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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Mutter aller Filme !!!
Unter dem Wort Kultfilm sollte dieser Film im Lexikon zu finden sein. Was Tarantino auch immer Zuhause raucht. Ich will auch was davon. Wie dieser Ausnahmeregisseur, Schauspieler wie Samuel L. Jackson und John Travolta zu Höchstleistungen treibt ist einzigartig. Pulp Fiction polarisiert sehr stark. Entweder lieben die Leute diesen Film oder sie lehnen ihn ab...
Veröffentlicht am 21. November 2005 von Frank Zimmermann

versus
128 von 144 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was hat man sich nur bei dem Ton gedacht?!
Ich liebe diesen Film! Habe mich riesig auf die BD gefreut, aber was sie mit dem Ton gemacht haben, kann ich nicht nachvollziehen. Zum Film gibt es von mir nichts zu sagen. Das Bild der BD ist top. Wie ich's mir gewünscht habe. 5 Sterne!! Der Ton in der englischen Spur ist okay - nicht mehr und nicht weniger, aber was die deutsche Spur anbelangt - das war wohl nix...
Veröffentlicht am 5. Februar 2012 von Ralf Gillmeister


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52 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DVD-Untertitel abschalten, 18. März 2002
Rezension bezieht sich auf: Pulp Fiction (DVD)
Zunächst im Einstellungsmenü der DVD "Englisch mit festen Untertiteln" auswählen.
Auf Start drücken und die Wiedergabe gleich wieder stoppen.
Wichtig: Nochmals die Stop-Taste drücken
In das Setup-Menü des Players wechseln
Die Untertitel-Sprache auf Englisch umstellen
Auf "Fortsetzen" im Player-Setup-Menü drücken -> Jetzt sollte der Film von Start beginnen und die Audio-Sprache auf Deutsch umgestellt worden sein.
Nochmals auf "Stop" drücken
Nochmals in das Setup-Menü des Players und dort die Audio-Sprache auf "Englisch" ändern.
Auf "Fortsetzen" im Player-Setup-Menü drücken -> Jetzt sollte es geschafft sein. "Pulp FictioN" im Original und OHNE lästige Untertitel.
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51 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Film der eine vollkommen andere Liga ist, 27. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: Pulp Fiction (DVD)
Der Film:
Für alle die den Film noch nicht gesehen haben: Schaut ihn Euch an! Dieser Film ist zwar nicht Quentin Tarantinos Debut, aber der Film war sein Durchbruch.
Falls jemand noch nie einen Tarantino Film gesehen hat, dann sollte er diesen Film als Einstieg nehmen. Alle Elemente die seine Filme ausmachen sind in Pulp Fiction vereint: Witzige Dialoge um die Banalitäten des Alltages, Drogen und Gewalt die vollkommen undistanziert in den Film eingarbeitet sind und Schauplätze die ein Lebensgefühl vermitteln.
Der Zuschauer wird zwar durch mehrere Sprünge zwischen Zeit und Handlungsstrang anfänglich verwirrt, jedoch ergibt alles zusammen eine wohlüberlegte Geschichte. Dies ist ein Film wie es ihn noch nie gab und so schnell auch nicht wiedergeben wird...
***** (5 Sterne für den Film)
Die DVD:
Leider ist die DVD nicht so gut gelungen wie der Film. Die Extras sind nett, aber schöner wäre es gewesen, wenn die entfallenden Szenen auch als Bildmaterial dabei wären.
Aber das absolut ekelige sind die nicht ausblendbaren Untertitel in der englischen Sprachfassung, diese sind eine reine Schikane für den Filmliebhaber (Tipp: Für einige DVD-Player gibt es für die Untertitel Workarounds).
Ansonsten macht die DVD einen soliden abgerundeten Eindruck.
*** (3 Sterne für die DVD)
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37 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Viertelpfünder mit Käse und mit reichlich Extras! TOP!, 4. Februar 2007
Vorab:

