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5.0 von 5 Sternen Wenn einem schon der Wasserturm den Stinkefinger zeigt und Bowlingkugeln im Fernseher landen ...
November 1976 in dem US-Provinzkaff Point Place in Wisconsin: für die Teenager Eric Foreman, seine Nachbarin und Freundin Donna Pinziotti, seine drei Kumpels, den gewitzten aber am Rande der Asozialität stehenden Steven Hyde, den gutaussehenden aber nicht mit viel Hirnschmalz ausgestatteten Michael Kelso, den lateinamerikanischen Austauschschüler Fez und...
Veröffentlicht am 12. Februar 2010 von M. H. Scheerer

versus
3.0 von 5 Sternen 2 Versuche braucht's
Nach dem die erste Lieferung auf Grund einer falschen Verpackung beschädigt ankam, wurde zurück gesendet und diesmal kam die DVD auch unbeschädigt an.

Zur DVD:
Es gibt wie schon von anderen erwähnt keine englischen Untertitel, geht man in die Spracheinstellung und stellt auf Englisch, werden automatisch die deutschen aktiviert und...
Vor 3 Monaten von Gertrud veröffentlicht


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn einem schon der Wasserturm den Stinkefinger zeigt und Bowlingkugeln im Fernseher landen ..., 12. Februar 2010
November 1976 in dem US-Provinzkaff Point Place in Wisconsin: für die Teenager Eric Foreman, seine Nachbarin und Freundin Donna Pinziotti, seine drei Kumpels, den gewitzten aber am Rande der Asozialität stehenden Steven Hyde, den gutaussehenden aber nicht mit viel Hirnschmalz ausgestatteten Michael Kelso, den lateinamerikanischen Austauschschüler Fez und die zickige Jackie Burkhart verläuft das Leben relativ langweilig. Es gibt noch keine Handys, keine PCs, keine bezahlbaren Videorekorder und Kabelfernsehen kostet auch Geld, das keiner hat. Also sitzt man bei Eric im schäbigen aber dennoch gemütlichen Keller, denkt sich irgendwelchen Blödsinn aus, raucht regelmäßig Gras und ist oft damit beschäftigt, sich illegal Bier zu organisieren. Sehr zum Leidwesen von Erics Eltern, dem erzkonservativen, permanent genervten, schlecht gelaunten und strengen Vater Red und dessen Frau Kitty, eine herzensgute aber viel zu gluckenhafte Krankenschwester, die gern mal einen zuviel trinkt. Weitere Figuren sind Erics Schwester Laurie, ein hinterhältiges Miststück, die reihenweise Männer ins Bett zerrt, sowie das Nachbarsehepaar Bob und Midge Pinziotti (Donnas Eltern), die sich gerne 20 Jahre jünger machen und sexuellen Experimenten gegenüber sehr aufgeschlossen sind.

Als an einem Samstagnachmittag vor etwa 9 Jahren diese Serie gut versteckt auf RTL lief, sah ich zufällig rein und war sofort ein Fan. Mir war aber auch gleich klar, dass der spezielle Humor, der auf eine Zeit anspielt, als das RTL-Zielpublikum teilweise noch gar nicht geboren war, die große Masse nicht ansprechen würde. So dümpelte die Serie quotenmäßig vor sich hin und es war ein Wunder, dass immerhin häppchenweise die ersten fünf Staffeln gesendet wurden (inzwischen gibts ja ein Happy-End, doch dazu an anderer Stelle).

