Kundenrezensionen

362
4,1 von 5 Sternen
Stromberg  Der Film (Special Edition) [2 DVDs]
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78 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 31. März 2014
Nach fünf Staffeln "Stromberg" und einer, wie Protagonist Christoph Maria Herbst selbst sagt, eigentlich ausentwickelten Figur und Story sollte ein Kinofilm der krönende Abschluss des ganzen Unterfangens werden. Projekt gelungen? Jawoll, auf ganzer Linie.

"Stromberg - der Film" setzt clever und logisch auf der bislang erzählten Geschichte auf und entwickelt diese konsequent weiter. Dazu gibt es Deja-Vus mit Figuren, die bis in Staffel 1 zurückreichen, etwa mit der ehemaligen Chefin Berkel oder dem türkischen Kollegen Turculu. Für Fans ist das ein besonderer Leckerbissen, umgekehrt haben Stromberg-Unkundige dadurch natürlich Probleme, allen Facetten des Streifens zu folgen. Aber auch jene, die sich nicht in jedem Detail der Saga heimisch fühlen, dürften an dem Film jede Menge Spass haben, sofern ihnen der Strombergsche Humor generell liegt. Denn die bekannten Erfolgsrezepte aus der Fernsehserie werden hier reichlich bedient: Strombergs gnadenlose Selbstüberschätzung, sein vorsintflutliches Führungsverständnis gepaart mit übelsten Grundeinstellungen und sein total verkorkster Charakter sind der Nährboden für knappe zwei Stunden zwischen Schlapplachen und Fremdschämen. Und natürlich gibt es haufenweise Lebensweisheiten, böse Sprüche ("Was ihm an Grips fehlt, gleicht er mit Blödheit aus") und schräge Aktionen, die erst eine Busfahrt und dann ein Firmenjubiläum zum Desaster mutieren lassen.

Und wie es sich für den würdigen Abschluss einer langen Geschichte gehört, nimmt die Story am Ende eine durchaus überraschende Wendung, welche die Handlung tatsächlich nicht-fortsetzbar macht. Dramaturgisch also fast alles richtig gemacht, denn etwas Kritik ist durchaus angebracht: der Film hätte gut und gern etwas mehr Tempo und 15-20 Minuten weniger Laufzeit vertragen. Die Nebenstränge der Handlung, allen voran die Story um den Pflegesohn von Tanja und Ulf (die über den running gag der Penisschmiererei kaum hinauskommt), aber auch das eher langweilige Randthema um die Hochzeit von Jennifers Ex, nehmen zuviel Raum ein.

Im Ganzen aber ist die filmische Umsetzung absolut gelungen. Gerne würde man sagen, dass das Lust auf mehr macht - in diesem Fall jedoch ist es eben wirklich und wahrhaftig das Ende. Aber man soll ja aufhören, wenn es am schönsten ist...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. November 2014
Jeder, der die Serie 'Stromberg' gerne geschaut hat, wird auch von diesem Film nicht enttäuscht sein!

Ganze der Alte ist Christoph Maria Herbst, der den Stromberg spielt. Mit gewohnt bissigen, sarkastischen Sprüchen unterhält er sein Publikum von der ersten bis zur letzten Minute. Auch die anderen Protagonisten, die wir im Lauf der Zeit liebgewonnen haben, wie z.B. Ulf und Tanja (köstlich: das dicke Adoptivkind, das für allerlei Ärger sorgt) sowie Schirmchen, die immer etwas naiv darauf hofft, dass ihr 'Stromberg' doch noch zu einem 'normalen' Mann mutiert oder Ernie, ohne den Stromberg gar nicht vorstellbar wäre.

Viel zu schnell vergeht die Zeit und am Ende des Films ist man traurig, dass dies nun das Ende dieser herrlich sarkastischen Epoche ist.

Fazit: Für Stromberg-Fans ein absolutes MUSS!!!
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36 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Mai 2014
"Stromberg ist auserzählt", hieß es und obgleich ich als bekennender Stromberg-Fan dieses Statement nicht mag, weil es bedeutet, dass es nach dem Film aus ist, muss ich sagen: Die Macher haben mit dieser Aussage recht.

