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am 9. September 2009
Als Naturwissenschaftler bin ich sehr an den verwandten Fachdisziplinen der geschichtlichen Forschung und Archäologie interessiert und verfolge seit Jahren neue Entdeckungen und Forschungsergebnisse zur europäischen Geschichte.
So habe ich mich voll Vorfreude und Spannung auf Herrn Fabians Buch gestürzt und wurde sehr schnell ernüchtert. Mit jeder Seite habe ich mich mehr geärgert, dieses Machwerk käuflich erworben zu haben. Keine neuen Informationen, keine Forschungsergebnisse, Triviales und längst Bekanntes wird pseudowissenschaftlich als neu aufgedeckte Lügen im großen Stil dargestellt. Quellenstudien beschränken sich kaum auf Sekundär-, meist auf Tertiärliteratur, dazu noch schlecht recherchiert. Behauptungen werden einfach aufgestellt, viele Gegenargumente sind dem Autor unbekannt oder werden zurückgehalten, Sachverhalte werden teilweise verdreht oder aus dem Kontext gerissen, keine Informationen, die nicht auch anderen populärwissenschaftlichen Geschichtswerken zu entnehmen wären.
Dazu benutzt Herr Fabian genau dieselben Stilmittel, wie z.B. eine völlig überzogene Polemik, die er den Autoren der von ihm besprochenen Biografien vorwirft.
Der Schreibstil und die Wortwahl drängen dem Leser eher den Verdacht auf, Herr Fabian verarbeitet damit an einem humanistischen Gymnasium erlittene Traumata oder frönt einfach nur einer ausgeprägten Profilneurose.
Was bleibt noch übrig vom Buch, entfernt man alle Subjektivität des Autors und alle bereits bekannten Fakten: Nichts!
Aber lassen wir doch Herrn Fabian selbst zu Wort kommen. Auf Seite 232 schreibt er: "Nichts ist jedoch tödlicher, als ein Halbwissen, ein Dreiviertelwissen in Sachen Geschichte, denn es verführt automatisch zu abenteuerlich falschen Schlussfolgerungen. Geschichte wird dann zu einem Bauchwarenladen, aus dem sich jeder bedienen kann, der will,..." und auf Seite 255: "Autoren können aus 1000 Informationen genau jene 10 auswalzen, aufarbeiten und betonen, mit denen sie ihre eigenen Theorien abstützen können. Autoren können Schwerpunkte setzen, falsche Schwerpunkte, willkürliche Schwerpunkte. Sie können Anekdoten, Erzählungen und Gerüchte aufgreifen, diese vielleicht sogar als Gerüchte brandmarken, aber indem sie diese ausschlachten trotzdem die Aufmerksamkeit des Lesers darauf lenken. Allein durch die Intensität, mit der ein Gerücht besprochen wird, manipuliert man."
Spätestens wenn Herr Fabian am Ende des Buches in der Danksagung verschiedenen Personen dafür dankt, dass sie "aus einem schlechten Manuskript ein besseres gemacht haben", muss auch dem unbefangensten Leser klar werden, dass er hier geneppt wird.
Allen ernsthaft an Geschichte Interessierten kann ich nur raten: Spart euch das Geld!
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am 15. Juni 2015
Der Autor stellt die Schattenseiten der angeblich “Grossen” der Geschichte dar. Der Bogen reicht von Alexander der Grosse bis Bißmarck. Für jeden der sich etwas näher mit Geschichte beschäftigt ist es nun aber wenig überraschend dass gerade die Grossen zumeist die grössten Schlächter waren die unendliches Leid brachten und oft auch im persönlichen Umgang nicht gerade liebenswert waren und somit sehr kritisch zu betrachten sind. Oder dass Gestalten wie Moses oder Jesus streng historisch nicht nachweisbar und möglicherweise nur Märchengestalten sind. Insoferne hat mir das Buch nichts Neues geboten.

Sachlich ist der Autor ist an Folgendem gescheitert: Es ist reichlich unsinnig historische Ereignisse und Personen nach heutigen Massstäben zu beurteilen. So ist es absurd in der Antike “Menschenrechte” einzufordern - wie das in dem Buch geschieht. Ebenso ist eine Abwertung von Männern der griechisch/römischen Antike wegen homosexueller Beziehungen ein Unding. Usw usw. Man kann die Dinge nur im jeweiligen Umfeld beurteilen.

Für mich das Schlimmste ist aber der grauenhaft reisserische Stil mit Kaskaden von immer noch stärkeren Übertreibungen und ständigen Rufzeichen. Ich empfehle jedem sich zuerst bei Amazon Kindle eine gratis Leseprobe zu holen ob er sowas überhaupt lesen will.
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am 6. Januar 2012
Ich habe die ersten drei Kapitel des Buches gelesen (über Moses, Alexander und Cäsar) und habe das Buch dann beiseite gelegt, da ich es nicht mehr weiterlesen konnte. Schade eigentlich, denn der an sich wichtige und richtige Ansatz des Buches (große Persönlichkeiten vor einem humanistischen Hintergrund zu beurteilen und deren "Legende" auf Wahrheitsgehalt zu untersuchen) wird in einem ungenießbaren Schreibstil quasi "versenkt". Dabei lesen sich die Anfänge der Kapitel, wenn es im Schweinsgalopp durch die jeweilige Vita der Persönlichkeiten geht, noch ganz passabel. Der Autor verpasst es leider, einfach mal Fakten für sich sprechen zu lassen. Ihm genügt es auch nicht, dem Leser seine Meinung in (weder besonders geschliffener noch unterhaltsamer) Polemik mitzuteilen; nein, er will es dem Leser regelrecht einhämmern. Dazu benutzt er extrem häufig Wiederholungen. Des Öfteren "gelingt" es ihm sogar, sich innerhalb eines Satzes zu wiederholen. Nach drei Kapiteln hatte einfach von diesem Schreibstil genug.

