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TOP 1000 REZENSENTam 9. September 2010
"Rec", der spanische Horrorfilm von Jaume Balaguero und Paco Plaza, entstand 2007 und wurde im trendigen Handkamerastil wie "Blair Witch Project" oder "Cloverfield" gedreht. Diese wackeligen Kameraeinstellungen suggerieren dann erfolgreich die Illusion einer echten Dokumentation beizuwohnen.
Man muss halt als Zuschauer akzeptieren, dass die Kamera allgegenwärtig ist und das Geschehen - egal was kommt - munter mitfilmt.
Das wirkte bereits in "Cloverfield" irritierend und gilt ebenso für "Rec", doch der Film mit der ständig plappernden Journalistin Angela (Manuela Velasco) und ihrem unermüdlichen Kameramann konnte dennoch durch andere Stärken punkten:
Neben der sich langsam bis ins Unerträgliche steigernden Bedrohung durch gefrässige Zombies, die überall in diesem großen, geräumigen Mietshaus lauern könnten...diese ausufernden Treppen und die langen, dunklen Korridore der einzelnen Wohnungen - sorgten für das perfekte Zusammenspiel von unheil­voller Musik, Licht- und Schatteneffekten und erzeugten klaustrophobische Stimmung. Und der Film endet ja mit einem echten Knall in dieser morschen Dachboden-Wohnung und einem Close up auf eine in Todesangst schwebender Angela.
Eine Seuche ist ausgebrochen und da bietet sich natürlich eine Fortsetzung an, weil vieles in Teil 1 nicht erklärt wurde und einiges offen blieb. Was hat es auf sich mit diesen in dieser Wohnung verstreuten Zeitungsartikeln, schriftlichen Aufzeichnungen, medizinischen Unterlagen oder der Tonbandaufnahme, aus der hervor ging, dass ein Mitarbeiter des Vatikans dort lebte und geheimen Forschungen nachging, einem Virus des jungen, von Dämonen besessenen Mädchens namens Nina Medeiros(Nico Beixas/Javier Botet).
Teil 2 beginnt wenige Minuten nach dem Ende des ersten Teils und spielt fast durchgehend in diesem verseuchten Mietshaus.
Eine vierköpfige Sondereinheit der Polizei, die Grupo Especial de Operaciones, wird in dieses Mietshaus geschickt, die Männer wissen nur, dass dort eine tollwutartige Seuche ausgebrochen sein soll. Bevor sie in das Haus gehen, werden sie einem Dr. Owen (Jonathan Mellor) vom Gesundheitsamt unterstellt, der als einziger den Befehl geben darf, das Haus auch wieder zu verlassen. Doch das fünfstöckige Haus steckt voller Gefahren, Ziel der Gruppe ist es die Dachbodenwohnung zu erreichen.
Ein zweiter Handlungsstrang kommt ab der Hälfte des Films hinzu, da die drei neugierigen Jugendlichen Tito (Pau Poch), Mire (Andrea Ros) und Ori (Alex Batlori) einem Feuerwehrmann in einen Kanal, der zum Haus führt, folgen. Natürlich werden sie so zu unfreiwilligen Gefangenen mit der Option nie wieder raus zu kommen. Der dritte Handlungsstrang verbindet Teil 1 und Teil 2 gekonnt zusammen, mündet in eine Jagd nach Dämonen und lässt wieder einige Fragen offen und einige Filmfiguren empfehlen sich damit auch für den bereits angekündigten Teil 3...
Es gab in der letzten Zeit einige eher schwache Fortsetzungen zu bereits bekannten Horrorfilmen wie "Cabin Fever" oder "Descent".
"Rec 2" ist interessanterweise m.E. sehr gut gelungen, weil er einerseits die Atmosphäre und den Charme des ersten Teils nahtlos fortsetzen kann und die Fortsetzung nicht konstruiert rüberkommt. Es bietet sich förmlich an, die Geschichte näher zu beleuchten und somit auch die Geheimnisse der Wohnung auf dem Dachboden und seiner Bewohnerin Nina Medeiros, die nur sichtbar wird mit der Nachtsichtfunktion der Wackelkamera. So will es die Dramaturgie. Immerhin haben sich die Macher entschieden, die Kamera weniger wacklig einzusetzen, aber laufen tut sie immer und überall. Sowohl bei der Polizei, als auch bei den drei verirrten Jugendlichen.
