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5.0 von 5 Sternen Die Realität hinter den Heldensagen und mythischen Geschichten der Geschichte
Wer kennt sie nicht? Geschichten von Alexander dem Großen, Cäsar und anderen historischen "großen Männern"? Aber sind diese legendären Weltverbesserer, Revolutionäre und Herrscher wirklich so lupenrein wie man uns gern vorgaukelt? Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen und muss zugeben, dass es natürlich unschöne...
Vor 6 Monaten von Nuntia veröffentlicht

versus
79 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen So eine Enttäuschung!
Als Naturwissenschaftler bin ich sehr an den verwandten Fachdisziplinen der geschichtlichen Forschung und Archäologie interessiert und verfolge seit Jahren neue Entdeckungen und Forschungsergebnisse zur europäischen Geschichte.
So habe ich mich voll Vorfreude und Spannung auf Herrn Fabians Buch gestürzt und wurde sehr schnell ernüchtert. Mit jeder...
Veröffentlicht am 9. September 2009 von Winterjörg


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79 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen So eine Enttäuschung!, 9. September 2009
Als Naturwissenschaftler bin ich sehr an den verwandten Fachdisziplinen der geschichtlichen Forschung und Archäologie interessiert und verfolge seit Jahren neue Entdeckungen und Forschungsergebnisse zur europäischen Geschichte.
So habe ich mich voll Vorfreude und Spannung auf Herrn Fabians Buch gestürzt und wurde sehr schnell ernüchtert. Mit jeder Seite habe ich mich mehr geärgert, dieses Machwerk käuflich erworben zu haben. Keine neuen Informationen, keine Forschungsergebnisse, Triviales und längst Bekanntes wird pseudowissenschaftlich als neu aufgedeckte Lügen im großen Stil dargestellt. Quellenstudien beschränken sich kaum auf Sekundär-, meist auf Tertiärliteratur, dazu noch schlecht recherchiert. Behauptungen werden einfach aufgestellt, viele Gegenargumente sind dem Autor unbekannt oder werden zurückgehalten, Sachverhalte werden teilweise verdreht oder aus dem Kontext gerissen, keine Informationen, die nicht auch anderen populärwissenschaftlichen Geschichtswerken zu entnehmen wären.
Dazu benutzt Herr Fabian genau dieselben Stilmittel, wie z.B. eine völlig überzogene Polemik, die er den Autoren der von ihm besprochenen Biografien vorwirft.
Der Schreibstil und die Wortwahl drängen dem Leser eher den Verdacht auf, Herr Fabian verarbeitet damit an einem humanistischen Gymnasium erlittene Traumata oder frönt einfach nur einer ausgeprägten Profilneurose.
Was bleibt noch übrig vom Buch, entfernt man alle Subjektivität des Autors und alle bereits bekannten Fakten: Nichts!
Aber lassen wir doch Herrn Fabian selbst zu Wort kommen. Auf Seite 232 schreibt er: "Nichts ist jedoch tödlicher, als ein Halbwissen, ein Dreiviertelwissen in Sachen Geschichte, denn es verführt automatisch zu abenteuerlich falschen Schlussfolgerungen. Geschichte wird dann zu einem Bauchwarenladen, aus dem sich jeder bedienen kann, der will,..." und auf Seite 255: "Autoren können aus 1000 Informationen genau jene 10 auswalzen, aufarbeiten und betonen, mit denen sie ihre eigenen Theorien abstützen können. Autoren können Schwerpunkte setzen, falsche Schwerpunkte, willkürliche Schwerpunkte. Sie können Anekdoten, Erzählungen und Gerüchte aufgreifen, diese vielleicht sogar als Gerüchte brandmarken, aber indem sie diese ausschlachten trotzdem die Aufmerksamkeit des Lesers darauf lenken. Allein durch die Intensität, mit der ein Gerücht besprochen wird, manipuliert man."
Spätestens wenn Herr Fabian am Ende des Buches in der Danksagung verschiedenen Personen dafür dankt, dass sie "aus einem schlechten Manuskript ein besseres gemacht haben", muss auch dem unbefangensten Leser klar werden, dass er hier geneppt wird.
Allen ernsthaft an Geschichte Interessierten kann ich nur raten: Spart euch das Geld!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mehr Schein als Sein !!!!, 19. Oktober 2009
Der Titel ist ja mehr als vielversprechend, aber schon nach dem ersten Kapitel, zeigt sich, dass der Autor den Titel nicht halten kann !!
Wie jeder, der an Geschichte einigermassen interessiert ist, feststellen kann, gibt der Autor nur dass wieder, was längst hinlänglich bekannt sein sollte !!
