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Kundenrezensionen

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am 11. März 2014
Über die Songs im einzelnen kann man lang und breit philosophieren. Im Endeffekt wird ein breites Spektrum abgedeckt und es gibt für jeden sicher mindestens 2-3 Songs die voll im Herzen einschlagen. So wie man es von früher sicher zuhauf kannte. Allerdings bin ich wie immer der Meinung das es dem eigenen Geschmack geschuldet ist seine Favoriten für sich selbst auszuwählen. Daher auch die von mir gewählte Überschrift. Ich bin völlig begeistert wieder Songs mit Mike's unnachahmlichen E-Gitarrenspiel entdecken zu können. Und wie so mancher schon anmerkte begeistert das Spielvermögen welches er sich, so kommt es mir beinahe vor, wieder angeeignet hat. Die Soli in Castaway und Dreaming in the wind sind beste Beispiele dafür und sind daher meine absoluten Albumhighlights. Alleine dafür hat sich die Produktion dieses Albums für mich schon gelohnt. Aber auch andere Songs können mich überzeugen, wie Minutes und Man on the rocks, und das obwohl ich sonst seine instrumentalen Werke bei Weitem präferiere. Es gibt natürlich auch den ein oder anderen Song mit dem ich gar nichts anfangen kann, welche ich auch direkt überspringe (Sailing, Following the angels), aber im Großen und Ganzen überwiegt die Freude über die Perlen des Albums. Über Luke Spiller's Stimme kann man sich streiten, aber ich finde sie für die meisten Songs passend. Bei Dreaming in the wind z.B. bevorzuge ich die Demoversion mit Mike's Stimme (die ganze Demoscheibe ist das nochmalige Hören auf jeden Fall wert). Da mich die neuen Sologitarrenklänge sicher so schnell nicht mehr los lassen, ist das Album für mich 5 Sterne wert. Ich bin leicht enttäuscht das mittlerweile so viele schwache Bewertungen aufgetaucht sind, die die Gesamtbewertung so in den Keller ziehen. Denn das hat das Album keinesfalls verdient (ganz im Gegensatz zu Alben wie Tres Lukas, oder Light & Shade). Ich vermute aber das das durch die überzogene Erwartungshaltung mancher zustande gekommen ist. Ich würde allen die nun verunsichert sind raten dem Album eine unvoreingenommene Chance zu geben. Für den Fall das euch die reguläre Scheibe nicht gefällt habe ich auch noch einen Tipp parat. Mein Vater hört nun die instrumentale Albumscheibe hoch und runter und ist begeistert. Für mich wenig verwunderlich, denn zumindest die handgemachte Musik ist es auf jeden Fall wert geschätzt zu werden.
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am 4. April 2014
Sein vorletztes Album (Light+Shade) wurde schon als besserer Fahrstuhlmusik bezeichnet. Beim ersten Hören des aktuellen Werks beschlich mich das Gefühl, der gute alte Mike wird demnächst in einer Sendung von Florian Silbereisen auftreten. Nach wiederholtem Hören muss ich aber sagen: gar nicht schlecht. Eingängige Pop-Songs mit einem sehr schönen Sound produziert und hie und da setzen einige erstklassige Gitarrensolos echte Highlights. Luke Spiller an den Vocals ist eine gute Wahl, der Mann versteht sein Handwerk. Alles in allem hat das nichts mit den Klassikern wie Tubular Bells, QE2, Amarok, etc. zu tun, bereitet aber trotzdem Spaß und sollte in keiner Sammlung fehlen.
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am 9. März 2014