Diese Sitcom aus der Schmiede von Bonnie und Terry Turner ("Hinterm Mond gleich links") ist ein echter Knaller, dessen beste Folgen einem wirklich Bauchweh vor Lachen bescheren. Mit unglaublich viel Liebe zum Detail kreierte man die Mode, die Frisuren und die Möbel aus jener Zeit. Der Witz liegt darin, dass der Zuschauer - zumindest zum Zeitpunkt der Handlung bis zur Entstehung der ersten Staffel - gegenüber den Protagonisten geistig 22 Jahre voraus ist, was manche Gags dann noch absurder erscheinen lässt. Allein schon die Idee, eine klassische Sitcom über 20 Jahre in der Vergangenheit spielen zu lassen, verdient Respekt. Den Vogel schießt jedoch Red-Forman-Darsteller Kurtwood Smith ab. Smith, seit Jahrzehnten abonniert auf Bösewichte (er war der Killer Clarence Boddicker in "Robocop"), Unsympathische (er trieb in "Der Club der toten Dichter" seinen Film-Sohn in den Selbstmord) und Zwielichtige (als FBI-Agent in "Rambo III"), liefert eine dermaßen komische Vorstellung, dass man schon lachen muss, wenn er nur ins Bild kommt. Ihm gehören mit die besten Dialoge der Serie.

"Die wilden Siebziger" ist einfach nur spitze: bissiger Humor mit Hirn, gute Darsteller, präzises Dialog-Timing und ein paar ausgezeichnete Slapstick-Nummern. Die Serie ist bzw. war neben "Frasier", "Becker" und "Seinfeld" die beste Sitcom ihrer Zeit. Wer gerne viel lacht, muss diese DVD-Box einfach haben.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die wilden Lachgelage, 1. Juli 2008
Ich habe die Serie mehr oder weniger unregelmäßig im Fernsehen verfolgen können und war deshalb glücklicher als ein Glückskeks als ich diese Staffel in Händen hielt.
Wunderbarer Humor trifft auf grauenvolle ganzkörper Anzüge und Mustertapeten. Ein paar Teenager sitzen ihrer Kleinstadt herum und versuchen ihr Leben etwas aufregender zu gestalten. Liebesproblemen, Elternprobleme, Autoprobleme, Schulprobleme, Jobprobleme, Drogenprobleme, fettspritzende Fondueabende und "High"-Sessions sind das Ergebnis.

+ Ein muss für Fans der 70er.
+ Ashton Kutcher in komödiantischer Hochform als Cliquenidiot.
+ Preis lohnt sich auf jeden Fall! Die Folgen sind knackig und lassen sich an einem Stück durchgucken weil: kein lästiger Vor- und Abspann!

- Die ersten zwei, drei Folgen sind etwas Mau aber der Humor steigert sich, also nicht aufgeben! ^_^
- Die 4-CD-Verpackungs-Technik in der Hülle ist ungewöhnlich und nichts für Grobmotoriker o.Ô
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen So warn die 70er, 8. Oktober 2014
Von 
Vitt (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Rezension bezieht sich auf die Komplette Serie und ist daher nicht komplett spoilerfrei versuche es jedoch zu sein.

Kauf Intention:
Hatte immer mal wieder einzelne Folgen im TV gesehen und fand die Serie ganz witzig. Da die Serie immer mal wieder sehr günstig zu bekommen ist hab ich sie mir gegönnt,

Grundkonstellation:
Die 70er, eine Zeit voller Schlaghosen, Drogen und Veränderungen. Hier müssen unsere 6 Freunde erwachsen werden und sich auf das Leben vorbereiten. Doch was macht man in einer Stadt, in der nichts los ist und man eigentlich nur mit seinen Freunden abhängen kann
Es werden Themen behandelt, welche aus heutiger Sicht befremdlich und Lustig wirken.

Entwicklung der Serie:
Die Serie bleibt sich die 8 Staffeln lang sehr treu und ändert wenig an ihrem Konzept. Einzig der Ausstieg einiger Hauptcharaktere im Verlauf der Serie führen zu größeren Änderung. Die Grundthematik bleibt jedoch immer die selbe.

Genre:
Komödie

Die Charaktere:
Eric Forman (Topher Grace) ist ein schüchterner zurückhaltender junger Mann, welcher unter seinem herrischen Vater leidet. er ist seit Jahren in seine Nachbarin Donna verliebt.

