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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen If i only had a heart!
Und damit sind eher die sturen Fanboys gemeint, welche partout nicht in der Lage sind eine gute Neuinterpretation zu erkennen, es ist ja nicht so das Paul Verhovens Robocop ein absolutes Novum war, wenn es um das Thema Maschinen-Menschen geht.
Klar ist und bleibt das Original ein moderner Klassiker und bedient in gnadenlosen Exzess die Lust nach mehr, welche in den...
Vor 3 Monaten von Jareth Nomak veröffentlicht

versus
189 von 220 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Keine Offenbarung - leider!
Diese Rezension ist spoilerfrei!

Eines vorweg: Man könnte versuchen, Robocop 2014 unvoreingenommen zu beurteilen und versuchen, den Film nur für sich sprechen zu lassen. Ich persönlich kann das nicht, schließlich ist der einzige Grund für die Existenz dieses Films das Original von 1987. Daher möchte ich zunächst ein paar...
Vor 7 Monaten von Mr. White veröffentlicht


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen If i only had a heart!, 11. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: RoboCop [Blu-ray] (Blu-ray)
Und damit sind eher die sturen Fanboys gemeint, welche partout nicht in der Lage sind eine gute Neuinterpretation zu erkennen, es ist ja nicht so das Paul Verhovens Robocop ein absolutes Novum war, wenn es um das Thema Maschinen-Menschen geht.
Klar ist und bleibt das Original ein moderner Klassiker und bedient in gnadenlosen Exzess die Lust nach mehr, welche in den 80igern vorallem in Amerika zelebriert wurde, mehr Action, mehr Explosionen und mehr Blut, viel mehr Blut in unseren Actionfilmen.

Aber die 80iger sind vorbei und wer lieber Filme dieser Dekade sehen will, bitte. Es wird niemand zu etwas gezwungen und ein Remake löscht das Original ja nicht!

Auch José Padilha und Joel Kinnaman hätten gerne eine etwas blutigere Fassung dieses Filmes gehabt, jedoch hatte das Studio etwas Angst einen weiteren Flop wie Total Recall zu produzieren und da das Budget für Robocop schnell von 60 auf über 120 Millionen anstieg wollte das Studio auf Nummer sicher gehen, Robocop ist auch kein Flop.
Er hat zwar nur etwa 60 Millionen in Amerika eingespielt, weltweit jedoch über 250 Millionen und ist somit im Grünen.

Was ich persönlich an dieser Neuerzählung gut finde ist das der Fokus weit mehr auf Alex Murphy liegt und seine Verwandlung, welche nicht wie im Original scheinbar perfekt ablief, der immerhin ist Alex nichts weiter als ein Prototyp und da sind Fehler einfach vorprogrammiert, auch wenn bereits Menschen mechanische Arme und Beine in diesem Universum haben, ist doch eine komplette Körperprothese eine gänzlich andere Sache.

Hier werden viele Punkte ausgeleuchtet welche im Original nur leicht angesprochen wurden und ja der Fokus liegt nicht auf ausufernder Gewalt und Blutfontänen. Aber Gewalt ist halt ein Stilmittel genau wie alles andere auch, dieser Film liegt mehr wert auf das Herz, vor allem da nicht sehr viel mehr von Alex übrig ist und die Szene in der Alex zu sehen bekommt was von ihm übrig ist, finde ich persönlich genauso schockierend wie Alex grausame Exekution im Original.

Ich könnte noch weitaus mehr über diesen Film schreiben, ich weiß das Fanboys die nicht so offen wie ich sind natürlich nicht sehr positiv reagieren werden aber lasst euch das mal gesagt sein.
Ich habe das Original mit 11 Jahren gesehen und habe insgesamt vier Verschiedene Dvd und Blu Ray Versionen dieses Filmes gekauft, er zählt zu einem meiner Lieblingsfilme und auch das Remake ist dabei diesen Weg zu gehen, da es wert ist.
Es ist kein Actionthriller mit Gewaltexzesse und überzogener Satire, der ein wenig auch Drama ist, wie es Verhovens Version war, nein diese Neuinterpretation ist in erster Linie ein Drama und zwar Eins welches in naher Zukunft nicht auszuschließen ist, trotz allem gibt es auch reichlich Aktion und eine gute Portion Satire.
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189 von 220 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Keine Offenbarung - leider!, 25. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: RoboCop [Blu-ray] (Blu-ray)
Diese Rezension ist spoilerfrei!

