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Gemeinsam mit Lebensgefährten Luca betreibt Claire ein kleines Hotel an der Küste von Cornwall. Während Luca mit seinen ausgefeilten Kochkünsten die Gäste verzaubert, sorgt Claire dafür, dass diese sich in dem kleinen, feinen Hotel bestens aufgehoben fühlen. Nun steht ein verlängertes Wochenende an, das Wetter spielt ebenfalls mit und das Hafenhotel ist restlos ausgebucht. Somit stehen Claire und Luca einige arbeitsreiche wie abwechslungsreiche Tage bevor. Doch die junge Frau ahnt noch nicht, dass dieses Sommerwochenende für sie eine schicksalhafte Wendung nehmen wird.

Zwar steht das Leben von Claire im Vordergrund, doch Veronica Henry fügt zusätzlich geschickt die Erlebnisse der so unterschiedlichen Hotelgäste hinzu und für manche von ihnen wird das sommerliche Wochenende ebenfalls eine einschneidende Wendung in ihrem Leben nehmen. Die Autorin stellt ihren Lesern erst einmal alle ihre Mitwirkenden vor, wodurch anfangs häufig die Erzählstränge wechseln. Nachdem schließlich alle Urlauber im Hotel eingecheckt haben, verknüpfen sich einige Geschichten der Urlauber mit den Erlebnissen von Claire, während andere für die Hotelmanagerin reine Gäste bleiben. Dennoch verfolgt man deren Wochenende auch weiterhin mit.

Aber in der Hauptsache geht es bei Veronica Henrys wundervoll und abwechslungsreich erzählten Roman um die junge Claire. Im Verlauf der Geschichte begleitet man die sympathische junge Frau nicht nur bei ihrem Alltagsleben, sondern die Autorin entführt einen auch in deren Vergangenheit. Immer wieder fließen kleine Szenen ein, wodurch offene Fragen der Gegenwart nach und nach beantwortet werden und man somit auch das Verhalten von Claire immer besser versteht. Und wenn man sich mit der Zeit auch vorstellen kann, wie die Story letztendlich enden wird, überrascht die Autorin ihre Leser doch immer wieder mit einigen unvorhersehbaren Wendungen, sodass der Roman jederzeit äußerst kurzweilig ist. Zudem schildert Veronica Henry das Gefühlschaos, in welches Claire durch die Begegnung eines Mannes aus ihrer Vergangenheit gerät, absolut nachvollziehbar sowie sehr gefühlvoll und warmherzig.

Ein weiteres Plus des Romans sind aber auch seine Charaktere, welche bis in die kleinste Nebenrolle facettenreich beschrieben werden. Und die Mitwirkenden sind nicht gerade wenig. Claire ist die gewissenhafte, disziplinierte Managerin des Hotels, die sich um alles kümmert und nur das Wohl ihrer Gäste im Sinn hat. Das genaue Gegenteil ist der exzentrische, launenhafte Luca, der zu Wutanfällen neigt, eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf Frauen hat, dies schamlos ausnutzt und zudem noch ein genialer Koch ist.

Bei den Urlaubsgästen handelt es sich um eine junge Frau auf der Suche nach ihrem Vater, um einen Vater, welcher ein jahrelanges Geheimnis vor seiner Frau verbirgt, um einige junge Männer, die einen Junggesellenabschied feiern wollen, um ein reiches Ehepaar, welche Claire und Luca für ihr neuestes Projekt begeistern möchten und um die junge Angelica, die sich um ihren kleinen Bruder sorgt.

Fazit: Eine kurzweilige, sehr unterhaltsame Sommerlektüre mit wunderbar gezeichneten Charakteren und einigen überraschenden Wendungen.
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Claire und Luca leben seit ein paar Jahren zusammen. Eigentlich ein Dream Team: Er, der ehrgeizige charmante Starkoch und sie, die Frau für alle Fälle, die das Fünf Sterne Hotel in Cornwall für sie beide leitet. Doch obwohl Luca überaus attraktiv ist, kommen Claire manchmal Zweifel, ob sie wirklich in seinem Leben die Nr. 1 ist. Er wird von den Frauen umschwärmt, wie Motten das Licht und selbst Angelica, ihre Angestellte und Claires Vertretung, scheint Lucas Reizen gegenüber nicht immun zu sein. Ausgerechnet an dem Wochenende, an dem das Hotel restlos ausgebucht ist und viel Arbeit auf Luca, Claire und Angelica und die restlichen Angestellten des Hotels wartet, trifft auch eine Hochzeitsgesellschaft ein. Der zukünftige Bräutigam, der hier seinen Junggesellenabschied feiern möchte ist Nick, Claire erste große Liebe. Einst waren sie ein glückliches Paar, bis der Tod eines Familienangehörigen beide auseinander brachte.