Nach fünf Staffeln hat man so ziemlich alles gehabt: Stromberg hat sich scheiden lassen, hatte mehrere Techtelmechtel mit Kolleginnen, sollte Vater werden, hat einen Heiratsantrag gemacht, wurde versetzt, wurde befördert, wurde degradiert, etc. etc. etc. Insofern war es sowohl schwierig, das Format der Serie auf einen Kinofilm anzuwenden, als auch eine große Herausforderung, auch inhaltlich etwas noch nicht Dargestelltes zu bieten. Dazu war es nötig, die Charaktere teils neu zu definieren, ohne ihre Charakteristik dabei zu verwischen.

Das ist in "Stromberg - Der Film" exzellent gelungen. Ulf und Tanja haben ein Pflegekind, die Zweigstelle der Capitol-Versicherung soll geschlossen werden, sodass sie nicht mehr - wie in der Serie - Hauptort der Handlung ist, und man lernt erstmals die Führungsetage "von ganz oben" (wie der Papa gerne sagt) kennen. Obendrein wird Stromberg zur Gallionsfigur einer politischen Protestbewegung, die ihren Weg auf die Straße findet. Rundum Neues mit bekannten und absolut wiedererkennbaren Figuren - einfach brillant!

Der Film zeigt: Stromberg kann Kino. Und er zeigt auch: Richtig gute Produzenten wissen, dass man aufhören soll, wenn es am besten läuft - und handeln auch dementsprechend. Da könnten sich noch einige was von abschneiden (O-Ton Stromberg: "Ich mach's ja wie der liebe Gott: Der lässt sich auch nicht so oft blicken, hat aber trotzdem einen guten Ruf!"). Von mir bekommt der Film daher volle 5 Punkte - wäre es technisch möglich, wären es auch 10 von 5 Punkten geworden.
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20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. September 2014
Der Papa macht das gut!

In der Tat, das macht der "Papa" und nicht nur der, auch alle aus der Serie bekannten Figuren machen das gut. Wie die Serie ist ebenso der Kinofilm aus der Perspektive einer Dokumentation erzählt, die Figuren spielen also fortwährend mit der Kamera des TV-Teams, welche die ganze Truppe der "Capitol" begleitet.

Begleitet werden sie dieses mal nicht im Umfeld des Büros, sondern auf einen Betriebsausflug der Versicherung aufgrund des Firmenjubiläums. Dieses steht jedoch unter keinem guten Stern, denn Hintergrund der Reise ist gewissermaßen die Rationalisierung der "Abteilung Stromberg". Bernd möchte diesen Trip natürlich dafür nutzen, Werbung in eigener Sache zu machen und sich bei der Geschäftsleitung Vorteile für die Zukunft zu erspielen.

Alle Figuren sind - wie von der Serie gewohnt - gut inszeniert und man muss nicht lange auf die Lebensweisheiten warten, die die Protagonisten zum besten geben. Herr Becker hätte vermutlich gesagt: "Jetzt hören sie mir doch mit diesen Kalendersprüchen auf!" Der gemeine Srtomberfan hingegen wird sofort in den Bann der Serie gezogen, jetzt auch auf der großen Leinwand. So gelingt es dem Film überzeugend, die Waage zwischen Insidergags und Figurenpräsentation für Kinozuschauer, die Bernd und Co nicht kennen, zu halten.

Wieso dann meine drei Sterne?

Der Papa macht das leider nicht nur gut, sondern zum Teil auch sehr überdreht. Damit geht für mich die Glaubwürdigkeit etwas verloren. Eben jene war es, welche die Serie für mich zu DER Serie gemacht hat. Stromberg wurde dort dermaßen glaubhaft dargestellt, dass man denken konnte, in jedem größeren Büro dieser Welt lauert solche ein egozentrischer, sexistischer, rassistischer etc. Chef. Der Film hat nun an einigen Stellen das Problem, so stark zu überzeichnen, dass er diese Glaubwürdigkeit verspielt und Passagenweise zum Klamauk verkommt.