Donna Pinciotti (Laura Prepon) ist die Nachbarin von Eric und eine der ersten Frauen in ihrer Stadt, welche sich dem Feminismus verschrien hat.

Michael Kelso (Ashton Kutcher) ist der Schönling der Gruppe und sehr Narzisstisch. Jedoch mangelt es bei ihm sehr stark an der Intelligenz und er ist einfältig.

Steven Hyde (Danny Masterson) ist der Taugenichts der Truppe, welcher sich lieber zudröhnt als zu Arbeiten. Er hat kein Sinn im Leben ist jedoch bei den Frauen sehr beliebt.

Jackie Burkhart (Mila Kunis) ist das verwähnte reiche Mädchen welches ein Leben als Ehefrau anstrebt. Sie hat das Bedürfnis immer im Mittelpunkt zu stehen.

Fez (Wilmer Valderrama) ist der Ausländer der Gruppe und sehr schüchtern. Seine Probleme Frauen anzusprechen und seine Weltanschauung sorgen immer wieder für Lacher.

Bild und Ton:
Ton ist gut und Bild sieht nicht so gut aus, was jedoch auch dem Look der 70er geschuldet und gewollt ist.

Ähnlich Serien:
- Friends
- How i met your Mother
- Malcolm Mittendrin

Staffelanzahl:
8 mit 200 Episoden

Geplantes und rundes Ende?:
Die Serie endet am 31.12.79. Wenn das kein lang geplant gewesenes Ende war dann weis sich auch nicht ;). Alle Charaktere erhalten einen runden Abschluss und auch schon ausgeschiedene Charaktere treten noch einmal auf.

Heute noch zu empfehlen?
Da die Serie darauf abspielt sich um eine Epoche die 30 Jahre zurück liegt lustig zu machen hat ist sie gut gealtert und wird immer den gleichen Charme besitzen

Interessantes:
- Kelso und Jackie sind im wahren Leben 10 Jahre nach Ende der Serie zusammen gekommen und haben mittlerweile ein Kind
- Mila Kunis belog die Produzenten beim Casting und sagte sie wäre 18 obwohl sie erst 14 war. Sie bekam die Rolle und konnte nicht mehr ausgetauscht werden als es raus kam.
- Es gibt eine Nachfolgeserie "That 80s Show". Diese wurde jedoch nach einer Staffel abgesetzt.
- Die Rolle der Laurie Foreman wurde während der 5. Staffel neu besetzt
- Chuck Norris sollte Red Foreman ursprünglich spielen konnte jedoch nicht wegen Überschneidungen mit seiner Serie "Walker Texas Ranger"
- Die Episoden sind benannt nach Songs von 70er Rock Bands (Staffel 5: Led Zeppelin, Staffel 6: The Who, Staffel 7: Rolling Stones, Staffel 8: Queen)
- FES(Z) steht für foreign exchange student
- Man erfährt nie aus welchem land Fez kommt
- Man sieht nie wie ein Join geraucht wird!
- Steven Hyde ist im wahren Leben der Bruder von Francis aus Malcolm Mittendrin
- Es gibt nur 4 Episoden (2%) in der die ganze Clique im Kreis sitzt und das Zeugs zu sich nimmt.