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In den 90ern waren es sicherlich Filme wie Titanic, die an den Kinokassen den meisten Erfolg verbuchen konnten. Die Riga der Filme mit absolutem Kultstatus hingegen, wird von Protagonisten und Handlungssträngen beherrscht, die weit losgelöst von den Zwängen der Realität agieren. Nicht umsonst ist neben Pulp Fiction der Film Forrest Gump zu derart astronomischem Ruhm gekommen. Die Gewagtheit beider Filmprojekte und ihre Fähigkeit beim Publikum zu polarisieren macht den Großteil ihres Erfolges aus. Sie verneinen der typischen Schwarzweißmalerei von Hollywood und liefern dem Zuschauer eine intelligente und künstlerisch sehr ambitionierte Collage aus gesellschaftlichen und politischen Graubereichen, in denen man sich entfalten kann. Die Meinungen sind nicht vorgefertigt, es gibt keine Bösen und keine Guten, - wie im echten Leben meist auch. Natürlich sind die Figuren karikiert und noch dazu stark überzeichnet. Schließlich muss der Film als Medium diese Wirkung innerhalb eines starren Zeitrahmens seine Wirkung entfalten. Aber auch die Tatsache der gelegentlichen Übertreibung tut dem Grundtenor keinen Abbruch, den Pulp Fiction bereits ab der ersten Szene beim Zuschauer hervorruft. Das episodenhafte Erzählmoment bringt noch die nötige Hektik in die Handlung und wirkt zugleich wie ein Katalysator, der dafür sorgt, dass der Zuschauer binnen Minuten mit den Protagonisten und der Handlung reagiert und in seinen Kinosessel oder seine Wohnzimmercouch gebannt wird. Das ist Kino meine Damen und Herren in seiner wahrsten Reinform und auf seinem höchsten Niveau!

Zur Story:

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Pulp Fiction besteht im Wesentlichen aus drei Handlungssträngen, die nur durch wenige, aber dramatische und episodenhaft - amputierte Begegnungen der Protagonisten miteinander verknüpft sind. Außerdem werden die Episoden nicht in chronologischer Reihenfolge erzählt, was seit dem Film Reservoir Dogs eigentlich zu den Rahmenbedingungen von Tarantinos handwerklichem Geschick gezählt werden kann.

Um die vielen Protagonisten auf einen Nenner zu bringen, bräuchte man schon den Rahmen einer Doktorarbeit. Schlichtweg kann jedoch mit Gewissheit gesagt werden, dass sich dieser Film schon einmal wegen der überaus gelungenen schauspielerischen Leistungen mehr als lohnt. Die Schauspieler agieren alle auf einem sehr hohen Nivea und wirken gerade durch die sehr homogene Umgebung sehr authentisch. Genannt werden sollten meiner Ansicht nach auf jeden Fall folgende Akteure, die dem Film sein ganz eigentümliches Flair aufdrücken: John Travolta, Samuel L. Jackson Uma Thurman, Harvey Keitel, Tim Roth, Bruce Willis, Ving Rhames, Christopher Walken und natürlich wie immer der Altmeister selbst, Quentin Tarantino.

Im Grunde handelt Pulp Fiktion von den beiden Auftragskillern Vincent Vega und Jules Winfield (John Travolta und Samuel L. Jackson), die von ihrem Boss Marcellus Wallace den Auftrag bekommen, ihm einen ominösen Koffer unbekannten Inhaltes zurückzuholen, der anscheinend in die Falschen Hände geraten ist. Daneben wird noch die Geschichte des Amateurboxers Butch (Bruce Willis) erzählt, der ebendiesen Marcellus Wallace bei einem getürkten Kampf betrügt und von nun an mit seiner Rache zu rechnen hat. Die Vermischung dieser beiden Elemente ist das Grundkonstrukt dieses filmischen Highlights und aus ihr entspringen allerlei bekannte Verquickungen und Nebenhandlungen, wie z.B.: Vegas Tanzabend mit Mia Wallace (Uma Thurman), oder die Szene im Waffenladen, in dem Wallace von Zed vergewaltigt wird und so weiter. Die Szenen haben keinen linearen Plot, sondern schwappen vielmehr ineinander über, wie im echten Leben – d.h. ohne vorgefertigtes Drehbuch und mit einer gewissen Spontaneität. Die gesamte Story in Worte zu hüllen würde angesichts der Ermangelung der linearen Erzählstruktur ohnehin keinen Sinn machen. Kurzum: Man muss es gesehen haben, um es letztlich auch zu verstehen.

