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Northlanders Vol. 3: Blood in the Snow
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:12,87 €

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Klirrende Schwerter, brechende Knochen, Drachenboote, die aus dem Morgennebel hervor stoßen... das alles bietet Nothlanders. Aber das ist nicht das einzige, DMZ-Autor Brian Wood bringt die Nordmänner glaubhaft und schön charakterisiert herüber, und nicht nur als platte Actonfiguren.

Im Gegensatz zu den beiden Vorgängerbänden gibt es nun 4 Geschichten in einem Band.

In 'Lindisfarne' erleben wir einen Wikingerangriff auf ein kleines Küstendorf. Den Angreifern wird geholfen von einem kleinen Jungen aus dem Ort, der von der auf Unterdrückung und Gehorsam geprägten christlichen Religion und seinem brutalen Vater enttäuscht ist.

In der 2 . Geschichte werden wir Zeuge eines Stellvertreterkampfes. Nebenbei erläutert Wood die Kampftechnik, Ausstattung und Motivation der Kontrahenten, und macht so aus der actionreichen Szene eine Art Philosophie.

Im nächsten Teil trifft der Leser auf 4 mutige Witwen, die von den Männern verfolgt werden, die ihre Ehegatten und den Rest des Dorfes ausgelöscht haben. Sie überwinden ihre Angst, und schwören blutige Rache.

Zuletzt gibt es ein Wiedersehen mit Sven, dem ersten Northlanders-Charakter. Dieser ist mittlerweile zu einer Legende geworden, was jedoch seinen Alterungsprozess nicht aufgehalten hat. Noch immer lebt er mit seiner Frau und 2 Kindern auf der Insel, leider wird diese regelmäßig von jungen Abenteurern aufgesucht, die Ruhm erlangen wollen, indem sie ihn töten.

Mir hat der Band wieder viel Spaß gemacht, auch wenn er nicht ganz an Woods arbeiten bei DMZ heran reicht. Pro Story hat Wood auch unterschiedliche Zeichner ins (Drachen-)Boot geholt: Dean Ormston, Vaasilis Lolos, Daniel Zezelj und Davide Gianfelice sind dabei, wobei mir Ormston am besten gefällt. Für die genielen Cover sorgte Massimo Carnivale.

Fazit: Wood hat den richtigen Ton gefunden. Möge die Serie noch lange weiter gehen.
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am 23. Juni 2010
Nach dem ersten und zweiten Band freute ich mich schon auf den dritten und bestellte ihn auch prompt, sobald er verfügbar war.
Im Gegensatz zu seinen Vorgängern präsentierte sich dieser Band nicht als durchgehende Geschichte, sondern als Sammlung kurzer unzusammenhängender Episoden. Grundsätzlich ist daran nichts auszusetzen. Der Stil der einzelnen Künstler ist natürlich Geschmackssache, allerdings kommt keiner an die historische Genauigkeit von Davide Gianfelice heran, der uns - so viel sei verraten - am Schluss ein Wiedersehen mit Sven, dem Helden des ersten (und unübertroffenen) Bandes der Reihe, beschert.
Inhaltlich: Die erste Episode befasst sich mit der Zerstörung des Klosters Lindisfarne. Die zweite Episode ist aus meiner Sicht inhaltlich die schwächste und Grund für den Abzug eines Punktes. Sie befasst sich ausschließlich mit einem Duell zweier Krieger und der (eher inakkuraten) Schilderung ihres Zweikampfes. Die dritte Episode behandelt das Schicksal dreier Frauen in den Wirren des zwischen Dänen und Sachsen umkämpften Teil Britanniens. Diese Episode ist durchaus unterhaltsam, wenn man gewillt ist, die soziohistorische Genauigkeit ein wenig außen vor zu lassen. Die letzte Episode schildert wie gesagt, einen Teil des weiteren Schicksals unseres alten Bekannten Sven von Orkney.
Allen Episoden gemeinsam ist der starke Fokus auf Gewalt und Kriegführung, die mal mehr mal weniger plakativ, mal mehr mal weniger akkurat dargestellt wird. Die Handlung kommt teilweise ein wenig zu kurz, daher nur drei Sterne von fünf.
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