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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Duell in der Dämmerung
Gesucht war eine Kamera, die mich bei Spaziergängen, Ausflügen oder Feierlichkeiten begleitet, anstelle meiner schweren DSLR-Ausrüstung - eine so genannte "Immer dabei Kamera". Die Kaufentscheidung war ein ziemlich langer Prozess. Die technischen Daten der "Delinquenten" liegen vergleichsweise nah beieinander. Auf die P340 wurde geschossen...
Vor 1 Monat von Tim Beam veröffentlicht

versus
10 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ärgerliche Einschränkungen bei Nutzung des Nikon-RAW-Workflows
Wie der Titel schon sagt, konzentriert sich diese Rezension auf den von der Nikon Coolpix P340 unterstützten Nikon-RAW-Workflow (da dieser für mich beim Kauf entscheidend war) und dessen Defizite. Wer nur JPGs fotografiert oder keine Nikon-Software nutzt / nutzen will, findet hier daher kaum für ihn nützliche Informationen. Für alle, die jedoch...
Vor 4 Monaten von hlms221b veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Duell in der Dämmerung, 18. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P340 Digitalkamera (12 Megapixel, 5-fach optischer Weitwinkel-Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) RGBW-LCD-Monitor, 5-Achsen-Bildstabilisator (VR), Dynamic Fine Zoom, Wi-Fi) schwarz (Camera)
Gesucht war eine Kamera, die mich bei Spaziergängen, Ausflügen oder Feierlichkeiten begleitet, anstelle meiner schweren DSLR-Ausrüstung - eine so genannte "Immer dabei Kamera". Die Kaufentscheidung war ein ziemlich langer Prozess. Die technischen Daten der "Delinquenten" liegen vergleichsweise nah beieinander. Auf die P340 wurde geschossen mit Kalibern wie enorme Trägheit, geringe Lichtstärke im Zoombereich oder Akkulaufzeit. Im Vergleich zur P330 sei sie zudem keine wirkliche Verbesserung. Also holte ich mir Rat im Internet:

dkamera.de hatte beim sehr ausführlichen Test kaum etwas an der P340 auszusetzen. Wenn sich die Minuspunkte auf einen „fummeligen Ein- und Ausschalter“ sowie auf relativ lange Zeiten oder etwas langsame Reaktionen beziehen, dann klingt das eher nach "lange gesucht", bis endlich doch noch Abstriche eingefallen waren. Zu gleichen Urteilen kommen dxomark.com und digitalversus.com. Auch etest.de bewertet die P340 als sehr gute Kamera und nennt als Contra-Punkte allesamt solche, die für mich völlig irrelevant sind: kein Klappdisplay, kein Touchscreen, kein Sucher, nicht viel Tele und kein Zubehörschuh. Bei testfreaks.com landet die P340 auf Platz 18 von 255 in Nikon Kameras mit 8.9 von 10 Punkten. Die meisten besser platzierten sind aber die großen DSLR-Kameras wie die D7100 oder die D810.

Verglichen wird die P340 oft mit der Canon PowerShot S120 und der Sony CyberShot DSC-RX-100 II mit marginalen Unterschieden. Gegen die Sony sprach für mich vor allem die deutlich andere Preisklasse. Die Canon ist mit 30 € eher geringfügig teurer. Im direkten Vergleich bei dkamera.de erscheint die Bildschärfe bei der Nikon jedoch größer.

Setzt man bei Chip.de den Preisfilter auf 300 €, so landen die P330 und die P340 auf den 5. und 6. Platz. Die Plätze davor belegen Fujifilm Finepix X10 (1.), Pentax MX-1 (2.), Olympus XZ-2 (3.) und die Sony HX50V (4.). Für die X10 hätte der optische Sucher gesprochen, weil bei den meisten Fotos (Sonne im Rücken) mit den Displays wenig anzufangen ist. Die X10 ist aber schwerer und größer als die P340. Wegen des hervorstehenden Objektivs und des geringen Blendenbereichs (2.0 – 2,8) gefiehl sie mir deutlich weniger. Klobigkeit gilt auch für die MX-1, der hier zudem langsamer Autofokus und Sonnenuntauglichkeit des Displays nachgesagt werden. Größe, Gewicht und Akkulaufzeit haben für mich auch gegen die XZ-2 gesprochen, vor allem das Touch-Screen. Ich bevorzuge auf so kleinem Gerät immer noch Knöpfe. Mit der Sony CyberShot DSC HX50V hingegen habe ich lange gehadert. Sie war wegen der hohen Video-Bildrate von 50 fps lange ein ernsthafter Konkurrent für die Nikon, wenn auch geringfügig größer und schwerer. Auch sei das AVCHD-Verfahren bei Videos das etwas bessere und die Kamera insgesamt schneller. Letzten Endes sprach die Lichtstärke von 3.5 gegen die Sony.

Im Vergleich zur P330 ist die P340 ist etwas schneller und verzichtet auf das GPS-Modul zu Gunsten von WiFi. GPS hätte ich ohnehin nicht gewollt und war der Grund, um mich gegen die preisgünstigere P330 zu entscheiden: Frisst unnötig viel Strom, braucht Minuten bis brauchbar und liefert am Ende keine wirklich relevante Information. Meistens kann ich mich daran erinnern, wo ich meine Fotos gemacht habe. Selbst bei WiFi zögere ich. Bilder lese ich Zuhause direkt aus der SD-Karte aus, so dass WiFi vielleicht einmal für Fernsteuerung in Frage käme. Das aber vielleicht ein- oder zweimal im Jahr und selbst dann würde ich wohl eher meine DSLR heranziehen.

Was aber sagen mir all die vielen Vergleiche? Abschließend vergleiche ich es etwas schmunzelnd mit einem Duellieren in der Morgendämmerung. Die Nikon braucht knappe 2 Sekunden, bis nach dem Einschalten das erste Bild gemacht werden kann (gegenüber 1,6 Sekunden bei der Canon S120). Der Autofokus braucht im Weitwinkel 0,29 (Canon 0,18) und im Tele 0,62 (Canon 0,32) Sekunden. Zwischen zwei Bildern liegen 1,3 (Canon 0,6) Sekunden. Das sind allesamt Werte, die Welten unterhalb der Zeiten meiner Entscheidungsfindung liegen! Der geniale Schnappschuss ist ohnehin Glücksache und kann wohl eher aus einer Filmsequenz gewonnen werden, die bei den Nikon mit 25 fps abgelegt wird.