Eines vorweg: Man könnte versuchen, Robocop 2014 unvoreingenommen zu beurteilen und versuchen, den Film nur für sich sprechen zu lassen. Ich persönlich kann das nicht, schließlich ist der einzige Grund für die Existenz dieses Films das Original von 1987. Daher möchte ich zunächst ein paar Worte zum Original verlieren:

Ein interessantes Science-Fiction Setting und der Ruf, einer der brutalsten Filme seiner Zeit zu sein, brachten Robocop ab 1987 viele Zuschauer und ein langes Leben in den Videotheken. Doch warum konnte Robocop, im Gegensatz zu vielen anderen Filmen seiner Zeit die wir längst alle vergessen haben, sich über Jahre eine große Fangemeinde erhalten?
Robocop traf mit seinem Zynismus, seiner Satire auf die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Reagan-Ära und seinem pessimistischem Blick auf die Zukunft voll den Zeitgeist von 1987. Robocop ist ein Sci-Fi Action Film, kein Drama bei dem die Charakterzeichnung im Mittelpunkt steht. Dennoch vollbrachte Regisseur Paul Verhoeven das Kunststück, daß der Zuschauer mit allen Charakteren eine emotionale Verbindung aufbauen kann. Wir leiden mit Alex Murphy mit, dem Polizisten, der nach seiner grausamen Hinrichtung durch die Bande des Kriminellen Clarence Boddiker zu Robocop transformiert wird. Die "Bösewichter" im Film sind weder flache Abziehbilder noch sind sie "cool". Sie sind einfach Abschaum und wir freuen uns, wenn Ihnen Gerechtigkeit widerfährt. Dieser Film unterhält und läßt einen gleichzeitig nicht kalt.

Es mag kitschig klingen, aber das Original hat einfach Charakter und eine Seele. Sollte ich "als Filmkritiker" eine Liste der 10 besten und kulturell wertvollsten Filme aller Zeiten aufstellen, Robocop wäre sicherlich nicht dabei. Würde man mich aber zwingen, auf alle meine Filme bis auf drei Exemplare zu verzichten, so wäre einer der Filme die ich behalten würde: Robocop.

Kommen wir nun zum Remake von 2014:
Es dürfte nur wenige Remakes geben, die bereits im Vorfeld derart verdammt wurden wie Robocop 2014. Berichte von Problemen bei den Dreharbeiten und eine kindertaugliche Altersfreigabe ließen Filmfans das Schlimmste befürchten. Robocop 1987 war ein Film der fast keine Kompromisse einging. Robocop 2014 ist ein Film, der ganz offensichtlich von vorneherein auf Massentauglichkeit getrimmt ist. Ich bin ins Kino gegangen und erwartete das Schlimmste.

Mein Fazit, nachdem ich ein paar Tage darüber schlafen konnte?
Die befürchtete Katastrophe ist ausgeblieben. Nicht nur das, Der Film hat mich in einer Hinsicht wirklich positiv überrascht. Was das Szenario und die Geschichte angeht, haben die Drehbuchautoren von Robocop 2014 einen wirklich guten Job geleistet! Sehen wir einer Tatsache ins Auge: Das Drehbuch von Robocop 1987 würde in unserer Gegenwart so einfach nicht mehr funktionieren. Totalüberwachung, (teil-)privatisierte Kriege und Drohnen, die heute halbautomatisch (und in Zukunft vollautomatisch) Kriege führen sind Realität! Was sollen wir da mit einem Mann in einem Roboteranzug?
Die Geschichte wurde gelungen in unsere nahe Zukunft transplantiert. Der Grund für die Konstruktion von Robocop ist nachvollziehbar. Die Handlungen der Protagonisten sind in sich schlüssig. Im Unterschied zum Original wurden einige Handlungsstränge stark abgeändert und die Familie von Alex Murphy spielt nun eine aktive Rolle in der Geschichte, anstatt nur in Rückblenden aufzutauchen.
Mir haben die Änderungen gut gefallen.

