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1.690 von 1.752 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Habe ihn schon seit Monaten dank amerikanischem Amazon
WICHTIGES UPDATE: Mirroring (Spiegelung des Bildschirms wie bei Miracast) kommt nun nach und nach auf den Chromecast. Springt zum Ende der Rezension zur Überschrift "UPDATE: Mirroring" für mehr Informationen!

Vorweg 2 Hinweise:
1 - Aufgrund vieler Kommentare und Fragen habe ich den Beitrag um ein FAQ erweitert, was sich weiter unten findet...
Vor 4 Monaten von Tarik veröffentlicht

versus
146 von 155 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber noch nicht gut
Nachdem ich die Chromecast in meinem Bekanntenkreis durch einen US-Import schon vor einigen Monaten zum ersten Mal erleben durfte und das Gerät ehrlich gesagt unter "ferner liefen" abgelegt hatte, ist sie ja nun "in Deutschland angekommen" und bei Amazon und diversen Einzelhändlern erhältlich. Die Anzahl der Rezensionen und vor allem die...
Vor 1 Monat von Max Lupin veröffentlicht


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1.689 von 1.751 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Habe ihn schon seit Monaten dank amerikanischem Amazon, 19. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Google Chromecast HDMI Streaming Media Player GA3A00032A07 (Personal Computers)
WICHTIGES UPDATE: Mirroring (Spiegelung des Bildschirms wie bei Miracast) kommt nun nach und nach auf den Chromecast. Springt zum Ende der Rezension zur Überschrift "UPDATE: Mirroring" für mehr Informationen!

Vorweg 2 Hinweise:
1 - Aufgrund vieler Kommentare und Fragen habe ich den Beitrag um ein FAQ erweitert, was sich weiter unten findet.
2 - Da der Chromecast ständig mit Miracast verwechselt bzw. verglichen wird, habe ich dazu auch noch einen Vergleich herangezogen, der sich am Ende der Rezension findet.

Ursprüngliche Rezension vom 18.03.2014:
Ich besitze den Chromecast nun schon viele Monate.
Ich wusste vor dem Kauf worauf ich mich einlasse (davon ab, dass man bei 35 $ ohnehin nicht viel falsch machen kann) und nutzte ihn anfangs für Google Play Music und Google Play Movies, vor allem aber für Youtube, was super und jederzeit schnell und problemlos klappte, auch in Deutschland.
Nun ist er endlich offiziell erhältlich. Darüber hinaus ist auch das SDK nun schon eine weile freigegeben, was zur Folge hat, dass auch Drittentwickler Apps dafür in den Play Store stellen dürfen.

Dies hat vor allem 2 sehr mächtige Android-Apps hervorgebracht, die jeder kennen sollte:
1. AllCast: Damit lassen sich nahezu alle Videos, Bilder und Lieder vom Smartphone/Tablet (sprich lokal) an den Chromecast senden. Das funktioniert von Update zu Update besser und lässt kaum Wünsche offen.
2. Mediathek Cast: Diese kostenlose App vereint alle Mediatheken der öffentlich Rechtlichen (ARD, ZDF, Arte etc.) und veranlasst den Chromecast, deren Beiträge von deren Medienservern auf dem heimischen TV abzuspielen und zwar - und das ist der Clou - in HD. Denn die einzelnen offiziellen Apps selbst zeigen die Beiträge auf dem Tablet meist nur in SD an.

Nett ist darüber hinaus noch ArtKick. Nach einmaliger Registrierung zaubert die App Kunstwerke der Menschheitsgeschichte und aller Epochen (auch als Diashow) auf den TV. Sicher die elegantere Variante des kurioserweise trendigen digitalen Kaminfeuers.

Bei Fragen, einfach kommentieren. Gebe gerne Tipps oder Stelungnahmen.

FAQ
===
Frage: Was kann der Chromecast denn eigentlich so?
Antwort: Die ursprüngliche Funktion war, dass er direkt Quellen aus dem Internet (z.B. Youtube) anzapft und deren Inhalte ohne Umwege auf den Fernseher zaubert. PC, Smartphone oder Tablet dienen lediglich als Initiator und Fernbedienung.

Frage: Kann ich vom Smartphone aus ein Youtubevideo an den Chromecast schicken und dann die Youtubeapp auf dem Smartphone minimieren oder sogar schließen?
Antwort: Ja. Nochmal zum Verständnis: Das Smartphone sagt dem Chromecast nur etwas wie "Spiele mal Wonderwall von Oasis auf dem Fernseher ab!", danach arbeitet der Chromecast eigenständig und kümmert sich um die Wiedergabe, während das Smartphone weiter zum Telefonieren, für Whatsapp oder was auch immer verwendet werden kann. Selbiges gilt natürlich auch für Tablets.

Frage: Habe ich nach dem Start von z.B. einem Youtubevideo noch Einfluss darauf und kann vor- oder zurückspulen?
Antwort: Ja. Man kann sogar von Telefon A (z.B. HTC One mit Android) das Youtubevideo starten, von Telefon B (iPhone) bis kurz vor das Ende des Videos springen, mit Telefon C zurück zur Mitte des Videos spulen und mit Telefon D oder einem Tablet/iPad die Wiedergabe stoppen - solange sich alle im selben Wlan mit dem Chromecast befinden.

Frage: Kann ich Videos, die lokal auf meinem Gerät liegen, an den Chromecast senden um sie auf meinem TV zu sehen?
Antwort: Ja. Das geht vom PC aus mit der Google Chrome Erweiterung (dann einfach Video mit Chrome abspielen und den Tab "casten") und vom Android-Smartphone/-Tablet mit diversen Apps, zum Beispiel "AllCast" oder "Bubbleupnp".

Frage: Kann ich den Bildschirm spiegeln ("Mirroring"), sodass alles, was auf meinem Bildschirm zu sehen ist, 1 zu 1 auf den TV übertragen wird?
Antwort: Am PC/Laptop ja, am Smartphone/Tablet noch (!) nicht. Für Letzteres wird derweil die App "Mirror" vom selben Entwickler wie auch "AllCast" entwickelt. Momentan funktioniert sie nur auf dem Nexus 5 und nur mit Root. Beides soll sich jedoch in Zukunft ändern.
Wem die reine Bildschirmspiegelung am Herzen liegt, der sollte sich lieber mit "Miracast" beschäftigen. Miracast-HDMI-Dongles für den TV sind in der Regel minimal teurer als ein Chromecast, schwanken aber stark in ihrer Leistung. Hier ist Recherche notwendig.

Frage: Wie spiegele ich den PC-Bildschirm?
Antwort: Man benötigt dazu den Google Chrome Browser und die Chromecast-Erweiterung. Das Spiegeln des kompletten Bildschirms (d.h. inklusive Startmenü und Windowsprogrammen wie Office oder Spielen) befindet sich noch im Beta-Stadium und ruckelt daher in vielen Fällen. Spiele vom PC damit am TV zu spielen ist also nicht praktikabel, ausgenommen rundenbasierte Spiele vielleicht.

Frage: Ich besitze bereits einen HDMI-Android-Stick wie den MK808. Kann ich auf ihm einen Chromecast simulieren?
Antwort: Ja. Die App "CheapCast" verwandelt (zumindest so lange die App geöffnet ist) jedes Androidgerät in einen Chromecast. Das kann sowohl ein Android-HDMI-Stick als auch ein Tablet oder sogar ein Smartphone sein, auch wenn es sicher selten Sinn macht, ein Video vom Tablet z.B. an ein Smartphone zu streamen.

Frage: Ich wohne in einer WG. Kann ich meinen Chromecast durch ein Passwort vor Mitbewohnern "schützen"?
Antwort: Nein, das ist leider nach aktuellem Stand nicht möglich. Es könnte also jederzeit passieren, dass man einen Film mittels Watchever auf dem TV in seinem Zimmer schaut und ein zu Späßen aufgelegter Mitbewohner auf einmal ein Youtubevideo über Schweinefütterung an den Chromecast sendet.