Viel wichtiger sind mir Schärfe und gleichmäßige Abbildungsqualität, insbesondere im Nahbereich (Makro) und schönen Stimmungen (Innenraum bei gedämpfter Beleuchtung). Da hat mich die Nikon bislang begeistern können. Die Lichtstärke von 1:1.8 macht sich hier voll bezahlt. Schnappschüsse werden nicht gelingen, weil der Autofokus und das dabei eingesetzte Kunstlicht in der Tat einige Zeit brauchen. Dafür wird man mit rauscharmen und scharfen Bildern bei wohltuend warmem Licht belohnt – und das freihändig. Da ist man mit einer ausgewachsene DSLR auch kaum schneller. Ähnliches gilt für „Abstriche“ beim Tele, wo vor allem die Lichtstärke und der Autofokus bemängelt werden. Für mich werden auch hier Äpfel mit Birnen verglichen. Tele-Bilder mag ich wegen des „gestauchten“ Eindruckes ohnehin nicht allzu gerne. Wenn ich mit der „Pocketkamera“ anstelle der großen Ausrüstung unterwegs bin, dann auch um eher Naheliegendes in Erinnerung behalten zu können, vor allem aber um mir ein ganzes Bild machen zu können – wofür 24 mm Weitwinkel ganz ordentlich sind.

Meine P340 habe ich dann bei Foto Bantle in Ravensburg erstanden. Die haben auch oft ordentliche Preise und waren diesesmal 15 Euro billiger als Amazon.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute kleine Kamera, 26. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P340 Digitalkamera (12 Megapixel, 5-fach optischer Weitwinkel-Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) RGBW-LCD-Monitor, 5-Achsen-Bildstabilisator (VR), Dynamic Fine Zoom, Wi-Fi) schwarz (Camera)
Hallo liebe Fotofreunde!

Die P340 habe ich gekauft, um nicht die (Nikon)DSLR-Ausrüstung nocheinmal in den Urlaub zu schleppen. Ich wollte aber auf Bildqualität nicht verzichten und wurde nicht enttäuscht. Man kann aus der Kamera sehr viel Bildqualität rausholen, besonders mit der Vielfalt an möglichen Einstellungen. Im Fullautomatikmodus sind die Bilder auch OK, aber in A, S und M geht echt was (Die technischen Details kann sich jeder selbst ansehen) Das f1:1.8 Objektiv ist gut, ich habe bei Nacht mit Spottmessung und Single-point AF gute und rauschfreie Ergebnisse, die Automatik hat es bei ISO800 belassen, und beim gleichen Setup kann das die grosse Nikon auch nicht viel besser. VR funktioniert perfekt, Time-lapse funktioniert auch sehr gut, sowie 60fps bursts. Wlan über android funktioniert auch prima und so kann man die Kamera aus der Enfernung steuern oder schöne Bilder uploaden. Ich habe in den wenigen Tagen, seitdem ich die P340 habe, um die zweitausend Fotos geschossen und bin vom kleinen schwarzen Ding überzeugt. Autofokus ist schnell, und es gibt ein Fokus-peaking, das bei den Nikon DSLRs sogar noch nicht gibt (oder zumindest ist es mir nicht bekannt).

Einen Pluspunkt möchte ich extra hervorheben: die Kamera lâsst sich mit jedem Micro-USB Ladegerät laden, wie bei vielen Smartphones, so muss man nicht unbedingt auch das Nikon-Ladegerät mitnehmen.

Einziges Manko: das mitgelieferte View NX2 sieht im Vergleich zu den Möglichkeiten der P340 alt aus, für ein freeware aber jedoch völlig OK.

Full disclosure: das alles ist die persönliche Meinung von jemandem, der den vollen Preis als Früheinsteiger bei Amazon bezahlt hat und damit zufrieden ist. Man sollte nicht vergessen, das es sich hier um eine kleine Kamera mit einem kleinen 1/1.7 Zoll Sensor handelt, die auch in einer kleinen Neoprentasche passt:)
Ich freue mich sehr, dass Sie meine Rezension bis zu diesem Punkt noch lesen und nicht weggeklickt haben. Deutsch ist leider nicht meine Muttersprache und ich entschuldige mich im voraus wenn Sie Fehler finden.

Viel Spass beim Fotografieren!
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser Nikon Coolpix P340 als P330 ?!, 22. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P340 Digitalkamera (12 Megapixel, 5-fach optischer Weitwinkel-Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) RGBW-LCD-Monitor, 5-Achsen-Bildstabilisator (VR), Dynamic Fine Zoom, Wi-Fi) schwarz (Camera)
Ich suchte eine kleine, feine Familienknipse zum Immer-dabei-haben. Sie sollte meiner Frau das unbeschwerte Knipsen ermöglichen und mir bei Bedarf als gute Ergänzung zur Nikon DSLR dienen. Da ich gerne auch dafür die Nikon-Software nutzen wollte, stand bald die Frage im Raum: "P330 oder doch lieber das Nachfolgemodell P340?" Es war ein gutes Stück Arbeit, die wesentlichen Unterschiede der beiden Modelle herauszuarbeiten und für mich zu bewerten. Sinn dieser Rezension ist es, anderen genau das zu erleichtert oder sogar zu ersparen.

Die P330 habe ich nur kurz und oberflächlich getestet. Ich werde am Ende darlegen, aufgrund welcher Verbesserungen ich mich für die P340 entschieden habe, obwohl die P330 als Schnäppchen erhältlich gewesen wäre. Zuerst einige allgemeine Anmerkungen zu beiden Kameras, teilweise bezogen auf Empfehlungen und Kritik anderer Rezensenten (auch die P330 betreffend).

Die P340 - wie schon die P330 - macht einen sehr wertigen und soliden Eindruck. Da ich eine ordentliche SLR mit vergleichsweise mächtigen Objektiven gewohnt bin, ruft dieses schicke, kleine und leichte Fotoapparatchen bei mir dennoch Beschützerinstinkte hervor. Das ist vielleicht ganz gut so, weil ein ordentlicher Rums dem Objektivchen bestimmt nicht gefallen würde.

Um sie sanft und trotzdem sicher halten zu können, wurde der rechten Hand genug Platz gelassen. Für mehr Stabilität beim Fotografieren werde ich mich wohl bei Gelegenheit nach einem passenden Trageriemen umsehen und die mitgelieferte Handschlaufe dadurch ersetzen. (Eine Vorrichtung dafür gibt es auf beiden Seiten.) Dann lässt sich die Stabilität der Gesichtsauflage einer Sucherkamera zumindest teilweise erreichen, wenn der Riemen um den Hals gespannt wird.

