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4.0 von 5 Sternen Überdurchschnittlich
Martin Jehnes Buch ist eine kurze und präzise Beschreibung der römischen Republik, beginnend mit der Gründung Roms und endend mit der Ermordung Cäsars. Der Autor, geb. 1955 und Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte an der TU Dresden, hat eine sehr gut lesbare Abhandlung der Ereignisse vorgelegt und sich dabei nicht nur auf das politische Geschehen...
Veröffentlicht am 14. Juni 2007 von Odysseus

versus
11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Totale Überforderung des Lesers
Das Buch beschreibt, in acht Kapiteln von je zehn bis zwanzig Seiten, die Geschichte der Römischen Republik von der Frühzeit bis zur Ermordung Caesars - oft die römische Legende der Meinung der Historiker gegenüberstellend.

1.Beispiel: Die Beseitigung der Königsherrschaft (509 v.Chr.) hat zum einen das Antlitz der farbigen...
Veröffentlicht am 6. November 2010 von Dr. Reinhart Clemens


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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überdurchschnittlich, 14. Juni 2007
Martin Jehnes Buch ist eine kurze und präzise Beschreibung der römischen Republik, beginnend mit der Gründung Roms und endend mit der Ermordung Cäsars. Der Autor, geb. 1955 und Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte an der TU Dresden, hat eine sehr gut lesbare Abhandlung der Ereignisse vorgelegt und sich dabei nicht nur auf das politische Geschehen beschränkt, sondern geht auch auf sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Fragen ein.

Jehnes Buch ist eine Mischung aus rein deskriptiver Geschichtsschreibung und Analyse. Er bringt seine Meinung ein und scheut auch nicht vor abwertenderen oder leicht spöttischen Urteilen vor allem bei Cicero und Pompeius zurück. Charakteristisch für das ganze Buch ist sein ironisch-distanzierter Stil, mit dem allerdings eher konservativere Leser ihre Schwierigkeiten haben könnten.

M.E. einziger Makel: Das Ende der Republik kommt etwas abrupt und der Autor scheint die Jahre zwischen Sullas Abtreten und Cäsars Ermordung im Flug bewältigen zu wollen.

Sicher, Jehne überspringt einiges und der eine oder andere Name in der an Akteuren reichen res publica wird sicher nicht gewürdigt. Leser, die einen allgemeineren, verständlicheren Überblick über die Geschichte der römischen Republik suchen, sind mit diesem Buch besser versorgt als mit dem ausführlicheren, vermeintlichen Standardwerk von Bringmann.

Fazit: Wer auf der Suche nach einer kurzen, nicht wissenschaftlichen Einstiegslektüre ist, wird hier gut bedient.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter Einstieg in die römische Geschichte, 6. April 2009
Das Buch bietet einen kompakten und fundierten Einstieg in die römische Geschichte. Die römische Republik wird von ihren Anfängen über ihren wechselhaften Verlauf bis zu ihrem Ende logisch und übersichtlich struktiert in absolut lesbarer und anregender Sprache dargestellt. Sowohl für Hobby-Historiker als auch für frühe Semester der Alten Geschichte wunderbar geeignet! Im Übrigen muss man heutzutage ja leider bei nahezu jedem historischen Werk vermerken, ob dies geschichtspolitisch durch den Autor in eine bestimmte Richtung beeinflusst ist oder nicht. Prof. Jehne aber orientiert sich an den vorliegenden validen Fakten und gibt sich ansonsten frei von Wertungen. Gut so!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Knapp zusammengefasst und spannend erzählt, 16. September 2009
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Durch die Serie Rom oder Robert Harris historischen Romanen Pompeji und vor allem Imperium ist die römische Geschichte zuletzt wieder populär geworden. Und wenn ihr selbst Renaissance Denker wie Niccolo Macchiavalli große Bedeutung beimaßen und in ihr die Wiege der europäischen Zivilisation erspähten, kann es sicher nicht schaden, sich mit ihr auseinanderzusetzen. Als einführende und vor allem kurze Lektüre kommen da jedoch nur wenige Werke in Frage. Martin Jehnes in der Reihe C.H. Beck Wissen erschienene Zusammenfassung kommt einem da natürlich gelegen.

Jehne kombiniert eine sehr flüssige Erzählung, die einen gut lesbaren Abriss der römischen Geschichte bis Cäsars Aufstieg umfasst, mit einer Erläuterung und Vorstellung der Institutionen des antiken Roms. Er konzentriert sich dabei weniger auf die Vorstellung prägender Persönlichkeiten und nutz wohl auch eine gegenüber anderen Rom-Geschichtsbüchern unterschiedliche Gewichtung, sowie sehr "moderne" Erklärungsansätze. Für mich als Rom-Laien fällt das zweifellos weniger ins Gewicht, denn mich faszinierten vor allem Jehnes Ausführungen zur Gründungsgeschichte der römischen Republik, die mir bis dahin nicht bekannt waren und natürlich die Beschreibung des Aufstiegs der Stadt zur Weltmacht.