Frage: Warum machst du das?
Ich besitze einen Chromecast. Je mehr Leute (auch aufgrund meiner Rezension) ebenfalls einen kaufen, desto höher die Attraktivität für App-Entwickler, dafür weitere Apps zu entwickeln. Es haben also alle etwas davon. :)

~ bei weiteren Fragen werde ich die Liste vielleicht noch ergänzen ~

Vergleich mit Miracast
======================
Miracast ist ein offener Standard, bei dem der komplette Bildschirm zu jeder Zeit an den Empfänger (z.B. TV) gespiegelt wird. Das bedeutet, wenn ich auf dem Tablet durch meine App-Übersicht blättere, ist dies auch auf dem TV zu sehen. Aufgrund verschiedener Faktoren, die dabei eine Rolle spielen, kommt es dabei leider zu Verzögerungen, die im Bereich der Präsentationen oder Medienwiedergabe zwar verschmerzbar sind, bei Echtzeitspielen (z.B. Rennspiele) aber unpraktikabel sind.
Beim Chromecast hingegen werden stets nur bestimmte Inhalte zum Empfänger gesendet. Der Standard gleicht also mehr DLNA als Miracast.

Vor- und Nachteile des Miracast:
================================
+ keine Installation unzähliger Apps für verschiedene Anwendungszwecke ist erforderlich
+ nach einmaliger Einrichtung ist (in der Regel) wirklich alles auf dem Smartphone-/Tablet-/PC-Bildschirm zu jeder Zeit auf dem TV zu sehen
+ dank offenem Standard unterstützen das bereits viele Sende- und Empfangsgeräte von Haus aus...
- ...leider jedoch nicht immer - oft kommt es zu Inkompatibilitäten zwischen verschiedenen Herstellern
- der Akku des Sendegerätes (z.B. Smartphone) wird belastet, da z.B. ein Video während des Spiegelns dort UND auf dem TV (nahezu) gleichzeitig abgespielt wird; hinzu kommt der erhöhte Stromverbrauch fürs permanente Senden

Vor- und Nachteile des Chromecast:
==================================
+ relativ günstig
+ viele wichtige Betriebssysteme auf Senderseite werden unterstützt, darunter Windows, Android, iOS, OS X
+ sehr akkuschonend, da Sendegeräte nur "Impuls" zum Abspielen geben, selbst aber weiter nutzbar bleiben
+ dank freiem SDK werden die Einsatzmöglichkeiten stetig erweitert
+ aufgrund der sich noch in Entwicklung befindenden App "Mirror" könnte der Chromecast optional sogar miracastähnliche Fähigkeiten erhalten
+ einmal eingerichtet kann jeder zu Besuch kommende Gast, dem das Wlan-Passwort ausgehändigt wird, Inhalte an den Chromecast schicken
+ mehrere Personen im selben Wlan können von ihren jeweiligen Geräten auf aktuelle Wiedergabe zugreifen und vor- oder zurückspulen...
- ...was in WGs mit Scherzkeksen und anderen Spaßfreunden nervig werden könnte, da es keinen Passwortschutz gibt
- ist auf App-Unterstützung seitens des Sendegerätes angewiesen, sprich: Für alle Zwecke bedarf es entsprechender Apps (z.B. Youtube, Allcast), um den Chromecast zu "versorgen"
- benötigt neben Sendegerät immernoch ein Hotspotgerät (z.B. Router oder Smartphone mit Tethering), d.h. die simple Mitnahme des Chromesticks und des Smartphones genügen nicht, um an quasi jedem TV der Welt rasch Urlaubsbilder an den Chromecast zu schicken

~ sollte ich in einem der Punkte falsche Behauptungen aufgestellt haben, bitte ich um Verzeihung und einen entsprechenden Hinweis ~

UPDATE: Mirroring
=================
Der Chromecast wurde endlich offiziell von Google um die Funktion der Bildschirmspiegelung erweitert. Damit kann man ALLES, was auf dem Smartphone/Tablet zu sehen ist, live auch auf dem TV sehen.
Live ist dabei relativ, denn es gibt eine kleine Verzögerung (0,5 - 1 Sekunde), was es für Spiele unbrauchbar macht. Bilder, Musik und Filme (auch Full HD) funktionieren allerdings tadellos. Selbst der Ton wird mit übertragen.

Die einzigen beiden Haken:
1. Man braucht mindestens Android Version 4.4 (Kitkat) auf seinem Gerät, um diese Funktion nutzen zu können.
2. Es werden vorerst nur einige Geräte offiziell unterstützt. Dazu zählen vor allem neuere High-End-Smartphones. Die Liste soll zwar angeblich noch wachsen, aber ich als Besitzer eines Galaxy Note 2 schaute zum Beispiel in die Röhre. Allerdings gibt es - sofern man sein Gerät gerootet hat - einen Workaround, der bei vielen Geräten helfen soll.
Ich habe ihn soeben mit meinem Note 2 ausprobiert und es funktioniert alles problemlos. Auch Full HD Videos werden samt Ton ruckelfrei wiedergegeben.
Der Workaround findet sich hier: [...]
Bei weiteren Fragen: Wie immer ab in die Kommentare damit. :)
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143 von 152 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber noch nicht gut, 18. Juni 2014
Von 
Max Lupin (Osnabrück, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Google Chromecast HDMI Streaming Media Player GA3A00032A07 (Personal Computers)
Nachdem ich die Chromecast in meinem Bekanntenkreis durch einen US-Import schon vor einigen Monaten zum ersten Mal erleben durfte und das Gerät ehrlich gesagt unter "ferner liefen" abgelegt hatte, ist sie ja nun "in Deutschland angekommen" und bei Amazon und diversen Einzelhändlern erhältlich. Die Anzahl der Rezensionen und vor allem die extrem polarisierenden Top-Rezensionen (5 Sterne vs. 1 Stern) zeigen schon, dass die Chromecast möglicherweise trotz dem mit knapp 35 Euro durchaus niedrigen Preis nicht das unumstrittene "Must-Have" eines jeden Nicht-Smart-TV-Besitzers ist. Ist die Chromecast vielleicht doch nicht einer dieser berüchtigten "Mitnahme-Käufe", die man sich ohne große Skrupel leisten kann?
Also, um es mal voraus zu schieben: Ich sehe die Chromecast nicht pauschal als Fehlinvestition an, aber auf dem aktuellen Stand bringt sie mich auch nicht zum Jubeln; wohlgesonnen stimmt mich allerdings die Aussicht auf die Zukunft: ohne Vorschusslorbeeren verteilen zu wollen, so stellt sich die Chromecast im Moment aufgrund ihres offenen SDKs (= ihrer freien Entwicklerumgebung) als eine Plattform dar, die gerade erst am Anfang - und eben nicht am Ende ihrer Entwicklung steht.
Da ich mich selbst aus anderen Gründen (Digital Signage) beruflich mit Android Sticks auseinander gesetzt habe - und dazu lässt sich sie Chromecast zählen -, sind jetzt schon diverse Geräte dieser "Art" durch meine Hände gegangen. Ergo kann ich zwar die in anderen Rezensionen angebrachten Kritikpunkte bzgl. der Bauform (mit USB-Kabel kommen schnell mal 10 Zentimeter und mehr an Länge zustande, so dass die Chromecast oft seitlich über Fernseher-Gehäuse hinaus ragt) und des WLANs (mitunter schwache Performance bei der Anbindung an das heimische Netzwerk) bestätigen, muss diese im selben Atemzug aber relativieren: Auch die Konkurrenz, also Apple TV und die Mehrzahl der am Markt erhältlichen "Android-Sticks" (dazu weiter unten mehr) fallen nicht unbedingt dadurch auf, dass sie besonders dezent sind und sich gut verstecken lassen. Bei Apple ist das sogar Programm - der Apfel zeigt sich halt gerne. Für Digital Signage Nutzung irgendwie unbrauchbar, für jemanden, der keinen Kabelsalat sehen möchte irgendwie auch - aber das gilt wie gesagt eher "durch die Bank" als nur für Einzelgeräte. Hier liegt das Problem allerdings sowieso eher bei den TV-Herstellern, die sich in der Vor-Smart-TV-Zeit wohl mal dachten, dass es besonders sinnvoll sei, HDMI-Ports an den Seiten der Gehäuse unter zu bringen. Was für USB-Ports bedingt Sinn gemacht hat, hat bei HDMI noch NIE einen Sinn ergeben, weil es STETS dafür sorgte, dass irgendwo links oder rechts hinter dem Fernseher mit einem Mal HDMI-Kabel heraus ragten, wenn man nicht das nötige Geld für ein abgewinkeltes Kabel in die Hand genommen hat. Alles in Allem damals schon unbefriedigend - heute holt uns der selbe Fehler halt wieder ein.
Was das WLAN angeht, so steht die Chromecast eher schlecht da - heute 2,4 GHz Module zu verbauen zeugt von einem grundsoliden Mißverständnis dessen, was in Zeiten, wo gewisse Internet-Provider mit "WLAN-Routern der nächsten Generation" Werbung machen, von Endkunden verlangt werden wird. Anders ausgedrückt: Aus falsch verstandenem Sparen heraus wurde an einer der wichtigsten Komponente gespart.
Was ich damit meine? 2,4 GHz Module (also in der Regel b,g und der langsame Part von n) machen je nach Konfiguration bei Datendurchsätzen von 72 MBit/s, bisweilen auch erst bei einem Maximum von gut 150 MBit/s (je nach Router) "dicht". Das klingt jetzt so als sei das langsam. Nein, nicht falsch verstehen bitte: Das reicht im Normalbetrieb für das meiste Streaming, aber eben für manches Streaming (z.B. von sehr hochauflösenden Streams) nicht mehr - und es lässt vor allem für die (4K-)Zukunft keine Möglichkeiten offen, sich des schnellen und im Moment noch weniger störungsanfälligen 5 GHz-Teils von n bzw. des a/c Standards zu bedienen. Daß die chromecast - wie übrigens der Apple TV und die meisten Android-Sticks auch - noch in der WLAN-Antike festhängt, hat einen weiteren, für Streaming fatalen Nebeneffekt: Man hängt mit seinen latenzanfälligen Streaming-Daten im 2,4er Band herum, in dem sich die komplette Nachbarschaft auch befindet. Da es nur eine bestimmte Anzahl von Kanälen gibt, die innerhalb eines Bandes verteilt werden können, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass jemand "aus der Nachbarschaft" auf dem selben Kanal genau das gleiche tut wie wir - mit der Konsequenz, dass man sich gegenseitig stört. Für High Performance ist das nicht gerade geeignet. Viel wichtiger ist aber, dass diese Störeffekte erklären, warum bei einigen Kunden die Chromecast so eine extrem schlechte Figur in Bezug auf das WLAN macht. Sehen wir dem ins Auge: sie ist vielleicht gar nicht daran schuld.

