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am 9. Mai 2014
Nachdem Tori Amos Alben "Gold Dust" und "Night of Hunters" viel Furore und Uneinigkeit - selbst zwischen Fans - auslösten, betritt Tori mit ihrem neuen Album "Unrepentant Geraldines" einen Pfad, der an ihre frühen Werke (vor allem "Scarlet's Walk" & "Beekeeper") erinnert, aber noch mehr: anknüpft. Bei jedem einzelnen Lied spürt man, wie sehr sie Musik lebt und liebt. Ich habe selten ein Album gehört, bei dem mir jedes Lied so sehr gefällt - bei dem die Sängerin es schafft, einen durch eine Reise der Märchen und Bildenden Künste träumerisch zu begleiten. Irische Klänge verbinden sich mit den heißgeliebten Tönen ihres Klaviers und natürlich ihrer hellen, manchmal schon fast zerbrechlichen Stimme. So ist speziell das finale Lied auf der Deluxe Edition "Forest of Glass" (welches hier bei Amazon nicht aufgeführt ist) ein vor Schönheit überwältigendes Kunstwerk aus Klavier, Chor und Tori. Aber auch Lieder wie "Oysters", "Unrepentant Geraldines" & "16 Shades of Blue" übertreffen die Erwartungen an dieses Album. Außerdem finde ich es immer wieder bemerkenswert, dass man merkt (wenn man die Texte studiert), dass Tori sich mit den Themen, die sie in ihren Liedern verarbeitet, vorher eingehend beschäftigt - in diesem Fall sind es Märchen, irische Erzählungen, das Alter und der Einfluss Bildender Künste (z. B. Cézanne).

Ich bin begeistert und kann nur jedem das neue Album von Tori Amos empfehlen. Nicht nur für Fans geeignet! Auch "Nicht-Fans" werden hier auf ihre Kosten kommen.

Zusätzlich gibt es bei der Deluxe Edition eine DVD mit einem ausführlichen Interview von Tori über die Entstehung des Albums, Fotosessions etc. (nur auf Englisch). Das Begleitheft bietet alle Texte (leider in falscher Reihenfolge) und tolle Bilder.

Vielen Dank Tori für eine gelungene musikalische Reise, die begeistert und mitreißt!
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am 9. Mai 2014
Ich habe nicht gedacht, daß ich das je wieder über ein Tori Amos Album sagen würde, aber diese Scheibe ist wirklich gut. Auf der einen Seite, sind hervorstechende (Singletaugliche) Stücke dabei, auf der anderen Seite funktioniert das ganze auch als stimmiges Album.

Um eines vorwegzunehmen: Dies ist kein Little Earthquakes, kein Under the Pink und kein Choirgirl Hotel. Im Grunde ist es die logische Weiterentwicklung, die danach hätte kommen sollen.

Im Grunde war für mich alles zwischen Strange Little Girls bis hin zu Night of Hunters, bzw. Gold Dust nur die traurige Erinnerung daran, was Tori für mich mal war.

Die Alben von 2001-2012 hatten natürlich ihre Hightlights (Welcome To England, A Sorta Fairytale, oder Bouncing Off Clouds um einige zu nennen), aber im Grossen und Ganzen dümpelten sie einfach nur so vor sich dahin (und ich schäme mich fast, das zu sagen: ja, gingen soger zuweilen auf die Nerven).

Bei diesem Album geht's mir (glücklicherweise) wieder ganz anders. Es hört sich an, wie Tori Amos. Ich kann die CD komplett geniessen, ohne zwischendurch das Gefühl zu haben, staubsaugen, oder sonstwas anderes machen zu wollen und ich höre bei mehrmaligem Hören immer wieder Neues heraus.
Dies ist ganz klar eine CD, die weiter wachsen wird, je öfter man sie hört.