Fazit:
Eine sehr gut lesbare und auch spannende Einführung in die Geschichte der römischen Republik, die ihre wichtigste Aufgabe, mit wenigen Seiten Interesse zu wecken, meiner Ansicht nach ausgezeichnet erfüllt.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Totale Überforderung des Lesers, 6. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch beschreibt, in acht Kapiteln von je zehn bis zwanzig Seiten, die Geschichte der Römischen Republik von der Frühzeit bis zur Ermordung Caesars - oft die römische Legende der Meinung der Historiker gegenüberstellend.

1.Beispiel: Die Beseitigung der Königsherrschaft (509 v.Chr.) hat zum einen das Antlitz der farbigen altrömischen Legende mit Vergewaltigung und öffentlichem Selbstmord und zum andern das der Forschung. Für diese beschreibt die Legende einen politischen Systemwechsel als Folge innerstaatlicher Konflikte. Die Forschung vermutet: Möglicherweise habe ein König für seine politisch-militärische Position eine besondere Beziehung zur Götterwelt reklamiert, eine göttliche Verklärung, die den gutsherrlichen Clanführern so wenig gepasst habe, dass sie sich zur Beseitigung nicht nur dieses Königs, sondern der Institution des Königtums überhaupt genötigt gesehen hätten. Ernüchternd, aber doch plausibel.

2. Beispiel: Die drei Grundstrukturen der Römischen Republik sind: Erstens der Ersatz des Königtums durch das doppelt besetzte Konsulat als höchstes Staatsamt, das durch die einjährige Amtszeit und durch die gegenseitige Kontrolle der beiden Stelleninhaber vor Missbrauch geschützt wurde, zweitens das Appellationsrecht des Bürgers gegen die direkte Strafgewalt von Amtsträgern und drittens die Verpflichtung, keine Rückkehr zur Monarchie zuzulassen.

Diese drei im Laufe der Zeit sich herausbildenden Charakteristika wurden von der Legende allesamt dem Beseitiger des Königtums im Jahre 509 v.Chr., Lucius Brutus, zugeschrieben, wodurch ihm "ewiger Ruhm" zuteil wurde. Er wurde Träger des Gründungsmythos der Römischen Republik.

Dies sei, so die Interpretation der der Forschung, entweder eine rückwärts gewandte Projektion einer späteren Überzeugung, dass die Republik von Anfang an stark gewesen sein müsse, oder Ausdruck der römischen (Un-)Sitte, den Handlungsspielraum einer kleinen Führungsschicht zu verbessern und die Interessen breiter Schichten zu vernachlässigen.

Der Autor schildert äußerst knapp - entsprechend der Vorgabe des Verlages von insgesamt 120 Seiten - die Kriege, Entwicklungen und Leistungen der nachfolgenden Zeiten bis zur Ermordung Cäsars. Die Umfangsbegrenzung wird zur Achillesferse des Buches!

Beispiel dazu: In dem Jahrhundert, innerhalb dessen Rom die Herrschaft über ganz Italien erreichte, handelt der Autor auf insgesamt fünf Seiten ab: Den Krieg gegen die Etruskerstadt Veii (406-396), die vermögensbezogene Steuererhebung, die Niederlage gegen die Kelten an der Allia (386), das Bundesgenossensystems und die drei Samnitenkriege (bis 290). Das alles ist mit vielen an sich wissenswerten Einzelheiten gespickt. Aber der Text wird dadurch überfrachtet mit Namen und Daten. Dem Leser schwirrt der Kopf und behalten kann er nichts! Und das gilt für das ganze Buch!

Das vorliegende Buch bietet punktuell durchaus interessante Sachverhalte, offenbart aber geradezu dramatisch die Schwächen der Beckschen Reihe " Jedes Thema auf 120 Seiten ". Man muss es klar sagen: Das an sich lobenswerte Konzept passt nicht auf jedes Thema. Ein halbes Jahrtausend Römischer Geschichte auf 120 Seiten - das zieht einerseits fast nicht zu bewältigende Schwierigkeiten für den Autor und andererseits eine totale Überforderung des Lesers nach sich.