Die Kamera ist für meinen Geschmack wirklich schön kompakt und durch den automatischen "Objektivdeckel" sehr schnell einsatzbereit. Was bitte soll in diesem Zusammenhang "hosentaschentauglich" bedeuten? Wer so eine Kamera ungeschützt in die Hosentasche steckt, hat zu viel Geld, einen eingebauten Hosentaschen-Staubabsauger und/oder wahrhaft mächtige Hosen an. Da nichts dergleichen auf mich zutrifft, stecke ich die Kamera brav in eine ordentliche Tasche, wie die Lowepro Apex 30 AW. Da bleibt oben etwas Luft, wodurch man das gute Stück ohne viel Gefummel und Gezerre leicht entnehmen kann. Im abgetrennten vorderen Bereich ist gut Platz für eine zweite Speicherkarte und ein bis zwei Ersatzakkus. Letztere sind durchaus sinnvoll, besonders wenn man gerne mal etwas länger einstellt oder auf den richtigen Moment wartet. Display-Knipsen haben einfach einen großen Energie-Hunger. Manche Rezensenten empfehlen die Tasche Lowepro Dashpoint 10, was ich nicht bestätigen kann. Da passt sie nur mit Drücken und Schieben gerade mal so hinein. Kein Wunder, wenn sich dabei die Akkufach-Verriegelung löst.

Wer mit dem Einschalten ein Problem hat, sollte einfach etwas länger auf dem Einschalter bleiben. Dann funktioniert es nämlich immer. Beim Ausschalten genügt stets ein kurzer Druck.
Die Geschwindigkeit (Einschalten, Menü-Navigation, Autofokus, Auslöseverzögerung, Speichern) erreicht sicher keine Spitzenwerte, liegt aber auf einem guten Niveau aktueller Technik. Da ich eher weniger Serien- und Sportaufnahmen damit machen werde, geht das für mich völlig in Ordnung. Vor einigen Jahren hat man von solchen Werten in so einem Gehäuse zu so einem Preis nur träumen können.

Es gibt etliche Testberichte zu beiden Kameras, bei denen die Gesamtbewertungen nicht sehr unterschiedlich ausfallen. Was wirklich zählt hängt weit mehr vom Einsatzzweck und den persönlichen Vorlieben ab. Ich bin jedenfalls weitgehend begeistert von diesen beiden kleinen, feinen "Knipsen", die mit ihrer guten Bildqualität, dem genialen Makrobereich und einem hervorragenden Bildstabilisator einfach Spaß machen.

Den "Rauschreduzierungsfilter" stelle ich auf "Schwach", damit die JPEGs weniger vermatscht werden. Ich mag lieber etwas mehr filmkorn-ähnliches Rauschen und dafür mehr Details. Beim "Weißabgleich" bevorzuge ich die etwas wärmere Einstellung "AUTO2". Fotografiert man im RAW-(NRW-)Format, erhält man Dateien mit etwas mehr Bildinformation. Darin kann man auch nach der Aufnahme noch vieles ohne Qualitätsverlust einstellen und verbessern. Wie das Rauschen werden auch die geringen Verzeichnungen in den JPEGs automatisch korrigiert. In den RAW-Dateien ist beides sichtbar. Ärgerlicher Weise kann man das in der kostenfreien und sonst recht guten Nikon-Software ViewNX2 nicht einstellen. Viele Aufnahmen sind für mich aber auch ohne derartige Korrekturen in Ordnung. Wenn es nicht auf Geschwindigkeit ankommt, kann man ja für alle Fälle als "Bildqualität" "NRW+FINE" einstellen.

Was mich an beiden Modellen stört (und das hat noch niemand bemängelt), ist die Tatsache, dass die Belichtung (außer bei manuellem Fokus) immer mit dem Autofokus zusammen gespeichert wird. Wer gerne erst scharfstellt und dann noch den korrekten Bildausschnitt wählt, sollte sich dessen bewusst sein. Wissen sollte man auch, dass der Bereich des Fokus-Messfeldes bei der Belichtungsmessung recht stark gewichtet wird. Am Monitor kann man das gut beobachten und bei Bedarf mit der Belichtungskorrektur eingreifen. Ich kenne Matrixmessung eigentlich so, dass die Belichtung erst im endgültigen Bildausschnitt, also unmittelbar vor dem Auslösen bestimmt wird. In der Praxis macht das Messsystem seine Sache trotzdem recht gut, mit Nikon-typischer Tendenz zur Überbelichtung. (-0,3 Korrektur finde ich meistens sinnvoll. Bei Landschaft darf es oft noch mehr Unterbelichtung sein.)
Erwähnen möchte ich noch, dass die Filmaufnahme-Funktion beider Modelle viel gelobt wird und auch mir sehr ordentlich erscheint. Auf dem Gebiet bin ich aber Neuling.

[Ergänzung nach Urlaubseinsatz August 2014: Abwertung wegen der fehlenden Möglichkeit Autofokus unabhängig von Belichtungsspeicherung einzusetzen. Schnappschüsse z. B. bei Landschaft mit Himmel werden unberechenbar stark überbelichtet, weil Schärfe und damit zwangsweise auch Belichtung oft in dunklen Bildbereichen eingestellt werden. Selbst die manuelle Unterbelichtung von 2 Blendenstufen reichte gelegentlich nicht aus. Hier sollte Nikon dringend nachbessern und eine Menü-Option schaffen, um die Belichtung erst beim Auslösen festzulegen und nicht bereits bei halb gedrücktem Auslöser!]

Nun zu den Unterschieden beider Modelle:

An Performance und Bildverarbeitung ist wohl softwareseitig einiges geschraubt worden, womit u. a. die High-ISO-Fähigkeit und die Autofokus-Geschwindigkeit verbessert worden sein sollen. Bilderserien soll die P340 nun wesentlich schneller, aber noch immer recht gemütlich wegspeichern. Insgesamt haben sich da wohl nur Nuancen verändert, da die Hardware weitgehend gleich geblieben ist. Die P340 hat dafür eine geringfügig längere Einschaltzeit, was im direkten Vergleich durchaus spürbar ist. In der Praxis stört mich das nicht.

Während in der P330 ein Akku 4 1/2 Stunden zum Laden benötigt, wird das in der P340 auch dank eines anderen Netzteils in nicht einmal 2 Stunden erledigt. Dieser Unterschied fällt natürlich nicht ins Gewicht, wenn man sinnvoller Weise für ab 10 EUR ein externes Ladegerät anschafft. Aber selbst dann ist es nett, auch mal 2 Akkus parallel recht flott laden zu können.

