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49 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligenter und kritischer SF-Klassiker mit Niveau
Zwischen "2001"(1968) und "Star Wars" (1979) gabe es eine Vielzahl herausragender SF-Filme, die man ale "Öko-Science-Fiction" bezeichnen kann. Es wurden Themen behandelt, die heutzutage aktueller denn je sind und zu ihrer damaligen Zeit weit voraus waren.
Überbevölkerung, krasse Trennung der gesellschaftlichen Schichten, "aktive" Sterbehilfe war Thema...
Am 22. August 2002 veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen blu-ray in zu bescheidener Bildqualität
Lautlos im Weltraum - In ein paar Glaskuppeln eingesperrt fliegen die letzten Überreste der terranischen Flora an einer handvoll Raumschiffen angedockt durch unser Sonnensystem. Als der Befehl zur Zerstörung der Biosphären gegeben wird, flippt Gärtner Freeman (Bruce Dern) aus und tötet seine drei Kollegen, im verzweifelten Versuch, den letzten...
Vor 4 Monaten von Frank the fossil veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selten so viele geteilte Meinungen gelesen, 29. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Silent Running (DVD)
Und dabei ist es ein Film zum Nachdenken und für alle Knall-Bumm und Alien Fans halt nicht geeignet. Ich fand den Film als Jugendlicher wunderbar. Mich hat er zu Tränen gerührt. Und das Wissen gebracht: Nichts ist unendlich auf dieser Welt. Wenn wir mal keine Wälder, keine Natur mehr auf Erden haben, wenn uns der letzte Baum gefällt wird - dann erinner dich an diesen Film und seine Aussage. Wir haben keine zweite Erde im Keller.

Klasse die leistung von Bruce Dern, die Musik von Peter Schickele. Und zum ersten Mal fiel mir die wunderbare Synchron-Stimme von Christian Brückner auf.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen SF Klassiker aus den frühen 70er Jahren, 28. Februar 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: Silent Running (DVD)
Ich kann mich noch gut erinnern wie der Film mich damals in den 70ern fesselte und war gespannt wie kritisch ich ihn nach 30 Jahren Special Effects-Entwicklung beurteilen würde.
Fazit: Die Geschichte eines Naturschützers verlegt in die Zukunft, jetzt betrachtet aus 30 Jahren zurückliegender Vergangenheit, hat bis heute nichts an seiner Faszination verloren.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Denkwürdiger SF-Klassiker, 12. Januar 2004
Ich habe diesen Film als kleiner Junge gesehen und er hat mich auch schon damals tief aufgewühlt.
Bei Silent Running handelt es nicht um einen stupiden,schnellen Sciene Fiction Film, der dieses geniale Genre so zerstört hat, sondern um eine bitterböse Geschichte über uns Menschen.
Man bedenke, zuallerletzt ist es eine Maschine die die Pflege der letzten Pflanzen übernimmt....
Die Musik gemischt mit den Waldsequenzen sind seltsamerweise in der Lage, Tränen in die Augen zu treiben.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nostalgia, 28. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Silent Running (DVD)
Als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe, habe ich am schluss geweint. Naja... Ich war gerade der Pubertät entwachsen und anfällig für melodramatische Themen.
Aber: Lautlos im Weltraum ist ein kleiner Oekofilm. Nach einem knappen Weltuntergang umkreisen Raumschiffe mit Pflanzenkolonien die Erde, quasi moderne Arche Noahs. Doch alles geht auf der Erde nochmals gut. Und die Crews bekommen den Befehl, zurückzukehren. Die Teile der Raumschiffe mit den Pflanzen sollen abgesprengt und ihrem Schicksal überlassen werden. Bruce Dern stellt sich gegen den Befehl und opfert lieber die übrige Crew. Er bringt sein Schiff auf neuen Kurs. Allerdings sieht er ein, dass dies kein Ausweg ist. Das Ende ist konsequent.
Respektiere die Natur. In jedem Lebewesen ist eine Seele, auch in Pflanzen. Bruce Dern als Einzelgänger ist Klasse. Und die technischen Effekte waren für die damalige Zeit sensationell. Kein Wunder: Trumbull hatte bei Stanley Kubrick (2001) gelernt.