Um es nochmal klar festzuhalten: Dies ist kein Little Earthquakes, kein Under The Pink und kein Choirgirl Hotel - dies ist, als hätte sie all diese Alben genommen, ihre Lehre daraus gezogen und die Musik weiterentwickelt, ohne ihr untreu zu werden.
Diese CD ist von der Instrumentalisierung her wesentlich umfangreicher, als die "alten" Alben, ich denke sogar Instrumente herauszuhören, die es vorher noch auf keinem Tori Amos Album zu hören gab.

Es gibt hier also nicht "nur" Tori und ihr Klavier, ja teilweise sogar überhaupt kein Klavier - und dennoch ist alles in sich stimmig, fliessend und abwechslungsreich.
Ich gebe hier eine klare Kaufempfehlung.

Ob die Disc auch etwas für Neuhörer und Nichtkenner ist? Ich weiss es nicht, ich denke, daß man bei einer Künstlerin, deren Schaffen man seit knapp 20 Jahren verfolgt, nicht mehr objektiv sein kann :)

Noch kurz zur Erklärung: Warum gebe ich hier immer nur Earthquakes, Pink und Hotel als Referenz an?
Nun, dies sind für mich nunmal die 3 Top Tori Amos Alben.
Dazwischen kam zwar noch Boys For Peele, dies sehe ich aber eher als Experiment und danach noch To Venus And Back. Letzeres war zwar auch nicht schlecht, trotzdem empfinde ich es eher als eine Sammlung von Choirgirl-B-Seiten, denn als ein weiterer Schritt nach Vorn.

Wer Toris Discografie also (qualitativ) ähnlich empfindet, wie ich, wird mir nach dem Hören dieses neuen Albums sicher zustimmen: Dies ist das Album, das ich mir vor vielen Jahren schon gewünscht hätte.
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am 9. Mai 2014
Man könnte es sich einfach machen und das alte Klischee aufwärmen, dass manche Wege gegangen und Reisen gemacht werden müssen, um zurück zu sich selbst zu finden. Ein Fünkchen Wahrheit scheint aber dran zu sein, denn wie Scarlet im titelgebenden "Scarlet's Walk"-Album erst quer durch das Land reisen musste, um mit sich ins Reine zu kommen, musste TORI AMOS sich scheinbar erst mit ihrem alten Songmaterial beschäftigen und es klassisch arrangieren ("Gold Dust"), musste mehrere Alben aufnehmen, die trotz vereinzelter Höhepunkte (die es auf jedem Amos-Werk gibt!) immer viel zu lang und verwirrend waren ("The Beekeeper", "Abnormally Attracted To Sin", "American Doll Posse"), musste gar, auch wenn es schwerfällt zu glauben, ein Weihnachtsalbum herausbringen ("Midwinter Graces") um schließlich wieder da zu landen, wo sie begonnen hat: Bei überwiegend ruhig arrangierten, stilistisch reduzierten und sehr intimen Songs - bei, Ladies and gentlemen, Sie ahnen es, "Unrepentant Geraldines".