Zur DVD:

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Die absolute Stärke dieser Ausgabe, besteht schlicht und ergreifend in der Tatsache, dass diesmal nicht mit Extras gegeizt wurde. Neben dem eigentlichen Hauptfilm können diese nämlich locker noch einen vergnügten Kinoabend füllen. Neben zusätzlichen Szenen und Interviews, enthält die Bonusdisk noch etliche Trailer, ungeschnittene Szenen, Eindrücke von der Preisverleihung in Cannes und noch vieles mehr, was diesem einzigartigen Film endlich zu einer geeigneten Edition verhilft. Wirklich Gut!

Fazit:

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Absolute Kaufempfehlung! Kino auf dem Höhepunkt der medialen Möglichkeiten und noch dazu gibt es an diesem Film keinen einzigen Aspekt (bis auf einige Filmfehler, wie bei jedem Film halt), der ein negatives Licht auf das Zuschauervergnügen werfen könnte. Kaufen und genießen, lautet hier die Devise
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenig Extras, dafür aber reichliche Film! Top Movie!, 4. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Pulp Fiction (DVD)
Vorab:

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In den 90ern waren es sicherlich Filme wie Titanic, die an den Kinokassen den meisten Erfolg verbuchen konnten. Die Riga der Filme mit absolutem Kultstatus hingegen, wird von Protagonisten und Handlungssträngen beherrscht, die weit losgelöst von den Zwängen der Realität agieren. Nicht umsonst ist neben Pulp Fiction der Film Forrest Gump zu derart astronomischem Ruhm gekommen. Die Gewagtheit beider Filmprojekte und ihre Fähigkeit beim Publikum zu polarisieren macht den Großteil ihres Erfolges aus. Sie verneinen der typischen Schwarzweißmalerei von Hollywood und liefern dem Zuschauer eine intelligente und künstlerisch sehr ambitionierte Collage aus gesellschaftlichen und politischen Graubereichen, in denen man sich entfalten kann. Die Meinungen sind nicht vorgefertigt, es gibt keine Bösen und keine Guten, - wie im echten Leben meist auch. Natürlich sind die Figuren karikiert und noch dazu stark überzeichnet. Schließlich muss der Film als Medium diese Wirkung innerhalb eines starren Zeitrahmens seine Wirkung entfalten. Aber auch die Tatsache der gelegentlichen Übertreibung tut dem Grundtenor keinen Abbruch, den Pulp Fiction bereits ab der ersten Szene beim Zuschauer hervorruft. Das episodenhafte Erzählmoment bringt noch die nötige Hektik in die Handlung und wirkt zugleich wie ein Katalysator, der dafür sorgt, dass der Zuschauer binnen Minuten mit den Protagonisten und der Handlung reagiert und in seinen Kinosessel oder seine Wohnzimmercouch gebannt wird. Das ist Kino meine Damen und Herren in seiner wahrsten Reinform und auf seinem höchsten Niveau!

Zur Story:

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Pulp Fiction besteht im Wesentlichen aus drei Handlungssträngen, die nur durch wenige, aber dramatische und episodenhaft - amputierte Begegnungen der Protagonisten miteinander verknüpft sind. Außerdem werden die Episoden nicht in chronologischer Reihenfolge erzählt, was seit dem Film Reservoir Dogs eigentlich zu den Rahmenbedingungen von Tarantinos handwerklichem Geschick gezählt werden kann.

Um die vielen Protagonisten auf einen Nenner zu bringen, bräuchte man schon den Rahmen einer Doktorarbeit. Schlichtweg kann jedoch mit Gewissheit gesagt werden, dass sich dieser Film schon einmal wegen der überaus gelungenen schauspielerischen Leistungen mehr als lohnt. Die Schauspieler agieren alle auf einem sehr hohen Nivea und wirken gerade durch die sehr homogene Umgebung sehr authentisch. Genannt werden sollten meiner Ansicht nach auf jeden Fall folgende Akteure, die dem Film sein ganz eigentümliches Flair aufdrücken: John Travolta, Samuel L. Jackson Uma Thurman, Harvey Keitel, Tim Roth, Bruce Willis, Ving Rhames, Christopher Walken und natürlich wie immer der Altmeister selbst, Quentin Tarantino.