Mal alles auf Anfang - was macht die Chromecast eigentlich?
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Die Chromecast ist ein HDMI-Stick bzw. ein Stick mit HDMI-Extender, der quasi als "Smart-TV zum Nachrüsten" benutzt werden kann. Man steckt die Chromecast an den HDMI-Anschluss eines x-beliebigen alten Fernsehers und spielt dann x-beliebige Inhalte aus dem Internet ab, die ihm vorher von einem x-beliebigen Gerät vorgegeben worden sind.
Ähem, Moment. Da kommt etwas häufig "x-beliebige" vor? Nun, die Chromecast ist (noch) nicht der Weisheit letzter Schluss, was das Abspielen von Daten angeht, aber es nähert sich dem langsam an. Wichtig zum Verständnis der Funktion der Chromecast (und wichtigste Unterscheidung zu Android-Sticks): Die Chromecast bekommt von Extern, also z.B. einem Smartphone oder Tablet gesagt "Zeige mir Youtube Video X" und führt das dann selbstständig durch. Tablet und/oder Telefon sind lediglich Fernbedienungen für die Chromecast - sie sind nicht am eigentlichen Abspielen beteiligt. Sind mehrere Tablets oder Telefone mit den entsprechenden Apps im selben WLAN wie die Chromecast, so können Sie alle gleichzeitig als Fernbedienungen benutzt werden.
Wen das alles jetzt an "Throw" von Sony erinnert, der liegt richtig. Ähnlicher Ansatz, ähnliche Methode, aber eben ohne ein Endgerät wie das Chromecast, sondern auf Smart-TVs und andere Gerätschaften ausgelegt, die bereits nativ "Throw" unterstützen. Sonst aber sehr ähnlich, ja.
Vorteil der Chromecast: Sie "kann" mit beinahe allen großen Handymarken. Sei es IPhone, seien es Androiden oder Windows Phones, die "Schwellen", die es zu überbrücken gilt, sind relativ niedrig und der "Universalcharakter" kommt dadurch langsam aber stetig immer mehr durch.

Chromecast vs. Miracast
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Sehr vereinfachte, kurze Unterscheidung: Chromecast ist ein Abspielgerät - es holt sich selbstständig die Inhalte, die es abspielen soll und übergibt sie an den Fernseher, die "beauftragenden" Geräte sind kaum mehr als Fernbedienungen. Miracast hingegen ist zunächst einmal ein Standard für Funkübertragung. Genutzt wird es in der Regel bei reinen "Spiegelungs-Tools" - will heißen, die entsprechenden "HDMI-Sticks" (etc.) werden benutzt, um "Screencasts" (also Bildschirminhalte) 1:1 per direkter Funkverbindung an ein Endgerät zu übertragen. Das "beauftragende" Gerät ist dabei auch das Abspielgerät - die Miracast-Komponente ist der Übertragungsweg an den Fernseher. Sie erkennen den Unterschied?
Vorteil bei Chromecast: Das Steuergerät setzt nur einen Befehl ab und kümmert sich dann um nichts mehr. Nachteil bei Chromecast: Ich brauche für jeden Quatsch (also "Content") eine eigene App, die der Chromecast erst einmal erlaubt, dass ich ihr mit meinem Steuergerät sage "spiel das ab".

Butter bei de Fische, was kann die Chromecast denn nun? Und was nicht?
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Die Chromecast kann Youtube Videos, Watchever, Maxdome, diverse Streams z.B. aus den Mediatheken der Öffentlich Rechtlichen und eine Menge mehr. Wichtiger ist aber im Moment, was es nicht kann bzw. lange nicht konnte. Lange nicht drin war es, direkt Daten von einem Gerät zum Chromecast zu streamen. Das funzt jetzt über Apps wie "Allcast". Zugriff auf Mediatheken etc. ist über entsprechende Apps inzwischen zentralisiert und deutlich besser möglich als über die bisherigen Einzel-Apps. Insofern sind deutliche Schritte nach vorne erkennbar. Die Zeiten sind vorbei, in denen man auf der Chromecast nur abspielen konnte, was man vorher in die Cloud geladen hatte.
ABER - natürlich funktionieren manche Sachen (noch?) nicht. Z.B. kann die Chromecast kein Amazon Prime. Dazu aber gleich weiter unten. Sie kann auch noch kein DTS, kann nur mit im Moment noch ruckelnden proprietären Apps komplette Bildschirminhalte auswerfen und braucht immer mal wieder den Chrome-Browser inklusive entsprechender Erweiterung, um vom PC (also Windows etc.) aus Bildmaterial zu übertragen. Alles in allem noch nicht perfekt - das nur als kleine Warnung. Aber der Markt ist in Bewegung.

Was war das jetzt mit Prime?
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Ganz recht, Prime wird nicht unterstützt. Das liegt aber nicht am Chromecast, auch wenn das immer mal wieder in Rezensionen bzw. Foren-Diskussionen so wirkt. Die Chromecast ist letzten Endes ein Android-Gerät. Und Prime kann nicht mit Android.
Klar, diesbezüglich erwarten mich die üblichen Nerd-Flames. "Klar geht das!", ja richtig. Es geht schon. Wenn man nicht in Deutschland ist und (!) wenn man es schafft, seine Chromecast bzw. ganz allgemein sein Android-Gerät davon zu überzeugen, Flash-Inhalte darzustellen. Dann funktioniert der Video-Service von Prime. Amazon Prime nutzt nämlich primär Silverlight zur Übertragung, tut das aus irgend welchen Gründen nicht, so nutzt es Flash als "Fallback". Nur nicht in Deutschland. Hier nutzt es gar nichts als Fallback. Da Silverlight nicht unter Android läuft, funktioniert Prime sehr wohl auf ausgewählten Android-Geräten, auf die man noch die "nicht zertifizierte" Flash-App von Adobe gespielt hat, aber eben nur dann - und wenn Flash überhaupt vom Prime-Dienst in Erwägung gezogen wird. Da das in Deutschland nicht der Fall ist, fällt Prime flach.
Was also tun?
Nun, ich fasse es zusammen als "Warten auf Godot". Prime wird früher oder später in einer Android-fähigen und damit Chromecast-tauglichen Form am Markt auftauchen oder massive Probleme bei der Nutzerakzeptanz (siehe die diversen Troll-Foren zu dem Thema) treffen. Da die Kindle-Geräte ein Android-Derivat nutzen, kann man davon ausgehen, dass eine entsprechende Umsetzung für Amazon durchaus möglich ist -- es sollte also eigentlich eine Frage der Zeit sein. Uneigentlich bleibt die Frage, ob Amazon das überhaupt will? Wir werden sehen.
Fazit: Kein Problem der Chromecast.