Den beweglichen Objektiv-Ring gibt es neu bei der P340. Dieser kann mit verschiedenen Funktionen belegt werden, die aber meist auf anderem Weg besser zu steuern sind. So wird bei Belichtungskorrektur das kleine Histogramm nicht mit angezeigt und bei manueller Scharfstellung ist der Konturfilter nicht veränderbar. Bei "Zoom" funktioniert der Objektiv-Ring in P/S/A/M genau wie der Zoomhebel. Nur bei Vollautomatik ist es möglich dort die Kleinbild-Zoomstufen anzuwählen, während mit dem Zoomhebel fein gerastert durchgezoomt werden kann. Ich habe jetzt mal die ISO-Einstellung darauf gelegt. Eine entscheidende Verbesserung ist das so aus meiner Sicht nicht.

Die P340 hat mehr Digitalzoom, was für mich völlig unerheblich ist. Was die Erhöhung des internen Speichers von 15 auf 56 MB in der Praxis bringt, weiß ich nicht. Der verkürzte Mindestabstand bei Makro-Aufnahmen von 3 auf 2 cm dürfte schon eher eine Verbesserung sein, weil sich der ohnehin gute maximale Abbildungsmaßstab damit weiter vergrößert. Die Monitor-Informationen finde ich persönlich bei der P340 wesentlich besser aufgeräumt am Rand und teilweise sinnvoller angeordnet.

Der Autofokus bietet nun eine vielseitigere Messfeldauswahl hinsichtlich Größe und Position. Die Entscheidende Verbesserung sehe ich allerdings im manuellen Fokus. Dieser lässt sich jetzt auch auf 4fach-Vergrößerung einstellen und ist bei Bedarf schnell auf 2fach umschaltbar. Bei der P330 ist ausschließlich 2fach möglich. Außerdem kann man dabei nun starke Kontraste mittels "Konturfilter" hervorheben lassen. Eine manuelle Scharfstellung ist auf diese Weise zügig und sicher möglich. Bei der P330 ist das in den meisten Situationen wohl eher Glückssache. Schön wäre noch eine Schärfentiefe-Anzeige. Leider arbeitet der im MF-Modus zuschaltbare Autofokus in einem viel zu großen Bereich. Ein sichtbares Messfeld in der Mitte des Monitors wäre da sinnvoller. Die mehrfach bemängelte Leichtgängigkeit des rückwärtigen Multifunktions-Einstellrades finde ich hier absolut vorteilhaft. Ich komme aber auch sonst damit zurecht.

Ebenfalls sehr gut gefällt mir die neu eingebaute Wifi-Funktion, wofür das wohl recht träge und energiehungrige GPS der P330 weichen musste. Mal schnell ein Bild aufs Tablet übertragen oder ein schlichtes Selbstportrait aufnehmen gelingt mit der Nikon App problemlos. Um diese Funktion bei der P330 zu erhalten, muss man aktuell etwa 45 EUR für einen kleinen Adapter ausgeben, den man nicht verlieren darf und der jedes Mal aufwändig in den Anschluss gefummelt werden muss. GPS-Daten vom Tablet/Smartphone soll man über die Nikon-App in Bilder einbinden können, was ich aber noch nicht ausprobiert habe. Wifi-Aufnahmen funktionieren leider nur im Vollautomatik-Modus der Kamera, wobei hier für spätere Korrekturen zumindest auch RAW als Bildqualität gewählt werden kann.

Die P340 hat nun eine Micro-USB Standard-Buchse an Stelle der Nikon Spezial-Buchse. Dafür gibt es die Möglichkeit des einfachen Audio/Video-Anschlusses über ein mitgeliefertes Kabel dort nicht mehr. Ein Fernsehgerät kann also nur noch über ein nicht im Lieferumfang befindliches HDMI-Kabel angesteuert werden. Es gibt eben immer Licht und Schatten. In diesem Sinne, viel Spaß beim Fotografieren.
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5.0 von 5 Sternen Wunderschöne kleine Nikon, 18. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P340 Digitalkamera (12 Megapixel, 5-fach optischer Weitwinkel-Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) RGBW-LCD-Monitor, 5-Achsen-Bildstabilisator (VR), Dynamic Fine Zoom, Wi-Fi) schwarz (Camera)
Die Nikon P340 ist sehr wertig verarbeitet. Das ist der erste Eindruck, wenn man sie in die Hand nimmt.
Sie erlaubt eine einfache Bedienung für jeden , aber man kann auch individuell Einstellungen vornehmen. Die Automatik arbeitet jedoch so gut, dass es kaum sinnvoll erscheint.
Nikon- typisch neigen die Fotos zu einer leichten Unterbelichtung. Es empfiehlt sich, die individuelle Belichtungskorrektur auf den vorderen Einstellring zu programmieren. Das geht über das Menü sehr leicht. Nach Bedarf können verschiedene, individuelle Einstellungen auf diesen Ring gelegt werden.
Der Autofokus arbeitet sehr flott und präzise. Fokussierungsfelder zeigt das Display an. Die Ergebnisse sind scharfe Bilder voller Brillanz. Das Display zeigt alle Daten und Funktionen auf Wunsch an, ist hell und klar, spiegelt leicht, gibt jedoch keinen Grund zu ernsthafter Kritik.
Die zwölf Megapixel reichen für so gut wie alle Bedürfnisse aus. Jedoch sollte man seine Bildausschnitte gut wählen, damit der Bildausschnitt nicht zu sehr per Nachbearbeitung herausvergrößert werden muss, dann reicht die Bildgröße auch für ein schönes Poster.
Die äquivalente Brennweite reicht von 24 - 120 mm und ist für die meisten Situationen gut abdeckend. Das entspricht zwar "nur" einem 5-fachen Zoom, aber man erhält dafür eine sehr lichtstarke Optik, die auch bei suboptimalen Lichtverhältnissen noch gute Ergebnisse liefern kann. ( 1,8 - 5,6 ) Der 1,7 Zoll CMOS Sensor ist sehr lichtempfindlich und arbeitet im Automatikmodus in einer Empfindlichkeit von 80 bis 3200 ISO und kann bei manueller und halbautomatischer Funktion stufenweise sogar bis 25.600 eingestellt werden. Das ergibt wegen des dann auftretenden Bildrauschens jedoch keinen rechten Sinn.
Der kleine eingebaute Blitz langt für Innenaufnahmen bis ca. 6 Meter aus. Ein externes Blitzgerät ist nicht vorgesehen.
Die Kamera passt prima in die Jackentasche und ist nicht zu schwer.
Für Spielkinder gibt es WiFi und Effekteinstellungen, sowie Szene-Einstellungen für die wichtigsten Situationen. Auch Makro-Aufnahmen sind kein Problem.
Die Kamera ist in der Lage HD Videos mit Stereo-Ton aufzuzeichnen. Die Ergebnisse sind für die kleine Linse ok. Natürlich kann das eine SLR im Vollformat besser.
Bei allen Aufnahmen unterstützt eine VF Korrektur gegen Verwackelungen. Ist ok, aber Wunder darf man da nicht erwarten.
Alles in allem ist die kleine Nikon P340 eine sehr gut gelungene "immer dabei" - Kamera, wenn auch zu einen recht selbstbewussten Preis. Die Fotos und Videos dürften eigentlich jeden glücklich machen. Voll-Profis und sehr ambitionierte Amateure hätten bestimmt etwas zu bemängeln, aber die greifen ohnehin zu anderen Kameras in höheren Preis-Klassen.
Als Zubehör empfehle ich noch einen zusätzlichen Akku und ein Ladegerät, denn die kamerainterne Aufladung über USB besitzt nur sehr kleine Steckverbindungen. Ich befürchte, dass diese auf Dauer das Ein- und Ausstöpseln nicht schadlos überleben würden. Das gleiche gilt für die Scharniere des abdeckenden Plastikdeckels. Dann doch lieber den Akku heraus nehmen und extern aufladen. Die Klappe und die Kontakte vom Akku sind deutlich robuster und halten das auch besser aus. Eine Kameratasche sollte man sich für das kleine Schmuckstück ebenfalls noch gönnen, sowie eine entspiegelnde und vor Kratzern schützende Display-Folie. Dann steht dem "kleinen Foto-Glück" nichts mehr im Wege.
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5.0 von 5 Sternen Volltreffer, 22. April 2014
Von 
Bienchen (das schönste Bundesland) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P340 Digitalkamera (12 Megapixel, 5-fach optischer Weitwinkel-Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) RGBW-LCD-Monitor, 5-Achsen-Bildstabilisator (VR), Dynamic Fine Zoom, Wi-Fi) schwarz (Camera)
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Experten oder gute Hobbyfotografen sollten diese Rezi vielleicht überspringen. Denn dies ist eine Rezension von einem absoluten Fotografier-Laien für ebensolche. Aber auch wir haben Freude an qualitativ guten Erinnerungsfotos und Videos, nur sind wir halt technisch nicht so versiert.

