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5.0 von 5 Sternen Paloma Faith - A Perfect Contradiction (Deluxe Version), 8. März 2014
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(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
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Rezension bezieht sich auf: A Perfect Contradiction (Deluxe) (MP3-Download)
Paloma Faith ist hierzulande noch ein echter Geheimtipp, in ihrer britischen Heimat konnte sie mit ihren ersten beiden Alben aber schon Erfolge feiern. Auffällig dabei sind ihre exzentrischen Bühnenshows und ihr Hang zu extravaganter Kleidung, der sich auch in den künstlerischen Fotos zu ihrem dritten Longplayer „A Perfect Contradiction“ nicht verbergen lässt. Die Musik selbst ist eine bunte Mischung aus Jazzpop und Funk, doch beide Genres wirken hier nicht aufgesetzt, sondern wie aus einem Guss – und dabei auch unglaublich modern und zeitgemäß. Es ist ein Album geworden, das viel Spaß macht, sehr groovig ist und zum Mittanzen einlädt. Dabei zeigen sich auch die stimmlichen Qualitäten der Sängerin, die sehr gradlinig und beatbetont singt, ohne sich zu unnötigen Schleifen hinreißen lässt. Nun etwas mehr zu den einzelnen Songs.

„Can’t rely on you“ ist nicht nur der Opener dieses Albums, sondern auch die erste Singleauskopplung, und das aus guten Grund. Sehr funky lädt der Song sofort zum Mitwippen an, dazu singt Paloma Faith sehr kraftvoll mit einer leicht rauchigen Note, ein typischer Motown-Männerchor begleitet die im Hintergrund. Obwohl neu und unverbraucht hat man das Gefühl, diesen Song schon lange zu kennen und fühlt sich sofort sehr wohl mit ihm.

„Mouth to mouth“ ist der zweite Titel und ebenso groovig. Eine eingängige Gitarrenlinie, ein hervorstechender Bass, melodiöse Klavierspielereien im Hintergrund und ein eingängiger Refrain machen diesen Song aus und zu einer sehr starken, tanzbaren Nummer, die wie aus den 80ern entsprungen scheint.

„Take Me“ ist ebenfalls sehr tanzbar und hat einen prägnanten Refrain, kann aber aus den vielen starken Songs des Albums nicht herausstechen. Ein Song, der Spaß macht, aber nicht lange im Gedächtnis nachhallen kann.

„Only love can hurt like this“ ist in Sachen Tempo etwas gemäßigter als die drei Vorgänger, doch nicht minder beatbetont. Hier sind es Blechbläser, die im Hintergrund den Takt vorgeben und mit abgehackten Noten das Gesicht des Songs ausmachen. Der gefühlsbetonte Text und die emotionale Stimme der Sängerin, die später einen dramatischen Oktavensprung hinlegt, passen hierzu hervorragend.

„Other Woman“ ist anfangs sehr reduziert und sticht somit erst einmal aus den reichhaltig instrumentalisierten anderen Songs hervor. Erst später dreht auch dieser Song richtig auf und kleidet den schnell gesungenen Song in ein für dieses Album typisches Gewand.

„Taste my own tears“ geht musikalisch in eine leicht andere Richtung und könnte mit seiner Rock’n’Roll-Attitüde auch gut „Grease“ entsprungen sein. Besonders während der Strophen erinnert das gitarrenlastige Arrangement hieran, im Refrain ist ein stimmiger Frauenchor eingebaut, der die Sängerin in ihrer Wirkung des Songs unterstützt.

„Troble with my baby“ macht mit dem schnellen Tempo und dem kraftvollen Gesang richtig Spaß, sofort geht die Nummer in die Beine. Auch stimmlich ist dieser Song ein Volltreffer, noch mehr als sonst kann sich Paloma Faith hier beweisen und mit ihrem prägnanten Organ überzeugen. Ein Song, der viel Spaß macht.

„The bigger you love (the harder you fall)“ betont die soulige Seite des Albums, auch die Vocals gehen hier mehr in diese Richtung. Der spätere Bläsersatz rundet die gelungene Produktion ab und setzt noch einmal einen gekonnten Akzent.

„Impossible Heart“ ist ein echter Knaller, was besonders durch die vielen elektronischen Spielereien im Hintergrund gefördert wird. Auch bei mehrfachem Hören gibt es immer wieder Neues zu entdecken, so vielfältig ist dieser Song, der durch den eingängigen Refrain gekrönt wird.

