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Kundenrezensionen

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4,2 von 5 Sternen
Rossini, Gioacchino - Otello
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Othello, in der Regel nur von Verdi den Opernfreunden bekannt, hier von Rossini. Inhaltlich ist der Fokus stärker auf die Standesunterschiede in der Gesellschaft, in der Othello als farbiger, nicht standesgemässer,Emporkömmling angesehen wird, gelegt. Das im 19. Jahrhundert vielgespielte Werk wurde durch Verdis Othello komplett von der Bühne verdrängt.
Extremanforderungen hinsichtlich der sängerischen Besetzung mit drei Tenören, die eine extrem hohe Tessitura bewältigen können, machen eine Aufführung nicht leicht.
Zürich hat es geschafft mit der Bartoli als Desdemona ein solches Projekt auf die Beine zu stellen. Die Musik Rossinis ist in starkem Kontrast zu der gewohnten Verdi Partitur, die sich dem durchkomponierten Musikdrama näherte.
Hier bei Rossini bestimmen Arien, Duette, Terzette das Bild. Dramatik durch Temposteigerung nicht durch Verdichtung der Klangstruktur.
Die Inszenierung ist optisch "modern" von der Kostümgestaltung, schauspielerisch interaktionistisch angelegt, wobei allerdings lange Arien immer ein Beschränkung diesbezüglich darstellen.
Cecilia Bartoli als Desdemona, Koloratur subtil, schauspielerisch überzeugend, für Bartoli Fans sicher interessant.
John Osborne als Otello, mit etwas rauh rauchiger Mittellage, in schwindelerregende Höhe geführter Tenor. Das Gleiche gilt für den Jago von Edgardo Roche. Javier Camarena als Rodrigo ist eher die lyrisch sanfte Tenorstimme mit extremer Höhenlage.
Hervorragend auch Liliana Niketeanu als Emilia, besonders im Duett mit der Bartoli, traumhaftes Ineinanderfließen der Stimmen.
Der Vater von Desdemona solide gesungen durch Peter Kalman.

Mulai Tang dirigiert.

Was bleibt? Eine typische Rossini Oper mit allen bekannten Stärken Rossinis. Vergleiche mit Verdis Othello sind abwegig, wegen völlig unterschiedlicher Kompositionstechnik.
Für Rossini Liebhaber sicher eine neue Entdeckung. Ebenso für Bartoli Fans, die sich auf den Zuschauerrängen immer lautstark bemerkbar machen. Die Bewertung fokussiert auf die ungemein schwierigen sängerischen Rollen.
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am 30. Oktober 2014
Für Bewunderer von Rossini und Bartoli ist diese Scheibe ein muß.
Ich jedenfalls war gefesselt von Darstellern und Musik.
Natürlich gibt es keinen Verglich zu Verdis Auffassung.

Es währe Anmaßung Meister Rossini und seine Werke zu Rezensieren.
Doch möchte ich ein par Zeilen zur Aufführung schreiben.

Die Musik selbst ist zeitlos. Ob man die Handlung, so wie hier geschehen, in alle Zeiten
gnadenlos übertragen kann sei dahin gestellt. Das selbst zu Rossinis Zeiten die Handlung zeitlich der Vergangenheit angehört, wirkt sie zu Zeiten von dunkelhäutigen Multimillionären eher grotesk als echt. Der brillante Gesang und die schauspielerische Leistung aller Akteure macht das Vergessen. Dennoch blieb für mich ein Rest von Kopfschütteln. Es passte nicht. Es gibt sehr viele moderne Aufführungen, die ohne antiquierte Bühne auskommen. Hier ist das m.E. Misslungen, auch weil man es nicht in aller Konsequenz zu Ende gebracht hat.

Positiv ist, die Lautstärke der Aufnahme ist ausgewogen, man muss also nicht ständig nachregulieren.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. November 2014
Eine mittelmäßige, in sich nicht wirklich schlüssige Bühnenproduktion, die unnötig und unrealistisch zu "modernisieren" versucht, mittelmäßige "Staffage" inklusive einem indiskutablen Sänger der Titelrolle verblassen neben dem Star der Aufnahme. Ich hatte mir die DVD gekauft, weil ich hoffte, eine musikalisch "historisch informierte" Interpretation (immerhin wird mit alten Spieltechniken musiziert) mit akzeptablen Sängern zu hören, wie wir es aus Cecilia Bartolis CD-Produktionen kennen - hier aber fällt vieles neben der Sängerin teilweise extrem ab. John Osborn (Otello) ist schlicht und ergreifend kein Rossini-Tenor, bleibt der anspruchsvollen Partie musikalisch nahezu alles schuldig (keine strahlende Höhe, keine perlenden Koloraturen, kein Stilgefühl, kein musikalischer Charme) - die Interpretation bleibt musikalisch grobkörnig, in den Spitzentönen schmerzhaft gequält. Javier Camarena (Rodrigo) entspricht sehr viel mehr dem typischen Rossini-Tenor, doch kann man die Titelrolle so oder so nicht musikalisch gegen die Anforderungen besetzen. Das Orchester bietet in der Tat erfreuliche Einblicke in Rossinis Klangsprache, und Bartoli ist eine Klasse für sich. Dass Decca diese Produktion aus Zürich auf DVD veröffentlicht haben, tut der Sängerin dennoch keinen Gefallen - da wäre vermutlich ein Querschnitt auf CD unter Weglassung der Hauptrolle der Interpretationsgeschichte der Oper zuträglicher gewesen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Juni 2014
Rossinis Otello ist eine Belcanto-Oper. Mit Verdis Otello im Hinterkopf hatte ich Probleme, mich in diese Oper hineinzufinden. Auch, weil die Handlung - bis auf Teile im letzten Akt - eine völlig andere ist. Fasziniert hat mich John Osborn, ein Tenor mit einer wunderbaren Stimme und schwindelerregender Höhe. Er gestaltet die Rolle des Otello sehr gut, leider geht aber durch die Länge der Arien auch Otellos Raserei verloren. So wunderbar die Sänger sind - Cäcilia Bartolli ist eine hervorragende Desdemona - , letztendlich ist es Rampenstehtheater. Die Musik ist schön, allerdings hatte ich erwartet, dass sie ähnlich dramatisch ist wie die im Guillaume Tell. Aber, auch wenn die Oper mich nicht so überzeugt wie der Otello von Verdi - sehens- und hörenswert ist sie auf jeden Fall.
Die Inszenierung ist modern - was nicht stört -, die DVD ist von hervorragender Qualität. Ich kann sie allen Rossini-Fans empfehlen.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juni 2014
Die Inszenierung ist nicht gerade meines, aber die Musik List toll und Cécilia Bartoli ist eine Klasse für sich ......
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