Die Anwesenheit von Nick in ihrem Hotel bringt Claire völlig durcheinander, dabei müsste sie eigentlich ihre Gedanken beisammen haben- ein schwerreiches befreundetes Ehepaar, plant ein zweites Luxushotel in London, eine Art Ableger des Hotels, das Luca und Claire in Cornwall aufgebaut haben. Luca sieht diese Chance als Möglichkeit, endlich in seinem Beruf voranzukommen. Claire jedoch ist sich nicht sicher…

Meine Einschätzung:

„Wie ein Sommertag“ ist ein wunderschöner, unter die Haut gehender Roman, der gleich mehrere Personen und deren Schicksale in den Fokus stellt. Zwar bildet die Hauptstory die Dreiecksgeschichte zwischen Luca, Claire und Nick, doch gelingt es der Autorin meiner Meinung sehr gut, auch alle übrigen Romanfiguren sehr gut zu charakterisieren, so dass sie nicht, wie so oft in anderen Romanen lediglich als Staffage dienen.
Im Gegenteil- auch die übrigen Geschichten sind interessant und gingen mir beim Lesen sehr unter die Haut.

Da wäre einmal Colin, ein glücklicher Ehemann und Vater. Vor zwölf Jahren erkrankte seine Frau jedoch an Depressionen und er ließ sich zu einem Seitensprung, der nicht ohne Folgen blieb, hinreißen. Einmal im Jahr fährt er nun mit seiner Ex-Geliebten und der gemeinsamen Tochter ein Wochenende ans Meer, doch diesmal ist alles anders. Auch Laura und Dan haben ein besonderes Anliegen. Beide sind seit Jahren ein Paar und ineinander verliebt. Doch Dan hat sich bislang noch nicht über ihre Zukunft geäußert. Er begleitet Laura, weil diese auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater ist.
Angelica ist heimlich verliebt in Luca, doch sie will Claire nicht hintergehen. Auch zu Hause hat sie nicht viel zu lachen. Sie muss sich um ihren behinderten Bruder kümmern, denn ihre Mutter ist eine Trinkerin.
Und auch das Millionärsehepaar Trevor und Monique, das nach außen hin den Anschein gibt, als ob es glücklich wäre, hat großen Kummer.

Was mir sehr gut an „Wie ein Sommertag“ gefällt ist, wie komplex und sensibel die Autorin die Gefühlswelt der sehr unterschiedlichen Romanfiguren darzustellen vermag. Und zwar so, dass man sich sehr gut in sie hineinversetzen kann. Dabei verzichtet sie total auf Theatralik oder übertriebene Rührseligkeit. Die Figuren und ihre Gefühlswelt wirken daher gerade so echt, weil deren Dialoge nicht übertrieben wirken und man sich sogar fragt, wie man selbst in solchen Momenten, wie sie die Personen erleben, reagieren würde.
Und Victoria Henrys Roman macht auch eines klar: Egal ob man finanziell gut gestellt ist oder nicht- Glück hat nichts mit Reichtum zu tun. Ehrlich gesagt hatte ich mir lediglich einen fluffig leichten Frauenroman erhofft, als ich zu diesem Buch griff. Dass mich dabei jedoch komplexe Charaktere und berührende Stories erwarten würden, die mir so sehr unter die Haut kriechen, hätte ich nicht gedacht. So hat mich „Wie ein Sommertag“ positiv überrascht und gehört nun zu meinen Lieblingsbüchern 2014.
Claires und Nicks Vorgeschichte hat mir übrigens sogar ein paar Tränen entlockt; also Taschentücher bereitlegen, besser nicht vergessen!
Abgerundet wird der Roman dann am Ende von lecker klingenden Rezepten, einer Musik & Leseliste der Autorin für ein schönes Wochenende und ein Nachwort, in dem sich die Autorin auf sympathische Art an ihre Leser wendet.