Geballert wird auf die Zombies in der coolen Optik eines Ballergames.
Eine recht gelungene Fortsetzung mit guter Spannung, hohem Unterhaltungswert und wenig Identifiktationsfiguren, was die Atmosphäre noch bedrohlicher macht...
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am 12. Mai 2014
Kein anderes Filmgenre erlebt soviel Prequels, Sequels, Franchises, Vermarktungen und Serien wie der Horrorfilm.
Die Zahl der Werke in denen der Zweitaufguß, sinnvoll innovativ durchdacht oder zumindest spannend ist tangiert gegen Null.
Welche zweiten Teile im riesigen blutroten Meer der Horrorfilms lohnen wirklich einen Blick, sind nicht nur dürres plattes Wiederkauen einmal erfolgreicher Motive ?
Gelungen für mich die gesamte "Saw"- Reihe.
Spektakulär auch ein "20 months later", der "20 days later" noch einmal übertrumpfte.
Gleiches gilt für "Hellraiser- The hellbound" , "Aliens", "Hostel 2"oder Carpenters "Halloween 2".
Doch das sind Ausnahmen, im grossen und ganzen ist der Zweck einfach noch einmal Kapital herausschlagen zu wollen mehr als erkennbar.
Das wäre nicht weiter schlimm, wäre dann wenigstens ein Tick Könnerschaft des Originals zu erkennen.
So hat sich auch Regisseur Jaume Balaguero nach dem immensen Erfolg seines hervorragenden "Rec" noch einmal zu einer Fortsetzung breitschlagen lassen.
Die Idee "Rec 2" zeitlich vielleicht 15 Minuten nach dem verstörenden Ende des ersten Films beginnen zu lassen, ist erst einmal ein guter Schachzug.
Nur leider schafft es, hervorgerufen durch elementare Storyknicke und dramaturgische Klischees niemals mehr das Sequel an die beklemmende finster, klaustrophobische Atmosphäre des Erstlings anzuknüpfen.
In das unter Quarantäne stehende abgeriegelte Mietshaus des ersten Teils, wird hier ein Swat -Sicherheits-Team geschickt.
Eine Spezialeinheit, lärmend hektisch, bis an die Zähne bewaffnet. Sie ist Geleitschutz für Dr. Owen einen Seuchenspezialist, der den Auslöser der furchtbaren Infektion in dem verriegelten Dachzimmer vermutet.
Wie die letzten denkwürdigen Minuten von "Rec" zeigten liegt er mit dieser Annahme vollkommen richtig.
Im flackernden Licht der Scheinwerfer werden hier alte Dokumente, obskure Hinweise auf medizinische Experimente entdeckt. Der Arzt entpuppt sich alsbald als Priester und Mitglied einer kirchlichen Spezialeinheit.
Der grösste Vorwurf den man "Rec 2 "" machen kann ist , daß er haarsträubende Erklärungen an die Stelle von unfassbarem Grauen des Originals setzt, sich an lachhaften, wild zusammengewürfelten Versatzstücken bedient.
Ein reiner Alptraum wie "Rec"das Original, nimmt seine Wirkung aus der Willkürlichkeit, der Absurdität der Situation, aus der Unerklärlichkeit, die nur einige vage schaurige Hinweise zuläßt.
Eine solche Story verliert durch eine hanebüchene neue Vorgeschichte oder mythologische Überhöhung.
"Rec 2" weitet sich zunehmend nun aus zu einem grellen, effekthascherischen und leider gar nicht mehr überzeugenden Kampf zwischen dämonischen Kräften und kirchlichen Würdenträgern.
Besessenheitshorror, Wissenschaftler des Vatikans, zwischendrin auch noch drei neugierige, sprücheklopfende Jugendliche, die sich unerlaubt Zutritt zu dem Gebäude verschafften und der blutig überdrehte Mummenschanz kann beginnen.
Wer "Rec" schon als zu nervend hektisch mit ständigem Kamerakreiseln empfand, der darf hier durchaus seinem Magen noch auf eine grössere Belastungsprobe vorbereiten.
Respektive dann, sollte man "Rec 2" doch auf einem größeren Bildschirm "genießen".
Eindeutig wird hier der "Found Footage" Stil, der ja noch im ersten Teil ein gelungener Regieeinfall war eklatant übertrieben.