Heute mag der Film etwas antiquiert daherkommen. Ich mag ihn immer noch und habe ihn mir auch gleich besorgt.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Weltall hört Dich keiner rufen, 28. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Silent Running (DVD)
Eigentlich ein Klassiker, über den man kaum noch Worte verlieren muss - nur soviel zur Handlung: Die letzten Wälder einer verseuchten Erde sollen mit gigantischen Raumschiffen gerettet werden, dann aber kommt der Befehl, sie doch zu vernichten.
Einer der Astronauten stellt sich gegen die Order und versucht im Alleingang (das heisst, ein paar hilfreiche Roboter stehen ihm zur Seite), das letzte bischen Natur, das noch geblieben ist, zu retten.
Wunderschöne Bilder, eine zeitlos aktuelle Handlung, auch heute noch tolle Tricks und gute Darsteller zeichnen diesen Öko-Sci-Fi-Thriller aus.
Und wer noch nicht wusste, wie herzergreifend das Gefühl sein kann, einen kleinen Versorgungsroboter im Weltall zu verlieren, sollte sich unbedingt diesen Film ansehen.
Spätestens zu Joan Baez' Schluss-Song sollte dann aber auch bei dem Hartgesottensten eine Träne im Augenwinkel kaum noch zu unterdrücken sein.
Kaufen und immer wieder einmal ansehen !
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sozialkritischer Science Fiction at it's best..., 29. Januar 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Silent Running (DVD)
Für mich war dieser Film schon immer einer der besten, den das Genre Science Fiction zu bieten hat. Trotz der überholten Kulissen und der leider etwas zu sehr Spielberg/Lucas angehauchten Roboter-Mensch Beziehung, treibt mir dieser Film bei jedem Sehen Schauer über den Rücken und Tränen in die Augen. Solange die Menschheit immer noch daran arbeitet unseren Planeten zu Grunde zu wirtschaften verliert dieser Film nichts an seiner Aktualität. Die Songs von Joan Baez gehen absolut unter die Haut... Keine Action, aber gekonnt inszeniertes Gefühlskino ohne amerikanisch-kitschigen Pathos.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus Überzeugung!, 14. Januar 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Silent Running (DVD)
.
Liebe Fans von Filmen wie Armageddon & Independence Day,
bitte schaut diesen Film nicht an. Bewertet Ihn auch bitte nicht. Denn das macht keinen Sinn...
Allen anderen kann ich diesen Film nur empfehlen. Wer Auch mal einen Film ohne Booom-Booom-Action gucken kann, der zudem auch noch sozialkritisch ist, dem sei dieser Klassiker des Genres ans Herz gelegt.
Hier erhält man einen visionären Film, der aus der Flower-Power-Zeit der 70'er entsprungen ist und sich mit Werten und Überzeugungen beschäftigt.
Ich habe diesen Film nur durch Zufall im Fernsehen entdeckt, als ich nachts nach einem Disco-Besuch noch kurz den Fernseher einschalten wollte. Ich bin an diesem Film sofort hängen geblieben und musste ihn ganz bis zum Ende schauen. Ich freue mich, dass er nun auf DVD erhältlich ist.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zeitlos schön, 25. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Silent Running (DVD)
Ein Raumschiff gleitet durchs All, an Bord unter einer Kuppel geschützt befinden sich riesige Wälder, die vor der Vernichtung durch den Menschen geschützt werden sollen.
Bruce Dern, der hier die beste Rolle seiner Karriere spielt, stellt den "Obergärtner" dar, der zu der Erkenntnis kommt, mit Hilfe seiner Computer Dronen seine Kollegen zu opfern, um die Natur an Bord zu retten.
Wer hierbei einen Reißer a la Star Wars oder Nervenkitzel wie bei Alien erwartet, wird von diesem ruhigen und einfach schönem Film entäuscht sein. Hier steht der Konflikt Mensch gegen Natur im Mittelpunkt und nicht irgendwelche Sternenkriege.
Punktabzug gibt es für die magere Ausstattung der DVD, für die der Film freilich nichts kann. Keine Extras und ein für eine DVD unangemessener Ton, aber was will man verlangen von einem Film, der Anfang der 70'er produziert wurde.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Öko Science Fiction von Douglas Trumbull, 2. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lautlos im Weltraum (DVD)
"Lautlos im Weltraum" gehört dem kleineren Subgenre der hauptsächlich zwischen dem Ende der 60er und 70er Jahren florierenden sogennannten Öko-Science Fiction an, zu denen auch Filme wie "Andromeda, Tödlicher Staub aus dem All", "Soylent Green - Die überleben wollen" und "Der Omega Mann" gehören. Die immer stärker werde Umweltverschmutzung veranlasste einige Filmemacher dazu, die durch Odysee 2001 aufgekommene SciFi - Manie auszunutzen, um ernsthafte und nachdenkenswerte Geschichten zu erzählen.