Gibt es Alternativen zur Chromecast?
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Ja, die gibt es. Raspberry Pi beispielsweise. Für Bastler sicherlich. Entsprechende Linux-Images für das Gerät kann man unter der Bezeichnung Raspbmc (abgeleitet von XBMC) im Internet finden - inklusive Anleitungen wie man den Raspberry entsprechend konfiguriert. Der Pi kostet dabei knappe 30-40 Euro und liegt dabei auf dem Niveau der Chromecast.Wem das zu doof ist, der guckt sich nach dem Apple-TV um, der aber gut dreimal so viel kostet wie die beiden Konkurrenten. Dafür kommt es schon mit dem Nimbus daher, dass es mit Apple-Geräten perfekt funktioniert, was gemäß der aktuellen Rückmeldungen in den zugehörigen Rezensionen durchaus nicht zwangsläufig der Fall zu sein scheint. Da kommen bei der 3ten Generation gerade Rückmeldungen von Rucklern bis Aufhängern und abstürzenden Apps, schlechter Rückwärtskompatiblität und allgemein einer Menge an Bugs am laufenden Band. Lassen Sie mich aber festhalten: Das galt wohl auch in den Anfangstagen für die Chromecast und gilt natürlich für eine Menge ungepatchter Geräte wie wir sie heute allzu häufig verkauft bekommen. Fazit: Firmware-Update nicht vergessen.
Android-Sticks gibt es denn auch von einer Menge anderer Hersteller - vor allem auch von "kleinen Namen" wie MK, CSL, Mystore/Mystore365, Amerry, Captiva, MiniX, TVPeCee ... allesamt mit wechselnder Qualität, wechselnder Einsetzbarkeit für das Streaming von Daten und wiederum ... wechselnder Qualität. Gerade wenn man betrachtet, dass es hier Geräte mit Cortex Quad Core CPUs zum doppelten Preis einer Chromecast gibt, nun, da muss man sich schon fragen, wo genau man denn mit seinem "Android-Stick" hin möchte. Will ich reines Streaming, dann bin ich bei der Chromecast jetzt - vor allem aber in Zukunft (wenn die Apps erst einmal gut genug sind) - sehr gut aufgehoben ... will ich die Power eines modernen Handies an meinem Fernseher stecken haben, so macht es ggf. mehr Sinn, mich nach solchen Sticks umzusehen. Es ist eine Frage des Nutzungsszenarios - gut, und eine Frage des Preises.

Letzte Worte? (= bekannte Bugs)
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Nun, dem Hörensagen nach kann die Chromecast kein DTS. Sie bekommt außerdem mitunter Probleme bei sehr performance-lastigen Anwendungen bzw. bei Anwendungen, die schnelle Reaktionszeiten benötigen. Full-HD ist dabei zwar kein Problem, Spielen aber sehr wohl, denn Spielen ist ganz allgemein im Moment nur per Spiegelungs-Apps möglich und auch dann kaum anzuraten (wegen besagter Latenzen = Rucklern), weshalb hier Miracast & Co im Moment besser da stehen. Vor allem aber kann das Netzteil als "Bug" gelten: Es zieht im Standby Strom, so dass man gut damit beraten ist, die Chromecast über ihren USB-Anschluss direkt vom Fernseher zu "bestromen". Dann ist sie wenigstens nur dann an, wenn auch der Fernseher an ist.

Fazit
=================
Das Konzept an sich überzeugt. Ein Streaming-Gerät, das ich nur per Fernbedienung dazu auffordere zu streamen und den Rest alleine macht. Auch die Entwicklung der diversen Apps für das Gerät überzeugt - jedenfalls mich. Es ist viel Potential drin in der Idee und den diversen Innovationen, die schon aus der Idee hervor gegangen sind. Reicht das aber für Otto Normalnutzer? Ich finde: Jein und bin wirklich zwiegespalten. Für Anwendungen wie Digital Signage und alles andere, wo ich eben ein vollwertiges Android wie auf einem Smartphone brauche, ist die Chromecast keine Alternative - auch nicht (jedenfalls im Moment noch nicht) für Anwendungen, bei denen ich einen konsistenten, nicht fragmentierten Stream 1:1 von einem Gerät an den Bildschirm streamen möchte, ohne dabei nennenswerte Latenzen zu bemerken. Das ist aber auch nicht, worauf die Chromecast ursprünglich mal ausgerichtet war, weshalb der Vergleich mit Miracast manchmal beißt.
Im Endeffekt zählt, was "man" als Otto Normalnutzer aus der Chromecast z.Zt. ziehen kann: Wer Watchever und Maxdome nutzen möchte und bisher mangels Smart-TV nicht dazu kam, der findet hier eine gute Möglichkeit per günstigem Upgrade zu neuem Glück zu kommen; wer Amazon Prime nutzt, wird die aktuelle Situation verfluchen und kann nur hoffen, dass die Chromecast irgendwann auch das kann. Es kommt definitiv auf das Nutzungsszenario an - aber allgemein lässt sich sagen, dass die Chromecast ein solides Gerät mit leichten Schwächen ist. Ich komme daher zum aktuellen Zeitpunkt nicht über 3 Sterne hinaus. 4 wären mir zu viel, wenn ich ehrlich bin. Vielleicht, wenn sich abzeichnet, dass die native Unterstützung für Chromecast tatsächlich bei allen großen Video-Diensten "um sich greift". Vielleicht auch erst dann, wenn Google in der 2ten Generation die besagten, kleineren hardware-seitigen Mankos wie WLAN oder Netzteil-Standby-Verbrauch behoben hat.

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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Smart TV mit intuitiver Steuerung, 21. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Google Chromecast HDMI Streaming Media Player GA3A00032A07 (Personal Computers)
Wozu braucht man überhaupt einen Chromecast?

Der Chromecast ist perfekt, um den Inhalt zahlreicher Apps und des Chrome Browser vom Laptop, auf dem Fernseher zu betrachten.
Viele Fernseher bieten zwar mittlerweile Smart TV Funktionen, diese sind aber meist verbunden mit Registrierungen zusätzlicher Accounts, neuen Apps, … und vor allem der Steuerung über die TV Fernbedienung.
Für all jene, die vorhandenen Apps auf Smartphone, Tablet oder PC bevorzugen und auch nicht auf die intuitive Bedienung verzichten möchten, ist der Chromecast genau das richtige Gadget.

Der Chromecast ist kinderleicht angeschlossen.
Chomecast in einen HMDI Slot der Bildschirms stecken, das USB Kabel wahlweise in einen stromversorgten USB Slot am Fernseher oder den Stromadapter stecken und den Chromecast zum Netzwerk hinzufügen.
Schon können alle Geräte, im selben Netzwerk, ihre Inhalte auf den Fernseher Streamen. Dabei bleiben die Geräte voll einsatzbereit, da der Chromecast die Inhalte nicht vom Smartphone spiegelt, sondern separat aus dem Netz zieht.

Schon viele Android und iOS Apps funktionieren mit dem Chromecast und die Zahl steigt täglich. Bei der Nutzung vom Chrome Webbrowser, lässt sich jeder Tab auf den Fernseher schieben. Über den Chromebrowser ist es auch möglich Filme, die sich auf dem Computer befinden, zu streamen. Für Android und iOS muss werden dafür extra Apps benötigt.
(Funktioniert mit Chrome für Windows und für Mac OS, für Chrome OS sowieso)

Zum Vorteil und Nachteil kann die passwortlose Verbindung werden. Einerseits ist es so besonders einfach mit verschiedenen Geräten gleichzeitig den Bildschirminhalt zu steuern, andererseits kann wirklich jeder im selben Netzwerk ständig seine Inhalte auf den Fernseher Laden. Einen zusätzlichen Passwortschutz gibt es Stand heute nicht.