Nachdem unsere bisherige Digitalkamera einen Defekt hatte, sind wir glücklich die Nikon testen zu können. Sie ist nicht zu groß und handlich und leicht überallhin mitzunehmen. Vor allem die mattschwarze Optik und Haptik begeistern uns.
In der Lieferung enthalten ist der Akku, und ein USB-Kabel . Speicherkarte ist üblicherweise nicht enthalten, aber wir konnten die Speicherkarte der ehemaligen Kamera verwenden und sofort losfotografieren. Es liegt auch eine Kurz-Bedienungsanleitung bei, die fürs Erste sogar genügt.

Diese Anleitung benötigt man fast nicht, denn die einfachen Funktionen wir Fotografieren, Videos aufnehmen und die jeweilige Wiedergabe, bzw. das Löschen ist intuitiv , wie auch das Verwenden des Zooms. Die Kamera hat verschiedene Aufnahmemodi und für uns ist im Moment der automatische Aufnahmemodus der Wichtigste ( dient zum Aufnehmen von Bildern mit automatischen Einstellungen , ergo = idiotensicher ! ).Mit der Schärfe der gemachten Fotos sind wir Noch-Laien in der etwas gehobeneren Fotografierklasse sehr zufrieden.

Die angesprochene Problematik des An – und Ausknopfes stört uns nicht, wir haben kein Problem damit, somit kann sich die Kamera in der vollen Handtasche in Ermangelung einer Kameratasche auch nicht von selbst einschalten.

Natürlich ist jetzt unser Interesse geweckt auch andere Funktionen kennenzulernen, zu erlernen und auszuprobieren, wenn man schon so eine Kamera hat.
Für uns als (noch) Laien ist diese Kamera ein Volltreffer
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4.0 von 5 Sternen Tolle Kamera mit leicht trägem Menü, 12. April 2014
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P340 Digitalkamera (12 Megapixel, 5-fach optischer Weitwinkel-Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) RGBW-LCD-Monitor, 5-Achsen-Bildstabilisator (VR), Dynamic Fine Zoom, Wi-Fi) schwarz (Camera)
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Wir hatten schon die Coolpix P330, die uns nicht so ganz zu überzeugen wußte, da sie ein extra langsames Menü hatte und sich recht bald komplett verabschiedet hat. Vermutlich hatten wir ein defektes Modell erwischt - deshalb können wir auch keine wirklichen Vergleiche zur P330 zu ziehen.

Die P340 bietet wieder neben dem Automatik-Modus die Möglichkeit "selbst Hand anzulegen". Dies funktioniert so weit gut, aber auch wie bei der P330 haben wir manchmal das Gefühl, dass das Menü ansich etwas flotter reagieren könnte (wobei es nicht so schlimm ist wie bei unserer alten P330 - wobei diese ja, wie schon geschrieben, wohl defekt ist). Ansich kommt einem die Kamera etwas träge vor.

Im Automatik-Modus kann man jedoch so weit ganz zügig fotografieren und das Ergebnis lässt sich auch sehen.

Die Bildqualität unserer bisherigen mit der P340 aufgenommen Bilder gefällt uns. Es sind auch wieder Aufnahmen im RAW-Modus möglich für diejenigen, die die Bilder lieber selbst am PC nachbearbeiten möchten.

Neu ist bei diesem Modell der WiFi-Modus, dafür ist das GPS-Modul rausgeflogen. Man kann die Kamera mit dem Handy verbinden und darüber die GPS-Daten bekommen. Tja, da ich ein Windows Phone habe, konnte ich das nicht testen, da es die entsprechende App (heißt "Wireless Mobile Utility") nicht für Windows Phone gibt (und nein danke, an dieser Stelle bitte keine Diskussion, das man selbst schuld ist, wenn man Windows Phone hat - ich mag mein Windows Phone und ich kann gut ohne diese Funktion bei der P340 leben).

