in das mittelalterliche Leben. Mal heiter, mal traurig, mal unterhaltsam und mal nachdenklich erzählt. Nicht um sonst ist dieses Werk eine Weltklasseleistung.
Viele Worte können nicht beschreiben was das lesen dieses Werkes so vergnüglich macht.
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am 4. November 2011
Klasse Geschichten aus dem Decamerone.
Beim Buch bin ich immer wieder hängen geblieben. Beim Hörbuch kann ich auf der Autofahrt zuhören.
Allerdings bedarf es etwas Konzentration, um den Geschichten zu folgen. Die Sprache und Verschachtelungen sind schon anspruchsvoll, nichts für Nachmittags-TV-Gerichtsshow oder Talkshow-Zuschauer !
Inhaltlich sind die Geschichten schon sehr frivol und süffisant und erzählen aus der Zeit der Pest, und spielen in Florenz.
Schön wäre es, wenn alle Geschichten aus dem Decamerone als große Box erhältlich wären.
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am 16. September 2015
Interessante Lektüre mit der Sicht aus der damaligen Zeit. Kurzweilig und mal was anderes... Nicht für jeden geeignet. Man kann indem Geschichten stöbern.
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am 4. November 2015
Eine Universalgeschichte der Niedertracht – wäre dieser Titel nicht schon durch Borges’ Novellensammlung besetzt, so wäre er dem Decamerone durchaus angemessen. Lüge; Betrug und Verrat, durch heuchlerische Apologetik beschönt, ziehen sich durch die allermeisten dieser oft mühselig an den Klippen der Logik vorbei manövrierten und holprig konstruierten Erzählungen.

Wo der um ein halbes Menschenalter jüngere Chaucer, der in den Canterbury Tales einige Motive von Boccaccio entlehnt, durch Ironie und Sarkasmus menschliche Schwächen bloßstellt, versucht der schleimige Boccaccio, seinem Zielpublikum, den Reichen und Mächtigen seiner Zeit und seiner Umgebung zu gefallen, ihre Verfehlungen zu entschuldigen oder gar durch eine eigenartig verquere Logik ins Positive zu verdrehen. Ererbter Adel oder Besitz, so die implizite Botschaft, entheben von moralischen und ethischen Verpflichtungen, rechtfertigen jedwede Niedertracht, und das einfache Volk ist nur da, um durch seinen Schweiß, sein Blut und seine Tränen die dummen Späße der Reichen zu ermöglichen. Dass er sich damit allerdings von den tatsächlichen und historisch belegbaren Gegebenheiten nicht allzu weit entfernt, möge man in Machiavellis Geschichte von Florenz nachlesen.

Die Plots entsprechen dem einfachen Strickmuster diverser Seifenopern: Erfolgreich ist, wer jung und schön ist, und reich dazu, oder, wenn er schon seinen ererbten Reichtum verprasst hat, durch List und Tücke zu neuem gelangt. Und die Protagonisten: gewissenlose Schurken einerseits, lüsterne Dummchen andrerseits.

Es mögen vielleicht zwei oder drei halbwegs gute Geschichten darunter sein, größtenteils aber besteht das Decamerone aus - wie man früher einmal sagte - Schmutz und Schund, Groschenromanen des Mittelalters, vergleichbar etwa mit Balzacs Tolldreisten Geschichten, aus irgendwelchen undurchschaubaren Gründen in den Rang von Weltliteratur erhoben.
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