Der Chromecast ist kein Miracast-Stick !!!
Die Überschrift sagt eigentlich schon alles. Miracast ist schon in vielen Smart TVs integriert und bietet die Möglichkeit, von jedem Android Gerät, mit Android 4.2 oder höher, das Display auf den externen Bildschirm zu spiegeln. Für Fernseher ohne Miracast, gibt es Miracast-Sticks. Diese sind weit teurer als der Chromecast, funktionieren dafür aber ohne, dass sich der Stick im selben Netzwerk wie das Android Gerät befindet.
Das ist mit dem Chromecast nicht möglich. Für unterwegs und wechselnde Netzwerke, ist der HDMI Stick also eher ungeeignet.

Die Verpackung ist simpel und birgt wenig Überraschungen. Der schicke HDMI Stick kommt mit einem USB Ladekabel, samt Stromadapter und einem HDMI Verlängerungskabel.
Das Verlängerungskabel ist sehr kurz nur nützlich, falls der Chromecast nicht direkt in den HDMI Slot passt.

Fazit:
Optimal fürs Wohnzimmer, um Webinhalte auf dem großen Bildschirm zu betrachten.
Bei dem Preis kann man hier nichts falsch machen.
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162 von 180 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Einfache Installation & Einbindung - aber bisher noch etwas magerer Funktionsumfang / Nutzung mit Apple/Android, 21. März 2014
Von 
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(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Google Chromecast HDMI Streaming Media Player GA3A00032A07 (Personal Computers)
Ich habe mir den Chromecast zum deutschen Markstart am 19.03.2014 bestellt und wie immer schnell erhalten. Gekauft habe ich den Stick vor allem wegen des günstigen Preises (vor allem im Vergleich zum AppleTV, der locker das dreifache kostet). Wir nutzen im Haushalt überwiegend Apple-Produkte, aber auch Android-Smartphones kommen zum Einsatz.

## Zunächst zur Installation:

Diese ist einfach und schnell durchgeführt, einfach Chromecast an einen freien HDMI-Port anschließen und über USB-Anschluss (vom TV oder dem mitgelieferten Netzteil) mit Strom versorgen und es kann losgehen. Für iOs/Android gibt es auch eine eigene Installations-App. Diese starten und den Anweisungen folgen - es kann eigentlich nichts schief gehen.

## Erste Nutzung, erster Eindruck:

Nach der Ersteinrichtung ist der Stick auch sofort einsetzbar - unaufregend und unspannend - egal ob am PC/iPad/MacBook - zum Schauen von YouTube-Videos kann man nun einfach den kleinen "sende an chromecast" Button drücken und einen kurzen Augenblick später wird das Video direkt auf dem TV gestartet. Das ist einfach und auf dem größeren Bildschirm einfach angenehm.

Was mir allerdings direkt aufgefallen ist - bisher unterstützen nur wenige Anbieter das Chromecast-Streaming, natürlich YouTube, Google Music und Google Movie. Interessant ist die Unterstützung von MaxDome (soll bald folgen) und Watchever. Als Amazon Prime Video (ehemals Lovefilm Video on Demand) Kunde schaut man (momentan noch?) in die Röhre, bzw. leider gerade nicht ;) keine Unterstützung für Chromecast - ob diese noch kommen wird, weiß man wohl nicht - ich persönlich habe allerdings meine Zweifel, schließlich soll amazon an einer eigenen Streaming-Box für die eigenen Inhalte arbeiten, wieso also die Konkurrenz unterstützen? Man muss also abwarten.

Unter chromecast.com/apps kann man die aktuellen Apps, die den Chromecast nutzen einsehen - die Anzahl wird auch in Zukunft wohl noch weiter wachsen.

## Nutzung mit Apple:

Als Apple-Nutzer ist man in gewisser Weise auf Einfachheit und schnelle Nutzung gepolt - hier steht der Chromecast dem Apple-Universum in nichts nach - die Installation ist sehr einfach, der Stick integriert sich gut in das Wlan und ist sofort von allen Geräten ansprechbar - sowohl vom MacBook, vom PC und Android und iOs Smartphones/iPads kann der Stick gesteuert werden und entsprechend Videos starten.

## Unterschied AppleTV:

Im Unterschied zum AppleTV fällt auf, dass der Chromecast seine Daten direkt aus dem Netz zieht und nicht über das entsprechende Device (Mac, iPad, iPhone) - das hat den Vorteil, dass man das Gerät während des Streamings weiter nutzen kann und der Akku geschont wird.
Nachteilig ist allerdings, dass nicht alle Inhalte gestreamt werden können. Eigene Videos und Bilder lassen sich nicht so problemlos vom iOs Gerät über den Chromecast auf dem TV anzeigen, dazu sind (kostenpflichtige?) Zusatz-Apps nötig - ich werde an dieser Stelle ggf. ergänzen, wenn ich das ausgetestet habe.

## Vorteile:

-Einfache Einbindung
-sehr akkuschonend, da Inhalte nicht vom Gerät auf TV gestreamt werden
-sehr unauffällig am TV, keine zusätzliche BOX
-bequemes konsumieren von Inhalten über TV

## Nachteile:

Wie gesagt, ein großer Nachteil ist bisher die fehlender Unterstützung durch Amazon Prime und der noch bescheidene Umfang an Apps. Das Streaming von Webbrowser-Inhalten ist auch möglich, allerdings nur mit dem Chrome-Browser und entsprechender Erweiterung - zum Streamen von Videos ist dies allerdings nicht empfehlenswert, da eine recht deutliche Verzögerung zu sehen ist, Bild und Ton sind dann nicht synchron. Diese Funktion befindet sich allerdings auch noch im beta-Stadium.
Bzgl. der fehlenden Prime Video Unterstützung schwinden meine Hoffnungen leider gerade, da Amazon eine eigene Streaming-Box (Fire TV) vorgestellt hat - ich habe mich allerdings trotzdem mit einer netten E-Mail an den Kundeservice gewandt und eine mögliche Unterstützung von Amazon Prime-Video für den Chromecast angefragt. Ich denke, je mehr Kunden diesen Schritt gehen, desto eher wird Amazon auch Chromecast unterstützen.

## Ausblick:

Sofern noch weitere Dienste das Chromecast-Streaming nutzen werden, kann ich den Stick durchaus empfehlen, momentan bin ich noch etwas unentschlossen, ob ich das Gerät weiter nutzen werde oder doch zurückschicke - vor allem der recht magere Umfang schreckt mich doch etwas ab, so wichtig ist mir YouTube auf dem TV dann doch nicht - das Desktop-Streaming ist leider etwas verzögert und eignet sich noch nicht so recht zum produktiven arbeiten.

## App-Empfehlungen - PC/MAC

Update: Ich nutze den Chromecast nun schon ein paar Tage und möchte hier einige nützliche Erweiterungen empfehlen - Voraussetzung ist allerdings, zumindest am PC/Mac, dass man den Chrome-Browser nutzt! Zu finden sind diese im offiziellen Webstore von Chrome!

-die offizielle Erweiterung, um Web-Tabs auf den PC zu übertragen: Goolge Cast
-eigene mp4 Videos von der Festplatte auf den TV streamen (läuft sehr gut mitterleile) : Videostream for Google Chromecast

## App-Empfehlungen - iOs/Android

iOs:
-youTube: Einfach die aktuelle youTube App installieren und Videos über den Chromecast ansehen - einfach und simpel!
-Google Play Music: Sofern man seine private Sammlung über die entsprechende Desktop-App mit Google synchronisiert hat, kann man ALLE seine Titel vom Google-Server streamen und direkt über den Chromecast am TV hören - sehr genial, erspart einem quasi den NAS-Server zuhause, da man die gesamte Musiksammlung streamen kann. Der Chromecast zeigt dabei das Albumcover an.
-RedBulll TV: von RedBull produzierte Videos anschauen; soweit ganz nett, aber nicht wirklich sinnvoll
-Vevo: die neusten Musikvideos anschauen, die Auswahl ist soweit ganz passabel, die Qualität stimmt auch
-Photowall von Google: Eigene Bilder vom Smartphone/PC/Mac/Tablet auf den Chromecast schicken und nach Wunsch als Video speichern - ganz nett, aber sieht nicht ganz so "chic" aus
-Artkick: qualitativ Hochwertige Fotos/Kunstwerke auf den TV streamen - nett anzusehen und eine gute Alternative zu den üblicken Kamin-DVDs
-TicTacToe: als Spiel auf dem TV spielen, es können zwei verschiedene "Geräte" gegeneinander antreten - witzig!