Jeder der militärischen Vollpfosten ist mit einer Helmkamera ausgestattet, ist mit seinen Kollegen verschaltet,und das Rennen, Hasten, Ballern, Schreien, Fallen und zu undefinierbarem Blutgeschnetzelten verwurstet werden detoniert in taumelnder, strudelnder Kameraführung mit Nervfaktor zehn in unseren bemitleidenswerten Sinneszellen.
Kurzerhand haben hier die treuherzig, unentspannten Infizierten nun eher Charakteristika von sabbernden Dämonen ausgestattet mit infernalischen Kräften als von kontaminierten Zombies.
Eine straffe, spannende Handlung, ein raffinierter Aufbau und gnadenloses Andrehen des Nervenkitzels ist hier nicht mehr vorhanden.
Ökonomische , präzise und pointierte Weiterentwicklung -Fehlanzeige.
Hier wird in lärmender Weise eine bissige Blutsuppe zusammengepanscht, die um einiges an Härten im Gegensatz zum ersten Teil zulegt, doch was hilft das, wenn dies gleichzeitig von unbeholfener Phantasielosigkeit begleitet ist.
Die klaustrophobische Einheit von Ort, Zeit und Handlung wird oft aufgegeben, wenn sogar Rückblenden eingebaut werden, oder die Kamera auch das Gebäude verläßt. Mehr hirnlose Action, mehr Zombie, Dämonen-Mampf-Fress Szenarien und dahinter so scheint es leuchten schon die Augen der Produzenten Angesichts der Vorstellung hier schnell noch einmal Kasse zu machen. Wie ärgerlich.
Waren die Dialoge nun auch im ersten Teil nicht preisverdächtig hatte man den Vorteil, daß unsere Infizierten außer Brüllen und Beißen wenig intellektuelle Wortschöpfungen der Menschheit mitzuteilen hatten.
Den etwas seltsamen Dämonenzwittern im zweiten Teil ist leider die Gabe des Sprechens nicht geraubt worden, was sie auch permanent unter Beweis stellen.
Dämonen dürfen nun mal Dummsprüche ablassen bis sich die Gehirndecke hebt.
Passend zum verwesenden Denkzenrum der Gespenstergesichter ist auch die hohlwangige Storyidee, den Kampf im Mietshaus gleich als einen Kampf um die Weltherrschaft zwischen Gut und Böse, zwischen Himmel und Hölle zu stilisieren.
Biblische Kräfte gegen satanisches Aufbegehren.
Das schürft in dieser Unbeholfenheit eklatant an der Lächerlichkeitsgrenze und läßt sicherlich den ein oder anderen Gottesdiener den Suizid im Weihwasserbecken in Erwägung ziehen.
"Rec 2"" ist einzig und allein ein aufgeblasener Hohlkörper um noch einmal das zahlende Publikum zu melken.
Fazit: Aus einem packenden Horrorkammerspiel wurde ein irre langweilendes, oberflächliches Effektspektakel, - wirr , unterfüttert mit spirituellen Sperenzchen und einer mehr als unentschlossenen Dramaturgie.
Das ewige Dilemma uninspirierter Fortsetzungen.
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am 7. Mai 2016
Nahtlos knüpft der Klopper? REC 2 an den für mich wirklichen Klopper " Rec " an-
ein Pluspunkt schonmal. Ich erinnere mich,- auch ich wollte damals eine Fortsetzung.
Nun ja- REC 2 ist nur fast Profiwerk. Alles liegt an seinem Platz- im Treppenhaus.
Blut, Hirn und Gekröse wurden seit Ende des Vorgängers nicht weggeputzt. Ist okay.
Visuell ganz brauchbar, doch die Kreuzung von Besessenheit und Zombies funktioniert
in meinen Augen nicht wirklich.
" Wir fangen oben an.....müssen `rauf in die Dachwohnung! " Ich war sooo gespannt, echt.
" Scheint alles klar zu sein hier! " - " Gut- geh` weiter! " Besser nicht, dachte ich noch so.
Aber der Typ von der SWAT- Einheit hört mich ja nicht. Und im nächsten Moment stürmt
das " Ding " auch schon auf Marcos zu- mit weit aufklaffendem Maul. Ja, Maul- denn menschliches
Antlitz besitzt diese Fratze auf zwei Beinen kaum noch. Und dann Marcos Augen- er ist augenblicklich
infiziert. Fürchterlich! Ernsthaft.

