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3,6 von 5 Sternen
Static - Bewegungslos [Blu-ray]
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21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 29. April 2014
Wer den Lobhudelein der "Tiberius"-Mitarbeiter (hier getarnt als "echte" Käufer) Glauben schenkt, ist selbst Schuld! Diese ganzen Fake-Rezensionen gehen einem echt kräftig auf die Nüsse. Ich habe es schon lange aufgegeben, mir Filme dieses Vertriebs zu kaufen und investiere lieber ein, zwei Euro in der Videothek. Dann ärgere ich mich zwar trotzdem über den Mist auf dem Bildschirm und die vergeudete Zeit davor, habe dafür aber wenigstens keine Unsummen ausgegeben!

Doch nun zum Film:
Was man uns hier als genialen Horror verkaufen möchte, ist in Wahrheit ein langatmiges, inhaltsloses Trödel-Drama mit kleinen Ausflügen ins Suspense-Genre, das aufgrund seiner fehlenden Spannung aber wahrlich nicht den Namen Thriller verdient. Die im gleichen Atemzug genannten Filmhighlights wie "The Stragers" oder "Funny Games" anderer "REZENSENTEN" sind dabei noch viel haarsträubender, als die ohnehin schon äußerst hinkenden Vergleiche mit guten, ansehnlichen Home-Invasion-Vertretern wie "You're Next" oder "The Purge". Nichts an "Static" ist auch nur ansatzweise auf die gleiche Stufe zu stellen. Zumal er mit diesem Genre wirklich nicht viel zu tun hat. Der Inhalt zielt mehr in Richtung "The Others" oder "The Sixth Sense", wobei hier der übersinnliche Vorschluß-Twist leider schon sehr früh angedeutet, im Grunde sogar offenbahrt wird. Und eins sollte klar sein, mit der Qualität der vorgenannten Filme hat dieser Langweiler nichts gemeinsam, obgleich das Hauptdarsteller-Pärchen seinen Job wirklich sehr gut macht. Doch eine sehr gute schauspielerische Leistung kann einen an sich miesen Film leider nicht retten. Dabei dürfte man gar nicht so überrascht sein, denn der Streifen gibt doch schon mit seinem Titel das wohl größte Manko preis: Static - zu deutsch bewegungslos, stillstehend, ruhend. Die Geschichte kommt tatsächlich zu keinem Zeitpunkt in Fahrt! Und damit meine ich nicht die Action-Aspekte, sondern die Dramaturgie, die den Zuschauer fesseln sollte. Das Drehbuch mag ja noch ganz interessante Ansätze vorweisen, dem Regisseur gelingt es aber definitiv nicht, diese in eine interessante Bildfolge umzusetzen. Wie eine querschnittsgelähmte Schnecke zieht sich das bisschen Inhalt mühsam über die Straße, um dann nach einer gefühlten Ewigkeit aber nur zwei Zentimeter Strecke doch vom Laster überrollt zu werden, denn das Ende zählt zu den wohl schlechtesten in der gesamten Filmgeschichte!

Bewertung:
Zwei wirklich gutgemeinte Sterne für zwei wirklich gute Hauptdarsteller in einem wirklich schlechten Film.
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am 16. Juli 2015
...und das ist es was ich von einem Film erwarte. Der Spannungsbogen steigt stetig an und steigert sich bis zum für uns völlig verblüffendem Ende. Die Idee hierzu ist sicherlich nicht neu erfunden worden, aber hier in diesem Streifen geschickt und gekonnt umgesetzt worden. Die negativen Rezensionen können wir nicht nachvollziehen, zudem ich mich auch bei meiner Bewertung nicht als Filmkritiker verstehe. Hier kann man bedenkenlos zugreifen und wird bestens unterhalten. Top Empfehlung!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. November 2014
Die Handlung an sich (ohne zu viel zu verraten) ist schnell erzählt und nichts neues.
Jonathan und Addie Dade - gequält von eigenen Sorgen und Eheproblemen - werden mitten in der Nacht aus dem Bett gerissen als eine aufgelöste, junge Frau vor ihrer Tür steht die behauptet verfolgt zu werden.
Besorgt lassen die Dades die ihnen völlig Fremde hinein und mit einem Mal gehören auch sie zu den Verfolgten und die Hetzjagd beginnt.