Im Grunde handelt Pulp Fiktion von den beiden Auftragskillern Vincent Vega und Jules Winfield (John Travolta und Samuel L. Jackson), die von ihrem Boss Marcellus Wallace den Auftrag bekommen, ihm einen ominösen Koffer unbekannten Inhaltes zurückzuholen, der anscheinend in die Falschen Hände geraten ist. Daneben wird noch die Geschichte des Amateurboxers Butch (Bruce Willis) erzählt, der ebendiesen Marcellus Wallace bei einem getürkten Kampf betrügt und von nun an mit seiner Rache zu rechnen hat. Die Vermischung dieser beiden Elemente ist das Grundkonstrukt dieses filmischen Highlights und aus ihr entspringen allerlei bekannte Verquickungen und Nebenhandlungen, wie z.B.: Vegas Tanzabend mit Mia Wallace (Uma Thurman), oder die Szene im Waffenladen, in dem Wallace von Zed vergewaltigt wird und so weiter. Die Szenen haben keinen linearen Plot, sondern schwappen vielmehr ineinander über, wie im echten Leben – d.h. ohne vorgefertigtes Drehbuch und mit einer gewissen Spontaneität. Die gesamte Story in Worte zu hüllen würde angesichts der Ermangelung der linearen Erzählstruktur ohnehin keinen Sinn machen. Kurzum: Man muss es gesehen haben, um es letztlich auch zu verstehen.

Zur DVD:

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Das einzige wirklich nennenswerte Extra sind einige Interviews mit den Darstellern. Zusätzlich gibt es noch den einen oder anderen Kinotrailer. Alles in Allem ist die spartanische Auslese, was die Extras anbelangt, der einzige Schwachpunkt dieser Ausgabe.

Fazit:

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Absolute Kaufempfehlung! Kino auf dem Höhepunkt der medialen Möglichkeiten und noch dazu gibt es an diesem Film keinen einzigen Aspekt (bis auf einige Filmfehler, wie bei jedem Film halt), der ein negatives Licht auf das Zuschauervergnügen werfen könnte. Kaufen und genießen, lautet hier die
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Genial, 22. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Pulp Fiction (DVD)
Ein absoluter klassiker der Film,eben vom Meister selbst gemacht!!

Coole schauspieler,geile sprüche und gespräche,super soundtrack da paßt einfach alles!

Dadurch zeichnet sich nunmal ein klassiker aus wenn andere filme an einem gemessen werden!!

Denn sobald ein film in dieser richtung am markt ist wird er natürlich mit dem meisterwerk verglichen und mit sätzen wie"

im stile von pulp fiction" oder "kann pulp fiction das wasser reichen" umworben!

wenn es ein genre des Films gibt dann heißt es "pulp fiction" oder TARANTINO!!!!

Allein daran sieht man das es kein überschätzter film sondern ein meilenstein der filmgeschichte ist und dieses genre prägt!!!

Denn es gibt eben nur einen Rambo oder terminator oder rocky und jeder weiß in welche richtung der film geht wenn er mit denen verglichen wird!und genau so ist es bei

"PULP FICTION"!!!