Des weiteren möchte in an dieser Stelle auch nochmal erwähnen, dass uns - wieder mal bei Nikon - die Verarbeitung der Kamera extrem gut gefällt. Sie ist klein, leicht und wirkt trotzdem nicht billig. Alles ist wertig und sauber sowie gut verarbeitet. Nichts knarzt oder wackelt.

FAZIT: Eine tolle Kamera mit einem leicht trägen Menü - wir hoffen, dass wir an diesem Modell länger Freude haben als am Vorgänger P330. So weit können wir eine Kaufempfehlung aussprechen.
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5.0 von 5 Sternen Kleines Kraftpaket, 30. April 2014
Von 
EM EM (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P340 Digitalkamera (12 Megapixel, 5-fach optischer Weitwinkel-Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) RGBW-LCD-Monitor, 5-Achsen-Bildstabilisator (VR), Dynamic Fine Zoom, Wi-Fi) schwarz (Camera)
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Auf den ersten Blick unterscheidet sich die neue Nikon P340 nicht vom Vorgängermodell P330. Bei genauerem Hinsehen fällt jedoch auf, dass die Kamera nun wie schon viele andere Konkurrenzmodelle (z.B. Canon Powershot S110, Sony RX100) einen Drehring um das Objektiv besitzt, mit dem Photoenthusiasten weitere manuelle Einstellungsmöglichkeiten gegeben werden, ohne in Menüs danach zu suchen. Der Drehschalter neben dem Auslöser sowie das Rad auf der Rückseite bleiben weiterhin erhalten, womit die P340 eine sehr einfach zu justierende Kamera ist.

Entgegen des Pixelwettrennens der Konkurrenz hat die P340 weiterhin 12 Megapixel, die jedoch in Kombination mit dem lichtstarken F1.8 Objektiv auch in schlechteren Lichtbedingungen ein gutes Bild ergeben, ohne dass man einen Blitz verwenden muss. In normalem Licht verhält sich das Objektiv ebenfalls erstklassig. Die Bilder lassen sich problemlos zuschneiden, da die 100% Vergrößerung immer noch gestochen scharf ist. Besonders beeindruckend finde ich den Makromodus der Kamera, der wirklich kleinste Hautporen auf voller Vergrößerung sichtbar macht. Das kann meine DSLR wegen einem fehlenden Makroobjektiv nicht!

Die WLAN Funktion habe ich mit der Nikon App auf meinem Samsung Galaxy Note 3 getestet, was prima funktionierte. Zuerst stellt die Kamera einen Hotspot dar, der von der App erkannt wird. Darauf hin kann man die Kamera entweder über das Handy fernsteuern (Selbstauslöser z.B.) oder die Bilder herunterladen, was relativ schnell geht (bei 200 Bildern etwa 3 Minuten) und es möglich macht die Bilder direkt auf dem Handy zu bearbeiten oder zu teilen - eine tolle Funktion, die die P330 noch nicht hatte.

Wenn man unterwegs ist un sich eine geeignete Situation für ein Foto ergibt, ist die P340 durch ihr handliches Format und dem simpelen, kastenförmigen Design einfach mitzuführen. Teilweise lasse ich meine DSLR jetzt öfters daheim, vor allem wenn es bei den Fotos die ich mache eher um die Aufnahme von Erinnerungen geht, und nicht um Top-Bildqualität mit Hintergrundunschärfe usw.

Das einzige Manko das ich bemerkte, war der An-Schalter, der manchmal mehrere Anläufe braucht bis die Kamera an geht. Vielleicht handelt es sich hier nur um einen Einzelfehler. Es ist auch nicht sonderlich dramatisch, beim zweiten, festen Drücken klappt es immer - man gewöhnt sich daran und im Umkehrschluss geht die Kamera nicht so einfach in der Hosentasche an und fährt ihr Objektiv aus.

Zusammenfassung:

(+) Tolle, scharfe Bilder
(+) Gut im Dunkeln
(+) Praktisches Design mit vielen Reglern
(+) WLAN-Funktion ist ein echter Mehrwert

(-) An-Schalter hakt ein bisschen

Fazit: Die Nikon P340 ist eine tolle Kompaktkamera für Foto-Enthusiasten oder besitzer einer großen Kamera, die ein kleineres - aber Bildstarkes - Modell für unterwegs haben möchten.
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11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Leistung für eine Kompakte - mit einem gravierenden Manko., 12. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P340 Digitalkamera (12 Megapixel, 5-fach optischer Weitwinkel-Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) RGBW-LCD-Monitor, 5-Achsen-Bildstabilisator (VR), Dynamic Fine Zoom, Wi-Fi) schwarz (Camera)
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Seit Sony ihre RX100 auf den Markt gebracht hat, stellte diese lange Zeit die Referenz im Bereich der gehobenen Kompaktkameras dar: Kaum ein Forum oder eine Bewertungsplattform, in der das gute Stück nicht in den höchsten Tönen gelobt wurde. Ich habe mir die RX100 als Immer-Dabei zusätzlich zu meinen beiden Canon DSLRs zugelegt und war durchaus zufrieden. Tolle Verarbeitung, tolle Linse - alles schön und gut, aber den Kult um die Kamera konnte ich nur bedingt nachvollziehen.

Mit der Coolpix P340 veröffentlicht Nikon nun ein weiteres Modell, das in diese Sparte schlägt. Weiteres Modell deshalb, weil es mit der P300, P310 ... seit ein paar Jahren bereits Vorgänger zu diesem Modell gab. Ich war sehr gespannt darauf, wie sich die P340 nun im direkten Vergleich zu der Sony RX100 schlägt. Und, soviel vorab: Bis auf ein Manko wurde ich nicht enttäuscht!

Bei kurzer Brennweite wartet die Coolpix P340 mit einer Offenblende von F1,8 auf. In der Praxis zeigt sich: Low und Available Light Fotografie lassen sich hier durchaus gut realisieren, ohne ein allzu verrauschtes Bild in Kauf nehmen zu müssen. Auch der Porträtfotografie tut das gut - gerade dann, wenn man den Effekt scharfes Motiv / verwaschener Hintergrund nutzen möchte. Hier zeigt sich bei Offenblende ein unspektakuläres Bokeh, das insgesamt aber recht gut mit den erzeugten Bildern harmoniert. Erstaunlich: Selbst bei ganz offener Blende haben die Bilder eine völlig akzeptable Schärfe.