„Love only leaves you lonely“ ist einer der ruhigeren Songs des Albums und stellt die Stimme vom Paloma Faith in den Mittelpunkt, Chor und Arrangement scheinen diese zu umschließen und wirken zu lassen. Auch hier wird sich die Seele aus dem Leib gesungen und der ganze Weltschmerz dem Hörer entgegengeworfen – sehr stark.

„It’s the not knowing“ ist dann auch schon der letzte Track des kurzweiligen Albums und schließt es mit einer eingängigen Nummer ab. Die typischen Funk-Elemente der Sängerin schleichen sich auch hier wieder ein und lassen ein kurzweiliges Stück entstehen.

Die Deluxe-Edition des Albums enthält vier weitere Tracks, darunter zwei Live-Songs und zwei alternative Versionen von Liedern dieses Albums, darunter das Klavierlastige „Only Love can hurt like this“, das sehr reduziert daherkommt und eine weitere Facette der Sängerin zeigt. Alle vier Tracks lohnen sich wirklich und erlauben noch andere Blickwinkel auf die Songs.

Ein sehr starkes Album der extrovertierten Sängerin, das trotz der starken Anleihen an den 80er Jahren und den etwas aus der Mode gekommenen Stilrichtungen Soul und Funk sehr zeitgemäß und schwungvoll wirkt. Palomas kraftvolle, emotionale Stimme kann mit den lauten, vielfältigen Arrangements sehr gut mithalten und wird gut in Szene gesetzt, alles zeugt von hoher Musikalität und Kreativität. Ich bin begeistert!
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5.0 von 5 Sternen Geheimtip !?, 18. August 2014
Rezension bezieht sich auf: A Perfect Contradiction (Deluxe) (Audio CD)
Habe Paloma Faith zufällig im Radio gehört und war begeistert von dem Lied "Only Love Can Hurt Like This". Danach habe ich im Internet recherchiert und leider nicht so viel gefunden, wie erhofft. Für mich hat sich der CD Kauf aber trotzdem auf jeden Fall gelohnt, allerdings bestimmt nicht jedermanns Fall. Ich bin mir auch immer noch nicht so ganz sicher, ob ich sie im Soulbereich ansiedeln würde. Man muss diese Musik halt mögen!
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ihr schlechtestes Album, trotzdem richtig gut, 8. März 2014
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Rezension bezieht sich auf: A Perfect Contradiction (MP3-Download)
Paloma Faith hat mit "Do You Want The Truth Or Something Beautiful?" und vor allem "Fall To Grace" zwei sehr starke Alben veröffentlicht, die es immer geschafft haben, eine ausgeglichene Mischung aus Pop-, Soul- und teils sogar leicht elektronisch angehauchter Musik zu präsentieren. Ihr drittes Album "A Perfect Contradiction" schlägt eine ähnliche Richtung an:
1. Can't Rely On You: Ich muss gleich zugeben, kein großer Fan von Pharrell zu sein. Manche seiner Produktion (z.B. Beyoncés "Blow") sind wirklich gelungen, aber vieles hat einen sehr ähnlichen Sound und kann schnell nervig werden ("Blurred Lines" und "Happy"). Auch "Can't Rely On You", die erste Single des Albums, klingt nach einem typischen Pharrell-Song, der Beat ähnelt "Blurred Lines" wirklich, gefällt mir aber wirklich richtig gut. Es gibt zwar keinen wirklich herausstechenden Refrain, doch der Beat und Palomas ausdrucksstarke Stimme schaffen es, das Lied einprägsam zu machen. Es hätte vielleicht bessere Songs für die erste Single gegeben, aber im Angesicht von Pharrells zurzeitigem Erfolg, war es sicherlich eine gute Wahl.
2. Mouth To Mouth: Der zweite Song klingt stark nach "Blood, Sweat & Tears" vom Vorgänger, ist allerdings noch besser. Die Produktion, die klassische und moderne Elemente verbindet, ist herausragend und der Refrain kann auch gefallen. "Mouth To Mouth" könnte eine gute Single abgeben.
3. Take Me: Zusammen mit John Legend entstand diese Up-Tempo-Nummer, die leider eine der wenigen Schwachstellen des Albums darstellt. Die musikalische Gestaltung ist zwar wirklich gelungen, jedoch ist der Refrain sehr einfältig und Palomas Stimme rutscht mir hier etwas zu sehr ins Schreien ab.
4. Only Love Can Hurt Like This: Als ich dieses Lied zum ersten Mal hörte, war ich schwer enttäuscht. Die Midtempo-Produktion schien gar nicht zu der ruhigen Ballade zu passen, doch nach mehrfachem Hören, gefällt mir auch die Albumversion des Songs. Diane Warren schrieb den schönen Text und Paloma singt ihn so gut wie man sie noch nie gehört hat. Das Lied muss auf jeden Fall eine Singleauskopplung werden.
5. Other Woman: Das Tempo zieht wieder etwas an. "Other Woman" hat einen netten Refrain und vor allem auch den durchgehend gelungenen Sound des Albums. Hier gefallen vor allem die Backgroundvocals und Bläser. Das Lied mag zwar nicht wirklich herausstechend, fügt sich aber wirklich gut in das Album ein.
6. Taste My Own Tears: Mit Lied 6 erwartet uns ein typischer Paloma Faith-Song, der auch gut auf die Vorgängeralben gepasst hat. Es handelt sich wieder um ein Midtempostück, das zwar auch nicht wirklich heraussticht, aber trotzdem gut gefallen kann.
7. Trouble With My Baby: Der Song erinnert mich stark an das überragende "Stone Cold Sober". "Trouble With My Baby" ist sehr einprägsam, macht richtig viel Spaß und sollte auch eine Single werden.
8. The Bigger You Love (The Harder You Fall): Dieses Lied kann zwar durch seine guten Vocals, vor allem auch er Chor im Hintergrund, und Produktion punkten, ist allerdings eher ein Lückenfüller.
9. Impossible Heart: Dieser Uptempo-Song erinnert stark an Songs aus "Fall To Grace". Er klingt etwas wie eine Mischung aus "30 Minute Love Affair" und "Let Me Down Easy". An das Überlied "30 Minute Love Affair" kommt "Impossible Heart" nicht ganz heran, allerdings ist es auf alle Fälle eines der Highlights der Platte.
10. Love Only Leaves You Lonely: Auch hier haben wir ein Lied, das man von Paloma so erwarten konnte. Der Refrain gefällt mir sehr gut, was wahrscheinlich auch an der unverwechselbaren Stimme von Paloma liegt. Ein sehr gutes Albumlied.
11. It's The Not Knowing: Zum Abschluss der Standard-Version gibt es ein weiteres gutes Lied, dem allerdings ein wirklich guter Refrain fehlt. Die "Exposed Version" der Deluxeversion ist etwas ruhiger.