Fazit: Berührende Geschichten mit Tiefgang, komplexe Romanfiguren; „Wie ein Sommertag“ ist ein wunderschöner Frauenroman rund um ein Hotel in Cornwall, das keineswegs nur als Strand oder Urlaubslektüre taugt. Unbedingter Lesetipp! Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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am 15. Mai 2014
... genau so entspannend ist dieses Buch - einfach nur schön.

Inhalt:
Claire und Luca sind Besitzer eines kleinen, aber feinen Landhotels in einem heimeligen Küstenstädtchen in England. Luca ist ein super Koch, Claire managt das drumherum. Ein Spitzenteam - doch unter der Oberfläche ist manches anders, als es auf den ersten Blick aussieht. Und so verändert ein langes Wochenende nicht nur Claires Leben...

Meine Meinung:
Es war ein Spontankauf - ich fand das Cover schon total anziehend, aber was für mich immer wichtig ist: kann mich der Autor mit den ersten Sätzen fesseln?
Frau Henry hatte mich mit der ersten Seite ihres Prologs! Und zwar fest in ihrer Hand (oder besser gesagt in Claires).

Ganz schnell ist man drin in der Geschichte - und es ist nicht nur die Story von Claire und Luca, sondern paralell dazu werden noch drei andere Leben erzählt, die sich weder am Ende treffen, noch sonst miteinander zu tun haben. Gemeinsam ist ihnen nur, dass sie an einem langen Wochenende in diesem kleinen Hotel sind - und sich das Leben von allen drastisch ändert.
Claire kommt unglaublich sympathisch rüber. Mit ihr hätte ich sofort einen Kaffe getrunken und versucht, mehr von ihr zu erfahren, während Luca nicht meins war. Der war mir einfach zu überzeugt von sich, seinem Können.... zu sehr der verwöhnte Prinz...
Das switchen zwischen den verschiedenen Storys hat dem ganzen eine wunderbare Abwechslung gegeben, es kam weder Langeweile auf, noch wollte ich vorblättern, um eine der Episoden schneller zu verfolgen - es war einfach in allen gleich schön.

Die Autorin hat es geschafft, das ich das regnerische Wetter ausgeblendet habe und die salzige Luft des Meeres fast auf der Zunge schmecken konnte - Großartig!

Résumé:
Ein wunderbares Buch, das nicht vermissen läßt! 5 Sterne und re-read-Garantie an einem trüben Regentag :-)
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am 27. Mai 2014
Da ich bei schönen Sommerwetter gerne mal ein Buch lese um in Urlaubsstimmung zu kommen und mir der Klappentext sehr zugesagt hat, hab ich mich also am ersten wunderschönen "Sommer"tag auf gemacht und dieses Buch angefangen.
Anfangs hab ich mich einfach nur auf ein "Sommer Sonnen Buch" gefreut, das evtl. eine kleine, nette Geschichte auf Lager hat. Aber ich muss sagen, ich war/bin wirklich begeistert davon, das Buch hat es geschafft das ich einige Lesestunden abtauchen, in eine andere Welt, konnte.

Claire und Luca haben ein tolles Leben. Sie haben sich ein gemeinsames Hotel aufgebaut was mittlerweile ein Geheimtip in dem charmanten Cornwall ist. Gerade an den Sommertagen boomt Ihr Hotel und das excellente Restaurant was Luca leitet wird sehr gut besucht, von Stammgästen aber auch neuen Besuchern und jeder ist gleichermaßen begeistert.

Man merkt sofort das dieses kleine, feine Hotel ein Goldstück sein muss. Die Autorin schafft es das man als Leser wirklich abtaucht und das Gefühlt hat nun wirklich in dem Hotel Gast sein zu dürfen, was ich sehr positiv in dem Buch empfand.

Im Vordergrund steht Claire, Ihr jetziges Leben und immer mal wieder erfährt man etwas aus Ihrer Vergangenheit.

Man kann sich also vorstellen, dass Claire's Leben ziemlich "erschüttert" wird als Ihr erster und richtiger Freund Nick auf einmal wieder vor Ihr steht. Damals war es die grosse Liebe zwischen den beiden, durch einen traurigen Schicksalsschlag wurde Ihre Beziehung ziemlich abrupt beendet. Keiner der beiden konnte den anderen je vergessen, lebte aber sein eigenes Leben - bis Sie an diesem Tag wieder im Hotel aufeinander treffen. Und das Leben der beiden erst mal gehörig auf den Kopf stellt und somit beginnt auch die turbulente Geschichte.