Welche Szenen ich im Detail meine, möchte ich hier nicht weiter ausführen, um nicht zu viel vorweg zu nehmen. Ich denke aber, jeder, der den Film ansehen wird, wird darauf kommen, was ich meine.

Von der guten 4-Sterne-Wertung habe ich daher einen abgezogen und komme auf 3-Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. November 2014
Herb, herber, Bernd Stromberg. Ja manche Sprüche sind grenz wertig.

z.B. "Entlässt man einen Mann hat man einen Arbeitslosen, Entlässt man eine Frau hat man eine Hausfrau."

Für die Fans der Serie ein gelungener Abschluss der Stromberg Ära.
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am 28. Mai 2015
Vorab: Als Stromberg-Fan kann man auch mit diesem Film leben. Aber er hat gravierende "Macken". Die "Storyline" wird konsequent durcherzählt und man hat daher schnell das Gefühl zu wissen, was als nächstes passiert. Die Anleihe an einen großen deutschen Versicherungsskandal drängte sich wahrscheinlich auch zu sehr auf, um sie auszulassen. Darunter leidet aber das bisher gewohnte feine, tiefsinnige Spiel der einzelnen Protagonisten, die hier zu Statisten verkommen. Man denkt sich beständig: Da hätte man doch jetzt mehr daraus machen können. Endgültig versenkt wird der Film durch die peinliche Schleichwerbung, die nun ihren Höhepunkt erreicht. Nicht nur, dass - wie in der Serie schon - eine berühmte Dessertspeise im Plastikbecher beworben wird, nein, (ACHTUNG: SPOILER) jetzt mutiert Stromberg auch noch zum SPD-Politiker/-Experten und wird von Frank-Walter Steinmeier persönlich begrüßt und in der SPD-Zentrale herumgeführt. Peinlicher gehts echt nicht mehr - was das wohl eingespielt hat? Filmförderung lässt grüßen...
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am 8. Dezember 2014
Als absoluter Stromberg-Fan habe ich mir diesen Film ansehen müssen und mich auch ganz gut amüsiert. Dennoch muss man konstatieren, dass er nicht das Tempo und die scharfe Zeichnung der Serie wiederholen kann. Auch kann ich mir vorstellen, dass es von Vorteil ist, die Serie vorher gesehen zu haben, denn alle Charaktere tauchen hier zwar wieder auf, können aber nicht so herausgearbeitet werden, wie es in den Einzelfolgen so großartig geschehen ist. Ein "Neuseher" wird also wahrscheinlich manchen Gag, manche Anspielung nicht so gut verstehen können.

Fazit: Für Stromberg-Fans wohl sehenswert, aber kein Muss. Deshalb vier Sterne.

Ärgerlich übrigens die enge 48-Stunden-Regelung bei Amazon Instant. 72 oder 96 Stunden wären kundenfreundlicher. Wenn man aus irgendeinem Grund den kompletten Film nicht in diesem 48-Stunden-Zeitraum fertig sehen konnte und einem die letzten 12 Minuten fehlen, muss man wie ich in diesem Fall hier schreiben: Keine Ahnung wie der Film ausgeht....
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TOP 500 REZENSENTam 14. Dezember 2014
Wer die Stromberg-Serie gesehen hat, der wird hier nicht enttäuscht: Stromberg bleibt auch im Kinofilm Stromberg und es ist einfach großartig. Das Szenario: Es gehen Gerüchte um, wonach Strombergs Filiale der CAPITOL geschlossen werden soll. Und damit das nicht geschieht, macht Stromberg sich auf in einem Bus mit allen Kollegen zum 50. Jubiläum der CAPITOL...

...und mehr des Inhalts wird nicht verraten.