Nach dem Zuckerbrot für das Drehbuch muß ich nun aber leider die Peitsche rausholen und die Schwächen des Remakes erwähnen:
Eine Stärke des Originals, die emotionale Bindung zu den Charakteren, sei sie positiv oder negativ, erreicht das Remake nicht einmal ansatzweise. Das zumindest war meine persönliche Empfindung. Bis auf den Charakter von Gary Oldman, der immerhin einen soliden Job macht, bleiben alle anderen Figuren blaß. Michael Keaton? Nett. Samuel L. Jackson? Spielt Samuel L. Jackson. Und unser Hauptdarsteller der Alex Murphy/Robocop spielt? Ich habe mir einen Namen nicht gemerkt. Er hatte für mich nicht die allergeringste Ausstrahlung.
Die Actionszenen? Dynamisch und recht gut geschnitten, so wie es heute "Standard" ist. Die Filmmusik? Ist mit zu keinem Zeitpunkt positiv aufgefallen, sieht man von den wenigen Sekunden ab in der die Melodie des Original Themas erklingt.

Vom prinzipiell gelungenen Drehbuch mal abgesehen: Robocop 2014 schafft es leider zu keinem Zeitpunkt, Zeichen zu setzen. Auch wenn - bis auf die Gewaltdarstellung - alle Elemente des Originals sich in der einen oder anderen Form im Remake wiederfinden: Keins dieser Elemente ist so gut ausgearbeitet, so kompromisslos ausgelegt wie früher.

Fazit: Robocop 2014 ist ein netter, solider Sci-Fi Action Film mit einem überraschend gutem Drehbuch, aber ohne irgendwelche herausragenden Stärken die haften bleiben. In 10 Jahren ist dieser Film aus dem kollektiven Gedächtnis getilgt, während das Original immer noch eine treue Fangemeinde haben wird.

Mein Tipp:
Ruhig als VoD oder im Fernsehen mal anschauen. Der Kauf einer DVD/Blu-Ray lohnt meiner Meinung nach nicht.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als erwartet, 17. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: RoboCop [Blu-ray] (Blu-ray)
Wir sind richtige Junkies, was neue Filme betrifft. Aber dieser Film war wirklich gut. Ich hatte ihn anders erwartet, aber die Geschichte ist gut erzählt. Mit Einleitung, Hauptteil... Man versteht ihn direkt und muss nicht erst nach der eigentlichen Geschichte suchen, bzw. erahnen was vorher passierte. Actionreich, sehr empfehlenswert!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Würdige Neuauflage eines Klassikers!, 1. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Robocop (Amazon Instant Video)
Moin die Herren und ggf. auch die Damen!

Wie meine Überschrift und Bewertung schon vermuten lässt, hat mir der Film gefallen und zwar gleich aus mehreren Gründen:

- Der Film, einfach nur als einzelner Spielfilm betrachtet, bietet knappe zwei Stunden gute Unterhaltung im Action Genre. Dies wird erreicht durch eine gute und vor allem gut aufeinander abgestimmte Mischung aus Handlung und tatsächlicher Action, wobei die Handlungsphasen deutlich überwiegen, ohne dabei jedoch die Geschwindigkeit des Films negativ zu beeinflussen. Oder anders ausgedrückt: Es wird eine Geschichte erzählt, die man sich gern anhört und-sieht, ohne ungeduldig zu werden, bis die nächste Action-Sequenz kommt.

- Als Neuauflage eines Klassikers betrachtet, kann der neue Robocop ebenfalls überzeugen. Da ich die alten Robocop Filme kenne und den "Charme", den sie versprühen, wage ich diese Behauptung. Der Film rückt natürlich die Entstehung von Robocop in den Vordergrund und weniger die völlig in Gewalt versunkene Stadt, aber schließlich fängt Robocop ja auch wieder ganz von vorn an die Geschichte zu erzählen. Dennoch werden Elemente eingestreut die bekannt sind und auch Potenzial für weitere Geschichten/Filme bieten. Oder anders ausgedrückt: Wer den alten Robocop mag und nun entsprechend gealtert ist, wird sehr wahrscheinlich auch der neue Robocop gefallen.

