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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mike mal ganz anders
Sein vorletztes Album (Light+Shade) wurde schon als besserer Fahrstuhlmusik bezeichnet. Beim ersten Hören des aktuellen Werks beschlich mich das Gefühl, der gute alte Mike wird demnächst in einer Sendung von Florian Silbereisen auftreten. Nach wiederholtem Hören muss ich aber sagen: gar nicht schlecht. Eingängige Pop-Songs mit einem sehr...
Vor 5 Monaten von Jochen Kretzer veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nur noch bedingt der "gute alte Oldfield" und auf den jungen "hippen" Sänger hätte er verzichten können..
..der der macht alles nur viel schlechter. Was das beste an dem Album ist: die 3. CD die als DEMO deklariert ist in der Mr. Oldfield alles selber singt ;-) Das klingt zunächst befremdlich denn eine richtige Sängerstimme hat er ja nicht direkt...aber: ich finde die Tracks damit viel "ehrlicher" authentischer wie von dem viel zu glatten Hipster der gar...
Vor 1 Monat von Michael Scholz veröffentlicht


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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen OLDFIELD ON THE ROCKS, 19. März 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Tja, was soll man sagen: eine echte Überraschung, eine tolle Platte, ein neuer Mike Oldfield. Oder doch nicht? Zugegeben, als ich das Video zu SAILING das erste mal gesehen habe, störte mich schon etwas der Gegensatz des jungen Luke Spiller im Vergleich zu dem deutlich gealterten Mike Oldfield. Man merkt plötzlich, wie alt man selbst geworden ist. In meinem Fall darf ich sagen, ich bin mit Mike alt geworden und habe es genossen.

Und wie oft habe ich mir gewünscht, Mike würde wieder so komponieren wie früher, in den 70ern. Glücklicherweise tut er das nicht, sondern erfindet sich immer wieder neu. Mal gefällt es mir besser, mal weniger gut. Ich weiß noch, wie irritiert ich anfangs von den sich langsam entwickelnden Klangwolken von INCANTAIONS war. Heute ist es eines meiner Lieblingsalben. Ich war skeptisch gegenüber. TSFDE. Heute liebe ich es. Ich war begeistert von der Idee, mit GUITARS ein reines Gitarrenalbum zu bekommen und war dann sehr enttäuscht.

MAN ON THE ROCKS gehört zweifellos zu den schönsten Alben, die Mike konzipiert hat. Warum? Weil es eben NICHT TB ist. Weil es nicht im Stile von Ommadawn oder Platinum ist. Und dennoch ist es sehr typischer klassischer Mike Oldfield.

Ich könnte jetzt Song für Song durchgehen, aber wahrscheinlich würde ich damit nur langweilen. Anfangend mit dem Song SAILING über das wunderbare MAN ON THE ROCKS bis hin zu Gitarrensoli der Extraklasse – all das entschädigt für frühere Enttäuschungen.

Ich schreibe diese Rezension für die Super Deluxe Ausgabe. Wer MO mag, sollte sich diese ruhig gönnen. Denn:

1. Bekommt man das tolle Originalalbum
2. Erhält man eine instrumentale Version des Albums (welches nach meiner Meinung nach um ein Vielfaches ansprechender ist als z.B. das enttäuschende GUITARS). Man höre sich nur mal richtig schön laut MAN ON THE ROCKS an!

3. Die dritte CD ist eine Version, bei der Mike selbst singt. Nun erinnere ich mich, dass Mike niemals ein begnadeter Sänger war. Um so anrührender diese Aufnahmen!

Und noch ein letztes Wort zu Luke Spiller: Ja, er steht stark im Vordergrund der Songs, aber er passt wunderbar zur Gesamtstimmung und hat eine beeindruckende Stimme. Mike hat schon immer „Fremdsänger“ beschäftigt, allerdings keinen mehr seit Roger Chapman der so rockig auftritt. Für mich geradezu erschreckend gut!