An sich ist die Story nichts neues.
Warum er allerdings so zerrissen wird ist mir ein Rätsel.
Mir persönlich ist dieser Film als Thriller, nicht als Horrorfilm bekannt und unter diesem Aspekt betrachtet ist er selbstverständlich (wie jeder andere guter Thrill) angemessen langatmig, verwirrend und regt eher zum mit denken als zum beobachten an.

Wer nun also einen blutrünstigen Horrorfilm erwartet ist hier völlig fehl am Platze.
Auch einen Schocker sollte man nicht erwarten, denn mich hat er auch nicht zum zusammen zucken gebracht (trotz Dunkelheit und Lautstärke). Meiner Einschätzung nach sollte man ihn zwischen einem Drama und Thriller einsortieren.

Keine nennenswerten Special effects die mir aufgefallen wären und keine einzigartige Kameraführung die sogar einem Laien wie mir ins Auge gestochen wäre.
Was mich allerdings auf ganzer Linie überzeugt hat war die schauspielerische Leistung. Die Schauspielerin Sarah Shahi war mir vor diesem Film noch nicht bekannt, allerdings hat sie es geschafft trotz einer gewissen Antipathie - die allerdings völlig ihrer Rolle entspricht - etwas wie Mitgefühl in mir zu regen. Sie schafft es ihrer Rolle so viel Leben einzuhauchen das der Zuschauer trotz einer leisen Abneigung dennoch Verständnis für sie entwickelt.
Milo Ventimiglia ist den meisten, denke ich, aus diversen Serien und auch Filmen bekannt.
Hier wird einmal nicht nur die Handlung in den Vordergrund gestellt sondern (vor allen Dingen) das Seelenheil und die emotionale Welt der Partner. Dazu gehören auch Verzweiflung, Angst, Trauer und Liebe.
All diese Regungen hat Ventigmilia eingefangen, verkörpert und auch ausgestrahlt. Er wirkt absolut glaubwürdig in seiner Rolle.

Der Film an sich mag keine Höchstpunkte von mir kriegen (obwohl ich persönlich auch nicht wüsste was ich hätte anders oder sogar besser machen können) aber die schauspielerische Leistung umso mehr.
Wer sich mit diesem Genre auskennt, kann auch diesem Film eine Chance geben. Ich persönlich wurde nicht enttäuscht.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. April 2014
Hallo Cineasten,

dieser Film wäre inhaltlich wirklich akzeptabel, eine gewisse Spannung wird aufgebaut.
Aber wie auch andere Bewertung schon sagen, ist die Synchronisation absolut inakzeptabel.
Auch die Bildqualität ist für mich jenseits von Gut und Böse. Es mag sein, das diese Doppelbildtechnik sogar gewollt war, aber sorry , mich macht sowas wahnsinnig.
Ich kann den Film nicht empfehlen, kann man irgendwann auch mal im Fernsehen gucken ....
Gruß Thorsten
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juli 2014
Ich habe mir den Film gekauft da er in einem Shop in meiner nähe gerade für wenig Geld zu haben war.
Das Cover sieht toll aus und die kleine Einführung am Backcover spricht einen auch an.
Ich kann viele der schlechten Rezensionen gar nicht verstehen und bin auch froh das ich auf diese nicht gehört habe und mir den Film dennoch gekauft habe.
Hierbei handelt es sich um einen Thriller und auf keinen Fall um einen Horrorstreifen.