Viel Spaß mit dem Film! :-)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Allen Unkenrufen zum Trotz: Eine würdige Neuverfilmung, 7. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Robocop (Amazon Instant Video)
Ja, wir haben nicht mehr die 80er/90er. Deal with it. Der alte Robocop wird immer ein Klassiker bleiben, der ein eigenes Genre eröffnet hat. Die Neuverfilmung aber ist -- ganz wie der Klassiker -- ein wundervolles Stück Popcorn-Kino mit aktualisierten thematischen Bezügen zu gegenwärtigen und nahzukünftigen Entwicklungen (ich sage nur "Kill Decision" (Suarez)). Und wie der Klassiker im übrigen sind die interessanten Charaktere im Prinzip jene NEBEN dem Hauptdarsteller, der in der Alt- wie der Neuverfilmung trotz tiefster Krisen immer etwas hölzern, man möchte sagen "mechanisch" bleibt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Hommage, 21. August 2014
Rezension bezieht sich auf: RoboCop [Blu-ray] (Blu-ray)
Vorab, ich schreibe eigentlich keine Rezensionen zu Filmen und Serien da es hier letztlich vor allem auf persönlichen Geschmack ankommt. In diesem Fall mache ich aber eine Ausnahme weil ich selten so positiv überrascht wurde.

Als Fan der ersten drei Filme habe ich mich eigentlich über ein Remake gefreut. Als ich dann allerdings den Trailer dieser Version sah war mein Interesse verflogen. Mir schien es so als sei der Film durch den gleiche Michael Bay Automaten gequetscht worden wie Transformers.

Letztlich ergab sich ein Zufall dass ich mir den Film jetzt doch noch angesehen habe. Und zwar zwei mal an aufeinander folgenden Abenden. Erst alleine, dann mit meiner Frau der ich einen "Robocop" zuerst nicht zumuten wollte.

Lange Rede kurzer Sinn: Der Film hat uns beiden super gefallen. Er lehnt sich an das Original an, aber nur so weit als dass es ihm möglich ist seine eigene Geschichte zu erzählen. Er hat für einen Robo-Action-Film eine sehr angenehme Tiefe. Die Nebenrollen sind sehr gut besetzt, und gerade die Bösewichte sind nicht so infantil wie in all den anderen Möchtegern Blockbustern. Er schafft es die Geschehnisse um Murphys Privatleben in eine andere Richtung zu lenken ohne dabei völlig abstrus zu wirken. Eine große Leistung. Das Franchise ist mit seinen Zuschauern gewachsen.

War mir das Original seinerzeit genau die richtige Portion Action und coole Sprüche, so bringt mir das Remake jetzt auch darüber hinaus Inhalte und die Möglichkeit mit den Charakteren mitzufühlen. Gesellschaftskritik inklusive. Das bemerkenswerte dabei ist, dass man das Gefühl der Wahl hat ob man den Film zur reinen Unterhaltung sieht oder ob man auch unter die Oberfläche kucken möchte und sich Gedanken zur (noch) hypothetischen Frage machen will die über dem Ganzen schwebt.

In jedem Fall, viel Spaß!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der wohl größte Kinoflop des Jahres - Das Original bleibt das einzig Wahre, 21. August 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: RoboCop (DVD)
Robocop - allein dieser Name sorgte im Jahre 1987 für viel Diskussionsstoff bei Filmprüfern und Zensurbehörden. Neben einem hohen Maß an Gewalt beschrieb das Original auch eine dystopische Stimmung in der Reagan-Ära (Teilprivatisierung diverser Unternehmen sowie Städte,Auseinanderklappen der Schere zwischen Arm und Reich, Verschmutzung der Umwelt,Krisenherde usw.),die damals in den USA herrschte. Was 1987 noch schlechte Zukunftsmusik war,ist in der Realität tatsächlich eingetroffen : Genau wie im Film ist Detroit pleite und abhängig von Finanzspritzen durch den Staat, wer weiß,wann ein Großkonzern die Macht über die Stadt übernimmt und somit die Einwohner von diesem auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind. Ich schweife leider wieder ab,kehren wir zur Rezension zurück.

Auch wenn das Original einige Schwachpunkte in der Story hatte,so ist die Hauptfigur eine zwiespältig diskutierte Persönlichkeit.Auf der einen Seite regiert das kalte und emotionslose Maschinenwesen,welches blind Befehle ausführt sowie mit Brutalität die Straßen von Verbrechern befreit,aber gegen seinen Schöpfer keine Chance hat (ich nenne diese Theorie "Frankenstein-Syndrom").Und doch existiert in der undurchdringlichen Panzerung ein Hauch Menschlichkeit,die Gefühle zeigt,Gewissen sowie Rache vereint und Sehnsucht nach seinen Liebsten (in dem Fall die Frau und der Sohn) hat. Und da stellt sich die Frage : Sind wir zum Teil auch schon "Maschinen",die Befehle vom Smartphone erwarten? Oder können wir trotz der fortschreitenden Technik noch unsere Menschlichkeit bewahren?