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Story?:

Es geht weiter- ein schwerbewaffnetes Einsatzkommando dringt
in das unter Quarantäne stehende Wohnhaus ein. Auftrag ist, eine
Blutprobe des ominösen Mädchens Nina zu nehmen, um so schnell
wie irgend möglich ein Gegenmittel gegen den Zombie- Virus herzustellen
Und die ersten Infizierten lassen auch nicht lang auf sich warten........
und die anderen " Dinger " auch.......paaah....und uffz.............................

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Fazit, fast trauriges:

" Diesem Mann ging es vor Fünf Minuten noch gut! Was für ein Schei**virus macht sowas!? " -
" Das hier ist eine Geheimoperation- es darf niemand davon wissen. Nicht mal Sie. " - WOMIT ist das
Haus verseucht? " - " Mit Besessenen. Mit Dämonen. " Häh? Joh, alles klar. Falsches Schiff wohl.
Dazu kommt, dass mir die Charaktere des Priesters und der Jugendlichen gewaltig auf den Nerv gehen.
Die Macher von REC 2 sagen, sie hätten sich zu einer Fortsetzung entschlossen, da " Rec " auf so große
Resonanz beim Gruselpublikum stieß. Ja. Aber doch bitte nicht fortsetzen mit so einem Hirsel- Spaß. Manno.
Denn leider ist REC 2 storytechnisch ziemlich schwach, im Grunde nur eine Nullachtfünfzehn Geschichte.
Wodurch die Originalität des ersten " Rec " komplett eingestampft wird.
Gut, das Design der Kreaturen dagegen sorgt teilweise für einige Erschreckmomente. Ansonsten? Nö.

Lauflänge: 80.52 Minuten ( mit Abspann ) !

Bonusmaterial:

- Making of= 11.50 Minuten!

- Behind the scenes= 53.28 Minuten!

- Rec 2 on tour= 8.35 Minuten!

- Pressekonferenz= 10.56 Minuten!

- Trasilershow!

Drei Sterne, eigentlich Zwei. Oder doch? Nö. Na gut.
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am 15. Juli 2010
REC war sicherlich ein sehr innovativer Vertreter des Zombigenres, der eine enorme Spannung durch eine realistische Gestaltung, tolle Schockeffekte und das Gefühle des Unbekannten erreichte.
Nun ist REC2 erschienen und das Team, das schon den ersten Teil drehte, versucht an den Erfolg des Vorgängers anzuknüpfen.

Abermals führt es (diesesmal eine Spezialeinheit) in das Zombiverseuchte Wohnhhaus, um den dortigen Vorgängen auf dem Grund zu gehen. Im Gegensatz zu Teil eins, wo der Fokus einfach auf den Geschehnissen lag, wird hier versucht eine Geschichte zu erzählen und die Hintergründe der Seuche aufzuklären (mehr möchte ich dazu nicht sagen, um nicht die Spannung zu nehmen).

Leider geht dabei einige ganz wesentliche Aspekte von Teil 1 verloren - Der Realisimus und das beklemmende Gefühl der Unwissenheit. Der Film fühlt sich wie ein Spielfilm an, man fühlt sich also nicht mehr so sehr in die Personen ein, wie es noch im Vorgänger der Fall war, und durch die Aufklärung des Ganzen verschwindet auch das Mysteríum.
Weitere Kritikpunkte liegen meiner Meinung nach in einigen unlogischen Verhaltensweisen der Akteure, die ihrem Job als Spezialeinheit wahrlich nicht gerecht werden.