Danke Quentin !!!!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale Schundgeschichten..., 25. Juli 2014
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pulp Fiction (DVD)
Mit 154 Minuten Laufzeit ist Quentin Tarantinos "Pulp Fiction" fast schon ein Monumentalfilm, auch wenn das Thema B-Picture lastig orientiert ist, denn es ist eine Hommage an die Trivial- und Schundliteratur, eine Liebeserklärung an den Groschenroman, wobei in diesen Heften meist mehrere Kurz-Geschichten zusammengefasst waren. Dies behielt Tarantino in seinem Film aus dem Jahr 1994 bei. Alles fängt in einem Restaurant an, dort nehmen Pumpkin (Tm Roth) und seine Braut Honey Bunny (Amanda Plummer) das Frühstück ein, bedanken sich artig bei der Kellnerin für den guten Service und beratschlagen, dass sie jetzt gleich das Restaurant überfallen, weil ja keiner damit rechnet und sie aufgrund dieses Überraschungseffekts gute Karte haben für eine gute Kasse. Wenn sich am Ende des Films nach dem vielen Geschichten, die sich alle im Dunstkreis des Gangsterbosses Marcellus Wallace (Ving Rhames) ereignen, die letzte Episode öffnet, dann sind wir dank Tarantino wieder genau am Anfang des Films angelangt, wo das Gangsterpaar die Pistolen zückt. In der zweiten Episode erzählt der Filmemacher, der mit "Reservoir Dogs" seinen ersten Erfolg zwei Jahre vorher erringen konnte, von der täglichen Arbeit der beiden Auftragsmörder Vincent Vega (John Travolta) und Jules Winnfield (Samuel L. Jackson), die ihren Lohn von Wallace erhalten und nun einige Youngsters, die den Boss betrogen haben, zur Rede stellen werden. Zur Rede stellen heißt in diesem Fall "liquidieren" und vor der Exektution sagt Jules immer noch einen Spruch aus der Bibel (Hesekiel 25,17) auf. Eine weitere Episode führt den Zuschauer in die Kindheit des Boxers Butch Coolidge (Bruce Willis), der vom Kriegskamerad (Christopher Walken) des Vaters ein Geschenk des gefallenen Vaters überreicht bekommt. Es ist die wertvolle Uhr, die der Sohn unbedingt bekommen sollte und die der Vater während des Vietnam Einsatzes in seinem Anus versteckt hat, was ihm dann der Kamerad gleichtat, der nun diese Uhr an den rechtmässigen Erben übergibt. Butch selbst ist auf der Flucht vor Wallace, denn er sollte in einem gefakten Boxkampf eigentlich in der 5. Runde k.o. geschlagen worden sein, aber Butch spielte sein eigenen Spiel und hat sehr viel auf "Sieg" gesetzt. Nun muss er mit seiner Geliebten Fabienne (Maria de Medeiros) flüchten. Vince Vega erhält etwa zur gleichen Zeit von seinem Boss den Auftrag, während dessen Abwesenheit sich ein bisschen um die verwöhnte Ehefrau Mia (Uma Thurman) zu kümmern. Auf dem Programm steht damit "Ausgehen mit der Frau des Chefs" und der Weg führt die beiden Lokal Jack Rabbit Slims, das im Stil der 50er Jahre aufgemacht ist und wo Buddy Holly sie bedieht. Dort gewinnen die beiden einen Twist Contest, aber die Nacht ist noch nicht vorbei. Eine Überdosis Koks beendet beinahe Mias Leben. Dann wird die Zeit etwas zurückgedreht und der Zuschauer befindet sich wieder mit den Killern Vincent und Jules bei den Jungs, die jetzt alle ihr Leben verlieren werden. Es passiert aber in dieser Sekunde ein glücklicher Zufall (so Vincent) oder ein Wunder Gottes (Juels), der den beiden Männern das Leben rettet und Jules zur Entscheidung kommen lässt dem Killergewerbe Lebewohl zu sagen. Eine weitere Szene zeigt Butch, der noch einmal in die Wohnung muss, weil Fabienne dort die wertvolle Uhr liegen liess. Auf diesem Trip erfüllt sich nicht nur Vincents Schicksal, sondern Butch wird sich gemeinsam mit Marcellus in einem Keller wiederfinden, wo sie von einem perversen Trio abgeschlachtet werden sollen. Bei soviel Blut kommt dann auch noch Wallaces bester Mann Winston Wolf (Harvey Keitel zum Einsatz und natürlich das Restaurant vom Anfang und Jules schöne Brieftasche, wo "böser schwarzer Mann" draufsteht...