Wenn man schon mit so einem Titel aufwartet, so sollte man doch einige "Highlights" in peto haben, aber die sind in diesem Buch nicht verhanden !!
Die Persönlichkeiten, wie Moses, Gaius Julius Cäsar oder Alexander, werden zwar von beiden Seiten beleuchtet; von der "bekannten" Seite und von der, nach Meinung des Autors "unbekannten" Seite, aber speziell bei Alexander, reicht es, wenn man sich den Hollywood Film ansieht, da der meiner Meinung nach sogar besser recherchiert ist !!
Ich kann nur von diesem Buch abraten !
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Realität hinter den Heldensagen und mythischen Geschichten der Geschichte, 12. Juni 2014
Wer kennt sie nicht? Geschichten von Alexander dem Großen, Cäsar und anderen historischen "großen Männern"? Aber sind diese legendären Weltverbesserer, Revolutionäre und Herrscher wirklich so lupenrein wie man uns gern vorgaukelt? Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen und muss zugeben, dass es natürlich unschöne Wahrheiten enthält. Es eröffnet dem Leser aber auch einen realistischeren Blick auf die Wirklichkeit und entmythisiert bekannte Personen der Geschichte. Das ist natürlich nicht für jeden etwas. Wer wirklich interessiert daran ist die Realität unserer Geschichte zu erfahren, der möge dieses Buch lesen. Die Biografien sind interessant und informativ und dürften einige, bislang unbekannte Fakten enthalten, die so nicht im Geschichtsunterricht beleuchtet wurden. Für diejenigen unter Ihnen, die lieber die Legenden glauben möchten, empfehle ich das Buch nicht. Manche sind ja wahrhaft allergisch auf Fakten und Wahrheit, daher wäre diese Lektüre vergeudete Zeit.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lügen über die Grössten Lügen, 8. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Die größten Lügen der Geschichte: Wie "historische Wahrheiten" gefälscht wurden (Kindle Edition)
Es ist immer interessant, wenn ein Buch in den Himmel gelobt … und gleichzeitig vollständig zerrissen wird.
Das macht neugierig. Also habe auch mir das Buch persönlich zu Gemüte geführt, um mir meine eigene Meinung zu bilden.
Es verwundert mich nicht, daß das Buch so kontrovers besprochen wird. Der Autor ist offenbar ein Mensch, der sich nicht im Geringsten darum schert, was „political correct“ ist und was nicht. Er macht keinen Katzbuckel und keinen Diener vor „Autoritäten“ – und genau dieser Umstand macht das Buch so lesenswert. Der Autor dient sich keiner Religion an, keiner Partei und keiner Weltanschauung.
Natürlich verschafft ihm das Feinde zu zuhauf. Aber auch hier gilt: Viel Feind, viel Ehr`! Auf der anderen Seite erhält man erstmalig einen Einblick in Geschichte, wie sie so neutral und wertfrei selten vorstellt wird.
Weiter ist das Buch höchst unterhaltsam gestaltet, es ist eine reine Freude, es zu lesen. Der Autor ist ein Gegner jeder trockenen, akademischen Schreibe – was ihm erneut Gegner im Feld der „etablierten Wissenschaft“ beschert. Aber der Leser wird hervorragend unterhalten, nicht eine einzige Sekunde kommt Langeweile auf.
Meiner Meinung sind also die Zerrisse nichts als Lügen über die Größten Lügen.
Ich jedenfalls kann das Buch nur sehr empfehlen.
Fünf Sterne!
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein grundsätzlich interessantes Thema versinkt in Polemik, Meinungsmache und endlosen Wiederholungen, 6. Januar 2012
Ich habe die ersten drei Kapitel des Buches gelesen (über Moses, Alexander und Cäsar) und habe das Buch dann beiseite gelegt, da ich es nicht mehr weiterlesen konnte. Schade eigentlich, denn der an sich wichtige und richtige Ansatz des Buches (große Persönlichkeiten vor einem humanistischen Hintergrund zu beurteilen und deren "Legende" auf Wahrheitsgehalt zu untersuchen) wird in einem ungenießbaren Schreibstil quasi "versenkt". Dabei lesen sich die Anfänge der Kapitel, wenn es im Schweinsgalopp durch die jeweilige Vita der Persönlichkeiten geht, noch ganz passabel. Der Autor verpasst es leider, einfach mal Fakten für sich sprechen zu lassen. Ihm genügt es auch nicht, dem Leser seine Meinung in (weder besonders geschliffener noch unterhaltsamer) Polemik mitzuteilen; nein, er will es dem Leser regelrecht einhämmern. Dazu benutzt er extrem häufig Wiederholungen. Des Öfteren "gelingt" es ihm sogar, sich innerhalb eines Satzes zu wiederholen. Nach drei Kapiteln hatte einfach von diesem Schreibstil genug.