REC2 verfügt immer noch über tolle Szenen und Schockmomente. Die Maskenbildner haben wie in Teil 1 wieder ganze Arbeit geleistet, aber trotzdem gefiel mir der Film aus oben genannten Gründen bei weitem nicht so gut, wie REC1.
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am 14. Februar 2015
Ich sagte ja schon nach Teil 1, so kann's weitergehn. Und das tut es dann auch. 2 fängt genau da an, wo 1 aufhört. Nach kurzer Zeit geht's dann auch gleich zur Sache. Ein Zombie Film mit Handlung, nicht nur blödes rumgeballer. Hier wird Spannung aufgebaut bis zu Schluß, und dann gibt's noch einen drauf. Schau mir gleich Teil 3 an.
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am 8. Juli 2011
Es gab/gibt schon ähnliche Bewertungen wie meine eigene. Daher nur kurz: Wer rec1 gesehen hat, kann sich über den zweiten Teil freuen. Er verliert ein wenig, da man durch den ersten Teil vorbelastet ist. Was ich besser fand, war die Kameraführung - im zweiten Teil eher sehr hektisch. Die Spezialeinheit ist gar keine - manchmal ziemlich albernes Verhalten. Aber okay - das Genre ist ja manchmal auch ein wenig albern, oder? Ansonsten spannend, bedrückend und beklemmende Athmosphäre, herrliche Schrecksekunden. Prädikat gut!
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am 28. Dezember 2013
Rec2 bewegt sich auf einer ähnlichen Stufe wie der Vorgänger. Erneut gleicht der Film einer Achterbahnfahrt, es kommt im Grunde zu keinen Verschnaufpausen, ständig geht der Horror weiter. Langweile kommt somit definitiv zu keinem Zeitpunkt auf . Der Unterschied zum ersten Teil ist nun, das auch religiöse Elemente einbezogen werden, was sicherlich nicht jedermanns Sache ist. Glücklicherweise hat der Film erneut ein erschreckendes und unerwartetes Ende parat.
Wer mit Rec1 einen spannenden Abend hatte wird einen solchen auch mit dem Nachfolger haben! Absolute Weiterempfehlung meinerseits.
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am 10. Oktober 2010
Das Kamerabild wirkt gekünstelt und ein paar visuelle Ideen der immer noch subjektiven Kameras erinnern all zu oft an Computerspiele.
Ein wenig zur Handlung ohne zuviel zu verraten.
knapp 2 Minuten nach dem Ende des überragenden [Rec] dringt ein Sonderkommando in das Haus ein um einen Forscher bei der Suche nach einem Virus zu unterstützen, jeder der Polizisten hat eine Helmkamera und einer fungiert als Hauptdokumentator mittels einer größeren Kamera... soweit so gut, damit ist die subjektive Kamera wieder drin.
Aber die Klaustrophobie, die Spannung und der beklemmende Terror des ersten Teils kann sich vorerst nicht entfalten.
Nach einer Weile wechselt dann die Perspektive hin zu drei Teenagnern und es baut sich doch noch etwas Spannung auf die sich später jedoch wieder in unsinnigen und überzogenen Bildern verliert. Dazu wirken das Kamerabild nie wie es wirken sollte, subjektiv, ja aber in keinster Weise entsprechen die Bilder den technischen gegebenheiten der genutzten Kameras, ein Makel der einem von Beginn an kaum in den Film eintauchen lässt und so den Zuschauer auf Abstand hält. Und dass wo Balagueró doch im ersten Teil so detailverliebt das Kamerabild nutzte und die Infizierten subtil einsetzte. Auch sie brechen im zweiten Teil plum in die Geschichte ein und wo die Geschichte des ersten sparsam aber dicht erschein, wirkt sie im zweiten Teil wie die verzweifelte Suche nach Inhalt. Rar gesähte Effekte die im Ersten einfach perfekt saßen kopiert der Zweite im Überfluß ohne auf aufgebaute Spannung zu warten.
Alles wirkt zu einfach zu plump zu unüberlegt und zu gewollt, Balagueró wollte wohl zwingend noch einen Schritt weiter gehen, setzte aber gerade dadurch deutlich daneben.
Hier wäre weniger mehr gewesen.
Das Ende, man mag sich darüber streiten - mir war der gesamte Abschluss zu viel Mysterie, was bei der Tür anfängt -, verspricht die Möglichkeit eines dritten Teils. Und da ich Balagueró für einen der grandiosesten Regisseure und Drehbuchautoren des Horrorgenres halte, habe ich einfach die Hoffnung, dass er egal ob er einen REC3 oder etwas anders macht wieder zu alter Qualität die er bei REC, Darkness oder The Nameless (2 DVDs) belegte, zurückkehrt.
Ich wage ja die Hypothese dass der Film am Mangel einer weiblichen Hauptfigur scheitert, Balagueró braucht einfach eine Frau als Dreh und Angelpunkt seiner Story.
3 Sterne, kann man gucken, muss man nicht gesehen haben.
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am 2. August 2010
Als ich (Rec) sah und von dem großen Erfolg insbesondere in Spanien hörte, war mir klar das es eine Fortsetzung geben würde, und diese war auch schnell vorhanden. Erwartet habe ich von dem Film nicht so viel, obwohl ich beim ersten Teil schon mitbekommen habe wie die jungen Regisseure sich mit Elan und *ähem* Herzblut an die Sache rangemacht haben.
Der zweite Teil fängt genau dort an wo der erste aufhört: mit der gruseligen Szene in der Dachkammer. Es werden neue Leute ins Haus gelassen, die sich den Fall mit dem mysteriösen Virus welcher im Haus ausgebrochen ist anschauen. Nicht jeder von ihnen ist die Person für die er sich ausgibt...
Die erste halbe Stunde des Films ist sehr hektisch und es ist deutlich zu merken das versucht wird sämtliche guten Zutaten des ersten Teils beizubehalten und noch zu toppen. Teilweise wirkt der Film dadurch etwas überambitioniert, vor allem was den Einsatz der Ruckel- und Wackelkamera sowie die Gewaltdarstellung angeht.
Ab genau der Mitte wird es wirklich spannend: plötzlich sind zwei Teenager zu sehen, die mit einer Gummipuppe auf dem Balkon eines anderen Hauses stehen. Diese versuchen, Raketen zu zünden die an der Puppe befestigt sind und werden von einer dritten Person dabei aufgenommen. Ehe man sich denkt: "Was wird das denn jetzt?" werden auch diese Leute in die Handlung hineingezogen und sorgen für etliche neue Verwirrungen und Entdeckungen.
Es gibt bis zum Ende des Films mehrere Twists und vor allem hat mich gefreut das eine Person aus dem ersten Teil welche ich sehr mochte plötzlich wieder auftaucht...
Was mir auffiel: es wurde ganz gut bei anderen Filmen geklaut: bei "Blair Witch Project" - dieses Mal ganz offensichtlich, wo eine "unbeteiligte" Kamera das Geschehen aus 90 Grad Verdrehung aufnimmt...natürlich bei "Der Exorzist" - wie der Dämon in andere Menschen fährt und noch einiges mehr.
Erstaunt bin ich über die 16er Freigabe (erfreut natürlich auch :o) denn in puncto Gewaltszenen toppt der zweite Teil den ersten.
Und die Schlußszene ist mal wieder sehr spannend und ziemlich eklig...sie hat mich - aus Gründen die ich wegen Spoilertum nicht nennen will - ein bisschen an "Akte X" erinnert :o)
Der Film ist kurz geraten - zieht man den Abspann ab bleiben von den 80 Minuten gerade noch 76 übrig - aber die haben es in sich.
Fazit: ein sehenswerter zweiter Teil von einem sehenswerten spanischen Film!
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VINE-PRODUKTTESTERam 1. November 2011
Das Geschehen setzt sofort an das offene Ende des ersten Teils an. Ein paar Polizisten einer Spezialeinheit betreten nun das Gebäude, in dem die scheinbare Seuche ausgebrochen ist. Dabei filmen sie alles um es zu dokumentieren. Im Schlepptau haben Sie einen Doktor vom Gesundheitsamt der nicht das ist was die anderen denken...