Die DVD enthält den Film, aber auch jede Menge Bonusmaterial, unter anderem Interviews mit Christoph Maria Herbst, dem genialen Stromberg-Darsteller. Jede Menge Schmankerl für Stromberg-Fans, länger als der Film selbst, einfach super.

Übrigens: Wer den Film guckt, der möge auch den Abspann durchhalten - das Lustigste kommt fast am Ende des Abspanns, ich sage nur "Mops"....

Fazit: Sein Geld wert.
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am 3. Dezember 2014
Ich glaube, dass nur Deutsche wirklich über diesen Humor lachen können. Na gut, bisweilen ist es auch zum Weinen, wenn man daran denkt dass es wirklich so Leute/Chefs gibt. Dabei kommt Stromberg im Vergleich zur Serie wirklich noch gut weg. Er wird von Minute zu Minute ja schon beinahe sympathisch und meines Erachtens wird der Film selbst auch zum Ende immer besser.
Es ist ein Film, den man auf jeden Fall noch zwei oder dreimal sehen muss, weil man beim ersten Mal Schauen wegen des Fokus auf die Hauptpersonen im Vordergrund die Hintergrundszenen gar nicht richtig würdigen kann.
Ich kann den Film auf jeden Fall sehr empfehlen. Das gelingt ja nicht immer, einen Film nach einer Serie zu drehen, der nicht nur als Abklatsch und Geldmacherei wegen einer erfolgreichen Serie aufgesetzt wird.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Anlässlich des 50. Firmenjubiläums der Capitol-Versicherung ist die gesamte Belegschaft in das Landhotel Botzenburg eingeladen. Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst) ist gegen eine Teilnahme der Mitarbeiter seiner Außenstelle, da er einige Leute aus der Firma lieber nicht treffen möchte. Als er zufällig von der geplanten Schließung seiner Filiale und massiven Stellenkürzungen erfährt, ändert Stromberg seine Meinung. Er möchte die Begegnung mit dem Vorstand nutzen, sich für eine Stelle in der Zentrale zu empfehlen. Dumm nur, das Ernie Heisterkamp (Bjarne Mädel) ähnliche Absichten verfolgt. Das Chaos beginnt schon auf der gemeinsamen Fahrt im Charterbus und setzt sich im Tagungshotel fort ...

Regisseur Arne Feldhusen (*1971) setzt mit der Handlung des Kinoerfolges dort an, wo die 5. TV-Staffel endete. Als Crownfunding-Projekt beworben, konnten innerhalb einer Woche von 3000 Spendern 1 Millionen Euro eingesammelt werden, womit in kürzester Zeit nahezu ein Drittel der Produktionskosten abgesichert war - ein für den deutschen Film sicher auch für die Zukunft einmaliger Vorgang, der den großen Marktwert des Films bereits vor Produktionsbeginn illustrierte. Ralf Husmann (*1964) zeigt auch in dem durchweg unterhaltsamen Kinofilm, dass Büro Krieg ist und man diesen nicht mit der Heilsarmee gewinnt.

Die Blu-ray von BRAINPOOL/SONY präsentiert den Film in hervorragender Bild- und Tonqualität (DTS 5.1). Neben deutschen Untertiteln für Hörgeschädigte sind auch englische Untertitel vorhanden. Das umfangreiche Bonusmaterial hat eine Gesamtlaufzeit von 158 min. Besonders empfehlenswert ist das Special "Best of Stromberg 1-5" (42 min), das Highlights aus den TV-Staffeln chronologisch rekapituliert und damit eine sehr gute Einstimmung auf den Film bietet. Im Making Of (42 min) erinnern sich Ralf Husmann und Christoph Maria Herbst mit gebotener Lockerheit an diverse Erlebnisse während der Dreharbeiten. Neben einem 8-seitigen Booklet mit treffenden Charakterisierungen der Hauptfiguren liegen ein Miniposter und ein Einleger mit Sprüche-Aufklebern bei. Ein Wendecover ohne FSK-Logo ist vorhanden.

Eine sehr empfehlenswerte Veröffentlichung nicht nur für Fans der TV-Serie.
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