Das Zusatzmaterial der Superbox hält sich in Grenzen. Musikalisch ist es eine Offenbarung. Man wünscht sich mehr!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oldfield und die Leichtigkeit des Seins, 11. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Reaktionen auf dieses Album zeigen mir mal wieder, wie breit gefächtert die Fangemeinde von dem Tausendsassa Mike Oldfield immer noch ist. Wer heute nach 40 Jahren Schaffensphase immer noch so enttäuschen kann, dessen Musik liegt vielen Menschen immer noch besonders am Herzen,

Der Musik auf diesem Album ist es generell zueigen, dass sie genauso ohne jeglichen Trend der aktuellen Charts auskommt - alles klingt als wäre es bereits in den 80igern entstanden. Und auch wenn der Geist von Moonlight Shadow hier und da erahnt werden kann, gibt es keine Duplikate und es klingt (aus meiner Sicht) trotz allem frisch und eben auch mal anders. Gut so! Die Songs, und was Anderes gibt es diesmal nun mal nicht - sind stilistisch breit gefächert und häufig gibt es innerhalb der Songs auch eine gewisse Entwicklung, wie in Castaway oder dem Titelsong "Man on the Rocks".

Luke Spiller ist eine Überraschung des Albums und stellte sich als wirklich gute Wahl heraus. Vielleicht würde z.B."Following the Angels" mit einer Frauenstimme ganz anders wirken, aber das war nur eine Idee, keine Kritik. Wer Alternativen sucht, findet auch Mikes Gesang auf der Demo-CD, nicht schöner aber authentischer und manchmal auch irgendwie anrührend. Die 2.CD ist sicher kein Ersatz für eine instrumentale Komposition, aber funktioniert zumindest teilweise auch ohne Gesang und ist auch für Hobbymusiker oder Karaokefreunde nützlich.

Mike Oldfield hat diesmal endlich wieder in Teamarbeit mit wirklich guten Studiomusikern zusammengearbeitet. Das beschert uns ein Album mit richtigen Drums, einem genialen Bassisten und jede Menge Gitarrensounds, die es so gebündelt in den letzten 20-30 Jahren nicht mehr auf einem Oldfield-Album gab. Das stand lange Zeit ganz oben auf der Wunschliste vieler Fans. Die Produktion des Albums ist darüber hinaus vollkommen in Ordnung und war bei Stephen Lipson in guten erfahrenen Händen. Die Synthesizer-Klangflächen sind bewusst zurückhaltend eingesetzt, doch was ich z.B. im Titelsong heraushöre klingt dafür sehr angenehm.