Videos lassen sich mit der P340 in absolut annehmbarer Qualität erzeugen. Hängt halt immer vom Anwendungszweck ab, ob man dieses Feature braucht. Aber wer zum Beispiel mal auf einem Seminar ein paar Passagen auf Video bannen möchte, bekommt hier eine sehr gute Möglichkeit hierfür. Von den Smartphone-Videos qualitativ meilenweit entfernt, und man muss nicht noch eine separate Kamera mitschleppen. Auch die Tonqualität ist in Ordnung. Externes Mikro lässt sich leider nicht anstöpseln (das geht zum Beispiel beim Nachfolger der RX100), aber - Jammern auf hohem Niveau.

Selbstverständlich lassen sich Bilder bei einer Kompakten dieses Kalibers auch im RAW-Format aufnehmen. Applejünger haben hier im Augenblick noch ein wenig das Nachsehen - mit Bordmitteln lassen sich die RAWs aktuell nicht einlesen, also nicht direkt im Quick View betrachten oder in Aperture / iPhoto weiterbearbeiten. Das nächste OS/X Update bzw. Camera Raw Update sollte hier jedoch Abhilfe schaffen.

Eigentlich fünf Sterne. Aber es gibt einen Wermutstropfen. Leider hat Nikon den An-Aus-Schalter derart gut "geschützt" (plan mit dem Gehäuse) positioniert, das ich häufig mehrere Anläufe brauche, bis ich die Kamera mal auf Touren hab. Für die schnelle Schnappschussfotografie ein absoluter Minuspunkt. Ich dachte anfangs, das läge an mir - aber auch andere Fotografen scheinen dieses Problem zu haben. Echt schade, das wäre besser gegangen.

Von diesem Manko abgesehen bekommt man mit der P340 allerdings ein reifes Stück Technik, das Spaß macht.
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11 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aus der Sicht eines Gelegentlich-Knipsers, 13. April 2014
Von 
Rob Fleming - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P340 Digitalkamera (12 Megapixel, 5-fach optischer Weitwinkel-Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) RGBW-LCD-Monitor, 5-Achsen-Bildstabilisator (VR), Dynamic Fine Zoom, Wi-Fi) schwarz (Camera)
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Ich hatte die Möglichkeit die Coolpix P340 zu testen und möchte das im Gegensatz zu den anderen - sehr hilfreichen und Informativen - Rezensionen ganz bewusst ein bisschen weniger technisch und eher für Laien machen, die mit den Fachbegriffen weniger anfangen können.

Nach dem Auspacken macht die P340 einen sehr wertigen und robusten Eindruck, da klappert nichts und der Kunststoffanteil ist gering. Ausmaße und Gewicht bewegen sich im üblichen Rahmen. Sie eignet sich auf jeden Fall als "Immer-dabei-Apparat" ohne allerdings bemerkenswert leicht und klein zu sein. Akku und Kabel sind selbstverständlich im Lieferumfang enthalten, ein extra Aufladegerät gibt es hingegen - wie bei allen kleinen Kameras von Nikon (meines Wissens) - leider nicht. Einen Akku laden während man mit dem anderen (den man extra kaufen muss) knipst, geht also nicht. Außer dem Schnelleinstieg ist auch keine Bedienungsanleitung beigelegt, die darf man sich selbst aus dem Internet herunterladen. Das ist inzwischen (leider) Standard.

Die Bedienung geht intuitiv von der Hand und die wichtigsten Elemente sind schnell zu erreichen. Einzig der Haupt-EIN/AUS-Schalteknopf ist so tief im Gehäuse versenkt, dass man schon einen nicht all zu abgekauten Fingernagel benötigt, um ihn auszulösen. Die diversen Programmfunktionen sind hingegen mittels eines Rädchens sehr schnell anwählbar, ohne dass man sich vorher lange durch Menüs klicken muss. Die Anzahl dieser Programme (Portrait, Nachtaufnahme, Innenräume usw.) ist überdurchschnittlich hoch und liefern spürbar unterschiedliche Ergebnisse. Es lohnt sich durchaus damit zu experimentieren und nicht immer nur auf "Automatik" zu photographieren.

Die besten Bilder liefert die Nikon bei Außenaufnahmen. Hier überzeugt sie durch gute Schärfe, geringes Rauschen und vor allem durch eine beeindruckende Farbtreue. Gerade in letztgenannter Hinsicht ist sie so gut, wie ich es bei Photoapparaten dieser Klasse noch nicht gesehen habe. Das ist für mich die größte Stärke dieses Apparates.
Für Aufnahmen unter weniger hellen Bedingungen liegt die Lichtempfindlichkeit noch immer auf gehobenen Niveau. Man kann auch in normal beleuchteten Innenräumen noch recht lange ohne Blitz arbeiten und trotzdem ordentliche Bilder erhalten. Allerdings sollte man in dem Fall mit dem Gegenlicht aufpassen, dass scheint die Software etwas zu verwirren und die Kontraste fallen dann zuweilen sehr extrem aus.

Ein paar Aspekte haben mir allerdings auch weniger gefallen. Zum einen ist die Kamera nicht die schnellste. Für den Hausgebrauch zwar völlig ausreichend, aber in speziellen Situationen ist der Moment für ein gutes Foto schon mal verstrichen, bis die Nikon sich bereit erklärt abzulichten. Das fällt besonders bei Serienbildern auf. Eine filmreife Bilderreihe erzeugt man damit eher nicht und anschließend benötigt die Software auch schon mal 20 Sekunden, um die Bearbeitung abzuschließen und wieder einsatzbereit zu sein.
Auf ein Touchdisplay um zu fokussieren muss man ebenfalls verzichten. Zwar lässt sich der Fokus natürlich auch manuell einstellen, wer sich allerdings an die Technik mit dem simplen "auf das Display tippen" gewöhnt hat, um ein Objekt scharf zu stellen, wird es hier sicherlich vermissen.