Wer sich dabei fragt, ob er auch .avi Dateien o.ä. über den Chromecast streamen kann, sollte sich einmal das offizielle Datenblatt vom Chromecast ansehen, dort wird genau aufgeführt, welche Dateiformate unterstützt werden können : developers.google.com/cast/docs/media

## Bisheriges Fazit:

Wer um den Funktionsumfang des Chromecast weiß und zur Nutzergruppe der Anwendungen gehört, kann sich glücklich schätzen und für recht wenig Geld seinen evtl. etwas in die Jahre gekommenen TV internetfähig machen oder einfach auf bequeme Art und Weise Inhalte über den TV wiedergeben. Man wird wirklich seine Freude mit dem Gerät haben.
Wer allerdings auch gerne andere Anwendungen (zB Amazone Prime Video) nutzen will, sollte sich der bisher fehlenden Unterstützung bewusst sein, um Enttäuschungen zu vermeiden. Es bleibt zu hoffen, dass viele Entwickler die Möglichkeit der Chromecast Umsetzung nutzen werden.
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45 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach zu nutzender Stick mit großem Potential, 24. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Google Chromecast HDMI Streaming Media Player GA3A00032A07 (Personal Computers)
Leider schwirren noch unglaublich viele Missverständnisse zum Thema Chromecast durch die Foren dank unfassbar schlecht recherchierten Presse Berichten bzw. dem heute üblichen gegenseitigen Abschreiben bei anderen Blogs / Zeitungen. Ich nutze den Chromecast seit Januar (in den USA gekauft) intensiv und kann nur sagen, das sein Potential täglich steigt, vor allem in Relation zu niedrigen Einstands Preis. Nun aber zu ein paar Fakten und Einsatz Beispielen:

1. Streaming - der Chromecast erhält bei gestreamten Inhalten lediglich den Link vom Smartphone und übernimmt dann eigenständig. Der Stream kann weiter vom Smartphone (oder Tablet, PC) gesteuert werden, man kann das Gerät aber auch ausschalten, der Stream läuft selbständig weiter. Das schont den Akku des Phones / Tablets und der Stream läuft stabil (Voraussetzung guter WLAN Empfang am TV Standort - kann bei Bedarf am besten mit Devolo dlan 500 Wifi verbessert werden).

2. Man kann dank ausreichend apps wie allcast, BubbleUpnP, Avia oder etlichen anderen auch lokale Inhalte vom Smartphone streamen.

3. Man kann auch Medien vom Heimnetz Server via Smartphone direkt zum Chromecast schicken (z.B. mit PLEX). Auch hier ist danach das Smartphone / Tablet raus und man spart Akku und kann es anderweitig nutzen. Zudem transkodiert z.B. PLEX on the fly, sprich es laufen dann auch Formate, die Chromecast nativ eigentlich nicht unterstützt.

4. Man kann Spiele, Quiz etc in Multi Player Situationen spielen, da mehrere User gleichzeitig von Ihren Geräten aus mit dem Chromecast interagieren können.

5. Man kann auch Videos von offiziell nicht unterstützten Portalen wie z.B Vimeo streamen, da man dann einfach aus dem mobilen Browser übergibt an eine app wie vget (direkt) oder andshare (die dann wiederum via allcast etc).

6. Dank Multi User Nutzung kann man auch wunderbar Video Abende machen mit Freunden, welche dann nach Bedarf Inhalte aus YouTube & Co oder lokale Bilder an den Chromecast senden.

7. Man kann natürlich auch streamen über ein Portal wie watchever oder maxdome, wenn man dort einen account hat, Amazon geht leider dank Silverlight in Deutschland nicht (in den USA nutzen sie auch Flash, hier leider nicht - DANKE AMAZON... ).

8. Last but not least kann man natürlich auch seinen Chrome Tab vom PC streamen, sehr nett z.B. bei gemeinsamer Urlaubs Recherche. Generell empfiehlt sich bei Online Streams aber das Übergeben des Links via mobiler app, da Chromecast dann den Link direkt verarbeitet und Videos stabiler laufen, als beim Tab Casting.

9. Auf Reisen gibt es natürlich Einschränkungen, da sich der Chromecast nicht mit einem Hotel WLAN verbinden kann, welches zusätzlich im Browser ein Login verlangt. Dies kann man aber umgehen, indem man entweder einen mobilen Router dabei hat (es gibt sehr kompakte unter € 20,00) oder connectify auf dem PC installiert und sich dann mit dem virtuellen Router verbindet.

Das ist aus meiner Sicht schon eine ganze Menge, zudem stehen wir erst am Anfang. Durch die Öffnung des SDK werden nun täglich neue apps dazu kommen.

Anbei noch ein paar Android app Empfehlungen zum Start:

1. FM - Online Radio
Allcast - lokale Medien streamen
BubbleUpnP - lokale Medien bzw. solche aus dem Heimnetzwerk streamen (bedingt Bubble UpnP Server im 2. Fall)
AndStream - Videos im mobilen Browser für den Stream aufbereiten und dann an eine der obigen apps übergeben
vGet - siehe AndStream, geht dann aber ohne Umwege zum Chromecast
EZCast - streamt lokale Medien wie Filme, Bilder oder Dokumente (z.B. pdf), streamt direkt aus eigenem Browser Videos, streamt Facebook Videos etc
Cast Store - listet die neuesten Chromecast apps
CastPad - Gemeinsam malen auf dem TV :-)
MediaThek Cast - Mediatheken der öffentlich rechtlichen streamen
PLEX - streamen vom Heimserver
QuizCast - netter Quiz
Solid Explorer - Medien aus dem Datei Manager übergeben an CC
Songza - Musik Playlisten
VEVO - Video Portal
Web Video Caster - einfacher Browser, aus dem laufende Videos direkt gestreamt werden können
Watchever oder Maxdome
und natürlich Play Music und YouTube...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verbesserungen notwendig, 27. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Google Chromecast HDMI Streaming Media Player GA3A00032A07 (Personal Computers)
Hauptgrund des Kaufs war der Gedanke daran, zukünftig Filme aus Amazon Instant Video vom Laptop oder Smartphone auf den TV zu streamen! Rezensionen sagten, dass dies möglich sei, weil Amazon Instant Video kompatibel sei! Dies ist allerdings ein Irrtum! Weitere Recherchen und der eigene Test lehrten mich eines Besseren! Amazon ist nicht kompatibel, da Instant Video mit Silverlight läuft; Chromecast allerdings nur mit Flashplayer funktioniert! Im Internet fand ich die Möglichkeit Silverlight zu deaktivieren, sodass dadurch Chromecast funktionieren sollte! Leider wieder ein Irrtum! Ohne Silverlight kein Instant Video...also kein Chromecast! Trotz dieser Enttäuschung werde ich den Chromecast behalten! Da er sehr neu ist und ich gelesen habe, dass immer mehr Apps dafür entwickelt werden, habe ich Hoffnungen, dass Amazon Instant Video kompatibel wird! Ich könnte zwar auf andere, kompatible Seiten ausweichen, allerdings bin ich mir zu geizig! Amazon Instant Video erfüllt mir meine Bedürfnis zu einem humanen Preis! Und nur um den Chromecast nutzen zu können weitere monatliche Kosten für einen anderen Streamanbieter auszugeben möchte ich nicht!
Die Installation war selbsterklärend, wobei eine Schwierigkeit bei mir eingetreten war: Da mein Router keine neuen Geräte akzeptiert musste ich erstmal googeln, wie ich meinen Router einstellen kann, damit ich den Chromecast registrieren kann! Danach lief alles einwandfrei!
Die Wiedergabe von Videos über die Spiegelung des PC's war teilweise ruckelig und verpixelt! Auch hier hoffe ich auf Besserungen! Des Weiteren hoffe ich auch mehr Möglichkeiten Apps von Smartphone auf TV zu spiegeln! Bisher kann ich nur youtube sinnvoll nutzen!
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85 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Konzept - aber ausbaufähig!, 19. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Google Chromecast HDMI Streaming Media Player GA3A00032A07 (Personal Computers)
### ALLGEMEIN ###
Da der Google Chromecast Stick nun zu einem ganz guten Preis OFFIZIELL in Deutschland zu haben ist, wird der Chromecast Stick nochmals interessanter,
ich habe mir damals schon einen Chromecast aus Amerika bestellt und konnte daher den kompletten Funktionsumfang schon testen (Die Geräte sind in Amerika und Deutschland gleich!)