Ich hatte, um es vorsichtig auszudrücken, keine großen Erwartungen an das neue, mittlerweile vierzehnte Studioalbum. Ich wollte es wie in den letzten Jahren machen: Die Rosinen werden herausgepickt, der Rest verschwindet alsbald im riesigen Tori-Archiv - so mein Plan.
Doch Tori Amos anno 2014 hat sich an das Piano und ihre Stimme als tragende Elemente ihrer Songs erinnert - so denkt man, und das ist die eigentliche Sensation dieser Scheibe, bei fantastischen Gänsehauttracks wie "Wild Way", "Weatherman", "Selkie" oder "Invisible Boy" deutlich an die Atmosphäre, die "Little Earthquakes" und "Under The Pink" zu Klassikern gemacht haben. Das rührende Duett mit ihrer Tochter Tash ("Promise"), die schöne Liebeserklärung an das "andere" Amerika ("America"), die Liebeserklärung "Wedding Day", die NSA-Abrechung "Giant's Rolling Pin", das vom Maler Paul Cézanne inspirierte "16 Shades Of Blue", der lange, mit einem Widerhakenchorus versehene Titeltrack, ja, eigentlich alle anderen weiteren Songs zeigen, dass Tori Amos wirklich rein gar nichts verlernt hat und all ihre stilistischen Experimente ("Verzettelungen" meinten gar einige) der Vergangenheit genau so von ihr gewollt waren. Ob ihr Masterplan vorsah, irgendwann wieder bei der "Little Earthquakes"-Phase herauszukommen, vermag ich nicht zu sagen. Zuzutrauen wäre es ihr.
"Unrepentant Geraldines" ist eine Platte geworden, die eigentlich niemand auf der Rechnung haben konnte, denn so stark war Tori seit vielen, vielen Jahren nicht mehr (einzig erhofft hatte man es). Oder um mal ganz kurz ganz euphorisch zu werden: "Unrepentant Geraldines" ist ein Wahnsinnsalbum. (MK)

P.S.: Wer immer auf die Idee gekommen ist, sowohl die Songtexte im (schönen) Booklet als auch auf dem Backcover in einer willkürlichen Reihenfolge abzudrucken: Es ist eine doofe Idee.

P.P.S.: Drei "exclusive" Bonustracks, je einer bei der "Deluxe CD/DVD-Edition", bei der iTunes- und der Amazon-Version ist nicht gerade verbraucherfreundlich. Ich hoffe auf baldige Veröffentlichung zumindest der Downloadbonustracks auf kommenden Singles.
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am 28. Mai 2014
Da ist es nun also, dass vierzehnte Studioalbum von Tori Amos mit dem Titel *Unrepentant Geraldines*. Es ist ein unaufgeregtes, folkiges Album geworden. Zunächst aber möchte ich meiner Verwunderung Ausdruck verleihen, die sich immer dann ausbreitet, wenn in Musikbewertungen Tori Amos als *Pastorentochter* bezeichnet wird. Nach der langen Zeit, in der sich Tori Amos im Showbusiness bewegt, sollten solche irrelevanten Bezeichnungen keine Verwendung mehr finden. Sie sollte vielmehr an ihrem musikalischen Schaffen gemessen und nicht durch die Berufsbezeichnung ihres Vater deklassiert werden.

Nicht weniger verwundert war ich als ich samstags (24.05.2014) in der Tageszeitung eine kurze, euphorische Kritik über *Unrepentant Geraldines* las, in der doch glatt behauptet wurde das Tori sich mit einem Meisterwerk zurückmelden würde, nachdem sie jahrelang *fast weg gewesen sei*. Eine Aussage die mich gleich doppelt überraschte, denn weder halte ich *Unrepentant Geraldines* für ein Meisterwerk, noch kann ich nachvollziehen das sie *weg gewesen* wäre, wenn man Alben wie *American Doll Posse* und *Abnormally Abstracted To Sin* und *Night Of Hunters* heranzieht.

*Unrepentant Geraldines* bringt es auf 14 Songs und das ist nicht weniger als ich es von einem neuen Tori-Amos-Album erwarte. Es überzeugt optisch mit der Strahlkraft einer positiven Artwork-Gestaltung (das war nicht immer so!). Musikalisch klingt es sehr unaufgeregt (das war auch nicht immer so!). ABER über weite Strecken drängt sich mir die Frage auf, wo bei dieser minimalistischen Instrumentierung denn eigentlich die Musik geblieben ist und wann diese rührselige Atmosphäre endlich ihr Ende nimmt?