Der hier zu besprechende Streifen gehört sicherlich zu den besten und anrührendsten seiner Art. Die Bilder von "Silent Running" bleiben in Erinnerung und regen zum nachdenken an. Themen wie Raubbau an der Natur, menschlicher Idealismus, aber auch Einsamkeit und Gewissen werden thematisiert.

Dabei wird der ganze Film über mehr als die Hälfte nur von Bruce Dern und seinen drei so menschlich anmutenden Robotern Louie, Huey und Dewey getragen. Wie ein Druide gekleidet kümmert sich unser Held um die drei Biosphären des Raumschiffes, ganz besonders aber um das Waldbiotop. Er leidet, wenn seine drei Kollegen unachtsam Pflanzen zerstören und präsentiert sich ganz als sorgender Vater. Doch auch nach der Ermordung seiner drei Astronauten-Kolegen verliert Lowel seine Menschlichkeit nicht, ihn plagen Gewissensbisse, die er dadurch zu kompensieren sucht, dass er sich von der Notwendigkeit seines Schrittes überzeugt und seine kleinen Begleiter so menschlich wie möglich erscheinen lässt.

Dies alles ist in keiner Sekunde langweilig. Gespannt verfolgt man die Geschichte, lebt und leidet mit, bis man schließlich realisiert, dass der Film nur auf eine Art enden kann. So soll gute Science Fiction sein.

Technisch gibt es darüber hinaus ebenfalls nichts auszusetzen. Derns schauspielerische Leistung ist schlicht brilliant, die Musik dezent und gefühlvoll. Joan Baez mag nicht jedermanns Geschmack sein, den jüngeren Zuschauern dürfte der Name eh kaum etwas sagen. Doch zeigte sich die Folksängerin gerade Anfang der 70er in Umwelt- und Politikfragen sehr engagiert und war eine der Großen des Folkgenres. So gesehen hätte man niemand besseren für den gesanglichen Part finden können.

Die Gestaltung der Raumschiffmodelle der "Berkshire", "Mohave" und "Valley Forge" stehen auf höchstem künstlerischen Niveau und sehen auch heute noch großartig aus. Die Sets sind, bezogen auf den Zeitraum der Herstellung des Streifens, absolut glaubwürdig. Dies verwundert kaum wenn man weiß, wer Douglas Trumbull ist. Der Regisseur hatte schon bei Odysee 2001 als Special Effects Supervisor großartige Arbeit geleistet. Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All", "Begegnung der dritten Art" und "Bladerunner" tragen ebenfalls Trumbulls Handschrift und sind heute Klassiker. "Silent Running" blieb leider im Genre seine einzige Regiearbeit und floppte an den Kinokassen. Es dürfte eine späte Freude für den Regisseur sein, dass dieser Film heute in jede ernsthafte SciFi-Sammlung gehört.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tiefgründiger Sci-Fi-Klassiker der besonderen Art, 24. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Lautlos im Weltraum [VHS] (Videokassette)
Fast ein Jahrzehnt vor "Kampfstern Galactica" und "Star Wars" fliegen in "Lautlos im Weltraum" (englisch: "Silent Running") riesige Raumschiffe durch das All, die die letzten geretteten Pflanzen der Erde beherbergen. Darstellung und Detailgrad der Schiffe reichen dabei weit über die wesentlich später erschienenen Schiffe aus "Buck Rogers" und "Kampfstern Galactica" hinaus. Die Raumschiffe sind dann aber auch schon das einzige überhaupt anführbare Vergleichskriterium mit den späteren Sci-Fi-Klassikern der 70er und 80er Jahre.