"Robocop 2014" - musste diese Neuverfilmung sein? Zwar hat man hier einen nahezu hochwertigen Cast an bekannten Hollywood-Schauspielern bekommen,aber selbst diese können die Blamage nicht abwenden,trotz deren Leistung und von der Hauptfigur ganz zu schweigen. Schon nach der ersten Viertelstunde ist die Handlung vorhersehbar, die Handlung gewinnt erst in der zweiten Hälfte an Spannung und der neue "Robocop" im schwarzen Look wirkt eintönig und langweilig (da hat man sich wohl viel von der "Dark Knight"-Trilogie inspirieren lassen). Auch die FSK ab 12 ist gerade zu lächerlich, diese Zielgruppe wird wohl am meisten bei den Robotern und Ballereien feuchte Augen bekommen,die Message hinter der "Transformation" von Alex Murphy in ein nahezu unbesiegbares Maschinenwesen sowie die aktuelle amerikanische Politik werden vollkommen in den Hintergrund gedrängt.

Einzig positive Punkte bei diesem verkorksten Werk sind die Beibehaltung des roten Fadens im Stile des 87er Originals als auch der Umgang der Familie Murphy nach dem Tod des Protagonisten,dass fehlte im Original komplett.

FAZIT : Als Video-on-Demand (VoD) sowie zum Ausleihen ist er ganz okay,aber ein zweites Mal würde ich mir den nicht nochmal antun,da bleibe ich lieber beim Original
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spektakel, 7. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: RoboCop [Blu-ray] (Blu-ray)
Viel Action, viel Ballerei und viel Spannung. Wer das sucht ist bei RoboCop bestens aufgehoben. Spektakuläre Stunts und eine emotionale Story runden den Film zu einem durchaus gelungenen Werk ab. RoboCop soll einen schwer verwundeten Polizisten zu einem "neuen" Leben verhelfen. Die menschliche Maschine jagt Verbrecher und wird als unbezwingbar gefeiert. Der Roboter mit menschlichem Herz hat eine Familie, die sich an sein neues Dasein gewöhnen muss. Einfühlsam, spannend, spektakulär.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hält keinem Vergleich mit dem Original stand, 9. August 2014
Von 
Marc Jozefiak "horror 1966" (Hildesheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: RoboCop (DVD)
Und wieder einmal bestätigt es sich, das die Neuauflage eines filmischen Klassikers nicht immer die bessere Wahl sein muss, denn was einem José Padilha mit dem unter seiner Regie entstandenen "RoboCop" inszeniert hat, ist im Prinzip nur noch bedingt mit dem Genre-Klassiker von Paul Verhoeven zu vergleichen, der 1987 das Licht der Filmwelt erblickte. Über die Geschichte an sich muss man nicht viel sagen und das Grundgerüst des damaligen Werkes ist auch durchaus vorhanden, doch damit hat es sich dann auch schon, denn ansonsten hat dieser lahme Aufguss kaum noch etwas mit dem düsteren-und sozialkritischen Film von damals zu tun, der zudem auch in Sachen Härte eine ganze Menge mehr zu bieten hat als vorliegendes Szenario. Dabei ist diese Bezeichnung noch stark untertrieben, denn nach einem zugegebenermaßen ordentlichen Einstieg dümpelt das Ganze erst einmal eine geschlagene Stunde vor sich hin, bevor der Titelheld überhaupt einmal in Aktion zu sehen ist. Die Zeitspanne wird dabei mit sentimentalem Gesülze ausgefüllt, ohne das von irgendwelchen Action-Passagen auch nur ein Hauch zu verspüren wäre. Schon im Vorfeld hatte man als Fan des Originals die übelsten Vorahnungen, denn eine 12er Freigabe deutet nun nicht unbedingt darauf hin, das in vorliegendem Fall auch nur annähernd ein Szenario wie im doch ziemlich brachial erscheinenden Original zu erwarten ist. Doch was Padilha an dieser Stelle fabriziert hat ist schon fast ein Schlag ins Gesicht, offenbart sich doch über 100 Minuten lang eine äußerst lahme-und zudem weich gespülte Neuauflage die ausschließlich für die breite Masse in Szene gesetzt wurde.