### FUNKTIONSPRINZIP (vereinfacht) ###
Der Chromecast Stick ist nicht vergleichbar mit einem "richtigen Mediaplayer" mit Menü usw., im Prinzip wird immer von einem weiteren Gerät (PC, Smartphone, Tablet) die Info weitergeleitet, was nun abgespielt werden soll.

Beispiel: man verwendet die Youtube App auf dem Smartphone, hier wählt man nun in der App aus dass das Video auf dem Chromecast wiedergegeben werden soll.
Der Stick Empfängt eigentlich nur einen Link wo das Video liegt (Internet, oder im lokalen Netzwerk), und lädt direkt das Video von der entsprechenden Quelle.
Das Smartphone könnte nun sogar ausgeschaltet werden, da das Video ja NICHT vom Smartphone gestreamt wird, sondern der Chromecast greift ja direkt auf die eigentliche Quelle zu.

### INBETRIEBNAHME ###
Um den Chromecast anzuschließen, muss der Stick nur mit einem HDMI Port am Fernseher/Display verbunden werden, eine kurze HDMI Verlängerung ist im Lieferumfang mit dabei falls der Stick nicht direkt am Fernseher angeschlossen werden kann.
Dazu kommt noch ein 5V (USB) Netzteil inkl. einem MicroUSB Kabel, entweder man verwendet das Netzteil, oder wenn der Fernseher einen USB Port hat, kann man auch diesen verwenden, ich verwende z. B. den USB Port vom Fernseher, so benötigt man nicht noch eine freie Steckdose.

### EINRICHTEN ###
Um den Chromecast einzurichten bzw. mit einem Wlan zu verbinden, lädt man sich die Chromecast im Google Play Store bzw. im Apple Appstore,
danach verbindet man das Smartphone/Tablet mit dem Chromecast über Wlan (der Stick erstellt ein eigenes Wlan!).
Nun muss nur noch die App gestartet werden und man wird durch den Eichrichtungsassistenten geführt.
Die Einrichtung ist jedenfall sehr einfach gestaltet (man hat auch nicht viel Auswahlmöglichkeiten!).

### WLAN ###
Es gibt noch zu beachten dass der Chromecast nur 2,4GHz WLANs unterstützt!
WLANs im 5GHz Frequenzband werden überhaupt nicht angezeigt/erkannt und können deshalb auch nicht verwendet werden.

### SMARTPHONE/TABLET APPS ###
Ich habe den Stick mit verschiedenen Anwendungen auf meinem iPhone, Mac und Android Tablet getestet und komme zu folgendem Ergebnis:
- Chrome (Browser): Das "Tab casten" klappt soweit ganz gut, ich denke richtig Interessant wird es noch wenn die Mobilen Chrome Browser diese Funktion unterstützen (Android/iOS)
- Youtube: läuft soweit wirklich gut, es ist möglich über das Smartphone eine Playlist zu erstellen!
- Google Music: soweit ebenfalls gut (man benötigt aber hierfür ein Google Konto!)
- Plex: für Plex habe ich mir den Stick eigentlich gekauft, ich verwende hier einen HP N54L Microserver als Plex Server, ich muss sagen ich bin wirklich positiv überrascht, man benötigt nur die Plex App auf dem Smartphone oder Tablet und man kann direkt mit dem Chromecast seine Mediathek abspielen
- Watchever: funktioniert ebenfalls soweit sehr gut, natürlich benötigt man hierfür ein Watchever Abo!
- MediaThek Cast (Android): ebenfalls eine sehr gute App um die Mediatheken der öffentlich Rechtlichen anzschauen (ARD, ZDF, etc.)
- AllCast (Android): Mit Allcast kann man direkt vom Smartphone/Tablet Bilder, Videos und Musik auf den Chromecast senden!

Da Netflix nicht ohne weiteres in Deutschland geht, konnte ich diese Funktion leider nicht testen.
In Deutschland ist es nun auch sehr Interessant da nun Watchever unterstützt wird (iOS und Android, Stand 19.03.2013).
Bald soll die Maxdome App Chromecast unterstützen, steht jedenfalls auf der Google Chromecast Webseite ;-)

Auf meiner Wunschliste stehen noch 2 Apps, wo die Chromecast Unterstützung super wäre:
- Soundcloud
- Amazon Instant Video

Derzeit gibt es aber dazu leider noch keine Informationen ob die 2 Dienste es jemals auf den Chromecast Stick schaffen werden.

### ANDROID TIPP ###
Für Android User ist die App "Cast Store" sicherlich interessant, hier werden Apps gelistet welche den Chromecast unterstützen!

### BILDQUALITÄT ###
Das Bild hat wirklich eine sehr gute Qualität, man muss natürlich auch sagen es kommt immer auf das Ausgangsmaterial an.
Wenn aber z. B. einen 1080p Film über Plex abgespielt wird, ist die Bildqualität einfach super!
Auch bei Youtube Videos ist die Qualität sehr gut, Vorraussetung ist natürlich dass es auch eine 720p/1080p Version des Videos gibt.

### TON ###
Der Chromecast Stick gibt den Ton nur über HDMI aus, es gibt keine anderen Anschlüsse um z. B. einen externen Verstärker anzuschließen.
Ich gehe hier den Weg über den Fernseher, der das Ton-Signal dann per Toslink (optisch) an meine Anlage weitergibt.

Man kann den Chromecast Stick natürlich an einem AV-Receiver anschließen der HDMI Ports hat, dann braucht man ja keine weiteren Ausgänge.

Wichtig ist hier vielleicht noch, dass der Chromecast KEIN DTS unterstützt,
wenn man den Plex Server verwendet, wird hier eine DTS Tonspur auf "normales 5.1" gewandelt.

### FAZIT ###
Alles in Allem ist der Chromecast ein sehr interessanter Mediaplayer, das Konzept ist allerdings noch ausbaubar, daher nur 4 Sterne.
Ich denke wenn nun noch mehr, vorallem deutsche, Apps herauskommen, lohnt sich die Anschaffung.

Wichtig ist, dass man weiß was man hier kauft, es ist kein vollwertiger Mediaplayer wie z. B. ein WD TV oder ein AppleTV und ich denke das wird der Stick auch nie sein.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genau so hab ich es mir vorgestellt, 28. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Google Chromecast HDMI Streaming Media Player GA3A00032A07 (Personal Computers)
Nach dem Lesen der Renzensionen war ich mir unsicher, ob ich mir den Google Chromecast kaufen sollte. Es ist häufig von Verbindungsproblemen die Rede. Ich habe zwar keine Probleme mit schwachem / langsamem WLAN, allerdings steht mein Fernseher relativ dicht zur Wand und der HDMI-Anschluss befindet sich mittig an der Rückseite. Daher befürchtete ich schon, dass der Empfang nicht besonders gut sein würde.

Beim Erhalt des Artikels war ich aber schon allein dadurch beruhigt, dass es auch ein Verlängerungskabel (etwa 20cm) gab, mit welchem man gegebenenfalls die genaue Position des Chromecast etwas variieren konnte. Ich habe es erstmal ohne probiert und in den knapp vier Wochen, in welchem es bei mir im Einsatz ist, hatte ich nie Empfangsschwierigkeiten. Vielleicht zur Info für alle, die ähnliche Befürchtungen haben: Ich wohne im Altbau, der Router befindet sich im Nebenraum, es ist eine ganz normale Fritzbox, ohne Repeater, o.ä.