Wie üblich, scheiden sich an M. Oldfield die Geister. Die Einen liegen dem Klangzauberer, Multi-Instrumental-Genie zu Füßen, die Anderen bevorzugen wiederum seine kommerziellere, melodiöse Ader. Da ich persönlich die Schnauze schon voll hatte von unzähligen Tubular -Bells Versionen und Synthisizer-Techno Sound, war es eine wahre Wohltat, endlich wieder einen Mike mit normalen Instrumenten zu hören. Hier wurden melodiöse und eingängige Lieder teilweise relativ schlicht mit Gitarre, Schlagzeug und ein wenig untermalter Orgel produziert. Deshalb auch das Gefühl, daß Irgendwas fehlt, ohne dadurch die Qualität der Songs schmälern zu wollen. Außerdem vermißt man die weiblichen Glockenstimmen und muß sich ungewohnterweise 11 Songs lang mit dem selben Sänger begnügen, der seine Sache aber ziemlich gut macht. Hauptaugenmerk dürfte man bei der Produktion auf den Opener "Sailing" gelegt haben, der ein bißchen an den "Moonlight Shadow" Stil anschließt und enormes Hitpotential hat und daher auch bei herkömmlichen Charts-Hörern, die mit M.O. nichts am Hut haben, gut ankommen dürfte. Der Rest plätschert so vor sich hin, jedoch ohne eklatante Schwachstellen oder langweilig zu sein. Normalerweise würde ich das Album mit drei Sternen bewerten, aber im Vergleich zu den letzten Alben von M.O. und der musikalischen Schonkost, die momentan die internationalen Charts "bereichert", kann ich mich ohne schlechtes Gewissen auch zu vier Sternchen durchringen.
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am 11. März 2014
Da ich seit Tagen im Besitz der neuen CD bin , komme ich zur Erkenntnis, dass dies das Beste seit langem ist. Endlich hat Mike Oldfield die Chill out Lounge hinter sich gelassen und ein klasse Album abgeliefert. Tolle Balladen, Blues- und Rocknummern wechseln sich ab. Auch Mikes prägendes Gitarrenspiel sowie wunderbare Solis - Cast away- sind vorhanden. Klar werden die ewig Gestrigen fehlende Instrumentalstücke bemängeln. Doch da ich im Besitz aller Oldfieldalben bin, kann ich sagen hier fehlt nichts! Satter Sound, tolle Melodien und Luke Spillers klasse Gesang füllen die CD voll aus. Erstaunlich was Herr Oldfield noch drauf hat. Ich hatte nicht mehr damit gerechnet und bin jetzt im siebten Himmel und froh, dass Mike noch soviel Lust am Musizieren hat. Für mich ist es das Album des Jahres und bekommt 5 Sterne!!
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am 10. März 2014
Mag sein, dass viele Kritiker Recht behalten werden, wenn Sie behaupten, dass Mike mit dieser CD nicht viele neue Fans gewinnen wird, denn charttauglich ist diese CD anno 2014 vielleicht nur bedingt. Aber: Die zahlreichen "alten" Fans, zu denen ich mich zähle, freuen sich garantiert über den hohen Wiedererkennungswert der typisch übersteuerten Gitarre, die eingängigen Melodiebögen (Favorit: "Moonshine" mit seinem unwiderstehlichen Refrain und den zarten folkigen Anklängen!) und die fast perfekte, höchstens etwas zu glatte Produktion.
Beim ersten Hören noch gewöhnungsbedürftig, macht das zweite, dritte, vierte Hören dann immer mehr Spaß.
Kein spätes Meisterwerk, aber eine klare Empfehlung!
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am 11. März 2014
Die Reaktionen auf dieses Album zeigen mir mal wieder, wie breit gefächtert die Fangemeinde von dem Tausendsassa Mike Oldfield immer noch ist. Wer heute nach 40 Jahren Schaffensphase immer noch so enttäuschen kann, dessen Musik liegt vielen Menschen immer noch besonders am Herzen,