Wie gesagt, das gute Thema wird hier leider verschenkt. Für den geschichtlich einigermaßen versierten Leser ist es nicht zu empfehlen.
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am 19. Oktober 2009
Der Titel ist ja mehr als vielversprechend, aber schon nach dem ersten Kapitel, zeigt sich, dass der Autor den Titel nicht halten kann !!
Wie jeder, der an Geschichte einigermassen interessiert ist, feststellen kann, gibt der Autor nur dass wieder, was längst hinlänglich bekannt sein sollte !!
Wenn man schon mit so einem Titel aufwartet, so sollte man doch einige "Highlights" in peto haben, aber die sind in diesem Buch nicht verhanden !!
Die Persönlichkeiten, wie Moses, Gaius Julius Cäsar oder Alexander, werden zwar von beiden Seiten beleuchtet; von der "bekannten" Seite und von der, nach Meinung des Autors "unbekannten" Seite, aber speziell bei Alexander, reicht es, wenn man sich den Hollywood Film ansieht, da der meiner Meinung nach sogar besser recherchiert ist !!
Ich kann nur von diesem Buch abraten !
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am 30. April 2015
Selten haben ich so ein oberflächliches Buch gelesen. Wenn das Bestseller-Geschichte ist, dann bleibe ich lieber bei meinem Schulwissen. Vor allem stört mich die PR-Strategie alles als neu darzustellen, was jahrhundertelang bekannt ist.
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am 20. Dezember 2014
unzähligen sinnfreie wiederholungen des inhaltes. und wer im geschichtsunterricht ein wenig aufmerksam war, erfährt nichts neues. schlechtestes buch,das ich je gelesen habe.
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am 29. Juni 2010
PR-Gags aus den verschiedensten Jahrhunderten wollte der Autor demaskieren und entlarven! Leider wiederholt er lauthals und schreiend Tatsachen, die hinlänglich bekannt sind, sieht man einmal davon ab, dass Friedrich der Große erst nach Napoleon gelebt haben soll, obgleich er doch schon längst gestorben war. Jesus Christus hat den Nachteil, dass er keine Geburtsurkunde und/oder Taufurkunde vorgelegt hat, also ist seine Existenz zweifelhaft. Bismarck wird Vertragsbruch vorgeworfen, da hätte er sich den Aufwand mit der Emser Depesche auch sparen können. Das Buch strotzt, um es höflich auszudrücken, von Ungereimtheiten. Der Autor ist der Westerwelle der historischen Darstellung: laut, polternd und nicht originell. Die Zeit zum Lesen des Buchs sollte man sich ersparen!
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am 4. März 2014
Welcher Teufel mich geritten hat, zu glauben, in diesem Buch ernsthaft historisch belegte Wahrheiten zu finden, wie es tatsächlich zugegangen ist, damals, bei Moses, Cäsar, Alexander und Co. - ich weiß es nicht.
Ich bin schlichtweg enttäuscht.
Das Buch enthält einfach nur Radau.

Cäsar kam "quietschvergnügt" aus Asien zurück, um als "Lump, kleiner Stricher, kleine Hure, der über alles und jeden lachte" dem römischen Volk unter anderem Brot und Spiele zu bringen. Was "zählten dabei ein paar Menschen oder gar (!) Tiere".

Der Rubikon war für Cäsar damals schon nur ein sprichwörtliches Ereignis denn italienischer Fluss.

Die Sachlichkeit für den Autor nur eine Phrase.
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am 16. Juni 2016
Es ist im Grunde sehr interessant, aber immer dasselbe Strickmuster. Hat man ein Kapitel gelesen, kennt man die andern und ein Wenig mehr in die Tiefe gehend hätte es auch sein dürfen. So wirkte es ein Wenig missionarisch. Insgesamt hat es mir trotzdem gefallen.
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am 29. Mai 2011
Ich habe das Buch spontan für Zwischendurch gekauft und schnell durchgelesen, da es recht kurzweilig ist. Für die entspannenden Lesestunden bekommt es auch ganze 3 Sternchen von mir.
Fachlich gesehen ist das Buch aber deutlich schlechter. Wie gerne hätte ich es gelesen, dass das Buch selbst ganz offen als Polemik gedacht ist und selbst auch nur eine weitere Perspektive auf die Geschichte(n)anbietet. Das hat der Autor aber leider versäumt.
Besonders ärgerlich:
- es wird kaum mit Quellen gearbeitet (insbesondere Sekundär bzw. Tertiärquellen),
- der utilitaristischer Bewertungshintergrund ist für mich viel zu oberflächlich,
- das Buch wirkt (vllt. auch unfreiwllig)homophob und das Wort "Hure" kommt mir auch viel zu oft vor,
- es gibt weitere fachliche Fehler und abweichende Zahlenangaben,
- im Endeffekt kann man dem Autor seine Kritik an die Geschichtsschreibung zurück geben. Also nochmals sehr schade, dass er es versäumt hat, das Buch als das darzustellen was es ist, eine kurzweilige Polemik.
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