Kurzum:
Nette Serie für nebenher. Nicht mehr nicht weniger. Man hat nichts verpasst wenn man es nicht gesehen hat aber wird es nicht bereuen wenn man es gesehen hat.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brillant!!!, 20. Juni 2008
Ich bin großer Sitcom-Freak (z. B. "King of Queens", "Hör mal wer da hämmert" usw.). Aber diese Serie setzt allem noch einmal die Krone auf. Keine Serie oder auch kein Film trifft meinen Humor so exakt. Ich bin vor einigen Jahren (noch bei RTL) auf diese Sitcom gestoßen und war nach wenigen Dialogen schon begeistert. Die Hauptdarsteller sind fantastisch gewählt. Ashton Kutcher als völlig unterbelichteter aber symphatischer Frauenheld Michael Kelso, Danny Masterson als der rebellische "Waise" Steven Hyde und natürlich Wilmer Valderrama als der Austauschschüler Fez aus dem Land das keiner kennt, dem sich eine völlig neue Welt eröffnet im "modernen" Amerika ("Amedika" für Insider, super Szene!!!). Man könnte an dieser Stelle alle nennen. Es gibt wirklich keinen Charakter, der nervt. Auch der Aufwand und die Liebe zum Detail bei der Ausstattung sind bewundernswert. Man taucht kurfristig völlig in die 70er ein.

Meine Arbeitskollegen kannten die Serie noch gar nicht. Ich habe diesen einfach mal die erste Staffel ausgeliehen. Alle waren begeistert und fingen an mich zu "nerven", wer denn nun die nächsten Staffeln als erster von mir bekommt. Hier liegt einfach ein Suchtfaktor vor, man will jederzeit wissen wie es nun weitergeht. Und hier haben sich die Macher wirklich grandiose Dinge einfallen lassen.

Nun warte ich verzweifelt auf die siebte und achte Staffel mit deutscher Tonspur, obwohl ich bereits mehrfach gelesen haben, dass gerade die achte Staffel auch aufgrund der Ausstiege von Ashton Kutcher und Topher Grace an Qualität verliert. Aber die Sammlung muss ja irgendwann vollständig sein.

Staffel 1-6 und auf Verdacht auch die Staffeln 7+8 erhalten von mir fünf Sterne plus einem Zusatzstern für Genialität.

Damit rufe ich an alle Fans ein kräftiges: Hello Wisconsin!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Echter TV Spaß über viele Stunden, 24. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte erst überlegt,die DVD Box über alle Staffeln zu kaufen,aber wegen 4:3 Format der DVDs habe ich mich dann doch
für die Blurays entschieden,obwohl noch nicht mal alle verfügbar sind.Es hat sich aber gelohnt,denn die Blurays lassen sich
deutlich besser handhaben,nur 2 pro Staffel und fast 4 1/2 Stunden ununterbrochen TV Spaß und Bild und Ton sind im 16:9
Format wohl deutlich besser,zumindestens auf modernen TVs.Ich kenne viele Folgen aus dem TV,aber durch ständige Werbepausen,hatte ich wohl einiges daraus verpasst,jedenfalls finde ich die Folgen im Zusammenhang ohne Unterbrechungen doch viel besser,ein echter Genuß für Augen,Ohren und Hirn.Die Blurays sind echt sehr gut gelungen und den höheren
Preis gegenüber der DVD Box und das warten auf die letzten Staffeln echt Wert.
Ein echtes Muß für jeden Sammler.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kultig..., 24. Oktober 2012
Das Jahr: 1976
Der Ort: Point Place, Wisconsin ...genauer gesagt der Keller der Formans
Die Personen: Eine Gruppe von Jugendlichen - Eric, dessen Freundin Donna, sowie die Freunde Kelso, Jackie, Hyde und der Austauschschüler Fez.

Und genau diese Truppe versucht nun die Freizeit in diesem Kaff so angenehm wie möglich zu gestalten. Meistens läuft das auf den Keller der Formans hinaus. Dort schauen sie Fernsehen, hören Musik oder sitzen im Kreis und tun, was man in den Siebzigern so getan hat...

4 DVDs, neun Stunden beste Unterhaltung. "Die wilden Siebziger" ist mit Abstand die wohl witzigste Sitcom aus den USA. Dies ist natürlich mit Verdienst der Schauspieler, wie Ashton Kutcher und Topher Grace, die inzwischen auch im Filmgeschäft Fuß gefasst haben.