Das die Musik generell gut ins Ohr geht und häufig zum Mitsummen animiert, mag man als Oberflächlichkeit kritisieren, man könnte aber auch die Leichtigkeit, Wärme und nostalgische Wohligkeit der Musik mal als Pluspunkt herausstellen, mit dem sich viele Freunde seiner Musik auch mal endlich wieder sehr wohl fühlen dürfen, wenn wohl auch nicht alle. Es ist klar, das Mike Oldfield auch für komplexere Kompositionen steht, nur diesmal war das Gesamtkonzept ein anderes und lieferte etwas, was doch viele wirklich sehr erfreut hat. Und meines Wissens ist mindestens ein neues Instrumentalalbum bereits durchaus angedacht - also immer dran denken: Heavens's Open.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solides, hochwertiges Rock-Album vom Altmeister, 10. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Man on the Rocks (Audio CD)
Mag sein, dass viele Kritiker Recht behalten werden, wenn Sie behaupten, dass Mike mit dieser CD nicht viele neue Fans gewinnen wird, denn charttauglich ist diese CD anno 2014 vielleicht nur bedingt. Aber: Die zahlreichen "alten" Fans, zu denen ich mich zähle, freuen sich garantiert über den hohen Wiedererkennungswert der typisch übersteuerten Gitarre, die eingängigen Melodiebögen (Favorit: "Moonshine" mit seinem unwiderstehlichen Refrain und den zarten folkigen Anklängen!) und die fast perfekte, höchstens etwas zu glatte Produktion.
Beim ersten Hören noch gewöhnungsbedürftig, macht das zweite, dritte, vierte Hören dann immer mehr Spaß.
Kein spätes Meisterwerk, aber eine klare Empfehlung!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beautiful Music From The Soul - A Masterpiece!, 11. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Man on the Rocks (Deluxe Edition) (Audio CD)
'Man On The Rocks' is simply a fantastic album - great songs, amazing musicianship, and wonderful production; it has been 6 years since Mike's last album and it has definitely been worth the wait! This album features Luke Spiller (from band -The Struts) on vocals throughout, who does an awesome job; though Mike has had many incredible singers in the past, it might be hard to imagine any single one of them singing every song on this album and being able to vary their voice as much whilst presenting the contrasting emotions and intensity that Luke does. The other musicians include legendary bassist Leland Sklar (who has played on over 2000 albums) and drummer John Robinson (the most recorded drummer in history, who has played on Daft Punk, Michael Jackson etc). For those that have only heard the single 'Sailing' which is a great uptempo catchy track, as Mike himself has said that one song doesn't represent the entire album - the album has an eclectic mix of diverse music from folk influences and touches of beautiful traditional instrumentation on a song like 'Moonshine' to touching slower songs like 'Following The Angels' to heavier rock songs like 'Chariots' and more!

What becomes immediately apparent and clear from hearing this album, is just how much Mike Oldfield cares about his craft and how much passion & dedication he really puts in to not only making a simply stunning album but also offering up a piece of his soul that will reach out and touch yours! Long term Mike Oldfield fans will absolutely love this album, it is definitely one of his best; and the casual listener or someone not familiar with a lot of his work (or who thinks ah the Tubular Bells guy) will enjoy this album tremendously too especially listening without preconceived notions, and an open heart and mind. The album is also available in deluxe 2CD version which has Instrumental versions of all the songs - many albums with vocals stripped away would not stand up well but this album certainly does. For me this is the finest album release of 2014 (I know it is only March but using my crystal ball I just don't see anything on the horizon or coming in the rest of the year that will touch this). Buy it now, you won't be disappointed!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solides Album, aber kein großer Wurf, 7. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Man on the Rocks (Deluxe Edition) (Audio CD)
Es wird ja oft als ungerecht empfunden, wenn man jedes neue Werk eines Künstlers wie Mike Oldfield mit seinen alten vergleicht. Das Problem: Mike Oldfield ist eben Mike Oldfield, und da kann man sein Gesamtwerk nicht vergessen, ehe man ein neues Album hört. Denn sonst müsste man ein neues Album unter der Fragestellung beurteilen, ob ein völlig unbekannter Künstler damit erfolgreich sein könnte.

Wie ist es nun mit "Man on the rocks"? Positiv könnte man sagen: Das Album plätschert angenehm vor sich hin, liefert solide Songs und hat die eine oder andere eingängige Melodie. Es gibt viel Gitarre, der Klang ist recht erdig und rockig, also nicht unbedingt dem heutigen Mainstream entsprechend. Negativ könnte man sagen: Sonderlich originell sind die Songs nicht. Sie tun nicht unbedingt weh, aber Inspiration klingt anders. Es sind leichte, unaufgeregte Rocksongs, wie man sie stilistisch an die ausklingenden 70er und an den Anfang der 80er Jahre erinnern.