Die Handlung:
Die Handlung ist recht simple gestrickt und kommt so vielleicht auch des öfteren in Filmen vor, dennoch kann der Film durch seine korrekten Szenen und seine korrekte Umsetzung der Story überzeugen.
Der Film nimmt ungefähr 30 - 45 Minuten fahrt auf und bleibt danach fast ständig in Nervenkitzel für die Darsteller und auch für die Zuschauer.
Die Wendung ist interessant und ich hätte es mir so nicht gedacht und daher hat es auch das gemacht was es sollte, der Film hat mich voll und ganz unterhalten und wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig.

Die Darsteller:
Die Darsteller sind sehr gut und einige davon kennt man ja aus anderen Serien oder Horrorfilmen.
Die Frau des Hauptdarstellers hat mich ab und an ein wenig genervt aber das ist einfach ihre Rolle und ich denke das gehört auch so.
Mir wäre kein Darsteller aufgefallen der seine Rolle nicht gut gespielt hätte.

Leute die sich hier eine menge Blut und morde erwarten dann sind sie bei dem Film auf jeden Fall falsch.
Hier handelt es sich nicht um einen Horror Film sondern eher um einen Thriller und ehrlich gesagt stirbt hier so gesehen niemand.

Der Film unterhält einen super und ist auch Spannend.
Die Darsteller sind gut und der Film kommt auch ganz ohne Blut aus.
Ich kann den Film für Thriller Fans nur weiterempfehlen und ich bereue den Kauf auf jeden Fall nicht.

4 Sterne
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Juni 2014
Addie und Jonathan haben bei einem tragischen Unfall ihren Sohn Thomas verloren. Während er einigermaßen damit klarkommt, wandelt sie nahe am Suizid. Eines Nachts klingelt es an der Tür und vor ihnen steht eine junge Frau namens Rachel, die behauptet eine Nachbarin zu sein und angibt, verfolgt zu werden. Jonathan lässt sie herein, obwohl Addie dagegen ist und bald wird sich zeigen, dass man manchmal doch auf weibliche Intuition hören sollte.

Bei diesem Film läuft man mal wieder extreme Gefahr zu viel zu verraten, was der Spannung nicht gerade zuträglich wäre. Was ich aber sagen kann ist, dass es sich hier mitnichten um einen dieser HOMEINVASION Filme handelt – zumindest nicht im klassischen Sinne.

Die Auflösung des ganzen ist zwar nicht wirklich etwas besonders, hat aber trotzdem einen hohen Überraschungseffekt und fügt dem ganzen noch eine besondere Note zu. Ich muss zugeben, dass ich diese Wende nicht erwartet habe, was immer wieder eine höhere Wertung bringt, während eine langweilige Auflösung oder ein Standard Happy-End nicht wirklich das ist, was ich sehen möchte.

Wieso der Film zum Zeitpunkt dieser Rezension eine lächerliche 4,83 bei ofdb als Durchschnittsnote hat, ist für mich leider nicht nachvollziehbar, denn selbst wenn man nicht unbedingt Fan dieser Art Film ist, so muss man alleine die gelungene Kameraarbeit und Regie würdigen.