Wer auf abgefahrene Klamotten, Discokugeln, Blümchentapete und Marihuana steht, liegt mit "Die wilden Siebziger" goldrichtig. Eric, Donna, Hyde und Co. sind einfach nur herrlich schräg und dank aufwändiger Recherche der Serien-Macher erfreulich authentisch. Die Clique entführt ins Zeitalter der Prilblumen und hat dabei nichts anderes als Disco, Parties und das jeweils andere Geschlecht im Kopf.

Von der Wohnzimmereinrichtung über die Frisuren, bis hin zu den Gesprächsthemen - alles ist hier pure Nostalgie. Und Ashton Kutcher hat bei den ersten Gehversuchen als Schauspieler mit seinem Alter-Ego Michael Kelso eine urkomische Rolle erwischt: Leicht unterbelichtet macht der sich an alles ran, was sich nicht rechtzeitig auf die Bäume rettet.

Die 25 Episoden der ersten Staffel sind auf insgesamt vier Discs untergebracht. Als Bonusmaterial liegt der ersten Staffel u. a. eine umfangreiche Dokumentation und Trailer bei. Gegner der FSK-Logos werden sich über das Wendecover freuen dürfen.

Fazit:

Ein äußerst gelungener Auftakt einer genialen Serie. Unbedingt zu empfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Man kann einen Anzug in eine Ziege stecken, es bleibt... Moment. Wie war das?, 10. August 2010
Anders gesagt: genialer Inhalt, mangelhafte Aufmachung.
"That 70's Show" ist Kult, keine Frage; der DVD-Box merkt man allerdings an, dass der Durchbruch in Europa eher durchwachsen verlief. Das Produkt erlaubt sich ein paar grobe Schnitzer: die DVD-Halterung wirkt eher billig und ist nichts für nervöse Finger oder Menschen ohne Geduld (ich bin in dieser Hinsicht übrigens doppelt belastet), die Silberlinge selbst sind manchmal nicht ganz fehlerfrei lesbar und einige Episoden lassen sich nicht direkt anwählen (man muss also die vorherige starten und sich dann zum Beginn der gewünschten Folge durchzappen).
All das trübt den Genuss dieser wirklich großartigen Sitcom aber wenig. In diesem Sinne: O-Ton anwählen und sich an über 500 Minuten bester Unterhaltung erfreuen!
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kicks Ass!, 27. Oktober 2006
Von 
M. Schleicher "tom-joad" (Mannheim, Ba-Wü) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
"That 70's Show" ist leider in Deutschland nicht sehr bekannt - völlig zu unrecht! Diese Serie gehört mit zum witzigsten, coolsten und besten, was Fox je ausgestrahlt hat. Alle, die sich noch an die Siebziger erinnern können (die anderen aber auch umso mehr!) werden mehr als nur ihre helle Freude haben. Eigentlich gibt es keinen Charakter, der nicht witzig ist. Sogar der Vater 'Red', der im Korea-Krieg und in Vietnam war ("The last time I was that close to a Japanese machine it was shooting at me" - nach dem Kauf eines Toyota) bringt Spitzensprüche, die eigentlich unter den Erwachsenen nur noch von der Mutter 'Kitty' übertroffen werden. Aber wenn ich jetzt anfange, coole witzige Charaktere zu beschreiben, muss ich alle durchmachen... Soviel sei gesagt: Wenns geht UNBEDINGT auf Englisch anschauen!!! Ach ja, und ganz nebenbei: Was Besseres gibts nicht. Es gibt hierfür fünf Sterne, schon allein weil die DVD endlich rauskommt!!!!
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23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen That 70s Show, 21. Januar 2007
Von 
MaReIx "Marci" (Herne im Rurhgebiet) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Die wilden Siebziger" ist eine Sitcom die es schaffte ein ganzes Jahrzehnt wiederzubleben.