Denn "Lautlos im Weltraum" ist anders - angenehm anders. Keine Laser, keine Todessterne, keine außerirdische Bedrohung oder Invasion durch Zylonen. "Lautlos im Weltraum" gehört zu den Sci-Fi-Filmen, die vor der "Star Wars" - Ära gedreht wurden. Das heißt, es stehen nicht die Spezialeffekte im Vordergrund, sondern erfreulicherweise die Handlung. Es geht schlicht um die Verantwortung des Menschen gegenüber dem größten Wunderwerk, das das uns bekannte Universum hervorgebracht hat: die Natur - genauer gesagt die verbliebene Flora und Fauna der im Film ökologisch verwüsteten Erde, die in riesigen Glaskuppeln an den Raumschiffen gedeiht, um eines Tages eine Wiederbepflanzung einzuleiten. Diese betreut an Bord der "Valley Forge" Naturliebhaber Freeman Lowell (gespielt von Bruce Dern), während seine drei Mannschaftskameraden seiner nonkonformistischen und naturverliebten Philosophie (herrlich: sein Name "Freeman"; und passend zur Gesellschaft der 70er trägt er natürlich die längste Haartracht an Bord) nicht viel abgewinnen können. Diese begegnen dem "Gärtner" mit der kalten Rücksichtslosigkeit der modernen Technik, wenn sie mit denen an Bord der Fortbewegung dienenden Buggys durch die Wälder in den gigantischen Glaskuppeln rasen und ihre replizierte Nahrung den frischen Früchten Freemans vorziehen. So ist auch ihre Freude entsprechend groß, als man den Befehl erhält, die Glaskuppeln abzusprengen und zwecks einer fortan kommerziellen Nutzung der Schiffe sofort zur Erde zurückzukehren.
Freeman sieht fassungslos mit an, wie die gesamte Flotte ihre Gärten zerstört. Als auch die "Valley Forge" die Zerstörung einleitet, tötet Freeman seine 3 Kameraden und flieht mit den letzten Wäldern der Erde in den Weltraum.
Zur Hilfe stehen ihm die verbliebenen drei Schiffsroboter. Diese entlocken dem Betrachter aus heutiger Sicht durchaus ein Schmunzeln, watscheln sie doch auf zwei Beinchen wie Fernsehgeräte durch die "Valley Forge". Doch wenn man heute einen Tom Cruise in "Minority Report" sinnlos und lächerlich irgendwelche Bild- und Medien-Dateien auf halbtransparenten (wozu denn nur?) Bildschirmen verschieben und drehen lässt, dann kann man dem Flair der 70er-Jahre auch diese Darstellung von "Robo I" bis "Robo III" nachsehen.
Freeman programmiert sie um, sodass sie nun nicht mehr zur reinen Instandhaltung des Schiffs sondern auch zur Pflege der Wälder und seiner Unterhaltung dienen. Ein interessanter Kniff ist dabei wieder einmal, dass es genau drei sind. Sie ersetzen seine drei getöteten Mannschaftskollegen, und so werden Maschinen - dank neuem Programmchip - "umweltliebender" und "einsichtiger" als es die drei Menschen je waren.
Es scheint fast wie eine Vorwegnahme der Schlusssequenz von "Terminator II": "Wenn eine Maschine den Wert des Lebens schätzen lernen kann, dann können wir es vielleicht auch."
Bruce Dern spielt den bemerkenswerten Charakter Freeman hervorragend und repräsentiert sowohl die verlorene Seele der Menschheit als auch die "Zurück zur Natur" -Jugendbewegung aus den 60er-Jahren. Passenderweise singt Joan Baez das Titellied des Films. Somit wird der Film außerdem noch zu dem persönlichen Drama eines naturverbundenen und eigentlich friedliebenden Mannes, der durch außergewöhnliche Umstände zum äußersten gezwungen ist. Auch die schönen Effekte heben sich wohltuend vom Computer-Overkill heutiger Produktionen ab. Man erfreut sich geradezu an den mit den alten "Star Wars" -Schiffen vergleichbaren Schiffsmodellen und den Modellbau-Bäumen, die man unter den Glaskuppeln erkennt. Keine 3D-Modelle mit klinisch sauberer Textur, keine CGI-Kamerafahrten und - dies sei nochmals erwähnt - keine Laser. Stattdessen eine ergreifende Mahnung an die Menschheit.
"Lautlos im Weltraum" stellt einen der wenigen Science-Fiction-Filme dar, die eine spannende Abenteuerhandlung mit leidenschaftlichem sozialem Bewusstsein kombinieren. Solange die Erde von der menschlichen Gleichgültigkeit heimgesucht und gefährdet wird verliert dieser Film nichts von seiner Aktualität.
Spätestens zu Joan Baez' Schluss-Song sollte auch bei dem Hartgesottensten eine Träne im Augenwinkel kaum noch zu unterdrücken sein.
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