Wie gesagt, das gute Thema wird hier leider verschenkt. Für den geschichtlich einigermaßen versierten Leser ist es nicht zu empfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wahrheit, 31. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Die größten Lügen der Geschichte: Wie "historische Wahrheiten" gefälscht wurden (Kindle Edition)
Ich habe die Printausgabe geschenkt bekommen.

Gerade die Schachen, die in diesen Buch behandelt werden, sind die Themen, die mich interessieren.
Hier wird über Themen geschrieben, bei denen ich auch am Zweifeln war.
Jeder der sich ernsthaft auseinandersetzen will, der sollte dieses Buch lesen.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen prinzipiell Interessant, 29. Juni 2010
Dieses Buch ist wichtig und interessant, aber auch anstrengend. Wichtig, weil die Bedeutung von PR und Selbstdarstellung in der Bewertung historischer Persönlichkeiten bisher tatsächlich unterschätzt wurde. Interessant, weil kurzweilig und unterhaltsam über bekannte Menschen der Vergangenheit berichtet wird. Aber Anstrenged weil die recht überschaubaren Fakten in einem Meer aus Wiederholungen, massiv subjektiven Wertungen, barocken Ausschmückungen und polemischen Äußerungen versinken. Was als Parforce-Ritt zur Demaskierung der sogenannten Großen beginnt, endet in endlosen Litaneien und Anschuldigungen. Hinzu kommen eine Reihe von ganz offensichtlichen Fehlern, die die Glaubwürdigkeit des gesamten Buches nicht verbessern.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Flott, frech, mitreißend, 18. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die größten Lügen der Geschichte: Wie "historische Wahrheiten" gefälscht wurden (Kindle Edition)
Das Buch ließt sich sehr flott, der Schreibstil ist mitreißend. In frecher und provokanter Art werden einige "Größen" der Geschichten dargestellt. Jeder Charakter ist ähnlich strukturiert. Erst wird die Geschichte der Person erzählt, so wie sie häufig in unseren Köpfen sitzt. Dann werden ausschließlich historische Fakten aufgeführt und ein eigenes Resümee erarbeitet. Dort liegt, meines Erachtens, auch der Schwachpunkt. Der Autor interpretiert die "künstlerische Freiheit", welche jene Personen über viele Jahre und Autorenhände geprägt hat, als "Lüge" (vollkommen zurecht!). Trotzdem macht er in seinem Resümee nichts anderes, er verlässt all zu oft die Fakten und interpretiert selbst. Er schafft somit eine neue "Lüge". Ob dies als provozierendes Stilmittel oder als neue "Lüge" interpretiert wird, sollte jeder Leser für sich entscheiden.
Etwas ärgerlich sind Tipp- und Formatierungsfehler in der Kindle Version. Hier wäre ein zweite Version angebracht.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unterhaltsam aber voller Mängel, 29. Mai 2011
Ich habe das Buch spontan für Zwischendurch gekauft und schnell durchgelesen, da es recht kurzweilig ist. Für die entspannenden Lesestunden bekommt es auch ganze 3 Sternchen von mir.
Fachlich gesehen ist das Buch aber deutlich schlechter. Wie gerne hätte ich es gelesen, dass das Buch selbst ganz offen als Polemik gedacht ist und selbst auch nur eine weitere Perspektive auf die Geschichte(n)anbietet. Das hat der Autor aber leider versäumt.
Besonders ärgerlich:
- es wird kaum mit Quellen gearbeitet (insbesondere Sekundär bzw. Tertiärquellen),
- der utilitaristischer Bewertungshintergrund ist für mich viel zu oberflächlich,
- das Buch wirkt (vllt. auch unfreiwllig)homophob und das Wort "Hure" kommt mir auch viel zu oft vor,
- es gibt weitere fachliche Fehler und abweichende Zahlenangaben,
- im Endeffekt kann man dem Autor seine Kritik an die Geschichtsschreibung zurück geben. Also nochmals sehr schade, dass er es versäumt hat, das Buch als das darzustellen was es ist, eine kurzweilige Polemik.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Einfach geschrieben, ABER..., 17. November 2011
Das vorliegende Buch ist sehr einfach und verständlich geschrieben für Jeden (dafür ein Stern) und das aufdecken der PR aus der Geschichte auch sehr interessant (zweiten Stern).

