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5.0 von 5 Sternen tricky
Okay, ich mag kein Mathe. Ich muss sogar überlegen, was eine Primzahl ist. Und jetzt soll mir eine Intelligenzbestie, ein Mathemonster erklären, wie das so ist mit der Logik, der Abstraktion, den Zahlen? Tammet ist eine Inselbegabung sozusagen im doppelten Sinne. Kommt aus London, kann auf schmalem Raum also überwältigend viel. Er ist Autist (sagt er...
Vor 3 Monaten von Paratext veröffentlicht

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Primzahlen
Die ersten Kapitel des Buches sind spannend. Zum Ende des Buches hat man den Eindruck, die Verbindung zu Zahlen ist an den Haaren herbeigezogen.
Vor 3 Monaten von Hethi veröffentlicht


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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tricky, 11. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Poesie der Primzahlen (Gebundene Ausgabe)
Okay, ich mag kein Mathe. Ich muss sogar überlegen, was eine Primzahl ist. Und jetzt soll mir eine Intelligenzbestie, ein Mathemonster erklären, wie das so ist mit der Logik, der Abstraktion, den Zahlen? Tammet ist eine Inselbegabung sozusagen im doppelten Sinne. Kommt aus London, kann auf schmalem Raum also überwältigend viel. Er ist Autist (sagt er jedenfalls), hat aber genug Peilung im Bezug auf seine Mitmenschen, um zu wissen, wie sie bei schwierigen Themen bei der Stange bleiben. Und genau deswegen habe ich dieses Buch immer wieder in die Hand genommen, nachdem ich es bei einer Freundin fand: Er erzählt mir etwas über Algebra (Pfui-Wort!), vermischt das mit Kulturgeschichtlichem und Privatem ("Familienwerte") - und das ist der Konnex, der "Die Poesie der Primzahlen" zu einem wirklich schönen Leseerlebnis macht. Tammet ist ein den Leser nun nicht übermäßig überraschender, aber ein im genau richtigen Sinne unerwartete Volten vollziehender Autor: etwa wenn er über Märchen der Grimms und Andersens in mathematische Gedankengebäude steigt. Der Mann tickt anders als wir. Ein guter Move vom Verlag, dieses Buch zu veröffentlichen - Danke dafür.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig, 20. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Poesie der Primzahlen (Gebundene Ausgabe)
Ich kenne Tammets autobiographischere Bücher. Mit der "Poesie der Primzahlen" wird er zum Essayisten, manchmal auch zum Dichter. Ein Lesegenuss.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Primzahlen, 11. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Poesie der Primzahlen (Kindle Edition)
Die ersten Kapitel des Buches sind spannend. Zum Ende des Buches hat man den Eindruck, die Verbindung zu Zahlen ist an den Haaren herbeigezogen.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar poetisch!, 12. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Poesie der Primzahlen (Gebundene Ausgabe)
Autisten sind rätselhafte Menschen. Wir staunen angesichts ihrer Inselbegabungen. Nicht im Traum könnten wir derartige Leistungen vollbringen. Was hat sich die Natur dabei gedacht, einzelne Menschen derart hochzurüsten in einzelnen Gebieten? Für uns Normalsterbliche ist natürlich der virtuose Umgang mit Zahlen, die kaum der Taschenrechner bewältigt, am erstaunlichsten. Der Autist Daniel Tammet nun, spezialbegabt im Mathematischen, verblüfft seine Leser mit Geschichten über die Menschlichkeit der Zahlen. Wie er seine Gefühle in Bezug auf Zahlen und mathematische Rechnungen zum Ausdruck bringt, ist erstaunlich poetisch. Offenbar steckt in ihm auch ein Dichter. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dranbleiben lohnt sich!, 10. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Poesie der Primzahlen (Gebundene Ausgabe)
Die Essaysammlung empfängt ihre LeserInnen zunächst mit weit offenen Armen, lässt sie an der kinderreichen Familie („Familienwerte“) und an der Märchenlektüre ihres Verfassers („Die Ewigkeit in einer Stunde“) teilhaben um sich danach manchmal als eher spröde Gastgeberin zu erweisen. Dieser Eindruck entsteht nicht auf der Grundlage des Inhalts, sondern ist an die sprachliche Gestaltung gekoppelt, somit vielleicht auch an die Übersetzung (man müsste aber mit dem Original vergleichen um sich hier ein Urteil erlauben zu dürfen). Obwohl jedoch in Tammets Sätzen mitunter der Schwung und die Leichtigkeit fröhlich dahinplätschernder Prosa zu vermissen ist, wäre es ein grober Fehler das Buch aus der Hand zu legen. Es lohnt sich dranzubleiben, sich die Gunst des Textes ein bisschen zu erkämpfen und danach mit Tammet die mathematischen Grundlagen unserer Welt zu erkunden. Das unendliche Feld der Zahlen erscheint auf den ersten Blick ähnlich trocken wie manche Sätze, in das es verpackt ist, offenbart aber, wenn man sich darauf einlässt, ein facetten- und erkenntnisreiches Universum, das Tammets Inselbegabung und sein übermenschliches Gedächtnis hervorragend spiegelt.