Man hat es hier erneut mit einer Mockumentary zu tun. Das heißt alles ist authentisch mit Handkamera gefilmt und wirkt echt.Zwischendrin gibt es Ton- und Bildaussetzer und verschwommene Bilder. Das ist recht verspielt, schießt aber manchmal übers Ziel hinaus. Dennoch ist "[REC] 2" handwerklich ganz ordentlich gemacht.
Der Unterhaltungswert ist äußerst gut.Der Funke sprang von Anfang an über. Der Anfang ist ziemlich lang gezogen, danach kommt aber ordentlich Spannung auf.
Mit viel Splatter darf man übrigens nicht rechnen. Es gibt zwar durchaus blutige Szenen, die brutal ausgefallen sind, aber etwas mehr hätte nicht geschadet. Die Effekte sind solide, aber auch keine Highlights.Einen richtigen Score gibt es nicht, was an der Machart des Films liegt. Trotzdem hört man manchmal kleine Soundgeräusche, welche passen und die Machart ein bisschen fantastischer machen. Teufel, Paralleluniversum, Exorzismus, heilendes Blut....Wirkte der erste Teil noch schockierend real, führt die hier angebrachte Erklärung über die Herkunft der tollwutartigen Seuche die gesamte Story in eine neue Dimension und verleiht ihr eine überraschend diabolische Note. Ich fands prima!
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