Meine Meinung: Ein Newcomer hätte mit einem solchen Album wohl keine großen Chancen, und auch in Mike Oldfields Werk zählt "Man On The Rocks" nicht unbedingt zu den Klassikern. Aber: Es sind eben doch sehr solide Songs, in denen hin und wieder das unvergleichliche oldfieldsche Gitarrenspiel aufblitzt. Mir persönlich ging es so, dass ich vor Erscheinen des Albums die Videos zu "Sailing" und "Man On The Rocks" gesehen und als ziemlich schwach empfunden habe. Ohne die Videos funktioniert die Musik interessanter Weise besser. Das Album insgesamt macht durchaus Spaß, und ich werde es (anders als "Earth Moving" oder die "Heaven's Open"-Songs) wohl öfter hören. Also: Vier Sterne für ein gutes, wenn auch kein sensationelles Album, dem etwas mehr Originalität durchaus gut getan hätte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Richtig gut!!!!, 3. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zugegeben, als Sailing erschien war ich etwas skeptisch aber mit dem Titeltrack war das Eis sofort gebrochen. 11 Tracks die verschiedener eigentlich kaum sein können, so wird es in keiner Weise eintönig. Okay, Give myself away war noch nie mein Fall und das konnte auch ein Mike Oldfield nicht ändern. Die Tracks sind perfekt produziert, der Sänger Luke Spiller eine gute Wahl. Normalerweise wäre mir das Album wegen Sailing und Give myself away 4 Punkte wert. Da ich aber die Super Deluxe bestellt hatte die auch die Demos enthält wird es dennoch die volle Punktzahl. Die Demos sind Oldfield pur!!!!
Fazit: Eine CD für die breite Masse (die bei meinen Bekannten besser ankommt als alle anderen Alben zuvor), eine CD fürs anhören der Musik um zu merken dass die Tracks instrumental super produziert sind und eine CD für die Fans mit Mikes nasalen Gesang und einer kantigeren Gitarre....
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interesting album really growing on me., 11. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Man On The Rocks (MP3-Download)
I am not a huge fan of Moonlight Shadows and radio-clichés. Much more an Amarok / Ommadawn / Crisis / The Songs of Distant Earth kind of Mike Oldfield follower. It was with an equal bit of fear and excitement that I put this album for it's first spin. Luckily the high quality of Luke Spiller's voice and the production of the excellent musicians makes this much more than simple Radio-Pop. This is an album which lifts me up and deserves loud playing. Mostly played at work, the instrumental version of the album is perfect for me when reading and that one is still interesting. It's SO good to hear Mike Oldfields creative guitar playing and compositions again.

1) Sailing, Radio-friendly solid guitar work and Vocals. This is something I would play while driving from east to west coast of the US. 4/5
2) Moonshine, great baseline / guitars / feeling drums / subtle keyboards and flutes. Love the vocal on this one. 5/5
3) Castaway, silent start growing into the fierce wild heavy guitars. 4/5
4) Minutes, Radio-friendly pop with the quality of U2 and guitar genius of Oldfield. Not the strongest but pop-material. 4/5
5) Dreaming in the Wind, perfect guitars and catchy tune with brilliant vocal. Really uplifting!! No-one but Mike Oldfield could deliver those guitars. One of my favourites. 5/5
6) Nuclear, very strong composition with lot's of details and interesting both in the instrumental version as in the vocal one which adds a whole extra dimension. 5/5
7) Chariots, stroooong guitar work but a bit cliche as it resembles previous works of other hit-groups. Still it's own in so many levels and one of my favourites. 4.5/5
8) Following the Angles, silent slow more easy listening than the rest of the album. I would have expected this to be the end of the album. Beautiful gospel and sensitive singing. This could be great live with a gospel choir. 3.5/5
9) Irene, not as full a composition as the rest of the album IMHO but definitely great guitar work. 3.5/5
10) I Give Myself Away, a deep romantic piece perfect for a glass of redwine or lovemaking (perfect with just over 5 minutes HAAAHAAA!). 4.5/5