Der Musik auf diesem Album ist es generell zueigen, dass sie genauso ohne jeglichen Trend der aktuellen Charts auskommt - alles klingt als wäre es bereits in den 80igern entstanden. Und auch wenn der Geist von Moonlight Shadow hier und da erahnt werden kann, gibt es keine Duplikate und es klingt (aus meiner Sicht) trotz allem frisch und eben auch mal anders. Gut so! Die Songs, und was Anderes gibt es diesmal nun mal nicht - sind stilistisch breit gefächert und häufig gibt es innerhalb der Songs auch eine gewisse Entwicklung, wie in Castaway oder dem Titelsong "Man on the Rocks".

Luke Spiller ist eine Überraschung des Albums und stellte sich als wirklich gute Wahl heraus. Vielleicht würde z.B."Following the Angels" mit einer Frauenstimme ganz anders wirken, aber das war nur eine Idee, keine Kritik. Wer Alternativen sucht, findet auch Mikes Gesang auf der Demo-CD, nicht schöner aber authentischer und manchmal auch irgendwie anrührend. Die 2.CD ist sicher kein Ersatz für eine instrumentale Komposition, aber funktioniert zumindest teilweise auch ohne Gesang und ist auch für Hobbymusiker oder Karaokefreunde nützlich.

Mike Oldfield hat diesmal endlich wieder in Teamarbeit mit wirklich guten Studiomusikern zusammengearbeitet. Das beschert uns ein Album mit richtigen Drums, einem genialen Bassisten und jede Menge Gitarrensounds, die es so gebündelt in den letzten 20-30 Jahren nicht mehr auf einem Oldfield-Album gab. Das stand lange Zeit ganz oben auf der Wunschliste vieler Fans. Die Produktion des Albums ist darüber hinaus vollkommen in Ordnung und war bei Stephen Lipson in guten erfahrenen Händen. Die Synthesizer-Klangflächen sind bewusst zurückhaltend eingesetzt, doch was ich z.B. im Titelsong heraushöre klingt dafür sehr angenehm.

Das die Musik generell gut ins Ohr geht und häufig zum Mitsummen animiert, mag man als Oberflächlichkeit kritisieren, man könnte aber auch die Leichtigkeit, Wärme und nostalgische Wohligkeit der Musik mal als Pluspunkt herausstellen, mit dem sich viele Freunde seiner Musik auch mal endlich wieder sehr wohl fühlen dürfen, wenn wohl auch nicht alle. Es ist klar, das Mike Oldfield auch für komplexere Kompositionen steht, nur diesmal war das Gesamtkonzept ein anderes und lieferte etwas, was doch viele wirklich sehr erfreut hat. Und meines Wissens ist mindestens ein neues Instrumentalalbum bereits durchaus angedacht - also immer dran denken: Heavens's Open.
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am 11. März 2014
JA es sist ein waschechtes Oldfield Album mit ganz vielen tollen Momenten!
NEIN, es ist kein Aufguss von Tubular Bells (worüber ich sehr froh bin).
NEIN es knüpft nicht nahtlos an Ommadwan oder Amarok an, sondern orientiert sich an den Pop Alben der 80er Jahre.
Ist es deshalb gleich schlecht? Absolut NEIN!
Wer Oldfield wirklich mag betrachtet immer das Gesamtwerk. Nie wäre das Eine ohne das Andere gegangen. Mike ist nunmal ein Künstler der spielt was er lebt und das hört man in all seinen Facetten.
Ich finde es ist ein tolles Pop Album geworden. Luke ist ein sehr geiler Sänger der sich super in das Material einfügt. Ich höre mir aber mindestens genauso gerne die Instrumental-Versionen an. Da tun sich ganz neue Welten auf!

Ich pflege immer zusagen: Mike könnte auch auf dem Kamm blasen und ich würde es lieben! Und SO meine ich es auch. Einzige Ausnahme: Tubular Beats. Sorry Mike aber damit kann ich einfach nichts anfangen!!!