Zu Beginn der Serie sind die Mitglieder von Erics Freundeskreis sechzehn oder siebzehn Jahre alt und demnach rund um das Jahr 1960 geboren, sie entstammen also den letzten Jahren der Baby-Boomer-Generation. Sie alle besuchen die örtliche High School.

Dreh- und Angelpunkt der Serie ist Eric Forman (Topher Grace). Im Keller seiner Eltern halten er und seine Freunde sich meist auf, wenn sie nicht zur Schule müssen, und mit dem Oldsmobile Vista Cruiser seiner Eltern fahren sie gelegentlich durch die Gegend. Eric ist intelligent und schlagfertig, mit einem Hang zu Wortspielen, und ist meistens gut gelaunt und liebenswert. Gelegentlich machen ihm Selbstzweifel zu schaffen, und er ist häufig nervös. Seine Vorliebe für Star Wars und G.I.-Joe-Actionfiguren lassen ihn manchmal zum Ziel spöttischer Bemerkungen werden, genauso wie sein schlacksiger Körperbau und die mangelnde Sportlichkeit.

Im Haus neben Eric wohnt Donna Pinciotti (Laura Prepon). Donna ist vermutlich die ausgeglichenste und unkomplizierteste Person in Erics Freundeskreis. Die hochgewachsene, rothaarige Donna ist attraktiv, kleidet sich aber eher praktisch und muss sich manchmal dagegen wehren, als unweiblich bezeichnet zu werden. Auch mit ihrer feministischen Einstellung eckt sie in der größtenteils männlichen Gruppe manchmal an. Donna und Eric kennen sich von Kindesbeinen an. Zwischen den beiden bahnt sich zu Beginn der Serie eine Beziehung an.

Ebenfalls seit ihren Kindestagen miteinander befreundet sind Eric und Steven Hyde (Danny Masterson). Steven stammt aus einem zerrütteten Elternhaus, ist eher schweigsam, wird aber wegen seiner Coolness allgemein besonders respektiert. In der Schule beteiligt sich der ziemlich intelligente Steven kaum und bringt entsprechend schlechte Noten nach Hause, was ihn allerdings nicht stört. Als echter Rebell hat er eine Vorliebe für Heavy Metal, Hard Rock und Punkmusik und beteiligt sich meist an Streichen jeder Art. Zudem empfindet er tiefes Misstrauen gegen das Establishment und Autoritätspersonen jeder Art. Seine manchmal durch Drogenkonsum verstärkten Verschwörungstheorien finden allerdings in seinem Freundeskreis selten Anhänger. Äußerlich setzt er sich ein wenig durch seine Afrofrisur und die stets aufgesetzte Sonnenbrille ab.

Michael Kelso (Ashton Kutcher) ist etwas unterbelichtet, aber attraktiv, und bildet sich viel auf sein Aussehen ein. In Kombination mit seinem ausgeprägten Selbstbewusstsein ist der hochgewachsene Michael beim anderen Geschlecht sehr erfolgreich, wenn auch Treue nicht zu seinen Stärken gehört. Wie Steven ist er stets für Streiche zu haben. Auch auf Mutproben mit Gefahr für Leib und Leben lässt er sich gern ein. Er liebt Hunde.

Jackie Burkhart (Mila Kunis) ist ein Jahr jünger als die anderen Jugendlichen. Klein und dunkelhaarig ist sie auch charakterlich das Gegenstück zu Donna: oberflächlich und auf sich selbst fixiert versucht sie meist, sich in den Mittelpunkt zu drängen. Dabei hilft ihr nicht zuletzt ihre schrille Stimme. Gelegentlich ist sie anderen Menschen gegenüber sehr rücksichtslos und teilweise verletzend offen in ihren Aussagen. In ihrer Weltsicht definiert sie sich über den Reichtum ihrer Eltern, ihren sozialen Status (als Anführerin der Cheerleader der High-School ist sie beliebt) und ihr gutes Aussehen. Entsprechend sind ihr Makeup, Frisur und Kleidung ausgesprochen wichtig. Zu Beginn der Serie ist sie Michael Kelsos Freundin, der einzige Grund, warum sie Teil der Clique um Eric ist; die anderen mögen sie nämlich nicht wirklich. Zwar ist Jackie nicht dumm, aber sie plant, reich zu heiraten und setzt deswegen weniger auf Bildung durch Bücher als auf regelmäßige Lektüre von Mode- und Lifestylemagazinen.