Alle Essays sind empfehlenswert, meiner Meinung nach die folgenden aber ganz besonders: da sind zuerst die oben bereits erwähnten „Familienwerte“ und „Die Ewigkeit in einer Stunde“, danach „Sprichwörter und Einmaleins-Tabellen“, denn hier gelingt es Tammet sein Hauptthema, die Parallelen von Mathematik und Sprache, vorzüglich zu gestalten. So wie Sprichwörter „die knappe Zusammenfassung einer ganzen Kultur sind“ (52), stellen die „Gleichungen einer Einmaleins-Tabelle die Essenz unseres Zahlenwissens dar“ (54), so die Hauptthese. An Shakespeare („Shakespeares Null“) interessiert Tammet vor allem die den Dramatiker faszinierende „Anwesenheit der Abwesenheit“ (75), letztendlich die Null, das Nichts, dem die Unendlichkeit entgegensteht, die der Autor in dem nicht minder spannenden „Über große Zahlen“ verfolgt und dabei vor allem das grundlegende menschliche Paradoxon Unendlichkeit – Endlichkeit in knappen Worten analysiert. Wie weit man in einem besonderen Fall das Wissen von der Unendlichkeit vorantreiben kann, beweist Tammet schließlich mit dem autobiographischen „Die bewundernswerte Zahl Pi“. Er erzählt, wie aufreibend und gleichzeitig erfüllend es für ihn war im Zuge eines Weltrekords, vor Publikum und trotzdem in großer Einsamkeit, mehr als fünf Stunden lang die Nachkommastellen der Zahl Pi zu rezitieren und damit in Oxford ein Stück Ewigkeit zu Besuch kommen zu lassen. Darüber hinaus widmet sich Tammet „Einsteins Gleichungen“, unterstreichend, dass Einstein eine große Vorliebe für das Schöne, insbesondere die Schönheit von Zahlen hatte. Neben „Höhere Mathematik für Schriftsteller“ und „Das Buch der Bücher“ glänzt vor allem der im Deutschen titelgebende Essay aus der Sammlung hervor. „Die Poesie der Primzahlen“ bezieht sich auf den okzitanischen Dichter Arnaut Daniel, „il miglior fabbro“ laut Dante, Erfinder einer besonderen Gedichtform, der „sestina“. Wie mathematisch genau eine Sestina aufgebaut ist und wie eng dadurch Gehalt und Gestalt des Gedichtes miteinander verquickt sind, beweist Tammet mit einer Analyse einer Sestine (die man zumindest in einer Fußnote vielleicht auch in der Originalsprache hätte abdrucken können). Bevor er den Band mit einer Hymne auf die Mathematik enden lässt („Die Kunst der Mathematik“), offenbart Tammet seine, gut nachvollziehbare, dennoch verstörende Perspektive auf die Zeit und beantwortet damit in mathematischer Hinsicht die Frage, warum wir unser Leben als immer schneller ablaufend empfinden. Sowohl dieser Essay, „Der Fluss der Zeit“, als auch der folgende, „Himmelhoch“, fokussieren außerdem endliche und unendliche Zeit, stellen die Frage nach der Unendlichkeit von Gott und erörtern, ob auch „die von Gott inspirierte Heilige Schrift außerhalb der konventionellen Zeit“ (299) steht.