Die Album-Highlights werden nämlich komplett von langatmiger Gefühlsduseligkeit erstickt und kommen nicht zur vollen Entfaltung. Die emotionale Tiefe früherer Werke kann ich nicht erkennen, alle Leidenschaften scheinen sich auf den letzten beiden Exkursen in den Klassikbereich verlaufen zu haben. Für Topsongs halte ich *America*, *16 Shades Of Blue*, *Wild Way*, *Selkie*, *Unrepentant Geraldines* und mit Abstrichen *Weatherman*. Der Rest zerfasert mehr oder weniger flockig, aber auch völlig rückstandsfrei in den Gehörgängen. Ein Urteil das vielleicht hart erscheinen mag, aber meinem Höreindruck entspricht.

FAZIT: unaufgeregt, aber leider ein bischen zu leidenschaftslos...
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am 9. Mai 2014
Ich auch nicht! Mit Ausnahme von Night of Hunters konnte ich mit den letzten Alben von Frau Amos nicht viel anfangen.
Umso überraschter bin ich davon, dass sie nun so ein Album abliefert. Von der ersten bis zur letzten Minute grandios!
Erinnern die ersten Lieder ( America, Trouble's Lament, Wedding Day) noch sehr an ihre Scarlet Tage, so findet man sich mit Weatherman, Selkie oder Oysters plötzlich in den Under the Pink Tagen wieder. (Jedoch klingt keines der Lieder nach einem noch-mal-das-Gleiche, sondern immer nach Tori Amos im Jahr 2014. Also frisch und leidenschaftlich.)
Mit 16 Shades of Blue, Rose Dover oder Unrepentant Geraldines werden auch jene bedient, die Tori unkonventionell und experimentierend mögen.
Alles in Allem also ein tolles Album mit vielen Überraschungen und einer inspirierten und inspirierenden Tori Amos.

Ich kann dieses Mal sogar die Special Edition voll empfehlen. Neben einem interessanten Interview und einer Studio Tour (!) auf der DVD gibt es das grandiose Forest of Glass das sich niemand entgehen lassen sollte.
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am 9. November 2014
Die 13. Studioarbeit von Tori Amos trifft einen wie ein Blitz aus heiterem Himmel. "Unrepentant Geraldines" - und ich hätte NIE gedacht, daß ich das in diesem Leben schreiben würde - atmet tatsächlich ein wenig das Flair ihres legendären Solo-Debüts "Little Earthquakes" von 1992. Doch sofort regt sich Skepsis: Ist das wirklich wahr? Oder kommt es mir nur so vor, weil ich gerne möchte, daß es so ist? Selbst wenn, dieser eine überwältigende Moment war es wert!
Nach hochinteressanten, aber streckenweise extrem anstrengenden Konzeptalben, Ausflügen in die Klassik und sogar einer Weihnachtsplatte (die allesamt vielleicht sogar notwendig waren, um wieder zu den Anfängen zurückzufinden) ist die Leichtigkeit zurück. Und damit für den Hörer der Genuß.
Die neue alte Schlichtheit betrifft auch die Texte, die so nachvollziehbar sind wie seit Ewigkeiten nicht. Das paßt nicht jedem; beinharte Toristi finden ihre Lyrik auf "Unrepentant Geraldines" nichtssagend, beliebig, sogar billig.
Damit dieser Eindruck nicht entsteht, sei dringend zum Erwerb der Digi-Version geraten. Die bietet mit dem traumhaften "Forest Of Glass" eine der schönsten Kompositionen als Extra. Obendrein eine DVD mit einem 5:30 Minuten langen Rundgang durchs Studio (bei dem man lernt, daß für Tori alle Instrumente weiblich sind), einem mit "Trouble's Lament" unterlegten und genauso langen (3:40 Minuten) Fotoshoot (der zeigt, daß besagte Leichtigkeit in keinster Weise das Drumherum betrifft) und einem wahrlich erhellenden Interview. Nach diesen 31 Minuten hört mit Sicherheit mancher die Lieder mit anderen Ohren.
Letzteres ist genau das, was ich von einer Bonus-DVD der 50-jährigen immer haben wollte. Vielen, vielen Dank dafür! Und für diese fabelhafte Platte. Ganz besonders für die Gefühle; sowohl für die, die rüberkommen, als auch für die, die sie auslöst.
Smiling-Shark.com
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am 11. Mai 2014
Wow, ist das ein tolles Album von Tori Amos. Irgendwie zart und lieblich verwebt sie ihr schönes Klavierspiel mit leichten und verspielten Popklängen. Nun mag man denken, dass dies nichts Neues von Tori ist. Doch bei UNREPENTANT GERALDINES erklingen die Songs in einer wundervollen Leichtigkeit und von fast zarter Zerbrechlichkeit. Alles wirkt bis auf den letzten Ton ausgereift und auf einander abgestimmt und die Musik schmeichelt den Ohren auf eingängige und wundersame Weise. Erstaunlich ist für mich auch, dass die 14 Songs über durchweg schöne und eingängige Melodien verfügen, gerade hier hat Ms. Amos in der Vergangenheit doch so manchen anstrengenden und verschachtelten Titel produziert. Entsprechend lieblich und schön klingt auch Toris Stimme und Gesang, sie leistet sich keine Ausbrüche in düstere Sphären oder tobendes Geschrei. Der musikalische Rahmen für die Songs verläuft über weite Teile in unaufdringlichen und traumhaft schönen Klängen, kein orchestraler Bombast, keine düsteren Elektronikspielereien, einfach nur Toris Stimme das Klavier und dezente Popklänge. Auffällig hierbei ist auch, dass synthetische Klänge hier wenn überhaupt nur sehr versteckt zu hören sind.