Fazit: Ein in meinen Augen gelungener Streifen mit einer schönen Atmosphäre und einem gelungenen Ende.(videotie.de)
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9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. März 2014
Static fand ich richtig gut, zusammen mit You're next hat man hier zwei feine Genre-Vertrete, die viel Spaß machen. Freunde von The Strangers und Funny Games greifen sofort zu, alle anderen Horrorfans riskieren auf jeden Fall einen Blick, würde ich sagen. Leise und schleichend kommt der Film auf einen zu und spätestens wenn die Addie und Jonathan dann doch die Türe öffnen und der Fremden Rachel Zuflucht bieten (seid ihr doof???) geht es rund. Einzig das Ende ist geübten Cineasten vielleicht schon etwas früher klar, aber dafür einen Stern abzuziehen, wäre unfair. Gutes Teil, am besten zusammen mit You're next anschauen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Oktober 2014
Zur Story werde ich mal nichts sagen, denn da liest man genug in den anderen Rezensionen.
Aber was ich sagen muss ist, dass ich die schlechten Kritiken über den Verlauf des Films hier sehr gut verstehen. Er zieht sich, obwohl er nur circa 80 Minuten lang ist, ziemlich hin. Wirkliche Spannung kommt nicht auf und beim Schauen hat man immer das Gefühl, dass da noch viel mehr drin wäre. Das ist wahrscheinlich auch so, vor allem weil die Schauspieler eine richtig gute Leistung erbracht haben.
Was ich allerdings wirklich nicht verstehen kann sind die vielen negativen Kommentare über das Ende. Es als "schlechtestes Ende der Filmgeschichte" zu bezeichnen ist schlicht und ergreifend falsch. Es ist gut überlegt, überraschend und auch sehr bewegend und macht die schlechte Stunde fast sogar wieder wett. Man versteht plötzlich den Zusammenhang und die "Bedeutung" dieser Gasmaskenmänner und der "Nachbarin" Rachel. Vom sogenannten "Horrorthriller" entwickelt sich das ganze zum Schluss zum Drama, was wirklich gut gemacht ist.
Wer Blut und Morde sehen will und mit einem echten Schocker rechnet, dem rate ich aber eins: Hände weg, Sie werden nicht auf Ihre Kosten kommen.
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6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. April 2014
Aufgrund der wenigen aber dennoch sehr positiven Bewertungen habe ich mir diesen Film zu bemühte geführt. Ich würde ihn eher dem Genre Thriller/Drama zu ordnen, Gruselmomente oder irgendwelche Schockeffekte darf man hier nicht erwarten. Die Synchronisation der weiblichen Hauptdarstellerin hat mich arg gestört. "Static" probiert immer wieder durch die ein oder andere Zwischensequenz Spannung auf zu bauen, klappen tut dies aber irgendwie nur bedingt! Wenn man ein wenig Englischkenntnisse mitbringt macht das Ende und der weitere Storyverlauf..-->

a) keine Sinn und..
b) verrät eine Schlüsselsequenz bereits nach kurzer Zeit das Ende- und somit den Storyverlauf

Der Funke ist hier nicht übergesprungen und das "emotionale" Ende hat mich somit eher sehr kalt gelassen. Es gibt definitiv schlechte Genrefilme, aber gesehen haben muss man diesen Film nicht!

Pro:
- Hauptdarsteller spielen überzeugend

Contra:
- Story ist sehr vorhersehbar und bietet zu wenig Überraschungen
- bietet keine neuen Ideen
- Blu-Ray Cover rückt den Film in ein falsches Licht, eher Drama/Thriller als Grusel
- grausige Synchronisation der Hauptdarstellerin
- zu wenig Spannung, leider kein Grusel oder Schocker
- leider ist das emotionale Ende für mich als Zuschauer eher sehr uninteressant, da man es erahnen konnte
- Klappentext zum Film verrät leider zu viel!
- Bonusmaterial nur ein Trailer
- geringer Widersehfaktor

Bonusmaterial:
- Trailer

Fazit:

Nicht von den positiven Bewertungen täuschen lassen. Wer hier einen richtig spannenden oder gar gruseligen Film aufgrund des Covers erwartet sollte hier definitiv den Finger von dem Film lassen. Die Schauspieler können zwar überzeugen aber leider ist das Drehbuch zu schwach!

Für einen Gruselfilm zu lasch, für ein Thriller zu wenig Spannung, für ein Drama zu wenig Story.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Mai 2014
Home-Invasion-Thriller erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und finden auch immer neue Wege. Sei es durch "The Collector", "The Purge", "The Strangers" oder auch "You’re next".

Blutig, spannend, brutal, etwas sarkastisch und vor allem nervenaufreibend, genau das ist es, was derartige Filme ausmacht.