Summa summarum: Trotz bemerkenswerter intellektueller und sprachlicher Anstrengungen des Autors ist nur ein Kompendium mit überbordender Informationsfülle entstanden. Das Buch steht den Ploetzschen Geschichtszahlen näher als Mommsens Römischer Geschichte!
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Komprimierte Geschichte, gut zu lesen, 7. März 2006
Die Geschichte der römischen Republik auf 123 Seiten – das scheint eng bemessen. Jehne nutzt jedoch die Gelegenheit, um trotz des knappen Raumes ziemlich viele Grundtendenzen und Ereignisursachen in der römischen Geschichte zwischen ca. 500 v. Chr. und dem Tod Caesars 44 v. Chr. aufzuzeigen. Allein eine Behandlung der Zeit der Gracchen könnte schon das ganze Buch füllen, dennoch hat man am Ende den Eindruck, einen guten Überblick mit einigen Vertiefungen erhalten zu haben. Die Mischung aus Ursachenforschung und Ereignisgeschichte ist gelungen.
Auffällig ist die kritische Auseinandersetzung mit der römischen Frühgeschichte in den ersten zwei Kapiteln, die eine skeptische Grundeinstellung gegenüber allen römischen Mythen von Gründung und Anfangszeit der Stadt verrät. Da es wohl Aufgabe des Buches sein soll, Entstehung und Entwicklung der Republik objektiv und ausschließlich anhand wissenschaftlich beweisbarer Fakten zu bieten, ist diese Herangehensweise sicherlich akzeptabel.
Zu erwähnen ist diesmal auch das schöne Layout des Bändchens, dessen Einband in angenehmem Hellgelb gehalten ist und das vorne passend mit den in Gold gehaltenen Lettern „SPQR“ geschmückt ist.
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4.0 von 5 Sternen Sehr gute Zusammenfassung für den Einstieg ins Thema, 29. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die römische Republik: Von der Gründung bis Caesar (Beck'sche Reihe / Beck Paperback) (Kindle Edition)
Eine gute Zusammenfassung der Geschichte der Republik, in der kurz und anschaulich die relevanten Akteure benannt und die wichtigen Ereignisse beschrieben werden. Das Buch eignet sich daher gut, um sich einen Überblick über das Thema zu verschaffen, ohne mit zu ausführlichen Details aufzuhalten. Diese können dank der klaren Struktur problemlos in weiterführender Literatur nachgelesen werden.

Gut für den Einstieg ins Thema und um sich mit den wichtigen Eckpunkten vertraut zu machen und angenehm flüssig zu lesen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von der Gründung bis Untergang, 1. Oktober 2009
Die Geschichte der römischen Republik von dem 10. Jahrhundert vor Christus bis ins Jahr 43 danach. Vor allem die Geschichte der römischen »Außenpolitik«, bzw. Kriegs- und Eroberungspolitik. Aber immer im Wechsel mit der Attitude der Römer und den entscheidenen Wendepunkten in der Politik.

Es ist spannend über die römische Republik zu lesen, die den Kontinent Europa so nachhaltig geprägt hat. Es war eine Republik, die schon so viele Errungenschaften vereinte, die auch unsere heutige Gesellschaft kennt. Und die trotzdem unterging.

Ich werde mir aus der Reihe noch mehr Bücher zu dem Thema anschaffen.
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5.0 von 5 Sternen Grandioses Überblickswerk, 26. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wunderbar und wirklich spannend (!) geschrieben. Geeignet für jeden, der sich einen umfassenden Überblick über die Römische Republik in Form einer kausalen Erzählweise aneignen möchte. Strukturelle Aspekte (etwa die Verfassung oder die Funktion einzelner "institutioneller" Einrichtungen) werden nur kurz und beiläufig angeschnitten, und kommen hier etwas kurz, was in meinen Augen nicht unbedingt einen Mangel darstellt.
Tatsächlich war mir dieses Buch überaus hilfreich beim Nachvollziehen sämtlicher Geschehnisse und Ereignisse in chronologischer Reihenfolge.
Super!
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5.0 von 5 Sternen Gelungener Überblick, 22. September 2012
Den Dresdner Geschichts-Professor Martin Jehne kennt man vor allem als Caesar-Biograf, aber auch für den Überblick über die gesamte Zeit der Römischen Republik (die im Prinzip mit Caesar endete), beweist er ein gutes Händchen. Natürlich ist und soll das hier nur ein Überblick sein, mehr ist auf 128 Seiten kaum möglich (man denke nur an Mommsen), aber der ist außerordentlich gut und aufschlussreich gelungen. Zeittafel, Literaturverzeichnis, zwei Karten (der Mittelmeerraum im 3. Jh v. Chr. und zu Caesars Zeit) und Register runden das kaufenswerte Werk ab.

Inhalt:
I. Von der Gesellschaft ohne Staat zur Gesellschaft ohne König:
Die Vorgeschichte der römischen Republik
II. Von der bedrängten Latinerstadt zur italischen Vormacht:
Roms Aufstieg im 5. und 4. Jahrhundert v. Chr.
III. Von der inneren Spaltung zum Ausgleich voller Widersprüche:
Die Ausformung der Republik in den Ständekämpfen
IV. Von der Dominanz in Italien zur Beherrschung des westlichen Mittelmeerraumes:
Roms Kriege gegen Pyrrhos und Karthago
V. Von der Großmacht zur Weltmacht:
Roms Eroberung des griechischen Ostens
VI. Von den Mühen der Berge zu den Mühen der Ebenen:
Die Rückwirkungen der Expansion
VII. Von den Reformansätzen der Gracchen bis zum Restaurationsversuch Sullas:
Das Schwächeln des Konsenssystems und die Krise der Republik
VIII. Von der Aufweichung des sullanischen Staates bis zur Katastrophe der Bürgerkriege:
Der Niedergang der Republik
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