Ihre größte Stärke spielt Ms. Amos hier bei den Balladen aus, einzig getragen vom Klavier bleibt viel Platz für ihre tolle Stimme und so sind Songs wie WEATHERMAN oder OYSTERS wahre Perlen an Schönheit weil auch die Melodien überzeugen. Doch auch Mittempotitel wie MAIDS OF ELFEN-MERE oder der Titelsong UNREPENTANT GERLADINES sind absolute musikalische Leckerbissen, womit meine Favoriten schon genannt wären, obwohl sich hier kein Song verstecken muss, denn alles ist hier rundum gelungen.

Das Artwork dieser CD scheint anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, vor allem die wahllose Anordnung der Songtitel auf dem Rück-Cover. Dafür besticht das Booklet mit einer Vielzahl toller Fotos der Künstlerin und allen Songtexten. Bleibt nur eins: Kaufen und genießen.
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am 13. Mai 2014
nachdem die letzten Werke von Madame mich nicht mehr vom Hocker gerissen hatten und das eigentlich wirklich letzte gute Album "To Venus and back" war und vielleicht mit Abstrichen noch THE BEEKEEPER, meldet sie sich nun mit einem sehr ausgeglichenen Album zurück, das insbesondere im zweiten Teil die richtig starken Songs beinhaltet. Zudem gibt es wieder sehr viele Stücke, bei denen Tori sich selbst nur mit Piano begleitet, welches meist die besten sind. Zu einer vollen Punktzahl kann ich mich nicht hinreissen lassen, dafür sind andere Alben von ihr einfach besser, aber eine deutliche Steigerung zu den letzten Veröffentlichungen ist das auf jeden Fall.

Was einem aber tierisch auf die Nüsse geht ist, dass die Songtexte sowohl auf dem Cover als auch im Booklet in willkürlicher Reihenfolge angeordnet sind und jemand wie ich, der die Texte mitliest, sich dumm und dusselig sucht. Das nervt. Aber das wollen wir mal hier nicht mit in die Bewertung einbringen, vielleicht war es auch ein Versehen...oder der "coole" EInfall eines Produktmanagers....
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am 22. Mai 2014
Tori Amos bringt ein neues Album raus. Ich war sehr interessiert. Doch bis zum Verkaufsstart war es gar nicht so einfach mal reinzuhören, geschweige denn auch mal ein Lied durchzuhören. Als es dann so weit war, blieb mir nichts anderes übrig als in den Laden zu gehen und mal die Kopfhörer aufzusetzen. Tori Amos is aber eine der wenigen Interpreten deren Platten ich kaufe ohne sie vorher gehört zu haben.