Durch "Static" erscheint der neueste Ablege der Genres. Doch kann der Film in einem Atemzug mit o.g. Filmen genannt werden?

Zunächst zur Story: Jonathan und Addie leben zusammen, ihr Glück ist durch den Verlust ihres Kindes getrübt. Doch damit nicht genug, denn der wahre Horror beginnt, als eines Nachts eine verstörte Frau an ihre Tür klopft und sagt, dass sie von maskierten Männern verfolgt wird.

Was schon sehr ruhig beginnt, bleibt tatsächlich die meiste Zeit über mehr Drama als Thriller. Alles wird hier sehr emotional, ruhig und einfühlsam erzählt. Es dauert lange, bis sich mal etwas entwickelt bzw. bis es losgeht. In der ersten Hälfte geht es nämlich eher um die Depression und die Tiefen, in die das Paar nach dem Tod ihres Sohnes stürzt. Durch das Auftauchen der jungen Frau muss sich die trauernde Mutter nun auch mit Eifersucht rumschlagen.

Aktuell wird er Film sehr unterschiedlich bewertet, die einen loben ihn in den Himmel, die anderen kritisieren vor allem die Langeweile. Ich muss einigen kritischen Punkten zustimmen, als Horrorthriller kann man das nicht ganz bezeichnen und durch kaum Horrorelemente und keinen Gore-Szenen, wirkt es oftmals etwas langatmig. Ebenfalls stimmt es, dass hier lange Zeit keine Spannung aufgebaut wird. Seltsames Agieren der Hauptcharaktere inbegriffen.

Aber ich bin der Meinung, dass sich das in der zweiten Hälfte des Filmes bessert. Zwar geht es auch hier wenig brutal zu und zwar so harmlos, dass man teilweise FSK 12 in Erwägung ziehen würde. Dafür baut sich in meinen Augen mehr Spannung auf, hier wird schon Gas gegeben. Man ist gefesselt, gepackt und fühlt mit. Schockmomente und Horrorelemente bleiben weiterhin aus, Grusel-Szenen gibt es dafür aber ein paar, die auch mal für Gänsehaut sorgen! Deutlich packender als in der ersten Hälfte.

Das Ende polarisiert noch mehr als der Film selbst. Für die einen vorhersehbar, für die anderen extrem überraschend und packend. Ich finde das Ende dramatisch, sehr gelungen, fesselnd und überraschend. Ich weiß nicht, wie anderen das vorher klar war, so hatte ich nicht damit gerechnet. Für mich zwar nicht ganz logisch, aber doch sehr dramatisch und bewegend gemacht! Es macht eigentlich den Film aus!

Die Produktion ist eher düster, wenig Audioeffekte. Dennoch, es wird Atmosphäre geschaffen und auch die Aufnahmen sind überzeugend. Teilweise hätte hier etwas besser geschnitten werden können, doch für ein Newcomer-Team durchaus gelungen!

Minuspunkt – ganz klar für die Synchro! Denn auch hier gilt: Wer Englisch kann sollte lieber auf die OT zurückgreifen. Wobei das nicht hilft, an den teilweise schon schwachsinnigen und gezwungenen Dialogen vorbeizukommen. Die Gespräche und das Agieren der Hauptrollen sind oftmals wirklich sehr grenzwertig.

Schauspieltechnisch kann ich hier einen Pluspunkt geben. Für das doch unbekannte Darstellerteam absolut überzeugend gespielt!

Als Fazit kann man sagen: Wer sich einen brutalen Home-Invasion-Thriller a la "The Strangers", "You’re next" usw. erhofft, dürfte enttäuscht werden. Kein Sarkasmus, kaum Blut, weniger Spannung…aber insgesamt ein (zumindest in der 2. Hälfte) gelungener, dramatischer Thriller, der aber leider das Horrorgenre nicht erreicht. Das Cover ist absolut irreführend, sieht aber gut aus ;)
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