Total 43/50 so I would have given 4.5 out of 5 stars but no half stars here on Amazon so 4/5.
Get the deluxe version with instrumental versions and you have hours of adventure which I would give 5/5 and several replays for a very good value for money. Not much interesting music these days so for me this is the best release of 2014 so far.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Irgendwas fehlt!, 9. März 2014
Von 
Manfred Doppelreiter "Reisbüffel" (8680 Mürzzuschlag St.Eiermark) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
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Rezension bezieht sich auf: Man On The Rocks (MP3-Download)
Wie üblich, scheiden sich an M. Oldfield die Geister. Die Einen liegen dem Klangzauberer, Multi-Instrumental-Genie zu Füßen, die Anderen bevorzugen wiederum seine kommerziellere, melodiöse Ader. Da ich persönlich die Schnauze schon voll hatte von unzähligen Tubular -Bells Versionen und Synthisizer-Techno Sound, war es eine wahre Wohltat, endlich wieder einen Mike mit normalen Instrumenten zu hören. Hier wurden melodiöse und eingängige Lieder teilweise relativ schlicht mit Gitarre, Schlagzeug und ein wenig untermalter Orgel produziert. Deshalb auch das Gefühl, daß Irgendwas fehlt, ohne dadurch die Qualität der Songs schmälern zu wollen. Außerdem vermißt man die weiblichen Glockenstimmen und muß sich ungewohnterweise 11 Songs lang mit dem selben Sänger begnügen, der seine Sache aber ziemlich gut macht. Hauptaugenmerk dürfte man bei der Produktion auf den Opener "Sailing" gelegt haben, der ein bißchen an den "Moonlight Shadow" Stil anschließt und enormes Hitpotential hat und daher auch bei herkömmlichen Charts-Hörern, die mit M.O. nichts am Hut haben, gut ankommen dürfte. Der Rest plätschert so vor sich hin, jedoch ohne eklatante Schwachstellen oder langweilig zu sein. Normalerweise würde ich das Album mit drei Sternen bewerten, aber im Vergleich zu den letzten Alben von M.O. und der musikalischen Schonkost, die momentan die internationalen Charts "bereichert", kann ich mich ohne schlechtes Gewissen auch zu vier Sternchen durchringen.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ganz persönliches Denkmal !!!!, 11. März 2014
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Oldfield läßt alle Hüllen fallen, läßt seine Fans ganz nah an sich heran,läßt sich in Herz und Seele schauen.
"Hier bin ich, der Mensch Mike Oldfield, und hört, was ich Euch zu erzählen habe!"
Pur, ehrlich, emotional, voller bewegender Lebenserfahrung sendet er seine "Tagebuchseiten" mit der einzig passenden instrumentalen Grundlage - dem puren, ehrlichen, emotionalen Rock - in die ganze Welt.
Diese Scheibe zu hören, ist wie ein gutes, reifes Vater-Kind-Gespräch.
Unfassbar ergreifend ist die Demo-CD, auf der alle Titel von Mike selbst gesungen werden - ein Gefühl, als würde man neben Oldfield in seinem Tonstudio sitzen und er musiziert - oder besser er "erzählt" - nur für den einzelnen Zuhörer.
Ich bin überwältigt!!!
In meiner Rezension zu Tubular Beats habe ich ja schon gehofft, dass Oldfield nochmal einen Big Point setzen wird. Das dieser so brilliant einzigartig von ihm gesetzt wird, hätt ich nicht erwartet.
Für mich hat er sich mit diesem Werk selbst ein vorzeitiges ganz persönliches Denkmal gesetzt!!
Ich kann jedem Oldfield-Fan/Interessierten nur empfehlen, sich die Super Deluxe Edition zu sichern - dann ist ein Juwel der Musikgeschichte im CD-Regal gesichert !!!!