Fez (Wilmer Valderrama) ist Austauschstudent an der High-School, die auch die anderen Jugendlichen besuchen. Er lebt bei streng religiösen Gasteltern. Sein genaues Herkunftsland ebenso wie sein richtiger Name (Fez ist lautmalerisch für foreign exchange student, ausländischer Austauschstudent) bleiben unbekannt und sind regelmäßig verwendete Running Gags der Serie. Fez ist von Sexualität besessen und leidet unter seiner Unfähigkeit, beim anderen Geschlecht anzukommen. Durch seine mangelnde Beherrschung des Englischen (starker Akzent und geringes Vokabular) wie durch eine schonungslose Offenheit gerät er oft in peinliche Situationen. Wenn er sich beleidigt fühlt reagiert er sehr schroff, umgekehrt kann seine Zuneigung leicht übertriebene Züge annehmen. Fez hat eine Vorliebe für Süßigkeiten aller Art und verträgt nicht viel Alkohol. Durch seine von der Norm abweichende Erscheinung (dunklere Hautfarbe, Aussprache, Pullunder) wird er regelmäßig das Ziel von jugendlichen Streichen wie dem Eingeschlossenwerden in einen Spind.

Laurie Forman (Lisa Robin Kelly, später Christina Moore) ist Erics ältere Schwester. Sie besucht bereits das College und ist nur unregelmäßig zuhause. Eric und sie scheinen sich ständig zu streiten, entweder offen oder in Form von Intrigen. Teil der Gruppe um Eric ist sie deswegen nicht, wenn sich auch Michael und Fez regelmäßig um die attraktive blonde Laurie bemühen. Laurie strengt sich am College nicht besonders an und feiert lieber. Durch ihre regelmäßig wechselnden Partner und ständigen Affären ist sie bei den anderen als Schlampe abgestempelt.

Reginald ?Red? Forman (Kurtwood Smith) ist Erics Vater. Red ist in einer Fabrik für Autoteile angestellt und arbeitet wegen der Rezession nur noch auf Teilzeit. Red ist Eric ein strenger Vater und bestraft ihn häufig hart, übersieht aber bei Laurie all ihre Schwächen. Insbesondere ist ihm wichtig, aus dem unsportlichen und verspielten Eric einen ?richtigen Mann? zu machen. Reds Welteinstellung ist nicht zuletzt durch seine Militärzeit im Zweiten Weltkrieg und im Koreakrieg geprägt, die er häufig erwähnt. Seine Abneigung gegen Kommunisten rührt vermutlich aus dieser Zeit. Grundsätzlich kann er mit Moden, Neuerungen oder liberalen Ideen nicht viel anfangen. Red hat keine Freunde und ist am zufriedensten, wenn er seine Ruhe und ein kaltes Bier hat. In seiner Freizeit geht er gern auf die Jagd, liest Zeitung oder sieht fern. Erics Clique, die sich ständig im Keller und in der Küche der Formans aufhält und für Chaos sorgt, ist stete Quelle für Auseinandersetzungen.