Ich glaube es gibt nun begründete Hoffnung, dass da noch mehr vom Meister kommt! Ob er nun weiter in den 80ern spielt oder zurück in die 70er geht, oder vielleicht ins Jahr 2222 rast, mir ist es wurst. Ich danke diesem Mann für ein mit toller Musik erfülltes Leben!!!
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am 25. April 2014
Musik ist wie man sich fühlt.Das erlebe ich gerade jetzt,wo ich schwere Schicksalsschläge erlebe.In diesen Phasen kann man mit Party und Schlager nichts mehr anfangen und sucht Ersatzdrogen.Und hier kommt Mike Oldfield ins Spiel.Ich habe mit 44 Jahren alle seine Alben zusammen mehr als einmal durchlebt und habe seine Reise von Rock,Pop,Chillmusic auch unterschiedlich gewertet und habe wie jeder meine Lieblingsalben.Hier ist alles irgendwie anders...es ist wirklich so,als ob ich als einziger Fan die Eintrittskarte für ein Konzert auf einer Insel habe.Ich sitze bei schönem Wetter in dieser Höhle und schaue auf das Meer und höre alle vertrauten Sounds von Mike der letzten 40 Jahre. --Es beginnt mit Sailing das an Moonlight Shadow erinnert-Partytauglich,fast ein Sommerhit
-Moonshine könnte aus der Feder von U2 stammen,schöner Songaufbau der aber nur mit Gesang sich richtig voll entfaltet
-Man on the Rocks ist mein persönliches Highlight.Kraftvoll und mit viel Emotionen.Großes Lob an Sänger Luke Spiller
-Castaway wird von den Gitarren getragen.Ein Lied das man eigentlich mit einem Fallschirmsprung erleben müsste.
-Minutes ist wieder ein Partysong den sogar Helene Fischer singen könnte ohne das es nach Schlager klingt
-Dreaming in the wind-Hier hört man ganz klar Mike Oldfields Liebe zu den Shadows und Hank Marvins Gitarre.Wunderschöne Homage auch an die alten Gitarrensounds a la Dire Straits und Mark Knopfler.
-Nuclear-ACHTUNG/DANGER Dieser Song ist so emotional das man ihn nicht ohne Vorwarnung hören sollte .Wer hier schlecht drauf ist wird diesen Song lieben.Man wird seinen Frust hier freien Lauf lassen und einfach nur laut hören wollen.Vorsicht vor Lärmempfindlichen Nachbarn.Das Gitarrensolo von Mike und Luke Spillers Gesang killen hier jedes lebende Gefühl auf 10 Meter.Habe das nur bei The Wall von Pink Floyd so erlebt oder bei Roger Waters Solo CD Amused to death.Vorsicht...der Song beschwört böse Geister hoch, denen man vielleicht nicht gewachsen ist.Je nachdem,in welcher Stimmung man ist.Bei Nebenwirkungen fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker.
Chariots-Mit der Deep Purple Orgel ein knackiger Rock Song der an Shaddow on the wall oder Five miles out erinnert.
Following the angels-DAS MEISTERWERK -DANKE DANKE DANKE DANKE DANKE MIKE....das ist ein ganz besonderer Moment auf dem Album der mir geholfen hat in einer schweren Krise.Das ist so ein Lied wo die Sonne aufgeht und einem die Seele gerettet wird.Die bösen Geister verschwinden wieder und man hat wieder Mut und einen klaren Gedanken.
Ich hoffe,das dieser Song nicht als Singlehit im Radio durchgedudelt wird.Es soll ein besonderer Moment auf dem Album bleiben
Für mich ist das Album hier eigentlich beendet und ich empfinde die beiden letzten Lieder als Bonussongs.Da wären....
Irene-ein erdiger Rocksong den ich vom Sound eher von Roxette oder Chris Rea kenne.
I give myself away-Lässt das Album leise ausklingen als wenn man von der Insel mit einem Schiff abgeholt und nach hause gebracht wird.
Ich empfehle jedem das Album mit der Deluxe Edition zu kaufen,um die Feinheiten der Produktion herauszuhören und den Gesang von Luke Spiller als wichtige Einheit erkennen zu können.Für Tubular Bells Fans ist das Album wahrscheinlich nix,aber die andere Oldfield Generation wird hier bestens bedient.
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am 10. März 2014
Ich war am Donnerstag mal weider auf einem MO Trip, hatte beim Joggen "Hergest Ridge" gehört und sah spätabends, daß am nächsten Tag ein neues Album von ihm auf den Markt kommt. Ohne zu überlegen wählte ich die größte Edition aus und erhoffte mir wie andere Fans ein neues Instrumentalmeisterwerk.
Das wurde es nun nicht, aber darf oder sollte man bei jedem neuen Werk denn auch eines erwarten ? Ich stelle mir immer vor, wie Mike die Rezensionen durchliest und sich denkt "Mann ey, ich habe auf die Art von Musk keinen Bock mehr, begreift es endlich. Ich mag meine Musik der letzten Jahre und kann mir meinen Lebensabend damit aufbessern. Punkt."
In einer Rezension wurde dem Sänger kein Format eines Roger Chapman bescheinigt. Auch daß ist dann eher ein Fehler des Rezensenten, wenn er immer nur das Beste erwartet. Auch wenn beide stimmlich nicht vergleichbar sind, macht der Sänger auf MotR nicht nur einen guten Job sondern passt hervorragend zum Stil der Titel, die man vielleicht neben das Album "Earth Moving" stellen könnte. Einige Lieder kommen tatsächlich etwas seicht daher, andere wiederum haben mir sehr gut gefallen und werden öfters gehört.
Im Booklet gibts die Lyrics dazu, das finde ich schonmal sehr gut. Als superduper Edition hätte ich mir statt der Instrumentalversionen vielleicht ein paar Videos von Mike oder zumindest das Musikvideo von "Sailing" gewünscht, aber schon die Bonusdisc soll sich ja für MO Fans lohnen, habe aber noch nicht reinhören können.
Die Box an sich ist schön gestaltet und vom Format her vergleichbar mit der Crisis-SE-Box. Leider bekommt man die Schachtel nur umstädnlich auf und klappt nicht zur Seite wie die Crisisbox. Die Karten sehen nett aus, gehen aber eher als Gimmick durch.
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am 8. März 2014
Nach dem ersten Durchhören des 25. Albums des Multiinstrumentalisten war mir schon klar, was bei den Rezensionen zu erwarten sein würde: Zum einen die Tubular Bells-Puristen, die immer noch dem frühen Schaffen des (ohne jeden Zweifel) begnadeten Engländers hinterher trauern. Und auch die Fans des leichten, aber immer noch nicht anspruchslosen Rockpop werden die Finger heben. Klar, der Name Oldfield wird von den Hardcorefans wahrscheinlich immer noch mehr mit Tubular Bells als mit Moonlight Shadow in Verbindung gebracht. Ich selber habe zu Oldfield auch über die komplexen Longtracks gefunden, aber wenn schon Radiopop, dann auch gerne mal von Oldfield. Five Miles Out war als Single sicherlich ein derber Durchbruch und mal ehrlich: Wenn heute noch Moonlight Shadow, Shadow on the Wall oder To France im Radio läuft... freut sich da nicht auch der Ommadawn-Auswendigkenner?