Nach 40 Jahren noch so grandios "abzuliefern" ist genial - und ich war von der ersten Minute an dabei.
Ein sehr schönes Gefühl.......Danke Mike!!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rückmeldung mit Wohlklang, aber kein klassischer Oldfield, 9. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Man on the Rocks [Vinyl LP] (Vinyl)
Nach 1-wöchiger Verschiebung ist das Vinyl-Doppelalbum pünktlich am Freitag, 07.03.2014 angekommen. Manch andere waren da anscheinend etwas „gleicher“ als ich und haben zu diesem Zeitpunkt das Album schon eine Woche auf ihrem Player/Plattenspieler gehabt. Nachdem ich mich am Wochenende ein paarmal durchgehört habe, konnte ich mir nun auch ein Bild machen.
Nun, der Gesamteindruck ist durchaus positiv, es gibt einige Stücke mit Wohlklang und Hitpotential, aber es ist kein „klassischer“ Oldfield dabei. Den gab es aber schon lange nicht mehr, ob man das jetzt bedauern mag oder nicht. In den 70ern hat er seine epischen Werke mit Stücken von halber Plattenlänge herausgebracht, in den 80ern kam immer mehr Rock-Pop dazu, anfangs waren noch lange Instrumentals dabei. Damit war aber Ende der 80er auch Schluss. Das vorliegende Doppelalbum schliesst m.E. stark an Crisis (1983) und Earth Moving (1990) an, mit Songs, die durchaus Hitpotential wie Moonlight Shadow haben. Insgesamt ist Oldfield im fortgeschrittenen Alter ziemlich auf der akkustischen Gitarre angekommen, hier und dort kommen noch seine typischen mehrstimmigen Solo-Gitarrenparts, aber der Oldfield-Synthysound, den wir Ende der 90er sogar noch selbst in der Band eingesetzt haben, ist weitgehend verschwunden. Insgesamt hat er auch sein Gitarrenspiel weiterentwickelt, mehr in Richtung der klassischen Rockgitarristen, weg von seinem typischen Sound. Viele Songs sind Steigerungssongs, die sehr sanft beginnen und dann allmählich zulegen. Das ist zwar prinzipiell ein durchaus gängiges Stilmittel, wird aber nach meinem Empfinden etwas zu oft eingesetzt
Die beiden Platten kommen in 180g-Vinyl und in einer ansehnlichen Doppelhülle daher. Anfangs an manchen Stellen stark knisternd bzw. knackend, hat sich das nach dem 2. oder 3. Durchlauf gelegt, eine für mich neue Erfahrung. Der Sound ist angenehm und warm, mit ausreichend Bass. Als Zugabe liegt den Platten ein Code bei, mit dem man sich die Tracks als MP3s downloaden kann. Oldfield, der derzeit in Nassau auf den Bahamas wohnt, hat ein sehr ungewöhnliches Aufnahmeverfahren verwendet, indem er die Teilaufnahmen per Internet an andere Studios geschickt hat. Das musste dann wohl oder übel digital sein. Beim Abmischen bestand er aber auf einem analogen Tonband, danach ist in meinem Fall eine Platte daraus geworden. Das Verfahren ist demgemäss mit DAA zu beschreiben, sehr ungewöhnlich. Aber der Sound ist auf einem Kopfhörer sehr voll und spacig, damit das Endergebniss durchaus überzeugend. Die Produktion ist (ziemlich) perfekt, aber in keinem Fall überproduziert, wie an anderer Stelle hier behauptet.
Für den Gesang hat Oldfield durchgehend Luke Spiller eingesetzt, für mich ein unbeschriebenes Blatt, aber durchaus überzeugend, bis auf wenige Ausnahmen. Da Oldfield insgesamt „erdiger“ im Klang geworden ist, passt ein Mann auch besser, trotzdem hätte man vielleicht bei ein, zwei Stücken eine Frauenstimme einsetzen können. Neben Luke Spiller, wären noch John Robinson (dr), sowie Lee (eigentlich Leland) Sklar (bg) und Matt Rollings (piano, B3 organ) zu erwähnen. Die restlichen Synthies bedient der Meister himself.