Deluxe Version:
"Can't Rely On You" und "Trouble With My Baby" sind akustisch wirklich gut, aber "Only Love Can Hurt Like This" rechtfertigt den Kauf der Deluxe Version. Die akustische Version des 4.Liedes ist das Highlight von Palomas bisheriger Karriere. Ihre Stimme und der einfach Klang des Klaviers, wie schon bei "Just Be", sind einfach nur perfekt. Ich verstehe nicht, warum diese Version nicht zur Standardversion des Liedes wurde.

"A Perfect Contradiction" bietet wieder einmal richtig gute Musik, auch wenn die beiden Vorgängeralben einen Tick besser sind. Dem dritten Album der Engländerin fehlt es einfach ein bisschen an den absoluten Highlights (wie "Picking Up The Pieces" oder "New York"), hat aber auch gar keinen Ausfall, nur ein paar wenige Füler, die es bei den Vorgänger auch gab. Nach dem ruhigen "Fall To Grace" ist der deutlich schwungvollere Sound sehr willkommen.
Das Cover ist übrigens wieder wunderschön.

Klare Kaufempfehlung!
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5.0 von 5 Sternen Noch besser als die Vorgänger!, 21. März 2014
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Rezension bezieht sich auf: A Perfect Contradiction (MP3-Download)
Paloma ist einfach klasse. Ihre Stimme ist der Wahnsinn! "Can't Rely On You" gehört zu meinen aktuellen Lieblingssongs und man will einfach mittanzen. Ihr bereits drittes Album lebt vom Soul ihrer Stimme. Man fühlt sich in eine andere Zeit hineinversetzt.
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