Leider haben wir hier keine Amarok II, keine Crises II, kein Ommadawn 2014 vorliegen - aber eben zum Glück auch keinen weiteren einfallslosen, seichten Tubular Bells-Aufguss. Ich selber würde mir mal wieder einen langen Instrumentaltitel wünschen, der dann auch gerne wieder mit kurzen, charttauglichen Titeln aufgefüllt ist, wie das eben Crises, Discovery, Islands & Co. gezeigt haben. Mir wäre ein durchgehender 60-Minutentrack mit Oldfield an der Gitarre, am Fairlight, an zig anderen Instrumenten - und am besten noch mal mit Simon Phillips an den Drums - auch lieber gewesen. Das gab's nun aber eben nicht.

Dennoch überrascht mich MotR positiv. War ich nach Videoveröffentlichung des Titels "Sailing" noch bitter enttäuscht, kommt der Titel ohne das alberne Urlaubsvideo drumrum richtig gut an und ich erwische mich im Auto direkt mit einem Grinsen im Gesicht. Mit "Moonshine" kommt gleich ein Song hinterher, den der alte Oldfield-Kenner sicherlich schon mal beim "Song of the Boat Men" oder anderen alten Instrumentalfragmenten gehört hat - und genau damit bin ich dann auch direkt auf der Scheibe gelandet. Die wirklich großartige Produktion mit u.a. Leland Sklar und JR tut dann ihr Übriges: Man on the Rocks macht einfach nur Spaß.

Für wen ist die Scheibe denn nun geeignet? Nun, das hat Mike eigentlich noch nie wirklich interessiert. So lange er dieses Desinteresse beibehält, verzeihe ich ihm auch mal so üble Ausrutscher wie Light + Shade. Letztes Jahr wurde ich mit der Crises-Box beglückt, dieses Jahr gab's Man on the Rocks - und wenn es nächstes Jahr wieder einen knackigen Langspieler ohne Gesang gibt, sind auch wieder 5 Punkte drin. :)
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