Die erste Platte macht auf mich den etwas besseren Eindruck, ist flotter, hitmässiger, die zweite fällt da etwas ab.
Der Opener „Sailing“ kommt als „Moonlight Shadow“ Verschnitt daher, hat durchaus Hitpotential, wenn man akzeptiert, das Oldfield insgesamt etwas seichter geworden ist.
„Moonshine“, das zweite Stück auf der 1. Seite, entwickelt sich langsamer, klingt ein wenig keltisch (ist ja auch über Irland) und hat für mich seinen Höhepunkt im Doppelsolo von Gitarre (Oldfield) und Violine (Dooley), was man auf Kopfhörer sehr schön detailliert hört. Damit ist dann Seite 1 schon beendet.
Seite 2 eröffnet mit dem Titelsong „Man on the Rocks“, der als Steigerungssong à la „Forevermore“ (Whitesnake) ausgelegt ist, allerdings ohne deren Brachialsound, trotzdem mit viel Gitarren zum Ende hin, wenn auch nicht im klassischen Oldfield-Stil.
Interessant bei „Castaway“ ist anfangs die lange, sparsame Begleitung durch eine B3-Orgel, bevor man von einem „Phil Collins“-Schlagzeug geweckt wird.
„Minutes“ ist dann ein weiterer Ohrwurm mit typischer Oldfield-Gitarre und schliesst nahtlos an die Earth Moving von 1990 an. Damit ist die erste Vinylscheibe abgeschlossen.
Seite 3 beginnt mit „Dreaming in the Wind“, dem nächsten Ohrwurm im Space Sound und verträumtem Gesang.
„Nuclear“ wiederum kommt im Gewand von „Shadow on the Wall“ von der Crisis daher, aber Chapman war damals wesentlich druckvoller, das kann Spiller hier nicht leisten.
Das funkige „Chariots“ zum Abschluss der Seite 3 kann mich wiederum nicht vom Hocker reissen, weil ich generell mit dieser Art von Musik nicht viel am Hut habe.
Die 4. Seite eröffnet mit „Following the Angels“, Oldfields Beitrag zur Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele 2012 in London. Es ist sehr, fast zu ruhig gehalten.
Der Wachmacher im Rolling Stones Sound kommt dann mit „Irene“, das Stück über den von Oldfield selbst erlebten gleichnamigen Hurrican der Kategorie 3, der 2011 Nassau überquerte.
Den Abschluss bildet eine Fremdkomposition, „I give myself away“ von William McDowell, irgendwie ein Fremdkörper auf diesem Album, das man sich hätte sparen können, aber da war wohl noch Platz zu füllen....
Fazit: Alterswerk Fehlanzeige, ist wohl auch noch zu früh, aber wohlklingende Rückmeldung in die Hitparaden, was offensichtlich auch Ziel war. Oldfield ist sehr poppig geworden, was dazu führt, dass meine Frau beim Hören mitsummt und mitwippt. Aber es ist natürlich auch eine Referenz an den Zeitgeist, der verkopfte Stücke wie Tubular Bells, Hergest Ridge oder Ommadawn nicht mehr zulässt. Trotzdem hätte ich mir ein bischen gesangliche Abwechslung gewünscht, hier und da den Einsatz des Oldfield-Synthys (Fairlight CMI) und wenigstens ein, wenn nicht zwei Instrumentals im Stil von „QE2“, der Taurus-Trilogie oder „The Lake“. Gerade auf einem Doppelalbum wäre dafür eigentlich Raum gewesen, aber das war offensichtlich nicht das Ziel, vielleicht war auch die Idee nicht da. Daher nur 4 Sterne, für 5 müsste schon eine Portion Genialität oder Aussergewöhnliches her, was nun definitiv nicht der Fall ist.
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Man On The Rocks
Man On The Rocks von Mike Oldfield
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