Die Installation auf Laptop und iPhone war auch sehr einfach. Man muss sich natürlich umstellen, wenn man Chrome nicht schon als Browser nutzt, denn das Streamen von Websites funktioniert nur über ein Add-On für diesen Browser. Das war für mich kein Problem. Insgesamt hat die Einrichtung inkl. Download von Browser und Add-On bei mir keine zehn Minuten gedauert und schon der erste Versuch klappte wunderbar, ich konnte direkt chon die erste Folge einer Serie darüber schauen.

Natürlich hängt die Qualität auch stark von der Quelle ab. Schaut man z.B. ein Youtube-Video, dass im kleinen Fenster im Browser schon nicht sehr klar ist, wird das auf dem großen Fernseher natürlich nicht besser. Und ruckelt die Verbindung des Streams, ist das auch beim Fernseher nicht anders. Allerdings läuft das Video auch auf dem Bildschirm am Laptop weiter und die ersten paar Minuten habe ich verglichen, ob der Chromecast die Wiedergabe verzögert. Das ist bei mir nicht der Fall.

Ich habe mit dem Chromecast genau das bekommen, was ich erwartet habe. Ich kann meine Serien und ab und an einen Film auf dem großen Fernseher schauen, für die ich vorher mit dem Laptop auf dem Schoß auf der Couch sitzen musste. Einziger Wehrmutstropfen, der allerdings nichts mit dem Stick selbst zu hat: Die bisher sehr begrenzte Auswahl an Serien und Filmen im Original, die man auf legalem Wege schauen kann. Weder offizielle Partner von Google noch andere Services können hier glänzen, wodurch sich die Anschaffung für manche vielleicht auch schon wieder nicht lohnt, wenn man die Serien auf Deutsch auch so schon im Free TV auf dem Fernseher schauen kann und einem feste Sendezeiten nichts ausmachen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einfach aber genial!, 19. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Google Chromecast HDMI Streaming Media Player GA3A00032A07 (Personal Computers)
Vorwort:
Ich habe diesen Stick aus dem Bauch heraus bestellt mit der Absicht ihn nur zu testen und dann meinen Eltern zu schenken (wie ich sowas öfters tue, um mir ein Bild Dingen zu machen die ich eigentlich selbst nicht brauche). Das Gerät hat mich aber so überrascht, dass ich ihn gar nicht mehr hergeben will!

Einrichtung:
Kinderleicht über die App "Chromecast". Stick einstecken, und die Einrichtung hat sofort funktioniert. Der WLAN Empfang ist hervorragend obwohl doch einiger Abstand zum Router besteht (2 Stockwerke).

Funktionsumfang:
Anfangs etwas ernüchternd, es gibt zwar schon viele Apps aber die meisten sind noch nicht wirklich ausgereift. Eine Ausnahme bilden hierbei natürlich die Google Apps (YouTube, Play Music, Play Movies, usw.). Erwähnenswert ist aber auch die App MediaThekCast, die, abgesehen von ein paar kleineren Bugs, problemlos das Abspielen des Online-Programms der Öffentlich Rechtlichen ermöglicht.

Wirklich umgehauen hat mich der Chrome Browser, der es ermöglicht jeden Web-Videostream (sofern mit Android/iOS ohne Flash abspielbar) auf den Chromecast zu bringen. Diese Funktion muss allerdings erst im Chrome aktiviert werden unter "chrome://flags", damit gehen dann aber nicht nur die "unterstützten" Streaming-Dienste/Webseiten (YouTube, Watchever, Maxdome, usw.) sondern so ziemlich alles was ich ausprobiert habe! Einige dieser Streams werden nicht direkt vom Browser wiedergegeben sondern wollen eine App starten. Um auch diese Streams auf den Chromecast zu bringen, einfach die App BubbleUPnP installieren und zum Abspielen verwenden.

Qualität:
Die Qualität hängt natürlich vom Stream ab. Generell ist es problemlos möglich HD YouTube Material völlig ruckelfrei abzuspielen. Auch habe ich mit Google Play Movies gekaufte HD Filme getestet und das Ergebnis war makellos. Ich muss dazu sagen, dass ich relativ penibel bin wenn es um eine ruckelfreie Darstellung geht. Ich habe einen Fernseher mit Bewegungsinterpolation (TruMotion, SmoothMotion, Real120Hz, oder wie es sonst noch bezeichnet wird). Dabei fällt es extrem auf wenn es auch nur zu minimalen Einbrüchen bei der Bildrate kommt oder die Ansteuerung des Fernsehers mit der falschen Bildwiederholfrequenz stattfindet. Beides ist nicht der Fall, das Bild ist sauber und die Bewegungen sind absolut flüssig.

Einziger kleiner Wermutstropfen: Der Stick unterstützt das MKV Container Format inkl. eine ganze Reihe im HD Bereich üblicher Codecs leider nicht. Bereits vorhandene HD Filme in meiner Sammlung kann ich damit nicht betrachten, und brauche dafür weiterhin mein Mediacenter (das ich aber seit Chromecast immer weniger nutze). Daher ein Stern Abzug.

Apps:
Absolute Empfehlungen sind:
- Chromecast, für die initiale Einrichtung
- Google Apps, allem voran Play Music und YouTube
- MediaThekCast, zum Abspielen der Mediatheken der Öffentlich Rechtlichen
- BubbleUPnP, zum Betrachten von Videos, Bildern und Musik vom Handy, Tablet, aus dem lokalen Netzwerk (UPnP/DLNA) oder sogar Internet Streams
- Chrome Browser, direktes Weiterleiten von HTML5 Web-Videos (inkl. ARD, ZDF Fußball Livestreams) an Chromecast und alle anderen non-Flash Videos einfach über BubbleUPnP weiterleiten
- Watchever/Maxdome, wer einen Account hat wird natürlich auch mit Chromecast glücklich

Zu diesem Preis ist Chromecast einfach ein unschlagbar gutes Produkt!

***UPDATE***
Es hat sich herausgestellt dass Chromecast doch MKV beherrscht. Ich konnte HD Filme kodiert mit h264 und AAC problemlos abspielen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Zweite ist schon so gut wie bestellt..., 23. März 2014
Von 
Karsten Schroeder (Kiel Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Google Chromecast HDMI Streaming Media Player GA3A00032A07 (Personal Computers)
Es mag sein das dieses Gerät nicht für jeden das Richtige ist, aber für mich als Google-Anwender ist es Gold wert. Die Einrichtung über einen Windows Rechner oder Android Phone an einer Fritzbox mit Wlan war eine Sache von 2 Minuten.

Meine Anforderungen sind evtl. nicht so hoch wie bei anderen Multimedia-Spezis hier. Da ich über die Philosophie von Amazon/Lovefilms/Instand Video aufgrund der Verweigerung eines Android-Apps und Offline-Modus, verärgert bin,wechselte ich zu Watchever. Ich rechne auch nicht damit, dass Amazon in Richtung Android App noch etwas entwickelt, da sie natürlich ihre Kindles pushen wollen.Schade, aber man muss ja nicht alles hier kaufen.. ;-). Watchever kann ich Problemlos mit einem Handy "Samsung XCover 2" (..also eher nicht mehr wirklich Highend) auf dem Chromecast streamen.Außerdem nutze ich noch Youtube und die Mediathek.

Als NAS dient meine Fritzbox mit einer externen Festplatte welche mit Mp3s, Fotos und Videoaufnahmen bestückt sind. Diese ließen sich problemlos mit Localcast (kostenlos mit Werbung, ab 1,- Euro ohne) auf das Chromecast übertragen.

Genial ist auch die Funktion die Tabs des Chrome-Browsers direkt auf das Chromecast zu beamen. So kann man über Google Docs auch eine gesamte Präsentation (vgl. PowerPoint) ablaufen lassen.

Da meine "alten" TV Geräte noch keine Smart-TV Funktionen haben, werde ich sie entsprechend mit dem Chromecast nachrüsten um auch ggf. mal im Schlaf- oder Arbeitszimmer einen Film schauen zu können. Der Invest ist ja nicht so hoch.

Die Entwicklung entsprechender Apps ist bei diesem Abverkauf nur noch eine Frage der Zeit. Bei MediaMarkt in Kiel waren die Chromecasts in kurzer Zeit ausverkauft und hier bei Amazon läuft der Artikel wohl auch recht gut.
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