ABER

Der Autor beschreibt jedes mal wie objektiv Geschichte betrachtet werden müsste, aber für diese Aussage fließt vom Autor eindeutig zu viel eigene Meinung mit ein. Das Buch kommt mir an manchen Stellen eher vor wie eine Hetze gegen früheren Diktatoren bzw dikatorischen Führungen. Natürlich sind Ceasar, Napoleon und Bismarck Mörder. Jeder der Krieg geführt hat muss sich des Mordes verantworten. Nur wird es in diesem Buch dem Leser so sehr aufgedrückt und dabei gehen die anderen Seiten der Persönlichkeiten unter was sie zum Beispiel für die Geschichte getan haben. Es liest sich an manchmal als müsse der Autor eine persönliche Fehde gegen die großen Persönlichkeiten führen. Man solle ja bekantlich die Toten ruhen lassen und nicht über sie schlecht reden, was hier aber nicht der Fall ist. Es wird hier fast nur gehetzt. Nach dem Abschnitt über Peter den Großen, denkt man nur noch das Peter der Große ein Säufer war und ein Kriegshetzer, obwohl er den Entwicklungsstand von Russland deutlich nach vorne gebracht hat.

Der Autor sagt zu der einen PR-Taktik das die Menschen sich immer das am besten merken was am Ende des Satzes steht, genau das macht er sich in diesem Buch auch zu Nutze. In dem er am Anfang die Persönlichkeiten objektiv darstellt und am Ende über sie herzieht und sie zerreißt.

Am erschreckensten fand ich den Abschnitt über Bismarck das letzte Ende. Wo der Autor die Frage in den Raum stellt und fragt:"Ist Bismarck an dem 1. und 2. Weltkrieg schuld?" und beantwortet dieses noch mit JA, ohne jegliche Begründung. Seine Begründung liegt darin das er sagt Bismarck ist für den Hass zwischen Deutschland und Frankreich verantwortlich und den "status quo" den er erhalten wollte war zu wacklig und es war klar das dies nach Bismarcks Ableben zerbricht. Diese eine Frage wird noch nicht mal von anderen Historikern beantwortet, weil man sie einfach nicht beantworten kann. Zwischen Bismarcks Tot und den 1. Weltkrieg liegen 16 Jahre und in den Jahren ist genug passiert woran Bismarck längst nicht mehr die Schuld trägt.

Fazit: Abegesehen von den Hasstriaden lässt sich das Buch gut und einfach lesen. Man findet als Geschichtsanfänger auch mal die andere Wahrheit, als die die in der Schule verbreitet wird. Bloß reicht es hier nur für einen groben Überblick und wenn man dann mehr erfahren will sollte man auf objektivere Bücher zugreifen.
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