Mich begleitet Tori Amos seit den frühen Neunzigern "Under the Pink". Mit ihrer Musik verbinde ich viele Erinnerungen und ohne sie würde mir echt ein gutes Stück 90s wegkrümeln. Aber zum Album.

Das aktuelle Album ist durch Zufall entstanden. Sie hatte einige Lieder komponiert, aber eher für sich. Wie andere Gedichte schreiben oder Bilder malen, macht sie Lieder. Und ihre Tochter Tash und ihr Mann Marc fanden die müsste man auf Platte aufnehmen. Gesagt getan. In Song Promise singt sie im Duett mit ihrer Tochter. Das ganze im privaten Tonstudio vom Mann aufgenommen. Also familiärer, privater und "intimer" kann ein Album nicht sein.

Man merkt und merkte schon bei den letzten Alben, dass Tori sich geändert hat. Zumindest ich hab es so empfunden. Die Tochter der Mann.. Von der wilden Tori Amos mit dem Priester als Vater die über Luzifer und alles singt, was einer Durchschnittshausfrau rote Backen macht zur Frau und Mutter die mal Abends nach dem Abspülen und eintuppern sich noch etwas ans Klavier setzt. Das hört man. Ich sag nicht dass das negativ ist. Aber man spürt doch dass sich was verändert. Sie ist gereift und gealtert wie wir alle.

Songs von Tori Amos sind wie ein Kaleidoskop dass man dreht. So klingen sie auch. Beeindruckend ihr Talent auf dem Klavier. Das neue Album ist zwar für mich "typisch Tori" aber doch recht eintönig. Lediglich die Songs "Wild Way", "Promise" und "16 Shades of Blue" sind schon herausstechend, sie gefallen mir sehr gut. Meine Perlen des Albums. Die anderen sind der selbe Teig, nur andere Streusel. Recht einfach gestrickt ohne jeglichen Mut und Pep, dahinplätschernd. So ist auch Tori jetzt mit Brille eher wie die Sekretärin aus der Buchhaltung im dritten Stock und nicht mehr die "taffe mutige" von früher.

Ich meine auch, dass früher mehr Tracks auf dem Album waren.

Ich bin auch noch nicht dazu gekommen mich mit den Liedern "inhaltlich" zu befassen. Nur thematisiert sie in Ihrem Song "Giant Rolling Pin" also das "Riesennudelholz" auch die NSA Affäre. Da sie jetzt in England wohnt hat sie wohl einen objektiveren Blick auf die Dinge. Mir gefällt auf jedenfall die Vorstellung eines Riesennudelholzes mit der man die Welt so ausrollt wie sie einem gefällt.

Alles in allem ein schönes Album und wie ein persönliches Geschenk für ihren Fan. Gleichzeitig aber auch irgendwie ein kleiner Abschied von der "wilden Zeit". Familie geht vor.
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am 9. Mai 2014
Ich hatte vor dem Kauf dieses Albums nur Trouble's Lament gehört, hatte aber ein gutes Gefühl dabei, Unrepentant Geraldines ungehört zu kaufen - und ich kann nur mit vollster Begeisterung sagen: Sie ist wieder da! Die letzten Alben haben mich einfach nicht mehr so umgehauen und begeistert wie meine Lieblinge Scarlet's Walk, Boys For Pele oder auch Under The Pink.

Mit diesem Album ist das Tori-Gefühl für mich wieder da! Ich freue mich nun sehr auf die Show, die ich im nächsten Monat sehen werde und kann ein Kauf einfach nur bedingungslos empfehlen.
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