Alles in allem beweist Tammet nicht nur, wie vielfältig die Disziplin der Mathematik ist, sondern er positioniert sie auch dort, wo man sie nur bedingt erwarten würde – im Bereich der Kunst, insbesondere in Sprachkunstwerken. Der Mathematiker sei ein Künstler (so im letzten Abschnitt des Buches) und, diese optimistische Sichtweise äußert Tammet bereits zu Beginn, mathematische Ideen können uns „eine Hilfe dabei sein, unsere Empathie zu erweitern und uns von der Tyrannei eines einzigen, eingeschränkten Blickpunktes zu befreien. Zahlen machen uns, richtig betrachtet, einfach zu besseren Menschen“ (23). Wegen dieses und vieler vergleichbarer guter Gedanken gibt es trotz Mini-Vorbehalte fünf Sterne.
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4.0 von 5 Sternen Ein anregendes Buch über die Bewertung der Dinge in Zahlen nachzudenken., 7. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Poesie der Primzahlen (Gebundene Ausgabe)
Bis auf ein bis zwei Kapitel die ich als zu "dünn" und "leer" empfand, haben mich alle anderen "Stories", die sich so auch gut im Arbeitsalltag zwischendurch lesen lassen, durchaus fasziniert und angeregt die Bedeutung der Bewertung von Dingen und Vorgängen in Zahlen zu überdenken - die allgemeine wie auch die persönliche. Dass der Autor ein "Mathematik- und Zahlenfreak" ist und wohl auch über das Schreiben ganz hervorragend die Brücke zum "normalen" Leben zu finden, gibt dem mathematisch durchschnittlich begabten Leser die Möglichkeit in durchaus angenehm, einfach geschriebenen, kurzweiligen Geschichten neue Türen zu anderen faszinierenden Denkmustern zu öffnen. Da die Mathematik ja sicherlich eine der interessantesten und tiefgründigsten Wissenschaften ist, von der immer wieder der Versuch gemacht wird sie als zentrale Grundstruktur hinter allen anderen Künsten und Wissenschaften zu sehen (eben auch z.B. in musikalischen Werken), was aber je weiter sich alle Wissenschaften entwickeln immer schwieriger wird darzustellen (die letzten Universalgenies sind ja wohl schon vor mehr als hundert Jahren ausgestorben), ist dieses Buch sicherlich ein kleiner aber feiner Beitrag hierzu. Ein lohnendes Buch
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2.0 von 5 Sternen Verschnarchte Zahlen, 1. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Poesie der Primzahlen (Gebundene Ausgabe)
Langatmig und mit wenig neuen Erkenntnissen zum Thema Mathematik kann der Band auch nicht durch die teils beklemmenden Schilderungen aus dem Leben des Authisten Daniel Tammet überzeugen.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierende Geschichten über Zahlen, lebendig geschrieben, 19. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Poesie der Primzahlen (Kindle Edition)
Faszinierende Geschichten über Zahlen, lebendig geschrieben in kleinen Geschichten - die über unterschiedliche Kulturen und Zeithorizonte verteilt sind. Der Auto versteht sein Fach, er ist Austist (asperger Syndrom) und wie er selbst sagt, waren Zahlen seine besten Freunde in der Kindheit. Ein aussergewöhnlicher Mensch schreibt hier ein aussergewöhnliches Buch. Mehr über Daniel Tammet und seine Gedanken in seinem Interview hier: [...]
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweilig und ohne Tiefgang, 20. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Poesie der Primzahlen (Gebundene Ausgabe)
Habe auf irgendwelche Anregungen zur Beschäftigung mit Mathematik gehofft. Oder auf sonstige interessante Aspekte aus der Geisteswelt eines Autisten. Finde aber nur oberflächliche Plaudereien über wild durcheinandergewürfelte Themen. Sicherlich Geschmackssache. Jedenfalls nichts, was ich noch mal kaufen würde.
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3 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Selten so gelangweilt., 5. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Poesie der Primzahlen (Kindle Edition)
Eine zusammenhanglos aneinandergereihte Folge von belanglosen Erlebnisgeschichten, die kaum Neuigkeitswert haben.
Leider nicht zu empfehlen - da gibt es Besseres.
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Die Poesie der Primzahlen
Die Poesie der Primzahlen von Daniel Tammet
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