Ich fand es wahnsinnig spannend immer in den Zeiten zu wechseln - was auch sehr einfach war und einen zu keiner Zeit verwirrt! Frau Henry hat es geschafft in den Zeiten perfekt zu wechseln, was mir in anderen Geschichten sonst das ein oder andere mal schon sehr schwer gefallen ist.

Ausserdem schafft es die Autorin noch weitere Geschichten der Hotelgäste mit einzubauen, die alle auf Ihre Art und Weise sehr spannend und flüssig geschrieben wurden. So das es auf keiner Seite langweilig wurde und man einfach nur in die Geschichte eintauchen konnte!

Das Ende war nicht neues - aber ich war und bin verzaubert von der Geschichte und ein Stück weit traurig das ich nun nicht mehr in dem Hotel "Gast" sein darf!

Ein wunderschönes Sommerbuch - das Lust auf Sommer, Sonne, Strand und Meer macht.
Eine Gesichte in die man sehr schnell und einfach eintauchen kann und einen von Anfang bis zum Ende mitnehmen wird!
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am 2. Juni 2014
Dieses Buch sollte man wirklich an einem sonnigen Tag ohne Ruhestörung und ganz alleine zuhause lesen...
Über den Inhalt wurde hier schon alles erzählt, daher lass ich das.
Die Autorin fängt völlig undramatisch an, bis sich Nick und Claire gegenüberstehen!
Da nimmt die Geschichte ihren Lauf und man erhält Einblicke in die Vergangenheit der beiden. Doch auch ihre anderen Hotelgäste und deren Leben verweben sich hier zu einem bunten Patchworkteppich. Ein absolutes Leseerlebnis geschaffen wie für einen Sommertag.
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Nachdem mir Veronica Henrys "Nachts nach Venedig" so gut gefallen hat, wollte ich noch mehr von ihr lesen. So griff ich zu "Wie ein Sommertag" und war gespannt, ob mich mein zweites Buch von ihr auch überzeugen kann. Und ob! Denn hinter diesem Cover steckt eine gefühlsvolle Geschichte, bzw. sind es mehrere kleine; verbunden mit einer Hauptgeschichte. Wie auch in "Nachts nach Venedig" teilen sich verschiedene Paare die Aufmerksamkeit des Lesers.

Claire und Luca sind die Besitzer eines Hafenhotel in Cornwall. Sie sind mehr Geschäftspartner als ein Liebespaar. Luca steigt anderen Frauen nach, Claire weiss aber von nichts. Luca flirtet sogar mit ihrer Rezeptionistin Angelica, die total in ihn verliebt ist, dies aber geheim hält. Luca weiss es, und nutzt es schamlos aus.
Dennoch ist Luca eifersüchtig als ein Schulfreund von Claire übers Weekend mit seinen Freunden in ihr Hotel kommt. Seine Freunde haben hier gebucht um Nicks Polterabend an der Küste zu verbringen. Was Luca nicht weiss, ist, dass Nick einmal Claires grosse und einzige wirkliche Liebe war/ist.
Ein tragisches Ereignis brachte das ehemalige Paar auseinander und Claire verschwand daraufhin spurlos aus ihrer Heimatstadt. Claire und Nick sind nun beide total überrascht sich gegenüberzustehen und kämpfen mit ihren Gefühlen. Doch das Hafenhotel ist ausgebucht und Nick hat viel Programm und so haben beide nicht so viel Zeit sich mit ihren Gefühlen zu beschäftigen, sie müssen beide "funktionieren".
Dass das Hotel voll belegt ist, liegt auch an weiteren Paaren, die das Wochenende in Claires Hotel verbringen:
- Die junge Laura sucht nach ihren unbekannten Vater. Ihre Recherche ergab, dass er hier vor Ort wohnen soll. Lauras Freund Dan begleitet und unterstützt sie bei der für sie so wichtigen Reise nach Cornwall.
- Colin, ein Fabrikant, verbringt jedes Jahr ein Wochenende mit seiner ehemaligen Geliebten und der gemeinsamen Tochter. Seine Familie wähnt ihn an einem Kongress, dabei teilt er sich eine Suite mit seiner "anderen" Familie. Seine Ex-Geliebte beginnt aber zu zicken, da ihr hier zu wenig los ist und sie sowieso keine Lust mehr auf ihr Kind hat.
- Trevor und Monique wollen an diesem Wochenende zusammen mit Luca und Claire ihre Pläne für ein neues gemeinsames Hotel in London besprechen. Trevor liebt Monique über alles und denkt, dass das neue Hotel Monique aus ihren Depressionen reissen könnte. Hinter ihrer Krankheit steckt eine tragische Geschichte, die bisher niemand kannte.