Kitty Forman (Debra Jo Rupp) ist Erics Mutter. Sie arbeitet als Krankenschwester. Sie ist der ausgleichende Pol in der Familie, peinliche Situationen überspielt sie mit ihrem charakteristischen Lachen. Sie verhätschelt Eric wie ein Kleinkind, was ihm oft peinlich ist. Andererseits ist er froh, neben dem strengen Vater und der intriganten Schwester wenigstens ein angenehmes Familienmitglied zu haben. Auf Erics Freundin Donna ist Kitty nicht immer gut zu sprechen, da sie um ihre Rolle als wichtigste Frau in Erics Leben besorgt ist. Ihr Verhältnis zu Tochter Laurie ist angespannt, weil sie Lauries Eskapaden nicht gutheißt. Kitty trinkt regelmäßig zuviel Alkohol, insbesondere nach Stresssituationen, will aber nicht einsehen, dass sie ein Problem hat.

Bob Pinciotti (Don Stark) ist Donnas Vater und besitzt das Haus neben den Formans. Der italienischstämmige Bob ist ein eher schlichtes Gemüt, aber ein guter Geschäftsmann und Verkäufer. Er besitzt einen Laden für Elektrogeräte in Point Place, das ?Bargain Bob's?. Bob ist eher klein und kräftig gebaut und trägt eine Afrofrisur. Er liebt seine Frau und Tochter sehr und bemüht sich oft um Freundschaft mit Nachbar Red, bemerkt aber nicht, dass er ihm nur auf die Nerven geht.

Midge Pinciotti (Tanya Roberts) ist Donnas Mutter und Bobs Ehefrau. Sie ist noch simpler gestrickt als Bob und mit ihrer Rolle als Hausfrau unzufrieden. Bob ist allerdings dagegen, dass sie arbeiten geht. Äußerlich ist die hochgewachsene, blonde, attraktive Midge ein starker Kontrast zum pummeligen kleinen Bob. Der männliche Teil der Clique um Eric fühlt sich stark zu ihr hingezogen. Anders als das etwas biedere Ehepaar Forman sind Midge und Bob beide stets leicht für die zahlreichen Modeerscheinungen und Trends der Siebziger zu begeistern. Tochter Donna schämt sich regelmäßig für die Ausrutscher ihrer Eltern.

Leider ist der Serie von Seiten von RTL nie viel bedeutung zugemessen worden. So ist auch diese Sitcom im Samstags oder Sonntags Nachmittagsprogramm gelandet, was die Zuschauer Zahl stark einschränkte. Die Programm Planer der großen Sender sollten sich schämen. Denn mit Ausnahme der "Simpsons", "Futurama" oder "Friends" ist es noch nie einer US Sitcom gelungen in die Abend Programme deutscher Fernsehsender vorzustoßen. Und das obwohl die drei genannten Sendungen gute Quote hatten. Man muss nicht alles verstehen.

5 verdiente Sterne!!!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur zu empfehlen, 5. Januar 2007
Da diese Serie schon vor langer Zeit aus dem deutschen Fernsehen verbannt wurde besteht kaum Hoffnung sie in absehbarer Zeit für sich zu entdecken - wenn man die DVD missachtet. Das sollte man aber keineswegs tun!

"Die wilden Siebziger" sprechen jedes Alter an und natürlich auch diejenigen, die die 70er selbst miterlebt haben.

Wer durchdachten, gesellschaft- und politischen Humor sucht ist hier an der falschen Stelle. Er kommt auch vor, allerdings nur sehr selten und - aufgrund der Situation dieser Jahre - nicht unbedingt von allen jüngeren Alters verständlich.

Der Witz dieser Sitcom besteht aus der genial wirkenden Spontanität und Mimik der Darsteller. Und so folgt Witz auf Witz, dass ich bei der ersten Staffel (meiner Meinung nach die beste) manchmal Probleme hatte alle zu verstehen. Akustisch. Denn im Sekundentakt fliegen sie einem um die Ohren, dass ich wegen meinem Lachen nicht alles - beim ersten Anschauen - gehört habe.

Die beste Sitcom und definitiv witzigste Serie: Für alle, die zwischendurch, oder auch ganze Nächte lang, einfach nur herzhaft lachen möchten.
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