Alles in allem ist die Nikon Coolpix P340 eine schicke kleine Kamera, die sich gut als "Zweitgerät" neben einer Spiegelreflex macht, aber sich für den weniger ambitionierten Fotograf auch als Hauptknipse eignet. Wer keine speziellen Ansprüche an Zoom und Tele stellt und vor allem ordentliche Photos im Urlaub oder der Familienfeier machen möchte, bekommt hier ein Gerät, auf dem Stand der Technik, mit einem sehr breitem Spektrum an Fähigkeiten sowie einer Bildqualität, an die vor 2-3 Kamera-Generationen noch nicht zu denken war.
Das Preis/Leistungs-Verhältnis hat mich allerdings nicht komplett überzeugt. Hier zahlt man ein bisschen extra für das Gefühl, das "neuste" Gerät zu haben (Das ist aber wohl in fast allen technischen Bereichen so). Die Apparate aus der letzten Generation haben mittlerweile schon ihren ersten Preisrutsch hinter sich und ob man ca. 100 Euro mehr bezahlen will als etwa für eine Canon S110 die in den meisten Disziplinen auch nicht viel schlechter ist (in manchen Belangen sogar besser, etwa die Serienaufnahme), muss jeder für sich selbst entscheiden.
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10 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ärgerliche Einschränkungen bei Nutzung des Nikon-RAW-Workflows, 29. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P340 Digitalkamera (12 Megapixel, 5-fach optischer Weitwinkel-Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) RGBW-LCD-Monitor, 5-Achsen-Bildstabilisator (VR), Dynamic Fine Zoom, Wi-Fi) schwarz (Camera)
Wie der Titel schon sagt, konzentriert sich diese Rezension auf den von der Nikon Coolpix P340 unterstützten Nikon-RAW-Workflow (da dieser für mich beim Kauf entscheidend war) und dessen Defizite. Wer nur JPGs fotografiert oder keine Nikon-Software nutzt / nutzen will, findet hier daher kaum für ihn nützliche Informationen. Für alle, die jedoch von der Kamera bis hin zur Bearbeitung am PC Nikon-Produkte verwenden und auf diese Weise alle Möglichkeiten ausreizen wollen, dürfte diese Rezension von Interesse sein.

*Hintergrund*

Ich fotografiere seit einigen Jahren mit einer Nikon DSLR im RAW-Format und nutze dazu die Nikon RAW-Software CaptureNX2 und ViewNX2. Mit der P340 wollte ich für den Fall, dass ich die DSLR nicht bei mir trage / tragen kann, mit einer kleinen Kompaktkamera hochwertigere Fotos aufnehmen können und meinen gewohnten Nikon-RAW-Workflow beibehalten. Leider ist dies jedoch nur mit Einschränkungen möglich.

*Kritikpunkt 1*

Für die P340 sind in Nikon CaptureNX2 (auch in der vor wenigen Tagen erschienenen Version 2.4.7) keine Verzeichnungskorrekturdaten hinterlegt (Stichwort "Auto Distortion"), ein eigentlich übliches Feature in CaptureNX2. Der Nikon-Service nennt diesen Mangel einen "Verbesserungsvorschlag" meinerseits und teilt mit, dass unbekannt sei, ob und wann von höherer Stelle ein Update für Capture NX2 zur Integration der Korrekturdaten der RAW-Bilder der Coolpix P340 stattfinden wird. Außerdem hieß es, Capture NX2 sei ein Produkt, das in Kürze von Capture NX-D abgelöst wird. Eventuell sei eine weitere Implementierung von solchen Korrekturdaten nicht mehr geplant.

D.h. als Besitzer von CaputreNX2 (Euro 200,-) und der P340 (Euro 340,-) soll man bis zum Sommer warten und sich dann ein weiteres Programm kaufen (das einen gegenüber CaptureNX2 übrigens deutlich eingeschränkten Funktionsumfang hat), um die Funktion "Auto Distortion" zur Verfügung zu haben, obwohl CaptureNX2 laut Nikon Website schon jetzt die P340 unterstützt. Davon, dass diese Unterstützung der P340 in CaptureNX2 nur eingeschränkten Umfang habe, fand ich auf der Website jedenfalls nichts als ich mich für den Kauf entschied.

*Kritikpunkt 2*

Noch mehr stört jedoch folgender Punkt: Nimmt man mit bestimmten Einstellungen, insbesondere im Serienbildmodus H (Continuous H, 10 Bilder pro Sekunde) im RAW-Format auf und befindet sich dabei eine helle Lichtquelle mit im Bild (z.B. Gegenlicht durch Sonne hinter Baumstamm, Lampe am Bildrand, ...), so werden die RAW-Dateien in Nikon CaptureNX2 und Nikon ViewNX2 deutlich fehlerhaft dargestellt. Generiert man aus diesen RAW-Dateien dagegen innerhalb der Kamera ein JPG, so ist das Ergebnis einwandfrei. Auch die Adobe-Produkte scheinen mit diesen RAW-Dateien kein Problem zu haben. Nur die Nikon-Software zeigt also meines Wissens dieses Verhalten. Überdies können problematische RAW-Bilder einer P340 mit der RAW-Bildbearbeitung einer anderen P340 in ein korrektes JPG umgewandelt werden, d.h. es liegt auch nicht an der einzelnen Kamera.

Wählt man dagegen als Aufnahmemodus "Continuous S" (Einzelbild) oder "Continuous L" (1 Bild pro Sekunde), so zeigt sich bei damit aufgenommenen RAW-Bildern auch mit Nikon CaptureNX2 oder ViewNX2 kein Problem, anders als mit "Continuous H".

Zur Verdeutlichung des Problems habe ich zwei Aufnahmen als Kundenbilder hochgeladen, eines korrekt in der Kamera generiert, eines fehlerhaft mit Nikon CaptureNX2. Dieses Verhalten konnte ich mit zwei verschiedenen Kameras und an zwei verschiedenen Computern reproduzieren. Bei Tausenden RAW-Bildern der Nikon DSLR hatte ich dagegen nie ein vergleichbares Problem. Dies deutet auf ein spezielles P340-Problem im Nikon-RAW-Workflow hin.

Ich kann als Außenstehender natürlich nicht sagen, wo der Fehler genau liegt: Hatte ich nun ausgerechnet zwei defekte Kameraexemplare und alle anderen sind ok (was natürlich ein sehr großer Zufall wäre)? Hat die Nikon-Software ein Problem? Oder ist es ein Teil der Kamera, das eine Fehlfunktion hat? Oder ist es die Firmware der Kamera, die im Schnellspeichermodus von "Continuous H" im RAW-Format versagt?

Der Nikon Service Deutschland erklärt jedenfalls mittlerweile, dass man im Moment keine adäquate Lösung anbieten könne und die Informationen an Nikon weiterleiten werde, damit dieser Fehler bei einem möglichen (!) Software-Update berücksichtigt werde.

*Fazit*

Bei voll funktionsfähigem Nikon-RAW-Workflow hätte ich die Kamera mit vier Sternen bewertet, denn im Grunde handelt es sich um ein gutes Gerät. Die Defizite im Nikon-RAW-Workflow, dessen umfassende Nutzbarkeit für mich ein wesentlicher Faktor bei der Kaufentscheidung war, führen jedoch zu einem Stern Abzug. Der Umstand, dass auf keine baldige Besserung der Mängel zu hoffen ist, führt zu einem weiteren Stern Abzug.
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