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Paloma Faith ist hierzulande noch ein echter Geheimtipp, in ihrer britischen Heimat konnte sie mit ihren ersten beiden Alben aber schon Erfolge feiern. Auffällig dabei sind ihre exzentrischen Bühnenshows und ihr Hang zu extravaganter Kleidung, der sich auch in den künstlerischen Fotos zu ihrem dritten Longplayer „A Perfect Contradiction“ nicht verbergen lässt. Die Musik selbst ist eine bunte Mischung aus Jazzpop und Funk, doch beide Genres wirken hier nicht aufgesetzt, sondern wie aus einem Guss – und dabei auch unglaublich modern und zeitgemäß. Es ist ein Album geworden, das viel Spaß macht, sehr groovig ist und zum Mittanzen einlädt. Dabei zeigen sich auch die stimmlichen Qualitäten der Sängerin, die sehr gradlinig und beatbetont singt, ohne sich zu unnötigen Schleifen hinreißen lässt. Nun etwas mehr zu den einzelnen Songs.

„Can’t rely on you“ ist nicht nur der Opener dieses Albums, sondern auch die erste Singleauskopplung, und das aus guten Grund. Sehr funky lädt der Song sofort zum Mitwippen an, dazu singt Paloma Faith sehr kraftvoll mit einer leicht rauchigen Note, ein typischer Motown-Männerchor begleitet die im Hintergrund. Obwohl neu und unverbraucht hat man das Gefühl, diesen Song schon lange zu kennen und fühlt sich sofort sehr wohl mit ihm.

„Mouth to mouth“ ist der zweite Titel und ebenso groovig. Eine eingängige Gitarrenlinie, ein hervorstechender Bass, melodiöse Klavierspielereien im Hintergrund und ein eingängiger Refrain machen diesen Song aus und zu einer sehr starken, tanzbaren Nummer, die wie aus den 80ern entsprungen scheint.

„Take Me“ ist ebenfalls sehr tanzbar und hat einen prägnanten Refrain, kann aber aus den vielen starken Songs des Albums nicht herausstechen. Ein Song, der Spaß macht, aber nicht lange im Gedächtnis nachhallen kann.

„Only love can hurt like this“ ist in Sachen Tempo etwas gemäßigter als die drei Vorgänger, doch nicht minder beatbetont. Hier sind es Blechbläser, die im Hintergrund den Takt vorgeben und mit abgehackten Noten das Gesicht des Songs ausmachen. Der gefühlsbetonte Text und die emotionale Stimme der Sängerin, die später einen dramatischen Oktavensprung hinlegt, passen hierzu hervorragend.

„Other Woman“ ist anfangs sehr reduziert und sticht somit erst einmal aus den reichhaltig instrumentalisierten anderen Songs hervor. Erst später dreht auch dieser Song richtig auf und kleidet den schnell gesungenen Song in ein für dieses Album typisches Gewand.

„Taste my own tears“ geht musikalisch in eine leicht andere Richtung und könnte mit seiner Rock’n’Roll-Attitüde auch gut „Grease“ entsprungen sein. Besonders während der Strophen erinnert das gitarrenlastige Arrangement hieran, im Refrain ist ein stimmiger Frauenchor eingebaut, der die Sängerin in ihrer Wirkung des Songs unterstützt.

„Troble with my baby“ macht mit dem schnellen Tempo und dem kraftvollen Gesang richtig Spaß, sofort geht die Nummer in die Beine. Auch stimmlich ist dieser Song ein Volltreffer, noch mehr als sonst kann sich Paloma Faith hier beweisen und mit ihrem prägnanten Organ überzeugen. Ein Song, der viel Spaß macht.

„The bigger you love (the harder you fall)“ betont die soulige Seite des Albums, auch die Vocals gehen hier mehr in diese Richtung. Der spätere Bläsersatz rundet die gelungene Produktion ab und setzt noch einmal einen gekonnten Akzent.

„Impossible Heart“ ist ein echter Knaller, was besonders durch die vielen elektronischen Spielereien im Hintergrund gefördert wird. Auch bei mehrfachem Hören gibt es immer wieder Neues zu entdecken, so vielfältig ist dieser Song, der durch den eingängigen Refrain gekrönt wird.

„Love only leaves you lonely“ ist einer der ruhigeren Songs des Albums und stellt die Stimme vom Paloma Faith in den Mittelpunkt, Chor und Arrangement scheinen diese zu umschließen und wirken zu lassen. Auch hier wird sich die Seele aus dem Leib gesungen und der ganze Weltschmerz dem Hörer entgegengeworfen – sehr stark.

„It’s the not knowing“ ist dann auch schon der letzte Track des kurzweiligen Albums und schließt es mit einer eingängigen Nummer ab. Die typischen Funk-Elemente der Sängerin schleichen sich auch hier wieder ein und lassen ein kurzweiliges Stück entstehen.

Die Deluxe-Edition des Albums enthält vier weitere Tracks, darunter zwei Live-Songs und zwei alternative Versionen von Liedern dieses Albums, darunter das Klavierlastige „Only Love can hurt like this“, das sehr reduziert daherkommt und eine weitere Facette der Sängerin zeigt. Alle vier Tracks lohnen sich wirklich und erlauben noch andere Blickwinkel auf die Songs.

Ein sehr starkes Album der extrovertierten Sängerin, das trotz der starken Anleihen an den 80er Jahren und den etwas aus der Mode gekommenen Stilrichtungen Soul und Funk sehr zeitgemäß und schwungvoll wirkt. Palomas kraftvolle, emotionale Stimme kann mit den lauten, vielfältigen Arrangements sehr gut mithalten und wird gut in Szene gesetzt, alles zeugt von hoher Musikalität und Kreativität. Ich bin begeistert!
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am 26. Februar 2015
Ich habe mir die Brit Awards angesehen und wurde durch ihre brillante Performance auf sie aufmerksam.
Wie ich finde, war Paloma Faith diejenige, die letzte Nacht mit ihrer Performance aus der Menge der Performances heraussuchen und auch Madonna, einige nennen sie ja auch "Queen of Pop", zu Unrecht, wie ich finde.
Paloma gewann einen Award, den sie zu Recht bekommen hatte, obwohl sie sehr starke Konkurrenz hatte.
Jetzt aber zum Album :
Das Album sticht für mich aus dem Getümmel der ganzen Alben heutzutage stark heraus.
Paloma Stimme ist kräftig und geradezu einzigartig.
Die Deluxe Version ist sehr zu empfehlen.
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am 9. Juli 2015
Eigentlich wartet man nur noch auf eine Jazz- Interpretation. Paloma Faith ist unangepasst, genau dies braucht Jazz, Blues und Soul. Es fehlt noch ihre Stimme in diesem Segment. Sie kann singen und tut es auch, es ist sicher noch nicht alles, was man von ihr hören wird.
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am 18. April 2016
Scheibe einlegen, anmachen und bis zum Schluß durchhören....super Sound, tolle Stimme, macht einfach nur Spaß. Ich kann es jedem nur Empfehlen
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am 21. März 2014
Paloma ist einfach klasse. Ihre Stimme ist der Wahnsinn! "Can't Rely On You" gehört zu meinen aktuellen Lieblingssongs und man will einfach mittanzen. Ihr bereits drittes Album lebt vom Soul ihrer Stimme. Man fühlt sich in eine andere Zeit hineinversetzt.
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