Wenn ich mich recht erinnere ist im gesamten Geschehen nicht ein einziger Tropfen Blut zu sehen und wenn man sich gedanklich einmal die 87er Variante vor Augen führt, wurde der Neuauflage eine ganze Menge von dem genommen, was das Original in den vergangenen Jahrzehnten zum absoluten Kultstatus verholfen hat. War es doch die mehr als gelungene Mixtur aus jeder Menge Action, teils rabiater Härte und jeder Menge sozialkritischer Elemente, die so wunderbar sarkastisch in Szene gesetzt wurden, das man seine helle Freude am Original hatte. Hier jedoch ist davon kaum noch etwas zu spüren und wenn Samuel L. Jackson nicht in einer absolut brillanten aber viel zu kleinen Nebenrolle zu sehen wäre, würde man hier überhaupt keine politischen Spitzen erkennen. Ganz generell beinhaltet "RoboCop" seine Stärken lediglich im Schauspiel einiger sehr bekannter Akteure, denn neben Jackson gibt es auch ein Wiedersehen mit Michael Keaton oder auch Gary Oldman. Hauptdarsteller Joel Kinnaman wirkt hingegen eher etwas befremdlich in der Rolle des "RoboCops" und kann nicht ansatzweise an die Ausstrahlung eines Peter Weller heranreichen. Mit diesem Manko könnte man ja noch einigermaßen leben, doch die Fokussierung des Geschehens auf Murphy's Familie lässt den gesamten Film zu fast schon elendigem Kitsch verkommen und die eigentlichen Hauptelemente viel zu kurz kommen, was den eh schon nicht besonders guten Eindruck noch zusätzlich nach unten korrigiert.

Ich habe wirklich nichts gegen Filme, in denen die emotionale Ebene in den Vordergrund gerückt wird, wenn dies jedoch beim Remake eines Genre-Highlights der 80er Jahre passiert, dann ist bei der Herstellung dieses Werkes irgend etwas ganz tierisch in die Hose gegangen. Die relativ wenig vorhandenen Action-Elemente kann man sich an beiden Händen abzählen, zudem fallen diese für die heutige Zeit noch nicht einmal sonderlich spektakulär aus, so das im Prinzip in sämtlichen Belangen die Vorlage von Verhoeven mehr als deutlich die Nase vorn hat. Da hilft es dann auch recht wenig, der Hauptfigur ein farblich anderes Aussehen zu verpassen, denn selbst diese als Neuerung gedachte Variante stellt sich doch letztendlich als weitere Peinlichkeit heraus, die sich somit nahtlos zu den unzähligen Defiziten gesellt, die diese unnütze-und vollkommen überflüssige Neuauflage beinhaltet. Bei einem geschätzten Budget von 100.000.000 $ hätte man als geneigter Fan wohl etwas mehr erwarten dürfen, doch in vorliegender Form kann man lediglich bescheinigen, das die ausgegebene Summe wohl ziemlich unnütz aus dem Fenster geschmissen wurde.

Zwangsläufig wurde ich hier schon ein wenig an "Total Recall" erinnert, denn auch dort wurde das Remake viel zu sehr auf den heutigen Mainstream gebürstet, um eine möglichst große Zielgruppe bedienen zu können. Wenn einem Film aber aus solchen Gründen fast der gesamte Charakter wie auch die Faszination genommen wird dann sollte man in Hollywood doch lieber ganz auf die Remakes solch wunderbarer Klassiker verzichten, da diese Weichspüler-Neuauflagen doch wirklich niemand braucht. Denn selbst wenn man mit äußerst niedrigen Erwartungen an vorliegenden Film herangeht, werden diese noch einmal unterboten und auch wenn das Szenario sicherlich in technischer Hinsicht auf einem guten Niveau daher kommt, verbietet sich doch fast ein direkter Vergleich mit dem brillanten Original, das ganz eindeutig die Nase um mehrere Längen voraus hat.