Ein ganz großes Meisterwerk der 90er Jahre ist Quentin Tarantino mit diesem knalligen Sex-Gewalt-Humor-'Tiefsinn-Thriller gelungen, der mit einer Riesenportion schwarzem Humors aufwartet und groteske Situation und noch groteskere Figuren anbietet. Mit der hervorragenden Nutzung der Episoden sprengt der Regisseur die herkömmlichen Erzählstrukturen, springt verwegen und brilliant zwischen verschiedenen Schauplätzen, Zeiten und Handlungen hin- und her, um sie am Ende ganz locker und leicht zu einer Einheit zusammenzufügen. Als Lohn konnte sich der Film vor Auszeichnungen nicht mehr retten. Er wurde u.a. 1995 für 7 Oscars vorgeschlagen, aber aufgrund der Dominanz von "Forrest Gump" gewann er am Ende nur eine - der Maestro selbst wurde mit Partner Roger Avery für das beste originaldrehbuch ausgezeichnet.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echter Tarantino mit allem Drum und Dran halt, 24. August 2007
Von 
S. Warstein-R "cseidelmann" (Warstein-Belecke) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Pulp Fiction (DVD)
Um eines gleich klarzustellen: Quentin Tarantinos Filme mag oder hasst man, nichts dazwischen. Jeder Regisseur hat seine eigene Art des Filmemachens, egal ob Stanley Kubrick, Steven Spielberg, James Cameron, Paul Verhoeven, oder halt Quentin Tarantino. Letzt genannter Regisseur zeichnet sich dadurch aus, daß seine Filme mit Sarkasmus, Zynismus und schwarzem Humor gespickt sind. Entweder man mag es oder nicht. Deshalb ist dieser Film auch nicht für die breite Masse geeignet. Es handelt sich
hier um einen Episodenfilm mit allem was dazu gehört. Da die Handlung von vorherigen Rezensenten ausführlich erläutert wurde, möchte Ich auf die Kernpunkte des Films kommen. Die Schauspieler (Bruce Willis, Samuel L. Jackson, Uma Thurman, Ving Rhames etc.) spielen ihre Rollen sehr glaubwürdig und verdammt gut. Was den Film auch auszeichnet sind die tollen Dialoge, Schnitte, Plot und nicht zuletzt die hervorragende Atmosphäre. Der Film ist spannend, packend und auch z.T. sehr brutal, siehe z.B. die Anfangsszene beim Frühstück. Sehr gut gelungen ist auch der Soundtrack, da dieser sehr gut zum Film passt. Überhaupt wird der Film auch nie langweilig, da immer was los ist. Pulp Fiction ist auch einer der wenigen Filme, die man sich immer wieder ansehen kann, ohne dass Langweile aufkommt. Darum bekommt dieser Film von mir auch 5 Sterne, die er sich wirklich verdient hat. Hebt er sich doch deutlich vom Hollywood Mainstream ab, das bedeutet, es gibt keine Schwarzweiss Malerei, wie sonst bei typischen Hollywoodfilmen üblich. Pulp Fiction ist halt anders, und nicht nur von den Darstellern. Man mag oder hasst ihn, aber das ist und bleibt halt Geschmackssache. Ich kann den Film jedenfalls nur empfehlen. Soll heissen, wer Kill Bill, Jackie Brown etc. mochte, wird Pulp Fiction lieben. Es lohnt sich wirklich. Daher auch 5 Sterne für den Film.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Pulp Fiction Fans...unbedingt kaufen!, 22. September 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin mir sicher, dass wer auch diese Collector's Edition kaufen möchte, den Film mit Sicherheit schon kennt, daher brauche ich nichts mehr über den Film zu erzählen.