Es sind tragische und unerwartete Begegnungen und Gespräche die in diesem Roman Thema sind. Wieder einmal schafft es die Autorin, all die Schicksale auf eine schöne Art miteinander zu verbinden, ohne das es kitschig wird.
Schade am Buch fand ich lediglich zwei Dinge:
a) dass die Verantwortlichen nicht den Originaltitel "The Long Weekend" übernommen habe. "Ein langes Wochenende" passt nämlich perfekt zum Buch und sagt auch etwas zum Zeitraum, in dem die Haupthandlung spielt.
b) dass es kein Nachfolgebuch gibt - da sich alle diese Beziehungsgeschichten im Hotel abspielen, fühlt man sich mit den vorgestellten Menschen freundschaftlich verbunden. Wie schon bei "Nachts nach Venedig" würde ich gerne erfahren, wie es all diesen wundervoll gezeichneten Charakteren in der Zwischenzeit ergangen ist.

Fazit: Schön wars! Und viel zu schnell war das tolle Buch ausgelesen. Ich war so gefangen von der wundervollen Geschichte, dass ich den Roman in wenigen Stunden durch gelesen habe - "The Long Weekend" bezieht sich also nur auf die Zeitdauer im Roman, nicht auf die Lesezeit :-) 4.5 Punkte.
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INHALT:
Mit ihrem gut gehenden Hotel am Hafen von Pennfleet haben sich Claire und ihr Partner Luca einen lang gehegten Wunsch erfüllt. Das geschmackvolle "Townhouse by the Sea" ist an diesem sonnigen Wochenende ausgebucht und die Hotelgäste bringen ihre Hoffnungen, Geheimnisse und Probleme mit nach Cornwall. Und Claire weiß noch nicht, dass ein besonderer Gast ihr Leben gehörig durcheinanderwirbeln wird, denn ihre erste große Liebe Nick feiert im Hotel seinen Junggesellenabschied...

MEINE MEINUNG IN KURZFORM:
Kauf-/Lesegrund: Da der Titel "Wie ein Sommertag" einfach verlockend klingt, musste dieser Roman einfach gelesen werden.

Reihe: Nein, Einzelbuch

Besonderheit: Am Buchende finden sich Tipps für das perfekte, lange Wochenende inkl. Leseliste, Playlist und Sommerrezepten.

Handlungsschauplatz: Als Schauplatz dient das malerische Küstenstädtchen Pennfleet, das in der englischen Grafschaft Cornwall liegt. Die Schauplatzbeschreibungen wurden so lebendig gezeichnet, dass man alles vor seinem inneren Auge sieht und am liebsten selbst nach Cornwall reisen würde.

Handlungsdauer: Die Story beginnt nach dem Prolog an einem heißen Sommer-Wochenende und dauert einige Tage.

Hauptperson(en): Claire Marlowe ist Anfang 30 und führt ein schickes Hotel namens "Townhouse by the Sea" am Hafen von Pennfleet, gemeinsam mit ihrem gutaussehenden Freund und Partner Luca Ramsay. Während Luca als begnadeter Koch, mit seinen Kreationen die Gaumen seiner Gäste verwöhnt, ist Claire als Hotelmanagerin für den Rest zuständig, wobei sie ihre Aufgaben mit Bravour und Effizienz meistert. Claire hat sich ihr Leben mit dem launenhaften Luca eingerichtet, doch als Claires erster Freund Nick vor ihr steht, stürzt sie diese Begegnung in ein Gefühlschaos... Claire ist eine sympathische Protagonistin mit vielen Facetten, Ecken & Kanten, die ich gleich in mein Herz geschlossen habe - mit ihrem oberflächlich wirkenden Freund Luca bin ich allerdings nicht wirklich warm geworden.