Fazit:

Sorry Mr. Padilha, aber dieses extrem lahme Remake ist eigentlich schon eine faustdicke Beleidigung für die Vorlage von Paul Verhoeven, die selbst nach nunmehr fast schon drei Jahrzehnten ganz klar die bessere Variante darstellt und dabei all das beinhaltet, was die neue Version so schmerzhaft vermissen lässt. Hoffentlich kommt niemand auf die Idee, diesen langweiligen Blockbuster-Mist auch noch fortzusetzen, doch hier wird wohl nur der Wunsch der Vater des Gedankens bleiben. Hollywood wird die Kuh sicherlich melken so lange auch noch ein einzelner Dollar aus dem Euter zu quetschen ist.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für mich als Fan des Originals schwer zu ertragen...., 12. Juni 2014
Von 
Frank Linden (Troisdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: RoboCop [Blu-ray] (Blu-ray)
2028: Die Welt wird von den Robotern der OmniCorp. "beschützt".
Nur in den USA gibt es den sogenannten Dreyfus-Akt der verhindert das diese Roboter zum Einsatz kommen.
Der CEO des Unternehmens, Sellars, ist also verzweifelt auf der Suche nach einem Wirtskörper der eine Symbiose zwischen Mensch und Maschine ermöglicht um so das Gesetzt zu stürzen und auch in den Staaten seine Geschäfte zu machen.
Da trifft es sich gut das der Cop Alex Murphy einem Anschlag zum Opfer fällt da er gegen einen Gangsterboss und korrupte Cops vorgeht.
Murphy verliert bis auf Hirn, Gesicht, eine Hand und Lungen alle Körperteile und Organe und wird zum schlagkräftigen RoboCop umgebaut.
Zunächst mit Erfolg aber Murphy ist noch zu sehr Mensch was Sellars nicht dulden kann.
Als Murphys Arzt Dr. Norton nun auch noch den letzten Funken Menschlichkeit auslöscht scheint die Perfekte Anti-Verbrechenswaffe gefunden zu sein.
Aber Murphy gelingt es die Manipulationen rückgängig zu machen und nun sinnt er auf Rache....Rache die auch OmniCorp. und Sellars gefährlich werden könnte.

Hmmm......als glühender Fan des Original-Films von Paul Verhoeven muss ich sagen: Argh....was haben die mit RoboCop gemacht?????
Erstens: FSK 12.....das heißt: Ein blutleerer Sci-Fi Actioner der lediglich durch bunte CGI Effekte auffällt.
Zweitens: Die Story....sie wirkt wie im Schnelldurchlauf gedreht und erreicht zu keiner Zeit die Tiefe oder die Intensität des Originals.
Drittens: Die Dialoge....also ehrlich. Teilweise musste ich schmunzeln so 08/15 wirken selbige. Schablonenhaft.
Viertens: Der Cast....Ich mag Joel Kinnaman und kenne ihn aus vielen Schwedischen Produktionen, aber hier wirkt er Farblos und austauschbar wie eigentlich alle Darsteller....Gary Oldman mal ausgenommen der das Highlight in diesem Segment darstellt.
Wer das Original kennt und liebt wird die Hände über dem Kopf zusammenschlagen!

Aber ich will fair sein:
Betrachtet man den Film als eigenständig ist er zumindest okay.
Zwar wiegen die oben genannten Mängel auch weiterhin schwer aber sie wären ertragbarer wenn der Film halt nicht RoboCop heißen würde.
RoboDude okay, Cyborg-Detective geht, MechCop ja....aber RoboCop? Nö!

Was also bleibt ist ein seelenloses CGI Inferno mit einigen biedern Kills und dem Versuch einer tiefgehenden Story die aber nur leicht gestreift wird was man alleine daran erkennt das man mit Murphy nicht mitleidet oder fiebert wie es im Original der Fall gewesen ist.

Darsteller sind u.a.: Joel Kinnaman, Gary Oldman, Samuel L. Jackson, Michael Keaton, Jackie Earle Haley, Abbie Cornish, Jay Baruchel, Jennifer Ehle und Aimee Garcia.

Alles in allem unter dem Aspekt "RoboCop Remake":Gescheitert
Unter dem Aspekt eigenständiger Sci-Fi Actioner: Solide mit ein paar coolen optischen Effekten.
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RoboCop
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