Pro:

- Was oft bei den anderen Versionen bez. Originalfassung bemängelt wurde (lt. Rezensionen), die Originalfassung (english) bei dieser Edition läuft komplett OHNE dt. Untertitel Einblendung

- Die Qualität und Verarbeitung der Hülle ist hochwertig

- Extras ---> Interviews von Quentin und auch von einigen Darstellern (meistens am Drehset), einige Scenes in the making, herausgeschnittenen Szenen und vieles mehr.

Ich wünsche mir, dass die Steelbook Edition auch irgendwann mal für Jackie Brown und Reservoir Dogs erscheint, dann werde ich sie mir auch auf jeden Fall kaufen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker, 6. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Pulp Fiction (DVD)
Eigentlich muss man zu diesen Film nichts mehr sagen. Er ist ein Klassiker. Der beste Tarantino Film aller Zeiten. Viel besser als Kill Bill und auch besser als Jackie Brown. Wer diesen Film noch nicht gesehen hat, dem fehlt ein Stück Filmgeschichte.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echter "Kultfilm", 18. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Pulp Fiction (DVD)
Irgendein zweitklassiges Restaurant in Los Angeles; zwei recht komische Vögel sitzen an einem Tisch, es handelt sich um ein Gangster - Pärchen, wie aus der darauf folgenden Diskussion zu entnehmen ist, in der die „Spielbälle" von Banküberfällen per Handy, zum Verhalten jüdischer Geschäftsmänner bei Raub fliegt.
Ein erstaunliche Anfangssequenz die zusätzlich auch gleich die Besonderheiten des Films klassifiziert: ein unglaublicher Ideenreichtum gepaart mit ungewöhnlichen Erzählmethoden.
Wenn irgendjemand fragt (der den Film nicht kennt) was denn so besonders sei, so steht beinahe jeder am Klippenrand, denn beschreiben lässt sich der Film nicht so recht. Will man den Fragenden für den Streifen begeistern so stehen gleich am Anfang einige Faktoren im Weg: Es gibt keinen Anfang und kein Ende, die Situationen sind absurd, der Aufbau abstrus und gelabert wird über alles mögliche - nur nicht über die Story (gibt es die überhaupt?). Stellvertretend wirkt bereits die „Anfangsdefinition" des Wortes „pulp" (moralisch anstößig)
Bei „Pulp Fiction" handelt es sich vielleicht um einen Episodenfilm, vielleicht um eine Gangsterfilmparodie, vielleicht auch um den größten Schund aller Zeiten. Fest steht, dass sich (fast) jeder für die Sache begeistern kann.
Einerseits ist der Film der Gewalt keineswegs abgeneigt, kann ihr aber auch die humoristische Seite abgewinnen, Struktur/Einstellungen sind neuartig und waren bestimmt so faszinierend wie die ungewöhnlichen Montagen, irritierenden Zooms etc. in „Easy Rider", die Musik ist perfekt gewählt.
Und schon wären wir beim „Kultfilm" angelangt (der „Pulp Fiction" zweifellos ist). Der Begriff umfasst so unterschiedliche Werke wie „Easy Rider", „Die Reifeprüfung", oder düster, philosophische Endzeit Momentaufnahmen wie „Blade Runner".
Von Samuel L. Jacksons & John Travoltas brutalem „Kofferrückholauftrag", zu Pumkin & Honeybonnies Restaurantsequenzen, von Bruce Willis & Ving Rahmes „Kelleralbtraum", zu Uma Thurmans Drogentrip... normal läuft hier gar nicht ab, die Ideen sind angenehm frisch, aber auch gleichzeitig angenehm verrückt. Jeder einzelne Hauptcharakter wäre einen Film wert, speziell die Leistungen Jackons, Travoltas, Thurmans, oder Keitels sind erwähnenswert. „Cool" muss nach diesem Film neu definiert werden - die erinnerungswürdigen Sequenzen sind alle paar Minuten zu bestaunen, die Dialoge clever, die Handlungskreuzungen famous. Der Drehbuch - Oscar ist verdient, und alle anderen Lobeshymnen (in meinen Augen auch).
Die vorliegende DVD ist für Freunde des Films kaum geeignet, da sich die deutschen Untertitel bei der Originalfassung nicht ausblenden lassen, was mit den Lizenzrechten zusammenhängt. Das Ansehen kann deshalb oft zur Qual werden. Schade, schade. Ich persönlich (sofern die Abspielmöglichkeit gegeben ist) würde die USA - Special Edition empfehlen, die auch mehr Bonusmaterial enthält.
Der Film ist selbst in der furchtbaren deutschen Synchronisation ein Gewinn und trotz allem ist die DVD liebevoll aufbereitet und bietet so manch interessantes Extra.
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Pulp Fiction
Pulp Fiction von Quentin Tarantino
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