Nebenfiguren: Interessante Nebencharaktere wie Angelica (die hübsche junge Frau lebt mit ihrer flatterhaften Mutter sowie ihren kleinen Geschwistern in einer heruntergekommenen Wohnung und arbeitet im Hotel als Leiterin des Zimmerservice), Nick Barnes (der attraktive Mann ist Claires erste große Liebe, der im Hotel seinen Junggesellenabschied feiert und die Trennung von Claire nie wirklich überwunden hat), Colin Turner (der erfolgreiche Geschäftsmann und Bäcker führt ein Doppelleben, das er nun im Townhouse auslebt), Laura Starling (die junge Frau sucht nach ihrem Vater und meint, ihn in dem ortsansässigen Maler Tony Weston gefunden zu haben) sowie Trevor und Monique Parfitt (dem wohlhabenden Ehepaar gehört ein Teil des Hotels und Monique scheint trotz des ganzen Reichtums nicht ganz glücklich zu sein) runden die Geschichte ab. Obwohl die Story viele Nebencharaktere beinhaltet, hat mich diese Tatsache hier nicht wirklich gestört, denn auch die Nebenfiguren sind vielschichtige, reizvolle Persönlichkeiten.

Romanidee: Nette Grundidee, die ansprechend umgesetzt wurde. "Wie ein Sommertag" handelt neben erholsamen Urlaubstagen auch von Familie, Liebe, Freundschaft und von diversen Problemen der Protagonisten.

Erzählperspektive(n): Neben der Haupterzählerin Claire schildern diverse Nebenfiguren wie Luca, Angelica und einige Hotelgäste die turbulenten Geschehnisse aus ihrem jeweiligen Blickwinkel (in der 3. Person) und lassen uns dabei an ihren Gedanken & Gefühlen teilhaben. In Rückblenden berichtet Claire über ihre Vergangenheit bzw. über ihre Beziehung mit Nick, wodurch wir die aktuellen Ereignisse besser verstehen.

Handlung: Die unterhaltsame Story wartet mit verschiedenen Erzählperspektiven, miteinander verwebenden Handlungssträngen sowie mit vielen Stolpersteinen, Wirrungen und Überraschungen auf. Die Geschichte rund um Claire birgt allerdings auch einige vorhersehbare bzw. klischeehafte Szenen, was aber der Unterhaltung keinen Abbruch tut.

Schreibstil & Co: Dank der emotionsgeladenen Schreibweise, der unterhaltsamen Dialoge und der angenehmen Sprache ist das Ende der 432 Seiten ziemlich schnell erreicht und ich hätte gern noch mehr über Claire und ihre Gäste gelesen,

FAZIT:
"Wie ein Sommertag" erzählt eine herzerwärmende Geschichte über die Liebe und das Leben, die mir einige unterhaltsame Lesestunden beschert hat. Mein erster Roman von Veronica Henry bietet dem Leser eine schöne Story gepaart mit einigen Irrwegen und malerischen Schauplatzbeschreibungen, einer reizenden Protagonistin sowie einen ausdrucksstarken Schreibstil. Wegen einiger klischeehafter und vorhersehbarer Szenarien erhält "Wie ein Sommertag" von mir zauberhafte 4 1/2 STERNE und eine dicke Leseempfehlung.
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am 25. Juni 2015
am Beginn denkt man, Aha!, ein leichter eher heiterer Sommerroman. Bald stellt sich aber heraus, dass es um viel mehr geht, sowohl die Hotelbesitzerin als auch die diversen Hotelgäste haben ihre Probleme und Problemchen. Die Autorin geht immer mehr in die Schilderungen der Probleme ein, man ist neugierig wie alles ausgeht und will das Buch gar nicht weglegen. Obwohl ich kein langer Leser bin, habe ich das Buch in kürzester Zeit ausgelesen. Empfehlenswert für alle, die Gesellschaftsromane mit Herz und Hirn (natürlich ist auch eine Liebesgeschichte eingepackt) lieben.
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am 29. Juli 2014
aber sonst ist es ein gelungener Roman.
Glücklicher Zufall zwar, dass Luca just im unpassendsten Moment “passt“, aber es hat die Sache rund gemacht, so dass jeder ohne grosse Verluste kriegt, was er verdient (wie nicht immer im wahren Leben.)
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am 27. Juni 2014
Leichte,nette Sommerlektüre,mit wenig Tiefgang,kann man nebenbei einmal lesen.Rundum Happyend,alle Probleme lösen sich fast von allein.Aber mehr als 3 Sterne kann ich bei besten Willen nicht geben.
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